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  • Leserpost: Geldscheine mit der Kontrollnummer 1, Teil 5

    Sehr geehrter Herr Grabowski, wie von Ihnen im Geldschein-Online-Newsletter erbeten, sende ich Ihnen beigefügt den Scan eines weiteren Gutscheins mit der Nr. 001, soweit mir bekannt ist es das einzige Exemplar des 1-Goldmark-Scheines der Hohenheimer Studentenhilfe (Maße 117 x 84 mm). Beste Grüße Dr. Axel Sigle Hohenheimer Studentenhilfe e.V.: Gutschein über 1 Goldmark vom 10. Januar 1924 mit der Kontrollnummer 001, Druck einseitig. Antwort der Redaktion Herzlichen Dank für den Scan Ihres Scheins mit Kontrollnummer 1. Solche Scheine sind natürlich etwas Besonderes und ich stelle ihn gern im Geldschein-Blog vor. Ihr Schein diente ja auch als Abbildungsvorlage für den Katalog zum wertbeständigen Notgeld von Manfred Müller. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch auf den Kommentar von Herrn Zbigniew Longa zum Teil 3 unserer kleinen Reihe zu Scheinen mit der Kontrollnummer 1 hinweisen, in dem er ein ganz besonderes Stück aus seiner Sammlung vorstellt! Hans-Ludwig Grabowski

  • Lexikon: Devil's face Notes

    Die ersten Noten der Bank of Canada von 1954 (1, 2, 5, 10, 20, 50, 100 und 1000 Dollars) zeigen ein Porträt der 1952 gekrönten englischen Königin Elisabeth II. Gleich nach Erscheinen der Noten wurde mit etwas Fantasie im Haar der abgebildeten Königin ein scheinbar fratzenähnliches Gesicht (devil's face = Teufelsfratze) festgestellt. Bank of Canada: 5 Dollars von 1954, oben mit Devil's Face in den Haaren der Königin und unten eine später ausgegebene Note mit überarbeiteten Haaren. Bank of Canada: 5 Dollars von 1954, beide Porträts im direkten Vergleich. Aus diesem Grund wurden später die Noten mit korrigierten Platten gedruckt. Die sog. Devil's face Notes wurden ab 1955 durch die neuen Scheine ersetzt und sind heute deutlich seltener als die später ausgegebenen Noten. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 11

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 623 Luís Filipe de Abreu Torres Novas, Portugal, geb. 1935 De Abreu studierte Malerei an der Fakultät der Schönen Künste der Universität in Lissabon. Er arbeitete in den Bereichen Malerei, Wandmalerei, Glasmalerei, stellte künstlerische Wandkacheln her, beschäftigte sich mit Tapisserie, dem Design von Briefmarken, Bühnenbildern, Kostümen, Banknoten und Medaillen. In den Jahren 1982 bis 1997 entwarf er fünf Banknoten für die Zentralbank Portugals. 5 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter der Antike. 10 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter der Romanik. 20 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter der Gotik. 50 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter der Renaissance. 100 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter des Barock. 200 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter der Industrialisierung. 500 Euro, Vorder- und Rückseite: Motive zum Zeitalter der Moderne. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Lexikon: Deutsch-Südamerikanische Bank

    Die Deutsch-Südamerikanische Bank, auch Banco Germanico de la America del Sud, wurde 1906 durch die Dresdner Bank, die Darmstädter und Nationalbank sowie den A. Schaaffhausen'schen Bankverein für den deutschen Handel mit Südamerika gegründet und hatte ihren Hauptsitz in Berlin sowie Niederlassungen in Hamburg, Argentinien (Buenos Aires), Brasilien (Rio de Janeiro), Chile (Santiago de Chile und Valparaíso), Mexiko, Uruguay und Spanien. DAB-70: Deutsch-Südamerikanische Bank auf den Banco Nacional de México, 5 Pesos vom 7. Oktober 1913, Vorder- und Rückseite. DAB-73: Deutsch-Südamerikanische Bank auf den Banco Londres y México, 5 Pesos vom 7. Oktober 1913, Vorder- und Rückseite. DAB-76: Banco Nacional de México auf die Deutsch-Südamerikanische Bank, 5 Pesos vom 7. Oktober 1913, Vorder- und Rückseite. DAB-81: Banco Londres y México auf die Deutsch-Südamerikanische Bank, 20 Pesos vom 7. Oktober 1913, Vorder- und Rückseite. Eigene Noten über 5, 10 und 20 Pesos wurden jedoch nur in Mexiko ausgegeben. Die scheckähnlichen Scheine kamen zusammen mit denen anderer lokaler Banken auf Druck von General Francisco (Pancho) Villa, dem Befehlshaber der División del Norte und Revolutionsführer während des mexikanischen Bürgerkriegs in Umlauf, da dieser Geld zur Bezahlung seiner Truppen benötigte. Sie waren auf den Banco Nacional de México oder den Banco Londres y México gezogen oder wurden von diesen Banken ausgegeben und waren von der Deutsch-Südamerikanischen Bank einzulösen. Sie stammten alle aus der Filiale Torreón und wurden reguläre Zahlungsmittel. Torreón war am 1. Oktober 1913 von den Truppen unter Führung von Villa erobert worden. Auch Scheine mit Vermerk „Falso“ sind Originale und keine Fälschungen! Die Schecks wurden mindestens bis 1915, wahrscheinlich aber sogar noch länger, genutzt. Bekannt wurde auch ein 20-Pesos-Schein des Banco Minero (Niederlassung Torreón) und ausgegeben in der Nachbarstadt Gómez Palacio auf die Deutsch-Südamerikanische Bank vom 7.10.1913 in ähnlicher Gestaltung. Die Scheine der Deutsch-Südamerikanischen Bank sind heute äußerst selten und gesuchte Sammlerstücke. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (umfangreiche Überarbeitung und Bebilderung) Literaturempfehlung: Sämtliche Ausgaben der Deutsch-Südamerikanischen Bank finden Sie hier: Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-183-3 Auflage: 22. Auflage 2020 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 928 Preis: 39,90 EUR

  • Neue Varianten: März 2022 (Teil 3)

    Indonesien 50.000 Rupiah Wie IDN-159 (Linzmayer B614g), aber mit Jahr "2016/2021" und Unterschriften "Perry Warjiyo/Mulyani Indrawati". Neuseeland 50 Dollars Wie NZL-194 (Linzmayer B140b), aber mit Jahr "(20)21" und Unterschrift "Adrian Orr". Sambia 2 Kwacha Wie Linzmayer B165a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2020. 5 Kwacha Wie Linzmayer B166b (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021 und Unterschrift "Christopher M. Mvunga". Sri Lanka 100 Rupees Wie LKA-125 (Linzmayer B125d), aber mit Datum "2019-12-24" und Unterschriften "Mahinda Rajapaksa/Weligamage Don Lakshman". 500 Rupees Wie LKA-127 (Linzmayer B126d), aber mit Datum "2019-01-28" und Unterschriften "Mangala Samaraweera/Indrajit Coomaraswamy". 1000 Rupees Wie LKA-127 (Linzmayer B127d), aber mit Datum "2019-12-24" und Unterschriften "Mahinda Rajapaksa/Weligamage Don Lakshman". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Leserpost: Eine Euro-Banknote mit Glücksnummer?

    Ich habe einen Schein (50 €) in sehr gutem Zustand mit einer interessanten Seriennummer (SA2537777777). Geldschein des Glücks? Können Sie mir bitte etwas mehr dazu sagen? Anbei erhalten Sie ein Bild von dem Schein. Vielen Dank im voraus Mit freundlichen Grüßen D. Lugaric Antwort der Redaktion Es versteht sich von selbst, das praktisch jede Kontrollnummer einer Banknote einzigartig ist, dennoch sind besondere Kontrollnummern sehr begehrt. Denken wir nur an die hohen Zuschläge, die Scheine mit besonderen Nummern auf Auktionen erzielen. Besondere Kontrollnummern können natürlich besonders niedrige Nummern sein, aber auch sog. „Radarnummern“, die von vorn und hinten gleich lesbar sind. Besonders im asiatischen Raum werden Kontrollnummern gesucht, in denen möglichst oft hintereinander die Zahlen 7 oder 8 vorkommen, da diese Glück verheißen. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihre 50-Euro-Note mit „7777777“ auf einer Auktion in China einen hohen Preis erzielen kann. Zum Glück handelt es sich tatsächlich um eine Kontrollnummer und nicht um eine "Seriennummer", weil das den Schein einzigartig macht und nicht gleich eine ganze Serie von Scheinen die "7777777" trägt. Leider wird diese irreführende und falsche Bezeichnung für Kontrollnummern immer wieder verwendet. Tatsächlich gibt es neben Kontrollnummern aber auch Seriennummern, wenn ganze Serien mit eigenen Nummern statt mit Serienbuchstaben gekennzeichnet werden. Wir kennen das zum Beispiel von französischen Banknoten. Hergestellt wurde Ihr Fünfziger laut Druckereikennung "S" (erster Buchstabe vor der Nummerierung oben rechts auf der Rückseite) von der Banca d'Italia. Hans-Ludwig Grabowski

  • 0-Euro-Schein: PEACE FOR UKRAINE zugunsten von "Wir helfen Kindern"

    Der Vorsitzende des Vereins "Wir helfen Kindern" aus Salzgitter, Volker Machura, ist überglücklich. Nicht nur, dass der Verein innerhalb von nur einer Woche Spenden in Höhe von 52.000 Euro für Kinder und Familien aus der Ukraine einsammeln konnte, jetzt hat ein in der Welt der Numismatik sehr bekannter Geschäftsmann aus Salzgitter eine Sonderaktion für den Verein gestartet. Die Firma Mietens & Partner, Großhandel für Münzen und Banknoten, hat einen 0-Euro-Friedensschein "PEACE FOR UKRAINE" aufgelegt. Die Gesamtauflage wurde in Anbetracht der bereits jetzt schon hohen Nachfrage von 5.000 auf 10.000 Stück erhöht. Natürlich werden auch diese, wie alle anderen 0-Euro-Scheine, auf Original-Banknotenpapier gedruckt. Der neue 0-Euro-Friedensschein "PEACE FOR UKRAINE", Vorder- und Rückseite. Der 0-Euro-Friedensschein ist bei den Euro-Souvenirscheinen, die es schon aus vielen Ländern z.B. von Sehenswürdigkeiten gibt und die bei Touristen und Sammlern gleichermaßen beliebt sind, gleichzeitig ein Novum. Nicht nur, dass erstmals eine Spendenaktion damit unterstützt wird, es ist auch der erste 0-Euro-Schein, der vom bislang üblichen Farbschema abweicht und auf der Vorderseite zusätzlich die Nationalfarben der Ukraine Gelb und Blau zeigt. Deswegen liegen die Druckkosten auch um 87,5 % höher, als für übliche 0-Euro-Scheine. Wer den Verein "Wir helfen Kindern" e.V. unterstützen möchte, kann dies durch den Kauf eines 0-Euro-Friedensscheins "PEACE FOR UKRAINE" tun. Jeder Schein kostet nur 7,50 Euro! Bestellungen bitte nur direkt über den Verein! Den Spendenerlös erhält folgender gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kindern und Familien aus der Ukraine: Wir helfen Kindern e.V. Vorsitzender des Vorstands: Volker Machura Lange Wanne 87 38259 Salzgitter Telefon: (05341) 35 921 Mobil: (01522) 1733156 E-Mail: volker.machura@wirhelfenkindern.eu Internet: https://www.wirhelfenkindern.eu/ Der Verein spendet rund 4,00 Euro (3,99 Euro) je verkauften Schein (Verkaufspreis minus Einkaufspreis und Mehrwertsteuer). Zusätzlich spendet die Firma Mietens 1 Euro je verkauften Schein an den Verein. Von 7,50 Euro kommen also rund 5 Euro der Aktion zu Gute. Von den restlichen 2,50 sind die Herstellungskosten und die Mehrwertsteuer zu zahlen. Der Battenberg Gietl Verlag mit den Zeitschriften "MünzenRevue", "Münzen & Sammeln" und "Numismatisches Nachrichtenblatt" sowie die Blogs www.geldscheine-online.com und www.muenzen-online.com bitten Sie um Ihre Unterstützung. Sie helfen damit nicht nur Kindern und Familien, die vom Krieg betroffen sind, sondern erwerben auch ein ganz besonderes denkwürdiges Stück für Ihre Sammlung. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung! Hans-Ludwig Grabowski

  • Neue Varianten: März 2022 (Teil 2)

    Iran 500.000 Rials Wie Linzmayer B296a (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschrift "Akbar Komijani". Mexiko 20 Pesos (Gedenknote) Wie Linzmayer B726a (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "24 MAY. 2021". Nigeria 200 Naira Wie NGA-29 (Linzmayer B227aa), aber mit Jahr 2022 und Unterschriften "Godwin Emefiele/Ahmed Bello Umar". Türkei 5 Lirası Wie TUR-222b (Linzmayer B306b), aber mit Unterschriften "Şahap Kavcıoğlu/Uğur Namık Küçük". 20 Lirası Wie TUR-224 (Linzmayer B302d), aber mit Unterschriften "Şahap Kavcıoğlu/Semih Tümen". 20 Lirası Wie TUR-224 (Linzmayer B302e), aber mit Unterschriften "Şahap Kavcıoğlu/Emrah Şener". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Aus privaten Sammlungen: 5000 Lewa der Bulgarischen Nationalbank von 1938 (1942)

    Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Josef Gerber Historischer Kontext: Seit Ende des 14. Jahrhunderts stand Bulgarien unter osmanischer Herrschaft. Nach der Niederlage der Osmanen im Russisch-Osmanischen Krieg 1877–78 wurden auf dem Berliner Kongress die Grenzen des neuen Fürstentums Bulgarien festgelegt, die ein weitaus geringeres Gebiet umfassten, als ursprünglich von den Bulgaren angestrebt war; darüber hinaus blieb das autonome Fürstentum weiterhin dem Osmanischen Reich als Vasallenstaat tributpflichtig. Die Unabhängigkeit des Fürstentums erkannte das Osmanische Reich erst im Jahr 1908 an und Bulgarien wurde in ein Königreich bzw. Zarentum umgewandelt. Die Gründung der Volksrepublik Bulgarien nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1946 bereitete dem bulgarischen Zarenreich ein Ende. Die Bulgarische Nationalbank wurde am 25. Januar 1879 im neuen autonomen Fürstentum gegründet; 1880 wurde die Bank mit dem Münzrecht und 1885 mit dem Notenrecht ausgestattet. Das Bankgebäude in der Hauptstadt Sofia, das auch auf dieser Note abgebildet ist, entstand in den Jahren 1934–1939 nach Plänen der Architekten Iwan Wassiljow und Dimitar Zolow. Land/Region/Ort: Bulgarien, Königreich (Zarentum), Sofia Emittent: Bulgarskata Narodna Banka Nominal: 5000 Lewa Datierung: 1938 (eingeführt Oktober 1942) Vorderseite: Links im Medaillon Zar Boris III. in militärischer Tracht, mittig Staatswappen; florale Ornamente. Rückseite: Bankgebäude in Sofia; florale Ornamente. Wasserzeichen: Boris III. und Giovanna von Savoyen. Unterschriften: Dobri Boschilow (Gouverneur) / Asen Iwanow (Kassierer) Entwurf: Alexander Boschinow und Wassil Sachariew Format: 200 mm x 106 mm Material: Papier Druck: Giesecke & Devrient, Leipzig/Berlin, Deutsches Reich Nummerierung: 00132070 Authentizität: Original Zitate: BGR-57 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B163a (Linzmayer: The Banknote Book: Bulgaria) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • "Excellence in Currency Award 2022" der IACA endet in einem Remis

    Die International Association of Currency Affairs veranstaltete im Februar 2002 den 16. "Excellence in Currency Award", bei dem IACA-Mitglieder aus einer Vorauswahl ihre Stimmen für die "Best New Banknote or Banknote Series", "Best New Commemorative or Limited Circulation Banknote", "Best New Coin or Coin Series" und "Best New Currency Innovation" abgeben konnten. In der Sparte Best New Banknote or Banknote Series erhielten zwei Kandidaten gleich viele Stimmen: Die 2000- und 20.000-Colónes-Noten der Serie B sowie die 5000-Colónes-Noten der Serie C der Banco Central de Costa Rica aus Polymer-Substrat Guardian™ von CCL Secure (siehe den Bericht dazu), sowie die 50-Manat-Note der Zentralbank von Aserbaidschan aus Papier von G+D/Louisenthal (hier berichtet). Die drei Nominale Costa Ricas wurden am 1. Dezember 2020 (2000 und 5000 Colónes) und am 26. November 2020 (20.000 Colónes) in Umlauf gebracht. Sie zeigen jeweils ein Porträt von Mauro Fernández Acuña, Alfredo González Flores und Carmen Lyra (geb. María Isabel Carvajal) auf der Vorderseite sowie die reiche Tierwelt Costa Ricas auf der Rückseite (siehe auch den Beitrag zu den Noten unter UV-Licht). Der zweite Gewinner der Kategorie, der 50-Manat-Schein der Zentralbank von Aserbaidschan, befindet sich seit 1.1.2021 im Umlauf und zeigt auf der Vorderseite Schulkinder und junge Menschen vor einer Bildungseinrichtung; das Thema "Bildung und Zukunft" wird symbolisiert durch eine Stiege als Sinnbild für eine aussichtsreiche Zukunft sowie geometrische Symbole als Zeichen für die Wissenschaft. Die Rückseite stellt die Landkarte Aserbaidschans auf Mustern traditioneller Teppiche dar. Zur Best New Commemorative or Limited Circulation Banknote wurde die 30-Dollars-Note der Bank of Namibia, gedruckt auf Polymer-Substrat Guardian™ (CCL Secure), gewählt (Bericht). Die Polymer-Gedenknote feiert das 30-jährige Jubiläum der Unabhängigkeit Namibias: Die drei Präsidenten seit der Erlangung der Unabhängigkeit Samuel Nujoma (1990–2005), Hifikepunye Pohamba (2005–2015) und Hage Geingob (seit 2015) sind auf der Vorderseite dargestellt. Die Rückseite zeigt hingegen Spitzmaul-Nashörner. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de)

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 10

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 241 Hannu Järviö und Karin Mörck-Hamilton Hannu: Oulu, Finnland, geb. 1948 Karin: Göteborg, Schweden, geb. 1952 Hannu Järviö studierte Sicherheitsdesign am Kolleg für Schöne Künste der Königlichen Universität in Stockholm. Als er an den Euro-Entwürfen arbeitete, war er Designer in der Banknotenentwicklung bei Crone AB in Schweden. Karin Mörck-Hamilton studierte ebenfalls Sicherheitsdesign an der Königlichen Universität in Stockholm und war zur Zeit der Entwürfe Chefdesignerin in der Banknotenentwicklung bei Crone AB. 5 Euro, Vorderseite: Porträt nach dem Apollo von Belvedere sowie ionisches Kapitell und römisches Mosaik. Rückseite: Dorischer Tempel in Korinth und Aphitheater in Epidaurus. 10 Euro, Vorderseite: Porträt nach dem Vorbild romanischer Skulpturen aus Süd- und Mitteleuropa sowie romanisches Kapitell und Portal. Rückseite: Krypta aus dem mitteleuropäischen Raum und Portal aus Südeuropa. 20 Euro, Vorderseite: Frauen-Porträt und gotisches Kapitell. Rückseite: Streckbogenkonstruktion der Gotik. 50 Euro, Vorderseite: Männliches Porträt und Architektur-Zeichnung im Stil der Renaissance. Rückseite: Fassade nach dem Dom zu Pienza sowie Plan einer Kuppel. 100 Euro, Vorderseite: Weibliches Porträt und perspektivische Studie nach Johann Jacob Schubler sowie Blumen. Rückseite: Mitteleuropäische Architektur des Barock mit Glockentürmen und Kunstschmiedegitter. 200 Euro, Vorderseite: Weibliches Porträt und Wendeltreppe aus Stahl sowie von Buntglas inspiriertes Muster. Rückseite: Gewächshaus aus Stahl und Glas sowie Muster des mitteleuropäischen Kunsthandwerks. 500 Euro, Vorderseite: Porträts einer Frau und eines Mannes der Neuzeit sowie Zeichnung eines Funktions-Hauses. Rückseite: Schröder-Haus in Utrecht (1924) im Bauhaus-Stil. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 9

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt/Modern, Vorschlag M 367 Reinhold Gerstetter Leonberg, Deutschland, geb. 1945 Studierte Grafikdesign in Stuttgart. Sammelte umfangreiche Erfahrungen in Marketing und Design in London, Berlin und Israel. Arbeitete als Grafikdesigner bei der der Bundesdruckerei GmbH in Berlin von 1979 bis 2002, verantwortlich als Chefdesigner für die Gestaltung von Banknoten und Briefmarken. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und gestaltete die letzten Serie der D-Mark und spanischen Peseta-Banknoten. Die Bundesdruckerei GmbH ist einer der führenden Anbieter von Hochsicherheits-Technologien. 5 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach einem Relief-Fragment eines Frauenkopfes, 130 u. Z., Rom. Rückseite: Satellitenbild von Westeuropa 10 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach dem Kopf von "La Primavera" (Frühling), einer Statue von Benedetto Antelami, Kathedrale von Parma. Rückseite: Satellitenbild von Mitteleuropa. 20 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach der Statue des Heiligen Florian (Künstler unbekannt), Detail aus dem Kefermarkt-Altar. Rückseite: Satellitenbild von Nordeuropa. 50 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach dem Porträt einer unbekannten Frau von Sebastiano del Piombo. Rückseite: Satellitenbild des östlichen Europas. 100 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach dem Porträt eines älteren Mannes von Michiel van Mierevelt. Rückseite: Satellitenbild von Nordeuropa. 200 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach einer Fotografie eines unbekannten Mannes. Rückseite: Satellitenbild von Nordeuropa. 500 Euro, Vorderseite: Zeichnung nach der Fotografie "Mann und Frau" von August Sander. Rückseite: Satellitenbild von Südeuropa. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

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