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Aus privaten Sammlungen: 50 Reichsmark des Reichsgaues Kärnten von 1945

Aktualisiert: 8. Sept. 2021

Als am Ende des Zweiten Weltkriegs die Versorgung mit Reichsbanknoten kriegsbedingt zum Erliegen kam, gab man in Kärnten zunächst Reichskreditkassenscheine aus. Es folgte eine Notausgabe des Reichsstatthalters in Kärnten (Gauselbstverwaltung), Rainer, die durch Guthaben des Reichsgaues bei der Deutschen Reichsbank gedeckt war. Die Scheine sollten in allen Gebieten Kärntens sowie in den besetzten Gebieten Kärntens und des Krain (heutiges Slowenien) gültig sein. Sie wurden wahrscheinlich im Gesamtwert von 1 Million Reichsmark ausgegeben und waren von Mitte April bis zum 8. Juni 1945 im Umlauf. Der Druck erfolgte bei der Druckerei Kleinmayr oder auch Carinthia in Klagenfurt. Ursprünglich sollten auch

Werte zu 5, 10 und 100 RM hergestellt werden.


Aus der Sammlung Hans-Ludwig Grabowski:


Großdeutsches Reich, Reichsgau Kärnten, Reichsstatthalter (Gauselbstverwaltung):

Notgeld zu 50 Reichsmark vom 15. April 1945


Vorderseite: Text und Wappen in einem Rankenrahmen

Rückseite: Druck einseitig

Wasserzeichen: ohne

Format: 155 mm x 85 mm

Druckerei: Druckerei Kleinmayr oder Carinthia, Klagenfurt

Auflage: 320.000 Stück = 16 Millionen Reichsmark (wahrscheinlich nur 20.000 Stück = 1 Million RM ausgegeben)

Umlauf: 04/1945 – 8. Juni 1945


Katalogreferenzen:

DEU-263 (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871)

R 7 (Richter: Papiergeld-Spezialkatalog Österreich)


Hans-Ludwig Grabowski


Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com



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