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- Bank of Scotland: 100-Pfund-Polymerbanknote
Nachdem sowohl die Bank of Scotland als auch die Royal Bank of Scotland ihre 50-Pfund-Polymerbanknoten angekündigt und ausgegeben haben (die Clydesdale Bank hat offenbar beschlossen, keine 50-Pfund-Banknote herauszugeben), wurde viel darüber spekuliert, ob die beiden Banken auch 100-Pfund-Noten ausgeben würden. Am 4. April 2022 gab die Bank of Scotland bekannt, dass ihre neue 100-Pfund-Polymerbanknote am 9. Mai 2022 ausgegeben werden soll. Die neue 100-Pfund-Note ehrt die schottische Medizinerin Dr. Flora Murray (1869–1923). Sie wurde in Murraythwaite, Dumfries, Schottland, geboren und erhielt ihre Ausbildung sowohl in England als auch in Deutschland, bevor sie an der London School of Medicine for Women zur Ärztin ausgebildet wurde. Ihr Medizinstudium schloss sie an der Durham University ab. Nach Erhalt ihres Doktortitels arbeitete Flora als medizinische Offizierin am Belgrave Hospital for Children in London und anschließend als Anästhesistin am Chelsea Hospital for Women. Ihr Engagement für das Frauenwahlrecht begann, als sie Teilnehmerin und Aktivistin der National Union of Women's Suffrage Societies von Millicent Fawcett wurde. Anschließend setzte sie ihre Arbeit für das Frauenwahlrecht als Unterstützerin der Women's Social and Political Union fort. Sie übernahm eine Führungsrolle und bewies ihren Wert als Aktivistin, indem sie auf öffentlichen Versammlungen sprach, sich an den Protesten gegen die Volkszählung von 1911 beteiligte und ihr medizinisches Wissen und Können einsetzte, um ihre Mitstreiterinnen zu behandeln, die sich bei ihrer Arbeit als Aktivistinnen verletzt hatten. Im Jahr 1912 gründete sie zusammen mit Dr. Louisa Garrett Anderson das Women's Hospital for Children in London. Es diente der medizinischen Versorgung von Arbeiterkindern in der Region und bot Ärztinnen die einzige Möglichkeit, in London klinische Erfahrungen in der Kinderheilkunde zu sammeln. Partnerinnen bei der Arbeit und im Leben: Dr. Louisa Garrett Anderson (links) und Dr. Flora Murray (rechts). Als der Erste Weltkrieg ausbrach, gründeten Murray und ihre Partnerin, Dr. Louisa Garrett Anderson, das Women's Hospital Corps (WHC) und rekrutierten Frauen für dessen Personal. Sie boten dem französischen Roten Kreuz ihre Hilfe an (da sie wussten, dass die britische Regierung Ärztinnen nicht sonderlich mochte), und Flora wurde zur Chefärztin und Louisa zur Chefchirurgin ernannt. Murray berichtet in ihrem Tagebuch, dass die Vertreter des britischen Kriegsministeriums erstaunt waren, ein von britischen Frauen erfolgreich geführtes Krankenhaus vorzufinden, und das Krankenhaus wurde bald als britisches Hilfskrankenhaus und nicht als französisches behandelt. Das Krankenhaus war ein solcher Erfolg bei den Patienten, dass sie 1915 von der britischen Regierung eingeladen wurden, ein großes Krankenhaus in London zu leiten. Während des Kriegs wurden im Endell Street Military Hospital, das oft als „Suffragetten-Krankenhaus“ bezeichnet wurde, fast 50.000 Soldaten behandelt. Nach Kriegsende kehrte Flora in das Harrow Road Hospital (umbenannt in Roll of Honour Hospital) zurück, wo sie ihre Arbeit als Privatärztin fortsetzte. Flora litt an Krebs und starb im Juli 1923 im Alter von 54 Jahren, kurz nach einer Operation in einem Pflegeheim in Hampstead, London. Ihr Porträt auf der neuen Banknote, die wie andere schottische Banknoten mit taktilen Merkmalen ausgestattet ist, um Sehbehinderten zu helfen, wurde 1921 von Francis Dodd gemalt und wird von einem Bild weiblicher Krankenträger vor dem Krankenhaus in Covent Garden begleitet, das nach Ansicht der Bank die Bedeutung von Flora für die medizinische Welt und den Kampf für die Rechte der Frauen verdeutlicht. Die Vorderseite zeigt Sir Walter Scott und das Museum on the Mound in Edinburgh. Das Format ist ähnlich wie bei den bereits im Umlauf befindlichen 5-, 10-, 20- und 50-Pfund-Banknoten. Die Banknote ist von Charlie Nunn (Chief Executive Officer) und Robin Francis Budenberg (Chairman) unterzeichnet. Am 5. Mai, bevor die Banknote in Umlauf kommt, wird Spink UK (im Auftrag der Bank of Scotland) 92 Banknoten mit dem Präfix FM (Floras Initialen), 92 Banknoten mit dem Präfix AA und einige Überraschungen versteigern. Der Erlös der Auktion geht an die Wohltätigkeitsorganisation der Bank, Mental Health UK, und die Royal Free Charity, London. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Die neue tschechische 100-Kronen-Gedenkbanknote: teuer und nicht einfach zu bekommen!
Am 30. März 2022 gab die Tschechische Nationalbank ihre zweite großformatige 100-Kronen-Gedenkbanknote in einem Folder aus, auf der der tschechische Wirtschaftswissenschaftler Karel Engliš (1880-1961) abgebildet ist. Es wurden 20.000 Stück ausgegeben. Ausführliche Informationen über die Banknote selbst finden Sie hier: https://www.geldscheine-online.com/post/tschechische-republik-neue-100-kronen-gedenknote Der Verkauf und die Verteilung der Banknote waren recht umstritten. Die Tschechische Nationalbank verkaufte sie NUR an offiziell bei ihr registrierte Händler, die je bis zu einer Menge von 1.000 Stück bestellen durften. Die allgemeine Öffentlichkeit konnte die Gedenkbanknote nicht direkt bei der Bank erwerben. Der Nennwert der Gedenknote beträgt 100 Kronen = ca. 4,11 €. Die Händler rechneten zunächst mit einem Preis von 1.000 Kronen (ca. 41,05 €) pro Schein, wie bei der ersten großformatigen Gedenkbanknote, die 2019 ausgegeben wurde. Viele begannen etwa ein Jahr vor der Ausgabe mit dem Vorverkauf in Auktionen, beginnend bei 1.000 Kronen pro Gedenkbanknote. Bei der Ausgabe selbst kam dann die Überraschung! Die Tschechische Nationalbank änderte sowohl die Bestellmengen als auch den Preis: Die Bank beschränkte die Menge der Banknoten auf 75 % der beantragten Stückzahl. Dies war wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Emission überzeichnet war. Die Bank setzte den Ausgabepreis auf 2.000 Kronen (ca. 82,10 €) pro Gedenkbanknote fest. Dies ist wahrscheinlich auf die „Habgier“ der Bank zurückzuführen, nachdem sie gesehen hatte, wie viele Noten bestellt worden waren. Sowohl bei den Auktionen vor der Ausgabe als auch jetzt, nach der Ausgabe, wird die Gedenknote für bis zu 6.000 Kronen (ca. 246 €) pro Stück verkauft. Und was ist mit den Händlern, die die Banknote im Voraus verkauft haben? Viele sind ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen (einige waren dazu nicht in der Lage, andere wollten einfach nur mehr Gewinn machen) und haben das Geld an die Vorbesteller zurückgegeben. Die Tschechische Nationalbank muss einen besseren und faireren Weg finden, um ihre Gedenkbanknoten zu verkaufen. Die dritte und letzte großformatige Banknote dieser Serie soll Ende 2025 ausgegeben werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Bank bis dahin eine Lösung gefunden hat. Video über die neue Gedenkbanknote: https://www.cnb.cz/en/cnb-news/news/The-CNB-issues-anbspcommemorative-banknote-bearing-a-portrait-of-Karel-Englis/ Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Barbados: Willkommen in der Polymer-Familie!
Am 21. März 2022 gab der Governor von Barbados, Cleviston Haynes, bekannt, dass Ende des Jahres (Dezember 2022) eine neue Serie von Polymer-Banknoten ausgegeben wird. Die Gestaltung der neuen Banknoten wurde noch nicht bekanntgegeben, aber sie würden „ein neues Design haben, aber einige bekannte Elemente würden nicht verändert werden“. Die Präsentation ist für Anfang Mai geplant. Pressemitteilung: http://www.centralbank.org.bb/news/article/10740/barbados-switching-to-polymer-banknotes-later-this-year Ankündigungs-Video: https://www.youtube.com/watch?v=K8CzfMQn4z0&ab_channel=CentralBankofBarbados Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Die Aachen-Show vom 18. bis 20. März 2022
Herzlichen Glückwunsch an Marinus Lass und sein Team! Nach einer erfolgreichen Herbstbörse im September 2021 veranstalteten Marinus Lass und sein Team vom 18. bis 20. März 2022 ihre zweite Banknotenbörse in Aachen. Video-Impressionen von der Aachen-Show. Das „Liebig“ in Aachen, Eingang zur Banknotenbörse „Aachen-Show“. Der Veranstalter der „Aachen-Show“ Marinus Lass. Impression von der Banknotenbörse in Aachen. Die Veranstaltung war mit 108 teilnehmenden Händlern mit gebuchten Tischen, mehr als bei der ersten Börse im letzten Jahr, gut organisiert. Auch viele Sammler besuchten die Börse, sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Der Freitag zuvor war ein reiner Händlertag. Toni Zupanc und Donald Ludwig. Am Tisch des ukrainischen Händlers Olexandr Danishenko. Die meisten der Händler, die bereits an der Herbstbörse teilgenommen hatten, waren auch diesmal wieder dabei. Es gab allerdings keine Händlertische, die von russischen oder chinesischen Händlern gebucht worden waren; einige ukrainische Händler waren aber anwesend und vertraten ihr Land mit Stolz. Wie im Herbst fand die Börse in zwei Hallen statt, einer sehr großen und einer kleinen. Es waren Händler aus Ägypten, England, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Israel, Italien, Jordanien, Kanada, Kroatien, Litauen, Mexiko, Neuseeland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schottland, Slowenien, Thailand, der Türkei, Ungarn, den USA und anderen Ländern anwesend. Auch mehrere Auktionshäuser hatten Tische reserviert, um Einlieferungen für kommende Auktionen entgegenzunehmen und dafür zu werben. Da die Covid-19-Pandemie immer noch Auswirkungen auf unser Leben hat, war der Zutritt zur Börse auf vollständig geimpfte und genesene Personen beschränkt. Das Tragen von Masken war vorgeschrieben und wurde auch durchgesetzt (nur kurz für Essen, Trinken und Fotos abgesetzt). Alle Regeln und Vorschriften des deutschen Gesundheitsministeriums wurden befolgt. Die Geschäfte liefen gut. Wie bei allen internationalen Börsen dieser Art kommen alle gut miteinander aus, egal aus welchem Land sie kommen... wenn nur alle Länder und Politiker unserem Beispiel folgen würden. Die nächsten Börsen, beide in Valkenburg, Niederlande: 14.-15. April 2022 (Vorbörse 13. April): Jos Eijsermans' Paper Money Fair, gesponsert von Heritage Auctions ( https://www.ha.com/ ): https://www.papermoney-netherlands.com/ 23.-24. April 2022 (Vorbörse 19.-22. April): Dimitri Waltmans' MIF show, gesponsert von Stack's Bowers Auktionshaus ( https://www.stacksbowers.com/ ): https://mifevents.com/ Auch der Veranstalter der kommenden ersten MIF Paper Money Fair in Valkenburg, Dimitri Waltmans, war auf der Aachen Show mit einem Stand vertreten. Die nächste Aachener Börse findet vom 14. bis 16. Oktober 2022 statt. Aachener Show: https://aachen-show.de/ Marinus Lass: https://coins.de/ Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Nordirland: Die 50-Pfund-Polymer-Banknote der Ulster Bank kommt am 15. Juni 2022
Die neue 50-Pfund-Polymer-Banknote wurde am 8. März 2022, dem Internationalen Frauentag 2022, vorgestellt (rechts: UV-Ansichten). Die Ulster Bank wird ihre aktuelle Polymer-Banknotenserie mit der Ausgabe einer 50-Pfund-Note am 15. Juni 2022 vervollständigen. Die Gestaltung wurde am 8. März 2022, dem Internationalen Frauentag, enthüllt. Auf der Banknote sind vor allem Frauen abgebildet, die in Nordirlands aufstrebender Biowissenschaft arbeiten. Dame Jocelyn Bell Burnell, bei der Verleihung der Copley-Medaille im August 2021. Die Copley-Medaille ist der älteste wissenschaftliche Preis der Welt, den sie für ihre Arbeit zur Entdeckung von Pulsaren erhielt. Dame Jocelyn ist nach Dorothy Crowfoot Hodgkin erst die zweite Frau, die mit der Copley-Medaille ausgezeichnet wurde. Terry Robb, Leiter des Privatkundengeschäfts der Ulster Bank, und Sandra Wright, leitende Personalmanagerin, enthüllten am 8. März 2022, dem Internationalen Frauentag, die Gestaltung der neuen 50-Pfund-Note der Bank in einer ehemaligen Leinenfabrik im Portview Trade Centre in Belfast. Die Polymer-Banknote ist eine Hommage an Dame Jocelyn Bell Burnells bahnbrechende Entdeckung von Pulsaren im Jahr 1967 (kugelförmige, kompakte Objekte, die etwa so groß wie eine Großstadt sind, aber mehr Masse enthalten als die Sonne). Dame Jocelyn, die in Lurgan, 18 Meilen südwestlich von Belfast, geboren wurde, gilt als eine der weltweit führenden Astrophysikerinnen. Ihre Entdeckung, die 1974 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde, den sich Sir Martin Ryle und Antony Hewish teilten (Dame Jocelyn gehörte nicht zu den Preisträgern), war eine Sensation. Sie hat sich seither bahnbrechend für Frauen, Ausgegrenzte und Randgruppen in der Wissenschaft eingesetzt und war von Oktober 2008 bis Oktober 2010 als erste Frau Präsidentin des britischen Institute of Physics. Außerdem war sie von 2002 bis 2004 Präsidentin der Royal Astronomical Society und nach dem Tod ihres Nachfolgers Marshall Stoneham Anfang 2011 Interimspräsidentin des Institute of Physics. Da Dame Jocelyn noch lebt, ist auf der Rückseite der Banknote eine „Ersatz-“ Wissenschaftlerin zu sehen. Auf der Rückseite ist außerdem eine „Millie“ (Fabrikarbeiterin) am Webstuhl abgebildet, als Hommage an die unbesungenen Heldinnen der großen nordirischen Leinenindustrie. Diese Frauen galten damals als „ungelernte Arbeiterinnen“, werden aber heute für ihre hochwertige Arbeit gefeiert. Die Banknote verweist auch auf den Schiffs- und den Luftfahrtsektor, die Kreativ-Wirtschaft und Nordirlands Stellung als Kompetenzzentrum für Cyber-Sicherheit. Die Vorderseite zeigt eine Reihe von Tier- und Pflanzenarten, die in Nordirland vorkommen, darunter eine Baumschwalbe, einen kryptischen Waldschmetterling und Ginster, der mit seinen dornigen Stacheln einen Korridor und einen sicheren Zufluchtsort für Wildtiere darstellt. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Royal Bank of Scotland (UK)– Die aktuelle Polymerserie, ein Blick dahinter
Eine Gruppe von Grafikagenturen aus der schottischen Kreativszene spielte eine zentrale Rolle bei den bahnbrechenden „The People's Money“-Banknoten der Royal Bank of Scotland: die „Fabric of Nature“-Banknotenfamilie. Diese aktuelle Serie von Polymer-Banknoten umfasst vier Stückelungen, die alle auf dem Safeguard® Polymer-Substrat von De La Rue gedruckt sind: £ 5 mit dem Porträt der schottischen Schriftstellerin und Dichterin Nan Shepherd, ausgegeben am 27. Oktober 2016, die zusätzlich die schottischen Meere (durch atlantische Makrele) darstellt. £ 10 mit dem Porträt von Mary Somerville, schottische Wissenschaftsautorin und Universalgelehrte, ausgegeben am 4. Oktober 2017, die zusätzlich Schottlands Wasserwege (durch eurasische Fischotter) darstellt. £ 20 mit dem Porträt von Kate Cranston, einer führenden Persönlichkeit bei der Entwicklung von Teestuben, ausgegeben am 5. März 2020, die zusätzlich Schottlands Wälder (durch eurasische Eichhörnchen) darstellt. 50 £ mit dem Bild von Flora Stevenson, der schottischen Sozialreformerin, ausgegeben am 18. August 2021, die zusätzlich den schottischen Himmel (durch schottische Fischadler) darstellt. Das gestalterische Konzept für die Banknotenserie stützte sich auf Vorschläge aus der Öffentlichkeit und verwendete eine Reihe von speziell entworfenen Farbpaletten, maßgeschneiderten Tweed-Mustern und Schriftarten. Auch wenn die Serie eine Art Erzählung hat, so vermittelt doch jede Banknote ihre eigene Geschichte: Vier verschiedene Tweed-Muster werden verwendet, um den jeweiligen Nennwert widerzuspiegeln, und Poesie wird verwendet, um die visuellen Elemente zu verbinden, die sich auf die schottische Landschaft und ihre Tierwelt beziehen. Entwürfe zu den Makrelen auf der 5-Pfund-Note. Entwürfe zu den Fischottern auf der 10-Pfund-Note. Entwürfe zu den Eichhörnchen auf der 20-Pfund-Note. Entwürfe zu den Fischadlern auf der 50-Pfund-Note. Fast 30 verschiedene Gestalter waren an dem Projekt beteiligt, an dem das Glasgower Studio Timorous Beasties (TB), das in Edinburgh ansässige Dienstleistungs-Designbüro Nile, das Glasgower Innenarchitekturbüro Graven Images, die Markenagentur O Street und das Glasgower Innenarchitekturbüro Stuco Design mitwirkten. Timorous Beasties hatte die Aufgabe, Elemente der schottischen Natur zu illustrieren: Makrelen, Fischotter, Eichhörnchen und Fischadler. Schauen wir uns zum Beispiel die 50-Pfund-Banknote genauer an: TB-Direktor Alistair McAuley zeichnete die Illustration des Fischadlerpaars im Flug. TB arbeitete erneut mit seinen Freunden von O Street zusammen, die für das kreative und grafische Design zuständig waren, sowie mit Jeni Lennox von der Designberatung Nile und Stuart Kerr von Stuco Design, während De La Rue, wie schon bei den vorherigen Banknoten, für den Spezialdruck und die Fotografie verantwortlich war. Die Kalligraphie auf den Rückseiten aller Scheine stammt von Susi Leiper. Sie lebt und arbeitet in Edinburgh, sowohl als Malerin als auch als Kalligraphin. Sie stellt auf zahlreichen Ausstellungen aus, hat mehrere Preise gewonnen und ihre Arbeiten sind in vielen renommierten Sammlungen vertreten, darunter die National Library of Scotland, das British Museum und die Royal Collection. Der kalligrafische Stil ist die schottische Sekretärshand, ein Schreibstil, der im XVI. und XVII. Jahrhundert in schottischen Büros verwendet wurde und die bis dahin vorherrschende „Bücherhand“ als besser lesbare, schnellere Schreibweise ablöste, da sie besser für die zunehmende nationale und internationale Kommunikation in Wirtschaft und Recht geeignet war. Fluoreszenz wird häufig eingesetzt, um Fälschungen zu erschweren, insbesondere wenn sie in Verbindung mit anderen Sicherheitsmerkmalen verwendet wird. Unter Verwendung von UV-Licht kann fluoreszierende Tinte Wörter, Muster oder Bilder sichtbar machen, die unter normaler Beleuchtung sichtbar oder unsichtbar sein können. Die „Fabric of Nature“-Serie von RBS nutzt die Fluoreszenz auf höchst innovative und geniale Weise – sehen wir uns das einmal näher an: Fluoreszenz auf der 5-Pfund-Note Vorderseite: Die Kontrollnummern, die Zahl „5“ umgeben von fünf Mücken, eine Makrele in einem rechteckigen Kasten und verschiedene Teile des Hintergrunddesigns. Rückseite: Die Rückenmarkierung von zwei schwimmenden Makrelen und die englische Übersetzung des Auszugs aus dem Gedicht „The Choice“ von Sorley MacLean: „I walked with my reason, out beside the sea“. (Die gälischen Zeilen, „Choisich mi cuide ri mo thuigse a-muigh ri taobh a'chuain“, in der sichtbaren Ebene zu sehen). Fluoreszenz auf der 10-Pfund-Note: Vorderseite: Die Kontrollnummern, die Zahl „10“ umgeben von fünf Mücken, ein Fischotter in einem rechteckigen Kasten und das Monddiagramm aus Mary Somervilles Buch „Mechanism of the Heavens“, in dem veranschaulicht wird, wie man anhand des Lichts der Sonne, das auf den Mond trifft, die Entfernung zwischen Erde und Sonne berechnen kann. Rückseite: Pelzige Teile der beiden spielenden Otter, Luftblasen im Wasser und ein Auszug aus dem Gedicht „Moorings“ von Norman MacCraig: „It's piped at, screamed at, sworn at By an elegant oystercatcher“ (Die beiden vorhergehenden Zeilen, „The cork that can't be travels - Nose of a dog otter.“, sind in der sichtbaren Ebene zu sehen). Fluoreszenz auf der 20-Pfund-Note: Vorderseite: Die Kontrollnummern, die Zahl „20“ umgeben von fünf Mücken, ein rotes Eichhörnchen in einem rechteckigen Kasten, eine Reihe von galvanisiertem Besteck (entworfen von Charles Rennie Mackintosh ca. 1905 für Miss Cranstons Teestuben) und verschiedene Teile des Hintergrunddesigns. Rückseite: Zwei spielende Eichhörnchen, ein kleiner Teil eines Zweigs mit Blättern und zwei Auszüge aus Mark Alexander Boyds Werk „Cupid and Venus“: „Like til a leaf that fallis from a tree, Or til a reed ourblawn with the win.“ (Die beiden vorhergehenden Zeilen, „Fra bank to bank, fra wood to wood I rin, Ourhailit with my feeble fantasie“, sind in der sichtbaren Ebene zu sehen). Fluoreszenz auf der 50-Pfund-Note: Vorderseite: Die Kontrollnummern, die Zahl „50“ umgeben von fünf Mücken, ein Fischadler-Nest mit drei gesprenkelten Eiern darin und fünf „Gird and Cleeks“ (ein klassisches Spielgerät des 19. Jahrhunderts) auf einem Fünfeck. Rückseite: Zwei schottische Fischadler im Flug, die Rückenmarkierung der Makrele in den Krallen des einen Fischadlers (mit einem „50“-Band an einem Bein), ein Teil des Hintergrunddesigns und ein zweizeiliger Auszug aus „Nettles“ von Neil Munro: „The forests hum with feather, But where are now the men?“ (Die beiden vorhergehenden Zeilen, „There's deer upon the mountain, There's sheep along the glen“, sind in der sichtbaren Ebene zu sehen). Die Verwendung der Makrele in den Krallen des einen Fischadlers verbindet diese Banknote mit der ersten Banknote der Serie, der 5-Pfund-Banknote. Die fluoreszierende Vignetten aller vier Werte. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) Presseveröffentlichungen/Quellen/weitere Informationen: https://www.designweek.co.uk/issues/25-april-1-may-2016/how-fabric-of-nature-scottish-bank-notes-were-designed/ https://www.creativeboom.com/inspiration/designing-the-peoples-money/ https://www.timorousbeasties.com/story/the-peoples-money https://www.timorousbeasties.com/story/royal-bank-of-scotland-50-note# https://www.facebook.com/royalbankofscotland https://www.pmgnotes.com/news/article/6549/Shine-Bright-Like-a-Banknote/ https://notescollector.eu/pages/en/notes.php?noteId=1248 https://notescollector.eu/pages/en/notes.php?noteId=1546 https://notescollector.eu/pages/en/notes.php?noteId=2059
- Beiträge zur Papiergeldgeschichte, Band 1
Dr. Sven Gerhard: Beiträge zur Papiergeldgeschichte Band 1 Books on Demand, Hamburg, 2026 Hardcover, 17 x 22,5 cm, 182 Seiten, durchgehend schwarzweiß. ISBN: 9783695744718 Preis: 29,99 EUR Bestellung u.a. über: Books on Demand Amazon Dr. Sven Gerhard ist inzwischen in der deutschen und internationalen Notaphilie als Autor sehr interessanter und gut recherchierter Beiträge bekannt, darunter auf Geldscheine-Online sowie im "Geldscheinsammler" in der Zeitschrift "Münzen & Sammeln". Am 29. Januar 2026 ist nun ein erster Sammelband seiner Beiträge (über 30 Fachartikel) zur Papiergeldgeschichte erschienen. Klappentext: Der vorliegende Band enthält eine Auswahl von Artikeln zur Geschichte des deutschen und europäischen Papiergeldes im 20. Jahrhundert, die der Autor in den Jahren 2022 bis 2025 in verschiedenen Printmedien sowie online publiziert hat. Allen Beiträgen ist gemeinsam, dass sie die Herausgabe und den Umlauf von Papiergeld im Zusammenhang mit den geschichtlichen Umständen der Zeit darzustellen versuchen. Wer historische Geldscheine sammelt, ist eingeladen sich mit der Geschichte ihrer Verwendung auseinandersetzen. Dazu muss man sie kennen. Behandelt werden diverse Papiergeldausgaben aus Deutschland – insbesondere aus der frühen DDR – ferner aus Dänemark, Österreich, der Schweiz sowie der ehemaligen Tschechoslowakei. Interessenten können das Buch über BoD, Amazon und über viele andere Online-Buchshops sowie im Buchhandel bestellen. Hans-Ludwig Besler (Grabowski)
- Costa Rica: Die aktuelle Polymer-Banknotenserie unter UV-Licht
Die neue Polymer-Serie aus Costa Rica wurde in den Jahren 2020 und 2021 ausgegeben. Im Blog wurden die neuen Banknoten hier angekündigt: https://www.geldscheine-online.com/post/costa-rica-neue-polymer-banknoten-zu-2-000-5-000-10-000-und-20-000-colones https://www.geldscheine-online.com/post/costa-rica-neue-polymer-banknoten-update https://www.geldscheine-online.com/post/costa-rica-1000-und-10-000-colones-polymer-banknoten-komplettieren-die-serie Diese Serie umfasst 5 Stückelungen - ein Gesamtnennwert von CRC 38.000 (das entspricht ca. € 51.60). So sieht die neue Serie jetzt vollständig im Tageslicht und unter UV-Licht aus: Banco Central de Costa Rica: 1000 Colones vom 20. September 2019, Vorderseite. Banco Central de Costa Rica: 1000 Colones vom 20. September 2019, Rückseite. Banco Central de Costa Rica: 2000 Colones vom 14. September 2018, Vorderseite. Banco Central de Costa Rica: 2000 Colones vom 14. September 2018, Rückseite. Banco Central de Costa Rica: 5000 Colones vom 14. September 2018, Vorderseite. Banco Central de Costa Rica: 5000 Colones vom 14. September 2018, Rückseite. Banco Central de Costa Rica: 10.000 Colones vom 20. September 2019, Vorderseite. Banco Central de Costa Rica: 10.000 Colones vom 20. September 2019, Rückseite. Banco Central de Costa Rica: 20.000 Colones vom 14. September 2018, Vorderseite. Banco Central de Costa Rica: 20.000 Colones vom 14. September 2018, Rückseite. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Guyana: 2000-Dollars-Polymer-Gedenkbanknote kommt im Februar 2022
Am 28. Januar 2022 stellte Dr. Gobind Ganga, Gouverneur der Bank of Guyana, eine neue Gedenkbanknote aus Polymer-Kunststoff vor, die am 14. Februar 2022 in Umlauf gegeben wird. Der Ausgabetag wird um die Zeit von „Mashramani“ koordiniert. Mashramani, oft als „Mash“ abgekürzt, ist ein jährliches Festival, das feiert, dass Guyana am 23. Februar 1970 eine Republik wurde. Guyana (ehemals British Guiana) erlangte am 26. Mai 1966 die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich als Dominion und wurde vier Jahre später eine unabhängige Republik. Das Land blieb jedoch Mitglied des Commonwealth. Die Ausgabe verzögerte sich zunächst aufgrund der COVID-19-Pandemie. Die neue Gedenkbanknote zeigt das Einheitsthema „One Guyana“. Die Vorderseite zeigt das Logo der Bank of Guyana im Vordergrund und die Nationalflagge im Hintergrund. Das Logo der Bank ist in vier Abschnitte unterteilt, die die Reis- (oben links), Holz- (oben rechts), Schiffbau- (unten links) und Mineralienindustrien (unten rechts) repräsentieren. Die Umrisse des Landes sind rechts dargestellt. Ein transparentes Fenster ist auf der linken Seite. Guyanas Nationalblume, Victoria amazonica, die größte der Seerosenfamilie, ist als farbwechselndes Sicherheitsmerkmal unten in der Mitte rechts enthalten. Links unten in der Mitte befindet sich das Logo des Jubiläums: „55TH ONE GUYANA Independence Anniversary“. Die Rückseite verstärkt das „One Guyana“-Thema, indem sie die Gesichter von Kindern aus den sechs ethnischen Gruppen des Landes darstellt: Indigene, Ostindianer, Afrikaner, Portugiesen, (andere) Europäer und Chinesen. Rechts neben den Gesichtern der Kinder steht der Text „ONE PEOPLE, ONE NATION, ONE COUNTRY“. Links ist ein Wai-Wai-Muster dargestellt, ein kulturelles Erbe des Landes. Die Ureinwohner der Wai Wai leben tief im Wald nahe der Grenze zu Brasilien: Sie wurden erstmals im 19. Jahrhundert von westlichen Reisenden entdeckt. Die Banknote trägt die Signatur von Dr. Gobind Ganga, seit November 2014 Gouverneur der Bank of Guyana, und Bharatt Jagdeo, Vizepräsident von Guyana seit August 2020 (ehemals 7. Präsident von Guyana von 1999–2011). Vermerk: ein schöner Schein aus der Kolonialzeit wurde hier im Blog schon präsentiert: https://www.geldscheine-online.com/post/aus-privaten-sammlungen-2-dollars-des-government-of-british-guiana-von-1942 Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Ukraine: 30 Jahre Unabhängigkeit – Die Gedenkbanknoten unter UV-Licht
Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 50 Griwen von 2021, Vorderseite.Über mehrere Monate hinweg wurden im Jahre 2021 sechs Gedenkbanknoten zum 30. Unabhängigkeitsjubiläum der Ukraine ausgegeben. Weitere Informationen und Abbildungen sind hier zu lesen/sehen: https://www.geldscheine-online.com/post/ukraine-30-jahre-unabh%C3%A4ngigkeit Normal- und UV-Abbildungen der sechs Nominale wie folgt: 20 Griwen 2021 Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 20 Griwen von 2021, Vorderseite. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 20 Griwen von 2021, Rückseite. 50 Griwen 2021 Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 50 Griwen von 2021, Vorderseite. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 50 Griwen von 2021, Rückseite. 100 Griwen 2021 Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 100 Griwen von 2021, Vorderseite. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 100 Griwen von 2021, Rückseite. 200 Griwen 2021 Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 200 Griwen von 2021, Vorderseite. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 200 Griwen von 2021, Rückseite. 500 Griwen 2021 Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 500 Griwen von 2021, Vorderseite. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 500 Griwen von 2021, Rückseite. 1000 Griwen 2021 Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 1000 Griwen von 2021, Vorderseite. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknote zu 1000 Griwen von 2021, Rückseite. 25.000 einzelne Gedenkbanknoten pro Nennwert wurden im Jahre 2021 ausgegeben. Der Gesamtnennwert aller Nominale (20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Griwen) beträgt 1.870 Griwen (ca. 58 Euro). Zusätzlich zum Verkauf der einzelnen Gedenkbanknoten verkaufte die Nationalbank der Ukraine am 17.01.2022 folgende Sätze mit gleichen Kontrollnummern: Ein Satz von sechs Banknoten mit gleichen Kontrollnummern in einem Gedenkumschlag, 3000 Sätze, Kontrollnummern 7001 – 10000: Preis 1.956 Griwen. Ein Satz von sechs Banknoten mit gleichen Kontrollnummern in einem Gedenkalbum, 2000 Alben, Kontrollnummern 5001 – 7000): Preis 2.511 Griwen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Thailand: Neue 20-Baht-Polymer-Umlaufbanknote
Am Donnerstag, den 20. Januar 2022, stellte Sethaput Suthiwartnarueput, der Gouverneur der Bank of Thailand, eine neue 20-Baht-Polymer-Banknote vor, die am 24. März 2022 in Umlauf gebracht werden soll. Der Wechsel von Papier zu Polymer sollte die Qualität der Scheine verbessern und sie sauberer und haltbarer machen. Da die 20-Baht-Banknote am meisten im Umlauf gebraucht wird, neigt sie dazu, abgenutzter und verschmutzter als andere Stückelungen zu werden. Die 20-Baht-Polymernoten behalten dasselbe Design und dieselben Merkmale bei wie die derzeit im Umlauf befindlichen 20-Baht-Noten aus Papier. Fortschrittliche Anti-Fälschungs-Technologien stellen sicher, dass die neuen Polymer-Banknoten schwer zu fälschen sind. Das zusätzliche, neue Sicherheitsmerkmal ist das transparente Fenster: Der untere Teil des durchsichtigen Fensters zeigt farbwechselnde Druckfarbe, die von lichtdurchlässigem Gelb zu Rot wechselt. Für Menschen mit Sehbehinderung ist die kleine Ziffer „20“ im transparenten Fenster geprägt, die sich leicht ertasten und erfühlen lässt. Die Vorderseite der hellgrünen Banknote zeigt ein Porträt von Vajiralongkorn (Rama X.), König von Thailand, in seiner Uniform der Royal Thai Air Force. Vajiralongkorn, geboren als „Vajiralongkorn Borommachakkrayadisonsantatiwong Thewetthamrongsuboriban Aphikhunuprakanmahittaladunladet Phumiphonnaretwarangkun Kittisirisombunsawangkhawat Borommakhattiyaratchakuman“ (Thai: วชิราลงกรณ บรมจักรยาดิศรสันตติวงศ เทเวศรธำรงสุบริบาล อภิคุณูประการมหิตลาดุลเดช ภูมิพลนเรศวรางกูร กิตติสิริสมบูรณ์สวางควัฒน์ บรมขัตติยราชกุมาร) ist der einzige Sohn von König Bhumibol Adulyadej und Königin Sirikit. Er bestieg den Thron 2016 nach dem Tod seines Vaters. Vajiralongkorns dreitägige Krönungszeremonie fand vom 4. bis 6. Mai 2019 statt. Oben rechts erscheint das Staatswappen Thailands, das Phra Khrut Pha, das das Fabelwesen Garuda darstellt. Die Rückseite der Banknote zeigt prominent Rama I. (Phra Phutthayotfa Chulalok Maharaj, 1737–1809) und Rama II. (Phra Phutthaloetla Naphalai, 1767–1824). Das nationale Emblem von Thailand erscheint oben links. Die neue 20-Baht-Polymer-Banknote wird von De La Rue plc sowohl auf das Guardian™-Substrat von CCL Secure als auch auf das SAFEGUARD®-Polymersubstrat von De La Rue gedruckt. Die Banknote misst 138 x 72 mm, ähnlich wie ihr Vorgänger aus Papier. Die neuen 20-Baht-Polymer-Banknoten sind signiert von: Arkhom Termpittayapaisith, Finanzminister (links), und Sethaput Suthiwartnarueput, Gouverneur der Bank of Thailand (rechts). Die neuen Scheine werden am 24. März 2022 in allen Filialen der Banken ausgegeben. Die 20-Baht-Banknoten aus Papier bleiben gesetzliches Zahlungsmittel. Zuvor hatte die Bank of Thailand zwei 50-Baht-Umlaufnoten und eine 500-Baht-Polymer-Gedenkbanknote ausgegeben. Die Bank hat die Verwendung von Polymer danach eingestellt, aber aufgrund der aktuellen, fortschrittlichen Technologie sind Druckqualität und Haltbarkeit viel besser als zuvor. Es ist geplant, auch die anderen Nennwerte auf Polymer umzustellen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Aus privaten Sammlungen: 10 Dinara des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen von 1920
Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen wurde am 1. Dezember 1918 gegründet. Das neue Königreich wurde von der serbischen Karadjordjevic-Dynastie regiert und umfasste die zuvor unabhängigen Königreiche Serbien und Montenegro sowie die südslawischen Gebiete, die früher Teile des österreichisch-ungarischen Reichs waren: Dalmatien, Kroatien-Slawonien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina und die Vojvodina. 1919 wurden vier kleine bulgarische Territorien im Südosten an den neuen Staat abgetreten. In dem Bemühen, den lokalen Nationalismus zu bekämpfen, rief König Alexander I. eine königliche Diktatur aus und benannte den Staat 1929 in Jugoslawien um. Er war entschlossen, dass der serbische, kroatische oder slowenische Nationalismus einer breiteren Loyalität, dem jugoslawischen („südslawischen“) Patriotismus weichen sollte. Der offizielle Name des Staates wurde am 3. Oktober 1929 von König Alexander I. in „Königreich Jugoslawien“ geändert. Es handelt sich um die einzige Banknote des späteren Jugoslawiens, die in den USA gedruckt wurde. Insgesamt wurden 50 Serien je 1 Million Scheine zum Gesamtpreis von 75.000 US-Dollars bestellt. Im Jahr 1922 entsprach 1 US-Dollar = 45 jugoslawischen Dinaren, der Nennwert des heute seltenen Scheins betrug damals damit etwa 0,22 US-Dollar. Objekttyp: Weltbanknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, Belgrad Emittent: Nationalbank des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen Nominal: 10 Dinara Datierung: 1.11.1920 Umlauf: 5.8.1920 bis 18.7.1935, sie wurden aber bereits ab 1928 eingezogen Vorderseite: Wertzahl in allen vier Ecken und Mitte rechts. Links Mitte im Vordergrund allegorische Figur „Fortschritt“ beim Raddrehen, links Mitte im Hintergrund zwei lorbeerbekränzte schwebende weibliche allegorische Figuren, unten mit Fackel und oben mit Globus, hinter Hermes bzw. Merkur als mit Hermesstab (Caduceus) als Verkörperung des Handels. Das Motiv des Raddrehers wurde von der Druckerei auch für Wertpapiere verwendet. Legende Vs.: Bankname und weitere Angaben in Serbisch mit kyrillischen Buchstaben. Rückseite: Rahmen aus Guillochen. Wertzahl Mitte links. Rechts Staatswappen. Mitte Steinhaufen vor Gebirgslandschaft mit vier Bergspitzen (berühmte serbische Kriegsschauplätze im Ersten Weltkrieg). Legende Rs.: Bankname, Ländername und Nominal auf Kroatisch und Slowenisch in lateinischen Buchstaben. Serbischer Straftext in kyrillischen Buchstaben. Wasserzeichen: ohne. Format: 142 x 81 mm Material: Papier Herstellung: Druck, American Bank Note Company, New York City, USA Gravur: Robert Savage Nummerierung: AP (AR) 616230 Zitate: YUG-21 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II, General Issues) ST-25 (Stojanovic: Standardkatalog für das Papiergeld Serbiens und Jugoslawiens) Y20 (Barac: Banknotes of the States of the former Yugoslavia 1767–2002) Krajelvina Srbov, Hrvatov in Slovencev No. 010 (Potočnik/Štiblar: Denar na Slovenskem) PMG-Grading : 89 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 65EPQ (TOP POP, 1 Stück), 64EPQ (2 Stück), 64 (2 Stück) Donald Ludwig / Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .












