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  • Aus privaten Sammlungen: 50 Neue Francs der Französischen Antillen von 1961

    Die Französischen Antillen bestehen aus den französischen Überseegebieten Guadeloupe, Martinique, Saint-Martin und Saint-Barthélemy, wobei die letzteren beiden Gebiete bis 2007 Teil von Guadeloupe waren; heute gehören sie der Eurozone an. Nach der Einführung des Neuen Francs (Nouveau Franc) in Frankreich am 1. Januar 1960 mit einem Währungsschnitt von 1:100 wurden auch für die Französischen Antillen auf Neue Francs lautende Noten ausgegeben: Zunächst wurden überdruckte Scheine den letzten beiden Serien der Caisse Centrale de la France d'Outre-Mer – 1956 umbenannt in Institut d'Émission des Départements d'Outre-Mer – in Umlauf gegeben. Ab 1963 hieß die Währung nur noch Franc und die reguläre Emission der neuen Währung setzte ein. Abgelöst wurde das eigene Papiergeld der Französischen Antillen jedoch bereits im Jahr 1975 durch die Noten der Banque de France. Aus der Sammlung Karl Köhler: Französische Antillen, Institut d'Émission des Départements d'Outre-Mer: 50 Neue Francs auf 5000 Francs (1956) ohne Datum, Überdruck-Provisorium von 1961 Vorderseite: Frau hält Schale mit Früchten; Überdruck "CONTRE-VALEUR DE / 50 / NOUVEAUX FRANCS" über Wasserzeichen. Rückseite: Arbeiter auf Zuckerrohrplantage. Wasserzeichen: Kopf eines karibischen Mannes. Format: 196 mm x 107 mm Druck: Banque de France Umlauf: bis 28.1.1964 Katalogreferenzen: FAN-3a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. III - Modern Issues) PMG-Grading : 16 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 58 (TOP POP, 1 Stück), 35EPQ (1 Stück), 35 (2 Stück) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Aus privaten Sammlungen: 50 Türkische Livres von 1926

    Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs nach dem Ersten Weltkrieg führte die türkischen Nationalbewegung unter Führung von Mustafa Kemal Pascha einen Befreiungskrieg gegen die Besetzung und Fremdbestimmung des Landes. Nach dem Sieg der Türken im September 1922 kam es zu ethnischen Vertreibungen von Griechen aus der Türkei und von Türken aus Griechenland. Mit dem Vertrag von Lausanne konnte die Türkei die Bestimmungen des Vertrags von Sèvres von 1920 revidieren, bei dem es sich ebenso wie beim Versailler Vertrag mit dem Deutschen Reich und bei den beiden Verträgen von Saint-Germain mit dem damaligen Deutschösterreich und von Trianon mit Ungarn um einen sog. Diktatfrieden handelte. 1923 gründete Mustafa Kemal Pascha die moderne Türkei als Republik. Kemal leitete Reformen nach dem Vorbild westlicher Nationalstaaten ein (u. a. 1926 Abschaffung der islamischen Zeitrechnung und Einführung des metrischen Systems sowie 1928 Abschaffung der arabischen Schrift und deren Ersetzung durch die lateinische). Die ersten eigenen Geldscheine der Türkischen Republik waren Noten des Finanzministeriums über 1, 5, 10, 50, 100, 500 und 1000 Türkischen Livres, die ab Anfang Dezember 1927 in Umlauf kamen. Objekttyp: Staatspapiergeld Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Türkei Emittent: Ministerium der Finanzen Nominal: 50 Livres Datierung: Gesetzliche Grundlage von AH 1341 (1926) Umlauf: 5. Dezember 1927 bis 31. März 1948 Vorderseite: Druck Braun auf Hellblau. Rechts Porträt von Mustafa Kemal Atatürk (bis 1934: Mustafa Kemal Pascha, ab 1935: Kamâl Atatürk). Text in Türkisch in arabischen Schriftzeichen und Französisch. Rückseite: Druck Braun auf Hellblau. Stadtansicht von Afyonkarahisar (Afyon) mit Burgberg. Text in Türkisch in arabischen Schriftzeichen und Französisch. Unterschrift: Mustafa Abdülhalik Renda Wasserzeichen: Porträt von Mustafa Kemal Atatürk Format: 185 mm x 108 mm Material: Papier Druck: Thomas De La Rue, London Nummerierung: Serie 3, 014932 Zitate: TUR-122a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II, General Issues) B104 (Owen W. Linzmayer: The Banknote Book: Turkey) PMG-Grading : 26 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 55 (TOP POP, 1 Stück), 50 (1 Stück), 40 (1 Stück) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 10 Dinara des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen von 1920

    Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen wurde am 1. Dezember 1918 gegründet. Das neue Königreich wurde von der serbischen Karadjordjevic-Dynastie regiert und umfasste die zuvor unabhängigen Königreiche Serbien und Montenegro sowie die südslawischen Gebiete, die früher Teile des österreichisch-ungarischen Reichs waren: Dalmatien, Kroatien-Slawonien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina und die Vojvodina. 1919 wurden vier kleine bulgarische Territorien im Südosten an den neuen Staat abgetreten. In dem Bemühen, den lokalen Nationalismus zu bekämpfen, rief König Alexander I. eine königliche Diktatur aus und benannte den Staat 1929 in Jugoslawien um. Er war entschlossen, dass der serbische, kroatische oder slowenische Nationalismus einer breiteren Loyalität, dem jugoslawischen ("südslawischen") Patriotismus weichen sollte. Der offizielle Name des Staates wurde am 3. Oktober 1929 von König Alexander I. in "Königreich Jugoslawien" geändert. Es handelt sich um die einzige Banknote des späteren Jugoslawiens, die in den USA gedruckt wurde. Insgesamt wurden 50 Serien je 1 Million Scheine zum Gesamtpreis von 75.000 US-Dollars bestellt. Im Jahr 1922 entsprach 1 US-Dollar = 45 jugoslawischen Dinaren, der Nennwert des heute seltenen Scheins betrug damals damit etwa 0,22 US-Dollar. Objekttyp: Weltbanknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, Belgrad Emittent: Nationalbank des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen Nominal: 10 Dinara Datierung: 1.11.1920 Umlauf: 5.8.1920 bis 18.7.1935, sie wurden aber bereits ab 1928 eingezogen Vorderseite: Wertzahl in allen vier Ecken und Mitte rechts. Links Mitte im Vordergrund allegorische Figur "Fortschritt" beim Raddrehen, links Mitte im Hintergrund zwei lorbeerbekränzte schwebende weibliche allegorische Figuren, unten mit Fackel und oben mit Globus, hinter Hermes bzw. Merkur als mit Hermesstab (Caduceus) als Verkörperung des Handels. Das Motiv des Raddrehers wurde von der Druckerei auch für Wertpapiere verwendet. Legende Vs.: Bankname und weitere Angaben in Serbisch mit kyrillischen Buchstaben. Rückseite: Rahmen aus Guillochen. Wertzahl Mitte links. Rechts Staatswappen. Mitte Steinhaufen vor Gebirgslandschaft mit vier Bergspitzen (berühmte serbische Kriegsschauplätze im Ersten Weltkrieg). Legende Rs.: Bankname, Ländername und Nominal auf Kroatisch und Slowenisch in lateinischen Buchstaben. Serbischer Straftext in kyrillischen Buchstaben. Wasserzeichen: ohne. Format: 142 x 81 mm Material: Papier Herstellung: Druck, American Bank Note Company, New York City, USA Gravur: Robert Savage Nummerierung: AP (AR) 616230 Zitate: YUG-21 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II, General Issues) ST-25 (Stojanovic: Standardkatalog für das Papiergeld Serbiens und Jugoslawiens) Y20 (Barac: Banknotes of the States of the former Yugoslavia 1767–2002) Krajelvina Srbov, Hrvatov in Slovencev No. 010 (Potočnik/Štiblar: Denar na Slovenskem) PMG-Grading : 89 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 65EPQ (TOP POP, 1 Stück), 64EPQ (2 Stück), 64 (2 Stück) Donald Ludwig / Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 1000 Francs der Banque Centrale des États de l'Afrique Équatoriale von 1963

    Mit der Auflösung der Kolonie Französisch Äquatorialafrika am 30. November 1958 entstanden die vier neuen Republiken Gabun, Kongo, Tschad und die Zentralafrikanische Republik innerhalb der Communauté française; ihre Unabhängigkeit erlangten diese Staaten endgültig im sog. "Afrikanischen Jahr" 1960. Gemeinsam mit dem assoziierten Kamerun gingen die vier neuen Republiken eine Währungsunion ein: Ab 1961 gab die Banque Centrale des États de l'Afrique Équatoriale et du Cameroun Noten im CFA-Franc (Franc de la C oopération F inancière en l' A frique Centrale) aus. 1963 erfolgte die erste Umbenennung in die Banque Centrale des États de l'Afrique Équatoriale, 1972 wurde der Bankname abermals geändert in die Banque des États de l'Afrique Centrale; seit 1984 ist auch Äquatorialguinea Teil der Währungsunion. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Äquatorialafrikanische Staaten, Zentralafrikanische Republik Emittent: Banque Centrale des États de l'Afrique Équatoriale Nominal: 1000 Francs Datierung: ohne Datum (1963) Vorderseite: Dorfmarkt mit Körben voller Rohbaumwolle. Rückseite: Männer beim Holzfällen und Holztransport. Format: 160 mm x 114 mm Material: Papier Wasserzeichen: weiblicher Kopf Druck: Banque de France Nummerierung: Serie V.2, Ländercode B, Nummer 22251 Zitate: EAS-5b (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – Modern Issues) B203b (Owen W. Linzmayer, The Banknote Book – Equatorial African States) PMG-Grading : 6 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 2 Stück), 66EPQ (2 Stück), 64EPQ (1 Stück) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 20 Shillings des West African Currency Board von 1954

    Neben Deutschen und Franzosen waren die Briten eine der drei großen Kolonialmächte, die sich in Westafrika etabliert hatten. Die dortigen britischen Besitzungen unterlagen im 19. Jahrhundert als Britisch-Westafrika einer gemeinsamen Verwaltung mit Sitz in Freetown in Sierra Leone. Die Einheitswährung, das Westafrikanische Pfund, entstand offiziell jedoch erst nach dem Ende Britisch-Westafrikas als Zusammenschluss der Territorien Gambia, Goldküste (heutiges Ghana), Nigeria und Sierra Leone; ab 1916 schloss sich auch der im Zuge des Ersten Weltkriegs neu an Großbritannien übergegangene Teil der ehemaligen deutschen Kolonie Kamerun an die Gemeinschaftswährung an. 1912 wurde der West African Currency Board mit Sitz in London gegründet; seine Aufgabe war die Emission von Münz- wie auch Papiergeld für das bereits seit zweieinhalb Jahrzehnten aufgelöste Britisch-Westafrika. Nach der Erlangung der Unabhängigkeit in den 1960er Jahren wurde in den ehemaligen kolonialen Gebieten das Westafrikanische Pfund abgelöst durch die eigenen Währungen: Gambisches Pfund, Ghanaisches Pfund, Nigerianisches Pfund, Leone sowie CFA-Franc in Kamerun. Die Noten dieser Serie zeigen auf der Vorderseite die Flusslandschaft des Niger mit Palmen, während auf der Rückseite Bauern bei der Ernte verschiedener typischer landwirtschaftlicher Erzeugnisse dargestellt sind. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Britisch-Westafrika Emittent: West African Currency Board Nominal: 20 Shillings Datum: 1. März 1954 Vorderseite: Palmenlandschaft am Nigerufer Rückseite: Fünf Arbeiter bei Kakaoernte Wasserzeichen: Elefantenkopf Format: 153 mm x 83 mm Druck: Waterlaw & Sons Limited, London Material: Papier Nummerierung: D/N 579350 Zitate: BWA-10 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B110b (Owen W. Linzmayer, The Banknote Book – British West Africa) PMG-Grading : 89 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 4 Stück), 66EPQ (13 Stück), 65EPQ (9 Stück) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 1 Balboa der Zentralbank Panamas von 1941

    Durch die Conquista wurde das Staatsgebiet des heutigen Panama Anfang des 16. Jahrhunderts von Spanien erobert und kolonialisiert. 1821 konnte sich Panama ohne Blutvergießen von der spanischen Herrschaft lösen und war nun Teil Großkolumbiens. Im Jahr 1903 erlangte Panama seine Unabhängigkeit – mit Hilfe der USA, die sich sogleich die Hoheitsrechte über den späteren Panamakanal und somit großen Einfluss über den neu gegründeten Staat sicherten. Erst Ende 1999 übertrugen die USA die Rechte schlussendlich an Panama; der Kanal stellt bis heute die wichtigste Einnahmequelle von Panama dar, das mittlerweile als eines der reichsten Länder Lateinamerikas gilt. 1941 wurde unter dem Präsidenten Arnulfo Arias die Banco Central de Emisión de la República de Panamá gegründet und es kam zur ersten und zugleich letzten Ausgabe von Balboa-Banknoten in den Nominalen zu 1, 5, 10 und 20 Balboas. Der Gebrauch dieser Scheine anstelle der in Panama umlaufenden US-Dollars-Noten sollte die Abhängigkeit des Landes von den USA verringern. Als Motiv wurde der spanische Conquistador Vasco Núñez de Balboa gewählt, der als erster Europäer im Jahr 1513 den Pazifischen Ozean vom amerikanischen Kontinent aus erreichte; der Namensgeber für die seit der Unabhängigkeit Panamas gültige Landeswährung ziert bis heute auch alle panamaischen Münzen mit nur wenigen Ausnahmen. 6.000.000 Balboas war die Bank berechtigt auszugeben; davon kamen am 2. Oktober 1941 jedoch nur 2.700.000 in Umlauf. Nur eine Woche später, am 9. Oktober 1941, wurde Präsident Arias durch einen von den USA unterstützten Militärputsch gestürzt. Die Bank wurde aufgelöst, die Balboa-Noten wurden eingezogen und bis auf wenige Ausnahmen vernichtet. Aufgrund der äußerst kurzen Umlaufdauer werden diese seltenen Scheine auch als "Arias Seven Day"-Noten bezeichnet. Arias bekleidete später noch von 1949 bis 1951 sowie im Jahr 1968 das Amt des Staatspräsidenten; alle seiner drei Amtszeiten wurden durch einen Militärputsch beendet. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Republik Panama Emittent: Banco Central de Emisión de la República de Panamá Nominal: 1 Balboa Datierung: Serie 1941 Umlauf: 2. bis 9. Oktober 1941 Vorderseite: Mittig Büste des Vasco Núñez de Balboa im Medaillon, flankiert von zwei Wertzahlen; Legende in spanischer Sprache, Guillochen. Unterschriften: Arango / Linares Rückseite: Staatswappen; Guillochen. Format: 158 mm x 67 mm Material: Papier Wasserzeichen: ohne Druck: Hamilton Banknote, New York. Nummerierung: 022533 Zitate: PAN-22a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – General Issues) B201a (Owen W. Linzmayer, The Banknote Book – Panama) PMG-Grading : 222 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 66EPQ (TOP POP, 3 Stück), 64EPQ (1 Stück), 64 (4 Stück) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: Anweisung der Königlich Grönländischen Handelsgesellschaft von 1953

    Grönland (grönländisch: Kalaallit Nunaat; dänisch: Grønland; englisch: Greenland) ist ein nordamerikanisches autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark. Es ist das größte Land innerhalb des Königreichs und eines der drei Länder, die das Königreich bilden, die anderen sind Dänemark selbst und die Färöer-Inseln. Die Einwohner aller drei Länder sind dänische Staatsbürger. Da Grönland zu den überseeischen Ländern und Gebieten der Europäischen Union gehört, haben die grönländischen Bürger auch die Staatsbürgerschaft der Europäischen Union. Die Hauptstadt und größte Stadt Grönlands ist Nuuk. Grönland liegt zwischen dem Arktischen und dem Atlantischen Ozean, östlich des kanadischen Arktischen Archipels. Es ist die größte Insel der Welt und gleichzeitig das nördlichste Gebiet der Erde. Obwohl Grönland zum nordamerikanischen Kontinent gehört, ist es politisch und kulturell seit mehr als einem Jahrtausend mit Europa (insbesondere mit Norwegen und Dänemark) verbunden, und zwar seit 986. Grönland wurde in Abständen über mindestens 4.500 Jahre von arktischen Völkern bewohnt, deren Vorfahren aus dem heutigen Kanada dorthin eingewandert waren. Nach der Trennung von Dänemark und Norwegen wurde Grönland 1814 dänisch und 1953 durch die dänische Verfassung vollständig in den dänischen Staat integriert, wodurch die grönländische Bevölkerung zu dänischen Bürgern wurde. Das dänische Währungssystem, das 1625 eingeführt wurde, bestand aus 12 Penning = 1 Skilling, 16 Skilling = 1 Mark, 6 Mark = 1 Rigsdaler und 8 Mark = 1 Krone. Die ersten Geldscheine, die in Grönland im Umlauf waren, wurden 1803 ausgegeben. Im Laufe der Jahre folgten neue Varianten des Währungssystems. Ab 1874 wurden Banknoten nur noch in Øre und Krone ausgegeben. 1926 wurden drei Geldscheine von "Grønlands Styrelse" (Regierung von Grönland) herausgegeben: 5 Kroner (grün mit einem Eisbären auf einem Eisstrom); 10 Kroner (bräunlich-gelb mit einem Wasser speienden Buckelwal); und 50 Kroner (violett mit einem Klipper). 1953 nahm die "Kongelige Grønlandske Handel" (Königlich Grönländische Handelsgesellschaft) die Geldscheinausgabe mit 5-, 10- und 50-Kroner-Scheinen in den selben Motiven wieder auf, und es wurden auch Kreditscheine (Kreditsedler) über 100 Kroner ausgegeben. Diese Scheine wurden bis 1967 hergestellt. Im Jahr 2006 gaben die dänische Regierung und die grönländische Selbstverwaltungsbehörde bekannt, dass eine Vereinbarung über die Herstellung einer eigenen grönländischen Version der dänischen Krone (DKK) getroffen wurde. Eine ähnliche Beziehung besteht auch zwischen der färöischen und der dänischen Krone. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde vom dänischen Parlament im Mai 2007 einstimmig verabschiedet. In einer Abstimmung Mitte Oktober 2009 beschloss Grönland jedoch, keine eigenen Banknoten einzuführen. Objekttyp: Anweisung (Staatspapiergeld) Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Königreich Dänemark / Grönland Emittent: Kongelige Grønlandske Handel" (Königlich Grönländische Handelsgesellschaft) Nominal: 50 Kroner Datierung: ohne Datum, 1953 ausgegeben Vorderseite: Ein Klipper zwischen Eisbergen in der Mitte, "50 KRONER" in Kreisen rechts und links, Text in Dänisch. Rückseite: "50 KRONER" in allen vier Ecken, in der Mitte eine Übersichtskarte von Grönland, umgeben von dem Text "DEN KONGELIGE GRØNLANDSKE HANDEL", flankiert von den Wappen Grönlands (links) und Dänemarks (rechts). Unterschriften: Hans C. Christensen / Börge Ibsen Material: Papier mit Wasserzeichen Wellenlinien und Kronen. Druck: Unbekannt Format: 139 mm x 83 mm Nummerierung: 0300507 Zitate: 20a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B155a ( The Banknote Book : Greenland, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 28 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 2 Stück), 66EPQ (14 Stück), 65EPQ (5 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 250 Mils des Government of Cyprus aus dem Jahr 1956

    Zypern ist ein seit 1974 geteilter Inselstaat, der südlich der Türkei im östlichen Mittelmeer liegt. Der südliche Teil ist offiziell die Republik Zypern und EU-Mitglied, in dem der Euro gilt. Der nordöstliche Teil der Insel wird de facto von der selbst ernannten Türkischen Republik Nordzypern regiert, in der die türkische Lira als Währung verwendet wird. Die Insel ist seit mindestens dem 10. Jahrtausend v.u.Z. bewohnt. Aufgrund ihrer strategischen Lage im östlichen Mittelmeer wurde sie von zahlreichen Großmächten besetzt, unter anderem von den Griechen, Assyrern, Ägyptern, Persern, Römern, Franzosen, Venezianern, Osmanen und den Briten. Auf der Grundlage des Zypernabkommens von 1878 wurde sie der Verwaltung des Vereinigten Königreichs unterstellt und 1914 formell von Großbritannien annektiert. Die Zukunft der Insel wurde zum Streitpunkt zwischen den beiden wichtigsten ethnischen Gemeinschaften, den griechischen Zyprioten, die 1960 77 % der Bevölkerung ausmachten, und den türkischen Zyprioten, die 18 % der Bevölkerung bildeten. Seit dem 19. Jahrhundert strebte die griechisch-zyprische Bevölkerung die " Enosis" , die Vereinigung mit Griechenland an, die in den 1950er-Jahren zur griechischen Nationalpolitik wurde. Die türkisch-zypriotische Bevölkerung befürwortete zunächst die Fortsetzung der britischen Herrschaft, forderte dann aber den Anschluss Zyperns an die Türkei und verfolgte in den 1950er-Jahren gemeinsam mit der Türkei eine Politik des "Taksim", der Teilung Zyperns und der Schaffung eines türkischen politischen Staates im Norden. Die Unabhängigkeit Zyperns wurde 1960 von den Briten gewährt. Am 15. Juli 1974 führten griechisch-zyprische Nationalisten und Teile der griechischen Militärjunta einen Staatsstreich durch, um die Enosis zu erreichen. Diese Aktion war der Auslöser für die türkische Invasion Zyperns am 20. Juli 1974, die zur Einnahme des heutigen Nordzyperns und zur Vertreibung von mehr als 150.000 griechischen und 50.000 türkischen Zyprioten führte. Diese Ereignisse und die daraus resultierende politische Situation sind Gegenstand eines anhaltenden Streits. Am 1. Mai 2004 trat die Republik Zypern der EU bei, und am 1. Januar 2009 wurde sie Mitglied der Eurozone. Zwischen beiden Teilen der Insel liegt eine Pufferzone, die auch die Hauptstadt Nikosia teilt und von einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen verwaltet wird. Als Bedingung für die Entlassung Zyperns in die Unabhängigkeit behielten die Briten außerdem mit Akrotiri und Dekelia zwei Exklaven (Militärbasen), die als Britische Überseegebiete zum Vereinigten Königreich gehören. Werfen wir nun einen Blick auf die Banknotenserie, zu der die abgebildete 250-Mils-Note gehört. Nach dem Tod von König Georg VI. im Februar 1952 folgte ihm seine Tochter, Königin Elisabeth II. auf den Thron des Vereinigten Königreichs. Für Zypern wurde eine neue Banknotenserie mit einer völlig neuen Gestaltung in vier Stückelungen geschaffen: 250 Mils, 500 Mils, 1 Pfund und 5 Pfund. Die neue Serie wurde am 1. August 1955 ausgegeben, wobei jede neue Stückelung zuerst das Datum "1ST JUNE 1955" trug und mit der Serie A/1 begann. Für die 250-Mils-Note kamen bis 1960 vier unterschiedlich datierte Banknoten in Umlauf, für die 500-Mils-Note drei, für die 1-Pfund-Note drei und für die 5-Pfund-Note fünf. Das letzte Ausgabedatum war der 1. März 1960 (für die 250-Mils-Note und die 5-Pfund-Note). Diese Banknoten blieben im Umlauf, bis im August 1962 eine neu gestaltete Serie ohne das Porträt der Königin ausgegeben wurde, und danach noch für eine gewisse Zeit. Das Porträt der Königin für die neue Banknotenserie basiert auf einer Fotografie, die Dorothy Wilding während einer Porträtsitzung kurz nach Elisabeths Ernennung zur Monarchin aufgenommen hat. Die Königin trägt das Georg-IV-Staatsdiadem, das anlässlich der Krönung Georgs IV. im Jahr 1820 geschaffen wurde. Das Diadem ist mit den Symbolen der Rose, der Distel und des Kleeblatts gestaltet und enthält 1.333 Diamanten. Königin Elisabeth II. trug das Diadem häufig bei Staatsanlässen. Seit 1879 war das zypriotische Pfund in 180 Piaster unterteilt, aber im Laufe der Jahre gewannen die Vorschläge zur Dezimalisierung an Unterstützung, und im August 1953 genehmigte ein Ausschuss die Änderung, um das Pfund mit 1000 Mils gleichzusetzen. Die am 1. August 1955 eingeführte Banknotenserie war die erste, die das neue Dezimalsystem umsetzte. Darüber hinaus ist diese Serie die letzte zirkulierende Serie aus der Zeit vor der Unabhängigkeit Zyperns. Objekttyp: Banknote (Staatspapiergeld) Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original, Umlaufbanknote Land/Region/Ort: Zypern, Britische Kolonie Emittent: Government of Cyprus Nominal: 250 Mils Datierung: 1. Februar 1956 (1ST FEBRUARY 1956) Umlauf: 1.8.1955 bis Anfang der 1960er-Jahre Vorderseite: Rahmen aus Guillochen. Wertzahl in drei Ecken, eine Umrisskarte Zyperns in der vierten Ecke (unten rechts). Oben links "ISSUED BY THE GOVERNMENT OF CYPRUS". Die Wertzahl in Wörtern Mitte links auf Griechisch (oben) und Türkisch (unten). Mitte rechts ein Porträt von Königin Elisabeth II. in einem Ornamentrahmen über der Umrisskarte. Rückseite: Rahmen aus Guillochen. Mitte "GOVERNMENT OF CYPRUS". Wertzahl Mitte links. Rechts Staatswappen im Lorbeerkranz (zwei Löwen). Material: Papier, weiß Wasserzeichen: Adlerkopf von der Rückseite einer Silbermünze von Paphos aus dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeit Druck: Bradbury, Wilkinson & Company, London, Großbritannien Format: 126 x 74 mm Nummerierung: A/7 034969 Zitate: Cyprus 33a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II, General Issues) Cyprus B1335 (Linzmayer: The BANKNOTE BOOK: Cyprus) PMG-Grading : 211 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 4 Stück), 66EPQ (45 Stück), 65EPQ (21 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 5 Francs der Dänisch-Westindischen Nationalbank von 1905

    Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten dänischen Siedlungen in der Karibik. Bereits 1493 waren auf der zweiten Reise des Kolumbus der erste Kontakt wie auch die ersten gewaltsamen Auseinandersetzungen der Ureinwohner mit Europäern mit anschließenden Niederlassungsversuchen von spanischer, englischer, niederländischer und französischer Seite erfolgt. Zunächst waren die dänischen Siedler nur mäßig erfolgreich und wandten sich auch der Piraterie zu; 1754 wurden die Besitzungen der Dänischen Westindien-Guinea-Kompanie der dänischen Krone übergeben. Zwei Jahre später war die Kompanie durch finanzielle Schwierigkeiten zur Auflösung gezwungen. 1917 wurden die karibischen Kronkolonien Dänemarks für 25 Millionen Dollars an die Vereinigten Staaten verkauft. Dem gingen jahrelange Verhandlungen und – aufgrund heftiger Proteste der dänischen Nationalisten – die erste Volksabstimmung Dänemarks am 14. Dezember 1916 voraus, bei der die Mehrheit für den Verkauf stimmte. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Dänisch-Westindien Emittent: Den Dansk-Vestindiske Nationalbank Nominal: 5 Francs Datum: 1905 Vorderseite: Links im Medaillon Büste des Königs Christian IX., rechts Bananenstaude Rückseite: Küstenlandschaft mit Ansicht von Charlotte Amalie, der ehemaligen Hauptstadt Dänisch-Westindiens (benannt nach Charlotte Amalie von Hessen-Kassel, der Gemahlin von König Christian V. von Dänemark-Norwegen) und heutige Hauptstadt der Amerikanischen Jungferninseln auf Saint Thomas. Druck: Bradbury, Wilkinson & Co., London Nummerierung: No. 128,387 ​Zitate: • DWI-17 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) PMG-Grading : ​29 Stück zum 13.10.2023 gegradet, 58 (TOP POP, 2 Stück), 50 (1 Stück), 35EPQ (1 Stück) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 1000 Francs von Guinea aus dem Jahr 1958

    Die Republik Guinea ist ein Küstenland in Westafrika. Sie grenzt im Westen an den Atlantischen Ozean, im Nordwesten an Guinea-Bissau, im Norden an den Senegal, im Nordosten an Mali, im Südosten an die Elfenbeinküste sowie im Süden an Sierra Leone und Liberia. Nach seiner Hauptstadt Conakry wird es manchmal auch als Guinea-Conakry bezeichnet, um es von anderen Gebieten in der gleichnamigen Region wie Guinea-Bissau und Äquatorialguinea zu unterscheiden. 1895 gründete Frankreich die Kolonie Afrique-Occidentale Française (Französisch-Westafrika), eine Föderation von acht Territorien, zu denen auch Französisch-Guinea gehörte. Das ehemalige Französisch-Guinea erlangte 1958 seine Unabhängigkeit. Banknoten aus Französisch-Westafrika waren in Guinea vor der Unabhängigkeit 1958 im Umlauf. Das unabhängige Guinea gab seine erste Banknotenserie am 1. März 1960 in den Stückelungen 50, 100, 500, 1000, 5000 und 10.000 Francs aus. Alle Banknoten tragen das Datum der Unabhängigkeit, den 2. Oktober 1958. Der Guinea-Franc ersetzte den CFA-Franc (Französisch-Westafrika-Franc) zum offiziellen Wechselkurs von 247 Guinea-Francs für 1 US-Dollar. Diese Banknoten weisen keine Sicherheitsmerkmale auf und wurden von den Franzosen gefälscht, um die Wirtschaft der jungen Nation zu destabilisieren, was zur Einführung einer neuen Serie im März 1963 führte. Der Franc wurde 1972 durch den Syli ersetzt. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Republik Guinea Emittent: Banque de la République de Guinée Nominal: 1000 Francs Datierung: 2. Oktober 1958, 1960 ausgegeben. Vorderseite: "1000" in den oberen beiden Ecken und unten in der Mitte, links Präsident Ahmed Sékou Touré, guillochierte Muster rechts und links und unten, rechts im Hintergrund Blätter, Text in Französisch. Rückseite: "1000" in den oberen beiden Ecken und unten in der Mitte, friedenvolle Küstenszene mit Fischerbooten, Palmen und einem einheimischen Fischer rechts, guillochierte Muster rechts und links und unten, Nennwert "Mille Francs" oben in der Mitte in Französisch. Unterschriften: Louis Lansana Beavogui (Ministre de L'Économie Générale) und Alioune Drame (Ministre des Finances). Material: Papier ohne Wasserzeichen. Druck: Státní tiskárna cenin (Staatliche Wertpapierdruckerei), Tschechoslowakei. Format: 192 mm x 105 mm Nummerierung: F13 / 168533 Zitate: 9 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B204 ( The Banknote Book : Guinea, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 20 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 66EPQ (TOP POP, 4 Stück), 63 (1 Stück), 58 (3 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 5 Francs von Guadeloupe aus dem Jahr 1945

    Guadeloupe ist ein Archipel, ein Überseedepartement und eine Region Frankreichs in der Karibik. Es besteht aus sechs bewohnten Inseln: Basse-Terre, Grande-Terre, Marie-Galante, La Désirade und den beiden bewohnten Îles des Saintes, sowie zahlreichen unbewohnten Inseln und Landzungen. Wie die anderen überseeischen Departements ist es ein fester Bestandteil Frankreichs. Als Teil der Europäischen Union und der Eurozone ist der Euro die offizielle Währung des Departements, und jeder Bürger der Europäischen Union kann sich dort auf unbegrenzte Zeit niederlassen und arbeiten. Als Überseedepartement gehört es jedoch nicht zum Schengen-Raum. Zu der Region gehörten früher auch Saint-Barthélemy und Saint-Martin, die nach einem Referendum im Jahr 2003 im Jahr 2007 von Guadeloupe abgetrennt wurden. Christoph Kolumbus war der erste Europäer, der Guadeloupe sah. Er landete im November 1493 und gab der Insel ihren heutigen Namen. Mehrere Kolonisierungsversuche der Spanier im 16. Jahrhundert scheiterten an den Angriffen der einheimischen Bevölkerung. Im Jahr 1626 begannen die Franzosen unter dem Händler und Abenteurer Pierre Belain d'Esnambuc, sich für Guadeloupe zu interessieren und vertrieben die spanischen Siedler. Die Compagnie des Îles de l'Amérique ließ sich 1635 unter der Leitung der französischen Kolonialherren Charles Liénard de L'Olive und Jean du Plessis d'Ossonville in Guadeloupe nieder. Sie nahmen die Insel formell für Frankreich in Besitz und brachten französische Bauern zur Besiedlung des Landes mit. Bis 1640 ging die Compagnie des Îles de l'Amérique jedoch in Konkurs und verkaufte Guadeloupe an Charles Houël du Petit Pré, der mit der Plantagenwirtschaft begann. Der Besitz der Insel ging an die Französische Westindien-Kompanie über, bevor sie 1674 unter der Vormundschaft der Kolonie Martinique an Frankreich angegliedert wurde. Die Kontrolle über die Inseln wechselte zwischen Großbritannien, Frankreich, Schweden und rebellischen Sklaven, bis der Vertrag von Wien 1815 die französische Kontrolle endgültig anerkannte. Im Jahr 1946 wurde die Kolonie Guadeloupe zu einem französischen Überseedepartement. In den 1970er-Jahren wuchs eine Unabhängigkeitsbewegung, die Frankreich dazu veranlasste, Guadeloupe 1974 zu einer französischen Region zu erklären. Die ersten Banknoten wurden in Guadeloupe 1848 ausgegeben. Die hier vorgestellte 5-Francs-Banknote kam erstmals 1874 in Umlauf. Banknoten mit diesem Grundmotiv, das im Laufe von über 70 Jahren mit verschiedenen Ausstellernamen, Farben und Unterschriften geändert wurde, zirkulierten in Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Reunion und Senegal. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Guadeloupe Emittent: Banque de la Guadeloupe Nominal: 5 Francs Datierung: ohne Datum, 1945 ausgegeben Vorderseite: "5" in allen vier Ecken, Profil eines indigenen Mannes (mit zwei Federn im Haar, einem Ohrring und einer Halskette) auf der linken Seite nach Rechts gewandt, Profil einer indigenen Frau (mit Schmuck im Haar, einem Ohrring und einer Halskette) auf der rechten Seite nach Links gewandt, umgeben von einem ovalen Muster mit einem fünfzackigen Stern an der Spitze, Bambus, einem Fass, einem Seil, einem Anker, usw. Straftext, der gesamte Text ist auf Französisch. Rückseite: "5" in allen vier Ecken, das Profil einer anderen indigenen Frau (mit Bändern im Haar, Ohrring und Halskette) in der Mitte nach Links, umgeben von einem ovalen Muster mit einem Caduceus oben, verschiedenen Vögeln, die auf Zweigen sitzen, Schmetterlingen, fünfzackigen Sternen und Pflanzen, mit dem Text "Législation Organique et Statutaire de 1901." (Organische und satzungsmäßige Gesetzgebung von 1901.) unten. Unterschriften: Boudin (Le Directeur) / Gascon (Le Cassier). Material: Papier ohne Wasserzeichen. Druck: Banque de France Format: 133 mm x 90 mm Nummerierung: C.321 / 386 Zitate: 7e (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B307r ( The Banknote Book : Guadeloupe, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 26 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 66EPQ (TOP POP, 1 Stück), 65EPQ (1 Stück), 64EPQ (1 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Aus privaten Sammlungen: 200 Manat von Aserbaidschan aus dem Jahr 2018

    Die Republik Aserbaidschan ist ein transkontinentales Land an der Grenze zwischen Osteuropa und Westasien. Sie gehört zum Südkaukasus und grenzt im Osten an das Kaspische Meer, im Norden an Russland (Republik Dagestan), im Nordwesten an Georgien, im Westen an Armenien und die Türkei und im Süden an den Iran. Hauptstadt und größte Stadt ist Baku. Aserbaidschan war vom 28. Mai 1918 bis zum 28. April 1920 eine unabhängige Republik (Aserbaidschanische Demokratische Republik, ADR). Die ADR war die erste moderne parlamentarische Republik in der islamischen Welt. Eine der wichtigsten Errungenschaften des Parlaments war die Ausweitung des Wahlrechts auf Frauen, wodurch Aserbaidschan zum ersten muslimischen Land wurde, das Frauen die gleichen politischen Rechte wie Männern gewährte. Im März 1920 war klar, dass Sowjetrussland das Land angreifen würde. Lenin hielt die Invasion für gerechtfertigt, da Sowjetrussland ohne das Öl aus Baku nicht überleben könne. Die Unabhängigkeit Aserbaidschans währte nur 23 Monate, bis die bolschewistische 11. Rote Sowjetarmee einmarschierte und am 28. April 1920 die Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik (SSR) ausrief. Im Zuge der von Gorbatschow eingeleiteten Glasnost-Politik kam es in verschiedenen Regionen der Sowjetunion zu Unruhen und ethnischen Konflikten, darunter auch in Berg-Karabach, einer autonomen Region der Aserbaidschanischen SSR. Die Unruhen in Aserbaidschan führten als Reaktion auf die Gleichgültigkeit Moskaus gegenüber dem sich bereits zuspitzenden Konflikt zu Forderungen nach Unabhängigkeit und Sezession, die in den Ereignissen des "Schwarzen Januar" in Baku gipfelten. Später im Jahr 1990 strich der Oberste Rat der Aserbaidschanischen SSR die Bezeichnung "Sozialistische Sowjetrepublik" aus seinem Titel, verabschiedete die "Erklärung der Souveränität der Aserbaidschanischen Republik" und führte die Flagge der Aserbaidschanischen Demokratischen Republik als Staatsflagge wieder ein. Nach dem gescheiterten sowjetischen Putschversuch in Moskau 1991 verabschiedete der Oberste Rat Aserbaidschans am 18. Oktober 1991 eine Unabhängigkeitserklärung, die im Dezember 1991 durch ein landesweites Referendum bestätigt wurde, während die Sowjetunion am 26. Dezember 1991 offiziell aufhörte zu existieren. Heute feiert Aserbaidschan am 18. Oktober seinen Unabhängigkeitstag. Die Währung von Aserbaidschan ist der Manat (₼) (AZN). Am 24. Mai 2018 brachte die Zentralbank von Aserbaidschan eine neue 200-Manat-Banknote in Umlauf, die zu diesem Zeitpunkt den höchsten Nennwert aufwies (eine 500-Manat-Banknote ist erst drei Jahre später ausgegeben worden). Auf der blauen 200-Manat-Note ist prominent das Heydar-Aliyev-Zentrum abgebildet. Das Heydar-Aliyev-Zentrum (Heydər Əliyev Mərkəzi) ist ein 57.500 Quadratmeter großer Gebäudekomplex in Baku, der von der irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid entworfen wurde und für seine unverwechselbare Architektur und seinen fließenden, geschwungenen Stil bekannt ist. Das Zentrum ist nach Heydar Aliyev (1923-2003) benannt, dem ersten Sekretär der Aserbaidschanischen Sowjetrepublik von 1969 bis 1982 und anschließendem Präsidenten der Republik Aserbaidschan von Oktober 1993 bis Oktober 2003. Das Heydar-Aliyev-Zentrum wurde am 10. Mai 2012 vom aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, dem Sohn von Heydar Aliyev, feierlich eröffnet. Im Zentrum fanden und finden zahlreiche Ausstellungen statt. Eine davon, die Mini-Aserbaidschan-Ausstellung im zweiten Stock, zeigt Modelle von 24 historischen und modernen Gebäuden. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Aserbaidschan Emittent: Azərbaycan Mərkəzi Bankı (Zentralbank von Aserbaidschan) Nominal: 200 Manat ("İKİ YÜZ MANAT" = "ZWEIHUNDERT MANAT") Datierung: 2018, ausgegeben am 24. Mai 2018 Vorderseite: "200" in den Ecken oben rechts und unten links, das Heydar-Aliyev- Zentrum in der Mitte, ein vertikaler Sicherheitsstreifen links, Spark® Live Sicherheitsmerkmale, taktile Markierungen rechts und links am Rande, Text in Aserbaidschanisch. Rückseite: "200" in den Ecken oben links und unten rechts und unten in der Mitte, eine Umrisskarte des Landes in der Mitte und ein kleiner Umriss von Europa unten links. Traditionelles aserbaidschanisches Teppichmuster im Hintergrund. Ein vertikaler, gefensterter, grün-blauer RollingStar® Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem AMB 200 in der Mitte. Die Rückseite ähnelt die Rückseiten der anderen Nennwerte im Umlauf. Unterschrift: Dr. Elman Siraj Rustamov (Gouverneur, Zentralbank von Aserbaidschan) Material: Papier mit Wasserzeichen (Aserbaidschanisches Wappen und Wertzahl) Druck: Giesecke+Devrient, Deutschland Format: 160 mm x 70 mm Nummerierung: A00638001 (UV-Image: A01447814) Zitate: 37 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. III – Modern Issues) B407 ( The Banknote Book : Azerbaijan, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 78 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 70EPQ (TOP POP, 2 Stück), 68EPQ (22 Stück), 67EPQ (35 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

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