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- Philippinen 2025: Unsere Helden bitte nicht vergessen!
Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) begann am 23. Dezember 2024 mit der Ausgabe einer begrenzten Menge von 70 bis 90 Millionen Stück pro Stückelung der neuen Polymerbanknoten (50, 100 und 500 Piso). Jüngste Daten der BSP zeigen, dass sich bereits 661 Millionen Stück der 1000-Piso-Polymerbanknote im Umlauf befinden, was etwa 33 % des Gesamtumlaufs von 1000-Piso-Banknoten entspricht. Die stellvertretende Gouverneurin der philippinischen Zentralbank, Mary Anne P. Lim, hat klargestellt, dass die Papiergeldscheine mit den Motiven von Nationalhelden weiterhin produziert und in Umlauf gebracht werden. "Unsere Papiergeldscheine, die unsere philippinischen Helden zeigen, wird es weiterhin geben. Und sie werden auch weiterhin von der Öffentlichkeit verwendet werden. Sie werden gemeinsam im Umlauf sein", sagte Lim. Jose Abad Santos, Vicente Lim und Josefa Llanes Escoda auf der 1000-Piso-Papierbanknote. Historiker hatten die BSP dafür kritisiert, dass sie die Helden des Zweiten Weltkriegs, Jose Abad Santos, Vicente Lim und Josefa Llanes Escoda, von der 1000-Piso-Polymerbanknote entfernt hatte, als die neue Banknote im Jahr 2021 erstmals vorgestellt wurde. Und die Kritik hält an. Senator Benigno Aquino Jr. und seine Frau, die ehemalige Präsidentin Corazon Aquino auf der 500-Piso-Papierbanknote. Der ehemalige Präsident Manuel Roxas auf der 100-Piso-Papierbanknote. Der ehemalige Präsident Sergio Osmeña auf der 50-Piso-Papierbanknote. Auf dem 500-Piso-Schein sind der verstorbene Senator Benigno Aquino Jr. und seine Frau, die ehemalige Präsidentin Corazon Aquino, abgebildet. Der 100-Piso-Schein ehrt den ehemaligen Präsidenten Manuel Roxas, während der 50-Piso-Schein den ehemaligen Präsidenten Sergio Osmeña ehrt. Mehrere Gruppen haben Bedenken gegen die Entscheidung geäußert, Tiere und Pflanzen den Nationalhelden vorzuziehen, darunter die August Twenty-One Movement (ATOM), die die Auswirkungen des Weglassens von Nationalhelden auf den Banknoten in Frage stellt. "Seit mehr als zwei Jahrzehnten versucht die Familie des Diktators, die Geschichte umzuschreiben und die Helden, die mutig für unsere Freiheit gekämpft haben, aus unserem kollektiven Gedächtnis zu streichen", so ATOM. ATOM wurde nach der Ermordung des verstorbenen Senators Benigno "Ninoy" Aquino Jr. 1983 gegründet, der zusammen mit seiner verstorbenen Frau, der ehemaligen Präsidentin, auf der aktuellen 500-Piso-Banknote abgebildet ist. Kiko Aquino Dee, ein Enkel von Ninoy und Cory Aquino, äußerte ebenfalls seine Enttäuschung über die neu gestalteten Polymerbanknoten und sagte, dies sei geschehen, "damit sie unseren Helden nicht ins Gesicht sehen müssen, während sie ihre Opfer verraten". Die BSP konterte mit einer Erklärung: "Die BSP hat schon immer die Helden und Naturwunder des Landes auf Banknoten und Münzen abgebildet. Die Darstellung verschiedener Symbole des Nationalstolzes auf unseren Banknoten und Münzen spiegelt die numismatische Dynamik und Kunstfertigkeit wider und fördert die Wertschätzung der philippinischen Identität." Auch die Züchter von Abaca, einer einheimischen Faser, die im Volksmund eher als Manilahanf bekannt ist und für die Herstellung von Papierbanknoten verwendet wird, sind besorgt. Eine Industriegruppe, die die Abaca-Züchter und -Hersteller des Landes vertritt, hat jedoch die Behauptungen der BSP über Polymerbanknoten bestritten, als diese vor drei Jahren eingeführt wurden. Die derzeitigen Papierbanknoten bestehen zu 20 Prozent aus Abaca-Fasern, die anderen 80 Prozent sind Baumwolle. Die philippinische Behörde für die Entwicklung der Faserindustrie (PhilFIDA) erklärte, dass Polymerbanknoten teuer in der Herstellung, nicht so haltbar oder sicher wie behauptet und auch nicht gut für die Umwelt seien. Die Behörde vertritt die philippinische Abaca-Industrie, die ein Interesse daran hat, dass die philippinischen Banknoten weiterhin aus Papier bestehen. Ihre Behauptungen weisen eine gewisse Voreingenommenheit auf. Abaca-Faser trocknen in der Sonne. Die BSP hat versprochen, die einheimische Abaca-Industrie auch nach der Einführung der neuen Polymerbanknoten weiter zu unterstützen. "Während die Polymerbanknoten eingeführt wurden, werden die bestehenden Papierbanknoten im Umlauf und Abaca wird ein Schlüsselmaterial für die Papierbanknoten bleiben", sagte die BSP. Unter Berufung auf die ungedeckte weltweite Nachfrage nach Abaca, von der die lokale Industrie profitieren kann, sagte die BSP, sie unterstütze nachdrücklich die Bemühungen, die Abaca-Industrie des Landes zu unterstützen, damit sie von dieser großen Nachfrage profitieren kann. Sie gab jedoch nicht an, welche relevanten Programme oder Initiativen im Zusammenhang mit Abaca sie unterstützt. Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Dobrý den! Guten Tag! – Eine notaphile Hommage an eine alte Stadt
Es gibt nur wenige europäische Städte, die den Besucher sofort so sehr in ihren Bann zieht wie die tschechische Metropole Prag. Prag, die Goldene Stadt – Prag, die hunderttürmige Stadt – Prag, die Barockstadt – Prag, die Stadt des Jugendstils (Art nouveau), kaum eine andere europäische Stadt darf sich mit so vielen Attributen schmücken. Tradition und Moderne – pulsierendes Leben und verträumte einsame stille Winkeln liegen dicht beieinander. Weltoffen und charmant geben sich die Prager. Das Miteinander der verschiedenen Völker, die Jahrhunderte neben- und miteinander gelebt haben, hat sie ebenso geprägt wie die Jahre der k. und k. Monarchie und die Schicksalsschläge der neueren Geschichte. Unzählige kleine Lädchen und Boutiquen laden in den hübschen engen Gässchen der Altstadt zum Shoppen ein. Cafés und Restaurants locken mit kulinarischen Highlights zum Verweilen – und immer wieder begegnen dem Besucher beeindruckende, geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten. Es wundert nicht, dass die Banknoten-Designer bei der Gestaltung der tschechoslowakischen und tschechischen Geldscheine auf ihre Abbildungen zurückgriffen und auch -greifen. Sie ermöglichen dem Betrachter, sich quasi auf einen virtuellen Stadtrundgang zu begeben. Die bekannteste touristische Route durch die Prager Innenstadt ist der etwa 3,9 km lange Königsweg. Einst zogen die böhmischen Könige in einer feierlichen Krönungsprozession vom Königshof – an dessen Stelle das schönste Jugendstilgebäude Prags, das Gemeindehaus (Obecní dům) errichtet wurde – vom heutigen Platz der Republik (Náměstí Republiky) zu ihrer Krönung auf den Hradschin, die Prager Burg. Der Weg führte unter dem Pulverturm über die Straße Celetná zum Zentrum der Altstadt, dem Altstädter Ring (Staroměstské náměstí), dann vorbei am Altstädter Rathaus mit der weltberühmten Rathausuhr zum Kleinen Ring (Malé náměstí), einem kleinen dreieckigen Platz, der zu den ältesten in Prag zählt. Weiter ging es durch die enge Karlsgasse (Karlova ulice) am ehemaligen Jesuitenkolleg Clementinum vorbei, über den Kreuzherrenplatz (Křižovnické náměstí), durch den Altstädter Brückenturm über die Karlsbrücke und dem Kleinseiter Brückenturm. Auf der Straße Mostecká erreicht man den Kleinseitner Ring (Malostranské náměstí). Vorbei an der Kirche des hl. Nikolaus, die durch ihre mächtige Kuppel den Platz dominiert wird, führt der Weg auf der Nerudagasse (Nerudova ulice) bergan. Bis zum 17. Jahrhundert ging man weiter hinauf durch die Straßen Úvoz und Pohořelec und in der Nähe des Klosters Strahov bog die Route scharf nach rechts ab und führte weiter über den Loretoplatz (Loretánské náměstí) und durch die Loretostraße (Loretánská ulice) bis zur Prager Burg. Erst im 17. Jahrhundert wurde von der Nerudagasse durch den Felsen der direkte Aufstieg zur Prager Burg, die Straße Ke Hradu (Zur Burg), gehauen. Der Königsweg endete im Veitsdom, in den die Prozession durch die sogenannte Goldene Pforte eintrat. In dem dann folgenden feierlichen Gottesdienst fand die Krönungszeremonie statt. Der König wurde mit dem geweihten Öl gesalbt und empfing aus der Hand des Prager Erzbischofs die Wenzelskrone und die weiteren Krönungsinsignien. Gleichzeitig mit dem König oder auch einige Tage später, wurde auch dessen Ehefrau zur böhmischen Königin gekrönt. Die wohl wichtigste touristische Stationen auf dem Weg zur Burg ist die Karlsbrücke. Ihre Grundsteinlegung erfolgte 1357 durch Kaiser Karl IV. 16 Bögen überspannen die Moldau auf einer Länge von 516 Metern, ihre Breite beträgt rund 10 Meter. Als Vorbild diente die Steinerne Brücke in Regensburg. Als Baumaterial dienten alte Mühlsteine, Granit aus dem Flussbett sowie Sandstein aus den Steinbrüchen der Kreuzherren mit dem Roten Stern bei Hloubětín. Abb. 1.1: Republika Československá, 14. Januar 1920, 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 1.2: Republika Československá, 14. Januar 1920, 100 Kronen, Rückseite. Abb. 2.1: Republika Československá, 6. Juli 1920, 5000 Kronen, Vorderseite. Abb. 2.2: Republika Československá, 6. Juli 1920, 5000 Kronen, Rückseite. Die Silhouette der Karlsbrücke mit der Prager Burg im Hintergrund findet sich auf zahlreichen Geldscheinen. Erstmals wurde sie mit der Kleinseite und dem Hradschin auf der Rückseite des 100-Kronen-Scheins des Bankamtes vom 14. Januar 1920 abgebildet, flankiert von jeweils einem Bildnis einer jungen Frau in Tracht aus Kyjou (links) und aus Piešt’any (rechts). Die Vorderseite wird dominiert von dem Staatswappen und auf der rechten Seite der Wiedergabe des Gemäldes „Slowakische Priesterinnen“. Josephine Crane, die Tochter von Alfons Muchas Mäzen Ch. R. Crane stand dem Meister des Jugendstils Modell. Ursprünglich diente das Gemälde als Werbeplakat der Prager Versicherungsgesellschaft "Slávie". Gedruckt wurde der Geldschein von der American Banknote Company (A. B. N. Co.), die auch die 5000-Kronen-Note mit dem Datum vom 6. Juli 1920 druckte. Die Rückseite des Scheins zeigt hinter einer allegorischen Frauengestalt das Ufer der Prager Kleinseite. Deutlich ist das Altstädter Brückentor zu erkennen und der Hradschin. Auf der Vorderseite rechts in einem Medaillon das Bildnis einer jungen Frau in der Tracht aus Tabor und in einem Zierelement eine Elbansicht mit dem Berg Říp. Der Schein zu 100 Kronen war vom 10. November 1920 bis zum 30. Juni 1939, die Note zu 5000 Kronen vom 10. Februar 1921 bis 31. August 1944 bzw. 31. Oktober 1945 gesetzliches Zahlungsmittel. Abb. 3.1: Protektorat Böhmen und Mähren, 20. August 1940, 100 Kronen, II. Auflage, Vorderseite. Abb. 3.2: Protektorat Böhmen und Mähren, 20. August 1940, 100 Kronen, II. Auflage, Rückseite. Der sicherlich schönste Geldschein des Protektorats ist die vom Grafiker und Lithographen Bedřich Fojtášek entworfene und von Jindřich (Heinrich) Schmidt gestochene 100-Kronen-Staatsnote mit dem Ausgabedatum vom 20. August 1940. Fast die gesamte Vorderseite des Scheins wird von der Abbildung des Hradschins, der Karlsbrücke, der Moldau und der Statue des Ritters Bruncvik eingenommen. Um den Ritter ranken sich einige Legenden. Vor seinem Tod ließ er sein magisches Schwert in der Karlsbrücke einmauern. Dort würde es so lange bleiben, bis er zurückkäme. Wenn Böhmen von Feinden bedroht würde, würde er mit dem heiligen Wenzel über die Karlsbrücke reiten. Wenn dabei Wenzels Pferd stolpere, würde das Zauberschwert aus dem Mauerwerk springen, und Bruncvik würde damit die Feinde vertreiben. Eigentlich ist die Statue des Ritters ein „Grenzstein“, der den Teil der Moldau kennzeichnet, der den Bürgern der Altstadt gehört. Vier weitere Scheine zeigen das bekannte Ensemble auf ihren Rückseiten. Im November 1945 gab die Tschechoslowakische Republik einen Geldschein zu 100 Kronen in Umlauf, der auf der Vorderseite den ersten Staatspräsidenten abbildet. Gedruckt wurde das Papiergeld bei Bradbury, Wilkinson & Co. in New Malden, Surrey, Großbritannien. Unterschrieben sind sie vom Finanzminister der Exilregierung Dr. L. K. Feierabend, der später in den Westen flüchtete. Im Zuge der Währungsreform wurden dann ab 1. Juni 1953 die Bankovka Státní Banky Československé, die in Moskau bei Gosznak gedruckt wurden, ausgegeben. Am 1. Dezember 1962 gab dann die Notenbank eine neue 100-Kronen-Banknote (1961) in Umlauf. Die in der staatlichen Wertpapierdruckerei in Prag gedruckte Note wurde bis zur Auflösung der Tschechoslowakei immer wieder nachgedruckt. Abb. 4.1: Republika Českosolovenská, o. D. (1945), 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 4.2: Republika Českosolovenská, o. D. (1945), 100 Kronen, Rückseite. Abb. 5.1: Státní Banka Československá, 1953, 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 5.2: Státní Banka Československá, 1953, 100 Kronen, Rückseite. Abb. 6.1: Státní Banka Československá, 1961, 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 6.2: Státní Banka Československá, 1961, 100 Kronen, Rückseite. Kurz vor dem Sturz des kommunistischen Systems in der Tschechoslowakei erschien am 1. Oktober 1989 eine Note zu 100 Kronen mit dem Brustbild des beim Volk verhassten Diktators Klement Gottwald. Große Teile der Bevölkerung weigerten sich, diesen Geldschein zu benutzen, sodass er bereits am 31. Dezember 1990 eingezogen wurde. Die Rückseitenabbildung weicht von den bisherigen Darstellungen dahingehend ab, dass nicht die komplette Brücke abgebildet wird, sondern im Vordergrund nur das Kleinseiter Brückentor und dahinter die mächtige Kuppel der Kirche des hl. Nikolaus am Kleinseiter Ring. Auf der rechten Scheinseite dann die Prager Burg. Abb. 7.1: Státní Banka Československá, 1989, 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 7.2: Státní Banka Československá, 1989, 100 Kronen, Rückseite. Die Prager Burg (tschechisch Pražský hrad) gilt mit einer Grundfläche von rund sieben Hektar (nach der Marienburg des Deutschen Ordens im heutigen Polen) als das zweitgrößte geschlossene Burgareal der Welt. Die Anfänge der Burganlage liegen im 9. Jahrhundert. Generationen waren daran beteiligt, der heutigen Anlage ihr Aussehen zu geben. Die Burg war Residenz der Könige von Böhmen, zweier Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation, der Präsidenten der Tschechoslowakei und heute Sitz der Präsidenten der Tschechischen Republik. In die Geschichtsbücher ging der zweite Prager Fenstersturz ein. Am 23. Mai 1618 warfen Vertreter der protestantischen Stände den königlichen Statthalter Jaroslaw Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slavata von Chlum und Koschumberg sowie dem Kanzleisekretär Philipp Fabricius aus einem Fenster der Prager Burg. Dieses Ereignis markiert den Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Die böhmischen Stände warfen Kaiser Matthias, ihrem katholischen Landesherrn, und dem zum Nachfolger gewählten böhmischen König Ferdinand von Steiermark vor, die von Kaiser Rudolf II. im Majestätsbrief von 1609 zugestandene Religionsfreiheit der Protestanten gebrochen zu haben. Inmitten der Prager Burg steht der Veitsdom. Der Dom wurde anstelle einer 925 unter dem heiligen Wenzel errichteten Rotunde und der unter Spytihněv II. begonnenen dreischiffigen romanischen Basilika errichtet. Mit dem Bau des Gebäudes nach dem Vorbild gotischer französischer Königskathedralen wurde am 21. November 1344 auf Anweisung Karls IV. begonnen. Zuvor war Prag durch die Bulle vom 30. April 1344 von Papst Clemens VI. zum Erzbistum erhoben worden. Zu Beginn leitete der französische Baumeister Matthias von Arras die Arbeiten. Nach seinem Tod 1352 führte Peter Parler (* 1330 oder 1333 in Schwäbisch Gmünd; † 13. Juli 1399 in Prag) die Arbeiten fort. Teile der Rotunde mit den Gräbern der Heiligen wurden in den Neubau integriert, so etwa die Südapsis mit dem Wenzelsgrab. Der Dom enthält neben den Grablegen der böhmischen Herrscher auch eine Kammer, in denen die Krönungsinsignien aufbewahrt werden. Die 5000-Kronen-Banknote der Česká Narodní Banka, die erste Ausgabe trägt die Jahreszahl 1993, bildet auf der Rückseite eine Gruppierung bedeutender gotischer und barocker Prager Gebäude ab. In der Mitte ist der Turm des Veitsdoms. Die rechte Vorderseite zeigt das Brustbild von Tomáš Garrigue Masaryk (* 7. März 1850 in Hodonín , Kaisertum Österreich ; † 14. September 1938 in Lány), dem ersten Staatspräsident der Tschechoslowakei. Abb. 8.1: Česká Narodní Banka, 2009, 5000 Kronen, Vorderseite. Abb. 8.2: Česká Narodní Banka, 2009, 5000 Kronen, Rückseite. Abb. 9.1: Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag, 24. Oktober 1942, 1000 Kronen, II. Auflage, Vorderseite. Abb. 9.2: Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag, 24. Oktober 1942, 1000 Kronen, II. Auflage, Rückseite. Die 1000-Kronen-Banknote der Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag vom 24. Oktober 1942 bildet auf der rechten Vorderseite das Brustbild des Baumeisters Peter Parler ab. Als Vorlage wählte man eine Statue der Triforium-Galerie des Veits-Doms: das Selbstbildnis des Dombaumeisters. Auch diese Note wurde im Offset-Verfahren von der Notendruckerei der Nationalbank für Böhmen und Mähren gedruckt. Wieder besorgte Jindřich Schmidt die Gravur der Druckplatten. Verlässt man die Burg, gelangt man auf den Hradschiner Platz (Hradcanské Námestí). Im Zentrum die Marien- oder auch Pestsäule von Ferdinand Maximilian Brokoff aus dem 18. Jahrhundert. Der Platz wird von eleganten Palais umrahmt, darunter das Erzbischöfliche Palais, dahinter erhebt sich das hochbarocke Palais Sternberg. Die reich verzierte Fassade des Martinicpalais zeigt Szenen aus dem Alten Testament. Ihm gegenüber steht das Palais Schwarzenberg. Über die Loretostraße (Loretánská) mit dem monumentalen Palais Czernín gelangt man zur Wallfahrtskirche Maria Loreto. Es ist das bedeutendste Marienheiligtum Böhmens. Nicht weit entfernt steht auf einer Anhöhe am Rand der Kleinseite das Kloster Strahov. Für einen Besuch der Bibliothek mit ihren kostbaren Büchern sollte man sich unbedingt Zeit nehmen. Von hier geht es bequem zu Fuß zur Sternwarte Petrin und dem berühmten Aussichtsturm. Mit der Standseilbahn (Lanová dráha na Petřín) geht es innerhalb von fünf Minuten hinab zum Ufer der Moldau. Auf der anderen Flußseite leuchtet bei Sonnenschein das Dach des Nationaltheaters (Národní divadlo). Das Gebäude wurde mit Hilfe von Spenden im Stil der Neorenaissance errichtet und 1881 eröffnet. Die Idee zum Aufbau eines Nationaltheaters entstand bereits Mitte des 19. Jahrhunderts, bis zur Fertigstellung sollten jedoch noch einige Jahrzehnte vergehen. Am 16. Mai 1868 wurde der Baubeginn in Anwesenheit von 100.000 – 150.000 Zuschauern gefeiert, dessen Höhepunkt war die Uraufführung der Oper Dalibor von Bedřich Smetana im Novoměstské divadlo (Neustädter Theater). Abb. 10.1: Národní Banka Československá, 1. November 1945, 5000 Kronen, Vorderseite. Abb. 10.2: Národní Banka Československá, 1. November 1945, 5000 Kronen, Rückseite. Die 5000-Kronen-Banknote der Národní Banka Československá vom 1. November 1945 bildet auf der Rückseite das Nationaltheater ab. Die rechte Vorderseite zeigt das Brustbild des Komponisten Bedřich Smetana (* 2. März 1824 als Friedrich Smetana in Litomyšl [Leitomischl]; † 12. Mai 1884 in Prag). Sein bekanntestes Werk ist „Die Moldau“ (Vltava) aus dem sinfonischen Zyklus „Mein Vaterland“ (Má vlast). Spätestens jetzt sollte man in einen der vielen Biergärten einkehren, um sich zu erholen und die Eindrücke noch einmal auf sich einwirken zu lassen, schließlich gibt es noch andere Tage, um Entdeckungen zu machen. Heute starten wir auf dem Wenzelsplatz am Denkmal des hl. Wenzel. Der Platz hat eine Länge von etwa 750 Meter und eine Breite von ca. 60 Meter. Damit gehört er zu den größten innerstädtischen Plätze Europas. König Karl IV. ließ ihn 1348 bei Gründung der Prager Neustadt entlang eines bestehenden Weges anlegen. Da auf ihm der Pferdehandel betrieben wurde, nannte man ihn Roßmarkt. 1848 benannte man den Platz nach dem Heiligen Wenzel um. Direkt vor dem Nationalmuseum thront das Wenzelsdenkmal, dass der tschechische Künstler Josef V. Myslbek 1912 schuf. Es zeigt den Heiligen Wenzel als Landespatron in Rüstung mit Harnisch und Lanze sowie zu seinen Füßen die vier Schutzheiligen Ludmilla, Prokop, Anežka (Agnes) und Vojtěch (Adalbert). Denkmal und Platz waren in der Vergangenheit immer wieder Schauplatz politischer Demonstrationen. Am 28. Oktober 1918 feierte hier die Prager Bevölkerung die neu geschaffene Tschechoslowakei mit einer Kundgebung. Am 16. Januar 1969 verbrannte sich der tschechoslowakische Student Jan Palach selbst und lief in Flammen vom Nationalmuseum auf den Wenzelsplatz, um so gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei im Jahr 1968 und der daraus resultierenden Niederschlagung des "Prager Frühlings" zu protestieren. Auf einer Massenkundgebung am 24. November 1989 forderten Václav Havel und Alexander Dubček die politische Umgestaltung des Landes. Wenige Wochen später war die "Samtene Revolution" vollzogen und der Kommunismus in der Tschechoslowakei Geschichte. Abb. 11.1: Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag, 24. Februar 1944, 5000 Kronen, Vorderseite. Abb. 11.2: Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag, 24. Februar 1944, 5000 Kronen, Rückseite. Die 5000-Kronen-Note der Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag vom 24. Februar 1944 zeigt auf der Vorderseite das Brustbild Herzog Wenzels (tschechisch Svatý Václav; * um 908; † 28. September 929 oder 935 in Stará Boleslav (dt. Altbunzlau)). Er war ein böhmischer Fürst aus der Dynastie der Přemysliden. Sein Herrschaftsgebiet umfasste eine kleine Region um Prag, gleichzeitig war er Oberhaupt des böhmischen Stammesverbands. Um wieder in die Altstadt zu gelangen, muss man den Platz der Länge nach durchschreiten. Auf dem Weg geht es an zahlreichen Hotels, Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten vorbei. Schon bald erreicht man das Zentrum der Altstadt, den Altstädter Ring (Staroměstské náměstí). Von hier geht es in nördlicher Richtung in die Josefstadt (Josefov). Die von der Altstadt umgebene historische Prager Judenstadt (Židovské Město pražské) wurde 1850 eingemeindet. Sie entstand im 13. Jahrhundert als Ghetto und entwickelte sich zu einem Zentrum jüdischen Lebens in Europa. Mit der Verleihung der Bürgerrechte an die Juden im Jahr 1848 konnten sie Juden auch in anderen Stadtteilen niederlassen, sodass Ende des 19. Jahrhunderts das alte Viertel größtenteils abgerissen wurde. An ihre Stelle ließ die Prager Stadtverwaltung Boulevards nach Pariser Vorbild mit prachtvollen Jugendstil-Gebäuden errichten. Sechs Synagogen, der alte Jüdische Friedhof, die Zeremonienhalle und das alte Jüdische Rathaus blieben erhalten und sind heute wichtige touristische Ziele. Bis zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren hatte Prag eine blühende jüdische Gemeinde. Im Jahr 1939 begann die Verfolgung der Prager Juden. Jüdische Institutionen wurden geschlossen und deren Eigentum beschlagnahmt. 1941 begann dann die systematische Deportation der Prager Juden ins Ghetto Theresienstadt und von dort ins Vernichtungslager Auschwitz. Von den knapp 49.500 Juden, die bei Kriegsbeginn in Prag lebten, überlebten nur etwa 7.500 die Schoah. An diese schreckliche Zeit erinnern auch die mit „Quittung“ überschriebenen Geldscheine des Ghettos Theresienstadt aus dem Jahr 1943. Die Gravur der Druckplatten besorgte ebenfalls Jindrich Schmidt und der Druck erfolgte bei der Notendruckerei der Nationalbank für Böhmen und Mähren in Prag. Die Rückseite der Scheine bildet Moses mit der Tafel der zehn Gebote ab. Abb. 12.1: Theresienstadt, Der Älteste der Juden, 1. Januar 1943, 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 12.2: Theresienstadt, Der Älteste der Juden, 1. Januar 1943, 100 Kronen, Rückseite. Durchquert man die Josefstadt gelangt man an die Moldau und zum Kloster der hl. Agnes. Das Doppelkloster der Klarissen und Minoriten wurde wahrscheinlich 1231 von Agnes von Böhmen (* 20. Januar 1211 (?) in Prag; † 6. März 1282 (?) in Prag) gegründet. Sie war wahrscheinlich die jüngste Tochter von König Přemysl Otakar I. von Böhmen und Königin Konstanz von Ungarn. Sie war eine der wichtigsten Vertreterinnen der Přemysliden-Dynastie. Sie arbeitete als Nonne – Äbtissin des Klosters Na Františku – und war eine prominente Persönlichkeit im politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Das Kloster beherbergt heute Teile der Nationalgalerie. Die Banknote der Tschechischen Nationalbank (Česká Národní Banka) zu 50 Kronen (erste Ausgabe 1993) bildet die Heilige auf der Vorderseite ab, während die Rückseite ein gotisches „A“ für Agnes auf dem Gewölbe der St. Salvatorkirche im St. Agnes-Kloster zeigt. Abb. 13.1: Česká Národní Banka, 1993, 50 Kronen, Vorderseite. Abb. 13.2: Česká Národní Banka, 1993, 50 Kronen, Rückseite. Die 20-Kronen-Banknote mit dem Kopfbildnis König Otokar I. Přemysl (* um 1160/1165, † 15. Dezember 1230) auf der Vorderseite bildet den Vater der heiligen Agnes ab. Der römisch-deutsche König Friedrich II. aus dem Geschlecht der Staufer stellte am 26. September 1212 in Basel die Goldene Bulle von Sizilien (lat. Bulla Aurea Siciliæ) aus. Der heutige Name der Urkunde leitet sich von der goldenen Bulle (Metallsiegel) des sizilianischen Königs ab, die dem Dokument beigefügt ist. Friedrich gewährte Otokar damit drei Privilegen: Der Titel des Königs von Böhmen war erblich, eine Königswahl konnte nur in Böhmen erfolgen und der römische König bestätigte nur noch die Wahl. Damit bedankte sich Friedrich bei Ottokar für die Unterstützung bei seiner Wahl zum römischen König. Vorder- und Rückseite der Banknote bilden das Siegel der Bulle ab, die Rückseite zeigt zusätzlich die Königskrone. Das Originaldokument wird heut im Nationalarchiv in Prag aufbewahrt. Abb. 14.1: Česká Národní Banka, 1994, 20 Kronen, Vorderseite. Abb. 14.2: Česká Národní Banka, 1994, 20 Kronen, Rückseite. Auf dem Rückweg schauen wir noch bei der Karls-Universität (tschechisch Univerzita Karlova, lateinisch Universitas Carolina) vorbei. Am 7. April 1348 wurde durch einen Stiftungsbrief des römisch-deutschen und böhmischen Königs Karls IV., die Karls-Universität nach dem Vorbild der Pariser Universitas magistrorum et scholarium als „Studium generale“ gegründet. Sie war die erste Universität in Mitteleuropa. Die Banknote der Nationalbank zu 100 Kronen (erste Ausgabe 1993) bildet auf der Vorderseite Karl IV. (* 14. Mai 1316 in Prag ; † 29. November 1378 ebenda) aus dem Geschlecht der Luxemburger ab. Er war ab 1346 römisch-deutscher König , ab 1347 König von Böhmen , ab 1355 König von Italien , ab 1365 König von Burgund und ab 1355 römisch-deutscher Kaiser , der Prag zum Kaisersitz des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation machte. Er zählt zu den bedeutendsten Kaisern des Spätmittelalters und war einer der einflussreichsten europäischen Herrscher seiner Zeit. Die Rückseite zeigt das Siegel der Karls-Universität. Abb. 15.1: Česká Národní Banka, 1997, 100 Kronen, Vorderseite. Abb. 15.2: Česká Národní Banka, 1997, 100 Kronen, Rückseite. Unseren virtuellen Rundgang durch Prag endet in Vyšehrad ( Prager Hochburg) , das wir nach nur zwei Metrostationen mit der U-Bahnlinie C erreichen. Von der Haltestation Vyšehrad erreicht man nach einem kleinen Fußmarsch die Festung. Sie liegt südlich der Prager Neustadt auf einem Hügel, der sich steil über dem rechten Ufer der Moldau erhebt. Von hier aus hat man einen spektakulären Ausblick, der bis zur Prager Burg reicht. Neben der Kathedrale St. Paul und St. Peter (errichtet vor 950 Jahren), den Kasematten und Galerie (Überbleibsel der Festung) ist der Slavin Friedhof die hervorzuhebende Sehenswürdigkeit. Der Friedhof wurde 1869 auf dem Gelände der Festung errichtet. Rund 600 bedeutende tschechische Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Unter ihnen die Komponisten Antonín Dvořák (1841–1904) und Bedřich Smetana (1824–1884), der Meister des Jugendstils Alfons Mucha (1860–1939), der Nobelpreisträger für Chemie Jaroslav Heyrovský (1890–1967), der Schriftsteller Karel Čapek (1890–1938), die Opernsängerin Ema Destinová (1878–1930) und die Dichterin Božena Němcová (1820–1862). Sie ist die bekannteste Vertreterin der klassischen tschechischen Literatur. In der Mitte des Friedhofs steht das Monument Slavín, ein Mausoleum und die letzte Ruhestätte für besonders verdiente Persönlichkeiten des tschechischen Volkes. Abb. 16.1: Státní banka Československá, 1985, 1000 Kronen, Vorderseite. Abb. 16.2: Státní banka Československá, 1985, 1000 Kronen, Rückseite. Die 1000-Kronen-Banknote der Tschechoslowakischen Staatsbank (Státní Banky Československé) von 1985 bildet rechts auf der Vorderseite den Komponisten Bedřich Smetana ab und auf der Rückseite die auf dem Felsen thronende Festung und die steile zur Moldau abfallenden Klippen. Bleibt noch anzumerken, dass das Kopfbildnis der Dichterin den 500-Kronen-Schein der Česká Národní Banka (ab Ausgabe 1993) schmückt. Nun heißt es Abschiednehmen von Prag – auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal. Uwe Bronnert
- Vietnam bietet dem südlichen Afrika die Herstellung von Polymerbanknoten an
"Việt Nam News" berichtete bereits am 7. Dezember 2024, dass Q&T Hi-tech Polymer, mit Sitz in Hanoi, erfolgreich eigene Polymersubstrate für Banknoten entwickelt hat, was einen bedeutenden Fortschritt darstellt, der die Haltbarkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Währung verbessert. Dies wurde bei einem Besuch afrikanischer Botschafter und Vertreter am 6. Dezember 2024 hervorgehoben. Vietnam hat sich zu einem Drehkreuz für die Herstellung von Hightech-Währungen entwickelt und ist zu einem wichtigen Akteur bei der Bereitstellung umfassender Währungslösungen geworden. Die Nationale Banknotendruckerei von Vietnam (NBPP) und Q&T verändern die Zukunft der Währungsherstellung und zeigen das Potenzial Vietnams als Partner für Länder, die kosteneffiziente und sichere Lösungen suchen. Die zwei Jahrzehnte lange Erfahrung des NBPP in der Polymertechnologie ermöglicht es, umfassende Dienstleistungen anzubieten, die die Herstellung von Substraten und den Druck hochwertiger Banknoten umfassen. Nguyễn Đức Cường, Vorsitzender des NBPP, unterstrich diese Zusammenarbeit mit den Worten: "Wir können alle Arten von Banknoten in der Welt auf Polymerbasis herstellen, mit einer Kapazität von bis zu fünf Milliarden Stück jährlich. Diese Partnerschaft senkt die Kosten und steigert die Effizienz." Jamale Chouaibi, Botschafter der marokkanischen Botschaft in Vietnam (links), besucht das Werk von Q&T Hi-tech Polymer im Hòa Lạc Hi-tech Park. Foto von Q&T. Das vietnamesische Fachwissen bietet unschätzbare Lösungen für Länder, die mit hohen Outsourcing-Kosten und Anfälligkeit für Fälschungen zu kämpfen haben. Während seines Besuchs stellte der marokkanische Botschafter Jamale Chouaibi fest, dass viele afrikanische Länder hohe Kosten für den Druck ihrer Währungen im Ausland aufwenden müssen. "Was wir heute hier gesehen haben, bietet die gleiche, wenn nicht sogar eine bessere Qualität zu wesentlich geringeren Kosten", bemerkte er. Der mosambikanische Botschafter Ilundi Dos Santos schlug vor, dass Vietnam sowohl Rohstoffe als auch Druckdienstleistungen für die mosambikanische Währung liefert. Trotz dieser Fortschritte bleiben Herausforderungen bestehen. Wie ein Vertreter von Q&T anmerkte, wird der Sektor der Polymer-Banknotenherstellung von einigen wenigen globalen Firmen beherrscht, was für kleinere Länder erhebliche Hindernisse darstellt. Der vietnamesische Erfolg bei der Überwindung dieser Hindernisse ist jedoch ein Präzedenzfall für andere. Indem Vietnam seine Technologie weitergibt, ebnet es Ländern den Weg zu mehr Eigenständigkeit bei der Herstellung von Banknoten. Delegierte nehmen an einer Diskussionsrunde bei Q&T teil. Foto von Q&T. Die Beteiligung der Länder des südlichen Afrikas an dieser Zusammenarbeit ist besonders vielversprechend. Vuyiswa Tulelo, Südafrikas Botschafterin in Vietnam, unterstrich die weitreichenden Auswirkungen der Q&T-Technologie. "Es geht um mehr als nur um das Drucken von Geld; es geht um die Sicherheit, Integrität und Identität von Nationen. Süd-Süd-Beziehungen sind von entscheidender Bedeutung, und die Arbeit von Q&T veranschaulicht das transformative Potenzial solcher Partnerschaften". Die Fähigkeit von Vietnam, komplette Verpackungsdienstleistungen anzubieten – von der Herstellung von Polymersubstraten bis zum hochwertigen Druck – macht das Unternehmen zu einem wichtigen Partner für afrikanische Länder und darüber hinaus. Dieses Partnerschaftsmodell bedeutet nicht nur eine technologische Errungenschaft, sondern auch einen Meilenstein der Süd-Süd-Zusammenarbeit. Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- COINSTORE E-LIVE 8 zu Banknoten startet am 26. Januar 2025: Vorschau
Am 25. Januar 2025 startet die 8. E-Live-Auktion des jungen lettischen Münzhandels- und Auktionshauses COINSTORE mit Teil I zu Münzen. Medaillen und Token (Lose 1 bis 407). Am Tag darauf, Sonntag dem 26. Januar, beginnt um 10 Uhr mit insgesamt über 650 Losen der Banknotenteil (Lose 500 bis 1.153). Internet: www.coinstore.lv Zur Auktion: https://rcoinstore.com/auctions/5-1MAKDU/coinstore-e-live-8-auction-coins-medals-and-banknotes Zum Start des Geldschein-Teils: https://rcoinstore.com/auctions/5-1MAKDU/coinstore-e-live-8-auction-coins-medals-and-banknotes?page=12&limit=36 Neben dem Startpreis (oft sogar 1 Euro) ist der aktuelle Stand der Gebote bei jedem Los sichtbar! Nachstehend eine kleine Auswahl zu den angebotenen Geldscheinen: Lot 852: A rare 100 Litu banknote from Lithuania, issued in 1991 with a unique printing error. Graded About UNC 55, this note stands out for its rarity and historical importance, offering collectors a piece of Lithuanian monetary history with a fascinating flaw. Starting Bid: € 2.250 Lot 816: This pristine 1927 10 Litu note from Lithuania is in Gem UNC 66 EPQ condition, graded by PMG. As a SPECIMEN note, it is a highly collectible piece that showcases the exceptional quality and design of Lithuania's early 20th-century banknotes. Starting Bid: € 3.400 Lot 782: An outstanding 500 Latu banknote from Latvia, issued in 2008, graded Superb Gem UNC 67 EPQ. This note is in near-perfect condition and represents the pinnacle of modern Latvian currency. A must-have for collectors of contemporary European banknotes. Starting Bid: € 2.250 Lot 773: A beautifully preserved 100 Latu banknote from Latvia, issued in 1992, graded Gem UNC 66 EPQ. This note is in exceptional condition and is an ideal choice for collectors of modern Latvian currency, featuring intricate design elements that highlight the nation’s rich heritage. Current Bid: € 350 Lot 672: A rare and highly sought-after 10 Rubel banknote from Posen, Germany, issued in 1916. Graded Gem UNC 66 EPQ, this note is in pristine condition and is an excellent addition to any collection of World War I-era currency. Its rarity and historical significance make it a standout piece. Starting Bid: € 408 Weitere Lose: Los 617: Finland, Finlands Bank, 500 Markkaa, 1909 (1918), About UNC 55 Starting Bid: € 357 Los 639: French Somaliland, Tresor Public, 50 Francs - Djibouti, 1952, Superb Gem UNC 68 EPQ, Pick: 25 Starting Bid: € 340 Los 640: French Somaliland, Tresor Public, 100 Francs, 1952, Superb Gem UNC 68 EPQ, Pick: 26 TOP POP Starting Bid: € 595 Los 654: Germany, Reichsbanknote, 1000 Reichsmark, 1936, Choice UNC 64, Pick: 184 Starting Bid: € 230 Los 655: Germany, Third Reich, 5 Reichsmark, 1933, Gem UNC 65 EPQ, Pick: 199 Starting Bid: € 34 Los 851: Lithuania, Bank of Lithuania, 500 Litu - Printer: G&D, 2000, Choice UNC 64 EPQ, Pick: 64 Starting Bid: € 383 Hans-Ludwig Grabowski Zur Auktion: https://rcoinstore.com/auctions/5-1MAKDU/coinstore-e-live-8-auction-coins-medals-and-banknotes Zum Start des Geldschein-Teils: https://rcoinstore.com/auctions/5-1MAKDU/coinstore-e-live-8-auction-coins-medals-and-banknotes?page=12&limit=36 COINSTORE INFO: www.coinstore.lv auction.coinstore.lv service@coinstore.lv ☎ +371 25370706 SIA COINSTORE | Reg.Nr . 40203071934 Pils laukums 4 Centra rajons, Rīga, Latvia LV-1050
- Geldschein-Puzzle: 20 Kronen der Tschechoslowakei 1949
Unser 3D-Geldschein-Puzzle! Bestimmen Sie selbst die Anzahl der Puzzleteile und vieles mehr. Abb. Sammlung Jürgen Schilde, Berlin. Staatspapiergeld der Tschechoslowakei über 20 Korun vom 1. Mai 1949 Czechoslovakia 70b (SCWPM) Vorderseite mit Porträt einer jungen Frau in Tracht. In Umlauf vom 21. Dezember 1949 bis 31. Mai 1953. Klicken Sie auf die Abbildung, um direkt zum Puzzle zu gelangen! Viel Spaß! Zu allen bisher erschienenen virtuellen Geldschein-Puzzles
- Stack's Bowers: 2024 Top Drei der Weltbanknoten
Die Abteilung für Weltbanknoten bei Stack's Bowers Galleries hatte ein fantastisches Verkaufsjahr, in dem die folgenden drei Lose aus aller Welt (außer USA) die höchsten Preise erzielten: 1. Ein Satz Probedrucke mit Vorder- und Rückseite aus Russland/Nordrussland, Los 20738 , wurde für 300.000 USD verkauft. Dieser unglaublich seltene Satz von neun einseitigen Probedrucken (für eine vollständige Sammlung fehlte nur der rückseitige Probedruck für den 10-Rubel-Schein) dieser nicht ausgegebenen Banknotenserie wurde für die Regierung von Olonez gedruckt und sollte vom Rat der Volkskommissare ausgegeben werden. Die Region liegt im äußersten Nordwesten Russlands, nahe der finnischen Grenze, und ist als Karelien bekannt. Olonez ist das Verwaltungszentrum der Region und sollte als Hauptstadt dieses kurzlebigen und nicht anerkannten Staates dienen, der am 25. Mai 1918 gegründet wurde, nur sechs Monate nachdem Finnland seine Unabhängigkeit von Russland erklärt hatte und bevor die endgültigen Grenzen festgelegt worden waren (und bevor der politische Status Finnlands geklärt werden konnte). Die Region Karelien war kulturell mit den Menschen im benachbarten Finnland verbunden. Infolgedessen wurde die Region 1919 während der Aunus-Expedition (Aunus ist der finnische Name für Olonez) für kurze Zeit von finnischen Truppen besetzt, bevor die Kontrolle über die Region an die Regierung von Olonez zurückgegeben wurde. Im Jahr 1920 wurde es Teil der Vereinigten Karelischen Regierung, die 1923 aufgelöst wurde, als Karelien Teil der Sowjetunion wurde. Die Geldscheinserie wurde von der Druckerei der Murmansker Eisenbahn gedruckt. Die Scheine sollten ausgegeben werden, um einen akuten Mangel an umlaufendem Geld bei der örtlichen Filiale der Staatsbank in Petrosawodsk zu beheben (Petrosawodsk war die größte Stadt der Region und wirtschaftlich wichtiger als Olonez), und sie sollten in gleicher Weise wie die Emissionen der Staatsbank akzeptiert werden. 2. Eine 25-Dollars-Banknote der Deutsch-Asiatischen Bank aus dem Jahr 1907, Los 30250 , wurde für 144.000 USD verkauft. Zweigstelle Tsingtau. Eine außergewöhnliche, ausgegebene Note der selten gesehenen 25-Dollars-Nominale aus Tsingtau, auch bekannt als Qingdao. Dieses und ein weiteres Exemplar sind alle, die für diese Stückelung von dieser Filiale der Deutsch-Asiatischen Bank gegradet wurden. Zum Zeitpunkt der Ausgabe dieser Banknote war Tsingtau eine strategische Hafenstadt unter deutscher Kontrolle, was erhebliche Auswirkungen auf den regionalen Handel und die militärische Präsenz hatte. Das Gebiet Kiautschou, das 1898 an Deutschland verpachtet worden war, befand sich in einem umfassenden Entwicklungsprozess, der den Bau einer modernen Infrastruktur und den Ausbau der Hafenanlagen einschloss. Ausgegebene Scheine dieser Serie sind extrem rar und weisen in der Regel Schnittspuren, Reparaturen, Risse oder andere Spuren auf. Keines dieser Probleme beeinträchtigt dieses Exemplar. Die kürzlich von Stack's Bowers angebotenen Banknoten der Deutsch-Asiatischen Bank stammen alle aus der Sammlung von Al Kugel, die das umfangreichste Sortiment dieser Ausgaben enthält, das je auf den Markt gekommen ist. 3. Eine 10-Yüan-Banknote der Volksrepublik China aus dem Jahr 1953, Los 32292 , wurde für 78.000 USD verkauft. Ausgegeben von der chinesischen Volksbank (Peoples Bank of China). Schwarz auf blassem Orange, ein Bauernpaar in der Mitte, Rückseite in ähnlichen Farben, Staatswappen in der Mitte, Titel der Bank und Nennwert in vier Schriftzeichen. Von den 798 Scheinen, die im PMG-Bericht aufgeführt sind, haben nur 39 Scheine, also weniger als 5 %, den EPQ-Status erhalten. Donald Ludwig
- Ein gelungener Jahresauftakt – das zweite Rabenauer Banknotensammlertreffen
Am 11. Januar 2025 fand in Rabenau bei Dresden das zweite Banknotensammlertreffen statt. Was vor einigen Jahren als geselliges Jahresabschlusstreffen einiger Sammler aus dem sächsischen Raum gegründet wurde, hat sich inzwischen zu einem festen Ereignis für Banknotensammler aus Mitteldeutschland etabliert. Die mit ca. 25 Teilnehmern sehr gut besuchte Veranstaltung bildete einen rundum gelungenen Jahresauftakt. Wer Notgeldscheine, Reichsbanknoten oder DDR-Belege suchte wurde sicher fündig, auch Weltbanknoten waren vertreten. Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr wurde fleißig getauscht, gekauft und gefachsimpelt. An den zufriedenen Gesichtern erkannte man, dass viele Teilnehmer mit Neuerwerbungen den Heimweg antreten konnten. Vorsicht vor den "Stempelschnitzern" - in Rabenau konnte man diverse Stempel begutachten, die für Manipulationen zum Schaden der Sammler benutzt wurden. Pavel Hejzlar gab dazu fachkundige Erläuterungen. Besonders spannend: Pavel Hejzlar vom Auktionshaus Aurea aus Prag brachte zahlreiche Falschstempel zur Manipulation von KZ- und Ghettogeld mit, und erklärte den Teilnehmern Details und Hintergründe dieser „Stempelschnitzereien“. An den falschen Stempeln konnte man anschaulich lernen, worauf man achten sollte, um Stempelfälschungen und Manipulationen von Geldscheinen durch angeblich seltene Stempel besser zu erkennen. Um 16:30 Uhr stand ein Vortrag von Dr. Sven Gerhard über die Tuzex-Kupons der Tschechoslowakei auf dem Programm, der zu einem regen Austausch unter den Teilnehmern führte. Danach stellte Uwe Lehmann ein Projekt zur Identifizierung der Grafiker von Brandenburger Notgeldscheinen vor. Hierzu werden noch weitere Mitwirkende gesucht, die Erkenntnisse über Künstler teilen können, die Brandenburger Notgeldscheine gestaltet haben. Auf die Ergebnisse dieses Projektes darf man gespannt sein. Rainer Geike vom Numismatischen Club Berlin-Pankow e.V. verteilte eine Gedenkbanknote zum 20jährigen Jubiläum des Vereins. Das nächste Banknotensammlertreffen in Rabenau findet voraussichtlich im Januar 2026 statt, der Termin soll nach den Sommerferien bekanntgegeben werden. Interessenten können sich an Marcel Fränzel ( banknoten-fan@gmx.de ) wenden Dr. Sven Gerhard
- Ein „Geldscheinkatalog“ mit Vorwort von Dr. Arnold Keller
Der "Jaeger-Katalog" ist den meisten Sammlern deutscher Münzen ein Begriff, ebenso wie der "Rosenberg-Katalog", die beide einst „Büchlein“ waren. Wenn wir heute das Buch „Die deutschen Banknoten ab 1871“ von Hans-Ludwig Grabowski (23. Auflage 2023/2024) betrachten, so ist dieses Werk auf 845 Seiten angewachsen. Mit tollem Layout und feinsten Farbabbildungen ist dort alles zu finden, was ein Sammler deutscher Banknoten begehrt. Aber alles hatte mal seinen Anfang. Durch reinen Zufall gelangte ein Heftchen „Die deutsche Mark 1914 – 1924“ mit ganzen zehn Seiten in die Hände des Verfassers dieser Zeilen. Leider ist nur zu schätzen, dass dieses in den 1920er Jahre entstand, denn in den 1930er Jahren gab es schon besseres Papier, auch ein gefälligeres Layout, aber auch das ist nur eine Annahme. Es kostete einst 30 Pfennig und enthält die deutschen Geldscheine von 1914 bis 1924. Allein die Einleitung des Verfassers ist interessant und trifft vom Inhalt tendenziell her zu. Er erklärt dem Leser, dass jeder die Chance hat, mit Geldscheinen Objekte zu erwerben, die im Wert steigen werden, so wie bei den Briefmarken, wenn es sich um klassisches Material in perfekter Erhaltung handelt. Wer damals rare Scheine für die angegebenen Preise kaufen und sie über die Weltkriegszeit bringen konnte, würde seinen Enkeln heute eine wertvolle Erbschaft überlassen können. Einige Geldscheine kosteten übrigens auch damals sehr viel. Auf der letzten Seite sind dies die 50- und 100-Mark-Scheine, die in ungebraucht mit 60 und 150 Mark bewertet sind. Ein Arbeiter verdiente damals oft nur 50 Mark in der Woche und hätte das Geld kaum für einen Geldschein ausgeben können. Der umfassende Beitrag von Dr. Keller ist lesenswert. Interessant sind auch die Bewertungen in Relation zu heutigen Katalogpreisen anzusehen. Bei einigen Münzen- und Geldscheinsammlern gehören ältere, klassische Werke und Kataloge mit zum Sammelgebiet, für die man auch bereit ist, etwas zu investieren, was durch hohe Zuschläge auf Auktionen bewiesen ist. Alte Preislisten und Auktionskataloge werden ebenfalls gesammelt, auch wenn sie keinen hohen materiellen Wert haben. Wolfgang J. Mehlhausen
- Neue Weltbanknoten-Varianten: Januar 2025, Teil 1
Barbados, Chile, Kuba, Mongolei, Philippinen, Schweiz, Südsudan, Thailand, Vietnam, Westafrikanische Staaten (Benin, Elfenbeinküste, Senegal) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Barbados 20 Dollars von 2024 BNB B242b: wie BNB B242a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Greenidge) und neuem Jahr. 100 Dollars von 2024 BNB B244b: wie BNB B244a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Greenidge) und neuem Jahr. Chile 20.000 Pesos von 2021 BNB B300l: wie BNB B300k (SCWPM 165), aber mit neuen Unterschriften (Marcel/de Ramón) und neuem Jahr. Kuba 1000 Pesos von 2024 BNB B918d: wie BNB B918c (SCWPM 132), aber mit neuer Unterschrift (Delgado), neuem gefensterten Sicherheitsstreifen mit entmetallisiertem BCC, und neuem Jahr. Mongolei 5000 Togrog von 2024 BNB B445a: wie BNB B434 (SCWPM 68c), aber mit neuem Soyombo-Symbol in der Mitte, einem neuen Sicherheitsmerkmal unten rechts, taktilen Linien rechts und links, und neuem Jahr. Philippinen 100 Piso von 2024 (1. Variante) BNB B1098d: wie BNB B1098c (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Marcos/Remolona) und neuem Jahr. 100 Piso von 2024 (2. Variante) BNB B1098e: wie BNB B1098d (SCWPM nicht gelistet), aber Jahr 2024A. Schweiz 20 Franken von 2021 BNB B356c: wie BNB B356b (SCWPM 76), aber mit neuen Unterschriften (Steiner/Jordan, Steiner/Zurbrügg, Steiner/Maechler) und neuem Jahr (20)21 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Südsudan 500 South Sudan Pounds von 2024 BNB B120a: wie BNB B116d (SCWPM 16), aber mit neuer Währungsbezeichnung (South Sudan Pounds) und nicht länger "South Sudanese Pounds". Thailand 20 Baht, neue Auflage BNB B200c: wie B200b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Thavisin/Suthiwartnarueput). 100 Baht, neue Auflage BNB B195g: wie B195f (SCWPM 137), aber mit neuen Unterschriften (Chunhavachira/Suthiwartnarueput). Vietnam 20.000 Dong von 2024 BNB B344n: wie BNB B344m (SCWPM 120), aber mit neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). 50.000 Dong von 2024 BNB B345p: wie BNB B345o (SCWPM 121), aber mit neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Westafrikanische Staaten (Benin) 2000 Francs CFA von 2024 BNB B122Bx: wie BNB B122Bw (SCWPM 216B), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe B = Benin. 10.000 Francs CFA von 2024 BNB B124Bx: wie BNB B124Bw (SCWPM 218B), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe B = Benin. Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) 10.000 Francs CFA von 2024 BNB B124Ax: wie BNB B124Aw (SCWPM 118A), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. Westafrikanische Staaten (Senegal) 5000 Francs CFA von 2024 BNB B123Kx: wie BNB B123Kw (SCWPM 717K), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe K = Senegal. 10.000 Francs CFA von 2024 BNB B124Kx: wie BNB B124Kw (SCWPM 718K), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Buchstabe K = Senegal. Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.org )
- Neuer Mazedonien-Katalog
Aus Nordmazedonien erreicht uns ein neuer Banknotenkatalog, der sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Sammler von Interesse sein dürfte. Zoran Strezoski: Catalogue of Macedonian Banknotes 1. Auflage 2024 Broschur mit Klebebindung. 96 Seiten Seiten, mit farbigen Abbildungen. Format 16,6 x 23,5 cm. Eigenverlag, Skopje. ISBN 978-608-67115-1-1 Auflage: 200 Exemplare Preis: 12,00 EUR Zu beziehen direkt über den Autor via Facebook oder Kontakt per Email strezoski_z@yahoo.com , auch auf eBay werden immer wieder Exemplare angeboten. Der Katalog ist zweisprachig gehalten (Mazedonisch, Übersetzung ins Englische von Jovan Strezoski) und alle Anforderungen, die ein Katalog haben sollte, findet man auf seinen 96 Seiten: Eine komplette Auflistung aller mazedonischen bzw. nordmazedonischen Banknoten seit 1993, eine Bewertung in Euro und für viele Sammler das allerwichtigste: Der Autor hat sich um eine komplette Bebilderung aller aufgeführten Scheine bemüht, soweit es ihm möglich war. Auch für jene Sammler, die das Gebiet wegen Vollständigkeit in der Sammlung aus ihrer Fehlliste gestrichen haben, hat dieses Buch einen Mehrwert, da auch Entwürfe, Abbildungen und Überstempelungen aller Art dokumentiert sind. Die ersten beiden Kapitel enthalten eine Auflistung aller, aber auch wirklich aller Ausgaben seit der Sezession von Jugoslawien 1993. Dazu gehören die ersten beiden provisorischen Serien von 1993, alle Varianten und Ausgabedaten der regulären Serie seit 1996 der „National Bank der Republik Mazedonien“ und selbstverständlich auch der Polymerausgaben und der Ausgaben mit dem geänderten Banknamen „National Bank der Republik Nordmazedonien“. Abgebildet und bewertet werden auch alle Musternoten mit SPECIMEN-Überdruck. Im dritten und vierten Kapitel werden schließlich alle Entwurfsserien und nicht realisierte Entwürfe vorgestellt, hierzu dienten vermutlich die Archive der Zentralbank. Weitere Kapitel enthalten Propagandaentwürfe (z.B. mit dem Bild Alexanders des Großen), die Propagandastempel („Суверена Македонија“, Souveränes Mazedonien) auf jugoslawischen Banknoten, die Kosovo-Stempel auf mazedonischen Banknoten („Banka Provizore e Republikës së Kosovës“) sowie diverse Karnevalsnoten u. a. aus Vevčani. Für alle Spezialisten werden schließlich die lokalen Überstempelungen auf deutschen, österreichisch-ungarischen und bulgarischen Banknoten aufgelistet, wie sie wohl nur noch in hochkarätigen Spezialsammlungen bzw. im Archiv der Zentralbank Mazedoniens zu finden sind. Manfred Dietl
- Nigeria und die Bargeldhändler
In ganz Nigeria hat der zu unverschämten Preisen betriebene illegale Handel mit Naira-Banknoten zugenommen, was durch die eingeschränkte Bargeldversorgung der Banken noch verschlimmert wird. Trotz Warnungen der Central Bank of Nigeria (CBN) und der Androhung, nachlässige Institute zu bestrafen, ist diese Praxis nach wie vor verbreitet. Berichten zufolge arbeiten Bankangestellte und Bargeldhändler zusammen, um die Verbraucher auszunutzen, indem sie Bargeld horten und es zu überhöhten Preisen weiterverkaufen, insbesondere für kürzlich ausgegebene Banknoten. Da einige Bankangestellte höhere Gebühren verlangen, räumen die Bargeldhändler freimütig ein, dass sie ebenfalls mehr für Bargeld verlangen. So verdienen Bankangestellte beispielsweise mit dem Verkauf von 200.000 ₦ für 230.000 ₦, während in Lagos 20.000 ₦ in kassenfrischen Scheinen für 7.000 ₦ mehr verkauft werden. Bei geselligen Zusammenkünften wird Bargeld ebenfalls weiterverkauft, wovon die Bargeldhändler reichlich profitieren. Ähnliche Fälle sind im Bundesstaat Imo, in Osogbo und Ibadan zu beobachten, wo sich Geschäfte und Supermärkte dem Hausierer-Wahn angeschlossen haben und durch den Verkauf an Point-of-Sale (PoS)-Betreiber Geld verdienen. Obwohl die CBN darauf besteht, dass ein solches Verhalten illegal ist, wird kaum etwas dagegen unternommen. Bankdirektoren und andere Beteiligte verurteilen diese Praxis und machen dafür die unzureichende Bargeldversorgung verantwortlich, die durch die Politik der CBN zur Stabilisierung des Wechselkurses und zur Senkung der Inflation verursacht wurde. Die Zentralbank hat jetzt eine Geldstrafe in Höhe von 150 Millionen Naira (ca. 93.100 €) gegen inländische Geschäftsbanken eingeführt, die sich der Ausgabe von kassenfrischen Naira-Banknoten an Bargeldhändler im ganzen Land schuldig gemacht haben. Dies teilte der amtierende Direktor für Unternehmenskommunikation der CBN, Sidi Ali Hakama, kürzlich in Abuja mit. In einem Rundschreiben, das vom amtierenden Direktor der Abteilung für Währungsgeschäfte, Mohammed Olayemi, am 13. Dezember 2024 unterzeichnet wurde, erklärte die CBN, sie sei besorgt über die zunehmende Verbreitung von kassenfrischen Naira-Banknoten, die von Hausierern gehandelt werden. Die CBN bezeichnete diese Praxis als Hindernis für eine effiziente Bargeldverteilung an Kunden und die Öffentlichkeit. Das Rundschreiben, das sich auf eine frühere Richtlinie vom 13. November 2024 bezieht, unterstreicht die Entschlossenheit der CBN, gegen die Kommerzialisierung des Naira vorzugehen. Gemäß der Richtlinie wird jede Zweigstelle eines Finanzinstituts, die sich eines Verstoßes schuldig macht, beim ersten Mal mit einer Strafe von 150 Millionen Naira belegt. Alle weiteren Verstöße werden gemäß den Bestimmungen des Gesetzes über Banken und andere Finanzinstitute (Banks and Other Financial Institutions Act, BOFIA, 2020) strenger geahndet. Um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, erklärte die CBN, dass sie regelmäßige stichprobenartige Kontrollen in den Banken und an den Geldautomaten verstärken und Testkäufer einsetzen werde, um illegale Bargeldverkaufsstellen im ganzen Land aufzudecken. Donald Ludwig
- Erster Geldschein-Newsletter 2025 erscheint am 16. Januar
Liebe Leser! Um den wechselnden Rhythmus der Newsletter von Muenzen-Online.com (immer in geraden Wochen) und Geldscheine-Online.com (immer in ungeraden Wochen) auch im neuen Jahr aufrecht zu erhalten, erscheint der erste Geldschein-Newsletter erst am 16. Januar 2025 und nicht, wie im letzten Newsletter 2024 angekündigt, bereits am 9. Januar. Beide kostenlosen Newsletter erscheinen ab 2025 regelmäßig alle zwei Wochen! Die Redaktion und die Autoren von Geldscheine-Online.com wünschen allen Lesern für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit und viel Freude beim Hobby. Hans-Ludwig Besler (Grabowski)












