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2908 Ergebnisse gefunden für „“

  • Autogramme auf Geldscheinen: Noten der Bank Indonesia mit Autogramm des ehemaligen Gouverneurs der Bank

    Ich nehme den interessanten Beitrag von Donald Ludwig "Autogramme auf Banknoten: Interessant und Mehrwert oder nicht?" zum Anlass, um hier auch einige Scheine mit Autogrammen aus meiner Sammlung vorzustellen. Es handelt sich um vier Noten der Bank Indonesia mit handschriftlichen Autogrammen von Arifin M. Siregar, dessen gedruckte Faksimile-Unterschrift als "Gubernur" (Gouverneur der Bank 1983 bis 1988) sich auch auf den Banknoten findet. Bank Indonesia: 122b, 100 Rupiah 1984, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Bank Indonesia: 123a, 500 Rupiah 1988, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Bank Indonesia: 124a, 1000 Rupiah 1987, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Bank Indonesia: 125a, 5000 Rupiah 1986, Vorderseite mit Autogramm von Arifin M. Siregar. Arifin Mohamed Siregar (Aufnahme von 1993), Wikimedia Commons. Arifin Mohamed Siregar (1934–2019) war ein bedeutender indonesischer Politiker und Diplomat. Von 1953 bis 1956 studierte er an der Niederländischen Wirtschaftshochschule Rotterdam und ab 1958 an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster, wo er 1960/61 auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Bereits 1960 hatte er in Münster an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät zum Thema "Die Außenwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung Indonesiens. Eine Anwendung der modernen Außenwirtschaftstheorie auf den Fall Indonesien" promoviert. 1961 wechselte er in das Büro für allgemeine Wirtschaftsforschung und -politik der Vereinten Nationen in New York und wurde dann Leiter des gleichnamigen UN-Büros in Beirut. 1965 wurde er Ökonom in der Asien-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D. C. Von 1969 bis 1971 war Siregar Wirtschaftsberater des IWF in Laos. 1971 wurde er Direktor der Bank Indonesia und 1973 amtierender Gouverneur des IWF für Indonesien. Vom 19. März 1983 bis zum 19. März 1988 war er Gouverneur der Bank Indonesia. Außerdem war er ab 1983 alternierender Gouverneur der Islamischen Entwicklungsbank (IDB) für Indonesien. Am 23. März 1988 wurde Siregar Handelsminister in der fünften Regierung von Präsident Suharto. Er blieb bis 1993 Handelsminister und war dann bis 1998 Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter in den USA und Grenada. Selbst in seinen späten Jahren war er noch Mitglied des Beirats der Deutsch-Indonesischen Industrie- und Handelskammer. Zeit seines Lebens setzte er sich für eine Verbesserung der Beziehungen Indonesiens zur internationalen Gemeinschaft und für den internationalen Handel ein. Wie nun aber kamen seine Autogramme auf die Banknoten? Als Arifin M. Siregar in seiner Eigenschaft als Handelsminister mit einer indonesischen Delegation vom 1. bis 10. März 1989 die Bundesrepublik Deutschland besuchte, um Gespräche über die beiderseitigen Handelsbeziehungen zu führen, war Bonn sein Ziel. Für die Planung und Gesamtkoordination dieses Besuches war im Referat VB3 des Bundesministeriums für Wirtschaft Herr Wilhelm R. Eglseer zuständig. Der Zufall wollte es, dass dieser Mann auch ein nicht ganz unbekannter Banknotensammler und Fachautor war. Herr Eglseer bat den indonesischen Handelsminister bei seinem Besuch darum, die hier gezeigten indonesischen Banknoten zu signieren. Im Frühjahr 2012 erzählte mir Herr Eglseer diese Geschichte auf der Paper Money Fair in Valkenburg und überließ mir die Banknoten zu einem fairen Preis. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits schwer krank. Da er in seinem Leben im Auftrag der Regierung viele Länder bereist hatte - einer der Gründe, warum er begann, Geldscheine aus aller Welt zu sammeln -, verband er diese Reisen mit einem ganz besonderen Hobby. Wo immer es ihm möglich war, suchte er persönlich die Orte und Gebäude auf, die auf den Banknoten des jeweiligen Landes abgebildet waren, und versuchte, sie aus dem gleichen Blickwinkel zu fotografieren. Daraus entstand sogar eine kleine Artikelserie in unserer Zeitschrift "Münzen & Sammeln". Autogramme, die im Zusammenhang mit den ausgegebenen Geldscheinen stehen (z.B. von Bankpräsidenten oder Künstlern/Entwerfern) sind für Geldscheinsammler auf alle Fälle sehr interessant und stellen einen Wertsteigerung dar. Gerne stelle wir auch Ihre Geldscheine mit Autogrammen hier im Blog vor! Schreiben Sie uns Ihre Geschichte, wie Sie zu den Geldscheinen mit Autogrammen kamen! Hans-Ludwig Grabowski

  • Lexikon: Initiale

    Eine Initiale ist ein Großbuchstabe, der durch besondere Größe oder Verzierung gekennzeichnet ist und am Anfang eines Wortes oder Textes steht. Initialen bilden beim Papiergeld oft einen Teil des Ornaments oder des Rahmenschmuckes. Deutsche Reichsbank: Reichsbanknote zu 1000 Mark vom 21. April 1910 (1917), sog. "Brauner Tausender", Abb. Sammlung Grabowski. Banca d'Italia: 1000 Lire vom 12. Dezember 1942, Abb. Hans Worbes, www.worbes-verlag.de. Beispiele: Deutschland: Reichsbanknoten zu 100 und 1000 Mark von 1883 bis 1910 Deutschland: Reichsbanknoten zu 10, 20, 50, 100 und 1000 Reichsmark von 1924 Italien: 50, 100, 500 und 1000 Lire, Typ I. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

  • Neue Auflage des Standard-Katalogs zum englischen Papiergeld

    Pam West, Vicent Duggleby: English Paper Money, Including Polymer, Treasury and Bank of England from 1694 (Englisches Papierguld inklusive Polymer-Banknoten, Schatzamt und Bank von England seit 1694) 416 Seiten, Broschur, durchgehend farbige Abbildungen, Format 14,8 cm x 21 cm, Sutton, Surrey 2023. Preis: 25,00 £. ISBN: 978-0-9543457-9-2 Bereits in 10. Auflage erschien der von Pam West bearbeitete Standardkatalog zum englischen Papiergeld seit 1694. Die Basis bildet die 1975 von Vincent Duggleby erschienene Erstauflage. Ganz aktuell findet sich die Abbildung eines Musterscheins mit König Charles III. auf dem Titel. Die neue Auflage führt nach einer Einleitung mit allgemeinen Angaben zum Katalog und zu den Bewertungen sowie zu Serien und Kontrollnummern und zum Aufbau einer Sammlung zuerst die englischen Schatzscheine aus der Zeit von 1914 bis 1928 auf. Das Kapitel beginnt mit einer Einleitung, in der u.a. auch verschiedene Entwürfe gezeigt werden. Der anschließende Katalogteil umfasst drei Ausgaben aus der Zeit des Ersten Weltkriegs 1914 bis 1918, zu denen u.a. auch Scheine mit Überdrucken gehören, die während des Einsatzes britischer Truppen auf den Dardanellen genutzt wurden. In den Jahren 1919 bis 1928 gab es weitere drei Ausgaben solcher Schatzscheine. Den weitaus größten Teil des Katalogs macht das Kapitel zu den Noten der Bank of England aus. Die Katalogisierung erfolgt nach den Amtszeiten der jeweiligen „Chief Cashiers“ der Bank. Als Varianten werden verschiedene Unterschriften aufgeführt, aber natürlich auch die verwendeten Serien und andere Unterscheidungsmerkmale. Bewertungen erfolgten in den drei Erhaltungsgraden VF (Very Fine, III, gebraucht), EF (Extra Fine, II, leicht gebraucht) sowie UNC (Uncirculated, I, kassenfrisch). Den Abschluss bildet ein Überblick zu Fehldrucken sowie allgemeine Informationen für Sammler. Der neue Katalog ist ein Muß für jeden ernsthaften Sammler englischer Banknoten. Interessenten wenden sich bitte direkt an British Notes, Pam West, PO Box 257, Sutton, Surrey, SM3 9WW, www.britishnotes.co.uk, E-Mail: pam@britishnotes.co.uk. Hans-Ludwig Grabowski

  • Leserpost: 100 Mio. Mark der Reichsbahn mit Serie M

    Sehr geehrte Damen und Herren, den Schein habe ich gerade "erbeutet": RVM-7h mit dem Buchstaben M (Deutsche Reichsbahn, 100 Millionen Mark vom 25. September 1923). Der steht so weder im älteren Katalog Müller/Geiger, noch im Grabowski von 2021 drin. Mit freundlichen Grüßen M. Brehme Anmerkung der Redaktion Bei der Ausgabe des Reichsverkehrsministers zu 100 Millionen Mark vom 25. September 1923 mit Stern vor einer 6-stelligen Kontrollnummer (Grabowski, Die deutschen Banknoten ab 1871: RVM-7h bzw. Müller/Geiger/Grabowski, Das Papiergeld der deutschen Eisenbahnen und der Reichspost: 002.13o) waren bislang nur die Serien A, B, G, H und L nachgewiesen und in die Kataloge aufgenommen. Die Serie M habe ich mir für mögliche Neuauflagen der Kataloge notiert. Vielen Dank für Ihre Meldung und das Foto. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung: Müller/Geiger/Grabowski: Deutsches Notgeld, Band 13: Das Papiergeld der deutschen Eisenbahnen und der Reichspost Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-580-0 Auflage: 2. Auflage 2016 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbige Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 344 Preis: 39,90 Zur Leseprobe Mehr lesen

  • Anschütz & Co.: Goldmark-Notgeld 1923

    Als in der Hyperinflation Ende 1923 die deutsche Markwährung total zusammenbrach, suchten selbst kleinere Gesellschaften wie die Kieler Firma Anschütz & Co. nach kreativen Lösungen zur Schaffung von wertbeständigem Notgeld zur Vereinfachung der Lohn- und Gehaltszahlungen. In dieser Situation zahlte Anschütz & Co. die Hälfte der Löhne Anfang November 1923 mit wertbeständigen Verrechnungsscheinen auf Goldmark-Basis. Die schleswig-holsteinische Firma Anschütz & Co. aus Kiel-Neumühlen zahlte mit ihrem Verrechnungsscheinen über 1, 5 und 10 Goldmark vom 7. bis zum 14. November 1923 50% der Löhne und Gehälter an ihre Arbeitnehmer wertbeständig aus. Den Werksangehörigen wurde das Goldnotgeld jederzeit zum Dollarkurs des vorangegangenen Tages für den Dollar gleich 4,20 Goldmark in deutsches Papiergeld (Papiermark) umgewechselt. In den Erlösen aus dem durch eine niederländische Tochtergesellschaft besorgten Export der Werkserzeugnisse standen laufend Devisen zum Ankauf der benötigten Papiermark-eträge zur Verfügung. Anschütz & Co., Verrechnungsschein über 1 Goldmark, ausgegeben in Kiel-Neumühlen am 7.11.1923. Anschütz & Co., Verrechnungsschein über 5 Goldmark, ausgegeben in Kiel-Neumühlen am 7.11.1923. Anschütz & Co., Verrechnungsschein über 10 Goldmark, ausgegeben in Kiel-Neumühlen am 7.11.1923. Die Firma Anschütz ist auch heute noch ein Spezialist für Navigations- und Brückensysteme für die kommerzielle Schifffahrt, Megayachten und Marineschiffe. Das Kieler Unternehmen hat derzeit etwa 550 Beschäftigte. Hans-Georg Glasemann Bildquelle: KENOM (6/2023) Literaturhinweis (Daten und Texte teilweise entnommen): Wilhelmy, Rudolf; Geschichte des deutschen wertbeständigen Notgeldes von 1923/1924, Dissertation, Berlin, 1962. Literaturempfehlung: Manfred Müller: Deutsches Notgeld, Band 12: Das wertbeständige Notgeld der deutschen Inflation 1923/1924 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-519-0 Auflage: 1. Auflage 2011 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 608 Preis: 39,90 Euro

  • Besuchen Sie uns auf der NUMISMATA am kommenden Wochenende in München

    Am  2. und 3. März 2024 findet mit der NUMISMATA in München wieder Europas größte Münzbörse statt. Lesen Sie HIER mehr zu der allseits beliebten Veranstaltung, auf der natürlich auch den Battenberg Gietl Verlag mit einem großen Stand (Box E3) und seiner Fachliteratur vertreten sein wird. Besuchen Sie uns in München und sprechen Sie persönlich mit mir, ich freue mich auf Sie. Zum Hallenplan der NuUMISMATA: https://www.numismata.de/muenchen/besucherservice/hallenplan/ Hans-Ludwig Grabowski Redakteur Geldscheine-Online und "Der Geldscheinsammler"

  • Vom Slowakischen Volksaufstand bis zum Ende der Slowakischen Notenbank

    Für viele Slowaken ging mit der Staatsgründung 1939 ein Traum in Erfüllung: Zum ersten Mal in der Geschichte hatten sie einen eigenen Staat. Dass dieser Staat ein Vasallenstaat von Hitlers Gnaden war, wurde zunächst verdrängt. Doch im Verlauf des Zweiten Weltkriegs wuchs bei vielen Slowaken die Unzufriedenheit mit dem eigenen klerikal-faschistischen Regime unter dem katholischen Priester Jozef Tiso (* 13. Oktober 1887 in Nagybiccse, heute Bytča; † 18. April 1947 in Bratislava) und der deutschen wirtschaftlichen Ausplünderung des Landes. Die 1942 einsetzende Deportation der slowakischen Juden erregte den Unmut der Bevölkerungsmehrheit. Nach der Niederlage der Wehrmacht in Stalingrad formierte sich auch unter den Soldaten der slowakischen Armee Widerstand. Hunderte, die auf Seiten der Wehrmacht an der Ostfront gekämpft hatten, desertierten und schlossen sich der Roten Armee an. Im Land bereiteten sich die bürgerliche und die sozialistische Opposition auf einen Aufstand vor. Unter der Führung des so genannten Nationalrats wurden Versorgungslager angelegt und Pläne für eine militärische Aktion ausgearbeitet. Entscheidend war, dass sich ein ganzes Armeekorps - 24.000 Mann mit kriegsmäßiger Ausrüstung - der Opposition anschloss. Der Gouverneur und auch andere Mitarbeiter der Nationalbank dürften in die Pläne eingeweiht gewesen sein, denn auf Anweisung des Gouverneurs Imrich Karvaš wurde noch vor Ausbruch des Aufstandes ein großer Teil der Zahlungsmittel nach Banská Bystrica (Neusohl) gebracht. Gründe dafür waren die günstige geographische Lage, die Sicherheit vor Luftangriffen - Bratislava war am 16. Juni 1944 zum ersten Mal bombardiert worden - und die modernen Tresorräume der dortigen Zweigstelle der Nationalbank. Zahlen nach Veronika Macháčková, Slowakische Nationalbank, Diplomarbeit Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Mag. rer. soc. oec.), Universität Wien, September 2010, S. 89. Am 27. August 1944 kam es in Turčiansk ý Svatý Martin zu einem folgenschweren Zwischenfall. 22 deutsche Offiziere aus Rumänien, wo wenige Tage zuvor ein Staatsstreich von König Michael I. das mit Hitler verbündete Regime von Marschall Ion Antonescu gestürzt hatte, wurden von slowakischen Soldaten entwaffnet, gefangen genommen und am nächsten Morgen erschossen. Das Massaker wurde zum Auslöser eines Aufstandes, der innerhalb weniger Tage weite Teile der Slowakischen Republik erfasste. Zunächst schien der Aufstand zu gelingen. Der Slowakische Nationalrat übte die gesetzgebende und die vollziehende Gewalt auf einem Gebiet von etwa 20.000 qkm mit 1,5 Millionen Einwohnern aus. Politische Parteien und Gewerkschaften nahmen ihre Arbeit auf, sogar Zeitungen erschienen und ein Radiosender strahlte sein Programm aus. Am 17. Oktober begann jedoch die Gegenoffensive der Wehrmacht und von SS-Einheiten, die zehn Tage später das Zentrum des Aufstandes, Banská Bystrica, besetzten. Die Aufständischen zogen sich in die Berge zurück, von wo aus sie bis Kriegsende einen Partisanenkampf gegen die deutsche Wehrmacht führten. Der Aufstand hatte direkte Auswirkungen auf die SNB. Der amtierende Gouverneur Karvaš wurde verhaftet. Die auf slowakischem Gebiet verbliebene deutsche Armee kostete die slowakische Staatskasse enorme Summen. Mit der Novelle des Zentralbankgesetzes Nr. 44/1939 musste die Bank dem Staat einen Kredit gewähren. Die Bank war gezwungen, neue Banknoten im Gesamtwert von 1500 Millionen Kronen in Umlauf zu bringen. Am 18. Oktober 1944 überschritten die ersten Einheiten der Roten Armee die Grenze zur Ostslowakei. Die deutsche Gegenoffensive verhinderte zwar den sowjetischen Durchbruch ins Donautal, nicht aber den allmählichen Rückzug der Front bis in die Mittelslowakei. In den von sowjetischen Truppen und slowakischen Partisanenverbänden befreiten Gebieten übernahm der Slowakische Nationalrat die Staatsgewalt. In Košice richtete er eine Hauptkasse ein. Ende 1944 übertrug ihr das sowjetische Oberkommando das Recht, Papiergeld auszugeben, das die einmarschierende Rote Armee in ihrem Gepäck mitbrachte. Es handelte sich um Anweisungen im Wert von 1, 5, 20, 100, 500 und 1000 Kronen. Die Scheine sind im typischen Design der Druckerei GOSZNAK hergestellt und tragen die Jahreszahl 1944. Ab Februar 1945 waren sie gesetzliches Zahlungsmittel in den eroberten Gebieten der Slowakei. Während die Anweisungen vom 19. Mai 1945 bis zum 31. Oktober 1945 auch auf dem gesamten Gebiet der Tschechoslowakei gesetzliches Zahlungsmittel waren, blieb das Umlaufgebiet des slowakischen Papiergeldes auf die Slowakei beschränkt. Die 1-Kronen-Anweisung blieb sogar bis zum 25. April 1946 gültig. Anweisung, 1944, 1 Krone, Vorder- und Rückseite. Anweisung, 1944, 5 Kronen, Vorder- und Rückseite. Anweisung, 1944, 20 Kronen, Vorder- und Rückseite. Anweisung, 1944, 100 Kronen, Vorder- und Rückseite. Anweisung, 1944, 500 Kronen, Vorder- und Rückseite. Anweisung, 1944, 1000 Kronen, Vorder- und Rückseite. Der Geldumlauf in der wiedererstandenen Tschechoslowakei war kompliziert. Neben der Protektoratskrone, der Reichsmark und der slowakischen Krone waren auch ungarische Pengö, sowjetische Rubel und polnische Złoty im Umlauf. Die Nationalbank der Tschechoslowakei (NBČS) musste dieses Problem so schnell wie möglich lösen. Eine ihrer ersten Aufgaben war daher der Einzug der Fremdwährungen, so dass zwei Währungsräume entstanden: der tschechische und der slowakische. In diesen war die Währung des jeweils anderen nicht gültig. Am 1. April 1945 schuf das tschechoslowakische Finanzministerium „das Tschechoslowakische Währungsbüro“, das die Währungsangelegenheiten regeln sollte. Die Interimsverwaltung der SNB verbot ihren Filialen, diesen Namen zu verwenden, da die SNB noch nicht rechtlich aufgelöst war. Eine der wichtigsten Maßnahmen der Interimsverwaltung der SNB war die Kennzeichnung der umlaufenden 100, 500 und 1000 Kronen mit Wertmarken, um die Einführung der Einheitswährung, der Tschechoslowakischen Krone, vorzubereiten. Vom 3. Juli an sollten eigentlich nur noch diese Scheine in Umlauf gesetzt werden. Dies sollte auch für die Anweisungen von 1944 gelten. Hiergegen sprach sich jedoch das Hauptquartier der Roten Armee aus, man befürchtete, dass dies die Truppenbewegungen zwischen der Sowjetunion, der Slowakei und der Tschechei (Böhmen und Mähren) erschweren würden. Tschechoslowakisches Währungsbüro, Marke mit dem Buchstaben E und dem Aufdruck 100. Tschechoslowakisches Währungsbüro, Marke mit dem Buchstaben E und dem Aufdruck 500. Tschechoslowakisches Währungsbüro, Marke mit dem Buchstaben E und dem Aufdruck 1000. Das Tschechoslowakische Währungsbüro, Marke mit dem Buchstaben K. Das Tschechoslowakische Währungsbüro, Marke mit dem Buchstaben B. Das Tschechoslowakische Währungsbüro, Mark mit dem Buchstaben Y. Die in Stahldruck hergestellten Marken wurden von der Londoner Wertzeichendruckerei Thomas De La Rue geliefert. Sie zeigen das Bildnis des ehemaligen tschechoslowakischen Staatspräsidenten Tomáš Garrigue Masaryk (* 7. März 1850 in Hodonín, Kaisertum Österreich; † 14. September 1937 in Lány) und tragen die Aufschrift „ČESKOSLOVENSKO“. Für die (sowjetischen) Befehle mit der Jahreszahl 1944 wurden blaue Marken mit dem Buchstaben „E“ verwendet. Zusätzlich erhielten sie folgende Aufdrucke für die entsprechenden Nennwerte: 100 in schwarz, 500 und 1000 in rot. Die slowakischen Banknoten zu 100 Ks wurden mit einer gelben Marke mit dem Buchstaben „K“, die zu 500 Ks mit einer orangefarbenen Marke mit dem Buchstaben „B“ und die zu 1000 Ks mit einer roten Marke mit dem Buchstaben „Y“ versehen. Die nicht verwendeten Marken wurden 1952 in der Papierfabrik „Cisařský mlýn“ in Prag-Holešovicích vernichtet. Neben den gekennzeichneten Banknoten gab die Slowakische Nationalbank vor ihrer Auflösung am 31. Oktober 1945 eine Anweisung über 2000 Kronen mit der Aufschrift „Republika Československá“ aus. Sie war ebenfalls nur im Gebiet der Slowakei vom 24. August bis 31. Oktober 1945 gesetzliches Zahlungsmittel. Republika Československá, 1945, 2000 Kronen, Vorder- und Rückseite. Am 19. Oktober 1945 erließ der tschechoslowakische Präsident das Dekret Nr. 139 über die Einrichtung der Rechtsverhältnisse der NBĊS: „Die Nationalbank der Tschechoslowakei übt ihre Tätigkeit auf dem tschechischen und mährischen gebiet nach dem Gesetz Nr. 346/1920 der tschechoslowakischen Gesetzessammlung über die Aktienzettelbank und auf dem Slowakischen Gebiet nach der slowakischen Regierungsverordnung Nr. 44/1939 über die Slowakische Nationalbank aus.“ Am 31. Oktober 1945 erfolgte dann die Währungsreform und die Einführung einer gemeinsamen Währung in der neuerstandenen Tschechoslowakischen Republik. Uwe Bronnert Literatur: Jan Bajer, Papírová platidla Československa 1919 – 1993, České republiky Slovenské republiky 1993 – 2003, Praha 2003. Günter Graichen, Die Geldzeichen der Tschechoslowakei, Berlin (Ost) 1983. Veronika Macháčková, Slowakische Nationalbank, Diplomarbeit Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Mag. rer. soc. oec.), Universität Wien, September 2010.

  • Aus privaten Sammlungen: Interims-Note von Deutsch-Ostafrika, Fehldruck mit veränderter Kontrollnummer

    Deutsch-Ostafrika (DOA) wurde ab 1884 von der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft erworben und war die größte und reichste deutsche Kolonie. Sie umfasste die heutigen Staaten Tansania, Ruanda und Burundi sowie einen Teil des heutigen Mosambik. In der Region kursierte die indische Rupie, weshalb man diese Währung auch für die deutschen Kolonialausgaben beibehielt. Am 1. April 1903 übernahm die deutsche Reichsregierung das Münzrecht, welches vorher die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft ausgeübt hatte. Bereits 1890 ging die Verwaltung der Kolonie auf das Deutsche Reich über. Man erlaubte aber der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft eine eigene Notenbank – Die Deutsch- Ostafrikanische Bank (DOAB)– zu gründen, die am 23. Juni 1905 ihre Arbeit aufnahm und ihren Sitz in Daressalam hatte. Der festgesetzte Umtauschwert der DOA-Rupie lag bei 1 RM = 0,75 Rupien. Im Ersten Weltkrieg wurde die Kolonie von der Versorgung durch das Reich und damit auch von Papier- und Münzlieferungen abgeschnitten, man behalf sich deshalb mit primitiven Kriegsausgaben. Der Druck dieser Interims-Banknoten wurde durch die Deutsch-Ostafrikanische Zeitung GmbH in Daressalam und an anderen Orten ausgeführt. Nach der Kapitulation der deutschen Schutztruppe am 14. November 1918 ließ General von Lettow-Vorbeck den einheimischen Askaris (farbige Soldaten der Schutztruppe) und Trägern noch 1,5 Millionen Rupien in Interims-Noten auszahlen, die später von der deutschen Regierung eingelöst wurden. Durch die primitive Art ihrer Herstellung während des Krieges und die Nutzung aller verfüg­baren Papierarten – von Karton über Jutepressung bis zum Ölpapier – ist eine faszinierende Variantenvielfalt entstanden, wie sie mit keiner anderen Papiergeldausgabe vergleichbar ist. Die Interims-Noten von Deutsch-Ostafrika sind deshalb zu einem beliebten Sammelgebiet geworden. Neben den Unterschieden zu den verschiedenen Ausgaben, Papiersorten, Unterschriften, Geheimzeichen und vielem mehr gibt es noch eine Reihe weiterer Besonderheiten, welche zum Teil sehr selten vorkommen, deshalb gesondert katalogisiert werden und höhere Bewertungen rechtfertigen. Zu ihnen zählen auch veränderte Kontrollnummern. Das vorliegende Stück ist eigentlich vom Grundschein her eine ganz normale 1-Rupien-Note vom 1. Februar 1916 (DOA-30). Es handelt sich aber um einen Fehldruck (F1), bei dem der obere Serienbuchstabe H auf der Rückseite unten durch einen Verbindungsstrich geschlossen ist. Hinzu kommt eine weitere Besonderheit. Auf der Rückseite wurde bei den Kontrollnummern eine ganze Zahlengruppe handschriftlich ergänzt (B7c), hier die "643". Die Kontrollnummern wurden meist durch Eingeborene mit Hand aufgestempelt. Dabei kam es öfters vor, dass Teile einer Nummer nicht lesbar waren, Nummern falsch gestempelt wurden, auf dem Kopf standen oder ganz fehlten. Deswegen wurden fehlende Zahlen teilweise oder ganz handschriftlich korrigiert oder ergänzt. Objekttyp: Interims-Note Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Authentizität: Original Land/Region/Ort: Deutsch-Ostafrika, Daressalam/Tabora Emittent: Deutsch-Ostafrikanische Bank, Zweigniederlassung Daressalam Nominal: 1 Rupie Datierung: 1. Februar 1916 Vorderseite: Kleiner (neuer) Reichsadler, sieben Sterne neben dem Adler Rückseite: Text und violetter Diagonalstempel mit Nennwert und Ornamenten Unterschrift: zwei violette Faksimile-Unterschriften: Berendt, A. Frühling Material: sämisches Papier ohne Wasserzeichen, mit Geheimzeichen (vier Balken) Format: 102 mm x 63 mm Druck: Deutsch Ostafrikanische Zeitung G.m.b.H., Daressalam Nummerierung: H2 / 64643 Gültigkeit: Februar 1916 bis November 1918 Zitate: DOA-30F1.B7c (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com. Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine 23. Auflage 2023/2024 ISBN: 978-3-86646-224-3 864 Seiten, durchgehend farbig Preis: 39,90 Euro Zur Leseprobe Bestellung über den Verlags-Shop

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2024, Teil 2

    Europäische Union, Gambia, Guatemala, Guinea, Hongkong (BoC, HSBC, SCB), Kanada, Kongo (Demokratische Republik), Mexiko, Uruguay, Westafrikanische Staaten (Senegal) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (vergriffen) Europäische Union 20 Euro, neue Auflage BNB B110n4: wie BNB B110n3 (SCWPM 22), aber mit neuer Unterschrift (Lagarde) und Präfix N (Oesterreichische Banknoten und Sicherheitsdruck). 200 Euro, neue Auflage BNB B113e4: wie BNB B113e3 (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Lagarde) und Präfix E (François-Charles Oberthur Fiduciaire). Gambia 20 Dalasis von 2023 BNB B237c: wie BNB B237b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Jallow/Saidy) und neuem Jahr. 50 Dalasis von 2023 BNB B238c: wie BNB B238b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Jallow/Saidy) und neuem Jahr. Guatemala 10 Quetzales vom 14.04.2021 BNB B606l: wie BNB B606k (SCWPM 123), aber mit neuem Datum (14 DE ABRIL DE 2021) und neuem Drucker-Imprint (G&D Currency Technology). Guinea 1000 Francs Guinéens von 2022 BNB B339d: wie BNB B339c (SCWPM 48), aber mit neuen Unterschriften (Cissé/Kaba) und neuem Jahr. Hongkong (Bank of China) 500 Dollars vom 01.01.2023 BNB B924c: wie BNB B924b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Sun) und neuem Datum (1 JANUARY 2023). Hongkong (The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Limited) 50 Dollars vom 01.01.2023 BNB B697c: wie BNB B697b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Liao/Rosha) und neuem Datum (1 JANUARY 2023). Hongkong (Standard Chartered Bank) 20 Dollars vom 01.01.2023 BNB B423c: wie BNB B423b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Razvi/Huen) und neuem Datum (1 JANUARY 2023). 50 Dollars vom 01.01.2023 BNB B424c: wie BNB B424b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Razvi/Huen) und neuem Datum (1 JANUARY 2023). 500 Dollars vom 01.01.2023 BNB B426b: wie BNB B426a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Razvi/Huen) und neuem Datum (1 JANUARY 2023). Kanada 5 Dollars, neue Auflage BNB B371f: wie BNB B371e (SCWPM 106), aber mit neuen Unterschriften (Rogers/Macklem). Kongo (Demokratische Republik) 100 Francs, neue Auflage BNB B320f: wie BNB B320e (SCWPM 98), aber mit neuem Drucker-Imprint (OBERTHUR fiduciaire). 200 Francs, neue Auflage BNB B321e: wie BNB B321d (SCWPM 99), aber mit neuem Drucker-Imprint (OBERTHUR fiduciaire). Mexiko 100 Pesos vom 10.07.2023 BNB B715i: wie BNB B715h (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (10 JUL. 2023). 500 Pesos vom 12.06.2023 BNB B717u: wie BNB B717t (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (12 JUN. 2023). Uruguay 1000 Pesos von 2021 BNB B557c: wie BNB B557b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Arrieta/Labat) und neuem Jahr. Westafrikanische Staaten (Senegal) 500 Francs CFA von 2024 BNB B120Km: wie B120Kl (SCWPM 719K), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Buchstabe K = Senegal. Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book, Hartmut Fraunhoffer, banknoten.de und Stane Straus, polymernotes.org)

  • Lexikon: Inflation

    Als Inflation bezeichnet man eine Überversorgung der Wirtschaft mit Zahlungsmitteln durch Vermehrung des umlaufenden Geldes ohne eine entsprechende Produktionssteigerung. Die Folge ist eine geringere Kaufkraft des Geldes und Preissteigerungen. Deutsche Reichsbank: Reichsbanknote zu 100 Billionen Mark vom 15. Februar 1924. Magyar Nemzeti Bank: 1 Milliarde B-Pengö (1 Milliarde Billionen Pengö) vom 3. Juni 1946. Reserve Bank of Zimbabwe: 100 Billionen Dollars von 2008. Die größten Inflationen gab es in Deutschland 1922/23, Ungarn 1946 und Simbabwe 2007/08. Besuchen Sie zum Thema Inflation auch unsere Galerie zur deutschen Inflation nach dem Ersten Weltkrieg im Museum: https://www.geldscheine-online.com/inflation Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

  • Leserpost: Regionalgeld aus Freyung

    Sehr geehrte Redaktion! Bei meinem letzten Aufenthalt in Freyung im Bayerischen Wald fiel mir ein Werbeplakat ins Auge, das Regionalgeld aus Freyung bewirbt. Das so genannte "Freygeld" wird ausgegeben von der Werbegemeinschaft Freyung und umfasst die Werte 4, 5, 10, 20 und 50 Euro. Es gibt zahlreiche Ausgabestellen. Interessierte, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit nur Sonntags die Stadt besuchen können, können die Scheine bei einer bekannten Fast-Food-Filiale erwerben. Die Scheine zu 1 und 2 Euro sind leider nicht (mehr) offiziell zu bekommen, sie waren nur bei der Gartenschau 2023 erhältlich und einlösbar. Mehr auf: https://www.werbegemeinschaft-freyung.de/freygeld/ M. Dietl Anmerkungen der Redaktion Das gute alte Regionalgeld: Der Erfolg des Bürgermeisters von Wörgl in Tirol, Michael Unterguggenberger, in den Jahren 1932/33 machte Schule und wurde sogar verfilmt. Bereits 1931 gab es in Erfurt und Ulm "Wära"-Gutscheine und in Gera den "Tauscher". In den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder mehr oder weniger erfolgreiche Versuche, über Regionalgeld die Wirtschaft und den Handel in der eigenen Region zu fördern. Denken wir nur an den "Chiemgauer", den "Berliner", den "Remstaler", den "LechTaler", den "Zeller" oder die "Oderblüte". Die Stadt Köthen in Anhalt gab 2012 sogar moderne "Lutze Taler" aus. Die konnten aber nicht an den Erfolg des Heilers und seiner "Lutze-Taler" im 19. Jahrhundert anknüpfen. 2017 erschien der Katalog "Deutsches Regionalgeld" von Christian Johannes Lange im Eigenverlag, dessen Internetseite inzwischen aber leider abgeschaltet ist. Für Regionalsammler ist das Regionalgeld natürlich ein Muss. Beispiele aus verschiedenen Regionen können aber auch eine Deutschland-Sammlung abrunden. Hans-Ludwig Grabowski

  • Neue Banknoten aus Kirgisistan mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen

    Neue 20-, 50- und 100-Som-Banknoten mit der Datierung 2023 wurden am 15. Februar 2024 in der zentralasiatischen Republik ausgegeben. Von der Gestaltung her sind sie den 2016 ausgegebenen Scheinen ähnlich. Die Hauptunterschiede bestehen in den verbesserten Sicherheitsmerkmalen und der farblichen Gestaltung des Hintergrunds, die sich jetzt auch auf alle Ränder der Banknoten erstreckt (alle weißen Randstreifen wurden entfernt). Wie bei den im Jahr 2016 ausgegebenen Versionen: Die 20-Som-Banknote zeigt auf der Vorderseite den kirgisischen Schriftsteller, Dichter und Pädagogen Togolok Moldo (1860-1942) und auf der Rückseite Tasch Rabat, eine gut erhaltene Steinkarawanserei aus dem 15. Jahrhundert. Die Banknote misst 120 mm x 58 mm. Die 50-Som-Banknote zeigt auf der Vorderseite das Bild der Herrscherin Kurmanjan Datka (1811-1907) und auf der Rückseite einen architektonischen Komplex aus Ösgön (Usgen) aus dem 11. Jahrhundert. Die Banknote misst 126 mm x 61 mm. Die 100-Som-Banknote zeigt auf der Vorderseite den kirgisischen Dichter Toktogul Satylganow (1864-1933) und auf der Rückseite den Kürpsay-Damm. Ein gold-grünes SPARK® Orbital™-Sicherheitsmerkmal befindet sich links neben dem Porträt. Die Banknote misst 132 mm x 63 mm. Alle Banknoten sind auf Papier gedruckt und mit einem RAPID HD Detect Sicherheitsfaden mit Fenstern versehen. Die Unterschrift von Kubanychbek Bokontayev (Vorsitzender der Nationalbank der Kirgisischen Republik) ist auf allen drei Scheinen zu finden. Donald Ludwig

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