Aus der HVB-Stiftung: 1/2 Rigsdaler für Grönland von 1804

Aktualisiert: 16. Okt 2019

Dänische Walfänger siedelten seit dem 18. Jahrhundert in Grönland und errichteten dort Stützpunkte. 1776 bekam Den Kongelige Grønlandske Handel (KGH) das Handelsmonopol über Grönland. Der KGH übernahm auch die politische Verwaltung Grönlands. Das staatliche Unternehmen war 1774 gegründet worden und hatte seinen Sitz in Kopenhagen. Vor der Einführung des Papiergelds war Wal-Speck (Blubber) die bestimmende Größe im Tauschhandel. So hatte beispielsweise ein Pfund Schießpulver einen Wert von zwei Pfund Blubber. Das erste Papiergeld waren 1801 ausgegebene Kreditnoten, die handschriftlich ausgefüllt wurden. Davon sind keine Exemplare erhalten geblieben. Ab 1803 gab die KGH gedruckte Geldscheine aus. In wechselnder Gestaltung emittierte die KGH bis ins 20. Jahrhundert die Geldscheine für Grönland.

Seit 1967 ist die dänische Krone das alleinige Zahlungsmittel.




Grönland / Den Kongelige Grønlandske Handel

1/2 Rigsdaler von 1804

Vorderseite: Einfache Gestaltung, Wertangabe.

Rückseite: Druck einseitig.

Format: 178 x 112 mm.

Katalogreferenz:

GRL-A8 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues)


Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon.

Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

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