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Halbmondförmige Einkerbungen auf Banknoten

Manchmal befinden sich kleine, halbmondförmige Einkerbungen an den Rändern von Papierbanknoten. Während des Druck- und Schneidevorgangs drückt eine Maschine das Papier nach unten, um die Banknoten aus den Druckbogen zu schneiden und voneinander zu trennen. Diese Einkerbungen entstehen an den Rändern der Banknoten, wo ein metallischer Sicherheitsfaden eingebettet ist. Der Druck des Schneidegeräts in Verbindung mit dem Widerstand dieses dickeren Metallfadens verursacht eine kleine halbmondförmige Markierung im Papier, die oft sowohl am oberen als auch am unteren Rand sichtbar ist.


Auch wenn diese halbmondförmigen Einkerbungen manchen Sammlern als Fehler erscheinen mögen, sind sie doch ein häufiges Merkmal vieler moderner Papierbanknoten. Sie sind lediglich ein Nebeneffekt der Hochgeschwindigkeitsmaschinen, die zur Verarbeitung von Sicherheitspapier eingesetzt werden, und kein absichtliches Designmerkmal.


20 Maloti von Lesotho (2009):

Vorderseite mit einer starken halbmondförmigen Einkerbung am oberen Rand


Papierbanknoten mit halbmondförmigen Einkerbungen werden als unzirkulierte Banknoten angesehen und gegradet. Oft sind moderne Papierbanknoten nur mit solchen Markierungen zu finden. Zögern Sie also nicht, solche Banknoten in Ihre Sammlung aufzunehmen. Solche Einkerbungen rechtfertigen keine Herabstufung des Erhaltungsgrades oder Wertes einer Banknote.


Polymerbanknoten weisen keine solchen Markierungen auf, da sie keine metallischen Sicherheitsfäden enthalten.


Donald Ludwig

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