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- Kasachstan: Gedenkbanknote zum 30. Jahrestag der Unabhängigkeit
Am 1. Dezember 2021 hat die kasachische Nationalbank eine 20.000-Tenge-Jubiläumsbanknote in Umlauf gebracht, die den ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew zeigt. Am 25. Oktober 1990 erklärte Kasachstan seine Souveränität auf seinem Territorium als Republik innerhalb der Sowjetunion. Nach dem im August 1991 gescheiterten Putschversuch in Moskau erklärte Kasachstan am 16. Dezember 1991 seine Unabhängigkeit und war damit die letzte Sowjetrepublik, die unabhängig wurde und aus der Sowjetunion austrat. Zehn Tage später wurde die Sowjetunion selbst aufgelöst. Kasachstans Führer der kommunistischen Ära, Nursultan Nasarbajew, wurde der erste Präsident des Landes und amtierte bis zum 20. März 2019. Das Design der Gedenkbanknote ist im gleichen Stil gehalten wie die derzeit im Umlauf befindlichen Banknoten: Die Vorderseite ist vertikal und die Rückseite horizontal. Die Banknote ist hybrid und enthält sowohl Papier- als auch Polymer-Komponenten; ihre vorherrschende Farbe ist Grau. Der Schein misst 155 mm x 79 mm. Die Vorderseite zeigt ein holografisches Bild des Nennwerts und das Logo, das dem 30. Jahrestag der Unabhängigkeit gewidmet ist. Auf dieser Banknote kommt weltweit erstmals das Sicherheitsmerkmal „demineralized strip“ zum Einsatz, das das Faksimile des derzeitigen Präsidenten Tokajew enthält. Die Banknote zeigt auch die Staatssymbole Kasachstans, ein holografisches Porträt von Nasarbajew, das Kazak-Eli-Monument als Symbol der Unabhängigkeit und Staatlichkeit Kasachstans, den Triumphbogen Mangilik El und ein Fragment des kasachischen Nationalornaments, basierend auf der Dekoration traditioneller Wohnhäuser der Kasachen. Die Rückseite zeigt ein Porträt von Nasarbajew, eine Panoramaansicht der Hauptstadt Nur-Sultan (bis 2019 Astana) und der Präsidentenpalast Ak-Orda sowie das Logo, das dem 30. Jahrestag der Unabhängigkeit Kasachstans gewidmet ist. Ende Januar 2021 kündigte die kasachische Regierung schließlich an, die Schriftsprache des Landes nach fast zwei Jahrzehnten Verzögerung auf ein lateinbasiertes Alphabet umzustellen. Der Übergang soll zwischen 2023 und 2031 erfolgen und ist das dritte Mal innerhalb eines Jahrhunderts, dass das Land das Alphabet geändert hat. Diese Gedenkbanknote ist Kasachstans erste Banknote, die nur das neue lateinische Alphabet verwendet und die neue orthographische Schreibweise des Landes „Qazaqstan“ (ehemals Қазақстан) beinhaltet. Es ist interessant festzustellen, dass die offizielle Website der Nationalbank von Kasachstan jedoch immer noch das kyrillische Alphabet verwendet. Die Gedenkbanknote ist gesetzliches Zahlungsmittel und muss in der gesamten Republik Kasachstan für alle Arten von Zahlungen zum Nennwert akzeptiert werden. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- China: Gedenkbanknoten für die Olympischen Winterspiele 2022
Am 21. Dezember 2021 wird die People's Bank of China einen Satz von zwei 20-Yuan-Gedenkbanknoten ausgeben – eine Polymer- und eine Papierbanknote. Diese Scheine werben für die Olympischen Winterspiele 2022, die vom 4. bis 20. Februar 2022 in Peking ausgetragen werden sollen. Sowohl Hongkong als auch Macau (Bank of China) haben bereits ähnliche Gedenkbanknoten für die Olympischen Winterspiele 2022 angekündigt. Abb. 1: Logo der Olympischen Winterspiele 2022 über der Nationalen Eisschnelllaufhalle. Abb. 2: Vorder- und Rückseite der Polymer-Gedenknote. Die Polymer-Gedenkbanknote zeigt zwei Eistänzer auf der Vorderseite. Das transparente Fenster der vertikal formatierten Banknote befindet sich am unteren Rand des Scheins und stellt Berge mit Schneeflocken am Himmel dar. Durch das Kippen der Note kommen die Berge im Fenster in verschiedenen Farben zur Geltung. Der Nennwert aus sich wiederholenden Wertzahlen 20 ist auch bei einem bestimmten Winkel auf der rechten Seite des transparenten Fensters zu sehen. „People's Bank of China“ auf Mandarin steht ganz oben auf der Vorderseite. Abb. 3: Transparentes Fenster der Polymernote mit Kippeffekt. Die Vorderseite der Polymernote zeigt auch eine Musikpartitur, die beim Kippen die Farbe zwischen Grün und Blau wechselt, und einen grünen Tintenstreifen, der sich auf und ab über die Partitur bewegt. Das Staatswappen der Volksrepublik China und das Logo der Olympischen Winterspiele 2022 befinden sich oben links und in der unteren linken Ecke befindet sich ein taktiles Merkmal für Menschen mit Sehbehinderung. Auf der Rückseite ist das Beijing National Aquatics Center abgebildet. Der Text oben („People's Bank of China“) ist ins Chinesische Pinyin, Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch und Zhuang übersetzt. Abb. 4: Beijing National Aquatics Center (auch auf der Rückseite der Polymernote abgebildet). Die Papierbanknote zeigt auf der Vorderseite einen einzelnen Skispringer und ein holografisches Sicherheitsmerkmal ganz unten. Das Staatswappen der Volksrepublik China und das Logo der Olympischen Winterspiele 2022 sind oben auf der Banknote links und rechts angebracht. In der unteren rechten Ecke befindet sich ein taktiles Element für Menschen mit Sehbehinderung. Die Rückseite zeigt das Nationale Skisprungzentrum in Zhangjiakou und unten die Chinesische Mauer. Rechts in der Mitte der Banknote befindet sich eine farbwechselnde Schneeflocke. Abb. 5: Vorder- und Rückseite der Papier-Gedenknote. Abb. 6: Nationales Skisprungzentrum in Zhangjiakou (auch auf der Rückseite der Papiernote). Beide Gedenknoten messen 145 mm x 70 mm. Es werden 200 Millionen Sets produziert, voraussichtlich in einem Gedenkfolder. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Rumänien: Erste rumänische Banknote zu Ehren einer Frau
Wie in Pressemitteilungen vom 31. Juli 2019 und 19. November 2021 sowie auf einer Pressekonferenz am 26. November 2021 angekündigt, stellte Mugur Isărescu, Gouverneur der Banca Naţională a României (BNR), das Design einer neuen 20-Lei-Umlaufbanknote vor, die die aktuelle Polymerserie ergänzt (Stückelungen von 1, 5, 10, 50, 100, 200 und 500 Lei). Es ist Rumäniens erste Banknote, auf der eine Frau, Ecaterina Teodoroiu (1894–1917), geehrt wird. Sie war eine Rumänin, die im Ersten Weltkrieg kämpfte und starb, und gilt in Rumänien als Heldin. Als Pfadfindermitglied hatte sie zunächst als Krankenschwester gearbeitet, entschied sich dann aber, Frontsoldatin zu werden, tief beeindruckt vom Patriotismus der Verwundeten und dem Tod ihres Bruders Nicolae, einem Sergeant in der rumänischen Armee. Es war eine ungewöhnliche Entscheidung für eine Frau dieser Zeit, daher wurde sie eher ungern an die Front geschickt. Mit Unterstützung der rumänischen Königsfamilie konnte sie jedoch Militärdienst leisten und wurde schließlich als Symbol angesehen. Rumänien blieb im Ersten Weltkrieg zunächst neutral in der Hoffnung, dies würde mit der Abtretung von Siebenbürgen und der Bukowina durch die Habsburgermonarchie an Rumänien kompensiert werden. Da es jedoch nicht dazu kam, schloss sich das Land am 17. August 1916 der Entente an – als Anreiz hatten die Franzosen Rumänien diese Gebiete und Temeschburg (Temesvár) versprochen – und trat am 27. August 1916 in den Krieg ein. Der Überfall auf das hauptsächlich deutsch besiedelte ungarische Siebenbürgen, der bereits am 3. August beschlossen und Ende des Monats umgesetzt wurde, war jedoch schlecht geführt, sodass k.u.k. und deutsche Truppen im Verbund mit den Bulgaren, die am 2. September Rumänien den Krieg erklärt hatten, die Rumänen zurückdrängen und auch Gebiete des rumänischen Königreichs einnehmen konnten. Ecaterina Teodoroiu wurde am 3. September 1917 im Gefecht getötet, als die rumänischen Linien vom deutschen 40. Reserveregiment der 115. Infanteriedivision angegriffen wurden. Ihre letzten Worte vor ihrem Tod waren: „Vorwärts, Männer, gebt nicht auf, ich bin immer noch bei euch!“ Die Banknote misst 136 x 77 mm und ihre Hauptfarbe ist Olivgrün. Die Vorderseite zeigt rechts Ecaterina Teodoroiu, in der Mitte einen Strauß Krokusse (Crocus flavus) und links ein transparentes Fenster. Im Hintergrund ist mittig ein Abzeichen des rumänischen Pfadfinderverbandes zu sehen. Die Banknote ist auf den 1. Dezember 2021 datiert, den ersten Tag im Umlauf. Die Rückseite zeigt eine Darstellung der Victoria auf der Siegesmedaille, ein Bild des Mausoleums von Mărăşeşti und hinter dem Mausoleum eine Lilie. Zu den Sicherheitsmerkmalen der Polymer-Banknote gehören: Ein komplexes transparentes Fenster in Form der Militär-Tapferkeitsmedaille „Virtutea Militară (Militärische Tugend)“ mit einem goldenen Element, das eine Militärtrompete darstellt, sichtbar auf der Vorderseite der Banknote, in dem der Nennwert in Ziffern „20“ aufgedruckt ist. Taktile Prägung sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite der Banknote. Farbwechseltinte, die die Farbe von Gold zu Grün ändert, wenn die Banknote aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird. Der Wert in Buchstaben (Vorderseite, linke untere Ecke) wurde mit dieser Tinte gedruckt. Ein latentes Bild auf der Rückseite: Die in die Basis des Mausoleums von Mărăşeşti eingearbeiteten Initialen BNR sind nur aus bestimmten Winkeln sichtbar, wenn die Note gekippt wird. „Wasserzeichen“: Wenn die Banknote gegen Licht gehalten wird, sieht man vorne links das Porträt von Ecaterina Teodoroiu und das BNR-Logo. Avers-Revers-Überlappungselement: eine Stilisierung der Infanterie-Waffenabzeichen, die sich auf der Vorderseite über dem Blumenstrauß und auf der Rückseite über dem Mausoleum befinden. Die Überlappung erfolgt, wenn die Banknote gegen Licht gehalten wird. Der Sicherheitsstreifen ist sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite sichtbar. Ein irisierendes Band auf der Rückseite, ein vertikales Band von goldener Farbe, enthält den Nennwert „20“. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Rumänien: 20-Lei-Replikat-Banknote am 1. Dezember 2021 ausgegeben
In einer Pressemitteilung vom 19. November 2021 und auf einer Pressekonferenz am 26. November 2021 enthüllte Mugur Isărescu, Gouverneur der Banca Naţională a României (BNR), das Design eines numismatischen Polymer-Replikats einer der ersten rumänischen Banknoten, die erstmals 1881 von der Rumänischen Nationalbank ausgegeben wurde. Abb. 1: Originalbanknote zu 20 Lei von 1893. Die Originalbanknote wurde zwischen 1881 und 1895 ausgegeben und hat sieben Signatur-Varianten. Der Standard Catalog of World Paper Money (SCWPM) katalogisiert die Originalnote mit der Nummer 13. The Banknote Book katalogisiert diese Ausgabe derzeit nicht in seinem (unvollständigen) Rumänien-Kapitel; sie wird in einer zukünftigen Auflage hinzugefügt. Das Polymer-Replikat von 2021 misst 168 x 96 mm und hat die Farbe Kobaltblau. Abb. 2 und 3: Polymer-Replikat der 20-Lei-Note. Die Vorderseite des Replikats enthält zwei transparente Fenster: Das linke zeigt den Nennwert der Banknote „ 20 “ , das rechte ein neuzeitliches Porträt des Kaisers Trajan nach links. Unter den beiden transparenten Fenstern befinden sich zwei Altäre mit hohem Sockel, auf dem „ ROMANIA “ steht; oben ein geschwungenes Banner mit der Aufschrift „ BANCA NATIONALE A ROMANIEI “ , darunter die Kontrollnummer, das ursprüngliche Ausgabedatum „ 19 Iannariu 1881 “ , der Nennwert „ DOUE DIECI LEI “ und die gleichen Unterschriften des Gouverneurs, Direktors und Zentralkassierers wie auf der Originalbanknote. Die Rückseite des Replikats enthält ein Medaillon mit dem Porträt Trajans, den Straftext und unten den ausgeschriebenen Nennwert der Banknote „ DOUE DIECI LEI “ . Über dem Medaillon sieht man auch den Nennwert der Banknote „ DOUE DIECI LEI “ und unter dem Medaillon ein Rechteck mit der Aufschrift „ ROMANIA “ . Rechts und links des Zentralmedaillons befinden sich zwei Medaillons mit verzierten Rahmen (die beiden transparenten Fenster) mit der darunter liegenden Nummer Wertzahl. Das Replikat enthält die folgenden Sicherheitsmerkmale: Zwei komplexe transparente Fenster. Der Nennwert des Replikats „ 20 “ im transparenten Fenster (auf der Vorderseite links) und das Porträt des Kaisers im transparenten Fenster (auf der Vorderseite rechts) wurden in einer Mehrtontechnik mit Lumineszenz in zwei Farben hergestellt – Sepia und Grün – nur unter UV-Licht sichtbar. Die Jahreszahlen „ 1881–2021 “ sind auf der Vorderseite in der Mitte gedruckt mit weißer Lumineszenz und nur unter UV-Licht sichtbar. Die BNR-Logos unter den transparenten Fenstern auf der Vorderseite sind mit roter Lumineszenz gedruckt und nur unter UV-Licht sichtbar. Die Haupt-Kontrollnummer bestehend aus acht Ziffern, mittig auf der Vorderseite unter dem Namen der Zentralbank in schwarzer Tinte, ist mit grüner Lumineszenz gedruckt, die nur unter UV-Licht sichtbar ist. Eine 4-stellige Kontrollnummer mit schwarzer Tinte in der oberen linken und unteren rechten Ecke ist in der Reihenfolge identisch und mit grüner Lumineszenz, die nur unter UV-Licht sichtbar ist. Diese numismatische Ausgabe zum 140. Jubiläum rumänischer Geldscheinausgaben ist auf 30.000 Stück limitiert und ist KEIN GESETZLICHES ZAHLUNGSMITTEL . Der Verkaufspreis des Polymerreplikats beträgt 100 Lei (ca. 20 Euro) zuzüglich Mehrwertsteuer (19%). Das Replikat wird in einem Präsentationsfolder in rumänischer, englischer und französischer Sprache verkauft. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Nikaragua: Überarbeitete 10- und 20-Córdobas-Banknoten im Umlauf
Am 18. November 2021 kündigte die Banco Central de Nicaragua die Ausgabe neuer 10- und 20-Córdobas-Noten an. Die überarbeiteten Scheine behalten die gleiche Gestaltung wie die 2014-datierten Noten, enthalten jetzt jedoch neue technologische Verbesserungen. Im unteren rechten Eck wurden taktile Elemente hinzugefügt, um die Identifizierung für Menschen mit Sehbehinderung zu erleichtern: 10: Sechs Punkte in zwei Spalten zu je drei Punkten. 20: Neun Punkte in drei Spalten zu je drei Punkten. Auf den Rückseiten der Banknoten wurden irisierende Streifen angebracht: 10: Palmen und die Zahl 10. 20: Algen und die Zahl 20. Die neuen Noten tragen die gleichen Unterschriften wie die Scheine mit dem Datum 2014. Sie tragen das Datum „08 DE ABRIL DE 2019“. Die derzeit im Umlauf befindlichen 10- und 20-Córdobas-Banknoten behalten ihren Wert. Sie werden zusammen mit diesen neuen Scheine weiterhin kursieren und im Laufe der Zeit nach und nach ersetzt werden. Zum Video zu den neuen Banknoten: https://www.youtube.com/watch?v=lSOZp_BlxDs&ab_channel=BancoCentraldeNicaragua Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Sammlertreff in Heigenbrücken am 20.11.2021
Das 3. Geldscheinsammlertreffen mit Börse fand am Samstag, den 20. November 2021 wieder im Luftkurort Heigenbrücken in Unterfranken statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Thomas Rossberg und Curt Banspach von der Firma RBcurrency Germany. Es trafen sich einige Händler und Sammler, u.a. Bernd Beyer, Curt Banspach, Dieter Pitt, Don Ludwig, Gerhard Kluge, Giesbert Roloff, Jos F.M. Eijsermans, Karl-Heinz Goll, Lisa Dörrbecker, Lothar Volkert und Mikdat Ortacbayram. Mehrere Sammler aus der Umgebung fanden ebenfalls trotz Corona den Weg zum Sammlertreffen. Veranstaltungsort war die Gasthof-Pension „Zur Frischen Quelle“ in Heigenbrücken. Eintritt in die Pension war 2G (geimpft oder genesen) mit FFP2-Maske, die einige dann im Saal abgenommen haben, da im Saal selbst keine Maskenpflicht mehr bestand. Meistens wurden deutsche und ausländische Scheine und auch viel Notgeld angeboten, für jeden war etwas dabei. RBcurrency Germany hat eine große Vase mit gebrauchten Geldscheinen gefüllt, die beim gemeinsamen Abendessen für 150,50 Euro versteigert wurde. Die jeweils 10 € Tischgebühr (insgesamt 100 €) wurde vom Veranstalter übernommen und es gab noch zusätzliche Spenden der unterlegenen Bieter. Insgesamt kamen so über € 455 Euro zusammen, die der Kinderkrebshilfe gespendet wurden. Eine tolle Aktion! Einige der teilnehmenden Händler und Sammler verbrachten die Nacht in der Pension und trafen sich am Sonntag zu einem gemeinsamen Frühstück. Danach sind alle zufrieden nach Hause gefahren und alle freuen sich auf das nächste Treffen, geplant für den 19. November 2022. Donald Ludwig
- Gefälschte Scheine der Roten Khmer
Als „Rote Khmer“ (Khmer Rouge) wurden im Volksmund die Mitglieder der Kommunistischen Partei von Kampuchea (CPK) und damit auch das Terror-Regime unter Führung von Pol Pot bezeichnet, durch das die CPK Kambodscha zwischen 1975 und 1979 regierte und dem Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Roten Khmer wurden im Januar 1979 von einer vietnamesischen Invasion aus Phnom Penh vertrieben, aber nie vollständig besiegt. Sie kämpften bis zum Ende des Krieges 1989 weiter gegen die Vietnamesen und die Regierung der neuen Volksrepublik Kampuchea. Die kambodschanischen Exilregierungen (einschließlich die Roten Khmer) hielten den Sitz der Vereinten Nationen (mit beträchtlich internationaler Unterstützung) bis 1993, als die Monarchie wiederhergestellt und der Name des Staates in Königreich Kambodscha geändert wurde. Ein Jahr später ergaben sich Tausende Guerillas der Roten Khmer im Rahmen eines Amnestieprogramms der Regierung. Die Hauptwährung, die in den von den Roten Khmer kontrollierten nördlichen Gebieten Kambodschas zirkulierte, war der thailändische Bhat. Die Verwendung von offiziellen Geldern des Staates Kambodscha war ausdrücklich untersagt. Eigene Geldscheine wurden sehr spät gedruckt, um anfangs neben dem Bhat zu zirkulieren und schließlich dessen Verwendung in den Gebieten unter Kontrolle der Roten Khmer zu ersetzen. Nordkambodscha (Rote Khmer): 5 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 10 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 20 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 50 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Nordkambodscha (Rote Khmer): 100 Riels ohne Datum (1993), Vorder- und Rückseite. Die Scheine wurden im Februar 1993 auf einer Druckmaschine in der nordkambodschanischen Stadt Anlong Veng gedruckt. Da sehr primitive Druckverfahren verwendet wurden, war es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, jede Note einzeln zu nummerieren, so dass große Mengen der scheine gleiche Kontrollnummern tragen. Die Scheine zirkulierten in den von den Roten Khmer kontrollierten Gebieten, hatten jedoch eine sehr kurze Lebensdauer: Die Roten Khmer ordneten bereits im August 1993 deren Verbrennung an, um ihre Existenz vor der neuen königlich kambodschanischen Regierung geheim zu halten. Einige der zu vernichtenden Scheine fanden trotzdem ihren Weg zu einem thailändischen Sammler in Bangkok. Weitere Scheine wurden 1994 in Kambodscha gefunden und einige Stücke gelangten in die internationale Sammlergemeinde. Die Scheine waren selten und wurden zu hohen Preisen verkauft. Echte Stücke blieben bis heute selten und sind nur schwer zu finden. Oben echt: Schwarze Kontrollnummer und schwarzer Text solide und deutlich! Unten falsch: Schwarze Kontrollnummer und schwarzer Text unscharf und undeutlich! 2001 erschien plötzlich eine große Menge kompletter Sätze aller fünf Stückelungen (5, 10, 20, 50 und 100 Riels) in kassenfrischer Erhaltung auf dem Markt, die recht günstig (unter 25 USD pro Satz) angeboten wurden. Wurde etwa ein Restbestand nicht mehr ausgegebener Scheine entdeckt? Nein, jemand hat Fälschungen angefertigt, was eigentlich ganz einfach war, da die meisten Nominale die gleiche Kontrollnummer trugen. Wie erkennt man also, ob ein Schein eine Fälschung ist oder nicht? Ganz einfach: Scannen Sie Ihren Schein mit 1200 dpi oder höher und schauen Sie Sich die schwarze Kontrollummer und den schwarzen gedruckten Text genau an: • Schwammig und gepunktet wie ein Zeitungsdruck? Sie haben eine Fälschung! • Scharfer und gut definierter schwarzer Druck? Sie haben einen echten Schein! Viele der echten Stücke wurden zusätzlich in der Ecke mit roter Farbe gestempelt. Die Bedeutung dieses Stempels ist jedoch leider unbekannt. Echte Scheine sind selten und nicht preiswert. Wenn Sie einen Schein oder einen kompletten Satz auf dem Markt finden, werden Ihnen höchstwahrscheinlich Fälschungen angeboten. Die Fälschungen werden leider in der Regel als echte Scheine angeboten. Vorsicht ist also geboten! Donald Ludwig
- Die verborgene Welt des ultravioletten Lichts: Jeder trägt sie in der Geldbörse!
Wie wir alle wissen, gibt es zwei Euro-Banknotenserien. Die zweite Serie, auch „Europa-Serie“ genannt, besteht aus sechs Nominalen. Sie begann mit der Ausgabe der neuen 5-Euro-Banknote am 2. Mai 2013 und wurde am 28. Mai 2019 mit der Ausgabe der neuen 100-Euro- und 200-Euro-Banknoten ( hier angekündigt ) vervollständigt: Ultraviolett-Fluoreszenz ist eines der vielen Sicherheitsmerkmale, die in unsere Banknoten integriert sind, die wir täglich verwenden. Ultraviolett-Fluoreszenz (Strahlung) wird in drei Bereiche unterteilt: UV-A: 315-400 nm (Nanometer) UV-B: 280-315 nm UV-C: 100-280 nm Sie kann je nach Expositionsdauer und Wellenlänge mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sein. Als ein weiteres Sicherheitsmerkmal jedoch ist sie gut geeignet und wird meistens, wenn überhaupt, nur für kurze Dauer zur Echtheitsprüfung eingesetzt. Man sollte nie direkt in die Lichtquelle schauen. Die Euro-Banknoten fluoreszieren unter normalem ultraviolettem Licht: UV-A (365 nm). Das Papier selbst leuchtet nicht, bleibt also dunkel. Kleine, in das Papier eingearbeitete Fasern werden sichtbar. Jede Faser weist drei verschiedene Farben auf. Die Sterne der Flagge der Europäischen Union, die kleinen Kreise und die großen Sterne leuchten gelb. Einige andere Stellen fluoreszieren ebenfalls gelb. Auf der Rückseite leuchten ein Viertel eines Kreises in der Banknotenmitte sowie mehrere andere Stellen grün. Die horizontal verlaufende Kontrollnummer sowie der Glanzstreifen fluoreszieren rot. Die Ultraviolett-Fluoreszenz ist ähnlich, jedoch anders auf jedem Nennwert. Besonders auffällig ist die 200-Euro-Banknote, die weit mehr auf der Vorderseite fluoresziert als die anderen Nennwerte. 5 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 10 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 20 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 50 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 100 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. 200 Euro unter UV-Licht: Vorder- und Rückseite. Unter UV-C Licht werden weitere Merkmale sichtbar. Abbildungen davon und weitere Sicherheitsmerkmale unserer Euro-Scheine finden Sie hier . Donald Ludwig
- 350 neue Gedenkbanknoten über 20 Pfund von der Royal Bank of Scotland
Das Vereinigte Königreich war vom 31. Oktober bis 13. November 2021 Gastgeber der 26. UN-Klimakonferenz (COP26) in Glasgow. Der COP26-Gipfel brachte Parteien zusammen, um die Ziele des Pariser Abkommens und der UN-Klimarahmenkonvention voranzubringen. Zum Gedenken an die Konferenz und die auf ihr getroffenen Vereinbarungen überdruckte die Royal Bank of Scotland (RBS) ihre aktuelle 20-Pfund-Banknote mit dem Porträt von Kate Cranston mit: dem offiziellen Logo der Konferenz. den Worten „Together for our planet“ („Zusammen für unsere Erde“) in der Handschrift einer Schülerin (Varshu, 11 Jahre alt) der Flora Stevenson Primary School in Edinburgh, die im Rahmen eines Klimaprojekts einen Handschriftwettbewerb veranstaltete. Es handelt sich um die erste Gedenknote der RBS, die auf einem Polymersubstrat gedruckt und in Zusammenarbeit mit der schottischen Bevölkerung entworfen wurde. Sieben Jahre sind vergangen, seitdem die letzte RBS-Gedenkbanknote zur Ankunft des Ryder Cup 2014 in Gleneagles herausgegeben wurde. Die Banknote wurde von DeLaRue auf ihrem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt. Nur 350 COP26-Gedenkbanknoten wurden hergestellt. Weitere Informationen zu Verfügbarkeit und Ausgabe sind derzeit nicht bekannt. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Mauritius: 25- und 50-Rupien-Noten mit neuem Sicherheitsmerkmal
Am 3. November 2021 wurde hier über die neuen 25- und 50-Rupien-Banknoten von Mauritius berichtet. Die neuen Polymer-Banknoten tragen das Ausgabejahr 2021 und folgende Unterschriften: Herr Mardayah Kona Yerukunondu, First Deputy Governor Herr Harvesh Kumar Seegolam, Governor Frau Hemlata Sadhna Sewraj-Gopal, Second Deputy Governor. Die UV-Abbildungen zeigen die Vergleiche zwischen den 2013-Ausgaben (oben) und den 2021-Ausgaben (unten). Abb. 1.1: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. Abb. 1.2: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Vs. unter UV-Licht. Abb. 1.3: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. unter UV-Licht. Abb. 2.1: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. Abb. 2.2: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Rs. unter UV-Licht. Abb. 2.3: 25 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. unter UV-Licht Abb. 3.1: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. Abb. 3.2: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Vs. unter UV-Licht. Abb. 3.3: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Vs. unter UV-Licht. Abb. 4.1: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. Abb. 4.2: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2013), Rs. unter UV-Licht. Abb. 4.3: 50 Rupien der Bank of Mauritius (2021), Rs. unter UV-Licht. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Mexiko: Neue 50-Pesos-Polymerbanknote ausgegeben
Am 28. Oktober 2021 stellten Alejandro Alegre, Emissions-Generaldirektor, Alejandro Díaz de León, Gouverneur, und die anderen Gouverneure der Banco de México offiziell die neue 50-Pesos-Polymer-Banknote vor, die am selben Tag in Umlauf gebracht wurde. Diese Wertstufe vervollständigt die neue „Familie G“-Reihe der Bank. Die Gestaltung des neuen Fünfzigers zeigt Motive, die auf das antike Mexiko zurückgehen: Die Gründung von Tenochtitlán sowie das Ökosystem der Flüsse und Seen vom UNESCO-Weltnaturerbe Xochimilco mit seiner typischen Flora und Fauna. Die Hauptfarbe der Banknote ist Violett; der Schein misst 125 mm x 65 mm und hat ein vertikales Format. Vorderseite: Die Hauptvignette mit der Bildunterschrift „TEOCALLI DE LA GUERRA SAGRADA“ besteht aus einem Fragment von der Rückseite des gleichnamigen Monolithen, der einen Adler auf einem Kaktus mit dem „Atl-tlachinolli“ im Schnabel zeigt (im Auftrag vom Aztekenherrscher Montezuma II. geschaffen; derzeit ausgestellt im Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko-Stadt). Im Hintergrund ist eine Darstellung der Stadt Tenochtitlán mit der Bildunterschrift „LA GRAN TENOCHTITLAN (VISTA DESDE EL MERCADO DE TLATELOLCO)“ zu sehen, die auf einem Ausschnitt eines Wandgemäldes von Diego Rivera im Nationalpalast in Mexiko-Stadt basiert. Name und Monogramm der Bank befinden sich zwischen Hauptmotiv und transparentem Fenster. Das transparente Hauptfenster hat die Form des Ollin-Symbols (aztek. „Bewegung“; Tag im aztekischen Kalender, der mit Xolotl, dem Gott der sich verändernden Formen, Zwillingen und Venus, dem Abendstern verbunden ist); es ändert seine Farbe und enthält die Zahl „50“ und ein tastbares Element aus fünf im Halbkreis angeordneten Punkten. Das Fenster ist außerdem umgeben von einer abstrahierten Darstellung eines Sonnensteins. In der unteren linken Ecke befindet sich ein zweites, kleineres transparentes Fenster in Form eines Ollins, auf dem der mehrfarbige Nennwert „50“ aufgedruckt ist, der sich je nach Blickwinkel von Gold auf Grün ändert, mit weiteren Ausführungen der Wertzahl. Rückseite : Dargestellt ist das Ökosystem der Flüsse und Seen in Xochimilco im Süden von Mexiko-Stadt. Im zentralen Bereich befindet sich als Hauptmotiv das Bild eines mexikanischen Axolotls (Ambystoma mexicanum, ein Schwanzlurch, der ohne Metamorphose erwachsen wird). Im Hintergrund sind die Kanäle von Xochimilco zu sehen, umgeben von Chinampas (eine Technik in der mesoamerikanischen Landwirtschaft, die auf kleinen, rechteckigen Flächen fruchtbaren Ackerlandes auf künstlichen Inseln beruhte, um Getreide auf den flachen Seebetten im Tal von Mexiko anzubauen), Maisfeldern und Bonpland-Weiden (eine Art einheimischer Weidenbäume, die häufig entlang der Chinampas in Xochimilco zu finden sind). Im unteren rechten Eck unter dem Axolotl sieht man das zweite transparente Fenster in Form eines Ollin, das seine Farbe von Gold zu Grün ändert und als Abstraktion der Topographie von Xochimilco gestaltet ist. 60 Mio. Banknoten wurden jetzt zur Ausgabe an die Banken geliefert, wobei eine Gesamtzahl von 180 Mio. Stück im Zeitraum von 2021–2022 in Umlauf gegeben werden soll. Kurzes Video zum neuen Fünfziger Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Mauritius: 25- und 50-Rupien-Noten mit neuem Sicherheitsmerkmal
Am 28. Oktober 2021 gab die Bank of Mauritius bekannt, dass ihre Polymer-Banknoten über 25 und 50 Rupien mit dem neuen De-la-Rue-Sicherheitsmerkmal GEMINI™ ausgerüstet wurden, einem unter UV-Licht sichtbaren, dualen Fluoreszenz-Merkmal. Die aktualisierten Banknoten wurden am 29. Oktober 2021 in Umlauf gebracht. Sie zirkulieren zeitgleich mit den derzeit im Umlauf befindlichen Noten mit Datum von 2013. Ob ein neues Datum und neue Unterschriften auf den überarbeiteten Noten erscheinen, ist noch nicht bekannt. Abbildungen liegen noch nicht vor, vermutlich werden sie aber identisch oder fast identisch mit den alten Scheinen sein. Hier abgebildet sind die alten Banknoten von 2013; der abgebildete 50-Rupien-Schein ist eine Ersatznote (Präfix JZ). Lesen Sie hier mehr über GEMINI™: https://www.delarue.com/currency/products/gemini Donald Ludwig ( polymernotes.com )












