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Lexikon: Deutsche Reichsbahn

Aktualisiert: 20. Feb.

Unter den deutschen Notgeldausgaben nach dem Ersten Weltkrieg erlangten die Scheine der Deutschen Reichsbahn besondere Bedeutung, da sie in größeren Regionen (Gebiete der einzelnen Reichsbahndirektioen) oder sogar im ganzen Reichsgebiet (ausgegeben vom Reichsverkehrsminister in Berlin) Gültigkeit hatten. Meist waren es Inflationsausgaben, aber es gab auch einige Groß- und Kleingeldscheine in den Jahren 1918 bis 1920 sowie Wertbeständiges Notgeld am Ende der Inflation 1923/24.



Deutsche Reichsbahn, Der Reichsverkehrsminister: 20 Millionen Mark vom 18. September 1923, Vorderseite, Druck einseitig, Sammlung Grabowski.


Folgende Ausgabestellen sind bekannt:

  • Reichsverkehrsministerium, Berlin

  • Reichsverkehrsministerium, Zweigstelle Bayern, München

  • Reichsbahndirektion Altona

  • Reichsbahndirektion Breslau

  • Reichsbahndirektion Cassel

  • Reichsbahndirektion Dresden

  • Reichsbahndirektion Elberfeld

  • Reichsbahndirektion Erfurt

  • Reichsbahndirektion Frankfurt a. M.

  • Reichsbahndirektion Frankfurt a. d. Oder (RBD Osten)

  • Reichsbahndirektion Halle

  • Reichsbahndirektion Hannover

  • Reichsbahndirektion Karlsruhe

  • Reichsbahndirektion Köln

  • Reichsbahndirektion Königsberg i. Pr.

  • Reichsbahndirektion Magdeburg

  • Reichsbahndirektion Münster

  • Reichsbahndirektion Oppeln (Oberschlesische Eisenbahn)

  • Reichsbahndirektion Stettin

  • Reichsbahndirektion Stuttgart


Reichsverkehrsministerium Zweigstelle Bayern: 10 Milliarden Mark vom 26. Oktober 1923, Vorderseite, Druck einseitig, Sammlung Grabowski.


Reichsbahndirektion Breslau: 50 Millionen Mark vom 27. September 1923, Vorder- und Rückseite, Sammlung Grabowski.


Reichsbahndirektion Karlsruhe: 500 Milliarden Mark vom 15. Oktober 1923, Vorder- und Rückseite, Sammlung Grabowski.



Außerdem gab es Notgeld einzelner Eisenbahndienststellen, z. B. von Eisenbahnstationskassen und Reichsbahn-Ausbesserungswerken (RAW).


Deutsche Reichsbahn, Eisenbahn-Güterkasse Löbau (Sachsen): Scheck über 500.000 Mark vom 14. August 1923 auf die Stadtgirokasse Löbau.


Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)



Literaturempfehlung:

Siehe auch unseren Blogbeitrag


Sämtliche Ausgaben der Deutschen Reichsbahn sowie nicht der Reichsbahn unterstellter deutscher Eisenbahngesellschaften, der Gewerkschaft deutscher Eisenbahner und Staatsbediensteter sowie der Deutschen Reichspost finden Sie hier:


Anton Geiger / Manfred Müller / Hans-Ludwig Grabowski:



Titel: Gietl Verlag

ISBN: 978-3-86646-580-0

Auflage: 2. Auflage 2016

Format: 14,8 x 21 cm

Abbildungen: durchgehend farbig

Cover-Typ: Broschur

Seitenanzahl: 344

Preis: 39,90 EUR






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