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Auktionshaus Christoph Gärtner: 66. Auktion 12. - 16. Oktober 2026, Nachbericht Banknoten

Autorenbild: Pressemitteilung
Pressemitteilung
vor 11 Stunden
3 Min. Lesezeit

Seltene Banknoten und außergewöhnliche Sammlungen stark gefragt


Die Banknotenauktion im Rahmen der 66. Auktion am 13. Oktober 2026 stieß auf großes Interesse bei Sammlern aus dem In- und Ausland. Besonders erfreulich war die enorme Nachfrage nach der Sammlung des Weltenbummlers Gunter W. Holtorf, die zu 99 % unmittelbar verkauft werden konnte. Die beeindruckende Welt-Banknotensammlung stammt aus dem Nachlass Holtorfs, der auf seinen Reisen durch 215 Länder und Territorien Banknoten zusammentrug. Sie ist damit nicht nur eine außergewöhnliche Sammlung, sondern zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis seiner bewegten Lebensreise.


Zum Nachverkauf – Banknoten:


Zahlreiche Lose erzielten deutliche Steigerungen gegenüber ihren Ausrufen.

Ein Spitzenresultat erreichte Los 1533, eine Banknote über 1.000 Francs aus Belgisch-Kongo aus dem Jahr 1920. Bei einem Ausruf von 5.000 Euro fiel der Zuschlag erst bei 16.500 Euro.



Auch eine 20-Shillings-Banknote aus Ostafrika von 1921 (Los 1615) sorgte für eine besondere Überraschung: Das Exemplar mit der begehrten Kontrollnummer 1 wurde von 1.000 auf 14.500 Euro gesteigert.



Großes Interesse galt auch Banknoten aus dem Nahen Osten. Eine umfangreiche Sammlung von mehr als 110 überwiegend unterschiedlichen Banknoten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (Los 2263) erzielte 7.500 Euro bei einem Ausruf von 3.000 Euro.





Ein Satz von sechs SPECIMEN-Banknoten aus Kuwait (Los 2131) steigerte sich von 500

auf 4.600 Euro.



Auch europäische Banknoten überzeugten mit bemerkenswerten Ergebnissen.

Eine 500-Latu-Banknote aus Lettland aus dem Jahr 2008 (Los 2140) erreichte bei einem Ausruf von 700 Euro einen Zuschlag von 2.700 Euro. Bemerkenswert ist dabei, dass die Banknote noch bis zur Einführung des Euro in Lettland im Jahr 2014 als Zahlungsmittel verwendet werden konnte. Ihr damaliger Gegenwert lag bei rund 700 Euro. Der Zuschlag zeigt, wie stark die Nachfrage nach gesuchten Banknoten ihren Marktwert beeinflussen kann.



Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Banknoten der Slowakei. Eine Sammlung mit 19 verschiedenen Ausgaben vom Slovenský štát bis zu modernen Korun-Noten (Los 1783) erzielte bei einem Ausruf von 250 Euro einen Zuschlag von 1.200 Euro. Dies zeigt, dass selbst vergleichsweise moderne Ausgaben bei Sammlern auf große Resonanz stoßen können.





Weitere beachtliche Ergebnisse gab es bei Banknoten aus Deutschland und Nordeuropa. Eine Ersatznote über 500 Deutsche Mark der Bank deutscher Länder aus dem Jahr 1960 mit dem Buchstaben Y (Los 2352) stieg von 350 auf 1.600 Euro.



Eine Sammlung von Banknoten der Färöer-Inseln mit fünf verschiedenen Nennwerten

von 50 bis 1.000 Kronur (Los 2079) erzielte bei einem Ausruf von 200 Euro einen Zuschlag von 1.000 Euro.



Dass Seltenheit und Verfügbarkeit entscheidende Faktoren sind, zeigte auch Los 1601 aus der Tschechoslowakei. Obwohl die Banknote mehrfach gefaltet war, stieg der Ausruf von 200 auf 600 Euro. Besonders seltene Ausgaben sind in bankfrischer Erhaltung kaum am Markt zu finden. Entsprechend sind Sammler mitunter bereit, auch bei stärker gebrauchten Exemplaren höhere Preise zu zahlen, wenn diese eine gesuchte Ergänzung ihrer Sammlung darstellen.



Die Auktion war sowohl im Saal als auch online von reger Beteiligung geprägt. Mehr als 80 Sammler verfolgten die Versteigerung online und gaben ihre Gebote ab. Auch Interessenten aus dem hohen Norden und dem Ausland reisten eigens zur Besichtigung und persönlichen Teilnahme an. Dank unserer umfangreichen Adressdatenbank konnten potenzielle Interessenten bereits Wochen vor der Auktion gezielt auf ausgewählte Stücke und Sammlungen aufmerksam gemacht werden.

Die große Resonanz und die zahlreichen Gebotseingänge machten deutlich, wie lebendig der internationale Banknoten-Sammlermarkt ist.


Besonders erfreulich war zudem das große Interesse an sorgfältig aufgebauten Sammlungen, die wir vielfach bewusst als geschlossene Einheiten angeboten haben.

Die Ergebnisse bestätigen, dass neben seltenen Einzelnoten auch thematisch und systematisch zusammengestellte Sammlungen bei Sammlern gefragt sind.


Nicht zugeschlagene Lose sind weiterhin im Nachverkauf erhältlich. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter Auktionen-Gaertner.de.


Zum Nachverkauf – Banknoten:


Wir bedanken uns herzlich bei allen Einlieferern und Bietern für das entgegengebrachte Vertrauen und die rege Teilnahme. Nutzen Sie bereits jetzt die Gelegenheit, hochwertige Banknoten, Sammlungen oder Nachlässe für unsere 67. Auktion vom 15. bis 19. Februar 2027 einzuliefern. Gerne beraten wir Sie persönlich, kompetent und unverbindlich. Kontaktieren Sie uns unter info@auktionen-gaertner.de oder über unser Kontaktformular.


Kontaktformular:

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