top of page

3455 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Aus privaten Sammlungen: Rumänische Banknote unter deutscher Besatzung im Ersten Weltkrieg

    Objekttyp: (Banknote) Besatzungsausgabe Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Rumänien war schon seit 1883 mit Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien verbündet. Nachdem russische Truppen 1914/1915 dem k. u. k. Heer eine schwere Niederlage auf dem Balkan bereitet hatten, wechselte Rumänien – wie schon 1915 Italien – in Aussicht auf Gebietserweiterungen überraschend die Seiten und trat am 27. August 1916 in den Krieg ein, indem es das ­hauptsächlich von Deutschen bewohnte ungarische Siebenbürgen besetzte. Die deutsch-österreichisch-ungarischen Truppen besiegten Rumänien Anfang Dezember 1916. Das Land blieb bis Kriegsende durch die deutsche Armee Mackensen besetzt. Die Geldversorgung erfolgte ab 29. Januar 1917 durch die Banca Generala Româna, die mit der Reichsbank in Berlin in Verbindung stand. Ihre Notenausgabe war durch Bareinlagen bei der Deutschen Reichsbank gedeckt. Es wurden Werte zu 25 und 50 Bani sowie zu 1 Lei und 2, 5, 20, 100 und 1000 Lei ausgegeben, die vom 29. Januar 1917 bis Ende 1918 kursierten. Mit rumänischen Behördenstempeln versehen, liefen solche Scheine sogar noch bis 10. Juni 1920 in Rumänien um. Zum 31. Juli 1921 wurden sie ungültig. Scheine mit Stempeln sind heute recht selten. Land/Region/Ort: Königreich Rumänien Emittent: Banca Generala Româna Nominal: 20 Lei Datum: ohne Datum (1917) Vorderseite: Ornamente und Guillochen im Unterdruck sowie Text mit Wertangabe. Rückseite: Links Frauen- und rechts Merkurkopf im Medaillon sowie Ornamente, Guillochen, Wertangabe und Strafsatz. Material: Sämisches Papier Wasserzeichen: Kreuz-Ringel-Muster Druck: Berlin, Deutschland Format: 60 mm x 98 mm Nummerierung: L•0901863 Authentizität: Original Zitate: EWK-12 (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 – Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine, 22. Auflage 2020/21, Seite 565) Ro./Gra. 477 (Rosenberg/Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871) ROM-M6 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) B406 (Linzmayer: The Banknote Book – Romania) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • "Showdown" in Zürich

    An- und Verkaufskurse osteuropäischer Banknoten im Frühjahr 1987 und im Herbst 1989 Der Bankenplatz Zürich war – und ist noch heute – ein traditioneller Handelsplatz für ausländische Währungen. In der Zeit des "Kalten Kriegs" waren die in Zürich in Schweizer Franken notierten Kurse für die Währungen der RGW-Staaten[1] ein Gradmesser nicht nur für die politische Stimmungslage, sondern auch für den tatsächlichen Wert und die reale Kaufkraft der jeweiligen Landeswährung. Abb. 1a/b: Schweiz, 100 Franken der von 1975 bis 1993 ausgegebenen Serie. Quelle: Battenberg Gietl Verlag. Züricher Banken notierten nicht nur Währungskurse, sondern handelten mit den entsprechenden Währungen auch effektiv. Dazu stellten (und stellen) sie sogenannte Notenkurse für den An- und Verkauf. Das bedeutet, dass man an den Schaltern der großen Züricher Banken – Bankverein, Bankgesellschaft, Kreditanstalt und Kantonalbank – Banknoten der entsprechenden Währungen (Münzen wurden nicht gehandelt) effektiv kaufen und auch verkaufen konnte. Für Sammler von Banknoten war daher in den 1980er-Jahren eine Reise nach Zürich durchaus lohnend. Denn es gab dort bei den Banken Geldscheine aus Ländern, die anderswo kaum erhältlich waren. Mit etwas Glück waren gerade aus sozialistischen Ländern höhere Nominale in kassenfrischer Erhaltung verfügbar[2]. Woher diese Scheine kamen und wie sie trotz bestehender Ausfuhrverbote nach Zürich gelangt waren, blieb offiziell ein Geheimnis, war aber Gegenstand wilder Spekulationen. Auch die Schweizer Kreditanstalt (heute: Credit Suisse) war im Notenhandel aktiv und veröffentlichte monatliche Kurslisten. Diese enthielten drei verschiedene Kurse – den Devisen-Mittelkurs in Schweizer Franken, der jedenfalls für die Länder des RGW dem durch diese Länder für die Landeswährung offiziell festgelegten Wechselkurs entsprach, sodann die Notenkurse für den bankseitigen An- und den Verkauf von Banknoten. Zwei Kurslisten mit den Schlusskursen in Schweizer Franken per Ende April 1987 und Ende Oktober 1989 sind nachfolgend abgebildet. Abb. 2: Devisen- und Notenkurstabelle der SKA – Stand 29. April 1987. Abb. 3: Devisen- und Notenkurstabelle der SKA – Stand 31. Oktober 1989. Die darin enthaltenen Informationen zu Devisen- und Notenkursen geben ein gutes Bild davon, wie es um die Währungen in den einzelnen Ländern stand. Es zeigt sich, zu welchen Kursen Banknoten aus den Staaten des RGW tatsächlich handelbar und wie hoch die Differenzen zu den offiziellen Wechselkursen waren. Diese Abweichungen sind teilweise erheblich. Interessant ist es zudem, bei den Notenkursen auch auf den sogenannten "Spread" (Streuung) zu schauen, die Differenz zwischen dem An- und dem Verkaufskurs. Dieser enthält die Gewinnmarge der Bank. Generell gilt, dass ein hoher "Spread" Anzeichen dafür ist, dass der Handel mit Banknoten des betreffenden Landes für die Bank hoch risikobehaftet ist – er drückt das Risiko aus, dass die Bank angekaufte Scheine mangels Nachfrage über einen längeren Zeitraum halten muss und dadurch Verluste entstehen können. Zwischen April 1987 und Oktober 1989 liegt ein Zeitraum von 2 ½ Jahren und eine weltpolitische Zeitenwende. War im Frühjahr 1987 für die Staaten des RGW das gesellschaftliche und wirtschaftliche System nicht grundsätzlich in Frage gestellt, ist die Situation Ende Oktober 1989 eine völlig andere: In Polen hatten im Juni 1989 erstmals freie Wahlen stattgefunden; die wirtschaftliche Lage des Landes war angespannt, der Złoty von einer starken Inflation gebeutelt. Ungarn strich im Oktober 1989 den Titel einer sozialistischen Volksrepublik. Die Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen Städten der DDR zogen jede Woche Hunderttausende Menschen an. Auch in Prag forderten im Oktober 1989 erstmals Demonstranten mehr bürgerliche Freiheiten. Gravierende gesellschaftliche Veränderungen standen vor der Tür, verbundenen mit großen Unsicherheiten ob der weiteren Entwicklung. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in den Notenkursen der Währungen der RGW-Staaten im Oktober 1989 wider. Zwischen April 1987 und Oktober 1989 gaben die An- und Verkaufskurse der Banknoten der RGW-Staaten deutlich nach, interessanterweise mit Ausnahme Bulgariens. Im selben Zeitraum werte dagegen die DM gegenüber dem Franken um rund 8 % auf. Für Polen fiel bereits der offizielle Wechselkurs für 100 Złotych von 0,61 Franken im April 1987 auf nur noch knapp 0,07 Franken Ende Oktober 1989. Wurden 100 Złotych im April 1987 noch für 0,14 Franken ge- und für 0,21 Franken verkauft (was rund 1/3 des offiziellen Kurses entsprach), erfolgte bereits im Oktober kein Ankauf polnischer Banknoten durch die Kreditanstalt mehr. Der Verkaufskurs für 100 Złotych betrug ganze 0,03 Franken. Abb. 4a/b: Polen, 10.000 Złotych der Ausgabe 1987 (Pick 151a). Im April 1987 betrug der offizielle Wert des Scheins 61 Franken, die Kreditanstalt zahlte 14 Franken im Ankauf und verlangte 21 Franken im Verkauf. Quelle: Sammlung Grabowski. Auch der Kurs der Währung der Tschechoslowakei verfiel zwischen April 1987 und Oktober 1989 deutlich. Betrug der Mittelkurs für 100 Tschechoslowakische Kronen im April 1987 noch 26,58 Franken, waren es Ende Oktober 1987 nur mehr 10,80 Franken. Im Vergleich dazu etwas besser hielten sich die Notenkurse: 100 Tschechoslowakische Kronen wurden 1987 für 5,70 Franken an- und – mit nur geringem "Spread" von 3,5 % – für 5,90 Franken wieder verkauft. 1989 betrug der Ankaufskurs immer noch 3,65 Franken, der Verkaufskurs 3,85 Franken. Tschechoslowakische Kronen schienen in Zürich gut handelbar zu sein. Abb. 5a/b: Tschechoslowakei, 1000 Korun der Ausgabe 1985 (Pick 98a). Im April 1987 betrug der offizielle Wert des Scheins 265,80 Franken, die Kreditanstalt zahlte 57 Franken im Ankauf und verlangte 59 Franken im Verkauf. Quelle: Sammlung Grabowski. Die Notenkurse für rumänische Lei halbierten sich zwischen 1987 und 1989, obwohl der offizielle Wechselkurs in diesem Zeitraum gegenüber Franken und der DM sogar leicht anstieg. Rumänische Banknoten wurden schon im Oktober 1987 nur zu 17 % des offiziellen Wechselkurses angeboten, im Oktober 1989 waren es noch etwas über 7 %. Zwar war das Regime Ceaușescu im Herbst 1989 noch fest im Amt, die wirtschaftliche Lage in Rumänien hatte sich jedoch im Verlauf der 1980er-Jahre zunehmend verschlechtert. Die Versorgungslage der Bevölkerung war Ende der 1980er-Jahre bereits so desaströs, dass für die Landeswährung kaum mehr Waren erhältlich waren. Abb. 6a/b: Rumänien, 100 Lei Ausgabe 1966 (Pick 97) – im Oktober 1989 bei der Kreditanstalt für 1,35 Schweizer Franken (7 % des offiziellen Wechselkurses) erhältlich. Quelle: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de. Eine ähnliche Entwicklung nahmen auch die Notenkurse für russische Rubel, wobei sich der "Spread" zwischen April 1987 und im Oktober 1989 deutlich vergrößerte – der Handel mit Rubelnoten schien risikoreicher zu werden. Abb. 7a/b: UdSSR, 100 Rubel der Ausgabe 1961 (Pick 236a). Quelle: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de. Etwas weniger stark in Mitleidenschaft gezogen, dennoch vom Verfall gezeichnet waren die Kurse für Banknoten in Mark der DDR. Zahlte die Kreditanstalt 1987 für 100 Mark 14 Franken (umgerechnet 17,30 DM) und verkaufte diese für 15 Franken, was rund 19 % des offiziellen Wechselkurses und damit einem Verhältnis von rund 1:5 entsprach, waren es Ende Oktober 1989 noch 10 und 11 Franken (umgerechnet 11,40 DM und 12,60 DM) – ein Rückgang um rund 20 %. Abb. 8a/b: DDR, 100 Mark der DDR der Ausgabe 1975 (Pick 31a). Quelle: Sammlung Grabowski. Leidlich stabil hielt sich auch der ungarische Forint. Der Mittelkurs für 100 Forint betrug im April 1987 3,10 Franken, Ende 1989 2,72 Franken. Die An- und Verkaufskurse für ungarische Banknoten betrugen im Vergleich dazu 2,40 zu 2,70 Franken im April 1987, und 1,90 zu 2,10 Franken Ende Oktober 1989. Die Differenz zum offiziellen Wechselkurs war für ungarische Banknoten im Vergleich zu den Währungen anderen Staaten des RGW gering. Abb. 9a/b: Ungarn, 100 Forint der Ausgabe 1980 (Pick 171f). Quelle: Sammlung Grabowski. Kursgewinne konnte man dagegen mit bulgarischen Lewa erzielen. Bekam man für 100 Lewa 1987 nur 40 Franken (rund 24 % des offiziellen Kurses), waren es Ende Oktober 1989 erstaunlicherweise 115 Franken (rund 60 % des offiziellen Kurses). Warum ausgerechnet der bulgarische Lew (Löwe) zwischen 1987 und 1989 im Wert stieg, ist kaum zu erklären. Abb. 10a/b: Bulgarien, 20 Lewa der Ausgabe 1974 (Pick 97a). Quelle: Sammlung Grabowski. Albanische Banknoten wurden dagegen überhaupt nicht gehandelt. Für dieses bis Anfang der 1990er Jahre völlig isolierte Land gab es in Zürich weder ein Angebot, noch eine Nachfrage nach Zahlungsmitteln in Landeswährung. Abb. 11a/b: Albanien, 100 Lekë der Ausgabe 1976, Muster (Pick 46S2). Quelle: Sammlung Grabowski. Mit der Transformation der Wirtschaft in den RGW-Staaten ab 1990 setze dort ein rapider Verfall der Landeswährungen ein. Eine Ausnahme bildete insoweit die Tschechoslowakei. Für die DDR trat am 1. Juli 1990 der Vertrag über die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion mit der Bundesrepublik in Kraft, der das Ende der Mark der DDR bedeutete. Wer jedenfalls im Herbst 1989 Banknoten der RGW-Länder erwarb und aufbewahrte, musste in den Folgejahren weitere deutliche Wertverluste hinnehmen. Dr. Sven Gerhard Anmerkungen [1] Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe, gegründet 1949. Mitglied waren neben der UdSSR die Staatshandelsländer Osteuropas einschließlich der DDR sowie Kuba, die Mongolei und Vietnam. [2] Der Autor erinnert sich, 1991 bei der Bankgesellschaft in Zürich kassenfrische 100-Lei-Noten aus Rumänien der Serie 1966 (Pick 97) gekauft zu haben.

  • Neue Varianten: Mai 2023

    Europäische Währungsunion 5 Euro von 2013 (2023) Wie EUR-20 (World Paper Money), B108 (Linzmayer), EUR-8b (Grabowski), doch mit Serienpräfix E (Oberthur Fiduciaire, Chantepie) und mit Unterschrift von Christine Lagarde statt Mario Draghi. 5 Euro von 2013 (2023) Wie EUR-20y (World Paper Money), B108u3 (Linzmayer), EUR-8bU (Grabowski) mit Serienpräfix U (Banque de France), doch mit Unterschrift von Christine Lagarde statt Mario Draghi. 10 Euro von 2014 (2023) Wie EUR-21y (World Paper Money), B109y3 (Linzmayer), EUR-9bY (Grabowski) mit Serienpräfix Y (Bank of Greece), doch mit Unterschrift von Christine Lagarde statt Mario Draghi. Indonesien 1000 Rupiah 2023 Wie B617a (Linzmayer, WPM nicht gelistet), doch mit neuem Datum 2023 (Rückseite links unten). 5000 Rupiah 2023 Wie B619a (Linzmayer, WPM nicht gelistet), doch mit neuem Datum 2023 (Rückseite links unten). Rumänien 10 Lei vom 1. Januar 2018 (2023) Wie ROU-119 (Linzmayer B-288), doch von (20)23 (erste zwei Stellen des Serien-Präfix). Ungarn 1000 Forint von 2023 Wie B588c (Linzmayer, WPM nicht gelistet), doch neues Datum 2023. (Abb. Owen W. Linzmayer, www.banknotebook.com) Hans-Ludwig Grabowski

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: September 2023, Teil 2

    Afghanistan, Bangladesch, Haiti, Kuba, Kuwait, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Rumänien BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (vergriffen) Afghanistan 500 Afghanis von 2022 Wie BNB B370 (SCWPM 76), aber mit neuen Unterschriften (Idrees/Badri), neuer Jahreszahl (2022) und neuem Sicherheitsstreifen. 1000 Afghanis von 2022 Wie BNB B371 (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Idrees/Badri), neuer Jahreszahl (2022) und neuem Sicherheitsstreifen. Bangladesch 100 Taka von 2023 Wie BNB B352n (SCWPM 57), aber mit neuer Unterschrift (Talukder) und neuer Jahreszahl (2023). 200 Taka von 2023 Wie BNB B360b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Talukder) und neuer Jahreszahl (2023). Haiti 500 Gourdes von 2021 Wie BNB B850g (SCWPM 277), aber mit neuer Jahreszahl (2021). 1000 Gourdes von 2021 Wie BNB B837h (SCWPM 278), aber mit neuer Jahreszahl (2021). Kuba 200 Pesos von 2023 Wie BNB B916f (SCWPM 130), aber mit neuer Unterschrift (Alonso) und neuer Jahreszahl (2023). Kuwait 5 Dinars, neue Auflage Wie B232b (SCWPM 32), aber mit neuen Unterschriften (Al-Hashel/Hamada). Nigeria 1000 Naira von 2023 Wie BNB B246a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Jahreszahl (2023). Pakistan 1000 Rupees von 2023 Wie BNB B238w (SCWPM 50), aber mit neuer Jahreszahl (2023). Philippinen 20 Piso Gedenkbanknote mit Logo von 2023 Wie BNB B1096 (SCWPM nicht gelistet), aber mit Logo zum 30-jährigen Jubiläum der Gründung der Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP). 1000 Piso Polymer von 2023 Wie B1102b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Jahreszahl (2023). Rumänien 20 Lei von 2023 Wie BNB 293a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Jahreszahl (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Donald Ludwig (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book)

  • Das Truppengeld der Armee Mackensen (1918)

    Die zunehmende Friedenssehnsucht, die von Russland nach dem Frieden von Brest-Litowsk und der Machtergreifung der Kommunisten ausgehende Agitation mit Streiks und Meutereien, die 14-Punkte-Proklamation des US-Präsidenten Wilson mit dem Versprechen auf Selbstbestimmung der Völker und die sich abzeichnende militärische Niederlage der Mittelmächte ließen die k. u. k. Monarchie auseinanderbrechen. Kaiser Karls Manifest vom 16. Oktober 1918, das das Kaiserreich auf eine föderalistisch-nationale Basis stellen wollte, kam zu spät. Am 24. Oktober erklärte sich Ungarn, am 28. Oktober der neue Staat Tschechoslowakei und am 29. Oktober das neu entstandene Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (Jugoslawien) für unabhängig. Im deutschsprachigen Gebiet konstituierte sich am 21. Oktober eine Provisorische Nationalversammlung, die am 30. Oktober eine provisorische Verfassung beschloss und eine provisorische Regierung unter Karl Renner einsetzte. Am 11. November 1918 verzichtete Kaiser Karl I. auf die Ausübung der Regierungsgeschäfte, und am 12. November rief das Parlament die Republik Deutschösterreich als Bestandteil der deutschen Republik (also als Teil Gesamtdeutschlands) aus. Am Nachmittag um 3 Uhr des 3. November 1918 unterzeichneten Vertreter des österreichischen Armeeoberkommandos und der Entente in der Villa Giusti in Padua einen Waffenstillstand.[1] Punkt 5 des I. Abschnittes betraf auch die deutschen Truppen. Er verlangte den vollständigen Abzug aller deutschen Truppen innerhalb von 15 Tagen nicht nur von der italienischen und Balkanfront, sondern vom ganzen österreichisch-ungarischen Territorium. Alle deutschen Truppen, die sich zu diesem Zeitpunkt noch in Österreich-Ungarn befinden würden, sollen interniert werden. Punkt 2a) des I. Abschnittes der Durchführungsbestimmungen enthielt darüber hinaus die folgende Bestimmung: „… Jeder Gegenstand, dessen man sich zu Kriegszwecken bedienen kann, oder dessen Bestandteile zu einem solchen Zwecke verwendet werden könnten, ist den verbündeten und vereinten Mächten abzutreten. Die österreichisch-ungarische Armee und die deutschen Truppen sind ermächtigt nur das mitzunehmen, was zur persönlichen Ausrüstung und Bewaffnung der Soldaten gehört …“[2] Abb. 1: Der preußische Generalfeldmarschall August von Mackensen (1849–1945) in der Uniform des 1. Leib-Husaren-Regiments Nr. 1 [3] Im Ganzen betrugen die deutschen Streitkräfte, die den Rückmarsch durch Ungarn antreten sollten, ca. 170.000 Mann: 50.000 Soldaten der XI. Armee unter Kommando des Generals von Steuben sowie 120.000 Soldaten der X. Armee unter dem Kommando des Generalfeldmarschalls August von Mackensen. Allen Beteiligten war klar, dass weder die Zeit zur Räumung ausreichen noch die ungarische Armee in der Lage sein würde, die deutschen Truppen gegen ihren Willen zu entwaffnen und zu internieren. Nach dem Zusammenbruch Bulgariens, der Türkei und Österreich-Ungarns sah man in Deutschland ein, dass die auf dem Balkan stehende Armee rückkehren müsse. Am 10. November 1918 gab Generalfeldmarschall von Mackensen den Befehl zur Räumung der Walachei. Bereits am 2. November hatte General von Steuben der XI. Armee die Weisung erteilt, sich auf die Linie zwischen Tisza (Theisee) – Eisenbahnlinie Fehértemplom (Weisskirchen) – Kanal von Versee zurückzuziehen. Abb. 2: Der Heimzug der Armee des Generalfeldmarschalls von Mackensen durch Ungarn nach dem Zusammenbruch. Béla Barkóczy-Klopsch, S. VII. Am 19. November 1918 lief im Sinne des Waffenstillstandsvertrages von Padua und auch das Belgrader Militärischen Übereinkommens die Frist ab, welch den deutschen Truppen für den Durchzug durch Ungarn bewilligt worden war. Von diesem Tage an waren sie von den Ungarn zu entwaffnen und als Kriegsgefangene zu betrachten. Zu diesem Zeitpunkt schickten sich die deutschen Truppen des Generalfeldmarschalls gerade erst an, Rumänien zu verlassen. In drei Kolonnen marschierend, erreichten sie – den größten Teil des Weges in Fußmärschen zurücklegend – an diesem Tage erst mit ihren Spitzen die ungarische Grenze. Die 1. Kolonne, das 63. Bayrische Korps, rückte über den Sattel von Tömös, Brassío (Kronstadt), Fogaras nach Tövis (Dreykirchen) vor; die 2. Kolonne, die Gruppe des Generals der Infanterie von Scholz stieß über den Vöröstoronyer (Rotenturm) Pass – Nagyzehen (Hermannstadt) – Piski – Lugos nach Arad vor; und die 3. Kolonne, die XI. Armee, welche zur Zeit des Zusammenbruchs zum größten Teil schon am linken Donauufer, zwischen Belgrad und Orsova stand, zog nach Arad und Szeged (Szegedin). Nachdem der Termin für die Räumung längst abgelaufen war, ordnete das Oberkommando der Alliierten Armee Ost an, die noch in Siebenbürgen befindlichen deutschen Truppen zu entwaffnen und zu internieren. Die Ungarn haben diesen Befehl nur halbherzig und die französische Donau-Armee unter dem Kommando Generals Berthelot mangels Truppen gar nicht befolgt. Die letzten deutschen Soldaten überschritten am 3. Januar 1919 die ungarische Grenze. Die ungarische Regierung war also weder in der Lage, die deutschen Truppen schnell außer Landes zu schaffen noch zu verpflegen, daher mussten sie sich selbst im Land versorgen. Mackensens Armee führte jedoch nur Lei-Noten der Banca Generala Româna mit sich, die in Ungarn nicht akzeptiert wurden. Daher wandte sich der deutsche Generalstab am 13. November 1918 nach Ankunft in Nagyszeben (Hermannstadt) an die ungarische Militärbehörde mit der Bitte, gemäß den bestehenden Verträgen für eine gesicherte Geldversorgung in Kronenwährung zu sorgen. Wegen der revolutionären Ereignisse war die Geldversorgung durch die Wiener Hauptverwaltung der Oesterreichisch-Ungarischen Bank gestört. Die in Budapest gedruckten Banknoten reichten für eine Versorgung der deutschen Truppen nicht aus.[4] Auf Weisung der ungarischen Regierung beauftragte die Budapester Hauptanstalt der Oesterreichisch-Ungarischen Bank ihre Filiale in Hermannstadt damit, einen Teil der Lei-Noten der Banca Generala Româna zu stempeln. Diese gestempelten Lei-Noten wurden dadurch zu Kronen-Zahlungsmittel mit gleichem Nomialwert. Mit ihnen konnten nun die durchziehenden deutschen Truppen Einkäufe und Leistungen bei der Bevölkerung bezahlen. Die folgenden Werte mit Stempelaufdruck liegen vor: 50 Bani, 1, 2, 5, 20 und 100 Lei. Eine Stempelung der Noten zu 1000 Lei scheint es nicht gegeben zu haben. Abb. 3.1/2: Armee Mackensen in Ungarn, o. D. (1918), 2 Kronen-Lei, Vorder- und Rückseite. Abb. 4.1/2: Armee Mackensen in Ungarn, o. D. (1918), 5 Kronen-Lei, Vorder- und Rückseite. Abb. 5.1/2: Armee Mackensen in Ungarn, o. D. (1918), 100 Kronen-Lei, Vorder- und Rückseite. Für die Kennzeichnung der Lei-Noten wurden verschiedene runde Stempel verwendet, die sich aber auf zwei Grundtypen zurückführen lassen. Alle zeigen in der Mitte das bekrönte Komitatwappen mit der Umschrift „SZEBEN VÁRMEGYE ALISPÁNJA“ (Vizegespan des Komitats Szeben) oder „SZEBEN VÁRMEGYE ALISPÁNI HIVATALA“ (Vizegespanamt des Komits Szeben). Das Wappen kommt dabei mit und ohne weitere Einfassung vor. Der Durchmesser der Stempel beträgt 31, 33 und 34 mm. Bleibt noch anzumerken, dass es vom letzten Stempel-Typ auch einen ovalen Stempel gibt. Die Aufdrucke haben die Farbe Rot bzw. Blau. Abb. 6: Stempel: SZEBEN VÁRMEGYE ALISPÁNJA. Abb. 7: Stempel: SZEBEN VÁRMEGYE ALISPÁNJA. Abb. 8: Stempel: SZEBEN VÁRMEGYE ALISPÁNI HIVATALA. Diese Kronen-Lei waren ausschließlich für die Armee Mackensen bestimmt und von Mitte November 1918 bis Ende Februar 1919 im Verkehr, ohne dass ihre Ausgabe jemals in irgendeiner Form offiziell veröffentlicht worden wäre. Uwe Bronnert Anmerkungen [1] Das Königreich Ungarn hatte die Realunion mit den österreichischen Ländern mit dem 31. Oktober 1918 beendet, so dass Österreich-Ungarn nicht mehr bestand. Somit war das Armeeoberkommando nach magyarischer Auffassung für den Abschluss eines Waffenstillstands der ungarischen Truppen seit 1. November 1918 nicht mehr zuständig. Es verlangte daher eigene Waffenstillstandsverhandlungen. Diese fanden in Belgrad statt, wobei in der Militärkonvention vom 13. November 1918 den Ungarn noch weiter gehende und schlechtere Bedingungen diktiert wurden. [2] Zur Geschichte der Rückführung der deutschen Truppen: Béla Barkóczy-Klopsch, Der Heimzug der Armee des Generalfeldmarschalls von Mackensen durch Ungarn, nach dem Zusammenbruch, Budapest 1928. [3] https://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Mackensen#/media/Datei:August_von_Mackensen_in_ Uniform_der_Totenkopfhusaren.jpg > (09.06.2023). [4] Vgl. Mihaly Kupa, Mackensen’sches Armeegeld, Kronen-Lei in Ungarn 1918/19, in: money trend 12/1981.

  • Das besondere Motiv: Landwirtschaftliche Maschinen

    Im Gegensatz zu Geldscheinen aus traditionellen Ländern Westeuropas, bei denen historische Personen wie Könige und Künstler oder Entdecker und Philosophen weit verbreitet sind, zeigen kommunistische Länder und Länder der sog. "Dritten Welt" gerne ihre technischen Errungenschaften, mit denen sie sich aus der agrarischen und vor-agrarischen Welt weiterentwickelt haben. Abb. 1a/b: Volksrepublik Rumänien, P-89a, 25 Lei 1952, Rs. Traktor mit metallenen Gleisketten zieht einen Mähdrescher bei der Weizenernte. Das Korn wird in einen LKW umgefüllt. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Abb. 2a/b: Volksrepublik China: einheitlicher Rationskupon über 3 Shìjīn = 1500 Gramm Liáng (Reis bzw. Getreide) von 1966, Vs. Raupenschlepper mit seitlichem Schneidwerk. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Während Karl Marx im 19. Jahrhundert noch davon ausgegangen war, dass die kommunistische Weltrevolution in Ländern mit einem Industrieproletariat ausbrechen müsse, also z. B. in England oder Deutschland, mussten Lenin und Mao Tse-tung im 20. Jahrhundert in Russland und China Theorien für eine hauptsächlich bäuerliche Bevölkerung entwickeln. Lenin prägte z. B. den Satz: "Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes." Zur ausreichenden Produktion von Agrargütern für die Versorgung der sowjetischen Bevölkerung wurden ab 1927 Maschinen-Traktoren-Stationen (MTS) eingerichtet, wo landwirtschaftliche Betriebe Traktoren und andere Landmaschinen ausleihen konnten. Nach 1945 wurde mit der Machtausdehnung der Sowjetunion nach Westen die Idee der MTS auch in den Ländern übernommen, die in den Machtbereich der Roten Armee geraten und bis Anfang der 1950er-Jahre von kommunistischen Regierungen übernommen worden waren. Ähnliches geschah in Asien. Nach dem Sieg der Kommunisten auf dem chinesischen Festland setzte sich diese Bewegung auch im französischen Kolonialreich Indochina fort und in dem von den Japanern geräumten Korea. Abb. 3a/b: Demokratische Volksrepublik Laos, P-30a, 100 Kip ohne Datum (1979), Vs. Frauen bei der Reisernte mit der Handsichel. Ein Mann bewegt einen kleinen Traktor durch das abgeerntete Feld. Eine Hochspannungsleitung quert das Feld. Rs. Über eine Brücke im Hintergrund fahren Lastkraftwagen. Ein Uniformierter mit einer geschulterten Maschinenpistole AK 47 bewacht große Silos. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Abb. 4a/b: Demokratische Volksrepublik Laos, P-31a, 500 Kip 1988, Vs. mit Hammer und Sichel im Wappen, Rs. Frauen bei der Kaffeebohnen-Ernte. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Der laotische Schein zeigt deutlicher die Errungenschaften der Mechanisierung der Landwirtschaft. In der Mitte der Fluss, links Arbeiter an einer Pumpstation zur Bewässerung der Felder, im Hintergrund Strommasten einer Hochspannungsleitung und rechts drei Traktoren mit Kabinendach bei der Feldarbeit. Die Rückseite zeigt Frauen bei der Kaffeebohnen-Ernte auf dem laotischen Bolaven-Plateau. Handarbeit ohne Maschinen. Abb. 5a/b: Syrien, P-110b, 500 Pounds 1998 (2000, AH 1419), Rs. Traktor bei der Bewässerung eines Feldes. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Die ideologische Prämisse der Verbindung von Arbeitern und Bauern spiegelt sich auch in der Landwirtschaft. Der Fortschritt hat mithilfe der Technik Einzug gehalten. Auf einem Schein des den blockfreien Staaten zugehörigen Syriens zieht ein Traktor eine Beregnungs-Anlage unweit eines Staudamms. Links oben werden die Früchte des Bewässerungsprojektes am Euphrat dargestellt. Abb. 6a/b: Sozialistische Republik Vietnam, P-73a, 5 Dong von 1958, (Vietnamesische Nationalbank, neue Dong, 1958 Abwertung 100 = 1) Vs. Ein großer geschlossener Raupenschlepper mit Metallketten in der Bildmitte wird von zwei kleineren offenen Traktoren begleitet. Rechts lächelt milde "Onkel Ho"[1]. Rs. Bagger belädt LKW beim Straßenbau. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. In den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG)[2] der DDR waren selbstfahrende Erntebergungsmaschinen[3] im Einsatz, wie auf der Rückseite des Fünfers mit Thomas Müntzer abgebildet. Abb. 7a/b: DDR, 5 Mark der Staatsbank der DDR 1975 „Thomas Müntzer“, DDR-23a, Ro. 361, P-27. Rs. Fünf Fortschritt-Mähdrescher E 512 mit geschlossenen Kabinen und ein IFA LKW W 50 bei der Erntearbeit. Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte. Der Realismus der Darstellung der Erntemaschinen wird noch durch die Tatsache unterstrichen, dass sich der Entwerfer ziemlich genau an Fotovorlagen des Herstellers gehalten haben muss, da die Maschinen vermutlich zumindest den Beschäftigten in den LPGs und Maschinen-Traktoren-Stationen (MTS) ziemlich bekannt gewesen sein müssten, auch wegen der hohen ausgelieferten Stückzahlen.[4] Abb. 8: Junge Frau in der Fahrerkabine eines E 512, LPG Pflanzenproduktion Neukirchen. Bundesarchiv Bild 183-1984-0808-025. Abb. 9: Herstellerprospekt, E 512 ohne Kabine. CC BY-NC-SA @ Mähdrescherarchiv Kühnstetter. Christian Merker Anmerkungen [1] Ho Chi Minh 1890–1969. Führer des Widerstands gegen die französische Kolonialmacht und erster unabhängiger Präsident in Nordvietnam. [2] Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften nach dem erzwungenen, aber als freiwillig deklarierten Zusammenschluss selbstständiger Bauern 1952-1960. [3] Fachausdruck, vgl. Prospekt des Herstellers in: Mähdrescherarchiv Kühnstetter. (2021-11-26). VEB Fortschritt: Erntebergungsmaschinen E512. [4] 1968 bis 1988 wurde 51.412 Mähdrescher vom Typ E 512 produziert.

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Oktober 2023, Teil 2

    Mauretanien, Mexiko, Nepal, Papua-Neuguinea, Paraguay, Rumänien, Somaliland BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (vergriffen) Mauretanien 100 Ouguiya vom 28.11.2020 BNB B127b: wie BNB 127a (SCWPM 23), aber mit neuen Unterschriften (unbekannt/Cheikh El Kebir Moulay Taher) und neuem Datum. Mexiko 100 Pesos vom 07.07.2022 BNB B715h: wie BNB B715g (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (7 JUL. 2022). Nepal 20 Rupees von 2023 B289c: wie BNB B289b (SCWPM 78), aber mit neuer Unterschrift (Adhikari) und neuem Jahr. Papua-Neuguinea 2 Kina von 2023 BNB B154c: wie BNB B154b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Genia/Oaeke) und neuer Jahreszahl (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). 10 Kina von 2023 BNB B156b: wie BNB B156a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Genia/Oaeke) und neuer Jahreszahl (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Paraguay 10.000 Guaraní von 2022 B858d: wie BNB B858c (SCWPM 224e), aber mit neuen Unterschriften (unbekannt/Cantero) und neuem Jahr. Rumänien 5 Lei von 2023 BNB B287c: wie BNB B287b (SCWPM 118), aber mit neuer Jahreszahl (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Somaliland 1000 SL-Shilin von 2016 BNB 123e: wie BNB B123d (SCWPM 20), aber mit neuen Unterschriften (unbekannt/unbekannt) und neuem Jahr. 5000 SL-Shilin von 2016 BNB 124e: wie BNB B124d (SCWPM 21), aber mit neuen Unterschriften (unbekannt/unbekannt) und neuem Jahr. Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book, und Stane Straus, polymernotes.org)

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: März 2024, Teil 1

    Honduras, Indien, Kolumbien, Malaysia, Mauritius, Nigeria, Oman, Papua-Neuguinea, Rumänien, Singapur, Sudan, Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste, Guinea-Bissau) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (vergriffen) Honduras 100 Lempira vom 07.04.2022 BNB B356a: wie BNB B352 (SCWPM nicht gelistet), aber mit kleinen Designänderungen, verbesserten Sicherheitsmerkmalen, neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Moncada) und einem neuen Datum (7 DE ABRIL DE 2022). 500 Lempira vom 07.04.2022 BNB B357a: wie BNB B354 (SCWPM 103c), aber mit kleinen Designänderungen, verbesserten Sicherheitsmerkmalen, neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Moncada) und einem neuen Datum (7 DE ABRIL DE 2022). Indien 10 Rupees von 2024 BNB B298h: wie BNB B298g3 (SCWPM 109), aber mit neuem Jahr und keinem Unterdruck-Buchstaben. 100 Rupees von 2024 BNB B301g: wie BNB B301f5 (SCWPM 112), aber mit neuem Jahr und Unterdruck-Buchstaben M. Kolumbien 5000 Pesos, neue Auflage BNB B994g: wie BNB B994f (SCWPM 459), aber mit neuen Unterschriften (Villar/Ocampo). Malaysia 100 Ringgit, neue Auflage BNB B153d: wie BNB B153c (SCWPM 56), aber mit neuer Unterschrift (Abdul Rashid Ghaffour). Mauritius 100 Rupees von 2023 BNB B422j: wie BNB B422i (SCWPM 56), aber mit neuem Jahr. 200 Rupees von 2023 BNB B427e: wie BNB B427d (SCWPM 61), aber mit neuem Jahr. Nigeria 500 Naira, neue Auflage BNB B245c: wie BNB B245b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Kwaghe). Oman 50 Rials, neue Auflage BNB B244b: wie BNB B244a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (bin Assad). Papua-Neuguinea 100 Kina von 2023 BNB B159b: wie BNB B159a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Genia/Oaeke) und neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Rumänien 200 Lei von 2024 BNB B291f: wie BNB B291e (SCWPM 122), aber mit neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Singapur 2 Dollars, neue Auflage BNB B208q: wie BNB B208p (SCWPM 46), aber mit einem gefüllten, umgedrehten Dreieck auf der Rückseite unter EDUCATION. 5 Dollars, neue Auflage BNB B209h: wie BNB B209g (SCWPM 47), aber mit einem gefüllten Häuschen auf der Rückseite unter GARDEN CITY. 50 Dollars, neue Auflage BNB B205k: wie BNB B205j (SCWPM 49), aber mit einem gefüllten Häuschen auf der Rückseite unter ARTS. Sudan 100 Sudanese Pounds vom März 2022 BNB B413c: wie B413b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Jangool) und neuem Datum (MARCH 2022). Westafrikanische Staaten (Elfenbeinküste) 10.000 Francs CFA von 2023 BNB B124Aw: wie B124Av (SCWPM 118A), aber mit neuen Unterschriften (Yaya/Brou) und neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Buchstabe A = Elfenbeinküste. Westafrikanische Staaten (Guinea-Bissau) 5000 Francs CFA von 2023 BNB B123Sw: wie B123Sv (SCWPM 917S), aber mit neuen Unterschriften (Yaya/Brou) und neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Buchstabe S = Guinea-Bissau. Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.org)

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: April 2024, Teil 1

    Cayman Islands, Honduras, Kongo (Demokratische Republik), Madagaskar, Mexiko, Namibia, Pakistan, Rumänien, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Südsudan, Thailand BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Cayman Islands 10 Dollars von 2018 BNB B220c: wie B220b (SCWPM 40), aber mit neuen Unterschriften (Scotland/McTaggart) und neuem Jahr. 25 Dollars von 2018 BNB B221c: wie B221b (SCWPM 41), aber mit neuen Unterschriften (Scotland/McTaggart) und neuem Jahr. 100 Dollars von 2018 BNB B223b: wie B223a (SCWPM 43), aber mit neuen Unterschriften (Scotland/McTaggart) und neuem Jahr. Honduras 5 Lempiras vom 07.04.2022 BNB B346e: wie BNB B346d (SCWPM 98), aber mit neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Moncada) und neuem Datum (7 DE ABRIL DE 2022). Kongo (Demokratische Republik) 500 Francs, neue Auflage BNB B317i: wie BNB B317h (SCWPM 96), aber mit neuem Drucker-Impressum (CRANE CURRENCY). 500 Francs, neue Auflage BNB B317j: wie BNB B317i (SCWPM 96), aber mit neuem Drucker-Impressum (OREL FUSSLI). Madagaskar 500 Ariary, neue Auflage BNB B334c: wie BNB B334b (SCWPM 99), aber mit neuer Unterschrift (Andrianarivelo). Mexiko 20 Pesos vom 07.02.2023 BNB B726j: wie BNB B726i (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (7 FEB. 2023). 50 Pesos vom 06.12.2023 BNB B714e: wie BNB B714d (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (6 DIC. 2023). 500 Pesos vom 10.07.2023 BNB B717v: wie B717u (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (10 JUL. 2023). Namibia 100 Dollars von 2023 BNB B212c: wie BNB B212b (SCWPM 14), aber mit neuer Unterschrift (!Gawaxab) und neuem Jahr. Pakistan 10 Rupees von 2024 BNB B231y: wie BNB B231x (SCWPM 45), aber mit neuem Jahr. Rumänien 1 Leu von 2024 BNB B286f: wie BNB B286e (SCWPM 117), aber mit neuem Jahr (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Saudi-Arabien 50 Riyals von 2024 BNB B204b: wie BNB B204a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Alsayari/Al-Jadaan) und neuem Jahr. Sri Lanka 100 Rupees vom 04.07.2022 BNB B125i: wie BNB B125h (SCWPM 125), aber mit neuen Unterschriften (Wickremesinghe/Weerasinghe) und neuem Datum (2022-07-04). Südsudan 500 Sudanese Pounds von 2023 BNB B116d: wie BNB B116c (SCWPM 16), aber mit neuen Unterschriften (Garang/Ngor) und neuem Jahr. Thailand 100 Baht, neue Auflage BNB B195f: wie BNB B195e (SCWPM 137), aber mit neuen Unterschriften (Thavisin/Suthiwartnarueput). Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.org)

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Mai 2024, Teil 1

    Brunei, Burundi, Dominikanische Republik, Französische Überseegebiete, Hongkong (HSBC), Nigeria, Rumänien, Schottland, Schweiz, Sri Lanka, Ungarn, Westafrikanische Staaten (Benin, Senegal) BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Brunei BNB B305c: wie BNB B305b (SCWPM 39), aber mit neuem Jahr auf der Rückseite unten rechts. Burundi 1000 Francs vom 18.10.2023 BNB B242b: wie BNB B242a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Ndayishimiye/Bigendako) und neuem Datum (18-10-2023). Dominikanische Republik 100 Pesos Dominicanos von 2023 BNB B728e: wie BNB B728d (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Französische Überseegebiete 5000 Francs CFP, neue Auflage BNB 107b: wie BNB B107a (SCWPM 7), aber mit neuen Unterschriften (Poussin-Delmas/Villeroy de Galhau/Foucault). Hongkong (HSBC) 20 Dollars vom 01.01.2023 BNB B696c: wie BNB B696b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Liao/Rosha) und neuem Datum (1 JANUARY 2023). Nigeria 200 Naira von 2024 BNB B244e: wie BNB B244d (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Solaja) und neuem Jahr. 500 Naira, neue Auflage BNB B245e: wie BNB B245d (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Solaja). Rumänien 10 Lei von 2024 BNB B288d: wie BNB B288c (SCWPM 119), aber mit neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Schottland (Bank of Scotland) 20 Pounds vom 16.08.2021 BNB B237b: wie BNB B237a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Nunn/Budenberg) und neuem Datum (16th August 2021). Schweiz 50 Franken von 2020 BNB B357b: wie BNB B357a (SCWPM 77), aber mit neuen Unterschriften (Janom, Steiner/Jordan) und neuem Jahr (20)20 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). 100 Franken von 2020 BNB B358c: wie BNB B358b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Steiner/Zurbrügg) und neuem Jahr (20)20 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Sri Lanka 5000 Rupees vom 04.07.2022 BNB B128i: wie BNB B128h (SCWPM 128), aber mit neuen Unterschriften (Wickremesinghe/Weerasinghe) und neum Datum (2022-07-04). Ungarn 20.000 Forint von 2024 BNB B592h: wie BNB B592g (SCWPM 207), aber mit neuem Jahr. Westafrikanische Staaten (Benin) 10.000 Francs CFA von 2023 BNB B124Bw: wie B124Bv (SCWPM 218B), aber mit neuen Unterschriften (Yaya/Brou) und neuem Jahr (20)23 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Buchstabe B = Benin. Westafrikanische Staaten (Senegal) 1000 Francs CFA von 2024 BNB B121Kx: wie B121Kw (SCWPM 715K), aber mit neuen Unterschriften (Coulibaly/Brou) und neuem Jahr (20)24 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Buchstabe K = Senegal. Donald Ludwig (polymernotes.org) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.org)

  • Namibia: Neue Gedenknote

    Eine neue 30-Dollars-Gedenkbanknote der Bank von Namibia feiert den 30. Jahrestag der Unabhängigkeit. Die Polymernote zeigt auf der Vorderseite die Porträts der drei Präsidenten Samuel Nujoma (1990–2005), Hifikepunye Pohamba (2005–2015) und Hage Geingob (seit 2015), während auf der Rückseite Spitzmaul-Nashörner zu sehen sind. Die Bank von Namibia veröffentlichte außerdem auf ihrem YouTube-Kanal das folgende Video zur Erläuterung der Sicherheitsmerkmale. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Afrika #Namibia #Dollar #Totsuka

  • Leserpost: Unterschriften auf Noten der Bank deutscher Länder 1948

    Sehr geehrter Herr Grabowski, ich bitte Sie, mir mitzuteilen, welche Unterschriften auf dem 50-Deutsche Mark-Schein vom 9. Dezember 1948 sind. In Ihrem Katalog "Die deutschen Banknoten ab 1871" von 2023 stehen die Unterschriften nicht drin. Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen H. Jeschonnek BRD-1a: Bank deutscher Länder, Banknote zu 5 DM vom 9. Dezember 1948, Vorderseite. BRD-2: Bank deutscher Länder, Banknote zu 50 DM vom 9. Dezember 1948, Vorderseite. BRD-3: Bank deutscher Länder, Banknote zu 100 DM vom 9. Dezember 1948, Vorderseite. Antwort der Redaktion Auf den Banknoten der Bank deutscher Länder (BdL) mit Datum vom 9. Dezember 1948 (5 DM "Europa auf dem Stier" sowie die sog. "Franzosenscheine" zu 50 und 100 DM) befinden sich die faksimilierten Unterschriften (Nachnamen) des Präsidenten der Bank deutscher Länder Wilhelm Vocke (1886–1973) links und rechts die des Vizepräsidenten Wilhelm Könneker (1898–1984). Vocke war dann auch der erste Präsident der Deutschen Bundesbank, die 1957 aus der Bank deutscher Länder hervorging. Seine Unterschrift findet sich allerdings nicht mehr auf Bundesbanknoten, weil er nur bis Ende 1957 im Amt war. Sein Nachfolger wurde Karl Blessing, dessen Unterschrift wir auf den ersten Noten der Bundesbank von 1960 ("Gemäldeserie") finden. Im Katalog sind die Unterschriften bei den Noten der Deutschen Bundesbank nur deshalb angegeben, weil sie auch der Unterscheidung der verschiedenen Ausgaben dienen. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-224-3 Auflage: 23. Auflage 2024 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 864 Preis: 39,90 EUR Leseprobe Zum Shop

www.geldscheine-online.com | Regenstauf

© 2025 Battenberg Bayerland Verlag GmbH

bottom of page