top of page

Diese Website durchsuchen

3698 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Aus privaten Sammlungen: Fehldrucke zu 1 Milliarde Mark vom 20. Oktober 1923

    Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Gerber Historischer Kontext: Während der Inflation stellten zahlreiche private Druckereien im Auftrag der Deutschen Reichsbank Banknoten her, weil die Reichsdruckerei den gewaltigen Bedarf an Zahlungsmitteln nicht mehr allein bereitstellen konnte. Das führte auch zu Fehldrucken, die zwar eigentlich nicht hätten in Umlauf kommen sollen, doch kam dies hin und wieder vor. Da die Sicherheitsvorkehrungen in privaten Druckereien wohl mitunter nicht so streng gehandhabt wurden wie bei der Reichsdruckerei, gelangte auch der eine oder andere An- oder Fehldruck in Sammleralben. Der hier vorgestellte Fehldruck einer Reichsbanknote zu 1 Milliarde Mark vom 20. Oktober hat eine simpel zu erklärende Ursache. Der Schein war nur als einseitiger Druck vorgesehen. Dabei sollte der schwarze Textdruck über dem hellgraublauen Unterdruck-Muster erfolgen. Bei diesem Fehldruck wurde der Druckbogen verkehrt herum eingelegt, weshalb der Textdruck auf der eigentlich leeren Rückseite des Scheins erfolgte. Geschehen ist das, wie das Firmenzeichen AJ verrät, entweder bei der Germania Druckerei oder bei Ullstein in Berlin. Die Zuweisung dieses Doppelbuchstabens durch die Abteilung Hilfsbanknotendruck der Reichsbank ist bis heute nicht endgültig geklärt. Es handelt sich übrigens über zwei getrennte Scheine! Das heißt, ein oder mehrere Druckbogen mit Unterdruck blieben ohne den Text-Überdruck, während ein oder mehrere Bogen ohne Unterdruck mit dem Textdruck versehen wurden. Anschließend schnitten wohl Druckerei-Mitarbeiter die Kuriositäten aus oder es blieben ganze Bogen erhalten, die später geschnitten wurden, um die Scheine an Sammler zu verkaufen. Solche Fehldrucke sind heute durchweg selten! Bei dieser Hilfsbanknote kommen sie mit den Firmenzeichen AJ und AR vor. Land/Region/Ort: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Berlin Emittent: Deutsche Reichsbank Nominal: 1 Milliarde Mark Datum: 20. Oktober 1923 Vorderseite: Text und Reichsbanksiegel in Schwarzdruck Rückseite: Unterdruckmuster mit Wertangabe in Hellgraublau Format: 127 mm x 61 mm Material: Papier mit Wasserzeichen Kreuzblüten Nummerierung: 36 - AJ Authentizität: Original Zitate: DEU-144F1/F2 (Grabowski: Deutsche Banknoten ab 1871) Ro./Gra. 119 (Rosenberg/Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871) GER-122 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues, not listed) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com. Literaturhinweis: Hans-Ludwig Grabowski Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Mehr lesen … Leseprobe

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 40

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt und modern, Vorschlag M 614 Roger Pfund Geboren 1943 in Bern. Seit 1971 für die Schweizerische Nationalbank tätig. Von ihm stammen Entwürfe zur letzten französischen Banknotenserie und zum Schweizer Pass. Er nahm an zahlreichen PR-Kampagnen teil und wirkte u. a. als Designer für die 700-Jahr-Feier der Schweiz und die 50-Jahr-Feier der Vereinten Nationen. 2002 wurde er zum "Officier" des französischen Kultur-Ordens ernannt. Die zweite Entwurfsserie von Roger Pfund wird von wichtigen abstrakten Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Jeder Schein zeigt ein farbiges Mosaik von sich überlappenden Symbolen, das von einem Symbol dominiert wird. 5 Euro, Vorder- und Rückseite. 10 Euro, Vorder- und Rückseite. 20 Euro, Vorder- und Rückseite. 50 Euro, Vorder- und Rückseite. 100 Euro, Vorder- und Rückseite. 200 Euro, Vorder- und Rückseite. 500 Euro, Vorder- und Rückseite. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Lexikon: Entwertung

    Auch ohne besondere Kennzeichnung ist ein Geldschein entweder nach Überschreitung des aufgedruckten oder aufgestempelten Einlösungstermins oder eines öffentlich bekanntzugebenden Außerkurssetzungs- oder Einlösungstermins ungültig. Eine Einlösungsverpflichtung besteht dann nicht mehr. Solche wertlos gewordenen Scheine, falls sie aus irgendwelchen Gründen nach der Einziehung oder Einlösung nicht vernichtet wurden, oder auch als solche gekennzeichnete Musterscheine wurden und werden vielfach mit zusätzlichen Entwertungsstempeln oder Lochungen versehen, um eine missbräuchliche Verwendung als Zahlungsmittel zu verhindern. Vor allem bei Notgeld, das in vielen Fällen nach der Einlösung an Sammler abgegeben wurde, finden wir die verschiedensten Arten von Entwertungsabstempelungen. Die Stempel "Entwertet", "Ungültig" oder "Ungiltig" wurden am häufigsten verwendet, wobei oft noch zusätzlich der Gemeinde- bzw. Stadtstempel oder der Stempel der Einlösungsstelle und die Datumsangabe als Einlösungsbestätigung hinzugefügt wurden. Doch auch Staatspapiergeld und Banknoten kommen mit Entwertungsstempeln vor, im englischen Sprachgebrauch "Candelled" (Entwertet) oder "Void" (Wertlos). Sogar die Stempel "Falsch" oder "Falsum" und "Faux" besagen nicht immer, dass die Scheine Fälschungen waren. In einzelnen Fällen wollte man damit auch außer Kurs befindliche Scheine kennzeichnen. Die primitivste Art der Entwertungskennzeichnung ist das Durchbalken der Scheine mit Tintenstrichen oder gar die Lochung oder Abtrennung von Geldscheinteilen (Ecken abschneiden, halbieren usw.). Solche den Schein beschädigende Entwertungsarten sind natürlich für den Sammler schmerzlich (Beispiele: Belgien, Hasselt, Notgeld von 1914/15; Deutschland, Berlin, Notgeld [Großgeld] von 1918; Trier, Notgeld [Großgeld] von 1918; Niederlande, viele Notgeldscheine von 1940). Variierten die fehlenden Stücke bei den einzelnen gleichartigen Scheinen oder blieben die abgetrennten Stücke erhalten, so wurden von den Sammlern vielfach durch Zusammenkleben mehrerer beschädigter Scheine oder von Teilstückchen "komplette" Scheine wieder hergestellt (Beispiel: Fanning Island, Plantations Ltd, 1 Pfund 1943). Der Sammlerwert der durch Kennzeichnung entwerteten Scheine ist in aller Regel niedriger als der von unveränderten Scheinen, wobei neben der Häufigkeit auch der Grad der Entstellung eine Rolle spielt. Beispiele für verschiedene Entwertungen Hier soll und kann nur eine kleine Auswahl von verschiedenen Entwertungen gezeigt werden. Zusätzlich zu den von Albert Pick aufgeführten Arten gibt es natürlich auch noch handschriftliche Entwertungen, Entwertungen durch Perforation oder durch Überdrucke. Es wäre sicher interessant, das Thema ausführlicher zu behandeln und die verschiedensten Arten von Entwertungen zu dokumentieren. Abb. 1: Stadt Altenburg, Gutschein über 10 Mark vom 15. November 1918 (Großgeld) mit einzelner kleiner kreisrunder Lochentwertung. Abb. 2: Volksstaat Hessen, Schatzanweisung über 21 Mark Gold = 5 Dollar (wertbeständiges Notgeld) vom 20. Oktober 1923 mit einzelner großer kreisrunder Lochentwertung. Abb. 3: Stadt Apolda, Notgeldscheine der Hochinflation über 500 Milliarden Mark vom 10. November 1923 mit doppelter großer kreisrunder Lochentwertung. Abb. 4: Bank von Griechenland, Banknote zu 500 Drachmen vom 1 Oktober 1932 mit sechsfacher großer kreisunder Lochentwertung. Interessant ist, dass bereits entwertete Scheine befristet wieder in Umlauf gegeben wurden, weil es unter deutsch-italienischer Besatzung im Zweiten Weltkrieg zu einem Mangel an Zahlungsmitteln kam. Abb. 5: Württembergische Notenbank, Banknote zu 100 Mark vom 1. Januar 1875 mit siebenfacher großer kreisrunder Lochentwertung. Abb. 6: Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke in München, Nochgeldschein der Hochinflation über 20 Milliarden Mark vom 29. Oktober 1923 mit einfacher rechteckiger Lochentwertung. Abb. 7: Sächsische Bank zu Dresden, Muster der Banknote zu 500 Mark vom 15. Juni 1980 mit Überdruck "MUSTERDRUCK", siebenfacher sternförmiger Lochentwertung sowie dreifacher Perforation "UNGÜLTIG". Abb. 8: Stadt Apolda, Notgeldschein (Großgeld) über 5 Mark vom 15. November 1918 mit einfacher Perforation "UNGÜLTIG". Abb. 9: Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden, Kassenschein über 40 Reichsmark vom 28. August 1933 mit Perforation "ENTWERTET" . Die Scheine stammen aus dem ehemaligen Besitz der Deutschen Reichsbank, waren bei der Staatsbank der DDR eingelagert und wurden nach der Wiedervereinigung mittels Perforation entwertet, bevor sie auf dem Sammlermarkt verkauft wurden. Abb. 10: Preußen, Provinz Ostpreußen, Königliche Regierungshauptkasse Gumbinnen, Gutschein (Großgeld) über 5 Mark vom 8. November 1918 mit handschriftlicher Entwertung "Unbrauchbar" und zusätzlichem Faksimile-Unterschriftsstempel. Abb. 11: Deutsche Notenbank in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, Muster zur Banknote über 2 Mark von 1948 (sowjetischer Druck), Entwertung durch Perforation "MUSTER" und zusätzlichem Kastenstempel "MUSTER". Abb. 12: Stadt Bamberg, Gutschein (Kleingeld) über 50 Pfennig von 1919 mit Entwertungsstempel "Bezahlt". Abb. 13: Frankfurter Bank, Banknote zu 35 Gulden vom 1. Januar 1855 mit Entwertung durch Kastenstempel "AUSSER COURS". Abb. 14: Oldenburgische Landesbank, Banknote zu 100 Mark vom 1. april 1875 mit Entwertung durch neunfache Abstempelung mit "CASSIRT". Abb 15: Bank of England, Banknote zu 1 Pfund: Entwertung im September 1941 durch die Inselverwaltung von Guernsey unter deutscher Besatzung mit Stempelaufdruck "Withdrawn | from Circulation | September 18th. | 1941." (Aus dem Verkehr gezogen, 18. September 1941. Abb. 16: Bank von Griechenland, angehaltene und durch doppelte Abstempelung entwertete Fälschung zu 10.000 Drachmen vom 10. Januar 1995. Abb. 17: Ostpreußen, Regierungshauptkasse in Allenstein, Gutschein (Großgeld) über 10 Mark vom 31. Oktober 1918 mit Überdruck "Ungültig!". Abb. 18: Polnische Nationalbank, Muster der Banknote zu 200 Zlotych vom 25. März 1994 mit Entwertung durch Überdruck "WZÓR" (Muster), Nullnummer und zusätzlicher Angabe einer Muster-Nummer. Abb. 19: Winterhilfswerk des deutschen Volkes, Wertschein zu 1 Reichsmark 1941/42 mit Entwertung durch Eckabschnitt. Abb. 20/21: Landesbank der Rheinprovinz, Notgeldschein über 1000 Mark vom 15. September 1922 mit Entwertung durch Wellenschnitt und rückseitigem Bankstempel. Abb. 22: Frankfurter Bank, Rückseite einer durch fünffache Lochung und zusätzlichen Randabschnitt entwerteten Banknote zu 500 Mark vom 1. Januar 1874, die durch Einsetzen fehlender Teile in die Lochungen repariert wurde. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abb. 1–4, 6–12, 15–21: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski. Abb. 4, 13, 14, 22: Sammlung Manfred Kranz

  • Sensationelles Auktionsergebnis für DDR-Reiseschecks

    In der 127. Berliner Münzauktion, die am 24. September 2022 stattfand, waren mit der Los-Nummer 1333 sechs verschiedene Muster von Reiseschecks der Deutschen Aussenhandelsbank AG zu 20, 100 und 500 Mark der DDR mir rückseitiger Auflistung von Auszahlstellen sowie zu 50, 200 und 500 Mark der DDR mit Umrechnungskursen zu sechs sozialistischen Währungen auf den Rückseiten im Angebot. Deutsche Außenhandelsbank AG: Muster zu Reisescheck über 200 Mark der DDR, Vorderseite. Deutsche Außenhandelsbank AG: Muster zu Reisescheck über 500 Mark der DDR, Vorderseite. Lesen Sie hier einen Beitrag zu den Reiseschecks der Deutschen Aussenhandelsbank der DDR in unserem Blog: https://www.geldscheine-online.com/post/reiseschecks-der-deutschen-aussenhandelsbank-ag-der-ddr Der Ausruf lag bei gerade einmal 30 Euro, also bei 5 Euro pro Muster! Dass der Preis viel zu niedrig angesetzt wurde, war klar. Welcher Preis dann aber am Ende erzielt werden sollte, sprengte alle Vorstellungskraft. Zugeschlagen wurde das Los bei sage und schreibe 9.600 Euro + 23 % Aufgeld = 11.808 Euro + 19 % Mehrwersteuer = 14.051,52 Euro! Respekt! Es handelt sich ganz sicher um sehr seltene Belege zur Geldgeschichte der DDR, daran besteht kein Zweifel. Doch Sammler müssen sich inzwischen fragen, ob sie sich in inflationären Zeiten und bei solchen Zuschlägen in Zukunft überhaupt noch ein paar Sammlerträume erfüllen können oder alle interessanten Stücke in den Tresoren von Geldanlegern landen. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Berliner Münzauktion, www.berlinermuenzauktion.de E-Mail: info@berlinermuenzauktion.de

  • Die geheimen Banknotenserien der skandinavischen Länder im "Kalten Krieg"

    Die skandinavischen Länder sind stolz auf ihre lange Tradition der Unabhängigkeit und Neutralität. Zuletzt hatten die Schweden im großen Stil auf Seiten der Protestanten in den "Dreißigjährigen Krieg" eingegriffen und Dänemark und Norwegen standen im Zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung, während Schweden immer wieder in humanitären Fragen vermittelte. Erst der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine veranlasste Schweden wie auch Finnland, um Beitritt zur NATO zu ersuchen. Unvereinbare politische Gegensätze und die Ausdehnung der sowjetischen Interessensphäre auf ganz Ost- und Teile Mitteleuropas spalteten schon bald nach dem gemeinsamen Sieg über Hitler-Deutschland die einstigen Alliierten und führten zum sog. "Kalten Krieg", in dem sich beide Seiten auf den militärischen Ernstfall vorbereiteten und in dem das geteilte Deutschland zum Hauptschlachtfeld geworden wäre. Auch die skandinavischen Länder fühlten sich durch den Sowjet-Imperialismus bedroht, dem immer mehr Völker zum Opfer gefallen waren. So gehörten Dänemark und Norwegen bereits 1949 zu den Gründungsmitgliedern des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses (NATO). Zu den unmittelbaren Vorbereitungen auf eine mögliche Kriegsgefahr gehörten für die Skandinavier, was bis heute kaum bekannt ist, auch eigene Ersatzwährungen, die strenger Geheimhaltung unterlagen. Auch die Deutsche Bundesbank hatte bekanntermaßen in den 1960er Jahren geheime Ersatzserien für Westdeutschland (1960) und Westberlin (1963) sowie sog. Bundeskassenscheine (1967) drucken lassen. Die geheimen Banknoten Norwegens Bereits mit der Jahresangabe 1950 wurden im Auftrag der Norges Bank Entwurfszeichnungen für geheime Ersatzbanknoten geschaffen. Bekannt wurden Zeichnungen für Werte zu 5 und 10 Kronen. Mit Angabe des Jahres 1952 folgten dann auch Entwürfe für 100-Kronen-Scheine. 5 Kronen Original-Entwurfszeichnung zu 5 Kronen mit Jahr 1950, einseitig, Rückseite mit Kleberesten. (Sammlung Kjell William Riibe) Probedruck zu 5 Kronen ohne Datum (1950–1952) der Rückseite mit Aufdruck "Probedruck ohne Wert" und Kleberesten, Vorder- und Rückseite. (Sammlung Kjell William Riibe) Probedruck zu 5 Kronen 1952 der Vorderseite, Rückseite mit wiederholter Angabe "Probedruck ohne Wert" , Vorder- und Rückseite. (Sammlung Kjell William Riibe) 10 Kronen Original-Entwurfszeichnung zu 10 Kronen mit Jahr 1950, einseitig, Rückseite mit Kleberesten. (Sammlung Kjell William Riibe) Original-Entwurfszeichnung zu 10 Kronen mit Jahr 1950 in veränderter Zeichnung, einseitig, Rückseite mit Kleberesten. (Sammlung Kjell William Riibe) Probedruck zu 10 Kronen ohne Datum (1950–1952) der Vorderseite mit Aufdruck "Probedruck ohne Wert", Vorder- und Rückseite. (Sammlung Kjell William Riibe) Probedruck zu 10 Kronen ohne Datum (1950–1952) der Rückseite mit Aufdruck "Probedruck ohne Wert" und Kleberesten, Vorder- und Rückseite. (Sammlung Kjell William Riibe) 100 Kronen Original-Entwurfszeichnung zu 100 Kronen mit Jahr 1952, einseitig. (Sammlung Kjell William Riibe) Original-Entwurfszeichnung zu 100 Kronen mit Jahr 1952, einseitig. Rückseite mit Kleberesten, (Sammlung Kjell William Riibe) Geheime Reservebanknote zu 100 Kronen ohne Datum (1980–1990), Vorder- und Rückseite, (Sammlung Kjell William Riibe) 1000 Kronen Geheime Reservebanknote zu 1000 Kronen ohne Datum (1980–1990), Vorder- und Rückseite, (Sammlung Kjell William Riibe) Die geheimen Banknoten Dänemarks Auch die Dänen haben sich im "Kalten Krieg" auf die Einführung einer geheim gehaltenen Reservewährung vorbereitet. Gezeigt werden hier Noten der Dänischen Nationalbank zu 1, 10 und 100 Kronen, die wahrscheinlich aus den 1950er Jahren stammen. Danmarks Nationalbank, Reservebanknote zu 1 Krone ohne Datum (Gesetz vom 7. April 1936), Vorder- und Rückseite. Danmarks Nationalbank, Reservebanknote zu 10 Kronen mit Jahr 19XX, Vorder- und Rückseite. Danmarks Nationalbank, Reservebanknote zu 100 Kronen mit Jahr 19XX, Vorder- und Rückseite. Die geheimen Banknoten Schwedens Wie die schwedische Zeitschrift "MILITÄR HISTORIA" bereits im Februar 2012 berichtet hat, legte die Schwedische Reichsbank im "Kalten Krieg" eine geheime Kriegskasse im Wert von mehreren Milliarden Kronen als sog. "Kriegsvaluta" an. Im Königlichen Münzkabinett sind einige dieser Scheine zu sehen. Berühmte Schweden wie Esaias Tegnér, Axel Oxenstierna und Carl von Linné sind auf den geheimen Geldscheinen abgebildet. In den frühen 1950er Jahren ergriff die Schwedische Reichsbank besondere Maßnahmen, um die Geldversorgung des Landes in Zeiten von Unruhen und Krieg sicherzustellen. Es wurden sogenannte "Notgeldscheine" im Wert von schätzungsweise 4,3 Mrd. SEK hergestellt, was 2012 etwa 55 Mrd. SEK entsprach. Die Banknoten wurden heimlich bei Thomas De La Rue in London gedruckt und dann in schwedischen Tresoren gelagert, für den Fall, dass der "Kalte Krieg" auf Schweden übergreifen würde. Sveriges Riksbank: Geheime Reservebanknoten zu 5, 10 und 100 Kronen, Vorder- und Rückseiten. Rein zufällig wurde in der Reichsbank ein kleiner Stoffbeutel gefunden, der 3.000 Notgeldscheine enthielt: 1.000 Stück 5-Kronen-Banknoten, 1.000 Stück 10-Kronen-Banknoten und 1.000 Stück 100-Kronen-Banknoten. Erst 1982 war beschlossen worden, die Scheine zu vernichten. Sveriges Riksbank: Geschredderte Reservebanknoten. Es versteht sich von selbst, dass derartige Reservebanknoten des "Kalten Kriegs", egal ob es Dänemark, Norwegen oder Schweden betrifft, selten und für Sammler und Historiker ganz besondere Belege der Geld- und Zeitgeschichte sind. Hans-Ludwig Grabowski Herzlichen Dank für die Abbildungen aus der Sammlung von Kjell William Riibe und für die bereitgestellten Abbildungen durch Manfred Dietl.

  • Thailand: Fehlerhafte Kontrollnummern bei 20-Baht-Noten

    Laut einem Artikel in "The Nation" vom 29. September 2022 hat die thailändische Zentralbank eingeräumt, dass bei einer Reihe von 20-Baht-Polymerscheinen (nicht im SCWPM, Linzmaier B200), die von der Firma De La Rue gedruckt wurden, die thailändischen und englischen Kontrollnummern nicht übereinstimmen. Die Bank zieht die fehlerhaften Banknoten aus dem Verkehr, obwohl sie weiterhin gesetzliche Zahlungsmittel sind. Leider geht aus der Pressemitteilung nicht hervor, wie viele fehlerhafte Banknoten vermutlich produziert wurden. Bei der abgebildeten Banknote lautet die zweite Ziffer der thailändischen Kontrollnummer ๖ (6), während sie wie bei der englischen Kontrollnummer eigentlich ๑ (1) lauten müsste bzw. umgekehrt. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Owen W. Linzmaier (www.banknotebook.com)

  • Aus privaten Sammlungen: 25 Thaler der Preußischen Bank vom 26. Mai 1857

    Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Hensengerth Historischer Kontext: Die 1846 errichtete Preußische Haupt-Bank war die Zentralbank des Königreichs Preußens im frühen Industriezeitalter. Sie ging durch eine Neuorganisation aus der staatlichen Königlichen Giro- und Lehn-Banco von 1765 hervor. Ihre Kapitalbasis wurde 1846 durch die Beteiligung privater Aktionäre erheblich verstärkt, so dass sich die Bank auch in schwierigen Zeiten wie der Handels- und Bankenkrise 1857 als stabil und handlungsfähig erwies. Ihre Banknoten in Stückelungen von 10 bis 500 Thalern wurden über Preußen hinaus geschätzt und akzeptiert. Die Preußische Bank war die mit Abstand bedeutendste deutsche Notenbank. Nachdem sie 1856 ein unbeschränktes Notenausgaberecht erhalten hatte, bestritt sie rund zwei Drittel des gesamten deutschen Banknotenumlaufs, der sich von 1850 bis 1871 von 31 Millionen Thaler auf 355 Millionen Thaler mehr als verzehnfachte. Davon betrug der Notenumlauf der Preußischen Bank 19 Millionen Thaler am Jahresende 1850, 88 Millionen Thaler 1860 und 242 Millionen Thaler 1871. Den höchsten Notenumlauf verzeichnete die Bank im durch die Reichsgründung ausgelösten Wirtschaftsboom 1872/73 mit über 300 Millionen Thalern. Die Stückelung ihrer ausgegebenen Noten betrug (nach Adolph Wagner, System der Zettelbankpolitik, Freiburg i. Br. 1873, S. 701) Ende 1872: 945.600 Noten zu 10 Thalern, 2.240.840 Noten zu 25 Thalern, 171.940 Noten zu 50 Thalern, 1.527.320 Noten zu 100 Thalern und 166.950 Noten zu 500 Thalern; insgesamt gut fünf Millionen Banknoten im Gesamtwert von etwa 311 Millionen Thaler. Zum 1. Januar 1876 entstand aus der Preußischen Bank die Deutsche Reichsbank. Von der Banknote zu 25 Thaler gab es drei verschiedene, unterschiedlich gestaltete Emissionen: Die erste aus dem Jahr 1846, die vorliegende von 1857 und die letzte von 1868. Nur wenige Exemplare sind von den einst hohen Stückzahlen bis heute erhalten geblieben. Land/Region/Ort: Deutscher Bund, Königreich Preußen, Berlin Emittent: Preußische Haupt-Bank Nominal: 25 Thaler Datum: 26. Mai 1857 Vorderseite: Mitte oben bekröntes preußisches Wappen mit Wappendecke und zwei Schildhaltern. Rückseite: Weibliche Allegorien (Mitte oben bekrönte Borussia mit Wappenschild, Zepter und flankiert von zwei preußischen Adlern), links und rechts mit Putten sowie Ornamente. Format: 148 mm x 97 mm Material: Papier Nummerierung: I. Lit. D. (bisher nicht katalogisiert), No. 283023 Authentizität: Original Zitate: GK-305 (Grabowski/Kranz: Das Papiergeld der altdeutschen Staaten) A 447 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S249 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Dr. Bernd Sprenger Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com. Literaturhinweis: Hans-Ludwig Grabowski | Manfred Kranz Das Papiergeld der altdeutschen Staaten Geldscheine der Staaten auf dem Gebiet des 1871 gegründeten Deutschen Reichs von den Anfängen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Mehr lesen … Leseprobe

  • Lexikon: Enschede en Zonen

    Die Firma Joh. Enschede en Zonen in Haarlem (heute Koninklijke Joh. Enschedé) ist eine bekannte alte niederländische Banknotendruckerei. Sie druckte die meisten Noten der Nederlandsche Bank und viele Scheine der ehemaligen niederländischen Kolonien (z. B. Javasche Bank). 1703 trat Izaak Enschedé in die Gilde der Buchdrucker in Haarlem ein. In seiner Druckerei wurden schon bald Bücher mit besonderen Schrifttypen hergestellt. 1769 druckte Johannes Enschedé dann Anleihen für die Gemeinde Haarlem und in den folgenden Jahren immer mehr Wertpapiere. Johannes Enschede (1708 bis 1780) Stich von C. van Noorde aus dem Jahr 1763. Lettern-Gießerei von Johannes Enschede in Haarlem, Stich aus dem Jahr 1768. Der ursprüngliche Firmensitz in der Klokhuisplein in Haarlem. 1810 druckte das Unternehmen zum ersten mal Banknoten für Niederländisch-Ost und -Westindien. 1866 druckte es die zweite Ausgabe niederländischer Briefmarken. Seither werden hier alle niederländischen Briefmarken gedruckt. Aber auch andere Länder, wie z. B. Großbritannien, lassen hier Briefmarken drucken. Im 20. Jahrhundert arbeitete sie mit der staatlichen Druckerei Sdu zusammen, um Pässe und Führerscheine zu drucken. Javasche Bank, NLI-72c: Banknote zu 50 Gulden vom 12. August 1929 mit Druckvermerk: Joh. Enschedé en Zonen, Haarlem; Vorder- und Rückseite. Nederlandsche Bank, NLD-51c: Banknote zu 100 Gulden vom 10. März 1944 mit Druckvermerk: Joh. Enschedé en Zonen Imp.; Vorder- und Rückseite. Nederlandsche Bank, NLD-92a: Banknote zu 25 Gulden vom 110. Februar 1971 mit Druckvermerk: Joh. Enschedé en Zonen Imp; Vorder- und Rückseite. Weitere Beispiele von Banknotendrucken der Firma Enschede: Brasilien, Caixa de Conversao 1906: 500 und 1000 Milreis Luxemburg 1929: 20 Francs/Franken und 1932: 50 Francs/Franken Israel 1958: 1/2 und 1 Pfund; 1960: 50 Pfund; 1968: 5, 10, 50, 100 Pfund; 1973: alle Werte. Indonesien 1952: alle Werte Suriname: Noten der Bank von Suriname Niederländische Antillen: Alle Noten der Bank van de Nederlandse Antillen Die alten von Enschede gedruckten Noten fallen vor allem durch ihre mehrfarbigen, schmuckvollen und oft die ganze Notenfläche bedeckenden Guillochen auf. Einen ganz modernen Notenstil zeigen die Noten der Nederlandse Bank in den 1960er und 70er Jahren. Mit Einführung des Euro wurde die Joh. Enschede Security Printing auch in dessen Herstellung einbezogen. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abb. Geldscheine: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski.

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 39

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 835 Roger Pfund Geboren 1943 in Bern. Seit 1971 für die Schweizerische Nationalbank tätig. Von ihm stammen Entwürfe zur letzten französischen Banknotenserie und zum Schweizer Pass. Er nahm an zahlreichen PR-Kampagnen teil und wirkte u. a. als Designer für die 700-Jahr-Feier der Schweiz und die 50-Jahr-Feier der Vereinten Nationen. 2002 wurde er zum "Officier" des französischen Kultur-Ordens ernannt. Seine Euro-Entwurfsserie vermittelt einen Gesamteindruck der menschlichen Gesellschaften im Laufe der Jahrhunderte. Die Vorderseiten zeigen Porträts bedeutender Kunstwerke der verschiedenen Epochen und die Rückseiten architektonische Motive. 5 Euro, Vorderseite mit einer steinernen Skulptur (Thukydides), Geschichte des Peloponnesischen Kriegs (495–429 v. u. Z.), Porträt von Perikles (griechischer Staatsmann) im Schaurand; Rückseite mit griechischem Fries, Concordia-Tempel in Agrigent (5. Jahrhundert v. u. Z.) und Theater von Epidaurus (350 v. u. Z.). 10 Euro, Vorderseite: Buchmalereien und Schriften; Porträts der Äbtissin Heloisa im Schaurand und des Theologen Peter Abaelard; Tympanon der Basilika St. Madeleine in Vézelay von 1120; mittelalterlicher Wagen. Rückseite: Mittelschiff der Basilika St. Madeleine und romanischer Fußboden in Katalonien. 20 Euro, Vorderseite: Porträt des Heiligen Thomas von Aquin im Schaurand (1228–1274, italienischer Theolog und Philosoph); italienischer Altar von Jacobello (1380). Rückseite: Chorgewölbe der Kathedrale von Amiens (1270) und Fensterrose der Kathedrale Notre Dame in Paris. 50 Euro, Vorderseite: Porträt Humanisten Erasmus von Rotterdam im Schaurand (1469–1536), Entstehung der Kartographie und Flugmaschine von Leonardo da Vinci. Rückseite: Tempietto von San Pietro in Montorio (1502) und Piazza Campidoglio von Michelangelo Buonarroti in Rom. 100 Euro, Vorderseite: Porträt von William Shakespeare (1564–1616) im Schaurand; Deckenverzierung im Kloster Melk und Heißluftballon. Rückseite: Kuppel der Wieskirche in Bayern (1750) und Kuppel der Kapelle des Turiner Grabtuches. 200 Euro, Vorderseite: Porträt von Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) im Schaurand; Briefmarke und Börse von Amsterdam (von H. P. Berlage). Rückseite: Gewächshäuser in Kew Gardens in England (1850) und Pariser Getreidebörse. 500 Euro, Vorderseite: Porträt von Albert Einstein (1879–1955) im Schaurand; Centre Georges Pomidou (1971) und Flugzeug. Rückseite: Sanatorium in Paimio in Finnland (1930) und modulare Struktur der Vordersicht eines modernen Gebäudes. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Leserpost: Nicht katalogisierter Zeller Gutschein

    Anbei Abbildungen eines Zeller Notgeldscheins, der nicht im "Keller" ist, aber evtl. schon bekannt? T. Neldner Antwort der Redaktion Unter Zell-Harmersbach führte Dr. Arnold Keller in seinem Katalog "Das Notgeld der deutschen Inflation 1923" (Original-Ausgabe von 1958) mit Nr. 5766 die Gutscheine der Vereinigten Zeller keramischen Fabriken Georg Schmider auf. Danach gab es handschriftlich erstellte und dann lithographisch vervielfältigte Gutscheine auf drei verschiedene Banken Süddeutsche Diskonto-Gesellschaft AG Offenbach, Zahlstelle Gengenbach Gewerbebank Zell am Harmersbach Städtische Sparkasse Zell am Harmersbach im Nennwert zu 100.000 Mark mit dem Datum vom 30. August 1923 auf den Rückseiten gedruckter Preislisten der Firma. Günter Rupertus führt in seinem Katalog "Das Papiergeld von Baden 1849–1948" aus dem Jahr 1988 dann schon folgende Gutscheine unter Nr. 365 auf: 500.000 Mark vom 22.08.1923 1 Million Mark vom 22.08.1923 100.000 Mark vom 30.08.1923 Bei Ihrem 2-Millionen-Mark-Gutschein vom 30. August 1923 dürfte es sich also um eine Neuentdeckung handeln. Ob der Schein in Kreisen badischer Regionalsammler bereits bekannt ist, kann ich nicht beurteilen. Fest steht aber, dass alle Ausgaben dieses Emittenten heute sehr selten und gesucht sind. Hans-Ludwig Grabowski

  • Ukraine: Notenbankchef ist zurückgetreten

    Wie die Tagesschau aktuell meldete, steht die ukrainische Wirtschaft wegen des russischen Angriffskriegs vor einem beispiellosen Einbruch. Die Weltbank sagt voraus, dass sich die Wirtschaftskraft des Landes in diesem Jahr fast halbieren wird. Das sorgt auch für Turbulenzen auf dem Währungsmarkt. Zwar sei noch keine Panik ausgebrochen, weil ein massiver Kapitalabfluss laut Zentralbank gestoppt worden sei, doch die Teuerung war zuletzt auf 23,8 % gestiegen. Zur Eindämmung der Inflation beträgt der Leitzins in der Ukraine derzeit 25 % und die Landeswährung hat gegenüber dem US-Dollar etwa die Hälfte am Wert verloren. Nationalbank der Ukraine: Gedenkbanknoten zum 30. Jahrestag der Unabhängigkeit über 200 Griwna von 2021, Vorderseite. Überraschend hat nun der 49-jährige ukrainische Notenbankchef Kyrylo Schewtschenko seinen Rücktritt aus "gesundheitlichen Gründen" eingereicht. Laut Medienberichten hat sich der Konflikt zwischen Finanzministerium und der Zentralbank immer mehr verschärft. Schewtschenko hatte sich für Einsparungen ausgesprochen. Die weitere Finanzierung sollte wegen der Gefahr einer Hyperinflation nicht länger über die Notenpresse erfolgen. Für das Jahr 2023 muss die Ukraine gut die Hälfte des Haushalts mit ausländischen Krediten bestreiten. Inzwischen wurde gegen den zurückgetretenen Notenbankchef ein Verfahren wegen Unterschlagung eingeleitet. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, sollen in seiner Zeit als Leiter der staatlichen Ukrhasbank von 2014 bis 2019 umgerechnet rund 5,2 Millionen Euro gestohlen worden sein. Schewtschenko drohen nun bis zu zwölf Jahren Haft. Hans-Ludwig Grabowski

  • Militärmark-Katalog ist IBNS Book of the Year 2021

    Michael H. Schöne ist Geldscheinsammlern als akribisch forschender Autor mit breitem Fachwissen bekannt, der schon eine ganze Reihe wichtiger Publikationen vorgelegt hat. Jetzt wurde sein Katalog Die Militärmark-Scheine der Alliierten von 1944 bis 1948 in Deutschland mit dem Literary Achievement Award der International Bank Note Society (IBNS) als 2021 Book of the Year ausgezeichnet. Das Buch haben wir hier vorgestellt! Hier geht es zu den Fachbeiträgen von Michael H. Schöne in unserem Blog! Die Redaktion von geldscheine-online.com gratuliert ganz herzlich für diese mehr als verdiente Ehrung, wünscht Gesundheit und auch weiterhin viel Freude an der Notaphilie. Hans-Ludwig Grabowski

www.geldscheine-online.com | Regenstauf

© 2025 Battenberg Bayerland Verlag GmbH

bottom of page