top of page

Search this site

3671 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Gutscheine der German Service Organisation (GSO)

    Keine andere Notgeld-Epoche in Deutschland hat so viele unterschiedliche Ersatzgelder, Gutscheine u. a. hervorgebracht wie die aus der Zeit der fünf Nachkriegsjahre. Sie sind alle zurückzuführen auf den von Deutschland 1939 ausgegangenen Krieg und die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte 1945. Neben den Notgeldscheinen von Gemeinden, Städten und Ländern, von Privaten und Sparkassen, Firmen und Banken sind Militärgeldscheine der Siegermächte und Lagergeldscheine bekannt. Zusätzlich aber auch Kantinenscheine. Selten werden solche beachtet – von Heimatsammlern und Spezialisten jedoch schon. Selten kommen auch die wenigen bekannten Kantinengelder der GSO (German Service Organisation) aus dem Jahr 1950 oder später vor. Was aber war die GSO? Diese Diensteinheit ging am 21. Oktober 1950 aus der German Civil Labour Organisation (GCLO) hervor. Konrad Adenauer (CDU), erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, antwortete auf eine entsprechende Anfrage der SPD im März 1951: „Die Anfrage beantworte ich namens der Bundesregierung wie folgt: Die GSO (German Service Organisation) ist eine Einrichtung der britischen Besatzungsmacht. Die dort schon seit langem vorhandenen – ohne Beteiligung deutscher Stellen – geschaffenen Dienstgruppen waren bislang unter dem Namen GCLO (German Civil Labour Organisation) zusammengefaßt. Die GSO (früher GCLO) besteht aus Transport-, Arbeits- und Handwerkerabteilungen. Außerdem werden besondere Einheiten für Wachaufgaben gebildet. Die Angehörigen der Dienstgruppen leisten diese Dienste auf Grund der von ihnen freiwillig unterschriebenen Einstellungsbedingungen. Die besonderen Wacheinheiten der GSO (GSO Wachdienst) sollen sich aus Freiwilligen der GSO zusammensetzen. Da zur Zeit für jeden Bezirk gesonderte Lohnvergütungen festgesetzt sind, richtete die britische Besatzungsmacht an den Bundesminister der Finanzen und den Bundesminister für Arbeit die Bitte, nach Fühlungnahme mit den Gewerkschaften Vorschläge für einheitliche Entlöhnung des GSO-Wachdienstes zu machen. In einer Besprechung in Wahner-Heide am 8. Dezember 1950 haben die britischen Vertreter auf die von den beteiligten Bundesressorts gestellten Fragen über Charakter und Aufgabenbereich des GSO-Wachdienstes folgende Auskünfte gegeben: Der GSO-Wachdienst sei eine rein zivile Organisation. Er werde nicht für persönliche Schutzaufgaben, sondern lediglich für die Bewachung wichtiger Objekte in der Britischen Zone, z. B. von Depots, Werkstätten und militärischen Anlagen benötigt. Die Wachleute sollen uniformiert werden und – wenn nötig – im Dienst Waffen tragen. Der GSO-Wachdienst solle auf eine Stärke von 5.000 bis 10.000 Mann gebracht werden. Er werde nur ältere Männer umfassen. Das Durchschnittsalter der Angehörigen der bisherigen GCLO betrage 37 Jahre. Die bisherige Altersgrenze von 45 Jahren könne überschritten werden. Es würden Verheiratete und Unverheiratete aufgenommen werden. Die gesundheitlichen Anforderungen seien nicht sehr scharf. Die Bezahlung solle günstiger sein als in der bisherigen GCLO. ...“ Schon im November 1944 war im legendären Plan „Operation Eclipse“ des SHAEF vorgesehen, wie man nach dem Krieg mit den Angehörigen der deutschen Wehrmacht umgehen sollte. Diese sollten die künftigen Besatzungstruppen in Deutschland unterstützen. Der Plan ging auf die Anregungen des britischen Generalleutnants Sir Frederick E. Morgan aus dem Frühjahr 1943 zurück. Die Briten wollten Arbeitskommandos aus den Kriegsgefangenen bilden – z. B. als Minenräumer. Schon am 1. Oktober 1945 wurde ein „Labour Service“ von Hamburg aus organisiert, dem u. a. die Aufrechterhaltung von Disziplin und Ordnung sowie die Sicherung des öffentlichen Lebens in der britischen Besatzungszone zukam. Anfang 1946 umfasste dieser Arbeitsdienst etwa 140.000 deutsche Gefangene. Diese als „Surrendered Enemy Personnel“ eingestuften Deutschen mussten sich für einen Diensteintritt in der am 1. August 1947 gebildeten German Civil Labour Organisation oder einer Unterbringung in einem britischen Kriegsgefangenenlager entscheiden. Für die über 1.000 Kriegsgefangenenlager in Großbritannien ließ das War Department einheitliche Lagergeldscheine drucken, die meist mit einem Lagerstempel versehen wurden. Abb. 1: 2 Shillings/6 Pence, Vs. des Camps Nr. 78 = High Garrett Camp, Braintree, Essex, England. Abb. 2: 5 Shillings, Vs. des Camps Nr. 124 = Wapley Camp, Yate, Gloucestershire, England. Die German Service Organisation (GSO) war eine nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Organisation, der alle deutschen Zivilangestellten der britischen Besatzungsmacht in Deutschland angehörten. Sie war am 21. Oktober 1950 aus der German Civil Labour Organisation (GCLO) hervorgegangen. Bezahlt wurden die GSO-Angehörigen vom deutschen Staat. Die GSO wurde im Oktober 1950 auf 60.000 Zivilangestellte reduziert. Die Männer trugen anfangs eine dunkelgrüne Uniform – die sog. "Battledress Uniform" aus britischen Beständen – mit dem Zeichen „G. S. O.“ auf dem linken Ärmel. Meist wurden die Leute als Kraftfahrer, Automonteure, Köche oder als Wachpersonal eingesetzt. Abb. 3: Ärmelabzeichen der GSO-Mannschaften. Aus den in Westberlin stationierten GSO-Einheiten wurde ab 1. Dezember 1950 die GSO Berlin (Watchmens Service = 248 German Security Unit) ausgegliedert. Bisherige Recherchen konnten kein Kantinengeld für die GSO-Einheiten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Westberlin nachweisen. Lediglich für die GSO-MTU-Kantinen in Nordrhein-Westfalen sind Gutscheine in D-Mark belegt. Die GSO-Transporteinheiten wurden 1957 zu Mobile Civilian Transport Groups (MCTG). Deshalb kann man schlussfolgern, dass die Kantinengelder zwischen 1950 bis 1957 verwendet wurden. Bekannt sind nur wenige Ausgaben: aus Mülheim Nr. 517, Düsseldorf-Reisholz Nr. 526, Bochum Nr. 536 und St. Tönis/Camp Forsthaus Nr. 721 sowie eine einseitig 6-eckig geprägte Wertmarke ohne Orts- und Datumsangabe. Abb. 4: Kantinengeld 10 (Pfennig) o. O., o. D., Aluminium 23 × 25 mm. Sind die meisten Scheine einfach gestaltet, so sind die Kantinengelder aus Mülheim schon aufwendiger. Die Serie umfasste fünf Wertstufen, die durch verschiedene Farben unterschieden wurden: 0.10 DM Dunkelgrün, 50 Pfennig Hellrot, 1 DM Dunkelrot, 2 DM Hellgrün sowie 5 DM Blau. Außerdem wurden wurden die einseitig gedruckten Scheine mit zwei Faksimile-Unterschriften versehen. Zweisprachige Aufdrucke in Stempelform zeigen „517 MTU GSO VERWALTUNG“ und „517 MTU GSO STAFF SUPERINTENDENT“. In den Ecken wurden Schraubenschlüssel und Lenkräder abgebildet. Bei heute noch vorkommenden Scheinen wurde handschriftlich vermerkt: „ungültig / nur für Sammlerzwecke“. Abb. 5: Kantinengeld über DM 0.10, Vs., Düsseldorf, 526 MTU-GSO. Abb. 6: Wertschein über 0,50 DM, Vs., Düsseldorf-Reisholz, Kantinenverwaltung der 526 MTU-GSO. Abb. 7: Wertheftchen über 10 Marken zu –,50 DM, Kantinengeld über 0,50 DM, St. Tönis/Camp Forsthaus, 721 MTU-GSO; 81 x 62 mm (Inh.: hellgrüne Wertmarken). Abb. 8/9: Kantinengeld über 0,50 DM, Vs., St. Tönis/Camp Forsthaus, der 721 MTU-GSO; meist 67 x 62 mm, hellgrün mit 4-st. KN – gelblich mit 6-st. KN. Abb. 10/11: Kantinengeld über 0,05 DM, Vs./Rs., Bochum, der 536 MTU-GSO; 74 x 55 mm, Vs. mit Stempel und Unterschrift der Verwaltung – Rs. mit Werbung „Dortmunder Ritter-Bier“. Abb. 12: Kantinengeld über 0.10 DM, Mülheim, 517 MTU-GSO; 120 x 64 mm. Abb. 13: Kantinengeld über 5 DM, Mülheim, 517 MTU-GSO; 120 x 64 mm. Möglicherweise gab es auch in anderen westdeutschen Städten solche Kantinengelder; weitere als die vorgestellten wurden bisher jedoch nicht bekannt. GSO-Einheiten waren auch in Braunschweig, Celle, Hohne, Lohne, Minden, Mönchengladbach, Münster, Osnabrück, Paderborn und Werl stationiert. Und vielleicht gab es auch weitere Wertmarken – eventuell unterschiedlich in Metall und Wertstufe ... Auch Männer aus Polen, Rumänen oder aus der Sowjetunion sowie sog. Staatenlose (meist Balten) arbeiteten in Diensteinheiten ähnlich der GSO; diese bezeichnete man daher auch "Mixed Service Organisation" (MSO). Die Dienstgrade bei der GSO hatten englische Bezeichnungen und waren durch Ärmelstreifen sichtbar. Die Mannschafts- und Unteroffiziersränge hießen Recruit, Tradesman, Foreman, Head Foreman – die Offiziersränge Assistent Superintendent, Superintendent, Chief Superintendent und Staff Superintendent. Sie alle unterstanden letztlich dem britischen Kommando. Der GSO stand anfangs Major A. K. Steel vor. Seit November 1950 gehörte der ehemalige Bataillons-Kommandeur und Major der Wehrmacht J. H. Gohl zu den ersten Offizieren im Aufbauteam der GSO. Abb. 14: GSO-Angehörige bei einer Inspektion 1961 durch britische Offiziere, links: Johannes H. Gohl (GSO Staff Superintendent), Regimentschef Major J. A. Sanders und Brigade-General G. J. Hamilton. Die verpflichteten GSO-Männer unterstanden der britischen und der bundesdeutschen Gerichtsbarkeit. Entschieden sich GSO-Angehörige nach Ende ihrer Ausbildung und damit einhergehender Kasernierung ihren Wohnsitz außerhalb der Kaserne zu nehmen, durften sie aber nur im britisch kontrollierten Gebiet Deutschlands bzw. im britischen Sektor wohnen. Obwohl die GSO offiziell keine paramilitärische Organisation darstellte, wurden jedoch früh klare Weichen für die Schaffung der Bundeswehr und für den Beitritt der Bundesrepublik zur NATO am 6. Mai 1955 gestellt. Das sahen einige GSO-Männer damals nicht so, wie man aus einem Brief des Zivilangestellten Alfred K. aus Hildesheim stellvertretend herauslesen kann. DER SPIEGEL brachte in seiner Ausgabe 10/1951 den Abdruck des Briefes an die Redaktion: „Ich befinde mich bei einer GSO-Einheit 518, Stammsitz Braunschweig, Salzdahlumer Straße 140. Bemerken möchte ich noch, daß wir einen Arbeitsvertrag haben, in dem geschrieben steht, daß die GSO eine zivile Arbeitsorganisation ist und keinen militärischen Charakter trägt. Nun ereignete sich heute folgendes: Unser Zugführer, also ein Angestellter, ließ ein Schreiben am Eingang der Unterkunft anbringen, so daß es auch jede fremde Person, welche nicht zu unserer Gruppe gehörte, lesen konnte: »518. GSO und alle Detachements: Auf Grund allgemeiner unzulänglicher Sauberkeit der Stuben ordne ich für heute, Dienstag, den 20. 2. 51, ein generelles Stuben- und Spindreinigen von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr an.« (Feierabend ist um 17 Uhr!) »Alles nicht im Einsatz befindliche Personal hat an der Reinigung teilzunehmen. Unbegründete Abwesenheit zieht disziplinare Bestrafung nach sich. Stubendurchgang 19.30 Uhr. gez. Runge, Undermanager 1/C, 518 GSO Sub Group D.« Nun frage ich Dich: ist das eine zivile Arbeitsorganisation? Wie weit kann sich ein Angestellter anmaßen, jemanden disziplinarisch zu bestrafen?“ Bleibt zu hoffen, dass künftige Nachforschungen und Recherchen zum GSO-Kantinengeld erfolgreich sein werden. Michael H. Schöne Quellen: Deutscher Bundestag, 1. Wahlperiode, 1949, Drucksache Nr. 2033, BK 4285/50, Bonn, den 6. März 1951, Anfrage Nr. 148 der Fraktion der SPD an den Präsidenten des Deutschen Bundestages (Nr. 1710 der Drucksachen) http://248gsu.de https://www.webwiki.de https://www.gsu-history.com https://www.spiegel.de

  • Lexikon: Erhaltungsgrade

    Mit einer steigenden Zahl von Papiergeldsammlern stiegen auch deren Ansprüche, vor allem was die Erhaltung der Scheine angeht. Es gibt immer Sammler, die lieber auf einen Schein verzichten, als ihn in schlechter Erhaltung in die Sammlung zu nehmen, da sie befürchten, dieser Schein würde die Beurteilung eines Betrachters ihrer Sammlung negativ beeinflussen. Sammler, die nicht so konsequent handeln, werden im Laufe ihrer Sammeltätigkeit immer wieder vor die Frage gestellt, ob sie einen Schein in minderer Qualität nehmen oder auf einen besseren warten sollen. Entscheidet man sich zum Warten, so kann es passieren, dass der Schein nie wieder angeboten wird oder aber in einer noch schlechteren Erhaltung und eventuell zu einem höheren Preis. Umgekehrt kann aber der direkte Kauf auch voreilig sein. Wenig später wird unter Umständen der gleiche Schein in besserer Erhaltung und dazu noch preiswerter angeboten. Doch ist dieser Schaden wieder gut zu machen, da durch einen zweiten Kauf der erste Schein als Dublette zu verwenden ist. Die Kenntnisse und Erfahrungen eines Sammlers spielen bei solchen Entscheidungen eine wichtige Rolle, doch oft reichen auch die nicht aus, um im richtigen Moment richtig zu handeln. Die Qualitätsansprüche, die ein normaler Sammler an die Geldscheine stellt, sind bescheidener als etwa die eines Briefmarkensammlers. Die Briefmarke wird entweder "ungebraucht" (postfrisch) für die Sammlung gekauft oder vom Sammler nach der einmaligen postalischen Nutzung als gestempeltes Stück erworben. Das Papiergeld ist für die Zirkulation, also für die ständige Benutzung bis zum Verschleiß , bestimmt. Alte Scheine sind daher fast immer in einem gebrauchten Zustand, es sei denn, sie wurden aus irgendeinem Grunde nicht ausgegeben oder waren nur kurze Zeit gültig (Inflation). Der Sammler hat natürlich die Möglichkeit, kursierende Scheine ungebraucht, also "kassenfrisch" zu erwerben, doch ist auch das bei ausländischen Scheinen nicht immer möglich. Die Qualität gebrauchter Scheine lässt sich mit etwas Geschick und Übung durch den Sammler aufbessern (Reinigen von Geldscheinen). Der Erhaltungsgrad eines Scheins spielt für seinen Preis oder Tauschwert eine wesentliche Rolle. Da bei der Angabe dieses Erhaltungsgrads nicht immer alle Gebrauchsspuren und Beschädigungen genannt werden können, bedient man sich bestimmter Formulierungen. kassenfrisch (I, uncirculated): ohne jegliche Gebrauchsspuren, also auch ohne Schmutzflecken und Knickfalten; außergewöhnlich gut (II, leicht gebraucht, extremely fine): fast ohne Gebrauchsspuren, leichte Knickem Nadelstiche oder winzige Schmutzflecke möglich; sehr fein (III, gebraucht, very fine): unbeschädigt, doch stärkere Gebrauchsspuren, wie mehrfache oder stärkere Knickstellen, gut feststellbare Schmutzflecken; sehr gut (IV, stärker gebraucht, very good): beschädigt durch kleine Einrisse oder unwesentliche fehlende Randstückchen des Papiers, insgesamt stärkere Gebrauchsspuren; gut (V, stark gebraucht, good): stark beschädigt durch größere Einrisse, größere fehlende Stücke oder durch Lochung, sehr starke Verschmutzung etwa durch Tinte oder fett, Papiervergilbung möglich, eventuell repariert, jedoch sammelwürdig; schlecht (VI, poor): Sammelwürdigkeit fraglich, wesentliche Stücke können fehlen, Verschmutzungen beeinträchtigen das Druckbild erheblich, eventuell auch stark repariert, nur wirklich seltene Scheine werden in dieser Erhaltung noch gehandelt. Diese Bezeichnung der Erhaltungsgrade hat sich in Deutschland noch nicht vollständig durchgesetzt. Die meisten Händler haben über lange Zeit daher die Erhaltungsgrade mit römischen Ziffern (I, II, III, IV, V) oder in % angegeben (100% = kassenfrisch) angegeben. Die genaue Festlegung des Erhaltungsgrads wird auch bei Einführung einer einheitlichen Skala eine Auffassungssache bleiben, ganz besonders beim Papiergeld, da zu viele Faktoren die Erhaltung eines Scheines beeinträchtigen können, wie Verschmutzung, verschiedenartige Flecken (Tinte, Fett, Farbe, Stockflecken usw.), Knicke (leichte, stärker eingedrückte), über kleine Ecken oder über den ganzen Schein verlaufend), Einrisse, Nadel- oder Heftklammerstiche, Perforation, Lochung, fehlende Stücke, verdünntes Papier, Verfärbungen, Vergilben des Papiers usw. Diese meist zusammen, jedoch oft in unterschiedlicher Stärke oder Größe auftretenden Verschmutzungen und Beschädigungen ergeben dann ein Gesamtbild, das zur Einstufung führt. Wie schwer eine solche Einstufung ist, sei an folgendem Beispiel erläutert: Auf einem insgesamt kassenfrisch wirkenden Schein ist ein größerer Tintenstrich. Hier hilft keine Einstufung, sondern nur eine genaue Beschreibung. Man verlasse sich grundsätzlich nicht zu sehr auf die Angabe der Erhaltung durch den Händler oder Tauschpartner, sondern lasse sich den Schein im Zweifelsfall vorlegen oder die Verschmutzungen oder Beschädigungen genauer beschreiben. Unterschiedliche Auffassungen entstehen nicht nur, wenn der andere einen zu großzügigen Maßstab anlegt, sondern auch wenn man selbst zu kleinlich ist. Ergänzend muss man auf die modernen Grading-Dienste hinweisen, die sowohl die Echtheit von Geldscheinen feststellen als auch eine Einstufung des Erhaltungsgrads vornehmen und die Stücke versiegeln. Dabei wird eine Skala von 1 bis 70 genutzt, da die Anforderungen an die genaue Bestimmung von Erhaltungen in den letzten Jahren deutlich gewachsen sind, seit historische Geldscheine nicht nur für Sammler, sondern auch für Geldanleger von hohem Interesse sind. Hier geht es zur Bewertungs-Skala des bedeutenden Grading-Anbieters Paper Money Guaranty (PMG). Beispiele für verschiedene Erhaltungsgrade Genutzt werden die mittlerweile im Handel gebräuchlichen Erhaltungsgrade mit ergänzenden Hinweisen. Abb. 1: Erhaltungsgrad I, kassenfrisch, unzirkuliert, uncirculated, UNC. Ohne jegliche Gebrauchsspuren, sauberes Papier, keine Knicke, Falten, Nadelstiche oder Einrisse. Abb. 2: Zwischenerhaltungsgrad I-, fast kassenfrisch, about uncirculated, AU. Fast keine Gebrauchsspuren, sauberes Papier, leichte Knicke aber keine Falten. Abb. 3: Erhaltung II, leicht gebraucht, extremely fine, EF oder XF. Leichte Verschmutzung, eine kleine senkrechte oder waagerechte Knickfalte. Abb. 4: Erhaltung III, gebraucht, very fine, VF. Gebrauchsspuren, Verschmutzungen, senkrechte und waagerechte Knickfalten, leichte Zerknitterung. Abb. 5: Erhaltung IV, stärker gebraucht, very good, VG. Deutliche Gebrauchsspuren, starke Zerknitterung, Knickfalten, Verschmutzung, Einrisse, Nadelstiche und kleine Löcher. Abb. 6: Erhaltung V, stark gebraucht, good, G. Starke Gebrauchsspuren, starke Zerknitterung, Einrisse und fehlende Ecken. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski.

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 41

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 185 Enric Satué Llop Geboren 1938 in Spanien. Studierte Bildende Kunst und arbeitete als Grafikdesigner, Historiker und Universitätsprofessor. Er lehrte an der Universität Pampeu Fabra und der Architekturschule on Barcelona. 5 Euro, Vorder- und Rückseite, tanzende Figuren aus der Klassik. 10 Euro, Vorder- und Rückseite, Malerei der Romanik. 20 Euro, Vorder- und Rückseite, gotische Skulpturen. 50 Euro, Vorder- und Rückseite, Literatur der Renaissance. 100 Euro, Vorder- und Rückseite, Musik des Barock/Rokoko. 200 Euro, Vorder- und Rückseite, Architektur des 19. Jahrhunderts. 500 Euro, Vorder- und Rückseite, Film als Kunstform des 20. Jahrhunderts. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Neue Varianten: Oktober 2022

    Armenien 20.000 Dram Wie Linzmayer B323a (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Martin Galstjan/Atom Dschandschughasjan" und Jahr 2021. Chile 2000 Pesos Wie CHL-162 (Linzmayer B297f), aber mit Unterschriften "Mario Marcel/Beltrán de Ramón" und Jahr 2021. Hongkong 1000 Dollars Wie Linzmayer B925a (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "二〇二〇年一月一日 / 1 JANUARY 2020". Indien 500 Rupees Wie IND-114 (Linzmayer B303f), aber mit Jahr 2020. Kongo, Demokratische Republik 100 Francs Wie COD-98A (Linzmayer B320d), aber mit Unterschrift "Mbuyi", Datum 04.01.2022 und Druckerei "HOTEL DES MONNAIES / B.C.C.". 1000 Francs Wie COD-101 (Linzmayer B323c), aber mit Unterschrift "Mbuyi" und Datum 04.01.2022. Mexiko 20 Pesos (Gedenknote) Wie Linzmayer B726c (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "6 JUN. 2022". Sierra Leone 2000 Leones Wie SLE-30 (Linzmayer B126d), aber mit Datum "15th MAY 2020". 2000 Leones Wie SLE-30 (Linzmayer B126e), aber mit Datum "27th APRIL 2021". 5000 Leones Wie SLE-32 (Linzmayer B127e), aber mit Datum "27th APRIL 2021". Sudan 500 Pounds Wie Linzmayer B416b (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschrift "Hussein Yahia Jangool" und Datum "MARCH 2022". Ungarn 10.000 Forint Wie HUN-206 (Linzmayer B591e), aber mit Jahr 2022. Westafrikanische Staaten – Benin (B) 500 Francs Wie WAS-219B (Linzmayer B120Bj), aber mit Jahr "(20)22/2012". 1000 Francs Wie WAS-215B (Linzmayer B121Bt), aber mit Jahr "(20)22/2012". 5000 Francs Wie WAS-217B (Linzmayer B123Bu), aber mit Jahr "(20)22/2012". Westafrikanische Staaten – Guinea-Bissau (S) 500 Francs Wie WAS-919S (Linzmayer B120Sh), aber mit Jahr "(20)22/2012". 2000 Francs Wie WAS-916S (Linzmayer B122Ss), aber mit Jahr "(20)21/2003". 10.000 Francs Wie WAS-918S (Linzmayer B124Ss), aber mit Jahr "(20)20/2003". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Kasachstan: Neue 20.000-Tenge-Noten eingeführt

    Am 1. Oktober 2022 gab die Nationalbank von Kasachstan neue Umlaufnoten über 20.000 Tenge aus. Die Gestaltung der 155 x 79 mm großen Scheine lehnt sich an die 2021 ausgegebenen Gedenkbanknoten zu diesem Nominal anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Unabhängigkeit des zentralasiatischen Landes an, ersetzt jedoch das Porträt des ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew auf der Rückseite durch die Silhouette des Adlers im Flug. Diese Änderung lässt sich im Rahmen des Loslösungsprozesses Kasachstans vom Personenkult um Nasarbajew verstehen, der im unabhängigen Kasachstan bis 2019 als Präsident das Land autoritär regierte – nachdem er bereits in der Kasachischen SSR das Amt des Präsidenten inne hatte. So heißt beispielsweise erst seit 17. September dieses Jahres die seit 2019 nach Nasarbajew in Nur-Sultan umbenannte Hauptstadt wieder Astana. Die Vorderseite der Banknote, wieder auf Durasafe-Substrat gedruckt, ist im Hochformat gestaltet und zeigt den Mangilik-El-Triumphbogen sowie das Kazak-Eli-Monument auf dem Unabhängigkeitsplatz in Astana. Auf der Rückseite ist in Form einer Umrisskarte Kasachstans ein Panoramabild der Hauptstadt zu sehen; mittig ist prominent der Ak-Orda-Präsidentenpalast dargestellt. Zu den Sicherheitsmerkmalen zählt vor allem eine RollingStar-LEAD-Folie mit einem Wertzahl-Hologramm. Interessant ist hier auch der neuerliche Gebrauch der kyrillischen Schrift: Unter Präsident Nasarbajew war die Umstellung auf das lateinische Alphabet in Angriff genommen worden, die nach Verzögerungen bis 2025 abgeschlossen sein sein sollte – auf der eingangs erwähnten 20.000-Tenge-Gedenknote des Vorjahrs war bereits ausschließlich das lateinische Alphabet in Verwendung. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Bismarcks Banknoten

    Man kennt Städte in den früheren Ostblockländern, die nach kommunistischen Führern umbenannt wurden. Historische oder neugegründete Orte erhielten neue Namen: Karl-Marx-Stadt in Sachsen (1953–1990, davor und heute Chemnitz), Gottwaldov in Mähren (1949–1990; nach dem stalinistischen Diktator Klement Gottwald, davor und heute Zlín), Sztálinváros in Ungarn (1951 –1961; nach dem Diktator Josef Stalin, bis 1951 Dunapentele, Neustadt an der Donau, heute Dunaújváros), Gheorghiu-Dej in Rumänien (1965–1990; nach dem Politiker Gheorghe Gheorghiu-Dej, davor und heute Onești), Leningrad in Russland (nach dem Revolutionär Wladimir Iljitsch Uljanow [genannt "Lenin"], 1914–1924 Petrograd, 1924–1991 Leningrad, davor und heute Sankt Petersburg sowie Stalingrad in Russland (1925–1961; nach dem sowjetischen Diktator Josef Stalin, davor Zarizyn und ab 1961 Wolgograd). Aber Bismarck? Es gibt eine Stadt mit dem Namen des früheren preußischen Ministerpräsidenten und ersten deutschen Reichskanzlers Otto Fürst von Bismarck. Und die heißt heute noch so und ist eine Hauptstadt und dort wurden auch Banknoten ausgegeben – in den USA. Namensgeber waren aber keine deutschen Auswanderer des 19. Jahrhunderts, sondern die Bosse der dort ehrgeizig handelnden Eisenbahngesellschaft. 1872 hatte die Northern Pacific Railroad (NPRR) einen vorläufigen Endpunkt am Ostufer des Missouri River bestimmt und nachdem mit der „Ida Stockdale“ erste Arbeiter in die Gegend kamen, wurde am 14. Mai 1872 ein Ort abgesteckt und nach Edwin Ferry Johnson, dem ehemaligen Chefingenieur der NPRR, Edwinton benannt. Der Name Bismarck wurde dann 1873 von der NPRR eingeführt. Schon 1859 wurde das gesamte Gebiet zur Besiedlung freigegeben und am 2. März 1861 als Territory of Dakota eingerichtet; die Stadt Yankton war der damalige Verwaltungssitz im Territorium bis 1883. Aus dieser Zeit sind 2-Dollars-Territory-Noten der National Currency nur aus Dakota bekannt. Abb. 1: 2 Dollars, 18. Dezember 1872, in der Zeit von 1872 bis 1875 (John Allison/F. E. Spinner) für die First National Bank in Yankton gedruckt; Unterschriften: Mark M. Parmer/ M. K. Armstrong. Yankton blieb bis 1883 Hauptort des Dakota-Territoriums, dann richtete man den Verwaltungssitz im aufstrebenden Bismarck ein. Am 2. November 1889 entstanden aus dem Dakota Territory die beiden neuen US-Bundesstaaten South Dakota und North Dakota; Bismarck wurde zur Hauptstadt von Nord-Dakota erklärt. Der Stadt gab man Anfang Juli 1873 den neuen Namen Bismarck in der Hoffnung auf Geldgeber aus dem neugegründeten Deutschen Reich. Am 11. Juli 1873 erschien die Nr. 1 der „Daily Bismarck Tribune“. James Davis, der Archivar des Staatsarchivs von North Dakota bestätigte: „Die Stadt hieß zuvor Edwinton und wurde dann 1873 in Bismarck umbenannt – ein Versuch, mehr deutsche Investoren für die damals in der Gegend tätigen Northern Pacific zu finden“. Die Eisenbahngesellschaft war in Geldnöten; große Finanzeinlagen deutscher Geldgeber gab es jedoch nicht. Abb. 2: Bismarck, Hauptstadt von North Dakota, Stadtansicht von 1883. In den folgenden Jahren, besonders nach den Gold- und Silber-Funden 1874 in den Black Hills, entwickelte sich die Stadt zu einem wirtschaftlichen, kulturellen und Finanz-Zentrum. Es gründeten sich sechs Privatbanken in Bismarck, die eigene Banknoten ausgaben: The First National Bank of Bismarck Die Bank wurde 1879 eröffnet, erhielt im selben Jahr unter der Charter-Nr. 2434 das Recht zur eigenen Banknoten-Ausgabe (National Currency). Die zweitälteste Bank von North Dakota bestand bis 1935 und war eine der wenigen, die sowohl Territorial- wie auch Staats-Banknoten ausgaben. Das Bankgebäude brannte am 8. August 1898 ab und wurde später am gleichen Ort wieder errichtet. Die FNB Bismarck ließ Banknoten verschiedener Typen drucken: Von den 1875er Territorial-Noten zu 10 und 20 Dollars wurden bis heute keine Stücke gefunden. Auch die sog. Smal size notes, die kleinformatigen 1929er Banknoten, wurden von der First National Bank ausgegeben. Abb. 3: 10 Dollars Staats-Note, 2. November 1889, in der Zeit von 1889 bis 1891 (W. S. Rosecrans/J. N. Huston) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: O. H. Whitaker/H. R. Porter. Abb. 4: 20 Dollars Staats-Note, 2. November 1889, in der Zeit von 1889 bis 1891 (W. S. Rosecrans/J. N. Huston) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: W. A. Dillon/Asa O. Fisher. Abb. 5: 20 Dollars Staats-Note, 4. September 1899, in der Zeit von 1899 bis 1905 (J. W. Lyons/Ellis H. Roberts) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: F. E. Shepard/Clarence B. Little. Abb. 6: 20 Dollars Staats-Note, 3. September 1919, im Jahr 1919 (Houston B. Teehee/John Burke) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: Frank E. Shepard/Clarence B. Little. Abb. 7: Anzeige der FNB of Bismarck in der „Daily Bismarck Tribune“ vom 3. April 1900. Abb. 8: Hauptgebäude der FNB of Bismarck, um 1920; heute: Standort der BNC National Bank, 322 E. Main Avenue/4th St., Bismarck. The Bismarck National Bank Die zwischen 1882 und 1888 existierende Bank gab nur 5-Dollars-Noten des Typs 1875 aus: Im Jahre 1886 waren davon 2.250 Scheine im Umlauf; nur ein Exemplar ist bis heute nachweisbar. Abb. 9: 5 Dollars Territorial-Note, 3. Mai 1882, in der Zeit von 1882 bis 1883 (B. K. Bruce/James Gilfillan) für die Bismarck National Bank gedruckt; Unterschriften: W. B. Bell/J. W. Raymond. The Capital National Bank of Bismarck Auch die CNB bestand nur wenige Jahre. Zwischen 1883 und 1896 gab die Bank ebenfalls Territorial- und Staats-Noten zu 5 Dollars aus. Es sind aber nur zwei Banknoten bekannt, eine davon ist eine Territorial-Note, die andere eine Staats-Note – beide vom Typ 1882. Die Bank ließ in den 14 Jahren Banknoten im Wert von nur 74.260 Dollars in Nutzen zu vier Noten auf einem Druckbogen drucken: Abb. 10: 5 Dollars Territorial-Note, 23. Juni 1883, in der Zeit von 1883 bis 1885 (B. K. Bruce/A. U. Wyman) für die Capital National Bank Bismarck gedruckt; Unterschriften: E. H. Wilson/N. G. Ordway. Abb. 11: 5 Dollars Staats-Note, 2. November 1889, in der Zeit von 1889 bis 1891 (W. S. Rosecrans/J. N. Huston) für die Capital National Bank Bismarck gedruckt; Unterschriften: ? The Merchants' National Bank of Bismarck Die Geschäftstätigkeit dieser Bank, 1884 gegründet, dauerte weniger als ein Jahr. Banknoten von ihr wurden noch nicht gefunden. Es müssten Territorium-Noten zu 5 Dollars der Ausgabe 1882 mit der Charter No. 3169 sein. Nur 1.125 Bögen zu 4 Nutzen à 5 Dollars wurden vom BEP Washington gedruckt: Davon waren bei der Bankschließung am 28. Oktober 1884 noch 414 Exemplare im Umlauf – 1891 waren es nur noch 134 und 1909 lediglich 37 Banknoten. Abb. 12: 5 Dollars Territorial-Note 1884, Rückseite, Vergleichsstück/FNB Mayville (Territory of Dakota), hier mit Charter-Nr. 3673. Die Unterschriften auf der Vorderseite waren B. K. Bruce und A. U. Wyman sowie die des Schatzmeisters Edward McMaron und des Bankpräsidenten John A. McLean. Auf der Rückseite wurden stets die Wappen der jeweiligen Bundesstaaten links abgebildet – im Fall der National-Banknoten vom Dakota-Territorium waren es ein Baum in der Landschaft, Pfeile und Bogen und ein fahrbarer Amboss – darüber die dreizehn Sterne mit dem Wahlspruch „Liberty and Union, now and forever, one and inseparable“. Abb. 13: Jahresbericht des Finanzministers über die Finanzlage 1884, Bilanzübersicht der MNB, Bismarck, der Währungs-Rechnungsprüfer an den US-Kongress. The City National Bank of Bismarck Die CNB wurde erst 1909 gegründet und erhielt das Recht einer eigenen Banknoten-Ausgabe im selben Jahr unter der Charter-Nr. 9622 (W = West). Der Unternehmer P. C. Remington war jahrelang Präsident der CNB. Die Bank bestand bis 1926 und gab in dieser Zeit drei verschiedene Wertstufen in einem Umfang von 456.200 Dollar aus. Abb. 14: Außen- und Innenansicht der City National Bank of Bismarck (aus einem Prospekt der Stadt Bismarck von 1916). Abb. 15: 5 Dollars, Staatsnote vom 12. November 1909, in der Zeit von 1909 bis 1911 (W. T. Vernon/Lee McClung) für die City National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: J. A. Graham/P. C. Remington. Abb. 16: Titelseite der »Bismarck Daily Tribune« vom 16. Juni 1915 mit Karikaturen zu drei lokalen Bankern (C. B. Little, P. C. Remington, I. P. Baker). Von den beschriebenen Nationalbanken der 1880er Jahre in Bismarck hatte nur eine bis in die 1920er Jahre überlebt: die First National Bank of Bismarck. Unter der alten Zulassungsnummer 2434 gab man auch die kleinformatigen National-Banknoten aus. The First National Bank of Bismarck Die First National Bank of Bismarck ließ für insgesamt 440.820 Dollars Banknoten der 1929er Ausgaben drucken: Abb. 17: 10 Dollars 1929 Typ 1, in der Zeit von 1929 bis 1933 (E. E. Jones/W. O. Woods) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: F. E. Shepard/C. B. Little. Abb. 18: 10 Dollars 1929 Typ 2, zwischen 1933 bis 1935 (E. E. Jones/W. O. Woods) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: F. E. Shepard/C. B. Little. Abb. 19: 20 Dollars 1929 Typ 1, in der Zeit von 1929 bis 1933 (E. E. Jones/W. O. Woods) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: F. E. Shepard/C. B. Little. Abb. 20: 20 Dollars 1929 Typ 2, in der Zeit von Mai 1933 bis 1935 (E. E. Jones/W. O. Woods) für die First National Bank of Bismarck gedruckt; Unterschriften: F. E. Shepard/C. B. Little. Die Unterschiede zwischen Typ 1 und Typ 2 kann man wie folgt erkennen: Typ-1-Noten haben eine Kontrollnummer, die mit dem Buchstaben A endet, und die Charter-Nr. wurde nur zweimal in Schwarz gedruckt; Typ-2-Banknoten haben eine Kontrollnummer, die mit einer Zahl endet, und die Charter-Nr. wurde zusätzlich zweimal in Braun gedruckt. Eine weitere, neue Nationalbank nahm im Dezember 1929 in Bismarck ihren Geschäftsbetrieb auf und ließ kleinformatige Banknoten mit der Charter-Nr. 13398 drucken, von denen 191.220 Dollar ausgegeben wurden: The Dakota National Bank and Trust Company of Bismarck Die Dakota National Bank and Trust Company Bismarck hatte folgende Banknoten drucken lassen: Abb. 21: 5 Dollars 1929 Typ 2, zwischen 1933 bis 1935(E. E. Jones/W. O. Woods) für die Dakota National Bank & TC of Bismarck gedruckt; Unterschriften: D. P. Wagner/J. E. Davis. Abb. 22: 10 Dollars 1929 Typ 1, zwischen 1929 bis 1933 (E. E. Jones/W. O. Woods) für die Dakota National Bank & TC of Bismarck gedruckt; Unterschriften: D. P. Wagner/J. E. Davis. Abb. 23: 20 Dollars 1929 Typ 1, zwischen 1929 bis 1933 (E. E. Jones/W. O. Woods) für die Dakota National Bank & TC of Bismarck gedruckt; Unterschriften: D. P. Wagner/J. E. Davis. Ebenfalls im Jahr 1935 endete der Banknotendruck der Dakota National Bank & Trust Co., die die Vorgängerin von Wells Fargo in Bismarck war. Die Dakota National wurde im Dezember 1929 gegründet, als es die Kontrolle über die First Guaranty Bank übernahm. Im Jahr 1974 wurde die Bank mit der neuen Bezeichnung Dakota Northwestern Bank National Association umstrukturiert. Andere Finanzinstitute übernahmen danach diesen Bankenverband, sodass das ursprüngliche Vermögen der DNBTCo. aufgelöst wurde. Viele Bewohner von Bismarck kennen heute den Namensgeber ihrer Stadt kaum noch oder gar nicht mehr; vor 50 Jahren hatten noch über 50 Prozent deutsche Vorfahren – der heutige Bürgermeister heißt Mike Schmitz. Dennoch hatten sich die Hoffnungen der Gründer der Stadt nicht erfüllt, viele Deutsche in Dakota anzusiedeln –interessanterweise kamen jedoch viele Deutschstämmige aus Russland. Zum Gedenken der Gründung Bismarcks vor 100 Jahren wurde eine Messing-Medaille geprägt: „Germans from Russia in Dakota Territory“. Abb. 24: Gedenkmünze 1973 auf die 100-Jahrfeier der Stadt Bismarck, ND. Und zur Hundertjahrfeier der Aufnahme North Dakotas in die Union wurden 1939 sog. Wooden Nickels ausgegeben. Solche Holznickel wurden in den 1930er Jahren populär, obwohl sie bis in die 1880er Jahre zurückreichen. Während der Weltwirtschaftskrise gaben Banken aufgrund von Münzknappheit Notgeld aus, das auf dünnen Holzschindeln gedruckt war. Abb. 25/26: 1 Wooden Nickel 1939; es existieren auch Ausgaben zu 2 und 5 Wooden Nickels (= 10 und 25 Cents). In den Vereinigten Staaten ist ein Holznickel eine Holzmünze, die normalerweise von einem Händler oder einer Bank als Werbeaktion ausgegeben wird und manchmal gegen einen bestimmten Gegenstand wie ein Getränk eingelöst werden kann. Abb. 27: 1 Wooden Nickel o. D. = 5 Cents (1 Tasse Kaffee). Michael H. Schöne Anmerkungen: 1) braunes Siegel 2) blaues Siegel 3) rotes Siegel 4) blaues Siegel Quellen: https://nationalcurrencyvalues.com/ https://antiquebanknotes.com

  • Bargeld ist weiterhin wichtigstes Zahlungsmittel in Deutschland

    Trotz der Zunahme an bargeldlosen Zahlungen ist es nach einer aktuellen Studie der Deutschen Bundesbank weder der fortschreitenden Digitalisierung, noch der Corona-Pandemie gelungen, das Bargeld als wichtigstes Zahlungsmittel in Deutschland zu verdrängen. Aktuell bezahlen danach immer noch 58 Prozent der Deutschen ihre Einkäufe von Waren und Dienstleistungen in Geldscheinen und Münzen. Der Trend zeigt aber eine deutliche Entwicklung hin zu bargeldlosen Zahlungen, denn vor fünf Jahren waren es noch 74 Prozent. Als wichtige Argumente für das Bargeld führt die Bundesbank den Schutz der Privatsphäre sowie den besseren Ausgabeüberblick an. Vor allem aber, werden Banknoten und Münzen als besonders zuverlässig angesehen. Hans-Ludwig Grabowski

  • Emporium Hamburg: Vorbericht Auktionen 100 & 101

    Emporium Hamburgs diesjährige Herbstauktion kann mit einem runden Jubiläum aufwarten. Es handelt sich um die nunmehr bereits 100. Münzauktion, welche vom 15. bis 17. November 2022 im Stoertebeker Haus stattfindet. Seit mehr als 50 Jahren im Münzgeschäft aktiv, wurde bereits 1983 die erste Münzauktion des Hauses veranstaltet. Über die vielen Jahre konnten immer mehr Münzbegeisterte aus aller Welt spannende Auktionen verfolgen und kleine bis große Münzen und Medaillen ersteigern. Zu den zweimal jährlich stattfindenden Münzauktionen im Frühjahr und Herbst erfolgen nun auch regelmäßig Auktionen im Bereich der Banknoten, diesmal als Auktion Nr. 101 für Banknoten und Notgeld am Ende dieser Auktionswoche am 18. November 2022. Aufgrund der aktuell nicht abschätzbaren Situation finden beide Auktionen leider weiterhin ohne Saalpublikum statt. Es besteht allerdings wie immer die Möglichkeit die Auktion live über das Internet zu verfolgen und über die Bieterplattform Auction Mobility mit Teilnehmern aus aller Welt zu bieten. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite www.emporium-numismatics.com. Hier finden Sie alle relevanten Informationen rund um das Thema „Live-Bidding“. Gebote werden außerdem nach wie vor schriftlich wie auch telefonisch entgegengenommen. Auch eine Vorbesichtigung der Auktionsware vor Ort ist möglich. Nach Terminabsprache und unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften ist dies bis zum 11. November möglich. Telefonisch erreichen sie die numismatische Abteilung unter +49 40 25799-140. Die 100. Auktion – Münzen & Medaillen wartet mit einem umfangreichen und interessanten Angebot von über 3.000 Losen aus der Antike bis in die Gegenwart auf. Sie beginnt mit Prägungen der Kelten und Griechen, reicht zu den Münzen der Römer, Republik und Kaiserzeit, und beinhaltet annähernd 150 Goldmünzen der byzantinischen Ära. Vielfältig geht es weiter mit Münzen aus dem Bereich Ausland. Es finden sich spannende Stücke für den Sammler britischer, chinesischer, italienischer wie auch US-amerikanischer Prägungen. Weitere ansprechende Münzen Habsburgs, Altdeutschlands wie auch des Kaiserreichs und der Moderne runden das Bild ab. Den Sammler erwarten dabei zahlreiche höchst interessante Gepräge von größter Seltenheiten wie auch bester Erhaltungen. Das Titelstück der Auktion - ein Prachtexemplar von 2 Doppie 1626 aus Gold, welches selten in einer derart hochwertigen Erhaltung zu finden ist – kommt diesmal aus Italien (Los 1124, Taxe € 10.000,-). Es wurde unter Odoardo I. Farnese, Herzog von Parma und Piacenza (1622–1646), geprägt. Dessen politische Verwicklungen führten u.a. dazu, dass die Stadt Piacenza stark unter einem Krieg mit Spanien litt. Da der Herzog zudem hohe Schulden beim Kirchenstaat hatte und sogar exkommuniziert wurde, überrascht es nicht, dass er bereits mit 34 Jahren verstarb. Los Nr. 1 Kelten Vindelici, Südliches Germanien AV Stater (2.-1.Jh.v.Chr.), sog. Regenbogenschüsselchen. GOLD, sehr selten, ss-vz Schätzpreis: € 3.800,- Los Nr. 64 Griechenland / Makedonien Alexander III. der Große, 336-323 v.Chr. AV Stater, Amphipolis. GOLD, vz Schätzpreis: € 3.800,- Die Auktion startet mit höchst interessanten Stücken der Kelten (Los 1–16), die den Reigen der „Griechischen Münzen“ einläuten (Los 1–262). Gleich die erste Münze, ein Regenbogenschüsselchen wohl aus dem südgermanischen Raum, ist dabei mit seinem 4- statt 3-Schleifenmotiv äußerst selten im Handel anzutreffen (Los 1, Taxe 3.800,-). Im Bereich der griechischen Münzen erwartet uns ein AV Stater Alexanders des Großen mit dem Athenakopf auf der Vorderseite und einer Nike-Revers (Los 64, Taxe 3.800,-). Die sassanidischen Prägungen unter Sapur I., 241–272, warten ebenfalls aus Gold auf, und zwar als AV Dinar mit der berühmten Darstellung eines Feueraltars auf der Rückseite (Los 235–238). Los Nr. 299 Römisches Reich Claudius, 41-54 AV Aureus (50-51), Rom. GOLD, selten, ss Schätzpreis: € 4.000,- Los Nr. 305 Römisches Reich Nero, 54-68 AV Aureus (54), Rom. GOLD, selten, kl. Feilstelle a.Rd., ss Schätzpreis: € 5.800,- Los Nr. 452 Römisches Reich Commodus, 177-192 AE Medaillon (186-187) Rom. Prachtex., schöne Patina, sehr selten, prägefr. Schätzpreis: € 38.000,- Auf die griechischen folgen die zahlreichen „Römischen Münzen“(Los 266–659). Hier findet sich etwa ein seltener Aureus (Los 299, Taxe 4.000,-) unter Claudius, 41–54, mit einer Abbildung der jüngeren Agrippina. Ebenfalls ein seltener Aureus für Claudius, allerdings als Divus Prägung unter Nero, wartet einige wenige Losnummern später auf seinen Zuschlag (Los 305, Taxe 5.800,-). Ein sehr hochwertiges und äußerstes seltenes Medaillon des Commodus, 177-192, zeigt auf dem Avers einen Januskopf, dem Revers Tellus mit Allegorien der Jahreszeiten (Los 452, Taxe 38.000,-). Unter den „Byzantinischen Münzen“ (Los 660–803) findet sich eine Sammlung von annähernd 150 Goldmünzen, überwiegend Solidi mit unterschiedlichsten Offizinen. Los Nr. 1124 Italien / Piacenza Odoardo Franese, 1622-1646 2 Doppie =Quadrupla 1626 LX, Piacenza. GOLD, Prachtex., sehr selten i.d. Erhaltung, vz-st Schätzpreis: € 10.000,- Los Nr. 1193 Russland Katharina I., 1725-1727 Doppelrubel 1726, Roter Münzhof Moskau. GOLD, von großer Seltenheit, Kr., ss-vz Schätzpreis: € 20.000,- Im Bereich der „Ausländischen Münzen und Medaillen“ (Los 809–1522) von Argentinien bis zu den Vereinigten Staaten von Amerika erwarten die Bieter weitere interessante Einzelstücke und Sammlungen. Hervorzuheben ist das eingangs genannte Titelstück aus Italien, Piacenza, (Los 1124, Taxe 10.000,-). Im Bereich der Vatikanmedaillen finden sich einige interessante Stücke (1364–1409) mit facettenreichen Abbildungen aus dem Kirchenkontext. Aus Russland schließlich stammt der Doppelrubel 1726 aus Gold von Katharina I., 1725–1727, ebenfalls mit religiösen Bezügen (Los 1193, Taxe 20.000,-). Den Auslandsbereich schließt eine größere Sammlung US-amerikanischer Münzen ab, die meisten davon mit PCGS Grading im Slab (Los 1410–1518). Los Nr. 1610 Karolinger Karl der Große, 768-814 Denar (800-814), unbest. Münzst. Von alllergrößter Seltenheit, ss-vz Schätzpreis: € 75.000,- Das nächste Highlight aus der Zeit der „Karolinger“ ist ein Denar Karls des Großen, der von 768 bis 814 über das Fränkische Reich herrschte und häufig als Pater Europae – Vater Europas – bezeichnet wird. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten IMP-AVG (=Imperator Augustus) Denar, welche äußerst selten und nur in wenigen Einzelexemplaren bekannt sind. Hier bietet sich die außergewöhnliche Gelegenheit, eine solche Rarität zu ersteigern (Los 1610, Taxe 75.000,-). Los Nr. 1678 Bayern Maximilian I., 1598-1651 5 Dukaten 1640. GOLD, Prachtex., attrakt. Prägegl., min.Rdf., Rs.kl.Druckstelle, vz-st Schätzpreis: € 28.500,- Los Nr. 1698 Brandenburg-Preussen Friedrich I., 1701-1713 Dukat 1712 CS, Berlin. GOLD, Prachtex., sehr selten, vz-st Schätzpreis: € 12.500,- Los Nr. 1835 Hamburg, Stadt ½ Goldportugaleser 1888 von J.v.Langa. GOLD, Prachtex., min.Rdf., f.st Schätzpreis: € 3.500,- Das Sammelgebiet „Altdeutsche Münzen“ (Los 1667–2025) erweitert die Fülle an hochwertigen Stücken unter anderem mit einem 5 Dukaten 1640 aus Bayern unter Maximilian I., 1598–1651 (Los 1678, Taxe 28.500,-). Geprägt wurde diese elegante Münze auf die Neubefestigung Münchens im Nachklang des 30jährigen Krieges ob der Besetzung durch Schweden. Aus Preußen stammt der Dukat 1712 von Friedrich I., 1701-1713 (Los 1698, Taxe 12.500,-). Unter ihm wurde das Herzogtum zum Königreich Preußen erhoben. Gekrönt wurde er 1701 noch in der Hauptstadt Königsberg - erst 1710 setzte er Berlin als Hauptstadt des Königreichs ein. Eine weitere spannende Münze stammt aus der Hansestadt Hamburg. Der ½ Goldportugaleser 1888 (Los 1835, Taxe 3.500,-) auf die Erweiterung des Stadthauses 1814, weist auf die bewegte Geschichte des Gebäudes hin. Damals wurde es als Sitz der Polizeibehörde genutzt. Zur Zeit des Nationalsozialismus war es der Sitz der Hamburger Gestapo. Heute steht es inzwischen unter Denkmalschutz. Los Nr. 2235 Westfalen Hieronymus Napoleon, 1807-1813 40 Franken 1913 C, Mzz.Adlerkopf. Neuprägung Paris 1867. GOLD, Rarität, Prachtex., min.just., vz/vz-st Schätzpreis: € 6.000,- Los Nr. 2607 Hamburg, Stadt 20 Mark 1881 J. Auflg. 500 Stk. Äußerst seltener Jahrgang, f.vz Schätzpreis: € 13.500,- Los Nr. 2948 Kolonien Deutsch-Ostafrika 15 Rupien 1916 T. GOLD, f.st Schätzpreis: € 6.800,- Im sogenannten „AKS Bereich“ (Los 2026–2243), benannt nach dem Großen Deutschen Münzkatalog, der Münzen zwischen 1800 bis zur Reichsgründung 1871, ist ein 40 Franken 1813 aus Westfalen für Hieronymus Napoleon hervorzuheben. Es handelt sich dabei um eine Neuprägung aus Paris 1867, welche in der Auflage von nur 80 Stücken von den Originalstempeln erfolgte – eine sehenswerte Rarität des 19. Jahrhunderts (Los 2235, Taxe 6.000,-). Es folgt der umfangreiche Jaegerbereich („Die deutschen Münzen seit 1871“). Hier sticht unter den zahlreichen Goldmünzen das 20 Mark 1881 Stück aus Hamburg besonders hervor (Los 2607, Taxe 13.500,-), da dieser Jahrgang äußerst selten ist. Aus den deutschen Kolonien kommen schließlich zwei sogenannte Tabora-Sovereigns (Los 2948 Taxe 6.800,- und Los 2949, Taxe 5.000,-). Diese zwei 15 Rupien von 1916 wurden während des Ersten Weltkriegs mit Gold aus der Sekenke-Goldmine in Ostafrika geprägt. Es sind die einzigen bekannten deutschen Notmünzen aus Gold. Los Nr. 4038 China Bank of Territorial Development 1 Dollar 01.12.1914, Kiangsu. I-II Schätzpreis: € 1.000,- Los Nr. 4149 Deutsches Reich Reichsbanknoten und -kassenscheine 1874-1914 50 Mark 10.01.1882. II- Schätzpreis: € 10.000,- Los Nr. 4347 Deutsche Auslandsbanken Deutsch-Asiatische Bank, 1907-1918 Kiautschou. 1 Dollar 01.03.1907, Tsingtau. IV Schätzpreis: € 5.000,- Die 101. Auktion – Banknoten & Notgeld startet am Freitag, den 18 November 2022. Aufgerufen werden über 450 Lose aus zahlreichen Sammelgebieten. Der Sammler chinesischer Banknoten darf gespannt sein auf 1 Dollar 01.12.1914 aus Kiangsu der Bank of Territorial Development (Los 4038, Taxe 1.000,-) sowie auf einen 25-Yuan-Schein 1919 des Hulunpeierh Official Currency Bureau (Los 4049, Taxe 1.100,-), beide in hervorragender Erhaltung. Das Titelstück der Banknotenauktion kommt diesmal aus dem Deutschen Reich. Es handelt sich um einen Reichskassenschein zu 50 Mark vom 10.01.1882 der Serie E mit 7-stelliger KN in Rot (Los 4149, Taxe 10.000,-). Bis 1906 gab es keine Reichsbanknoten die in Höhe dieses Nominals ausgegeben wurden. Herausragend sind des Weiteren der 1–Dollar-Schein vom 01.03.1907 der Deutsch-Asiatischen Bank aus Tsingtau (Los 4347, Taxe 5.000,-) sowie 5 Dollars vom 01.03.1907 (Los 4348, Taxe 8.000,-). Emporium Hamburg, Abteilung Numismatik, Süderstraße 288, 20537 Hamburg. Telefon: +49 40 25799-140, Fax: +49 40 25799-100, E-Mail: numis@emporium-hamburg.com Homepage: https://www.emporium-numismatics.com/

  • Laos: Neue 10.000- und 20.000-Kip-Noten werden eingeführt

    Am 14. Oktober 2022 kündigte die Bank der Demokratischen Volksrepublik Laos an, im Laufe des Monats neue Banknoten in den Stückelungen zu 10.000 und 20.000 Kip in Umlauf zu bringen. Die neuen Papiernoten mit der Jahresangabe 2020 sollen die beiden ab 2003 ausgegebenen Höchstnominale der laotischen Geldscheine nach und nach ersetzen. Der 10.000-Kip-Schein misst 153 mm x 72 mm und die 20.000-Note 156 mm x 72 mm; die Farbgebung orientiert sich an den Vorgängernoten. Beide Nominale zeigen auf der Vorderseite das gewohnte Porträt des Kaysone Phomvihane, der nach einer unblutigen Revolution und der Gründung der Volksrepublik bis zu seinem Tod Staatsoberhaupt war, sowie im Hintergrund den Pha That Luang in Vientiane. Die Rückseiten sind jeweils einem architektonischen Motiv gewidmet: So ist auf dem 10.000-Kip-Schein die Lao-Nippon-Brücke über den Mekong dargestellt, während die 20.000-Kip-Note das Wasserkraftwerk Theun-Hinboun abbildet. Zu den Sicherheitsmerkmalen der neuen Scheine zählen unter anderem das Staatswappen als UV-Licht-Element, ein Wasserzeichen, ein Sicherheitsfaden mit der Wertzahl sowie OVI-Effekte. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Aus privaten Sammlungen: Fehldrucke zu 1 Milliarde Mark vom 20. Oktober 1923

    Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Gerber Historischer Kontext: Während der Inflation stellten zahlreiche private Druckereien im Auftrag der Deutschen Reichsbank Banknoten her, weil die Reichsdruckerei den gewaltigen Bedarf an Zahlungsmitteln nicht mehr allein bereitstellen konnte. Das führte auch zu Fehldrucken, die zwar eigentlich nicht hätten in Umlauf kommen sollen, doch kam dies hin und wieder vor. Da die Sicherheitsvorkehrungen in privaten Druckereien wohl mitunter nicht so streng gehandhabt wurden wie bei der Reichsdruckerei, gelangte auch der eine oder andere An- oder Fehldruck in Sammleralben. Der hier vorgestellte Fehldruck einer Reichsbanknote zu 1 Milliarde Mark vom 20. Oktober hat eine simpel zu erklärende Ursache. Der Schein war nur als einseitiger Druck vorgesehen. Dabei sollte der schwarze Textdruck über dem hellgraublauen Unterdruck-Muster erfolgen. Bei diesem Fehldruck wurde der Druckbogen verkehrt herum eingelegt, weshalb der Textdruck auf der eigentlich leeren Rückseite des Scheins erfolgte. Geschehen ist das, wie das Firmenzeichen AJ verrät, entweder bei der Germania Druckerei oder bei Ullstein in Berlin. Die Zuweisung dieses Doppelbuchstabens durch die Abteilung Hilfsbanknotendruck der Reichsbank ist bis heute nicht endgültig geklärt. Es handelt sich übrigens über zwei getrennte Scheine! Das heißt, ein oder mehrere Druckbogen mit Unterdruck blieben ohne den Text-Überdruck, während ein oder mehrere Bogen ohne Unterdruck mit dem Textdruck versehen wurden. Anschließend schnitten wohl Druckerei-Mitarbeiter die Kuriositäten aus oder es blieben ganze Bogen erhalten, die später geschnitten wurden, um die Scheine an Sammler zu verkaufen. Solche Fehldrucke sind heute durchweg selten! Bei dieser Hilfsbanknote kommen sie mit den Firmenzeichen AJ und AR vor. Land/Region/Ort: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Berlin Emittent: Deutsche Reichsbank Nominal: 1 Milliarde Mark Datum: 20. Oktober 1923 Vorderseite: Text und Reichsbanksiegel in Schwarzdruck Rückseite: Unterdruckmuster mit Wertangabe in Hellgraublau Format: 127 mm x 61 mm Material: Papier mit Wasserzeichen Kreuzblüten Nummerierung: 36 - AJ Authentizität: Original Zitate: DEU-144F1/F2 (Grabowski: Deutsche Banknoten ab 1871) Ro./Gra. 119 (Rosenberg/Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871) GER-122 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues, not listed) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com. Literaturhinweis: Hans-Ludwig Grabowski Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Mehr lesen … Leseprobe

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 40

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt und modern, Vorschlag M 614 Roger Pfund Geboren 1943 in Bern. Seit 1971 für die Schweizerische Nationalbank tätig. Von ihm stammen Entwürfe zur letzten französischen Banknotenserie und zum Schweizer Pass. Er nahm an zahlreichen PR-Kampagnen teil und wirkte u. a. als Designer für die 700-Jahr-Feier der Schweiz und die 50-Jahr-Feier der Vereinten Nationen. 2002 wurde er zum "Officier" des französischen Kultur-Ordens ernannt. Die zweite Entwurfsserie von Roger Pfund wird von wichtigen abstrakten Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts beeinflusst. Jeder Schein zeigt ein farbiges Mosaik von sich überlappenden Symbolen, das von einem Symbol dominiert wird. 5 Euro, Vorder- und Rückseite. 10 Euro, Vorder- und Rückseite. 20 Euro, Vorder- und Rückseite. 50 Euro, Vorder- und Rückseite. 100 Euro, Vorder- und Rückseite. 200 Euro, Vorder- und Rückseite. 500 Euro, Vorder- und Rückseite. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Lexikon: Entwertung

    Auch ohne besondere Kennzeichnung ist ein Geldschein entweder nach Überschreitung des aufgedruckten oder aufgestempelten Einlösungstermins oder eines öffentlich bekanntzugebenden Außerkurssetzungs- oder Einlösungstermins ungültig. Eine Einlösungsverpflichtung besteht dann nicht mehr. Solche wertlos gewordenen Scheine, falls sie aus irgendwelchen Gründen nach der Einziehung oder Einlösung nicht vernichtet wurden, oder auch als solche gekennzeichnete Musterscheine wurden und werden vielfach mit zusätzlichen Entwertungsstempeln oder Lochungen versehen, um eine missbräuchliche Verwendung als Zahlungsmittel zu verhindern. Vor allem bei Notgeld, das in vielen Fällen nach der Einlösung an Sammler abgegeben wurde, finden wir die verschiedensten Arten von Entwertungsabstempelungen. Die Stempel "Entwertet", "Ungültig" oder "Ungiltig" wurden am häufigsten verwendet, wobei oft noch zusätzlich der Gemeinde- bzw. Stadtstempel oder der Stempel der Einlösungsstelle und die Datumsangabe als Einlösungsbestätigung hinzugefügt wurden. Doch auch Staatspapiergeld und Banknoten kommen mit Entwertungsstempeln vor, im englischen Sprachgebrauch "Candelled" (Entwertet) oder "Void" (Wertlos). Sogar die Stempel "Falsch" oder "Falsum" und "Faux" besagen nicht immer, dass die Scheine Fälschungen waren. In einzelnen Fällen wollte man damit auch außer Kurs befindliche Scheine kennzeichnen. Die primitivste Art der Entwertungskennzeichnung ist das Durchbalken der Scheine mit Tintenstrichen oder gar die Lochung oder Abtrennung von Geldscheinteilen (Ecken abschneiden, halbieren usw.). Solche den Schein beschädigende Entwertungsarten sind natürlich für den Sammler schmerzlich (Beispiele: Belgien, Hasselt, Notgeld von 1914/15; Deutschland, Berlin, Notgeld [Großgeld] von 1918; Trier, Notgeld [Großgeld] von 1918; Niederlande, viele Notgeldscheine von 1940). Variierten die fehlenden Stücke bei den einzelnen gleichartigen Scheinen oder blieben die abgetrennten Stücke erhalten, so wurden von den Sammlern vielfach durch Zusammenkleben mehrerer beschädigter Scheine oder von Teilstückchen "komplette" Scheine wieder hergestellt (Beispiel: Fanning Island, Plantations Ltd, 1 Pfund 1943). Der Sammlerwert der durch Kennzeichnung entwerteten Scheine ist in aller Regel niedriger als der von unveränderten Scheinen, wobei neben der Häufigkeit auch der Grad der Entstellung eine Rolle spielt. Beispiele für verschiedene Entwertungen Hier soll und kann nur eine kleine Auswahl von verschiedenen Entwertungen gezeigt werden. Zusätzlich zu den von Albert Pick aufgeführten Arten gibt es natürlich auch noch handschriftliche Entwertungen, Entwertungen durch Perforation oder durch Überdrucke. Es wäre sicher interessant, das Thema ausführlicher zu behandeln und die verschiedensten Arten von Entwertungen zu dokumentieren. Abb. 1: Stadt Altenburg, Gutschein über 10 Mark vom 15. November 1918 (Großgeld) mit einzelner kleiner kreisrunder Lochentwertung. Abb. 2: Volksstaat Hessen, Schatzanweisung über 21 Mark Gold = 5 Dollar (wertbeständiges Notgeld) vom 20. Oktober 1923 mit einzelner großer kreisrunder Lochentwertung. Abb. 3: Stadt Apolda, Notgeldscheine der Hochinflation über 500 Milliarden Mark vom 10. November 1923 mit doppelter großer kreisrunder Lochentwertung. Abb. 4: Bank von Griechenland, Banknote zu 500 Drachmen vom 1 Oktober 1932 mit sechsfacher großer kreisunder Lochentwertung. Interessant ist, dass bereits entwertete Scheine befristet wieder in Umlauf gegeben wurden, weil es unter deutsch-italienischer Besatzung im Zweiten Weltkrieg zu einem Mangel an Zahlungsmitteln kam. Abb. 5: Württembergische Notenbank, Banknote zu 100 Mark vom 1. Januar 1875 mit siebenfacher großer kreisrunder Lochentwertung. Abb. 6: Generaldirektion der Berg-, Hütten- und Salzwerke in München, Nochgeldschein der Hochinflation über 20 Milliarden Mark vom 29. Oktober 1923 mit einfacher rechteckiger Lochentwertung. Abb. 7: Sächsische Bank zu Dresden, Muster der Banknote zu 500 Mark vom 15. Juni 1980 mit Überdruck "MUSTERDRUCK", siebenfacher sternförmiger Lochentwertung sowie dreifacher Perforation "UNGÜLTIG". Abb. 8: Stadt Apolda, Notgeldschein (Großgeld) über 5 Mark vom 15. November 1918 mit einfacher Perforation "UNGÜLTIG". Abb. 9: Konversionskasse für deutsche Auslandsschulden, Kassenschein über 40 Reichsmark vom 28. August 1933 mit Perforation "ENTWERTET" . Die Scheine stammen aus dem ehemaligen Besitz der Deutschen Reichsbank, waren bei der Staatsbank der DDR eingelagert und wurden nach der Wiedervereinigung mittels Perforation entwertet, bevor sie auf dem Sammlermarkt verkauft wurden. Abb. 10: Preußen, Provinz Ostpreußen, Königliche Regierungshauptkasse Gumbinnen, Gutschein (Großgeld) über 5 Mark vom 8. November 1918 mit handschriftlicher Entwertung "Unbrauchbar" und zusätzlichem Faksimile-Unterschriftsstempel. Abb. 11: Deutsche Notenbank in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, Muster zur Banknote über 2 Mark von 1948 (sowjetischer Druck), Entwertung durch Perforation "MUSTER" und zusätzlichem Kastenstempel "MUSTER". Abb. 12: Stadt Bamberg, Gutschein (Kleingeld) über 50 Pfennig von 1919 mit Entwertungsstempel "Bezahlt". Abb. 13: Frankfurter Bank, Banknote zu 35 Gulden vom 1. Januar 1855 mit Entwertung durch Kastenstempel "AUSSER COURS". Abb. 14: Oldenburgische Landesbank, Banknote zu 100 Mark vom 1. april 1875 mit Entwertung durch neunfache Abstempelung mit "CASSIRT". Abb 15: Bank of England, Banknote zu 1 Pfund: Entwertung im September 1941 durch die Inselverwaltung von Guernsey unter deutscher Besatzung mit Stempelaufdruck "Withdrawn | from Circulation | September 18th. | 1941." (Aus dem Verkehr gezogen, 18. September 1941. Abb. 16: Bank von Griechenland, angehaltene und durch doppelte Abstempelung entwertete Fälschung zu 10.000 Drachmen vom 10. Januar 1995. Abb. 17: Ostpreußen, Regierungshauptkasse in Allenstein, Gutschein (Großgeld) über 10 Mark vom 31. Oktober 1918 mit Überdruck "Ungültig!". Abb. 18: Polnische Nationalbank, Muster der Banknote zu 200 Zlotych vom 25. März 1994 mit Entwertung durch Überdruck "WZÓR" (Muster), Nullnummer und zusätzlicher Angabe einer Muster-Nummer. Abb. 19: Winterhilfswerk des deutschen Volkes, Wertschein zu 1 Reichsmark 1941/42 mit Entwertung durch Eckabschnitt. Abb. 20/21: Landesbank der Rheinprovinz, Notgeldschein über 1000 Mark vom 15. September 1922 mit Entwertung durch Wellenschnitt und rückseitigem Bankstempel. Abb. 22: Frankfurter Bank, Rückseite einer durch fünffache Lochung und zusätzlichen Randabschnitt entwerteten Banknote zu 500 Mark vom 1. Januar 1874, die durch Einsetzen fehlender Teile in die Lochungen repariert wurde. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abb. 1–4, 6–12, 15–21: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski. Abb. 4, 13, 14, 22: Sammlung Manfred Kranz

www.geldscheine-online.com | Regenstauf

© 2025 Battenberg Bayerland Verlag GmbH

bottom of page