Auktionshaus Christoph Gärtner: Vorschau auf die 65. Auktion 8. - 9. Juni 2026
- Pressemitteilung

- vor 4 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Das Auktionshaus Christoph Gärtner veranstaltet am 8. und 9. Juni 2026 seine 65. Auktion. Während am ersten Auktionstag internationale Numismatik, Münzen und Uhren angeboten werden, richtet sich das besondere Interesse der Banknotensammler auf den zweiten Auktionstag am 9. Juni ab 15:30 Uhr mit dem umfangreichen Angebot „Banknoten Alle Welt / Deutschland“.
Neue Webseite:
und neuer Online-Katalog:
Banknoten Auktionsangebot Link:
Internationale Numismatik / Münzen / Neu – Uhren, Taschenuhren
8. Juni 2026 / Start 9:00 Uhr
Live-Bidding über: https://www.biddr.com/auctions/gaertner/
Banknoten Alle Welt / Deutschland
9. Juni 2026 / Start 15:30 Uhr
Live-Bidding über: https://www.biddr.com/auctions/gaertner/
Der Schwerpunkt des diesjährigen Banknotenangebotes liegt klar auf Deutschland, ergänzt durch zahlreiche seltene und gesuchte internationale Ausgaben.
Zu den bemerkenswerten Auslandslosen zählt unter anderem eine ausgegebene 50-Piastres-Note aus Ägypten von 1918 (Los 1563). Das Stück befindet sich für diese seltene Ausgabe in außergewöhnlich guter Erhaltung (VF-XF) und wird mit lediglich 500 Euro ausgerufen.
Es folgen weitere Highlights wie zwei Specimen-Noten aus Guinea-Bissau (Los 1586 und Los 1587) aus der begehrten portugiesischen Kolonialzeit: 50 Milreis 1909 (P. 3) sowie 20 Milreis 1909 (P. 5), taxiert mit moderaten 600 beziehungsweise 1.200 Euro.
Bei den russischen Banknoten sticht insbesondere Los 1633 hervor: 3 Rubel 1887 in der nahezu unglaublichen Erhaltung PMG 63 EPQ, also kassenfrisch, mit einer Schätzung von 3.000 Euro.
Ein weiteres Highlight bietet Süd-Vietnam mit der seltenen 1000-Dong-Note P. 4As – einem Specimen eines niemals ausgegebenen Scheins. Das Los 1648 wurde ebenfalls mit 3.000 Euro taxiert.
Es folgt eine kleine Spanien-Sammlung, bevor nach den traditionell günstig taxierten Lots und Sammlungen der Deutschland-Teil der Auktion beginnt, der es diesmal besonders „in sich“ hat.
Den Auftakt bilden beide Varianten der berühmten 100-Billionen-Reichsbanknoten
(Los 1759 und Los 1763), jeweils in hervorragender Erhaltung I/I-. Die Schätzungen liegen bei 3.000 beziehungsweise 8.000 Euro und lassen Raum für intensive Bietergefechte.
Besondere Aufmerksamkeit dürfte zudem Danzig auf sich ziehen: Gleich vier extrem seltene Noten werden angeboten, darunter die 25-, 50- und 100-Gulden-Ausgaben vom 1.1.1923
(Los 1794, Los 1795, Los 1796). Alle drei Stücke befinden sich in hervorragenden Erhaltungen und sind mit 7.000 bis 8.000 Euro bewusst moderat taxiert. Direkt danach folgt der 1000-Gulden-Schein vom 10.2.1924 (Los 1797), PMG 66 EPQ, taxiert mit 5.500 Euro.
Ein weiterer Höhepunkt sind drei außergewöhnliche Banknoten der Deutsch-Asiatischen Bank, die sowohl in Europa als auch in Asien auf großes Interesse stoßen dürften:
Los 1799: 10 Dollar Tsingtau, 1.7.1914, Erhaltung I-III, Schätzung 7.000 Euro
Los 1800: 100 Dollar Peking, der begehrte „rote Schein“, Erhaltung I-II, Schätzung 6.000 Euro
Los 1801: 200 Dollar Schanghai, ebenfalls Erhaltung I-II und mit 6.000 Euro bewertet
Auch Deutsch-Ostafrika ist mit den beiden Spitzenstücken dieses Sammelgebietes vertreten: zunächst 500 Rupien vom 2.9.1912 (Los 1805) in Erhaltung I- und moderater Taxe von 8.000 Euro sowie die berühmte „Buschnote“ zu 50 Rupien vom 1.10.1917 (Los 1806) in Erhaltung II, geschätzt auf 5.500 Euro.
Der Banknotenteil der Auktion endet traditionell mit Lots, Sammlungen und umfangreichem Notgeld-Angebot.
Neue Webseite:
und neuer Online-Katalog:
Banknoten Auktionsangebot Link:
Internationale Numismatik / Münzen / Neu – Uhren, Taschenuhren
8. Juni 2026 / Start 9:00 Uhr
Live-Bidding über: https://www.biddr.com/auctions/gaertner/
Banknoten Alle Welt / Deutschland
9. Juni 2026 / Start 15:30 Uhr
Live-Bidding über: https://www.biddr.com/auctions/gaertner/


































Kommentare