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Das Geldwesen Serbiens während der deutschen Militärverwaltung 1941–1944

Aktualisiert: 21. März 2023

In den deutschen Südosteuropa-Plänen nahm Jugoslawien wegen seiner geostrategischen und wirtschaftlichen Bedeutung eine herausragende Stellung ein. Nach dem Sieg der Wehrmacht über Frankreich nahm der politische Druck auf Jugoslawien stetig zu, sodass die jugoslawische Regierung am 25. März 1941 den Beitritt des Landes zum Pakt der Achsenmächte erklärte. Daraufhin putschten in Belgrad Offiziere und stürzten die Regierung Cvetković. Die neue Regierung unter General Dušan Simović und der junge König Peter II. schlugen sich auf die Seite der Alliierten. Am 6. April marschierten deutsche, italienische, ungarische und bulgarische Truppen in das Nachbarland ein. Gegen die Übermacht kapitulierte die königlich-jugoslawische Armee am 17. April 1941. Durch Proklamation der Achsenmächte vom 8. Juli 1941 wurde Jugoslawien zerschlagen und territorial neu geordnet. Über 35 % des 247.542 km² großen Staatsgebiets wurden von Deutschland, Italien, Ungarn und Bulgarien mehr oder minder offen annektiert. Nordwestslowenien (Krain, 9.620 km² mit etwa 775.000 Einwohnern) wurde de facto dem Deutschen Reich angeschlossen. Südslowenien sowie große Teile Dalmatiens (10.623 km² mit etwa 760.000 Einwohnern) fielen an Italien, außerdem kamen Montenegro und das Albanien zugesprochene Kosovo mit zusammen 28.000 km² und 1,23 Mio. Einwohnern ebenfalls unter italienische Herrschaft. Bulgarien erhielt den größten Teil Makedoniens und einen Gebietsstreifen in Ostserbien mit zusammen 29.000 km² und etwa 1,3 Mio. Einwohnern. Ungarn schloss die Murgebiete, Südbaranja und Backa (11.601 km² mit 1,145 Mio. Einwohnern) an, Gebiete, die es durch den Friedensvertrag von Trianon nach dem Ersten Weltkrieg verloren hatte.

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