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  • Assignaten der französischen Revolution: Dezimalsystem und Inflation

    Im Eurogebiet hat man sich seit 2002 an nur eine Währung im Portemonnaie gewöhnt, auch wenn man ins benachbarte Ausland fährt und an eine gemächliche Inflation von ca. 2 Prozent. Früher gab es in jedem Land andere Geldscheine und eine oft höhere Inflation, wenn man nicht gerade in stabilen Währungsgebieten wohnte. Abb. 1, Assignat über Fünf Pfund. Maße 6 cm x 9,5 cm. Im revolutionären Frankreich gab es ab 1789 als Papierwährung das Pfund / Livre, hervorgegangen aus dem lateinischen Begriff libra pondo. Auf der Schatzanweisung über fünf Pfund (s. Abb. 1) ließen sich die hauptsächlichen Änderungen und Errungenschaften in Frankreich seit dem Sturm auf die Bastille in Paris am 14. Juli 1789 ablesen, falls man des Lesens mächtig war, was allerdings damals auf die wenigsten Menschen zutraf. Beginnen wir rechts oben in der Ecke mit den Losungen der Revolution im Zierrand: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit oder den Tod. (Liberté, Egalité, Fraternité ou la mort). Rechts unten eine Aufforderung zur Denunziation von Fälschern dieser Assignaten: Die Nation belohnt denjenigen, der Geldfälscher meldet. (La nation récompense le dénonciateur). Den mittleren Teil müssen wir erst oben dann unten lesen: Hergestellt am 10. Tag im Nebelmonat [das heißt vom 22. Oktober bis zum 20. November] des zweiten Jahres der Republik Frankreich. (Créé le 10. Brumaire de l´an deuxième de la République Française), das heißt der 31. Oktober 1793. Dann links unten der Strafsatz, die Androhung der Todesstrafe für Geldfälscher. (La loi punit de mort le contrefacteur). Zum Abschluss oder Beginn links oben die Beschwörung der Einheit und Unteilbarkeit der Republik. (Unité, Indivisibilité de la République). In jeder Ecke befindet sich zudem die Wertangabe in Ziffernform und das gestrichene "L" als Währungsangabe, ähnlich wie wir es noch heute vom britischen Pfund (£) kennen. Das französische Pfund zerfiel übrigens in 20 Sols, die spätere und wohl bekanntere Bezeichnung lautet Sous, der wiederum hatte 12 Deniers. Das britische Pfund zerfiel noch bis 1971 in 20 Schillinge, der Schilling in 12 Pence, bevor es auch auf das Dezimalsystem umgestellt wurde. Assignat über 50 Sous nach dem Gesetz vom 4.1.1792, im vierten Jahr der Freiheit [l´an quatriéme de la liberté] mit zwei Papierstempeln. Maße 7 cm x 8,4 cm. Die Todesformel im Motto der französischen Revolution wurde später weggelassen, da sie nicht nur märtyrerhaft gemeint war, sondern durchaus auch aktiv, was dann im Terror der Guillotine endete und der Gleichmacherei durch das Fallbeil. Es tauchten massenhaft Fälschungen auf, trotz der Wasserzeichen und Prägestempel mit bekannten allegorischen Figuren. Viele kamen aus den Kreisen der adeligen Emigranten in England. Das trug auch zur inflationären Ausbreitung dieser Geldscheine bei. Zu den Neuerungen der Revolution kamen auch eine neue Jahreszählung und neue Monatsnamen, von denen heute meist nur noch der oben genannte Brumaire und bei Feinschmeckern der Hitzemonat Thermidor bekannt ist. Zwar gab es weiterhin zwölf Monate, aber die Woche wurde in das Dezimalsystem einbezogen und von sieben auf zehn Tage erweitert. Der Monat hatte ab dem 5. Oktober 1793 nur noch drei Wochen (décades) und somit nur noch drei Wochenenden. Diese arbeitnehmerunfreundliche Kalenderreform wurde von Napoléon, dem Beender und Vollender der Revolution im Jahre 1805 wieder zurückgenommen. Mit der Ausrufung der Republik am 22. September 1792 endet die Monarchie. Ludwig XVI. überlebte sie nur um knapp vier Monate, bevor er das Schafott besteigen musste. Abb. 3, 125 Pfund Assignat vom 18.09.1793 mit zwei Jakobinermützen in den Ecken des Zierrandes. Maße 9,3 cm x 16 cm Durch die Einführung von Assignaten kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung in der jungen Republik, der zuerst auf der Beschlagnahmung des klerikalen Grundbesitzes beruhte. Die auf zukünftige Einnahmen der enteigneten Grundstücke von Klöstern, geflüchteten Adeligen etc. verausgabten Staatsanleihen (vgl. Abb. 3 Hypothéqué sur les Domaines Nationaux), ursprünglich noch mit Zinscoupons, erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass sie in Umlauf gebracht, als allgemeine Zahlungsmittel verwendet wurden, auch in immer kleineren Stückelungen. Zudem war am 11. April 1793 ein Verbot von Edelmetallgeld erlassen worden. Das konnte die Inflation aber auch nicht bremsen. Mehr zum Thema Assignaten und Inflation im Lexikonartikel hier bei Geldscheine-Online von Albert Pick vom 30. Oktober 2019. Abb. 4, Kleiner Assignat über 10 Sous nach dem Gesetz vom 23.05.1793 im zweiten Jahr der Republik, mit zwei Papierstempeln, links der vom Luis d´ Or oder Ecu bekannte geflügelte Genius mit der Umschrift Règne de la Loi (Rechtsstaatlichkeit) entworfen durch Augustin Dupré, seit 1791 Graveur General des Monnaies, Maße 7,5 cm x 9 cm. Seit dem 15. August 1795 gab es den Franc zu 100 Centimes als einziges Zahlungsmittel in Frankreich bis zur Einführung des Euro. Der 15. August ist heute übrigens in ganz Frankreich Feiertag (Mariä Himmelfahrt, Assomption) und gleichzeitig der Geburtstag von Napoléon Bonaparte (15.08.1769 auf Korsika – 05.08.1821 auf St. Helena). Der Beschlagnahmung und Versteigerung der Klöster verdanken wir die Champagner-Kellereien in Reims und Umgebung. Abb. 5, Assignat über 100 Francs vom 7. Januar 1795. Aufwändig gestalteter Zierrand mit einem Papierstempel und Wasserzeichen mit drei Motiven. Maße 9,7 cm x 14 cm. Wie in Deutschland das Inflationsgeld der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts überlebte auch in Frankreich viel Assignatengeld und bis heute verblüffend viele ungeschnittene Bögen. Das dünne, nur einseitig bedruckte Papier, eignet sich gerahmt sehr gut als dekorativer Wandschmuck. Chrisitian Merker

  • Fälscher & Falschgeld: Teil 51

    Geschichten, die Geschichte machten, Teil 8: Die „Andreas“-Angelegenheit und das „Unternehmen Bernhard“ Alfred Naujocks, der Mann, der den Krieg begann. Falsche Pfunde für die Nazis Im Jahre 1940 hob die Prager Kriminalpolizei die Fälscherwerkstatt eines gewissen Vojtech Hrdina aus, in der dieser englische 1-Pfund-Noten hergestellt hatte. Ebenfalls in Prag wurde kurz darauf ein Richard Hallasch verhaftet, er hatte sich auf 5-Pfund-Noten spezialisiert. Obwohl die Erzeugnisse beider Herren dilettantisch gemacht und von schlechter Qualität waren, gab es für sie – wie für die meisten anderen ihrer Fälscherkollegen – keine Probleme, die Fälschungen abzusetzen. Wollte ein Bürger des Reichsprotektorates Böhmen und Mähren dieses verlassen, musste er seine Ausreise quasi erkaufen, das heißt, in US-Dollar oder in Pfund Sterling bezahlen. Gleichfalls war bei illegaler Ausreise harte Währung gefragt, nur gegen solche waren die Fluchthelfer bereit, zu arbeiten. Und schließlich benötigten die Flüchtlinge in ihrem Zielland ebenfalls harte Valuta. Offiziell beziehen konnte man die werthaltigen Währungen nicht mehr; die Deutschen hatten nach ihrem Einmarsch die Ablieferung aller Fremdwährungen befohlen und den Besitz von Devisen verboten. Lediglich auf dem Schwarzmarkt waren solche Noten noch zu bekommen, zu horrenden Kursen, versteht sich. Die Kurse von Dollar und Englischem Pfund stiegen täglich. Oder aber man bezog ausländische Währungen aus Kellerunternehmen wie denen der Herren Hrdina und Hallasch, freilich mit dem Risiko, dass die Falsifikate schlecht gemacht waren und im Ausland erkannt werden würden. Ein Fernschreiben ging nun vom Reichssicherheitshauptamt (RSHA) nach Prag, in dem SS-Obergruppenführer Reinhard Heydrich anordnete, dass der Abschlussbericht über die beiden genannten Falschgeldfälle alle Details bis hin zur letzten Kleinigkeit zu enthalten habe. Die beiden in der Kriminalabteilung der Polizeidirektion Prag 1 tätigen Beamten, Kriminalsekretär Willy Abendschön und sein Kollege Kriminalkommissar Oskar Fleischer, wunderten sich zwar über diese Anweisung aus Berlin, waren dies doch eher läppische Fälle von absolut untergeordneter Bedeutung. Doch sie vernahmen die beiden verhafteten Tschechen nochmals ausführlich und erstellten einen neuen Abschlussbericht, in dem nun, wie von Berlin gewünscht, detailgenau die Herstellungstechniken der beiden Fälscher beschrieben waren. Dieser zeitraubende Auftrag war den beiden Kriminalisten also völlig rätselhaft, war doch das Delikt Geldfälschung grundsätzlich eher von geringem Interesse. Zumal gerade zu dieser Zeit die gesamte Dienststelle mit einer anderen wichtigen Sache befasst war, nämlich der fieberhaften Suche nach einem Doppelagenten aus den eigenen Reihen, dessen Funkverkehr seit Monaten abgehört wurde. Aber mit dem RSHA und seinem Chef Heydrich legte man sich besser nicht an, sondern führte seine Befehle einfach aus, ohne groß nach Sinn und Zweck zu fragen. Als nach drei Tagen der Bericht schließlich im Entwurf fertig war, tippte ihn die Sekretärin Helga Tobias ab. Ein Kriminalrat Schulze wurde vom Leiter der Gestapoleitstelle Prag, SS-Standartenführer Dr. Otto Geschke, zu einer Dienstreise nach Berlin beordert, um den Umschlag mit dem Bericht Reinhard Heydrich persönlich zu überbringen. Ein gewisser Alfred Naujocks wurde von Heydrich über den Inhalt des Vernehmungsberichts sofort und in allen Einzelheiten informiert. Um den Schein zu wahren, sorgte man in Berlin dafür, dass in „Internationale Kriminalpolizei“, dem Organ von Interpol (die Interpol-Zentrale war 1938 von Wien nach Berlin verlegt worden) sowie in der internationalen Publikation über aufgetauchtes Falschgeld mit dem Titel „Erkennungszeichen“ Nummern und Erkennungsmerkmale der Prager Fälschungen veröffentlicht und alle angeschlossenen Staaten über das Vorkommen dieser Fälschungen gewarnt wurden. Auf der einen Seite mimten die Herren also die korrekten Polizeibeamten, denn auch das Deutsche Reich war dem Internationalen Abkommen zur Bekämpfung der Falschmünzerei vom 20. April 1929 beigetreten. Gleichzeitig aber informierten sie sich genauestens über alle Fälscherdetails und Herstellungstechniken, die die beiden Verhafteten angewendet hatten. Vielleicht konnte man ja noch die eine oder andere Finesse hinzulernen. Denn was man in Prag nicht wissen konnte: auch in Berlin war man derzeit fleißig dabei, sich dringend benötigte Devisen auf ganz ungewöhnliche Weise zu beschaffen. Drehen wir also die Zeit um rund 70 Jahre zurück und blicken hinter die Kulissen eines der größten Staatsgeheimnisse des Dritten Reiches, der gigantischsten und abenteuerlichsten Falschgeldaffäre, die es jemals gegeben hat und die genau genommen aus zwei Affären besteht: die ursprüngliche „Andreas“-Angelegenheit und das „Unternehmen Bernhard“. Das erstgenannte Unternehmen wird heute in der Literatur häufig schlichtweg vergessen. Findet es denn einmal ansatzweise Erwähnung, werden Tatbestände hieraus sehr häufig mit denen des Nachfolgeunternehmens „Bernhard“ verwechselt. Bis heute ranken sich legendenhaft Un- und Halbwahrheiten um diese gigantischen Fälschergeschichten, wobei sich Details von „Andreas“ und „Bernhard“ sowie Dichtung und Wahrheit im Laufe der Zeit zu einem undurchsichtigen Geflecht vermischt haben. Diese Darstellung versucht daher, die wesentlichen, zumeist auf gesicherten Erkenntnissen sowie auf Aussagen von Zeitzeugen und Beteiligten dieser Operationen beruhenden Fakten zusammenzuführen. Vielfältige und großteils aufwendige Recherchen waren dazu erforderlich. Karlheinz Walz Fortsetzung folgt … Karlheinz Walz: Fälscher & Falschgeld, 280 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-86646-084-3. Das Buch können Sie für nur 9,90 EUR in unserem Online-Shop kaufen!

  • Fälscher & Falschgeld: Teil 57

    Geschichten, die Geschichte machten, Teil 11: Exkurs In Großbritannien waren bis Ende der 1940er Jahre Banknoten im Allgemeinen und die großen Wertstufen ab 10 Pfund im Besonderen weit weniger gebräuchlich als in anderen Ländern. Dies wird auch insofern verständlich, wenn man sich vor Augen hält, dass der offizielle Kurs von 1 Pfund = rd. 20 Reichsmark bereits bei einer 5-Pfund-Note einen Wert von umgerechnet 100 Mark repräsentierte, zum damaligen Zeitpunkt für den Normalbürger eine Menge Geld! Zudem wurde im Vereinigten Königreich vielfach mit Schecks gearbeitet, eine Zahlungsweise, die sich zum Beispiel in der Bundesrepublik erst in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren so richtig entwickelte. Neben den Münzen von 1 Farthing (¼ Penny) bis zur Halfcrown (2 Shilling, 6 Pence) bildeten die Banknoten zu 10 Shilling und 1 Pfund den Hauptanteil des Geldumlaufs des täglichen Barzahlungsverkehrs, dazu kam eine gewisse Menge an 5-Pfund-Noten. Diese Banknoten ab 5 Pounds aufwärts bis zur 1000-Pfund-Note wurden, sobald sie zur Bank of England zurückflossen, von dieser nicht wieder ausgegeben. Sie wurden mit einem „Bezahlt“-Vermerk gestempelt, anhand ihrer Seriennummer in den Büchern der Bank als eingelöst gekennzeichnet und vernichtet. Dies war ein Relikt der ehemaligen Einlösepflicht der Banknoten in Gold, des heute noch auf den Banknoten der Bank of England aufgedruckten Zahlungsversprechens „I promise to pay...“, welches aber heute nur noch verdeutlichen soll, dass die Bank jederzeit die von ihr ausgegebenen Noten einlöst, egal wie alt sie sind und egal wie ihr Zustand ist. Die Vernichtung der Banknoten nach ihrer Einlösung bedeutete, dass genau diese Scheine mit ihren spezifischen Ausgabedaten und Seriennummern nicht mehr nachgedruckt wurden! Ersatzbedarf druckte die Bank of England dann mit einem aktuellen Datum zum Zeitpunkt des Beschlusses des Drucks und mit neuen Seriennummern. Das bedeutete, dass ein unautorisierter Nachdruck, und sei er noch so originalgetreu, möglicherweise recht schnell auffliegen würde, nämlich dann, wenn der Bank of England falsche Scheine zur Einlösung präsentiert wurden, deren Originale zwischenzeitlich ebenfalls bereits zu ihr zurückgeflossen, damit eingelöst und als vernichtet registriert worden waren. Dieser Problematik war man sich in Berlin durchaus bewusst und genau so wurden ja dann auch die perfekt gefälschten Scheine in London erkannt. Die englischen Noten großer Wertstufen wurden damals also so behandelt wie das, was sie ursprünglich ja auch einmal waren: Ein Depositenschein über eine gewisse, hinterlegte Menge Edelmetall, der bei Einlösung seine Funktion erfüllt hatte und ungültig gemacht werden konnte. So gab die Bank of England stets nur neue Noten wieder in Umlauf. Man unterschied damals in England nach „Banknotes“, die eingelöst und vernichtet wurden, und nach „Bills“, also Scheine, die längere Zeit zirkulierten und auch bei Zurückfließen zur Bank of England von dieser wieder ausgegeben wurden. Hierzu gehörten die beiden kleinen Wertstufen. Ihren Namen „White Notes“ erhielten die Stückelungen ab 5 Pfund aufgrund ihres Aussehens: Lediglich die Vorderseite wies ein Druckbild auf, welches aus dem Notentext mit Wertbezeichnung und Unterschrift des Chief Cashiers bestand, und das durch ein verziertes Medaillon mit dem Bild der sitzenden Britannia ergänzt wurde. Das gesamte Vorderseitendruckbild war in einfarbig schwarzem Buchdruck gehalten, die Rückseite war komplett unbedruckt und diente den Eigentümern bei Weitergabe einer Note oftmals zum Vermerk des eigenen Namens, also ein Indossament, wie wir es heute von Scheck und Wechsel kennen. Dem Schutz vor Fälschung diente ein vollflächig über die gesamte Banknote gehendes, kompliziertes Wasserzeichen, welches aus eng liegenden, parallel verlaufenden Wellenlinien bestand, an drei Stellen durch die Wertbezeichnung in Zahlen und Buchstaben sowie am oberen und unteren Rand durch den Schriftzug „Bank of England“ unterbrochen war. Drei Besonderheiten enthielt dieses Wasserzeichen: Ein ovales Feld, das später mit dem Britannia-Bild überdruckt wurde, war ebenfalls ausgespart. Im unteren Teil in der Mitte des Wasserzeichenbildes befand sich ein ca. 35 x 8 mm großes Rechteck, welches eine Buchstaben/Zahlen-Kombination enthielt, die Produktionswoche und –jahr des Papiers angab. Des Weiteren war neben dem eigentlichen Wasserzeichenbild ein großer Buchstabe ebenfalls in Form eines Wasserzeichens enthalten. Dieser Buchstabe befand sind im handgeschöpften Papierbogen (Nutzen) immer zwischen zwei Wasserzeichenbildern, einmal oben, einmal unten. Durch das Zertrennen der Bogen wurde dieser Buchstabe oftmals geteilt, sodass er dann auf dem einen Schein zum Beispiel rechts unten nur als Fragment, auf dem gegenüberliegenden Schein dann links unten fast ganz zu sehen war oder umgekehrt. Dieser Buchstabe war immer mit dem aus der oben genannten Buchstaben/Zahlen-Kombination identisch. Es handelte sich hierbei um ein Siebzeichen, das heißt, neben der Produktionswoche des jeweiligen Jahres konnte immer auch festgestellt werden, von welchem Sieb und damit von welchem Schöpfer der betreffende Papierbogen (Nutzen) stammte. Beispiel: F1134 im Rechteck und der große Buchstabe F seitlich des Wasserzeichens bedeuteten, dass das Papier von dem mit „F“ gekennzeichneten Schöpfsieb in der 11. Produktionswoche des Jahres 1934 hergestellt worden war. Die neuen Banknoten wiesen zur Unterscheidung zu den bisherigen Ausgaben geänderte Farben auf. Der Stichtiefdruck war durch Buchdruck ersetzt worden. Die Nachahmung der beiden kleinsten englischen Notenwerte, der „Bills“, aber war schwerer als ursprünglich angenommen, da sie zum einen auf einem Papier gedruckt waren, das sich hinsichtlich Flächengewicht (ca. 80 g/m²) und Beschaffenheit kaum von den Banknotenpapieren ausländischer Währungen unterschied. Neben einem durchgängigen, über den ganzen Schein verlaufenden Flächenwasserzeichen mit parallel verlaufenden Wellenlinien (ähnlich dem Wasserzeichen der großen Wertstufen) enthielten die Scheine zusätzlich als Wasserzeichen ein Kopfbildnis der behelmten Britannia. Zum anderen waren diese Banknoten im hochwertigen Stichtiefdruck hergestellt, der – wenn überhaupt – nur mit großer Mühe zu imitieren war. Neuerliche Probleme kamen im April 1940 auf die Fälscher zu: Soeben hatte die Bank of England die sogenannten Kriegsausgaben der Nominale zu 10 Shilling und 1 Pfund in Umlauf gegeben, die sich in der Farbgebung von den bisherigen Emissionen unterschieden. Zwar hatten die Engländer diese Scheine nun im einfachen und zeitsparenden Buchdruck angefertigt, aber das Papier wies jetzt als Fälschungsschutz einen neuentwickelten, metallischen Sicherheitsfaden auf, der kaum nachzuahmen war. Die Engländer hatten Angst vor Fälschungen aus Deutschland, denn sie waren bereits im Februar 1940 davor gewarnt worden, dass sich die deutsche Regierung mit dem Plan befasste, Pfundnoten perfekt zu fälschen. Fernand Romano, ein England wohlgesinnter italienischer Jude und verlobt mit einer Engländerin, hatte die Meldung in Wien in Erfahrung gebracht und der britischen Botschaft in Paris mitgeteilt. Angeblich hatte ihm eine Redakteurin des Blattes Neue Wiener Zeitung, Viktoria Kunst-Gunther, eine Gegnerin der Nationalsozialsten, jedoch zur Tarnung Mitglied der NSDAP, die Mitteilung zugespielt in der Hoffnung, diese so über Romanos Kontakte den Engländern zur Kenntnis bringen zu können. Aus welcher Quelle diese angebliche Frau Kunst-Gunther die hochbrisante Information bezogen hatte, bleibt einmal mehr unbekannt. Die Richtigkeit dieser Geschichte voraussetzend, lässt sich jedoch vermuten, dass sich wohl im Amt VI des RSHA eine undichte Stelle befunden haben könnte. Die Nachricht wurde von der britischen Botschaft in Paris an das Schatzamt in London gemeldet, welches sie an die Bank of England weiterreichte und dort für helle Aufregung sorgte. Denn kurz zuvor waren einige neue und gefährlich gute Fälschungstypen der 1-Pfund-Note angehalten worden, die in dieser Qualität auf hervorragende Meister ihres Fachs schließen ließen und bereits zu diesem Zeitpunkt in der Londoner Threadneedle-Street den ungeheuerlichen Verdacht keimen ließen, dass bei diesen Falsifikaten eine staatliche Stelle die Hände mit im Spiel haben könnte. Eilends wurde daher die farblich veränderte Ausgabe der beiden gängigsten Wertstufen zu 10 Shilling und 1 Pfund vorbereitet. Zwar wiesen diese jetzt, wie erwähnt, nur noch Offsetdruck auf, dafür aber mit dem neuen metallischen Sicherheitsfaden einen ganz ausgezeichneten Fälschungsschutz. Allerdings hatte man zu keiner Zeit geplant, auch die „White notes“ von 5 Pfund an aufwärts mittels dieses Fadens sicherungstechnisch aufzurüsten. War man doch felsenfest davon überzeugt, dass diese Banknoten aufgrund ihres handgeschöpften Spezialpapiers mit seinem hochkomplizierten Wasserzeichen, den mehreren Dutzend geheimen, zum Teil auch im Druckbild versteckten Sicherheitsmerkmalen sowie des bestimmten Regeln folgenden und nur Eingeweihten geläufigen Nummernsystems so gut wie unfälschbar seien. Eine fatale Fehleinschätzung, wie sich herausstellen sollte. Innerhalb des Unternehmens „Andreas“ waren mit großer Wahrscheinlichkeit nur 5- und 10-Pfund-Noten gefälscht worden. Naujocks stellte die im Frühjahr 1940 vollendeten ersten Druckversuche der kleinen Nennwerte sofort wieder ein, zumal der Nutzen im Verhältnis zum Aufwand der Herstellung viel zu gering gewesen wäre. Die wenigen angefertigten Falsifikate der 10 Shilling- bzw. 1-Pfund-Note waren sowohl hinsichtlich des Papiers als auch des Druckausfalls nur von mittelmäßiger Qualität und nicht zu verwenden, sie wurden vernichtet. Mit ein Grund für diesen Fehlschlag war sicherlich der dienstverpflichtete zivile Drucker August Petrick, ein Druckermeister, der in der Brunnenstraße 99 in Berlin-Friedrichshain (in der Nähe der Jannowitz-Brücke, die über die Spree führte) eine kleine Druckerei betrieb. Petrick war zwar ein erprobter, hochdekorierter Altnazi, in seinem Fach als Drucker aber ein absoluter Stümper. Derrick Byatt schreibt, dass es nach den Unterlagen der Bank von England ein Meistergraveur namens Gerhard Kreische gewesen sei, der angeblich die Platten für den Druck der Fälschungen der beiden kleinen Wertstufen angefertigt hatte. Es gab in Berlin zu dieser Zeit tatsächlich einen Künstler dieses Namens, und zwar einen Graphiker. Ob er mit dem erwähnten angeblichen Graveur identisch ist, war nicht nachzuprüfen. Auch die einschlägige Literatur nennt vielfach diesen Namen, der aber im weiteren Verlauf der Falschgeldaktion nie mehr auftaucht. Dies hat auch seinen guten Grund, denn ein Gerhard Kreische war mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an der Fälscheraktion nie beteiligt gewesen. Die Platten wurden unter strengster Geheimhaltung in den Werkstätten der Reichsdruckerei angefertigt! Auch die Druckfarben waren unter der Hand von dort bezogen worden. Anscheinend wusste auch die Leitung der Reichsbank hierüber Bescheid. Die leitenden Herren hatten sich zwar mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, an einer solchen Aktion mitzumachen, waren aber schließlich dem Druck von Reinhard Heydrich nicht gewachsen gewesen, zumal die deutsche Notenbank zu diesem Zeitpunkt bereits ihre Unabhängigkeit verloren hatte und unter ihrem Präsidenten Walther Funk, in Personalunion Wirtschaftsminister, voll und ganz in den Dienst der nationalsozialistischen Ziele gestellt worden war. Letzterer wusste ganz sicher Bescheid. So stimmte man letztlich zähneknirschend zu. Nun aber ging es mit Hochdruck an die Realisierung der großen Noten ab 5 Pfund. Grundsätzlich hatte man zwar zunächst geplant, alle Wertstufen bis zum 100-Pfund-Schein zu fälschen. Dann aber entschloss man sich, nur die Werte zu 5 und 10 Pfund nachzuahmen. Man ging ja zu diesem Zeitpunkt nach wie vor davon aus, dass der Hauptzweck der Fälschungen darin bestehen sollte, in der Mehrzahl durch deutsche Flugzeuge über England abgeworfen zu werden. Da sich unter den englischen Normalbürgern von den „White Notes“ aber fast ausschließlich nur der 5- und der 10-Pfund-Schein in Verwendung befanden, hätten wertgrößere Stückelungen bei der Verausgabung Verdacht erregt. Damit wäre die Aktion, auch im Hinblick auf die sprichwörtliche Disziplin der englischen Bevölkerung, mit großer Wahrscheinlichkeit ins Leere gelaufen. Allerdings ist heute nicht mehr nachzuprüfen, ob nicht doch einige Exemplare größerer Wertstufen gedruckt worden sind, und sei es nur testhalber. Dass das Projekt unter der Einstufung als „Geheime Reichssache“ lief, der damals höchsten Geheimhaltungsstufe (vergleichbar mit der heutigen höchsten Verschlusssachenstufe „Streng geheim – Amtlich geheimgehalten“), machte die Sache für Naujocks und seine Leute nicht einfacher. Denn sie durften niemanden um Hilfe bitten oder einweihen, es sei denn, sie kamen anders absolut nicht weiter. Sie waren auf sich alleine gestellt und mussten damit beinahe alles selbst organisieren und managen. Die Fälschung englischer Banknoten hatte eine ganz andere Dimension, als die Nachahmung eines Führerscheins oder eines amtlichen Schreibens, wie man sie bisher produziert hatte. Aber Heinrich Himmler und Reinhard Heydrich waren nicht kleinlich. Für das Projekt „Falsche Pfunde für den Endsieg“ stellten sie zwei Millionen Reichsmark bereit, für damalige Verhältnisse eine gewaltig große Summe. Karlheinz Walz Fortsetzung folgt … Karlheinz Walz: Fälscher & Falschgeld, 280 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-86646-084-3. Das Buch können Sie für nur 9,90 EUR in unserem Online-Shop kaufen!

  • Lexikon: Deutsche Golddiskontbank

    Unter den zahlreichen Projekten zur Stabilisierung der durch die Inflation erschütterten Währung wurde das Rentenbankprojekt des Wirtschaftspolitikers Helfferich ausgewählt und im November 1923 die Deutsche Rentenbank gegründet. Man wollte mithilfe dieser Bank und der von ihr ausgegebenen Rentenmarkscheine die (Papier)mark wieder auf der Höhe der Goldmark halten (1 US-Dollar = 4,20 Rentenmark = 4,2 Billionen Papiermark). Zur Förderung dieses Planes wurde auf Initiative des Reichsbankpräsidenten Schacht die Deutsche Golddiskontbank gegründet. Ihr Grundkapital betrug 10 Millionen Pfund Sterling, wovon die Deutsche Reichsbank die Hälfte übernahm. Die Mittel, um die Einzahlung leisten zu können, waren der Deutschen Reichsbank von der Bank of England zur Verfügung gestellt worden. Die restlichen 50 % verteilten sich auf andere deutsche Banken. DEU-197, Deutsche Golddiskontbank: 5 Pfund Sterling vom 20. April 1924, Vorder- und Rückseite. DEU-198, Deutsche Golddiskontbank: 10 Pfund Sterling vom 20. April 1924, Vorder- und Rückseite. Da man nicht wusste, ob den Rentenmarkscheinen das nötige Vertrauen entgegengebracht würde, erhielt die Deutsche Golddiskontbank das Recht zur Ausgabe von Noten. Die hergestellten 5- und 10-Pfund-Noten brauchten jedoch nicht ausgegeben zu werden, da die Rentenmarkscheine überall als vollwertige Zahlungsmittel angenommen wurden. Fast alle Scheine wurden vernichtet (je drei Exemplare bekannt: Sammlung der Deutschen Bundesbank, Sammlung der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank, jetz G+D Stiftung Geldscheinsammlung sowie ehemalige Sammlung Helmut Engel, Stuttgart). Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-183-3 Auflage: 22. Auflage 2020 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 928 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ...

  • Eine falsche englische 1-Pfund-Note der Ausgabe 1940

    Auf der Aachen-Show im März dieses Jahres fand ich in der Grabbelkiste eines französischen Händlers mehrere englische 1-Pfund-Noten der Ausgabe 1940 (Pick Nr. 367 / Duggleby Nr. B249), die sich bei genauer Betrachtung als durchaus gut gemachte Fälschungen herausstellten. Bank of England: 1 Pfund, Fälschung, Vorderseite. Im Frühjahre 1940 ersetzte die Bank von England die seit 1928 umlaufende, im Stichtiefdruck hergestellte grüne 1-Pfund-Note durch eine lithografierte Ausgabe mit der Hauptfarbe Blau sowie pinkem Unterdruck. Papier und Wasserzeichen blieben gegenüber der Ausgabe ab 1928 unverändert. Den durch den vereinfachten Druck verminderten Fälschungsschutz versuchte man durch einen im Papier eingelassenen metallischen Sicherheitsfaden zu kompensieren, der hier bei britischen Banknoten erstmals zum Einsatz kam. Die blauen 1-Pfund-Noten liefen bis 1948 um und wurden dann wieder durch die grüne Vorkriegsausgabe – nun ebenfalls mit Sicherheitsfaden – ersetzt. Bank of England: 1 Pfund, Original, Vorderseite. Dieser fehlt bei den Fälschungen, die ansonsten durchaus aufwendig gemacht sind: Sie weisen ein nahezu identisches Format auf wie die Originalnoten (151 x 84 gegenüber 152 x 85 mm beim Original), sind fortlaufend nummeriert (die mir vorliegenden Scheine tragen aus der Serie C62E die Kennnummern 021415, 021419 und 021469 im Stil der Original-Kennnummern, wobei die einzelnen Ziffern nicht in Reihe stehen) und lassen im Druckbild keine signifikanten Abweichungen gegenüber dem Original erkennen, auch wenn der Druck insgesamt deutlich vergröbert ist, was insbesondere gut bei der sitzenden Britannia auf der Vorderseite sowie der Abbildung des Bankgebäudes auf der Rückseite erkennbar ist. Auch die Farbgebung kommt dem Original nahe (die Blautöne schwanken auch bei den Originalscheinen zwischen Mittel- und Dunkelblau), wobei das Blau der Hauptfarbe blasser ausfällt. Das allerdings kann auch durch den Alterungsprozess verursacht sein, ebenso wie die Vergilbung des brüchigen Papiers, was auf einen hohen Holzfaseranteil hindeutet. Das Papier der Originalnoten besteht aus Baumwoll- und Leinenfasern. Interessant ist, dass der (oder die Fälscher) auch versucht haben, das Wasserzeichen (umlaufende Wellen und Kopf der Britannia im Durchsichtsfenster) zu imitieren. Die Wellen scheinen manuell in das Papier eingebracht worden zu sein (es ist an diesen Stellen merklich dünner und bricht aus, auch ist der Druck auf der Rückseite an diesen Stellen nicht ausgeführt); der Kopf der Britannia ist schwach, aber in hellen und dunklen Schattierungen sichtbar. Bank of England: 1 Pfund, Fälschung, Wasserzeichen. Der Fundzusammenhang (französischer Händler, Fund inmitten stark gebrauchter französischer Banknoten der Jahre 1939–1944) kann darauf hindeuten, dass diese Scheine aus Frankreich stammen könnten. Wäre das möglich? Unlogisch erscheint es mir nicht, insbesondere für die Zeit kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieg. Denn der Französische Franc unterlag nach der Währungsreform 1945 einer gleitenden Abwertung, so dass der Wunsch nach wertbeständiger Absicherung von Ersparnissen groß gewesen sein mag und es daher in der französischen Bevölkerung Bedarf nach „harten Währungen“ gegeben haben kann. Als relativ wertstabile Währung neben dem US-Dollar spielte auch das Britische Pfund noch bis in 1950er Jahre international eine wichtige Rolle. Zugleich war sicherlich die Kenntnis über das Aussehen der englischen Banknoten und deren Sicherheitsmerkmale in der französischen Bevölkerung kaum verbreitet. Ein Ansatzpunkt könnte auch sein, dass sich englische Truppen 1944/45 in Frankreich befunden haben, die als Abnehmer hätten in Frage kommen können. Einen Zusammenhang mit den Fälschungen britischer Pfundnoten im Konzentrationslager Sachsenhausen würde ich dagegen ausschließen wollen, da dort nur Wertstufen ab 5 Pfund („White notes“) hergestellt wurden. Anmerkungen und Hinweise auch zu weiteren Exemplaren zu diesen Fälschungen sind willkommen. Sven Gerhard

  • Toplitzsee ... und kein Ende

    Über die Fälschung englischer Pfund-Banknoten, die die SS im Konzentrationslager Sachsenhausen bis 1945 von Häftlingen drucken ließ, weiß man schon sehr viel an Einzelheiten. Es gibt eine Menge an guter Literatur und auch Spielfilme darüber. Wissen wir alles? Anscheinend nicht! Fast 9 Mio. falsche Scheine wurden nachweisbar gedruckt – in den Wertstufen 5, 10, 20 und 50 Pounds. Aber wie dachten die Nazis über Fälschungen von 1- oder auch 100-Pfund-Banknoten? Von falschen 100-Pfund-Noten hat man bisher wirklich nichts Näheres erfahren. Was man aber weiß: 2009 wurden falsche 1-Pfund-Noten erwähnt, Vorhaben zur Fälschung von 100-Pfund-Noten genannt und 2012 falsche Druckplatten der Hunderter in einem Video gezeigt! „Auf die 100-Pfund-Wertstufe wurde verzichtet, da sie nur unter erhöhtem Risiko illegal hätte verbreitet werden können. Im »Unternehmen Andreas« war an Fälschungen von zunächst Ein-Pfund-Noten gearbeitet worden. Erste Banknoten mit einem Nennwert von einem Pfund wurden im Sommer 1940 fertig gestellt.“1) Auch Karlheinz Walz berichtete über die geplanten Pfund-Noten „Grundsätzlich hatte man zwar zunächst geplant, alle Wertstufe bis zum 100-Pfund-Schein zu fälschen. Dann aber entschloss man sich, nur die Werte zu 5 und 10 Pfund nachzuahmen ...“2) Die falschen 20- und 50-Pfund-Banknoten fertigte man später ebenfalls. Abb. 1: Druckplatte/Galvano für falsche 100-Pfund-Noten, Vs. – die Aussparungen waren für das Einfügen der „Britannia“ und das Datum vorgesehen; das Bild wurde gespiegelt, damit es lesbar ist. Abb. 2: echte 100-Pfund-Note, einseitig gedruckt – mit der Unterschrift von Chief Cashier der Bank of England Sir Kenneth Oswald Peppiatt (1934–1949). Abb. 3: Klischees unterschiedlicher Datumsleisten für falsche Pfund-Noten – das Bild wurde ebenfalls gespiegelt. Also hatten die Nazis die Fälschung von 100-Pfund-Noten nicht nur erwogen, sondern vorangetrieben und mit der Herstellung der Druckplatten auch druckreif gemacht. Sie wurden aus dem Toplitzsee geborgen. Ein Dokument der Briten sagt aus, daß bei den späteren Falschgeld-Vernichtungsaktionen keine 100-Pfund-Noten verbrannt wurden: „It is interesting to note that the list refers to a cypher of a £100 note although to our knowledge no forgeries of this denomination were printed; although we searched, we found none among those which we destroyed.“3) Aber schon im Herbst 1944 wurde den Briten der Umfang der Nazi-Fälscherei bekannt: US-amerikanische Soldaten der 102. Aufklärungskompanie stellten am 19. Oktober 1944 einen deutschen Zivilisten bei Wirtzfeld/Belgien. Mit falschem Pass versuchte der berüchtigte Obersturmbannführer Alfred Naujocks überzulaufen; man erkannte ihn dennoch und der SD-Mann wurde den Briten übergeben. In den Verhören beim britischen Geheimdienst MI5 wurde er im südlichen London gelegenen Camp 020 wochenlang befragt – er hatte über die Falschgeld-Herstellung von Anfang an alles ausgeplappert ... um seine eigene Haut zu retten. Auch den Amerikanern waren die Fälschungen schon 1945 bekannt; der Geheimdienst CIC kam zu Kriegsende in den Besitz von Fälschungen im Wert von 21 Mio. Pfund – in 23 Kisten. Die Tauchgänge der Amerikaner und Briten im Jahr 1946 brachten aber keine Erfolge. Der „Schatz vom Toplitzsee“, Falschgeld, Druckplatten, Dokumente usw. usf., wurde angeblich in der Nacht zum 29. April 1945 versenkt. Die Geschichte ist bekannt; auch das Auffinden erster Funde im Jahre 1959. Hatten die Nazis auch 1-Pfund-Banknoten gefälscht? Im Toplitzsee hat man bisher davon nichts gefunden. Aber falsche Pfund-Noten sind bekannt – beschrieben von Dr. Sven Gerhard.4) Abb. 4: Bergung erster Falschgeldmengen aus dem Toplitzsee im Juli 1957 unter Aufsicht der österreichischen Gendarmerie. Erst über 10 Jahre später wurden abermals falsche Pfund-Noten und danach nochmals Falschgeldbündel sowie 44 dazugehörige Druckplatten sowie insg. 30 größere und kleinere Nummerierwerke geborgen; außerdem unterschiedliche Probeplatten (!) aus Messing und Zink. Aber was der Öffentlichkeit bis heute überhaupt nicht bekannt war, sind andere gefundene Druckplatten – für die Fälschung von französischen Francs. Originalvorlagen waren die in den USA gedruckten Francs-Scheine, die bei der Landung der Alliierten an der Küste der Normandie ab 6. Juni bis zum 15. Juni 1944 ausgegeben wurden. Abb. 5: 50 Francs 1944, Vs., sog. „Supplemental French Francs“. Abb. 6: einheitliche Rückseite der 1944er Scheine zu 50, 100, 500, 1000 und 5000 Francs. Die Franzosen waren über die Ausgabe dieses „Besatzungsgelds“ überrascht und überhaupt nicht einverstanden. Der Legende nach soll General Charles de Gaulle nach seinem Eintreffen am 27. Juni 1944 in Frankreich mit der Faust auf den Tisch geschlagen und das Alliiertengeld mit der Trikolore auf den Rückseiten der Scheine als „Falschgeld“ bezeichnet haben; er verbot den Umlauf dieser Scheine. Beim Treffen de Gaulles mit US-Präsident Franklin Roosevelt am 6. Juli 1944 erpresste man die Franzosen. Roosevelt gab de Gaulle (damals Vorsitzender der provisorischen französischen Regierung) unmissverständlich zu verstehen: falls das französische Volk das Invasionsgeld nicht akzeptiere, würde er General Dwight Eisenhower ermächtigen, statt dessen die US-„Yellow-Seal-Dollars“ und britische „BMA“-Noten in Umlauf zu bringen; de Gaulle wäre dann für mögliche negative Auswirkungen verantwortlich. Danach lenkte General de Gaulle ein, forderte aber den Druck neuer Scheine mit der Auftragserteilung durch die Franzosen. Seine erhoffte Anerkennung als oberster französischer Staatschef durch die Alliierten erfüllte sich nicht. Die Deutschen hatten tatsächlich gemeint, auch diese Scheine fälschen zu müssen – knapp ein Jahr vor Kriegsende! Der Hochmut und die völlige Fehleinschätzung der Nazi-Führung, damit den Kriegsausgang noch irgendwie beeinflussen zu können, ist durch das Auffinden von Druckplatten belegt. Abb. 7: falsche Druckplatten für 50 und 100 Francs 1944, Vs., Bild gespiegelt. Abb. 8: falsche Druckplatte für die Rückseiten, Bild gespiegelt. Abb. 9: falsche Druckplatte für 500 Francs 1944, Vs., stark korrodiert und kaum erkennbar, Bild gespiegelt. Abb. 10: echter 500-Francs-Schein 1944, Vs., mit Aufdruck ÉMIS EN FRANCE (bei den Nachfolgescheinen verändert). Diese Geldscheinserie wurde dennoch gefälscht – von französischen Kriminellen. In einem SHAEF-Dokument kann man nachlesen, dass in der nordöstlich von Paris gelegenen Stadt Pantin die französische Polizei am 6. Januar 1945 zehn Personen verhaftete, die vorwiegend 500-Francs-Scheine gefälscht hatten. Abb. 11: falscher 500-Francs-Schein 1944, Vorderseite. Im 10 Kilometer entfernten Aulnay-sous-Bois fanden die Fahnder über 56.000 falsche 500er. Der Banque des Francs lagen zu diesem Zeitpunkt schon 5200 falsche 500er, 500 falsche 1000er und außerdem 10 falsche 5000er vor. Außerdem beschlagnahmte man 30 Zinkplatten und 7 Nummerierapparate. Original-Scheine waren verhältnismäßig leicht zu fälschen; sie wurden ab 1943 unter Zeitnot in der Privatdruckerei Forbes LMCo. unter dem Decknamen „Tom Cat“ in Boston im Offsetdruck hergestellt. Bei den US-amerikanischen Militär-Finanzoffizieren in Frankreich wurden zuvor schon über 400 Fälschungen, meist 500-Francs-Scheine, von Soldaten abgegeben. Michael H. Schöne Anmerkungen: 1) Florian Osuch: „»Blüten« aus dem KZ«, Hamburg 2009 2) Karlheinz Walz: „Fälscher & Falschgeld“, Regenstauf 2012 3) aus einer Aktennotiz der Bank von England vom 1. Dezember 1959 über die Verbrennung falscher Pfund-Noten, die im Toplitzsee gefunden und vom österreichischen Innenministerium an London übergeben wurden 4) Sven Gerhard: „Eine falsche englische 1-Pfund-Note der Ausgabe 1940“, in Banknoten-online vom 26. April 2022; auf Nachfrage wurde eine Nazi-Fälschung von 1-Pfund-Noten ausgeschlossen Weitere Quellen: www.easydive24.de (Toplitzsee) www.discovery-nationalarchives.gov.uk www.lawrencemalkin.com www.youtube.com vom 8. Juni 2012 = www.dive-adventures.at („Der Schatz vom Toplitzsee/Aktion Bernhard“)

  • Kenia: Neue Banknotenserie wurde am 31. Mai 2019 eingeführt

    Hier können Sie ein Video zu den neuen Banknoten Kenias anschauen! Meldungen zufolge hat die Central Bank of Kenya am 31. Mai 2019 eine komplett neue Banknotenserie in Umlauf gegeben. Die einheitlichen Vorderseiten zeigen das Kenyatta International Conference Centre in der Hauptstadt Nairobi. Jede Note ist mit der Gestaltung der Rückseite einem eigenen Thema gewidmet, um den Reichtum der Menschen und der Natur Kenias zu zeigen. Der 50-Shilingi-Schein widmet sich mit der sog. "Grünen Energie" der ökologischen Stromerzeugung, der Hunderter der Landwirtschaft, der Zweihunderter den Sozialleistungen (Gesundheitswesen, Bildung und Sport), der 500-Shilingi-Schein dem Tourismus und der Tausender der Regierung. Darüber hinaus werden auf den Vorderseiten je in einer Null der Wertzahl die fünf großen Tierarten des Landes dargestellt (Büffel, Leopard, Nashorn, Löwe und Elefant). Hans-Ludwig Grabowski Abb. Owen W. Linzmayer, www.banknotebook.com #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Kenia #Shilingi #Grabowski

  • Neue Varianten: Mai 2021 (Teil 1)

    Europäische Währungsunion 200 Euro Wie Linzmayer B113n3 (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschrift "Christine Lagarde". Malaysia 1 Ringgit Wie MYS-51 (148c), aber mit Unterschrift "Nor Shamsiah Mohd Yunus". Nigeria 5 Naira Wie NGA-38 (Linzmayer B234l), aber mit Unterschriften "Godwin Emefiele/Ahmed Bello Umar" und Jahresangabe "2021". 1000 Naira Wie NGA-36 (Linzmayer B229s), aber mit Unterschriften "Godwin Emefiele/Ahmed Bello Umar" und Jahresangabe "2021". Uganda 2000 Shilingi Wie UGA-50 (Linzmayer B155e), aber mit Unterschriften "Emmanuel Tumusiime Mutebile/Susan Kanyemibwa" und Jahresangabe "2021". 5000 Shilingi Wie UGA-51 (Linzmayer B156e), aber mit Unterschriften "Emmanuel Tumusiime Mutebile/Susan Kanyemibwa" und Jahresangabe "2019". 10.000 Shilingi Wie UGA-52 (Linzmayer B157f), aber mit Unterschriften "Emmanuel Tumusiime Mutebile/Susan Kanyemibwa" und Jahresangabe "2021". 50.000 Shilingi Wie UGA-54 (Linzmayer B159d), aber mit Unterschriften "Emmanuel Tumusiime Mutebile/Susan Kanyemibwa" und Jahresangabe "2021". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Neue Varianten: Juni 2022 (Teil 1)

    Argentinien 1000 Pesos Wie ARG-366 (Linzmayer B422d), aber ohne Druckerei (Fábrica Nacional de Moneda y Timbre, Spanien); Serien Q und R. Bangladesch 10 Taka Wie BGD-54 (Linzmayer B349l), aber mit Jahr 2022. Guatemala 50 Quetzales Wie GTM-125 (Linzmayer B609c), aber mit Druckerei "Orell Füssli Ltd" und Datum "27 DE MAYO DE 2020". 100 Quetzales Wie GTM-126 (Linzmayer B601l), aber mit Datum "25 DE NOVIEMBRE DE 2020". Pakistan 20 Rupees Wie PAK-55 (Linzmayer B233t), aber mit Jahr 2022. 100 Rupees Wie PAK-48 (Linzmayer B235u), aber mit Jahr 2022. Philippinen 50 Piso Wie Linzmayer B1090 (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2022. Polen 200 Zlotych Wie POL-189 (Linzmayer B863a), aber mit Unterschriften "Adam Glapinski/Barbara Jaroszek" und Datum "6 WRZESNIA 2021". Uganda 5000 Shilingi Wie UGA-51 (Linzmayer B156f), aber mit Jahr 2021. Westafrikanische Staaten – Burkina Faso 1000 Francs Wie WAS-315C (Linzmayer B121Cu), aber mit Jahr "(20)22 / 2003" und Unterschriften "Tiémoko Meyliet Koné/Sani Yaya". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Mongolei: Neue Gedenkbanknote

    Zum 100. Jahrestag der mongolischen Volksrevolution gab dei Mongolbank neue Gedenknoten über 10.000 Tögrög aus. Die Gestaltung dieser Scheine entspricht zum größten Teil jener der Umlaufnoten: Dschingis Khan auf der Vorderseite sowie die Altstadt von Karakorum – der Hauptstadt des Mongolischen Reiches. Dem Anlass entsprechend finden sich jedoch auch zusätzliche Elemente auf der Gedenknote: Die Vorderseite zeigt das Logo des Jubiläums und auf der Rückseite ist das Porträt des Gründungsvaters der Mongolischen Volksrepublik, Damdiny Süchbaatar (Suche-Bator), sowie ein Ausschnitt aus seiner berühmten Rede dargestellt. Die Äußere Mongolei war bis 1911 eine chinesische Provinz; mit Unterstützung Russlands konnte die Mongolei die Mandschu-Herrschaft abschütteln, stand danach jedoch unter großem russischen Einfluss. Die innen- und außenpolitische Krisensituation Russlands erleichterte ab 1918 wieder den Einmarsch chinesischer Truppen in die Mongolei. Anfang 1921 besetzte jedoch die Weiße Armee das Land und rief am 13. März 1921 einen unabhängigen mongolischen monarchistischen Staat aus; die Weißgardisten wurden hingegen ihrerseits bereits Anfang Juli desselben Jahres von sowjetischen Verbänden und der Mongolischen Revolutionären Volksarmee unter der Leitung von Süchbaatar geschlagen. In der 1924 gegründeten Mongolischen Volksrepublik wurde er posthum zum Helden der Revolution erklärt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Weltbanknoten – Neue Varianten: Januar 2022

    Barbados 5 Dollars Wie BRB-74 (Linzmayer B233b), aber mit Datum "1 JANUARY 2018" und Unterschrift "Cleviston Haynes". 10 Dollars Wie BRB-75 (Linzmayer B234b), aber mit Datum "1 JANUARY 2018" und Unterschrift "Cleviston Haynes". 20 Dollars Wie BRB-76 (Linzmayer B235b), aber mit Datum "1 JANUARY 2018" und Unterschrift "Cleviston Haynes". Bhutan 400 Ngultrum Wie BTN-33 (Linzmayer B222b), aber mit Jahr 2020 und Unterschrift "Dasho Penjore". Brunei 50 Dollars Wie BRN-39 (Linzmayer B305a), aber mit Datum "5 OKTOBER 2017 / 2020". Guatemala 5 Quetzales Wie Linzmayer B605b (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "13 DE FEBRERO DE 2019". 100 Quetzales Wie GTM-126 (Linzmayer B601i), aber mit Datum "13 DE FEBRERO DE 2019", Unterschriften "Oscar Roberto Monterroso Sazo/Sergio Francisco Recinos" und Druckerei "G&D Currency Technology". Jamaika 1000 Dollars Wie JAM-86 (Linzmayer B241k), aber mit Datum "01.06.2020", Unterschrift "Richard Owen Byles" und Druckerei "DE LA RUE". 1000 Dollars Wie JAM-86 (Linzmayer B241l)), aber mit Datum "01.06.2021", Unterschrift "Richard Owen Byles" und Druckerei "DE LA RUE". Jordanien 5 Dinars Wie JOR-35 (Linzmayer B230i), aber mit Jahr "2021 ٢٠٢١" und Unterschriften "Mohammad al-Issis/ZiadFariz". 10 Dinars Wie JOR-36 (Linzmayer B232g), aber mit Jahr "2021 ٢٠٢١" und Unterschriften "Mohammad al-Issis/ZiadFariz". 20 Dinars Wie JOR-37 (Linzmayer B233f), aber mit Jahr "2020 ٢٠٢٠" und Unterschriften "Mohammad al-Issis/ZiadFariz". 20 Dinars Wie JOR-37 (Linzmayer B233g), aber mit Jahr "2021 ٢٠٢١" und Unterschriften "Mohammad al-Issis/ZiadFariz". 50 Dinars Wie JOR-38 (Linzmayer BB234i), aber mit Jahr "2021 ٢٠٢١" und Unterschriften "Mohammad al-Issis/ZiadFariz". Kanada 10 Dollars Wie Linzmayer B379a (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Carolyn A. Wilkins/TiffMacklem". Kolumbien 50 Pesos Wie COL-462 (Linzmayer B997e), aber mit Datum "26 DE MAYO DE 2020" und Unterschriften "Juan José Echavarría Soto/Marcela Ocampo D.". Kuba 20 Pesos Wie CUB-122 (Linzmayer B908m), aber mit Jahr 2020 und Unterschrift "Marta Sabina Wilson González". 20 Pesos Wie CUB-122 (Linzmayer B908n), aber mit Jahr 2021 und Unterschrift "Marta Sabina Wilson González". 500 Pesos Wie CUB-131 (Linzmayer B917b), aber mit Jahr 2021, Unterschrift "Marta Sabina Wilson González" und neuem Wasserzeichen (Ignacio Agramonte y Loynáz und Wertzahl 500). 1000 Pesos Wie CUB-132 (Linzmayer B918a), aber mit Jahr 2021, Unterschrift "Marta Sabina Wilson González" und neuem Wasserzeichen (Julio Antonio Mella McPartland und Wertzahl 1000). Mauretanien 500 Ouguiya Wie MRT-25 (Linzmayer B129a), aber mit Datum "28.11.2020" und Unterschriften "unbekannt/Scheich el Kebir Moulay Taher". Mauritius 500 Rupees Wie Linzmayer B433c (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Mardayah Kona Yerukunondu/Harvesh Kumar Seegolam/Hemlata Sadhna Sewraj-Gopal". Mongolei 1000 Tögrög Wie MNG-67 (Linzmayer B433c), aber mit Jahr 2020, Unterschrift "Byadran Lkhagvasuren", Reiter als SPARK-Element und ertastbaren Schräglinien am Rand. Pakistan 1000 Rupees Wie PAK-50 (Linzmayer B238t), aber mit Jahr 2021 und Unterschrift "Reza Baqir". 5000 Rupees Wie PAK-51 (Linzmayer B239o), aber mit Jahr 2021 und Unterschrift "Reza Baqir". Philippinen 20 Piso Wie Linzmayer B1084d (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr "2019A" und Unterschriften "Rodrigo Duterte/Benjamin Estoista Diokno". 20 Piso Wie Linzmayer B1084g (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Rodrigo Duterte/Benjamin Estoista Diokno".. Sierra Leone 10.000 Leones Wie SLE-33 (Linzmayer B128e), aber mit Datum "27th APRIL 2021" und Unterschriften "Kelfala Morana Kallon/Ibrahim L. Stevens". Sri Lanka 20 Rupees Wie LKA-123 (Linzmayer B123c), aber mit Datum "2019-12-24" und Unterschriften "Gotabaya Rajapaksa/Weligamage Don Lakshman". Tadschikistan 10 Somoni Wie Linzmayer B217a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Emomali Rakhmon/Kholiqzoda Hokim Hikmatullo". 200 Somoni Wie Linzmayer B220a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Emomali Rakhmon/Kholiqzoda Hokim Hikmatullo". Ukraine 50 Griwen Wie Linzmayer B855a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschrift "Kyrylo Schewtschenko". Ungarn 20.000 Forint Wie HUN-207 (Linzmayer B592d), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Mihály Patai/György Matolcsy/Csaba Kandrács/Barnabás Virág". Westafrikanische Staaten – Benin (B) 10.000 Francs Wie WAS-218B (Linzmayer B124Bt), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné". Westafrikanische Staaten – Guinea-Bissau (S) 2000 Francs Wie WAS-916S (Linzmayer B122Ss), aber mit Jahr 2020 und Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné". 10.000 Francs Wie WAS-918S (Linzmayer B124Sr), aber mit Jahr 2019 und Unterschriften "Romuald Wadagni/Tiémoko Meyliet Koné". Westafrikanische Staaten – Niger (H) 2000 Francs Wie WAS-616H (Linzmayer B122Ht), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Neue Varianten: April 2022 (Teil 2)

    Botswana 50 Pula Wie BWA-32 (Linzmayer B126d), aber mit Jahr 2021, Unterschriften "Thapelo Matsheka/Moses Dinekere Pelaelo" und Druckerei "OBERTHUR FIDUCIARE". Chile 5000 Pesos Wie CHL-163 (Linzmayer B298g), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Mario Marcel Cullell/Alejandro Zurbuchen Silva". Demokratische Republik Kongo 100 Francs Wie COD-98 (Linzmayer B320c), aber mit Druckerei "GIESECKE & DEVRIENT / MUNICH". Dominikanische Republik 200 Pesos Wie Linzmayer B729a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2020 und neuem ColourShift-Sicherheitsfaden (3 mm; Farbverlauf von Pink zu Grün) mit "200 BCRD"; die neue Druckerei (Giesecke & Devrient) ist nicht angegeben. 2000 Pesos Wie Linzmayer B732b (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschriften "Héctor Valdez Albizu/José Manuel Vicente Dubocq". Guatemala 5 Quetzales Wie Linzmayer B605c (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "27 DE MAYO DE 2020" und neuer Druckerei "OBERTHUR technologies". Hongkong – Bank of China Ltd. 50 Dollars Wie Linzmayer B922a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschrift "Sun Yu". Hongkong – The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Ltd. 50 Dollars Wie Linzmayer B697a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2020. Mexiko 20 Pesos (Gedenkbanknote) Wie Linzmayer B726b (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "5 OCT. 2021". 100 Pesos Wie Linzmayer B725d (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "24 MAY. 2021". Mongolei 10.000 Tögrög Wie MNG-69 (Linzmayer B435), aber mit Jahr 2021, unbekannter neuer Unterschrift, Reiter im goldfarbenen SPARK-Element und ertastbaren Schräglinien an den kurzen Seiten für Menschen mit Sehbehinderung. Nepal 500 Rupees Wie NPL-81 (Linzmayer B292a), aber mit Jahr 2020 und Unterschrift "Adhikari". Nigeria 1000 Naira Wie NGA-36 (Linzmayer B229t), aber mit Jahr 2022 und Unterschriften "Godwin Emefiele/Ahmed Bello Umar". Thailand 50 Baht Wie THA-136 (Linzmayer B194c), aber mit Unterschriften "Arkhom Termpittayapaisith/Sethaput Suthiwartnarueput". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

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