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Weniger Falschgeld – Corona beschränkt die Absatzmöglichkeiten für "Blüten"



Wie die Deutsche Presseagentur dpa meldete, haben die Corona-Einschränkungen dafür gesorgt, dass der Schaden durch Falschgeld in Deutschland und Europa im vergangenen Jahr 2021 auf den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren gesunken ist. Der Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann erläuterte Ende Januar, dass das an den verminderten Absatzmöglichkeiten gelegen haben dürfte. "Es bestanden große Einschränkungen gerade in Bereichen, in denen überwiegend mit Bargeld bezahlt wird, wie Jahrmärkte oder Weihnachtsmärkte." Außerdem gab es verstärkt Grenzkontrollen.


Polizei, Handel und Banken haben 2021 insgesamt 41.950 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Das waren fast 29 % weniger als im Vorjahr. Der in Deutschland durch Falschgeld verursachte Schaden sank 2021 gegenüber 2020 um gut ein Drittel auf 1,9 Millionen Euro. Das ist damit der niedrigste Stand seit der Euro-Bargeldeinführung 2002 mit damals rund 900.000 Euro.


Bei Fälschern sind weiterhin die 20- und 50-Euro-Banknoten am beliebtesten, die zusammen 78 % aller Fälschungen ausmachen.


In Europa ist die Zahl der sichergestellten Euro-Fälschungen auf den niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren gesunken. Mit 347.000 registrierten "Blüten" wurden knapp ein Viertel weniger Fälschungen als im ersten Corona-Jahr angehalten.


Hans-Ludwig Grabowski

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