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  • Simbabwe vor der Einführung eines neuen Höchstnominals

    Die Reserve Bank of Zimbabwe wird im April 2022 ein neues Höchstnominal einführen: Banknoten zu 100 Dollars sollen die Scheine zu 10, 20 und 50 Dollars ergänzen. Erst im Juli 2021 war die 50-Dollars-Note als neues Nominal eingeführt worden. Hintergrund dafür ist die hohe Inflationsrate in Simbabwe, die im März dieses Jahres 72 % betrug. Die Vorderseite zeigt, wie die anderen Nominale, die Balancing Rocks; auf der Rückseite sind die Ruinen von Groß-Simbabwe abgebildet, die auch im heutigen Staatswappen zu finden sind, sowie ein Baobab-Baum. Am Rand der Note sind erstastbare Linien integriert, um Menschen mit Sehbehinderung die Erkennung des Nominals zu erleichtern. Neben irisierender Tinte sowie Durchsichtsfenster und Wasserzeichen – beide zeigen einen Simbabwe-Vogel – weist der Schein außerdem einen holographischen Sicherheitsfaden mit Farbverlauf von Rot zu Grün auf. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Simbabwe: 50-Dollars-Noten eingeführt

    Die Reserve Bank of Zimbabwe brachte am 7. Juli 2021 neue 50-Dollars-Noten in Umlauf und führte somit ein neues Höchstnominal ein. Insgesamt sollen Scheine im Nominalwert von 360 Mio. Simbabwe-Dollars zirkulieren. Erst im Mai 2020 waren 10- und 20- Dollars-Noten als größte Stückelungen der Banknotenfamilie ausgegeben worden. Die Inflation bereitet Simbabwe bereits seit zwei Jahrzehnten Probleme; die Landeswährung erfuhr im Laufe der Zeit mehrere drastische Abwertungen. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Simbabwe: Einführung neuer Nominale in Planung

    Inflationsbedingt musste Simbabwe in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt die Landeswährung durch Streichung einiger Nullen anpassen. Nach der Einführung des neuen Simbabwe-Dollars im Jahr 2019 mussten bereits 2020 mit den 10- und 20-Dollars-Noten höhere Nominale geschaffen werden. Aufgrund der hohen Inflationsrate sollen im Laufe des Jahres wieder größere Nominale folgen: 50, 100 und 200 Dollars. Zwar herrscht in Simbabwe inflationsbedingt Bargeldmangel, jedoch wird erwartet, dass durch diese Maßnahme die Geldentwertung weiter vorangetrieben wird. Die Gestaltung der geplanten Ausgaben ist noch nicht bekannt; als erstes Nominal soll der Fünzfiger eingeführt werden. Kana Totsuka Abb. Harmut Fraunhoffer (www.banknoten.de) #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Simbabwe #Dollar #Totsuka

  • Simbabwe: Neue 10- und 20-Dollars-Noten

    Die Reserve Bank of Zimbabwe gab am 15. Mai 2020 die Gestaltung der neuen 10- und 20-Dollars-Noten bekannt. Die Vorderseiten zeigen wieder die Chiremba Balancing Rocks in Epworth bei Harare, während auf den Rückseiten Kaffernbüffel bzw. ein Elefant abgebildet sind. Die neuen 10-Dollars-Noten wurden am 19. Mai 2020 in Umlauf gebracht; die Einführung der Zwanziger soll in der ersten Juniwoche folgen. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Simbabwe #Dollar #Totsuka

  • Simbabwe: Neue 10- und 20-Dollars-Noten angekündigt

    Einer Nachrichtenaussendung der NewsdzeZimbabwe zufolge soll die Reserve Bank of Zimbabwe in den nächsten Wochen neue 10- und 20-Dollars-Banknoten im Wert von insgesamt 600 Millionen Dollars in Umlauf bringen. Die Gestaltung der neuen Scheine, die sich im Druck befinden sollen, ist noch nicht bekannt. Eine Pressemeldung der Zentralbank mit dem genauen Ausgabedatum wird erwartet. Abb.: aktueller 20-Dollars-Schein (2009) Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de) #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Simbabwe #Dollar #Totsuka

  • Simbabwe: Wieder höhere Nominale

    Mthuli Ncube, Finanzminister Simbabwes, gab bekannt, dass inflationsbedingt in den nächsten Monaten Banknoten zu höheren Nominalen eingeführt werden sollen. Seit Juni 2019 ist in Simbabwe der Zahlungsverkehr mit Fremdwährungen verboten; im November wurde mit der Ausgabe neuer 2- und 5-Dollars-Scheine begonnen. Die Lage hat sich jedoch offenbar nicht beruhigt: Simbabwe verzeichnete 2019 eine Jahresinflationsrate von 440 %. Nun sollen Banknoten zu 10, 20 und 50 Dollars die alltäglichen Transaktionen erleichtern. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Simbabwe #Dollar #Totsuka

  • Simbabwe: Neue 2- und 5-Dollars-Noten

    Die Reserve Bank of Zimbabwe beginnt am 11. November 2019 mit der Ausgabe neuer Noten über 2 und 5 Dollars, die die seit 2016 ausgegebenen Schuldscheine, die sog. Bond-Noten, ersetzen sollen. Diese Bond-Noten werden von der Bevölkerung abwertend auch als "Bollar" bezeichnet und können nur von der Zentralbank des von Inflation geplagten Landes eingetauscht werden. Die neuen Scheine ähneln dem Aussehen nach den Bond-Noten, es fehlt jedoch die Aufschrift "BOND NOTE". Die drei aufeinander gestapelten Felsen auf den Vorderseiten stellen das Logo der Reserve Bank of Zimbabwe dar. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Simbabwe #Dollar #Totsuka

  • Philippinen: Neuer Auftrag für Note Printing Australia

    Mamerto E. Tangonan, stellvertretender Gouverneur der philippinischen Zentralbank, gab kürzlich bekannt, dass die für die Bargeldversorgung zuständige Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) einen Folgeauftrag für die Produktion der 1000-Piso-Polymer-Banknote an Note Printing Australia, eine Tochtergesellschaft der australischen Zentralbank (Reserve Bank of Australia), vergeben hat. Der Auftrag umfasst die Lieferung und Produktion von insgesamt 1 Milliarde 1000-Piso-Polymer-Banknoten, die schrittweise bis 2024 geliefert und in diesem (2024) und im nächsten Jahr (2025) in Umlauf gebracht werden sollen. Die 1000-Piso-Banknote ist die höchste in Umlauf befindliche Wertstufe auf den Philippinen. Ende 2022 – neuere Zahlen sind (mir) derzeit nicht bekannt – waren 1,80 Milliarden Piso im Umlauf, das sind etwas mehr als 35 Prozent aller umlaufenden Banknoten. 1000 Piso entsprechen derzeit etwa 16 Euro. Das Volumen des Folgeauftrags ist doppelt so hoch wie das des Erstauftrags an Note Printing Australia, die zwischen 2021 und 2023 insgesamt 500 Millionen 1000-Piso-Noten aus Polymer-Kunststoff an die BSP geliefert hat. Dieser Auftrag, der die Entwicklung, Produktion und Lieferung dieser Banknote umfasste, hatte einen Wert von 3,7 Milliarden philippinischen Piso (rund 61 Millionen Euro). Der Preis für eine 1000-Piso-Note aus Polymer für die Erstausrüstung betrug somit 7,4 Piso (etwa 12 Eurocent). Gegenüber philippinischen Medien betonte der Vizegouverneur auch, dass die Produktion der Polymerbanknoten in Australien für die Philippine Bank of Singapore billiger und einfacher zu handhaben sei, da die eigene Banknotendruckerei in Quezon City derzeit nicht in der Lage sei, Polymerbanknoten zu drucken. Deshalb ist es notwendig, die Produktion auszulagern. Genau dies hatte in der philippinischen Politik für Kritik gesorgt, auf die der Vizegouverneur deshalb noch einmal einging. Er berichtete auch, dass die philippinische Bevölkerung die neue 1000-Piso-Note inzwischen weitgehend akzeptiert habe. Die BSP hat ein Programm aufgelegt, um zu untersuchen, ob die Polymerbanknote, die im April 2022 erstmals in Umlauf kam, tatsächlich Vorteile gegenüber der Papierbanknote bietet, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit, CO2-Fußabdruck, mikrobiologische Kontaminierung, Lebensdauer und Akzeptanz in der Bevölkerung. Das Programm umfasst auch eine Studie, die 2025 veröffentlicht werden soll. Vorläufige Ergebnisse der Studie zeigen, so der stellvertretende Gouverneur, dass die Polymerbanknote die Hygieneanforderungen erfüllt. Ob sie im philippinischen Umlauf tatsächlich länger haltbar und widerstandsfähiger ist als die Banknote aus Papier, ist derzeit noch offen. Im Moment sieht es aber so aus, als ob die Polymer-Banknote 2,5 bis 4 mal länger hält als die aus Papier. Dies würde eine Einsparung von 1,2 bis 2,4 Mrd. Piso (ca. 20 bis 40 Mio. Euro) bedeuten. Da man bei der Philippinischen Zentralbank davon ausgeht, dass sich die Vorteile der Polymer-Banknote, insbesondere in Bezug auf die Umlaufdauer, endgültig bestätigen werden, wurde der Auftrag über 1 Mrd. neue 1000-Piso-Noten aus Polymer an Note Printing Australia vergeben. Ob die Produktion der Tausender aus der Serie ''Helden der Philippinen'' aus ''Papier'', von der in den Jahren 2022 und 2023 noch neue in Umlauf kamen, nun endgültig eingestellt wird, ist derzeit nicht bekannt. Es ist jedoch bekannt, dass die Philippinische Zentralbank plant, in Zukunft auch die 100- und 500-Piso-Banknoten auf Polymer-Kunststoff umzustellen. Viel wird davon abhängen, wie gut die Bevölkerung die Polymer-Tausender letztendlich akzeptiert. Hier ist die BSP nach jüngsten Umfragen zuversichtlich. Ralf Faust

  • Aus privaten Sammlungen: 100 Forint/Gulden des Ungarischen Finanzministeriums von 1848

    1848 war das Jahr der Revolutionen in Europa. Die Ungarn versuchten sich von den Fesseln der Habsburger Herrschaft zu befreien. Wie immer, wenn Geschichte passiert, so hinterließ auch das Jahr 1848 und das Streben der Ungarn nach nationaler Unabhängigkeit geldgeschichtliche Spuren. Nachdem Ende Februar 1848 in Frankreich eine erneute Revolution ausgebrochen war, stürmten die Menschen in Pest die Wechselstellen, um ihr österreichisches Papiergeld, dem sie nicht mehr vertrauten, in Silbermünzen einzulösen. Lajos Kossuth forderte ein eigenes ungarisches Finanzministerium und der Konflikt zwischen Ungarn und Österreich mündete in eine ungarische Revolution und den Unabhängigkeitskampf. Am 11. April 1848 wurde eine eigenständige ungarische Regierung gebildet, in der Kossuth Finanzminister wurde. Die Ungarn benötigten jetzt eigenes Geld, um sich von Wien zu lösen. Zuerst wurde aus der Pester Handelsbank die Ungarische Handelsbank, die Geldscheine über 1 und 2 Forint ausgab, die im August 1848 in Umlauf kamen. Mit Datum vom 1. September 1848 folgte schließlich ungarisches Staatspapiergeld des Finanzministeriums mit Unterschrift von Kossuth über 5, 10 und 100 Forint. Ungarn, Finanzministerium (Pénzjegy): 100 Forint/Gulden vom 1. September 1848, in Umlauf vom 7. November 1848 bis 8. März 1849 Vorderseite: Ornamant-Rahmen, oben bekröntes ungarisches Wappen und unten Medaillon mit Frauenkopf. Rückseite: Ornamente und Straftext in fünf Sprachen. Format: 183 mm x 128 mm Druck: Staatliche Notendruckerei Buda-Pest Katalogreferenzen: HUN-S118 (Standard Catalog of World Paper Money, Specialized Issues) 2 (Rádóczy/Tasnádi: Magyar Papírpénzek 1848 – 1992) G114 (Adamovszky: Magyar Bankjegy Katalógus 1759 – 1925) Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Lexikon: Darleh(e)nskassen

    1. Preußen Darlehens- oder Darlehnskassen sind in Preußen in Krisenzeiten zur Stützung von Handel, Gewerbe und Landwirtschaft gegründete Kassen, die gegen Verpfändung von Wertpapieren und Waren Darlehen durch Ausgabe von nominell (nicht immer faktisch) einlösbarem Staatspapiergeld (Darlehens- oder Darlehnskassenscheinen) gewährten. Sie standen unter der Leitung der Preußischen Bank. Ausgabedaten und -ursachen: 1848, 1- und 5-Thaler, innenpolitische Ereignisse (revolutionäre Bewegung); 1866, 1-, 5- und 10-Thaler-Scheine, Preußisch-Österreichischer (Deutscher) Krieg; 1868, 5-Thaler-Schein, Missernte durch Überschwemmungen in den ostpreußischen Regierungsbezirken Königsberg und Gumbinnen; 1870, 5-, 10- und 25-Thaler-Scheine, Deutsch-Französischer Krieg. Diese Scheine galten laut Gesetz als Scheine des Norddeutschen Bundes. G/K-291: Preußen, Haupt-Verwaltung der Darlehns-Kassen, 1 Thaler vom 15.4.1848, Vorder- und Rückseite (Sammlung Beerenwinkel). G/K-293: Preußen, Haupt-Verwaltung der Darlehns-Kassen, 1 Thaler vom 18./19.5.1866, Vorder- und Rückseite (Sammlung Kranz). G/K-298: Preußen, Preußische Hauptverwaltung der Staatsschulden, 25 Thaler vom 1.8.1870, Vorder- und Rückseite (Sammlung Kranz). 2. Baden In Baden erhielt die seit 1833 bestehende Allgemeine Versorgungsanstalt nach Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs 1870 vom Staat die Genehmigung zur Ausgabe von Darlehnskassenscheinen in den Werten zu 5 und 10 Gulden. Man wollte so Kreditbedürftigen helfen, die gegen Verpfändung von Waren oder Wertpapieren diese Zahlungsmittel erhielten. G/K-51: Baden, Allgemeine Versorgungsanstalt, 10 Gulden vom 30.7.1870, Vorder- und Rückseite (Sammlung Kranz). 3. Braunschweig Im Herzogtum Braunschweig gab die Darlehns-Bank 1848 Darlehns-Bankscheine zu 1 und 5 Thaler des Herzoglich Braunschweig-Lüneburgischen Leihhauses von 1842 mit zusätzlichem Aufdruck aus. G/K-90: Braunschweig, Darlehns-Bank, provisorische Darlehns-Bankschein, Überdruck auf 1 Thaler der Herzoglich Braunschweig-Lüneburgische Leihhaus-Commission vom 7.3.1842 (Ausgabe vom 4.5.1848), Vorder- und Rückseite (Kopie). 4. Deutschland Nach preußischem Vorbild wurden zu Beginn des Ersten Weltkriegs Darlehenskassen gegründet (Darlehenskassengesetz vom 4.8.1914). Sie standen unter der Verwaltung der Deutschen Reichsbank. Die 1-, 2-, 5-, 20- und 50-Mark-Darlehenskassenscheine der Reichsschuldenverwaltung waren laut Gesetz für die Bardeckung der umlaufenden Reichsbanknoten zugelassen. DEU-54a: Deutschland, Kaiserreich, Reichsschuldenverwaltung, Darlehenskassenschein zu 5 Mark vom 5.8.1914, Vorder- und Rückseite (Sammlung Grabowski). 5. Österreich In Österreich wurden während des Ersten Weltkriegs Kriegsdarlehenskassen gegründet (Verordnung vom 19.9.1914), die der Oesterreichisch-Ungarischen Bank unterstanden und Kassenscheine über 250, 2000 und 10.000 Kronen in deutscher und ungarischer Sprache ausgaben. AUT-26: Österreich-Ungarn, Kaiserreich, Kriegsdarlehenskasse, Kassenschein über 250 Kronen vom 20.9.1914, Vorder- und Rückseite (KPM). 6. Schweiz Auch in der Schweiz wurde während des Ersten Weltkriegs eine ähnliche Kasse, die Darlehnskasse der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gegründet, die einen 25-Franken-Schein ausgab. Darüber hinaus hielt sie Reservenoten zu 100 Franken von 1914 sowie 1 und 2 Franken von 1915 vor, die aber nicht in Umlauf kamen. CHE-23: Schweiz, Darlehenskasse der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Kassenschein zu 25 Franken vom 9.9.1914, Vorder- und Rückseite (Sincona AG). Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski / Manfred Kranz: Das Papiergeld der altdeutschen Staaten – Geldscheine der Staaten auf dem Gebiet des 1871 gegründeten Deutschen Reichs von den Anfängen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Verlag: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-188-8 Auflage: 1. Auflage 2020 Bebilderung: durchgehend farbig Hardcover: 344 Seiten Format: 17 x 24 cm Preis: 69,00 Euro Mehr lesen …

  • Lexikon: D-Banken

    Erste Geschäftsadresse der Deutschen Bank in Berlin im Erdgeschoss Französische Straße 21 (Eröffnet am 9. April 1870). D-Banken ist eine frühere Bezeichnung für die größten deutschen Banken, deren Banknamen alle mit "D" begannen: Deutsche Bank und Diskontogesellschaft (Deutsche Bank gegründet 1870, Diskontogesellschaft gegründet 1856, 1929 miteinander verschmolzen) Dresdner Bank (gegründet 1872) Darmstädter und Nationalbank (Darmstädter Bank gegründet 1853, Nationalbank gegründet 1881, 1921/22 vereinigt). Die Bank geriet 1931 in Zahlungsschwierigkeiten und fusionierte mit der Dresdner Bank. Hauptverwaltungsgebäude der Dresdner Bank in der Berliner Behrenstraße 1926 (Bundesarchiv Bild 183-H28533). Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Verlag: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-183-3 Auflage: 22. Auflage 2020 Bebilderung: durchgehend farbig Hardcover: 928 Seiten Format: 14,8 x 21 cm Preis: 39,90 Euro Mehr lesen …

  • Lexikon: Customs Gold Units

    Central Bank of China: 50 Customs Gold Units, Shanghai 1930, Vorder- und Rückseite, Sammlung Grabowski. Customs Gold Units (Zoll-Goldeinheiten) waren 1947/48 von der Central Bank of China ausgegebene Noten, die auf Customs Gold Units lauteten. Ursprünglich waren die bereits 1930 gedruckten Noten nicht für die Zirkulation bestimmt, sondern zur Verrechnung mit Zollzahlungen, wobei für die Scheine eine Golddeckung bestand (1930 im Wert 1 CGU = 0,40 US-Dollar). Nachdem die Scheine (auch die alten mit Datum von 1930) wie Banknoten in Umlauf gebracht wurden, verloren sie bald aufgrund der ständig vermehrten Auflagen an Wert. Der höchste ausgegeben Nominalwert betrug 250.000 CGU (Ausgabe 1948), höhere Nominale (z.B. über 5 Millionen CGU von 1930) sind moderne Fantasiedrucke. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski

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