Aus der HVB Stiftung: 10 Yen der Bank von Japan ohne Datum (1885)

Aktualisiert: 16. Okt 2019


Seit dem 17. Jahrhundert zirkulierten in Japan die sogenannten Hansatsu-Scheine.

Diese Scheine wurden seit dem 17. Jahrhundert von den Daimyos (Landesfürsten) und von Privatleuten, vor allem Fabrikanten, ausgegeben. Eine erste Ausgabe ist für das Jahr 1661 durch die Fürsten von Fukui bekannt. Ursprünglich handelte es sich dabei um Schuldscheine, die auf Kupfer-, Silber-, Goldmünzen oder Waren lauteten. Die Hansatsu waren bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Umlauf. Um das Geldwesen zu vereinheitlichen, gab der Staat ab 1868 selbst Papiergeld aus. Eine weitere Emission folgte schon 1869, doch auch sie konnte die Hansatsu nicht verdrängen. Zudem durften auch private Notenbanken Papiergeld ausgeben, so dass das Geldwesen unübersichtlich blieb.

Erst mit der Gründung der Bank von Japan (Nippon Ginko) lösten sich die Papiergeld-Probleme. Bis heute ist sie die zentrale Notenbank Japans.




10 Yen ohne Datum (1885), Konvertible Silber-Note Nihon Ginkō (Bank von Japan)

Vorderseite: Rechts der Glücksgott Daikoku mit Glückshammer und Sack mit Reichtümern in den Händen, sitzend auf zwei Reissäcken.


Rückseite: Guilloche.


Wasserzeichen: Text.


Format: 157 x 94 mm.


Katalogreferenz: JPN-24 (SCWPM)


Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon.

Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

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