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  • Usbekistan: Neues Nominal in Planung?

    Berichten zufolge plant die Zentralbank der Republik Usbekistan die Einführung eines neuen Höchstnominals von 200.000 So'm; die neuen Banknoten sollen jedoch erst im Jahr 2024 ausgegeben werden. Auch wird der Zentralbank-Gouverneur Mamarizo Nurmuratow zitiert: Er habe versichert, dass es sich bei der Einführung eines neuen Höchstnominals um kein Resultat einer Inflation handle, sondern um die Ersetzung alter, beschädigter Noten durch neue Scheine mit erhöhten Sicherheitsstandards. Im vergangenen Jahr 2021 hatte die Zentralbank der Republik Usbekistan bereits neue Noten zu 2000, 5000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 So'm in Umlauf gegeben. Abb.: 2000 So'm der Zentralbank der Republik Usbekistan von 2021. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de)

  • Usbekistan: Neue 50.000- und 100.000-So'm-Noten

    Am 22. Dezember 2021 gab die Zentralbank der Republik Usbekistan neue Noten über 50.000 und 100.000 So'm in Umlauf. Als Teil der aktuellen Banknotenserie stellen auch diese Scheine wichtige Stationen der Seidenstraße mit Bauwerken und Artefakten vor. Beide Nominale sind auf Papier gedruckt und lackiert. Die 50.000-So'm-Note misst 147 mm x 69 mm und zeigt auf der Vorderseite das Mausoleum des Mystikers al-Hakīm at-Tirmidhī (10. Jahrhundert) in Termiz in der Provinz Surchondaryo aus dem 11./12. Jahrhundert. Im Hintergrund ist eine Umrisskarte Usbekistans abgebildet. Auf der Rückseite ist das buddhistische Kloster Fayaz-Tepe auf einem Hügel bei Termiz aus dem 1. Jahrhundert zu sehen. Mit der Eroberung des Reichs der Kuschan durch die Sasaniden im 3. Jahrhundert endete die buddhistische Ära der Region; das Kloster wurde 1963 entdeckt. Im Vordergrund befinden sich außerdem Keramiken aus dem 17.–15. Jahrhundert v.u.Z. aus Sopolli-Tepa in der Provinz Surchondaryo. Die 100.000-So'm-Note ist 152 mm x 69 mm groß; auf der Vorderseite ist Ichan Qa'la ("Innere Festung") abgebildet: Ichan Qa'la ist der historische Stadtkern von Chiwa in der Provinz Choresm und erhielt 1990 den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes. Die Stadt wurde 1220 von den Truppen Dschingis Khans erobert und teilweise zerstört; 1388 kam es zu einer erneuten mongolischen Eroberung der wiederaufgebauten Stadt durch Timur Lenk. Im 16. Jahrhundert entstand ein eigenes Khanat Chiwa, das im 18. Jahrhundert an die Perser fiel; 1873 wurde es zu einem russischen Khanat. Der Großteil der Gebäude in der Altstadt stammen aus dem 18./19. Jahrhundert. Auch hier ist im Hintergrund die Umrisskarte von Usbekistan zu sehen. Die Rückseite zeigt die Ruinen der Festung Angka Qa'la, die aufgrund von Münzfunden in das 3.–4. Jahrhundert datiert wird. Davor befindet sich eine Silbermünze aus dem 1. Jahrhundert und eine Vase aus Choresm des 10. Jahrhunderts. Beide Nominale sind ausgestattet mit einem Sicherheitsfaden mit Durchsichtsfenster, SPARK-Live-Elementen und Kippelementen; das Wasserzeichen ist jeweils eine Kombination aus einem Kamel und der Wertzahl. Ertastbare Elemente am Rand sollen außerdem Menschen mit Sehbehinderung die Identifikation der Nominale erleichtern. Die Noten dieser beiden Nominale aus der Vorgängerserie verlieren ihre Gültigkeit nicht und werden weiterhin parallel zu den neuen Scheinen im Umlauf bleiben. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Leserpost: Eine 35 Jahre alte Tradition wird fortgeführt

    Ein Blick zurück – ein Kommentar – ein Blick nach vorn in die (nahe) Zukunft! Nach einer Zwangspause von gefühlt „ewigen“ 1 ½ Jahren wegen der Corona-Pandemie und den defacto auch zwangsweisen Umzug vom geliebten Valkenburg in eine andere Stadt in den Niederlanden konnte und durfte (!) die unter Papiergeldsammlern inzwischen weltberühmte „PaperMoneyFair“ endlich im letzten Oktober wieder stattfinden. In den 35 Jahren des Bestehens dieser Veranstaltung hat es noch nie eine so lange Pause gegeben. Am 23. und 24. Oktober (und Vorbörse ab Mittwoch) war es in dem gut 100 km von Valkenburg entfernten `s-Hertogenbosch (Herzogenbusch) endlich wieder soweit. Da, wo sich trotz Corona ein recht großer Teil der „Banknotenwelt“ in der riesigen Halle 6 – eine der vielen Räume der „Brabanthallen“ – nach langer Zeit wieder trafen. Viele Aussteller, aber natürlich auch Sammler, sagten meinem Team und mir, wie sehr sie es vermisst hätten und wie froh sie seien, dass wieder etwas organisiert wurde, wie es seit 1986 und 50 Messen so üblich war. Und viele kamen nach Ablauf, um sich bei meinem Team und mir zu bedanken und zu sagen, wie fantastisch die Messe für sie war. Es gab auch viele E-Mails und Telefonanrufe in diesem Sinne. Der Saal war eigentlich viel zu groß. Aber er war mir speziell zur Verfügung gestellt worden, damit die Veranstaltung überhaupt möglich wurde. Ganz breite Laufwege, recht weit voneinander aufgestellte Tische. Dadurch auch viele Leerflächen. Aus dem gleichen Grund DURFTEN keine Tische mit Stühlen in der Nähe der Cafetaria hingestellt werden. Es sah recht leer aus, aber die Teilnehmer- und Besucherzahl war schon ganz gut. Im Vergleich zu der zuletzt möglichen Börse im September 2019 (!) war gut 70% der Tischzahl wieder belegt, inklusive recht viele neue Händler. Die Besucherzahl war auf dem gleichen Niveau. Alles in allem kein schlechtes Ergebnis in Anbetracht der extremen Bedingungen in dieser Corona-Zeit, in der viele nicht kommen konnten, durften oder sich nicht trauten. Wegen den Aus- und Einreisebeschränkungen verschiedener Länder und dazu den niederländischen Auflagen, waren es einfach weniger. Viele hatten auch Angst wegen COVID-19. Das respektiere ich selbstverständlich auch. Ich hatte nur ganze wenige Wochen Vorbereitungszeit statt der üblichen sechs Monate. Dazu kam, dass in der neuen Halle auch alles neu war, d.h. in der Halle „Polfermolen“ in Valkenburg ging alles „vollautomatisch“. Hier musste quasi „das Rad neu erfunden werden“. Wegen Zeitmangel war das Endergebnis nicht so, wie ich (und einige andere Leute) es gewohnt waren und es gerne gesehen hätten. Einige haben sich beschwert über die Größe der Halle und das Licht (was nicht nur m.E. doch o.k. war!) und sogar darüber, daß kein Fussbodenteppich da war. Das angeblich schlechte Licht sollte bis kommenden April sowieso durch bessere LED-Beleuchtung ersetzt werden und der Boden bis dann auch schöner aussehen. Es hat 35 Jahre gebraucht, bis alles wie geschmiert lief in Valkenburg. Dies war doch auch ein Neuanfang, nicht wahr? Das braucht ja Zeit. Alle verbesserungswürdigen Punkte werden berücksichtigt und nach Möglichkeit angepasst. Tipps und Ideen sind willkommen. Es wird von einigen Leuten noch immer herumerzählt, dass ich aus eigenem Willen Valkenburg verlassen hätte, um dann gut 100 km entfernt weiter zu machen. Nichts ist weniger wahr! Bereits irgendwann im Jahr 2017 hat man mir gesagt, dass die Schließung und der Abriss der Halle "Polfermolen" (nach etwa 15 Jahren der Diskussion) nun zu 100 nein 200%+ sicher sein würde, was wiederum nicht geschah. Dezember 2020: Davon ausgehend, dass es ab Januar 2021 in Valkenburg keinen Saal mehr geben würde (!), musste dann also eine Alternative gefunden werden, was ich tat. Nun ist die Halle „Polfermolen“ aber Dank lokalpolitischer Entscheidungen in neuester Zeit noch immer da. Da kann ich leider nichts dafür, oder doch? Ich möchte deutlich sagen, dass auch ich Valkenburg als Ganzes vermisse. Aber das Gerücht (!), die Gemeinde Valkenburg (!) wäre an mich herangetreten und hätte mich gebeten zurückzukommen, da die Halle "Polfermolen" nun (jedoch auf unbestimmte Zeit!) zur Verfügung stehen würde, und ich hätte gesagt, „dass ich das nicht mehr möchte“, ist völlig unwahr. Die Gemeinde Valkenburg hat sich in dieser Angelegenheit NICHT an mich gewandt! Sonst hätte ich sagen können, dass ich wegen eines Dreijahresvertrags mit den "Brabanthallen" in Herzogenbusch nicht zurückkommen KANN ... Auch wenn ich gerne zurückgegangen wäre, wäre das auch aus anderen Gründen nicht möglich gewesen. Solange die Corona-Regeln gelten (wir sind sie noch nicht los!), ist es nicht mehr möglich, die maximal 230 Tische in der Halle "Polfermolen" aufzustellen. In Anbetracht der Vorschriften schätze ich, dass nur noch etwa 100 dieser 230 vermittelt werden können bzw. dürfen. Welchem Händler soll ich sagen, dass es keinen Platz mehr für ihn gibt? Warum bin ich nicht zum MECC in Maastricht, sag "um die Ecke", gegangen? Ich wollte nicht dorthin gehen, weil da vor ein paar Jahren zweimal eine Veranstaltung (MIF) stattfand, die in der Presse und auf den Fluren ebenfalls "Maastricht" genannt wurde, aber laut Berichten nur für ganz wenige erfolgreich war. Ein schlechter Ruf also. Schon damals zeichnete sich ab, dass Sammler weltweit nicht zwischen meiner und der anderen Veranstaltung unterscheiden konnten und der "PaperMoneyFair – Maastricht" wohl deshalb auch fernbleiben würden. Valkenburg hatte viele Vorteile (Den Bosch HAT die auch!), aber das Valkenburg von 2019 gibt es nicht mehr. In zwei Jahren hat sich viel verändert. Vor allem das Hochwasser letzten Sommer hat viele Schäden verursacht (vgl. Ahrweiler u.a.) und es ist noch nicht alles repariert worden. Es gibt Hotels und Restaurants, die immer noch nicht geöffnet sind und vielleicht nie wieder öffnen werden. Apropos Hotel. Da die Oktobermesse realistischerweise erst spät (Mitte Juli) angekündigt wurde, buchten viele Menschen ihre Hotels für Den Bosch ebenfalls erst spät. Eine späte Buchung ist immer teuerer. Viele haben auch Alternativen in Hotels gefunden, die etwas weiter von Den Bosch entfernt sind. Ich habe bereits von Oss und Tilburg gehört. Mein Rat für die Aprilausgabe der Paper Money Fair 2022 ist: Buchen Sie so schnell wie möglich über Booking.com oder ähnliche Plattformen (es gibt noch mehr), wo Sie auch ohne Kosten stornieren können. Mit freundlichen Grüßen! Jos F.M.Eijsermans

  • Lexikon: Bank deutscher Länder

    Die Bank deutscher Länder wurde am 1. März 1948 durch Gesetze der US-amerikanischen und britischen, später auch der französischen Militärregierung als Zentralbank und allein berechtigte Notenbank für die drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands errichtet. Bank deutscher Länder: 100 DM der Serie 1948 der Ausgabe zur Währungsreform (sog. "Roter Hunderter"), Vorderseite und Rückseite. Das Notenrecht der Bank wurde noch einmal am 20. Juni 1948 (Währungsreform in den Westzonen) durch das Zweite Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens (Emissionsgesetz) bestätigt. Die von den Militärregierungen der Bank zur Verfügung gestellten Scheine, die jedoch Anfangs nicht den Namen der Bank trugen, (½, 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 DM), wurden durch die Währungsreform in Umlauf gesetzt. Bank deutscher Länder: 10 Deutsche Pfennig ohne Datum (1948), Vorder- und Rückseite. Die ersten eigenen Noten mit Banknamen waren die am 20. August 1948 ausgegebenen 5- und 10-Pfennig-Scheine, die dem Mangel an Kleingeld geschuldet waren. Es folgten die beiden 10- und 20-DM-Scheine, die denen der Erstausgabe sehr ähnlich sahen, jedoch ebenfalls den Banknamen tragen. Bank deutscher Länder: 5 DM vom 9. Dezember 1948 (Europa auf dem Stier) mit B-Stempel für Westberlin, Vorder- und Rückseite. Ein zunächst in England, dann durch die Bundesdruckerei hergestellter 5-DM-Schein (Europa auf dem Stier) sorgte bei seiner Ausgabe wegen der Darstellung der nackten Europa für Empörung. Bank deutscher Länder: 100 DM vom 9. Dezember 1948 (Franzosenschein), Vorder- und Rückseite. Zusammen mit den beiden Werten zu 50 DM (bartloser Mann nach Albrecht Dürer) und 100 DM (Ratsherr Jakob Muffel nach Dürer), beide in der Druckerei der Banque de France gedruckt und deshalb auch "Franzosenscheine" genannt, waren die letzten Ausgaben der Bank deutscher Länder, deren Nachfolgerin 1957 die Deutsche Bundesbank wurde, die ihre ersten Banknoten ab 1961 in Umlauf gab. Einige Noten der Bank deutscher Länder blieben noch bis Mitte der 1960er Jahre gültig. Bank deutscher Länder: Entwurf von Alfred Goldammer zu 20 DM ohne Datum mit Ausgabeort Berlin, Vorderseite. Bis vor Kurzem unbekannt war eine Entwurfsserie der Bank deutscher Länder von Alfred Goldammer mit Werten zu 2, 5, 10, 20 und 50 DM und Ausgabeort Berlin, die wahrscheinlich schon aus dem Jahr 1946 stammt. Albert Pick/Hans-Ludwig Grabowski Abb. Sammlung Hans-Ludwig Grabowski, Jens Dobokay, Battenberg Gietl Verlag #Lexikon #Europa #Deutschland #BRD #DM #Pick #Grabowski

  • Ukraine: 30 Jahre Unabhängigkeit

    Am 22. Dezember 2021 gab die Nationalbank der Ukraine neue Gedenkbanknoten über 50 und 1000 Griwen in Umlauf. Diese beiden Nominale vervollständigten somit eine Reihe von Gedenknoten zum Anlass "30 Jahre Unabhängigkeit der Ukraine": Im August 2021 erschienen mit den 100- und 500-Griwen-Noten die ersten beiden Stückelungen, im November folgten die Scheine über 20 und 200 Griwen und zu Weihnachten 2021 schlossen sich die letzten beiden Nominale an. Diese sechs Gedenknoten gleichen in ihrer Gestaltung den Umlaufnoten, weisen jedoch auf der Vorderseite an der Stelle des Wasserzeichens ein Logo des Anlasses "30 Jahre Unabhängigkeit der Ukraine" in optisch variabler Farbe auf. Zusätzlich zum Verkauf der einzelnen Gedenknoten begann die Nationalbank der Ukraine am 17. Januar 2022 mit dem Vertrieb von Sätzen dieser sechs Scheine. Diese Gedenknoten-Sätze erschienen in einer Auflage von insgesamt 2000 Exemplaren im Folder sowie 3000 weiteren Exemplaren im Umschlag. Die Gedenkbanknoten gelten als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen damit einer Annahmepflicht im Zahlungsverkehr. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) und Donald Ludwig (www.polymernotes.org)

  • Wahl zur "Banknote des Jahres 2021" mit Gewinnspiel

    Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Aufruf zur Wahl der "Banknote des Jahres 2021" Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ sowie www.geldscheine-online.com möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2021 ausgegebenen Weltbanknoten (sowohl neue Typen, wie auch Varianten) berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2021 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2021“ teilnehmen möchten, dann senden Sie uns bitte eine Mail an info@geldscheine-online.com und teilen uns die Nummer der von Ihnen gewählten Note mit dem Betreff "Banknote des Jahres 2021" mit. Bitte vergessen Sie auch nicht Ihre Postanschrift anzugeben, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2022 von "Münzen & Sammeln" und zeitgleich über www.geldscheine-online.com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 25. Februar 2022! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2022 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Datenschutz Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier! Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2021" Vorschlag Nr. 1 – Aserbaidschan 50 Manat der Aserbaidschanischen Natonalbank von 2020, in Umlauf ab 29. Oktober 2020. Vorschlag Nr. 2 – Australien: 100 Dollars der Reserve Bank of Australia ohne Datum, Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab Ende 2020. Vorschlag Nr. 3 – Bahamas: 100 Dollars der Central Bank of The Bahamas der Serie 2021, in Umlauf ab 6. Oktober 2021. Vorschlag Nr. 4 – Libyen: Neue 5-Dinars-Note der Central Bank of Libya ohne Datum, Gedenkbanknote zum 10. Jahrestag der Revolution aus Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab 15. Februar 2021. Vorschlag Nr. 5 – Mexiko: Neue Banknote der Banco de México zum Thema Flüsse und Seen über 50 Pesos vom 31. März 2021, Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab 28. Oktober 2021. Vorschlag Nr. 6 – Peru: 100 Soles der Banco Central de Reserva de Perú vom 21. März 2019, in Umlauf ab 22. Juli 2021. Vorschlag Nr. 7 – Philippinen: Gedenkbanknote der Republika ng Pilipinas zu 5000 Piso von 2021, 500 Jahre Schlacht von Mactan, ausgegeben ab 28. Januar 2021. Vorschlag Nr. 8 – Rumänien: Neue 20-Lei-Banknote der Banca Nationala a Romániei vom 1. Dezember 2021 aus Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab 1. Dezember 2021. Vorschlag Nr. 9 – Sao Tomé und Príncipe: Neue 200-Dobras-Note der Banco Central de S. Tomé e Príncipe vom 23. Dezember 2020, in Umlauf ab 26. August 2021. Vorschlag Nr. 10 – Schottland: Neue 50-Pfund-Note der Royal Bank of Scotland vom 27. Mai 2020 aus Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab 18. August 2021. Vorschlag Nr. 11 – Simbabwe: 50 Dollrs der Reserve Bank of Zimbabwe von 2020, in Umlauf ab 6. Juli 2021. Vorschlag Nr. 12 – Trinidad und Tobago: 50 Dollars der Central Bank of Trinidad and Tobago der Serie 2020, Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab Februar 2021. Soweit unsere Vorschläge. Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Hans-Ludwig Grabowski Abb. Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de, Owen W. Linzmayer, www.banknotebook.com

  • Lexikon: Deutsche Kolonien

    Die ehemaligen deutschen Kolonien mit Ausnahme von Deutsch-Ostafrika und Kiautschou hatten die Markwährung. Karte der deutschen Kolonien in Afrika, Asien und der Südsee. Deutsch-Ostafrikanische Bank: 100 Rupien vom 15. Juni 1905 mit Porträt Kaiser Wilhelms II. in Uniform der Gardes du Corps. In Togo und in den deutschen Südseekolonien (Deutsch-Neuguinea, Samoa, den Marschallinseln, dem Bismarckarchipel und einigen Salomoninseln sowie den Inselgruppen der Karolinen, Palau und den Marianen) kursierte das Reichspapiergeld. Aus der Literatur sind einige Notgeldausgaben von Kaufleuten, Plantagengesellschaften und Militäreinheiten bekannt, die jedoch in keiner Sammlung vorkommen. In Deutsch-Neuguinea zahlten die Australier nach der Besetzung der Kolonie 1914 den deutschen Freiwilligen nach ihrer Kapitulation den Restsold in primitiv hergestellten "Treasury Notes" in Mark-Währung. In Deutsch-Südwestafrika gab es neben den Kassenscheinen des Gouverneurs zu Beginn des Ersten Weltkriegs und Notgeld der Swakopmunder Buchhandlung, das ab 1916 in Umlauf kam und in der ganzen ehemaligen Kolonie galt, auch zahlreiche private Notgeldausgaben. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Empfohlene Beiträge: Serienscheine zur deutschen Kolonialgeschichte Aus der HVB Stiftung: 100 Mark Besatzungsgeld für Deutsch-Neuguinea 1914 Aus privaten Sammlungen: 200 Rupien aus Deutsch-Ostafrika von 1915 Aus privaten Sammlungen: 5 Mark des Kaiserlichen Gouvernements von Kamerun vom 12. August 1914 10-Pfennig-Schein der Lüderitzbuchter Zeitung Geldscheine der Shantung Bergbau-Gesellschaft, Betriebsabteilung „Fangste“ Lexikon: Briefkopfnoten Lexikon: Buschnoten Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-183-3 Auflage: 22. Auflage 2020 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 928 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ...

  • Leserpost: Geldscheine mit der Kontrollnummer 1

    Hallo Herr Grabowski, Bezug nehmend auf die Leserpost in der Ausgabe Münzen & Sammeln vom Dezember 2021 (Geldscheine mit der Kontrollnummer „1“) schicke ich Ihnen einen Scan des 500-Mark-Scheins von Cuxhaven vom 13.10.1922, Serie E (Katalog von Manfred Müller, Nr. 950.2c.) Auch ich habe das Glück, in meiner Sammlung wenigstens einen Schein mit der Nummer „1“ zu haben. U. Schernstein Siehe auch Leserpost "Keine Neuheit, aber dennoch etwas Besonderes" hier im Blog! Antwort der Redaktion: Hallo Herr Schernstein, vielen Dank für die Abbildungen und Gratulation zu dem besonderen Schein in Ihrer Sammlung. Interessant ist, dass hier keine Nullen vorangestellt sind, das kam aber bei Notgeldscheinen der Inflation häufiger vor, was an den von Privatdruckereien verwendeten Nummeratoren liegt. Hans-Ludwig Grabowski

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 2

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 807 Giovanni Pino Neapel, Italien, geb. 1945 Abschluss an der Akademie der Schönen Künste von Rom im Jahr 1969. Preisträger eines Wettbewerbs der Banca d'Italia 1970 für eine Ausbildung in Stichelgravur. Eintritt in die Druckerei der Banca d'Italia im Jahr 1971. Hat seit 1974 italienische Banknoten entworfen, nationale Schecks, Wertpapiere und Gedenkmünzen. 5 Euro, Vorderseite: Kopf des Ephebus nach einem Original im Museum von Athen. 5 Euro, Rückseite: stilisierte Arkaden eines römischen Aquädukts. 10 Euro, Vorderseite: Porträt des Monats Januar von Benedetto Antelami, Baptisterium von Parma. 10 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale aus der Romanik. 20 Euro, Vorderseite: Kopf mit der Darstellung der "Gerechtigkeit", von einer Skulptur von Giovanni di Balduccio da Pisa. Original in der Kirche von S. Eustorgio in Mailand. 20 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale aus der Zeit der Gotik. 50 Euro, Vorderseite: Porträt einer Prinzessin von Jean Hey, dem Maître de Moulins. Original im Metropolitan Museum, New York. 50 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale der Renaissance. 100 Euro, Vorderseite: Porträt eines Mannes von Hass. 100 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale des der Barockzeit. 200 Euro, Vorderseite: Porträt von Madame Moitessier von Ingres nach einem Original in der Nationalgalerie in Washington. 200 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale aus dem Zeitalter von Eisen und Glas. 500 Euro, Vorderseite: Kopf eines Kindes. 500 Euro, Rückseite: moderne architektonische Merkmale. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Aus privaten Sammlungen: 50 Reichsmark der Sächsischen Bank zu Dresden von 1924

    Objekttyp: Länderbanknote Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Die Sächsische Bank zu Dresden wurde durch königliches Dekret im Juli 1865 errichtet und erhielt das Recht zur unbeschränkten Notenausgabe für vorerst 25 Jahre. Der Notenumlauf wuchs ständig an, da ihre Noten im gesamten Land kursierten und der Geldbedarf durch die wirtschaftliche Entwicklung immer größer wurde. Trotz der Beschränkungen für Notenbanken in der Folge der Reichsgründung, gehörte sie im Jahre 1906 zu den noch verbliebenen vier Länder­notenbanken (Baden, Bayern, Sachsen, Württemberg), deren Banknoten gleichwertig neben den Noten der Reichsbank im gesamten Reichsgebiet kursieren durften. Zum 1.1.1935 wurde ihr Notenrecht durch das Reichswirtschaftsministerium gekündigt. Zum 2.4.1936 wurden die noch in Umlauf befindlichen Banknoten ungültig. Land/Region/Ort: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Freistaat Sachsen, Dresden Emittent: Sächsische Bank zu Dresden Nominal: 50 Reichsmark Datierung: 11.10.1924 Umlauf: 10/1924 – 1.4.1936 Vorderseite: Links: Porträt des romantischen sächsischen Malers und Zeichners Ludwig Richter (1803 – 1884) in einem Medaillon im Ornamentrahmen Legende Vs.: Sächsische Banknote / Fünfzig Reichsmark / ausgegeben auf Grund des Privatnoten- / bankgesetzes vom 30. August 1924. / Dresden, den 11. Oktober 1924. / Sächsische Bank zu Dresden / DER STAATS- VERTRETER – DER VORSTAND / gedruckte Unterschriften Rückseite: Rahmen aus Ornamenten, links und rechts mit Wertzahlen "50". In der Mitte: Guilloche mit Wertangabe. Legende Rs.: SÄCHSISCHE BANKNOTE / Fünfzig / Reichsmark / Wer Banknoten nachmacht / oder verfälscht, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Unterschriften: Dr. Klien – Schmidt / Dr. Dehne Wasserzeichen: Nr. 173, Hakenkreuzmuster Format: 170 x 85 mm Material: Papier, rechts geprägt und mit eingelegten Seidenpapierstreifen mit "SÄCHSISCHE BANK ZU DRESDEN" Herstellung: Druck, Giesecke & Devrient, Leipzig Nummerierung: A 1358331 Authentizität: Original Zitate: SAX-26b (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 / Deutsches Notgeld, Band 10 – Das Papiergeld der deutschen Länder 1871–1948) 764 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S970 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I, Specialized Issues) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Tadschikistan: Neue 100-Somoni-Note eingeführt

    Die Nationalbank von Tadschikistan gab neue 100-Somoni-Noten mit dem Jahr 2021 in Umlauf, die die aktuelle Serie, bestehend aus Scheinen über 10, 20, 50, 200 und 500 Somoni, ergänzen. Die Gestaltung orientiert sich an der Vorgängernote, von der jedoch Rückseitenmotiv, Sicherheitsmerkmale sowie weitere Details abweichen. Die Vorderseite zeigt wieder den Samanidenherrscher Ismail I. (892–907), auch Ismail Somoni, der als Vater der Nation gilt – auch die Währungsbezeichnung Somoni nimmt auf ihn Bezug. Ismail I. vergrößerte das noch junge Reich der Samaniden erheblich und wird heute als Nationalheld gefeiert. Auf der Rückseite ist die 2015 eröffnete Palastanlage Kochi Nawrus in der Hauptstadt Duschanbe abgebildet. Zu den Sicherheitsmerkmalen der 156 mm x 65 mm großen Papier-Banknote zählen ein Wasserzeichen mit dem Porträt Ismails, ein Sicherheitsfaden sowie ein Hologramm-Streifen, OVI-Effekte und phosphoreszierende Elemente. Die Scheine wurden von Giesecke & Devrient geruckt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Lesotho: Banknotenfamilie erneuert

    Die Zentralbank von Lesotho gab am 23. Dezember 2021 eine neue Banknotenfamilie in Umlauf. Die neuen Scheine gleichen in ihrer Gestaltung jenen der Vorgängerserie, die aus den Nominalen 10, 20, 50, 100 und 200 Maloti besteht; jedoch wurden die Sicherheits-merkmale aktualisiert: So wurde beispielsweise der Sicherheitsfaden, der bei der vorigen Banknotenserie durch das Porträt des Königs ging, nach links verschoben. Auch wurden die Noten mit ertastbaren parallelen Linien am Rand ausgestattet, um Menschen mit Sehbehinderung bei der Identifikation des Nominals zu unterstüzen; dieses zusätzliche Element erforderte eine Vergrößerung des Formats. Des Weiteren sind nun die auf Papier gedruckten Noten mit SICPAPROTECT lackiert, was vor Bakterien und Viren schützen soll. Abb.: 100 Maloti der Zentralbank von Lesotho der Vorgängerserie von 2013 (eingeführt 2016). Die Vorgängernoten bleiben zunächst gemeinsam mit den neuen Scheinen im Umlauf und sollen nach und nach aus dem Verkehr gezogen werden. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de)

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