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  • Warnung! Selbst gebasteltes Militärgeld der DDR

    Die Warnung in der aktuellen 22. Auflage des Katalogs über deutsche Banknoten von Hans-Ludwig Grabowski zu Militärgeld der DDR S. 714 f ist wirklich sehr ernst zu nehmen! Auf einer eBay-Seite wird zurzeit Militärgeld der DDR angeboten. Ich musste jedoch zu meiner Überraschung feststellen, dass es sich um Geld zum selber basteln handelt. Man kauft eine bankfrische 5-DM-Note von 1955 (DDR-11, Ro/Gra. 349a, SCWPM GDR-17), möglichst von der richtigen Serie HZ für 100 Euro bei Ebay und dann noch einen Repro-Stempel "Militärgeld" für 30 bis 40 Euro, sogar mit Stempelkissen. Schon kann man sich selber einen "Militärgeldschein" stempeln, wie er tatsächlich zu Testzwecken bei Manövern der NVA in Umlauf gebracht wurde. Dieses private Angebot scheint ja noch durchschaubar, aber wehe, wenn die handgestempelten Exemplare weiterverkauft werden, z. B. durch unwissende Erben. Schaut man sich dann auf den Seiten bei MA-Shops um, werden einem mit Militärgeld gestempelte kassenfrische Fünfer von 1955 bzw. 1980 für knapp 100 Euro angeboten. Kassenfrische Fünfer mit den Serienbuchstaben HZ bekommt man sogar schon für 20 bis 25 Euro. Also muss man als Sammler ganz schön aufpassen! Christian Merker

  • Leserpost: Papiergeld der altdeutschen Staaten

    Ihr Katalog "Das Papiergeld der altdeutschen Staaten" ist großartig. Die Corona-Einschränkungen haben mich dazu gebracht, mich wieder meiner Papiergeldsammlung aus früheren Jahren zuzuwenden. Da kam Ihr Katalog gerade zur richtigen Zeit. Meine Geldscheine hatte ich größtenteils bei Herrn Niko Galke in München gekauft. Ich erlaube mir, zu zwei Ihrer Positionen Anregungen zu geben: Nr. 64: Hier liegt mir ein Nachdruck aus dem Jahre 1984 vor. Ihre Formatangabe kann nicht stimmen. Der Nachdruck hat das Format 163 x 122 mm. Die Farbe des Nachdrucks weicht erheblich von der Farbe Ihrer Abbildung ab. wurde der Nachdruck in der falschen Farbe gedruckt? Der Nachdruck hat die eigenwillige Seriennummer XLVIII. Nr. 71: Hier liegt mir die Seriennummer XXIV vor. Kopien füge ich bei. Mit freundlichen Grüßen Dr. W. Reiß Antwort der Redaktion Vielen Dank für Ihre Anmerkungen und die Farbkopien zum Katalog. Sie haben völlig Recht, bei der Formatangabe zum 100-Gulden-Schein der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank aus dem Jahr 1850 ist mir ganz offensichtlich ein Fehler unterlaufen. Statt 170 x 35 mm muss das Format richtig 170 x 135 mm heißen. Es fehlt also eine Ziffer in der Formatangabe. Die Druckfarben selbst weichen nicht sehr ab, wohl aber die Farbe des Papiers, das bei dem Schein von 1850 im Laufe der Zeit deutlich bräunlich geworden ist, während der viel jüngere Nachdruck von 1984 auf weißem Papier erfolgte. Im Katalog wurden die Serien vermerkt, die den Autoren bekannt waren. Vielen Dank für die Ergänzung zum 5-Gulden-Schein der Königlich Bayerischen Staats-Schuldentilgungs-Commission von 1866. Ich habe mir die Serie XXIV vorgemerkt. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski / Manfred Kranz: Das Papiergeld der altdeutschen Staaten Geldscheine der Staaten auf dem Gebiet des 1871 gegründeten Deutschen Reichs von den Anfängen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-188-8 Auflage: 1. Auflage 2020 Format: 17 x 24 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 344 Preis: 69,00 Euro Zum Buch!

  • Australischer Lehrer lässt 5-Dollars-Note schrumpfen

    Auf der Videoplattform TikTok, die vor allem von jungen Menschen genutzt wird, können kurze Videoclips mit einer Länge von maximal 60 Sekunden hochgeladen werden. Dieses Format nutzte der australische Sekundarschullehrer Joel Kandiah (@thehistoryofmoney), um mit dem Thema Münzen und Banknoten die junge Generation zu erreichen. Am 12. Februar teilte Kandiah ein Video, das mittlerweile über 106.000 mal aufgerufen wurde. Darin warnt er vor "extremer Hitze", die Banknoten aus Polymer-Kunststoff – in diesem Fall eine australische 5-Dollars-Note – auf fast die Hälfte der ursprünglichen Größe schrumpfen lässt. Kandiah beteuerte, die Note nicht vorsätzlich beschädigt zu haben: Er habe beim Bügeln eines Hemds vergessen, dass der Schein noch in der Brusttasche steckte. Detailabbildung aus dem Video von Joel Kandiah auf TikTok. Auch wenn man meinen mag, schon der Hausverstand würde einem sagen, dass Polymernoten unter extremer Hitzeeinwirkung eingehen können, sind diese Scheine generell strapazierfähig und beständig gegen alltägliche Schadensquellen. Noten mit derartigen Schäden werden von der Reserve Bank of Australia in der Regel umgetauscht. Kana Totsuka

  • Aus privaten Sammlungen: 100 Mark der Bayerischen Notenbank von 1875

    Objekttyp: Banknote Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Bereits im März 1875 wurde laut Staatsvertrag der Verzicht der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank auf ihr bis dahin ausgeübtes Notenrecht geregelt. Die Bayerische Notenbank wurde am 6. August 1875 in München gegründet und nahm am 3. November 1875 ihren Geschäftsbetrieb auf. Dieses Datum findet sich auch auf der ersten von ihr ausgegebenen Banknote, dem hier vorgestellten 100-Mark-Schein. Für Bayern gab ab November 1875 nur noch die Bayerische Notenbank Banknoten in Mark-Währung aus, wovon besonders während der Inflation Gebrauch gemacht wurde. Am 1. Juli 1925 verloren alle vor dem 11. Oktober 1924 ausgegebenen Noten ihre Eigenschaft als Zahlungsmittel, konnten aber noch bis 31. Juli 1925 eingelöst werden. Die Bank behielt ihr Notenrecht noch bis 1935, die Reichsmark-Ausgaben von 1924/1925 spielten aber im Umlauf keine große Rolle mehr. Land/Region/Ort: Deutsches Reich, Königreich Bayern, München Emittent: Bayerische Notenbank Nominal: 100 Mark Datierung: 3. November 1875 Umlauf: 5. November 1875 bis 1. Juli 1925 Vorderseite: Links und rechts je zwei allegorische Figuren (Sitzende Frau mit Kind als Personifizierung der Bank) mit Symbolen der Industrie (Zahnrad), des Handwerks (Hammer und Amboss), des Handels (Merkurhelm, Waage und Geldsäcke), der Seefahrt (Anker), der Landwirtschaft (Pflug, Sense, Harke, Sichel, Obstkorb, Getreibegarbe und Weinreben) sowie des Überflusses (Füllhorn). Legende Vs.: BAYERISCHE BANKNOTE / No KN Zahlbar mit No KN / HUNDERT MARK / München, den 3. November 1875 / Bayerische Notenbank / Unterschriften Rückseite: Wertangabe in Ornamenten. Legende Rs.: BAYERISCHE NOTENBANK / LIT. A. No KN / 100 HUNDERT MARK 100 / Straftext / DEUTSCHE REICHSWÄHRUNG / Eingetr. Fol. Nr. Handunterschrift des ausgebenden Kassenbeamten Entwurf: Klimsch, Eugen Herstellung: Druck, Giesecke & Devrient, Leipzig Wasserzeichen: Die Buchstaben "B B N" im Halbbogen Format: 159 x 102 mm Material: Papier Nummerierung: Lit. A. No. 2045020 Authentizität: Original Zitate: BAY-2c (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871; Deutsches Notgeld, Band 10: Das Papiergeld der deutschen Länder 1871–1948) GK-73c (Grabowski/Kranz: Das Papiergeld der altdeutschen Staaten) 717 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S921 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) I.2a (Pick: Das Papiergeld Bayerns) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Unbekannter Propaganda-Schein aus Italien

    Er sieht fast aus wie ein 1000-Lire-Schein von 1943, wie ihn US-amerikanische Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs, nach der Landung auf Sizilien, in ganz Italien ausgaben. Es ist jedoch ein Propaganda-Schein – ein italienischer von 1946. Genau genommen ist es eine geldscheinähnliche Wahlwerbung der Fronte dell’Uomo Qualunque. Gern wurden Geldscheine für Werbung oder Propaganda oder auch Hetzdrucksachen genutzt; auch Kopien oder geldähnliche Scheine wurden immer wieder gern genutzt und sollten Interesse bei Wohlhabenden und Armen finden. Solche Beispiele sind aus Deutschland hinlänglich bekannt – aus dem Kaiserreich, der Weimarer Republik und bis hin in die heutige Zeit. So auch von der 1944 in Italien gegründeten konservativen und populistischen Partei FUQ, d. h. „Jedermann-Front“. Anhänger und Mitläufer der ehemaligen faschistischen Partei Mussolinis PNF fanden hier eine politische Heimat. Der Gründer Guglielmo Giannini propagierte den sog. Qualunquismo und beteiligte sich an den italienischen Parlamentswahlen am 2. Juni 1946. Abb. 1: Vs. der Wahlwerbung der FUQ von 1946 mit dem Aufruf: „non votando l’U.Q. rimarrete siete“ (oben: ≈ wenn du nicht abstimmst, bleibst du wie du bist). Abb. 2: Rs. der Wahlwerbung, Wahlaufruf für die Liste 10 zu den ersten Parlamentswahlen in Italien nach dem Zweiten Weltkrieg; rechter Text: „AMICI: dobbiamo vincere la battaglia elettorale, scacciare questi pazzi settari, ristabilire l´ordinee la morale ricominciare a lavorare seriamente. Se vincessero « gli altro » voi non salvereste un centesimo di quanto possedete; immaginate cosa potrebbe essere fatto contro i vostri estabilimenti, le vostre imprese, i vostri affari e le vostre famiglie (≈ FREUNDE: Wir müssen den Wahlkampf gewinnen, diese sektiererischen Verrückten vertreiben, Ordnung und Moral wiederherstellen, wieder ernsthaft arbeiten. Wenn „die anderen“ gewinnen, retten Sie keinen Centesimo von Ihrem Besitz; stellen Sie sich vor, was man tun könnte gegen Ihre Einrichtungen, Ihre Unternehmen, Ihre Geschäfte und Ihre Familien) Die Parolen der Partei erreichten die über 28 Millionen wahlberechtigten Italiener kaum. Mit der spitzfindigen Frage „quale fine farà il vostro denaro senza l’Uomo qualunque?“ (sinngemäß: was wird mit deinem Geld passieren ohne der Uomo qualunque?) erreichte die monarchistisch und rechtsextreme Partei auf Platz 5 lediglich über 5 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von über 89 Prozent. Die siegreiche Democrazia Cristiana bekam über ein Drittel und die Sozialistische Partei knapp 21 sowie die Kommunisten fast 19 Prozent der Wählerstimmen. Die Parlamentswahlen sollten auch über die künftige Staatsform – Monarchie oder Republik – entscheiden. Das Ergebnis war die Abschaffung des Königreichs. Ein Jahr später begann der Niedergang der FUQ; als die Christdemokraten Unterstützung durch den italienischen Klerus bekamen. Auch durch die Gründung der neofaschistische MSI liefen der FUQ die Anhänger davon. Der Blocco Nazionale, in dem die FUQ aufgegangen war, erreichte bei der Parlamentswahl vom April 1948 weniger als 4 Prozent der Stimmen – daraufhin zerfiel die Partei. Abb. 5: 1000 Lire 1943, Vs., 1,2 Mio. AMC-Scheine wurden von der Forbes LMCo. in Boston gedruckt. Die Propaganda-Note bleibt jedoch ein interessantes Zeitzeugnis, für die ein Militärgeld-Schein als grafische Vorlage diente. Die Ausgabe der Militärgeld-Lira in den Wertstufen 1, 2, 5, 10, 50, 100, 500 und eben 1000 Lire mi Datum 1943 und 1943 A löste nicht nur heftige Diskussionen, sondern auch eine große Inflationswelle in Italien aus. Abb. 6: der Zeitungskopf der „l’Uomo qualunque“ von 1945 zeigt einen Italiener, der völlig ausgequetscht wird. Das Motto der am 27. Dezember 1944 erstmals in Rom erschienenen Zeitung „l’Uomo qualunque“ und der FUQ lautete: „Abbasso tutti!“(≈ Nieder mit allen!) – das erinnert fast an heutige Zustände in unserem Land … Michael H. Schöne Quellen: MPC Gram, Port Clinton 2020 https://overland.org.au https://de.wikibrief.org https://de.wikipedia.org

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 6

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt/Modern, Vorschlag M 147 Erik Bruun Viborg, Finnland (heute Russland), geb. 1926 Studierte an der Central School of Industriedesign in Helsinki. Promotion zum Doktor der Künste h.c. an der Universität für angewandte Kunst in Helsinki im Jahr 2002. Arbeitete als Grafikdesigner und besaß ein Designstudio in Helsinki. Er hat eine breite Palette von Veröffentlichungen, von Briefmarken und Plakaten bis zu Jahresberichten und finnischen Banknoten. 5 Euro, Vorderseite: Naturschutz, Vögel, eine Nachtigall. 5 Euro, Rückseite: Naturschutz. 10 Euro, Vorderseite: Luftreinheit, Insekten, ein Pfauenauge. 10 Euro, Rückseite: Vegetation. 20 Euro, Vorderseite: Meeresfauna. 20 Euro, Rückseite: Wasserreinheit. 50 Euro, Vorderseite: Ökologische Landwirtschaft. 50 Euro, Rückseite: Windkraft, saubere Energie. 100 Euro, Vorderseite: Wälder, die "Lunge der Welt". 100 Euro, Rückseite: Fotosynthese, Sauerstoff. 200 Euro, Vorderseite: Naturschutz, eine Waldschnepfe (lateinisch: Scolopax Rusticola). 200 Euro, Rückseite: Solarenergie. 500 Euro, Vorderseite: Fossilien. 500 Euro, Rückseite: Wasserqualität, Plankton, Algen. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Geldschein-Notizblöcke für Sammler!

    Am 1. April 2020 haben wir erstmals die Idee von Geldschein-Notizblöcken für Sammler vorgestellt (siehe hier). Das war kein Aprilscherz! Bereits vorab gingen zahlreiche Vorbestellungen ein, obwohl die Notizblöcke noch gar nicht verfügbar waren. Serie 1: Epochen der deutschen Papiergeld-Geschichte Für Sie hatten wir in einer ersten Notizblock-Serie vier ganz besondere Geldscheine aus vier Epochen der deutschen Geldgeschichte ausgewählt. Diese Serie war rasch ausverkauft! Serie 2: Raritäten der deutschen Kolonien und Schutzgebiete Die zweite Serie bietet vier verschiedene Notizblöcke mit wahren Kostbarkeiten zur Geldgeschichte der deutschen Kolonien. Jeder Block enthält 100 Einzelblätter mit farbiger Darstellung der Vorderseiten und unbedruckten Rückseiten und ist von einer Banderole umgeben. Der Druck erfolgt jeweils im Original-Format der Scheine! Jeder Block ist etwa 1,5 cm dick. Die verstärkte Rückfront des Blocks bildet die Rückseite des jeweiligen Scheins in Schwarzweiß-Druck ab. Direkt in unserem Online-Shop bestellbar! NUR NOCH RESTBESTÄNDE VERFÜGBAR ... Motiv 5 – Deutsch-Asiatische Bank, Tsingtau: 6,90 Euro Zum Shop! Die Noten der Deutsch-Asiatischen Bank gehören zu den schönsten, seltensten und begehrtesten für Sammler. Der Hauptsitz der Bank befand sich in der Hauptstadt Tsingtau des ehemaligen deutschen Pachtgebiets Kiautschou in China. Wir haben eine 25-Dollars-Note vom 1. März 1907 mit Darstellung der Germania ausgewählt, deren gewaltiges Format von rund 20 x 13,5 cm beeindruckt. Originale davon sind heute echte Top-Raritäten! Motiv 6 – Deutsch-Ostafrikanische Bank, Dressalam: 5,90 Euro Zum Shop! Die Friedensausgaben der Deutsch-Ostafrikanischen Bank von 1905 bis 1912 sind die einzige Banknotenserie mit Porträts von Kaiser Wilhelm II. Der höchste Wert zu 500 Rupien von 1912 mit Porträt des letzten deutschen Kaisers in Admirals-Uniform ist eine gesuchte Rarität ersten Ranges, die jeder Sammler gern sein eigen nennen würde. Motiv 7 – Deutsch-Südwestafrika, Windhuk: 5,90 Euro Zum Shop! Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs waren auch die deutschen Kolonien bedroht. Der kaiserliche Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Theodor Seitz, ließ in Erwartung eines Angriffs durch Truppen der mit Großbritannien alliierten Südafrikanischen Union die Mobilmachung ausrufen und Kassenscheine herstellen. Die sog. "Seitz-Noten" dürfen in keiner guten Kolonial-Sammlung fehlen. Motiv 8 – Deutsch-Kamerun, Duala: 5,90 Euro Zum Shop! Auch die ehemalige deutsche Kolonie Kamerun war zu Beginn des Ersten Weltkriegs von Feindmächten bedroht. Der kaiserliche Gouverneur von Kamerun, Karl Ebermaier, ließ in Erwartung einer britischen Annexion Schatzscheine ausgeben, die heute seltene Belege der deutschen Kolonialgeschichte sind. Direkt in unserem Online-Shop bestellbar! Achtung! Von jedem Geldschein-Notizblock wurde nur eine eng begrenzte Anzahl hergestellt! Lieferung nur, so lange der Vorrat reicht! Ihr Battenberg Gietl Verlag Hans-Ludwig Grabowski

  • Das Ende des Geldes, wie wir es kennen?

    Alexander Hagelüken: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen 222 Seiten, Format 12,3 cm x 20,5 cm, Broschur, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2021 Preis: 4,50 Euro ISBN: 978-3-7425-0670-2 Klappentext: Recheneinheit, Zahlungsmittel und Wertanlage: Geld ist seit jeher vor allem ein Werkzeug. Innovationen im Finanzwesen waren Voraussetzung für eine komplexere Arbeitsteilung, Investitionen und Handel und damit entscheidend für wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritt. Inzwischen aber befinde sich, so Alexander Hagelüken, das Wesen des Geldes in einem radikalen Wandel: Neue Digitalwährungen greifen Staatswährungen an, Digitalkonzerne attackieren das Bargeld und Sparende sehen ihre Ersparnisse durch Niedrigzinsen stagnieren oder sogar schrumpfen. Dies beeinflusse die kollektive Einstellung zum Geld, das als soziale Übereinkunft vor allem auf Vertrauen baue und gerade dadurch anfällig für Krisen sei. Hagelüken beleuchtet die historische Entwicklung und Bedeutung des Geldes, seine Krisen und Umbrüche sowie den aktuellen epochalen Einschnitt und spricht sich für eine breitere Finanz- und Wirtschaftsbildung aus. Von einem fundierten Verständnis des Finanzsystems hänge es ab, ob Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Finanzen sinnvoll absichern, die Geld- und Wirtschaftsordnung demokratisch mitgestalten und sich vor populistisch verkürzten Erklärungen oder der wachsenden Macht großer Konzerne schützen können. Bezogen werden kann das Buch über: Bundeszentrale für politische Bildung, Adenaueralle 86, 53113 Bonn Internet: https://www.bpb.de/ Direkt zum Buch im Online-Shop der BpB: https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/343065/das-ende-des-geldes-wie-wir-es-kennen

  • Weltbanknoten: Neue Varianten–Februar 2022 (Teil 1)

    Barbados 100 Dollars Wie BRB-78b (Linzmayer B237b), aber mit Datum "30 OCTOBER 2017". 100 Dollars Wie BRB-78b (Linzmayer B237c), aber mit Datum "1 JANUARY 2018" und Unterschrift "Cleviston Haynes". Bhutan 1 Ngultrum Wie BTN-27b (Linzmayer B216b), aber mit Jahr 2019 und Unterschrift "Dasho Penjore". Botswana 20 Pula Wie BWA-31 (Linzmayer B125e), aber mit Jahr 2018 und Unterschriften "Ontefetse Kenneth Matambo/Moses Dinekere Palaelo". Hongkong – Standard Chartered Bank 20 Dollars Wie Linzmayer B423a (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "1 JANUARY 2020" und Unterschriften "unbekannt/Benjamin Hung". Hongkong – Bank of China 20 Dollars Wie Linzmayer B921a (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "1 JANUARY 2021" und Unterschrift "Yu Sun". Malawi 2000 Kwacha Wie MWI-69 (Linzmayer B163b), aber mit Datum "1st JANUARY 2020" und Unterschrift "Dalitso Kabambe". Nigeria 20 Naira Wie NGA-34 (Linzmayer B232w), aber mit Jahr 2022 und Unterschriften "Godwin Emefiele/Ahmed Bello Umar". Singapur 2 Dollars Wie SGP-46 (Linzmayer B208n), aber mit zwei Häusern als Symbol. 10 Dollars Wie SGP-48 (Linzmayer B210n), aber mit leerem Quadrat als Symbol. Sri Lanka 50 Rupees Wie LKA-124 (Linzmayer B124c), aber mit Datum "2019-12-24" und Unterschriften "Rajapaksa/Lakshman". Uruguay 200 Pesos Wie URY-96 (Linzmayer B555a), aber mit Jahr 2019 und Unterschriften "Oria/Bergara". 1000 Pesos Wie Linzmayer B557a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2020 und Unterschriften "Arrieta/Graña". Vietnam 20.000 Dong Wie VNM-120 (Linzmayer B344k), aber mit Jahr 2021. 50.000 Dong Wie VNM-121 (Linzmayer B345l), aber mit Jahr 2021. 100.000 Dong Wie VNM-122 (Linzmayer B346n), aber mit Jahr 2021. 200.000 Dong Wie VNM-123 (Linzmayer B347k), aber mit Jahr 2021. Westafrikanische Staaten – Mali 500 Francs Wie WAS-419D (Linzmayer B120Dh), aber mit Jahr "(20)20/2012" und Unterschriften "Romuald Wadagni/Tiémoko Meyliet Koné". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Venezuela: Bolívar-Digital-Noten nach erneutem Währungsschnitt

    Am 1. Oktober 2021 führte Venezuela den Bolívar Digital (Bs.D) ein und setzte somit einen Währungsschnitt von 1:1.000.000 um. Venezuela war 2021 abermals mit 2700 % (IWF-Schätzung) das Land mit der höchsten Inflationsrate der Welt. Bereits in den Jahren 2008 und 2018 kam es in Venezuela zu Währungsschnitten von jeweils 1:1000 und 1:100.000. Die alten Banknoten ab 10.000 Bolívares blieben nun in ihrer jeweiligen Wertentsprechung im Bolívar Digital im Umlauf – erst im März 2021 waren die ehemals höchsten drei Wertstufen von 200.000, 500.000 und 1.000.000 Bolívares, nun 0,2, 0,5 und 1 Bs.D, eingeführt worden. Die Noten aller kleineren Nominale wurden jedoch von der Zentralbank eingezogen. Zusätzlich wurden nun fünf weitere größere Nominale eingeführt: 5, 10, 20, 50 und 100 Bs.D. Die Gestaltung der Vorderseiten dieser fünf neuen Nominale mit dem Porträt des Nationalhelden und Namensgebers der Währung, Simón Bolívar, orientiert sich an der Vorgängerserie; auf den Rückseiten aller fünf Wertstufen ist die Schlacht von Carabobo dargestellt – bereits die Noten zu 1 Mio. Bolívares vom März 2021 zeigten diesen entscheidenen Kampf im venezolanischen Unabhängigkeitskrieg, dessen 200. Jubiläum am 24. Juni 2021 gefeiert wurde. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 5

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt/Modern, Vorschlag M 265 Robert Ballagh Dublin, Irland, geb. 1943 Studierte Architektur und arbeitete als technischer Zeichner, Musiker und Postbote. 1967 begann er mit der Malerei; seine Werke befinden sich in vielen wichtigen Sammlungen, darunter die National Gallery of Ireland, das Ulster Museum, die Hugh Lane Municipal Gallery und das Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg. Er entwarf die letzte Serie der irischen Pfund-Banknoten vor der Einführung des Euro und mehr als 70 Briefmarken für die irische Post. 5 Euro, Vorderseite: eine Schnecke. 5 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale. 10 Euro, Vorderseite: ein Fisch, Symbol für Fruchtbarkeit und Weisheit, und ein Fischernetz, das die frühen Entdeckungsreisen symbolisiert. 10 Euro, Rückseite: ein früher europäischer Globus, der an den Erfolg der frühen Seefahrer erinnert. 20 Euro, Vorderseite: eine Eule, Symbol der Weisheit. 20 Euro, Rückseite: Himmelskarten, die sich auf große astronomische Entdeckungen beziehen. 50 Euro, Vorderseite: ein Hirsch, das römische Symbol der Jagd, der für Klugheit steht. 50 Euro, Rückseite: Fortschritte in der "schriftlichen" Kommunikation - von europäischen Höhlenmalereien mit Jagdszenen über Steinbuchstaben aus der römischen Zeit bis hin zu beweglichen Lettern. 100 Euro, Vorderseite: eine Krabbe. 100 Euro, Rückseite: Der Beitrag Europas zur Erforschung der Unterwasserwelt. 200 Euro, Vorderseite: eine Biene, ein Symbol für Fleiß, Reinheit und Unsterblichkeit, bekannt für ihre Baukünste. 200 Euro, Rückseite: moderne europäische Gebäude und andere architektonische Details. 500 Euro, Vorderseite: ein Molch. 500 Euro, Rückseite: der Aqualung; eine europäische Erfindung, die die Unterwasser- Erforschung ermöglichte. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Lexikon: Deutsche Notenbank

    Am 21. Mai 1948 wurde die Deutsche Emissions- und Girobank zur Koordinierung der Tätigkeit der Emissions- und Girobanken der Länder und zur Regelung des Geldumlaufs in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) gegründet. Nach Bekanntwerden der Währungsreform in den Westzonen, erließ die sowjetische Militärverwaltung am 23. Juni 1948 einen Befehl zur Durchführung einer eigenen Währungsreform in ihrer Besatzungszone. Die Umwandlung der Deutschen Emissions- und Girobank in die Deutsche Notenbank erfolgte am 20. Juli 1948. SBZ-11a, Sowjetische Besatzungszone Deutschlands, Deutsche Notenbank: Banknote zu 1 Deutsche Mark von 1948, sowjetischer Druck mit einem Serienbuchstaben, Vorder- und Rückseite, Abb. AGZ, Sammlung Grabowski. Die Deutsche Notenbank erhielt das ausschließliche Recht zur Notenausgabe in der SBZ und späteren DDR. Nach vorübergehenden Behelfsausgaben, den sog. "Kuponscheinen", waren ihre ersten eigenen Noten nach der Währungsreform in der Sowjetunion gedruckt worden. Nur die 100- und 1000-DM-Noten wurden anfangs in der SBZ gedruckt und ab 1951 dann auch die anderen Werte der Serie 1948. Eine nach dem Volksaufstand von 1953 geplante neue Serie 1954 wurde vorbereitet, aber nicht gedruckt und ausgegeben. Die sog. "Aktion Blitz" sorgte am 13. Oktober 1957 für den schlagartigen Umtausch aller Scheine der Serie 1948 in neu gedruckte Scheine der Serie 1955, die sich aber lediglich farblich von der Vorgängerausgabe unterschied. Nach offiziellen Angaben sollten damit "Schieber, Spekulanten und Kriegstreiber" in Westdeutschland und Westberlin bekämpft werden. DDR-20M1, Deutsche Demokratische Republik, Deutsche Notenbank: Banknote zu 100 Deutsche Mark von 1964, Musternote mit KN "AA 0000000", Vorder- und Rückseite, Abb. AGZ, Sammlung Grabowski. Mit der letzten Banknotenserie der Bank wurde 1964 die Währungsbezeichnung von "Deutsche Mark" in "Mark der Deutschen Notenbank" (MDN) geändert. Mit Gesetz vom 1. Dezember 1967 erfolgte eine erneute Umwandlung in die Staatsbank der DDR. Nach der Währungsunion zwischen Bundesrepublik und DDR übernahm die Deutsche Bundesbank die Funktion der ehemaligen Staatsbank in Mitteldeutschland. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

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