Lexikon: National Bank Notes
- Albert Pick

- vor 17 Stunden
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Als National Bank Notes werden die von den einzelnen National Banks der USA seit 1863 ausgegebene Banknoten bezeichnet. Die National Banks wurden durch den National Currency Act vom 25. Februar 1863 geschaffen und ihre Scheine tragen deshalb auch die Bezeichnung "National Currency". Sie waren private Depositenbanken, die bis zum Jahr 1935 Noten ausgeben durften. Es gab insgesamt einige Tausend dieser Banken, die Noten in den Werten zu 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Dollars mit Daten von 1875, 1882, 1902 und 1929 ausgaben. Die Notentypen sind für alle Banken gleich und unterscheiden sich nur durch den Banknamen und die Unterschriften. Nur die Ausgabe von 1929 hat das kleinere Format der sog. "Small Size Notes", alle anderen Ausgaben sind sog. "Large Size Notes".


Die National Bank Notes verloren im Laufe der Zeit an Beliebtheit und Bedeutung
im Zahlungsverkehr der USA. Die letzten Noten wurden 1935 ausgegeben.
Nach 1935 waren die Federal Reserve Banks alleinige Notenbanken in den USA.
Alle National Banks sind dem Federal Reserve System angeschlossen.
Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)
Abbildungen:
Philatelie und Ansichtskarten Detlef Hilmer†, München




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