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- Zwei unedierte Notgeld-Kundenschecks des Bankhauses J. Wichelhaus P. Sohn in Elberfeld
Historischer Rückblick Das Bankhaus „Wichelhaus-Bank“ wurde 1790 in Elberfeld gegründet und war neben der Von-der-Heydt-Bank die älteste Bank der Stadt. Im Gründungsjahr gab es im heutigen Wuppertaler Raum keine eigenständigen Banken. In der Regel waren die ersten „Banken“ einem Handelshaus angegliedert und erleichterten das Wechselgeschäft im Handelsverkehr. Das diente dem Handel insbesondere dadurch, dass das seinerzeit aufwändige und gefährliche Mitführen von Gold- und Silbermünzen in größerer Stückzahl unnötig gemacht wurde. Die Firma J. Wichelhaus P. Sohn war als Garn- und Tuchhandlung gegründet worden. Das hauseigene Wechselgeschäft entwickelte sich im Laufe der Jahre aber so gut, dass daraus bereits um 1800 ein eigenes Bankgeschäft hervor ging. Die Wichelhaus-Bank bestand bis 1970. In diesem Jahr wurde das Bankhaus durch die Deutsche Bank übernommen. Kundenschecks 1923 Im August 1923 gab die Wichelhaus-Bank Lohnschecks im Nennwert zu 1 Million Mark aus. In den nachfolgenden Monaten wurden keine Lohnschecks verausgabt. Die Scheckformulare haben ein einheitliches Aussehen und Format. Der Druck der Vorderseite ist überwiegend grünlich, das Papier ist weiß und verfügt über das Wasserzeichen Hakenmäander. Im Unterdruck ist ein Patrizierhaus zu sehen. Es war von 1817 bis 1930 Sitz der Bank und befand sich in Elberfeld an der Berliner Straße 73 (heute Hofkamp). Die Rückseite ist unbedruckt. Eine Druckfirma ist nicht genannt. Abb. 1: Das auf den Schecks abgebildete Bankgebäude der "Wichelhaus-Bank" in Elberfeld. Das Format der Schecks ist ca. 223 mm x 110 mm. Der gedruckte Text „Eine Million / Lohnscheck gegen gesperrtes Guthaben“ kommt in Schreibschrift und in Blockbuchstaben vor. Ort und Datum wurden durch die jeweiligen Firmen entweder handschriftlich oder durch Stempel ausgefüllt. Lohnschecks in Schreibschrift dürften nach Auffassung des Autors seltener vorkommen. Rechts unten ist der Aussteller genannt. Es sind rund 55 Aussteller bekannt, vgl. hierzu die entsprechenden Kataloge. [1][2][3] Ausgegeben wurden die Lohnschecks in den damals selbstständigen Städten und Gemeinden: Barmen, Beyenburg, Elberfeld, Dornap, Unterbarmen, Vohwinkel und Wichlinghausen. Auch heute, nach über 100 Jahren, werden in seltenen Fällen weitere, nicht katalogisierte Ausgaben bekannt. Der jeweilige Aussteller versah in der Regel den Lohnscheck rechts unten mit seinem Firmenstempel. Es sind aber auch wenige Lohnschecks bekannt, die anstatt eines Stempels nur handschriftlich gezeichnet sind. Dies ist keine Unterschrift eines Kunden, sondern der Firmenname. Diese Lohnschecks sind alle seltener. Zwei dieser Lohnschecks sollen hier vorgestellt werden. Beide sind in keinem der bekannten Kataloge beschrieben. Beide Kundenschecks liegen nach bisherigen Erkenntnissen nur als Einzelstücke vor. Brand & Figge Ausgabeort: Elberfeld (gestempelt) Ausstellungsdatum: 20. AUG 23 (gestempelt) Aussteller: handschriftlich Abb. 2: Lohnscheck über 1 Mio. Mark vom 20.08.1923, Firma Brand & Figge. Gegründet 1899 durch Ernst Brand und Ludwig Figge. Die Firma fertigte und vertrieb Damenkonfektion sowie im Besonderen Unterröcke und schwarze Schürzen in großen Stückzahlen. Sie war in Elberfeld zuerst in der Bleichstraße 18 ansässig und zog später mehrfach um. Zwischen 1912 und 1943 befanden sich die Geschäftsräume in der Straße „Hofaue 46“. Abb. 3: Die "Hofaue" in Elberfeld. Das Foto zeigt die Straße „Hofaue“ und stammt vermutlich aus den 1930er Jahren. Auf dem zweiten Haus auf der linken Bildseite ist der Firmenschriftzug „Brand & Figge“ zu erkennen. Die Hofaue war allgemein das Zentrum des Textilhandels und des Konfektionsgewerbes in Wuppertal und darüber hinaus. Auf den Eintrag in Wikipedia [4] sowie dem lesenswerten Buch von Hinrich Heyken: „Die Hofaue – Das Textil-Großhandelszentrum in Elberfeld“ [5] sei an dieser Stelle hingewiesen. In den 1920er Jahren ist der Mitinhaber Ludwig Figge ausgeschieden. 1937 wurde die Firma in Brand & Idel umbenannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden wieder Wirkwaren gefertigt. Im Jahr 1965 ist die Fertigung eingestellt worden und die Firma erlosch. Am 20. August 1923, einem Montag, gab die Firma einen Lohnscheck aus. Der gedruckte Text „Eine Million / Lohnscheck gegen gesperrtes Guthaben“ ist in Blockbuchstaben ausgeführt. Wie viele Schecks ausgegeben wurden, oder ob an weiteren Tagen weitere Schecks ausgestellt wurden ist nicht bekannt. Auch zur Mitarbeiteranzahl liegen leider keine Angaben vor. Die Deutsche Reichsbank gab mit diesem Datum eine Banknote zu 5 Millionen Mark [6] aus und nur zwei Tage später Reichsbanknoten über 100 Millionen Mark. Ernst Graef jr. Ausgabeort: U. Barmen (handschriftlich) (U. Barmen = Unterbarmen) Ausstellungsdatum: 9. Aug. 23 (handschriftlich) Aussteller: handschriftlich Abb. 4: Lohnscheck über 1 Mio. Mark vom 09.08.1923, Firma Ernst Graef jr. Ernst Graef jr. gründete 1903 mit Unterstützung seiner Eltern und Geschwister am Stadtrand der damals selbstständigen Stadt Barmen eine Sägefabrik. In angemieteten Räumen wurden zunächst die notwendigen Maschinen für die Herstellung von Metallsägenblätter selbst konstruiert. Am 5. Juli 1903, dem Geburtstag von Ernst Graef jr., konnten die ersten Sägeblätter fertiggestellt und zum Verkauf gebracht werden. Die Firma entwickelte sich weiter und konnte auch frühzeitig Geschäftsbeziehungen ins Ausland knüpfen. 1913 wurde dann auf eigenem Grundstück in der Oberbergischen Straße in Unterbarmen eine Fabrik gebaut. Abb. 5: Firma Ernst Graef jr., Arbeiter und Angestellt um 1920/21. Das Foto wurde um das Jahr 1920/21 aufgenommen und zeigt die Belegschaft der Firma Ernst Graef jr. Der Firmeninhaber, Herr Ernst Graef jr., verstarb im Jahre 1921 viel zu früh. Seine Geschwister übernahmen die Firma gleichen Namens. Am 9. August 1923, einem Donnerstag, gab die Firma einen Lohnscheck aus. Der gedruckte Text „Eine Million / Lohnscheck gegen gesperrtes Guthaben“ ist in Schreibschrift ausgeführt. Wie viele Schecks ausgegeben wurden, oder ob an weiteren Tagen weitere Schecks ausgestellt wurden ist nicht bekannt. Die Deutsche Reichsbank gab mit diesem Datum Reichsbanknoten über 50.000, 200.000 Mark, 1 und 2 Millionen Mark [7] heraus. Im Jahr 1924 wurde die Firma erweitert, aufgeteilt und unter den Namen der jeweiligen Besitzer weitergeführt. Eine der aus der Aufteilung hervorgegangenen Firmen führte August Graef, Bruder und Mitarbeiter von Ernst Graef jr., erfolgreich unter seinem Namen weiter. Abb. 6: Firmenansicht und Firmeninhaber August Graef um ca. 1924. Heute führt diese den Namen „August Graef GNU GmbH“ und ist in Wuppertal in der Wernerstraße 28 ansässig. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Stanzlinien, Schnellzurichtung, Auswerfmaterialien und Zubehör für die Druck- und Verpackungsindustrie weltweit. Näheres zur August Graef GNU GmbH und seiner Produktpalette kann bei Interesse der Firmenwebseite entnommen werden. [8] An dieser Stelle meinen besonderen Dank an die Mitarbeiter des Stadtarchivs Wuppertal und an die Firma August Graef GNU GmbH für die freundliche Unterstützung. Thomas van Eck Bildnachweis: Kundenschecks: Sammlung van Eck Hofaue: mit freundlicher Genehmigung des Stadtarchivs Wuppertal Belegschaft Firma Ernst Graef jr. und Firmenansicht und Firmenansicht um ca. 1924: mit freundlicher Genehmigung der Firma August Graef GNU GmbH Anmerkungen: Keller-Katalog: Das Notgeld der deutschen Inflation 1923 Katalog van Eck: Das Papiernotgeld der preußischen Rheinprovinz 1914-1948 Wolfgang Schulten: Wuppertaler Medaillen mit Anhang von Horst Kimpel: Das Wuppertaler Kriegs- und Inflationsgeld https://de.wikipedia.org/wiki/Hofaue http://stadtgeschichte-wuppertal.de/hheyken_bilder/heyken_hofaue.pdf Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871; DEU-117 Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871; DEU-110 bis 116 www.graef-gnu.com
- Aus privaten Sammlungen: 50 Francs von Frankreich aus dem Jahr 1931
Frankreich, offiziell die Französische Republik, ist ein Land, das hauptsächlich in Westeuropa liegt. Zu seinen Übersee-Regionen und Gebieten gehören Französisch-Guayana in Südamerika, Saint-Pierre und Miquelon in Nordamerika, die französischen Antillen sowie zahlreiche Inseln in Ozeanien und im Indischen Ozean, wodurch es eine der größten zusammenhängenden ausschließlichen Wirtschaftszonen der Welt besitzt. Eine ausführliche Darstellung der Geschichte Frankreichs finden Sie HIER . Das erste französische Papiergeld waren "billets de monoye" (Geldscheine), die ab 1701 ausgegeben wurden und wie Banknoten in der Bevölkerung zirkulierten. Es folgten 1715 "Billets de l'estat", 1716 "ecús d'especca", 1719 "livres tournois" und 1776 "livres". Der Franc wurde vom Nationalkonvent des revolutionären Frankreichs im April 1795 als Dezimaleinheit von 4,5 Gramm Feinsilber als nationale Währung eingeführt. Im Jahr 1796 wurde der Franc auf 1,0125 Livres festgelegt. Die Banque de France wurde im Februar 1800 mit Sitz in Paris als private Institution zur Verwaltung der Staatsschulden und zur Ausgabe von Banknoten gegründet. Am 27. Dezember 1958 schuf Frankreich den "nouveau franc" (Neuen Franc): Aus 100 alten Francs wurde ein Neuer Franc. Zunächst waren die umlaufenden Banknoten überdruckt, ab 1959 entfielen die Überdrucke und ab November 1962 auch das Wort "nouveau", so dass die Währung erneut nur noch Franc (FRF) genannt wurde. Seit dem 1. Januar 2002 sind in Frankreich Euro-Münzen und -Banknoten zum festen Wechselkurs von 1 EUR = 6,55957 FRF im Umlauf. Französische Francs-Banknoten konnten noch bis zum 17. Februar 2012 in Euro umgetauscht werden. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Frankreich Emittent: Banque de France Nominal: 50 Francs Datierung: 13-8-1931 Vorderseite: Der Nennwert "50" mit einem "F" oben drauf in allen Ecken. Oben in der Mitte "BANQUE DE FRANCE", darunter das Datum, darunter in der Mitte "CINQUANTE FRANCS" [50 Francs] in Worten. Zwei Wasserzeichenbereiche links und rechts. Verzierte Ecken wie von einem Rahmen schmücken alle Ecken der Banknote, eine ovale Girlande aus Kastanien- und Kiefernblättern sowie Früchten und Beeren umgibt die Wasserzeichenbereiche und das gesamte innere Design. Zwei fliegende Putten oben blicken auf den kleinen Kopf der Medusa. Unten hält ein junger Merkur den Textabschnitt des Strafgesetzbuchs. Rückseite: Rahmenverzierung in allen Ecken wie auf der Vorderseite der Banknote, eine ovale Girlande aus Oliven- und Eichenzweigen umgibt die Wasserzeichenbereiche und das gesamte innere Motiv. Eine innere, kreisförmige Girlande aus Früchten umgibt zwei sitzende, allegorische Figuren in der Mitte, eine Frau (Minerva mit einem Umhang) und einen Mann (ein Schmied mit einem Hammer). Der Nennwert "50" am unteren Rand. Unterschriften: L. Platet (Le Cassier principal) und P. Strohl (Le Secrétaire géneral) Material: Dünnes französisches Papier mit zwei Wasserzeichen (die Köpfe von Flora und Pomona im Profil) Druck: Banque de France Format: 176 mm x 123 mm Nummerierung: W.8810 220249689 Zitate: France 80a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B957b ( The Banknote Book : France, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 41 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 64 (TOP POP, 6 Stück), 63 (1 Stück), 58 (3 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Irland: Eine nicht ausgegebene 100-Pfund-Banknote der Serie B
Die Central Bank of Ireland gab ihre Banknoten der Serie B von 1976 bis 1993 in den Stückelungen 1, 5, 10, 20 und 50 Pfund aus. Diese Banknotenserie hat die irische Geschichte zum Thema, mit berühmten Persönlichkeiten auf den Vorderseiten. Die irische Sprache hat auf der Vorderseite Vorrang, während Englisch auf der Rückseite zu finden ist. Die Serie wurde von Sevicon, einem irischen Designunternehmen, entworfen und zeigt, in der Reihenfolge der Nennwerte, folgende Persönlichkeiten: Medb, Johannes Scotus Eriugena, Jonathan Swift, William Butler Yates und Turlogh O'Carolan. Irlands ausgegebene Serie B (irische Geschichte). Nach Aufzeichnungen und Unterlagen in den Archiven der Zentralbank wurde ein Entwurf für eine 100-Pfund-Banknote der Serie B entwickelt, der jedoch kurz vor der Produktion um 1986 verworfen wurde. Das Thema dieses Hunderters umfasste einen Zeitraum der irischen Geschichte von etwa hundertfünfzig Jahren, von etwa 1530, dem Beginn der englischen Eroberung Irlands, bis 1691, dem Jahr der Flucht der "Wildgänse", als einige der katholischen irischen Lords mit ihren Soldaten, Großfamilien und Anhängern ins Exil gingen, was zur Beseitigung der gälischen Aristokratie Irlands führte. Die Wahl für das 100-Pfund-Porträt fiel auf eine legendäre Häuptlingstochter aus der elisabethanischen Zeit, Grace O'Malley, auf Irisch Gráinne Mhaol, bekannt als Granuaile. Sie wurde ausgewählt, um das irische Volk im Allgemeinen zu repräsentieren, da sie zu einer Volksheldin geworden war. Ihr Symbol sind die Schiffe, die sie befehligte. Die abgebildeten Schiffe basieren sich auf einem Entwurf einer Karacke aus einer Irlandkarte von Gerard Mercator (1512-1594) aus dem Jahr 1638. Der Hintergrund bestand ursprünglich aus Unterschriften einer Petition des Unterhauses von 1640, die von vielen Iren unterzeichnet wurde. Die Darstellung von Gänsen innerhalb der Wertzahlen steht für die "Flucht der Wildgänse" aus Irland am Ende des jakobitisch-williamitischen Krieges und bezieht sich auf die Verbannung der irischen Streitkräfte unter der Führung von Patrick Sarsfield, Earl of Lucan, der dem Stuart-König James II. treu ergeben war. Sarsfield hatte die Armee von William of Orange während der Belagerung von Limerick im August bis Oktober 1691 zurückgehalten, nachdem William zuvor in der Schlacht am Boyne 1690 und in der Schlacht von Aughrim im Juli 1691 gesiegt hatte. Im Rahmen des Friedensvertrags von Limerick am 3. Oktober 1691 wurde den Truppen von Sarsfield mit ihren Waffen und Bannern sowie ihren Familien die Möglichkeit eingeräumt, nach Frankreich zu segeln und sich James II. im Exil anzuschließen. Die Rückseite zeigt eine genealogische Karte von Irland, auf der die Orte der Familiennamen verzeichnet sind. Sie stellt die Einheit Irlands dar und basiert auf der Karte "Hibernia: Insula non procul ab Anglia vulgare Hirlandia vocata" von John Goghe aus dem Jahr 1567, der frühesten bekannten Karte der irischen Insel. Ein Original befindet sich im Nationalarchiv in London. Die Entwürfe für die Vorderseite und die Rückseite wurden mehrfach überarbeitet. Eine vollständige Darstellung der Entwicklung dieser Banknote finden Sie HIER (auf Englisch). Zum Zeitpunkt der Überprüfung im Jahr 1986 erwog die Währungsabteilung bereits eine Verkleinerung der in Umlauf befindlichen Banknoten im Einklang mit den internationalen Trends. Es war das erklärte Ziel, die Größe aller Stückelungen zu verringern. Es wurde jedoch als logisch erachtet, mit der 100-Pfund-Note fortzufahren, die größer als die 50-Pfund-Note war, und die Verkleinerung mit der 1-Pfund-Note zu beginnen, die dann 1990 durch eine Münze ersetzt wurde. Die Gestaltung der 100-Pfund-Note hatte so lange gedauert, dass die bevorstehende Entwicklung der Serie C sie einholte. Ein echter Bedarf für eine 100-Pfund-Note wurde nicht gesehen, und auch politische Gründe hätten eine Rolle dabei spielen können, dass die Banknote nie ausgegeben wurde. Ein neues Design für die 100-Pfund-Note folgte dann schließlich 1996 in Form der Parnell-Note der Serie C. Der teilweise gedruckte Probedruck der Vorderseite (am 08.01.2025 versteigert). Ein teilweise gedruckter Probedruck der Vorderseite wurde am 8. Januar 2025 als Los 3125 bei Toovey's (West Sussex, Vereinigtes Königreich) für 2200 Pfund zuzüglich eines Aufschlags von 24,5 %, gegebenenfalls zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten, verkauft. Dieser Probedruck der Vorderseite zeigt zwei Schiffe, aber es fehlt die Porträt-Vignette von Grace O'Malley, die während des Entwurfsprozesses der Banknote geändert wurde. Dieser Probedruck wurde auf Papier gedruckt und auf Kartonpapier geklebt. Zwei der sieben Porträtvignetten von Gráinne Mhaol (am 08.01.2025 versteigert). In derselben Auktion enthielt Los 3124 sieben äußerst seltene Porträtvignetten von Gráinne Mhaol, die für die Verwendung auf dieser Banknote vorgesehen waren. Die Gruppe wurde für 850 Pfund verkauft, zuzüglich Aufschlag und Steuer. Ein komplett gedruckter Probedruck der Vorderseite (am 25.06.2025 versteigert). Am 25. Juni 2025 bot Noonans Mayfair Ltd. (Mayfair, London, Vereinigtes Königreich) in seiner Auktion "Britische und irische Banknoten" als Los 501X einen vollständig gedruckten Probedruck der Vorderseite der 100-Pfund-Banknote an, bewertet mit PMG 64 EPQ. Dieser außergewöhnlich seltene Probedruck zeigt ein wahrhaft wunderschönes Design einer Banknote, die es nie gab aus einer ikonischen Serie. Der Zuschlagspreis für diesen Probedruck betrug 3000 Pfund zuzüglich eines Käuferaufschlags von 24 %. Donald Ludwig
- Museum auf Geldscheine-Online mit neuer Software
Aufmerksamen Lesern und Nutzern unseres Geldschein-Blogs wird aufgefallen sein, dass unser Museum schon seit längerer Zeit nicht weiter ausgebaut wurde. Das liegt vor allem daran, dass für jede einzelne Ausgabestelle (Bank, Land usw.) eine eigene Galerie erstellt werden musste und die Anzahl der möglichen physischen Seiten begrenzt ist. Wir haben uns deshalb unlängst für eine vollständige Umstellung auf ein modernes Datenbank basiertes System (CMS = Content-Management-System) entschieden. Die Erstellung der Software hierzu ist abgeschlossen und ein erster Meilenstein – die ersten 1000 Objekte – sind erfasst und können aktuelle bereits aufgerufen werden. In der Listenansicht haben Sie die Möglichkeit die Auswahl über sog. Filter nach Kontinenten und Subkontinenten, Ländern, Emittenten, Währungen und verschiedenen Schlagwörter zu begrenzen. Außerdem kann über eine Zeitleiste eine Eingrenzung der Auswahl nach Jahren erfolgen. Die Filter ergänzen sich gegenseitig, d.h. man kann ein Land auswählen und dann anschließend die Auswahl über weitere Filter und die Zeitleiste weiter konkretisieren. Die Anzahl der ausgewählten Datensätze (Objekte) wird links oben bei "Auswahl:" angezeigt. Über den Button "Filter zurücksetzen" kann man alle Filter wieder löschen. Zur Detailansicht gelangt man über einen Klick auf den Geldschein. Hier finden Sie Abbildungen von Vorder- und Rückseite (durch Anklicken gelangen Sie zu einer Bildschirm füllenden Großansicht) sowie weitere Angaben zu dem Schein. Das grafische Menü oben rechts erlaubt von Links nach Rechts die Rückkehr zur Listenansicht, das Blättern zurück und vor sowie den Wechsel zum jeweiligen Geldschein beim Bank Note Museum ( www.banknote.ws ) von Peter Mösselberg, wo man sich über weitere Details und die Varianten jeder Banknote informieren kann. Geplant sind in Zukunft auch Literaturhinweise bei den ausgestellten Scheinen. Das Museum wird in der nächsten Zeit weiter ausgebaut. Aktuell sind bereits folgende Länder mit einer jeweils repräsentativen (in einigen Fällen sogar vollständigen) Übersicht zu deren Geldscheinen abrufbar: Viel Spaß bei der Nutzung unseres kleinen Museums und mit den qualitativ hochwertigen Abbildung wünscht das Team von Geldscheine-Online.com . Hans-Ludwig Besler (Grabowski)
- Das Großdeutsche Reich: Wie die Nationalsozialisten schrittweise das deutsche Staatsgebiet erweiterten, Teil 2
Hitler sprach in „Mein Kampf“ von den Deutschen als „Volk ohne Raum“, das neuen „Lebensraum im Osten“ erobern müsse. Bevor Hitler sich anschickte, diesen Lebensraum erobern zu wollen, stand zunächst die Revision des Friedensvertrags von 1919 und die Rückgewinnung der durch das "Versailler Diktat" abgetretenen deutschen Gebiete auf der Agenda. Der "Anschluss" Österreichs 1938 Auch die nächste Aktion fand unter dem Deckmantel des Selbstbestimmungsrechts der Völker statt und verstieß gleichwohl gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrags. Am 12. März 1938 überschritten 65.000 deutsche Soldaten und Polizisten, teils mit schweren Waffen, unter dem spontanen Jubel der österreichischen Bevölkerung die deutsch-österreichische Grenze. Nach dem Zusammenbruch der Donau-Monarchie rief am 12. November 1918 die Provisorische Nationalversammlung in Wien die deutschösterreichische Republik aus und bestimmte in Art. 2 des „Gesetzes über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich“, dass Deutschösterreich ein „Bestandteil der Deutschen Republik“ sei. Hierzu kam es nicht, da die Siegermächte im Friedensvertrag von Saint-Germain vom 10. September 1919 nicht nur den Namen „Deutschösterreich“, sondern auch einen Anschluss an das Deutsche Reich verboten hatten. Abb. 1: Banknote der Oesterreichisch-ungarischen Bank über 1000 Kronen vom 2. Januar 1902 (II. Auflage) mit rotem Überdruck "Deutschösterreich", deutsche Vorderseite, gültig von 1920 bis Ende Januar 1924. Abb. 2.1/2: "Südmark"-Spendenschein des Bundes der Deutschen zur Erhaltung ihres Volkstums über 2 Kronen vom Mai 1921, Vorderseite Motiv zum Anschluss Österreichs an Deutschland und Rückseite mit Zitat zum Selbstbestimmungsrecht der Völker von Dr. Franz Dinghofer, Präsident des Nationalrates der Republik Österreich. Abb. 3: Behelfsausgabe der Oesterreichischen Nationalbank über 1 Schilling auf 10.000 Kronen vom 2. Januar 1924, Vorderseite, in Umlauf vom 11. Mai 1925 bis Ende 1926. Die Weltwirtschaftskrise belastete die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse weltweit erheblich. Die Depression führte nicht nur zu einem starkem Wirtschaftsrückgang mit einer hohen Arbeitslosigkeit, sondern auch zu politischen Verwerfungen. Um die wirtschaftlichen Verhältnisse zu normalisieren, setzten die Regierungen auf unterschiedliche Maßnahmen. Der US-amerikanische Präsident forcierte kreditfinanzierte Staatsausgaben-Programme vor allem für konsumtive Zwecke. Das nationalsozialistische Deutschland setzte auf autoritäre Zwangsmaßnahmen und auf eine kostspielige inflationistische Kriegsrüstung, während Österreich eine klassische Deflationspolitik betrieb. Als die USA im März 1933 die Golddeckung des Dollars aufhob und im Januar 1934 den Goldpreis auf 35 US-Dollars je Feinunze festsetzte, entsprach dies einer rund 40prozentigen Abwertung des US-Dollars. Diesem Beispiel folgten nach und nach auch die meisten europäischen Staaten. Den Anfang machte 1936 Belgien, das den Franc um 28 Prozent abwertete, im September folgten Frankreich und die Schweiz mit einer Abwertung ihrer Währungen von jeweils 30 Prozent. Die Niederlande zogen mit einer Abwertungsrate von 20 Prozent nach und die Tschechoslowakei wertete die Krone um 16 Prozent ab. Italien stufte den Wert seiner Lira um ein Drittel herab. Österreich und Deutschland hielten dagegen an der alten Parität ihrer Währungen fest. Wie auch in anderen europäischen Staaten begannen sich in Österreich faschistische, antidemokratische Strömungen durchzusetzen. Am 4. März 1933 traten alle amtierenden Nationalratspräsidenten zurück. Der christlich-soziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß nutzte die Parlamentskrise, um den Nationalrat mithilfe des kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes von 1917 auszuschalten und ein diktatorisches Regime zu errichten. Am 7. März 1933 erließ der Ministerrat ein Versammlungs- und Aufmarschverbot und führte die Zensur für österreichische Zeitungen wieder ein. Mit der neuen Verfassung vom 1. Mai 1934 wurde der „christlich-deutsche Ständestaat“ geschaffen, bei dem die Staatsgewalt von den in Kammern organisierten Berufsständen ausgehen sollte. In der Realität lag die Gesetzgebungsmacht jedoch bei der Regierung. Da die neue Verfassung Parlament und Parteien nicht vorsahen, wurden alle nicht verbotenen Parteien in der Einheitspartei „Vaterländische Front“ zusammengefasst und politische Gegner verfolgt. Am 10. Mai 1933 setzte die Regierung alle Wahlen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene aus. Am 26. Mai wurde die Kommunistische Partei Österreichs verboten und am 20. Juni auch die österreichische Landesorganisation der NSDAP, die einen Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich propagierte. In seinem in der Festungshaft 1924/25 verfassten Buch „Mein Kampf“ hatte Adolf Hitler bereits gefordert, dass Deutschösterreich wieder zum großen deutschen Mutterlande kommen müsse Am 25. Juli 1934 unternahmen die österreichischen Nationalsozialisten einen dilettantischen Putschversuch, den sogenannten Juliputsch. 154 als Soldaten und Polizisten verkleidete SS-Männer stürmten das Bundeskanzleramt, wo Engelbert Dollfuß angeschossen wurde und Stunden später an den Folgen der Schussverletzungen starb. Hitler bestritt jede Beteiligung von deutscher Seite, unterstützte aber weiterhin die verbotene österreichische Landesorganisation der NSDAP. Die deutsche Regierung ging nun verstärkt dazu über, das politische System in Österreich mit Vertrauensleuten zu unterwandern. Am 3. Oktober 1935 griff das faschistische Königreich Italien das Kaiserreich Abessinien (Äthopien) an. Großbritannien forderte vor dem Völkerbund Sanktionen gegen Italien. Benito Mussolini wurde damit international isoliert und an die Seite Hitlers gedrängt. Für Schuschnigg bedeutete das den Verlust seines wichtigen Schutzherrn, da Italien bis dahin als Garant für Österreichs staatliche Unabhängigkeit aufgetreten war (nicht zuletzt im eigenen Interesse, um Südtirol nicht aufgeben zu müssen). Bundeskanzler Kurt Schuschnigg, Nachfolger des ermordeten Dollfuß, musste nun nach Wegen suchen, das Verhältnis zum übermächtig werdenden Deutschen Reich zu verbessern. Am 11. Juli 1936 schloss er mit Hitler das Juliabkommen. Zwar erkannte der große Nachbar die volle Souveränität Österreichs an und hob die infolge des Verbots der NSDAP in Österreich 1933 verhängte Tausend-Mark-Sperre [i] auf, andererseits musste Österreich inhaftierte Nationalsozialisten amnestierten und nationalsozialistische Zeitungen wieder zulassen. Darüber hinaus nahm Schuschnigg Vertrauensleute der Nationalsozialisten in sein Kabinett auf. Edmund Glaise-Horstenau wurde Bundesminister für nationale Angelegenheiten, Guido Schmidt Staatssekretär im Außenministerium und Arthur Seyß-Inquart Staatsrat. Auf „Einladung“ des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler reiste der österreichische Bundeskanzler Kurt Schuschnigg am 12. Februar 1938 in Begleitung des Staatssekretärs für Äußeres, Guido Schmidt, zu einem Treffen auf den Obersalzberg bei Berchtesgaden. Nach einem zweistündigen Gespräch ohne Zeugen präsentierte Hitler schließlich den Entwurf eines Abkommens, durch das den österreichischen Nationalsozialisten weitreichende politische Entfaltungsmöglichkeiten zugesichert werden sollten. Unter anderem sollte Arthur Seyß-Inquart Innenminister mit absoluter Polizeigewalt werden. Dass Hitler zu keinen Kompromissen bereit war, wird an seinen Worten sichtbar: „Verhandelt wird nicht, ich ändere keinen Beistrich. Sie haben zu unterschreiben, oder alles andere ist zwecklos, und wir sind zu keinem Ergebnis gekommen. Ich werde dann im Laufe der Nacht meine Entschlüsse zu fassen haben.“ Schuschnigg beugte sich dem Diktat. Angesichts der Gefahr für die Souveränität Österreichs setzt Schuschnigg für den 13. März 1938 eine Volksbefragung über „ein freies und deutsches, unabhängiges und soziales, für ein christliches und einiges Österreich“ an. Sie fand allerdings nicht mehr statt, da bereits am 12. März der „Anschluss“ an das Deutsche Reich“ vollzogen wurde, [2] den sich Hitler durch eine Volksabstimmung am 10. April 1938 bestätigen ließ. Die überwältigende Mehrheit – 99,6 Prozent – der Österreicher stimmen dem Anschluss zu. Allerdings waren etwa acht Prozent der Bevölkerung (Juden und verhaftete politische Gegner) von der Abstimmung von vornherein ausgeschlossen worden. Abb. 4: Jubel beim Einzug deutscher Soldaten am 11. März 1938 an der österreichischen Grenze bei Braunau. Foto aus dem Erinnerungsalbum eines deutschen Soldaten. Abb. 5: Wahlzettel zur Volksabstimmung über die am 13. März 1938 vollzogene Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich vom 10. April 1938. Im Deutschen Reich stimmten 99,59 % und in Österreich 99,71 % für den Anschluss. Abb. 6: Deutsches Reich, Briefmarke über 6 Reichspfennig "Ein Volk – Ein Reich – Ein Führer" zur Volksabstimmung am 10. April 1938. Mit Verordnung vom 17. März 1938 führt das NS-Regime die Reichsmarkwährung in Österreich ein. [3] Der Schilling-Banknoten blieb daneben noch bis zum 25. April gesetzliches Zahlungsmittel und wurden bis 15. Mai, umgetauscht bzw. bis zum 31. Dezember 1938 noch von der Reichsbank und der Oesterreichischen Nationalbank in Liquidation eingelöst. Am 25. April wurde auch das Notenprivileg der Oesterreichischen Nationalbank formal aufgehoben und die deutschen Münz- und Bankgesetze in der neuen „Ostmark“ eingeführt. [4] Abb. 7: Seite aus einem Sparkassenbuch der Allgemeinen Sparkasse in Linz mit der Umrechnung des Schilling-Guthabens in Reichsmark. Als Umrechnungskurs wurde die Reichsmark mit einem Schilling fünfzig Groschen festgesetzt. Auch wenn dies in etwa dem Kaufkraftverhältnis entsprach, bedeutete dies eine Abwertung des Schillings von 36 Prozent gegenüber seiner offiziellen Notierung in Berlin. Die Goldmünzen zu 100 und 25 Schilling sowie die Silbermünzen zu 5 und 2 Schilling wurden zum 15. Juni 1938 außer Kurs gesetzt und nur noch bis zum 15. Juli umgewechselt. [5] Die kleineren Scheidemünzen zu 1 Schilling, 50, 10 und 5 Groschen sowie 1000 Kronen (= 10 Groschen) hatten noch eine Galgenfrist zum 1. Oktober und wurden ab 1. Januar 1940 auch von den öffentlichen Kassen nicht mehr angenommen. [6] Abb. 8.1/2: Österreich, 50 Groschen von 1935, Vorder- und Rückseite. Abb. 9.1/2: Österreich, 2 Schilling von 1930, Vorder- und Rückseite. Abb. 10.1/2: Banknote der Oesterreichischen Nationalbank über 20 Schilling vom 2. Januar 1928, in Umlauf von 23. April 1928 bis 15. Mai 1938, Vorder- und Rückseite. Hierfür erhielt man 0,33 Reichsmark, 1,33 Reichsmark bzw. 6,66 Reichsmark. Die Stücke zu 1 und 2 Groschen blieben als Reichsmark-Scheidemünzen im Wert von 1 und 2 Reichspfennig im Umlauf, [8] wurden also um ein Drittel aufgewertet. Erst am 1. März 1942 hörten sie auf, gesetzliche Zahlungsmittel zu sein. Umgetauscht wurden sie noch bis zum 30. April 1942. [9] Abb. 11.1/2: Österreich, 100 Kronen (= 1 Groschen) von 1924, Vorder- und Rückseite. Abb. 12.1/2: Österreich, 200 Kronen (= 2 Groschen) von 1924, Vorder- und Rückseite. Abb. 13.1/2: Österreich, 1 Groschen von 1925, Vorder- und Rückseite. Abb. 14.1/2: Österreich, 2 Groschen von 1937, Vorder- und Rückseite. Der letzte Bankausweis der Oesterreichischen Nationalbank vor dem Abschluss an das Deutsche Reich wies eine valutarische Deckung von rund 472 Millionen Schilling aus, davon zwei Drittel in Gold. Die Reichsbank verfügte zu diesem Zeitpunkt lediglich über Devisenvorräte in Höhe von 77 Millionen Reichsmark oder 116 Millionen Schilling. Die Plünderung der Gold- und Devisenbestände der Oesterreichischen Nationalbank füllten die Tresore der Reichsbank. Sie beschlagnahmte rund 78,2 Tonnen Feingold im Wert von 472 Millionen Schilling und Devisen im Wert von 60,2 Millionen Schilling. Hinzu kamen Gold und Devisen, die von der Bevölkerung abgeliefert wurden. Mit einem Schlag und ohne Blutvergießen bereicherte sich die NS-Führung mit Geld- und Devisenschätzen in Höhe von etwa zwei Milliarden Schilling. [10] Uwe Bronnert Fortsetzung folgt … Anmerkungen: Bald nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten hatte Hitler verfügt, dass Reisende nach Österreich, 1000 Reichsmark hinterlegen mussten. Die Erschwerung der Reisen sollte die österreichische Wirtschaft schädigen und so das Land zur Nachgiebigkeit gegenüber politischen Forderungen erpresst werden. Im engen Kreis legte Hitler bereits am 5. November 1937 seine Pläne für eine Angliederung Österreichs und der Tschechoslowakei dar. Verordnung über die Einführung der Reichsmarkwährung im Lande Österreich vom 17. März 1938, RGBl. I S.253). Verordnung zur Durchführung der Verordnung über die Einführung der Reichsmarkwährung im Lande Österreich und der Verordnung zur Übernahme der Österreichischen Nationalbank durch die Reichsbank vom 23. April 1938 (RGBl. I S. 405). Verordnung über die Außerkurssetzung der Bundesgoldmünzen im Nennbetrag von 100 Schilling und 25 Schilling sowie der Silberscheidemünzen im Nennbetrag von 5 Schilling und 2 Schilling des Landes Österreich vom 25. Mai 1938 (RGBl. I S. 601). Verordnung über die Außerkurssetzung der Scheidemünzen (Teilmünzen) im Nennbetrag von 1 Schilling, 50 Groschen, 10 Groschen, 5 Groschen und 1000 Kronen des ehemaligen Landes Österreich vom 11. August 1939 (RGBl. I S. 1390). § 5 (2) Verordnung zur Durchführung der Verordnung über die Einführung der Reichsmarkwährung … § 5 (2) Verordnung zur Durchführung der Verordnung über die Einführung der Reichsmarkwährung … Verordnung über die Außerkurssetzung der Kupfermünzen vom 10. Februar 1942 (RGBl. I S. 68). Vgl. Ernst Hofbauer, Das war der Schilling, Eine Erfolgsgeschichte mit Hindernissen, Wien 1998, S. 120 ff. Abbildungen: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Geldscheinsammlung. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Geldscheinsammlung. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Geldscheinsammlung. Privat-Sammlung »Der Zweite Weltkrieg in Bildern«, DVD 2017, mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Selzle, München. Zeitgeschichtliche Sammlung Wolfgang Haney, Berlin. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Briefmarkensammlung. Abbildung des Autors. Abbildung des Autors. Abbildung des Autors. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Digitalarchiv. Abbildung des Autors. Abbildung des Autors. Abbildung des Autors. Abbildung des Autors.
- Australien: Der neue 100er kommt Ende 2020!
Die jetzt im Umlauf befindliche Serie von australischen Polymer-Banknoten wird mit der Emission des neuen Hunderters vervollständigt. Auf der neuen Banknote sind Sir John Monash (Ingenieur, Soldat und Staatsbürger) und Dame Nellie Melba, eine international bekannte Sopranistin, abgebildet. Sir Monash war eine bedeutende Figur in der Bauindustrie, er ist auch für seinen Dienst als Kommandeur im Ersten Weltkrieg bekannt. Sir Monash war maßgeblich am Bau des auf der Banknote abgebildeten "Shrine of Remembrance" in seiner Heimatstadt Melbourne beteiligt. Dame Melba trat im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert in Australien, Europa und den USA auf. Sie leistete auch wichtige Beiträge zur Kunst, indem sie am Melba Memorial Conservatorium of Music, dem heutigen Melba Opera Trust, in ihrer Heimatstadt Melbourne unterrichtete. Der neue 100-Dollars-Schein enthält innovative, neue Sicherheitsfunktionen, um ihn vor Fälschungen zu schützen. Diese Sicherheitsmerkmale ähneln denen der seit 2016 nach und nach ausgegebenen Banknoten im Wert von 5, 10, 20 und 50 AUD, z.B. das Fenster von oben nach unten, das eine Reihe dynamischer Merkmale enthält, darunter die sich umkehrende Wertzahl und ein fliegender Vogel. Der Schein enthält auch ein Sicherheitsmerkmal mit einem rollenden Farbeffekt und einem Mikrodruck mit Auszügen eines Briefes, der von Monash geschrieben wurde, sowie aus der Autobiografie von Dame Melba, mit den Namen "Melodies and Memories". Jede Banknote in der neuen Serie enthält auch eine andere Art von einheimischen australischen Pflanzen und Vögeln. Auf der 100-Dollars-Note sind der "Golden Wattle" und die australische maskierte Eule abgebildet. Wie bereits angekündigt, wurden wichtige Aspekte des vorhandenen Designs – Farbe, Größe und dargestellte Personen – beibehalten, um die Erkennung zu vereinfachen und die Störung von Unternehmen zu minimieren. Die neue Banknotenserie verfügt außerdem über eine "taktile" Funktion, mit der Sehbehinderte zwischen verschiedenen Werten unterscheiden können. Weitere Details sind hier nachzulesen (auf Englisch): https://banknotes.rba.gov.au/australias-banknotes/next-generation-banknotes-program/ Hinweis der Redaktion: Hier finden Sie ein Video zur Herstellung der aktuellen australischen Polymer-Noten: Donald Ludwig ( polymernotes.org ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Ozeanien #Polymernoten #Australien #Dollar #Ludwig
- Aus privaten Sammlungen: 500.000 Lei von Rumänien aus dem Jahr 2003
Rumänien ist ein Land, in dem sich Mittel-, Ost- und Südosteuropa treffen. Es grenzt im Norden und Osten an die Ukraine, im Westen an Ungarn, im Südwesten an Serbien, im Süden an Bulgarien, im Osten an Moldawien und im Südosten an das Schwarze Meer. Das Land hat eine Fläche von 238.397 km2 und eine Bevölkerung von 19 Millionen Menschen. Rumänien ist das zwölftgrößte Land in Europa und der sechstbevölkerungsreichste Mitgliedstaat der Europäischen Union. Der zweitlängste Fluss Europas, die Donau, mündet in das Donaudelta im Südosten des Landes. Die Karpaten durchqueren Rumänien von Norden nach Südwesten und schließen den 2.544 m hohen Moldoveanu-Gipfel ein. Die Hauptstadt Bukarest ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Weitere wichtige städtische Zentren sind Cluj-Napoca (Klausenburg), Timișoara (Temesvár, Temeschburg), Iași (Jassy), Constanța (Konstanza) und Brașov (Kronstadt). Rumänien ist am 1. Januar 2007 zusammen mit Bulgarien der Europäischen Union beigetreten. Am 31. März 2024 wurden die Kontrollen an den Luft- und Seebinnengrenzen zwischen Bulgarien und Rumänien und den Ländern des Schengen-Raums abgeschafft. Die Kontrollen an den Landbinnengrenzen wurden am 1. Januar 2025 aufgehoben, wodurch beide Länder zu Schengen-Vollmitgliedern wurden. Eine ausführliche Geschichte Rumäniens finden Sie HIER . Die ersten rumänischen Banknoten wurden in Paris von der Banque de France gedruckt und 1877 ausgegeben. Der Name der Währung ist Leu (= Löwe, Einzahl), die Mehrzahl lautet Lei. Rumänien gab 1999 die erste Polymerbanknote Europas aus, um der totalen Sonnenfinsternis zu gedenken, die am 11. August 1999 in Rumänien zu sehen war. Im Jahr 2000 stellte Rumänien vollständig auf Polymer-Kunststoff um. Es gibt vier Varianten der rumänischen 500.000-Polymerbanknote: Jahr 2000 / gedruckt in (20)00 - Unterschriften Ghizari/Nitu Jahr 2000 / gedruckt in (20)00 - Unterschriften Isărescu/Nitu Jahr 2000 / gedruckt in (20)03 - Unterschriften Isărescu/Nitu Jahr 2000 / gedruckt in (20)04 - Unterschriften Isărescu/Nitu Aufgrund der geringen Auflage ist die im Jahr 2003 gedruckte Ausgabe die seltenste der vier Varianten. Die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Rumänien Emittent: Banca Națională a României Nominal: 500.000 Lei Datierung: 2000 / (20)03 Vorderseite: "BANCA NAȚIONALĂ A ROMÂNIEI" oben unter dem Mikrotext "BANCANATIONALAAROMANIEI" wiederholt, darunter das Logo der Bank (NBR). Links unten der Nennwert "500.000" und ganz rechts vertikal in Zahlen und Worten (lei CINCI SUTE MII). Rechts ein Porträt von Aurel Vlaicu 1882-1913 (rumänischer Ingenieur, Erfinder, Flugzeugkonstrukteur und Pilot), links oben das Staatswappen Rumäniens, daneben ein latentes Bild des Porträts von Aurel Vlaicu. In der Mitte eine große Edelweißblüte neben einem Flugzeugpropeller. Links oberhalb der Blume eine Sternenwolke als ein Durchsichtsregister. Kleine, sich wiederholende Edelweißblüten im Hintergrund, Omron-Ringe und andere Designelemente im Hintergrund, um Fälschungen zu verhindern. Rechts eine goldene OVI-, rechteckige vertikale Fläche mit sich wiederholenden "BNR" in 28 Reihen. Transparentes Fenster auf der linken Seite. Rückseite: "BANCA NAȚIONALĂ A ROMÂNIEI" oben. Das Logo der Bank (NBR) in der oberen rechten und unteren linken Ecke. Der Nennwert "500.000" schräg oben in der Mitte links, unten rechts, vertikal oben links und in Worten (CINCI SUTE MII lei) unten in der Mitte. Das Flugzeug "A Vlaicu II" in der Mitte links und der Kopf eines Steinadlers (Aquila chrysaetos) in der Mitte rechts. Verschiedene Designelemente im Hintergrund, darunter ein simulierter Sicherheitsfaden. Vertikaler Straftext unten rechts. Unterschriften: Mugur Constantin Isărescu (GUVERNATOR) und Ionel Nitu (CASIER CENTRAL) Material: Guardian™-Polymersubstrat mit transparentem Fenster (500000) Druck: Note Printing Australia Format: 165 mm x 76 mm Nummerierung: 036D3350251 Zitate: Romania 115b (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B276c ( The Banknote Book : Romania, Owen W. Linzmayer) Romania S5R4 (POLYMER 2021, Stane Straus, Donald Ludwig, Tigerson Kee H. B.) PMG-Grading : 120 Stück insgesamt (alle drei Isărescu/Nitu-Varianten) zum 01.07.2025 gegradet, 68EPQ (TOP POP, 2 Stück), 67EPQ (22 Stück), 66EPQ (53 Stück). Donald Ludwig ( polymernotes.org ) Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Aus privaten Sammlungen: 10.000 Markkaa von Finnland aus dem Jahr 1955
Finnland, offiziell die Republik Finnland, ist ein Land in Nordeuropa. Es grenzt im Nordwesten an Schweden, im Norden an Norwegen und im Osten an Russland, im Westen an den Bottnischen Meerbusen und im Süden an den Finnischen Meerbusen, gegenüber von Estland. Finnland wurde erstmals um 9000 v. Chr. nach der letzten Eiszeit besiedelt. Bis in die 1950er Jahre war es ein weitgehend landwirtschaftlich geprägtes Land, das sich schnell industrialisierte und eine fortschrittliche Wirtschaft mit einem Wohlfahrtsstaat nach schwedischem Vorbild aufbaute. Während des "Kalten Krieges" verfolgte Finnland offiziell eine Politik der Neutralität. Seitdem wurde das Land 1995 Mitglied der Europäischen Union, 1999 der Eurozone und 2023 der NATO. Die Markka, auch bekannt als Finnische Mark, war die Währung Finnlands ab 1860, als sie den Rubel ersetzte, bis zum 28. Februar 2002, als sie nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel galt. Die ältesten Papiergeldscheine wurden 1812 ausgegeben. Der Name der ausgebenden Bank wurde 1840 in Bank von Finnland (Suomen Pankki) geändert. Die Markka wurde durch den Euro ersetzt, der in Finnland am 1. Januar 2002 als Bargeld eingeführt wurde. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Finnland Emittent: Suomen Pankki Nominal: 10.000 Markkaa Datierung: 1955 (in Umlauf ab 28. September 1955, demonetisiert am 29. Februar 2012) Vorderseite: "10 000" rechts und links des Porträts des finnischen Philosoph , Journalist und Staatsmanns Johann Vilhelm Snellman (1806 – 1881), kreisförmige Guillochen, die vom Porträt ausgehen, Blätter und Zweige im Hintergrund, Wasserzeichenbereich rechts. Finnischer Text "KYMMENENTUHATTA MARKKAA" [10.000 Markkaa] oberhalb und "SUOMEN PANKKI" unterhalb des Wappens. Rückseite: "10 000" rechts und links des finnischen Staatswappens, darüber schwedischer Text "FINLANDS BANK" und "TIOTUSEN MARK" [10.000 Markkaa] unterhalb des Staatswappens. Im Hintergrund allegorische Figuren eines stehenden Mannes (links) und einer stehenden Frau (rechts) mit Blättern und Zweigen im Hintergrund, Wasserzeichenbereich links. Unterschriften: Namen unbekannt, es gibt 24 Unterschriftsvarianten dieser Banknote. Material: Papier mit Wasserzeichen (Snellman). Druck: Suomen Pankki Format: 142 mm x 69 mm Nummerierung: A 1460205 Zitate: Finland 95 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B383a ( The Banknote Book : Finland, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 6 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 64 (TOP POP, 3 Stück), 63EPQ (1 Stück), 45 (1 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Aus privaten Sammlungen: 1000 Francs von Martinique aus dem Jahr 1946
Martinique ist eine Insel der Kleinen Antillen in der östlichen Karibik. Als Teil der Französischen Antillen ist Martinique ein Überseedepartement und eine Region sowie eine Gebietskörperschaft der Französischen Republik. Martinique ist Teil der Europäischen Union in äußerster Randlage innerhalb der Sondergebiete der Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums und assoziiertes Mitglied der CARICOM (Karibische Gemeinschaft), aber nicht Teil des Schengen-Raums oder der Zollunion der Europäischen Union. Die derzeitige Währung ist der Euro (seit 2002). Martinique hat eine Landfläche von 1.128 qkm und eine Bevölkerung von 349.925 Einwohnern (Stand: Januar 2024). Sie gehört zu den Windward-Inseln und liegt direkt nördlich von St. Lucia, nordwestlich von Barbados und südlich von Dominica. Praktisch die gesamte Bevölkerung spricht sowohl Französisch (die einzige Amtssprache) als auch Martinisch-Kreolisch. Am 15. September 1635 landete Pierre Belain d'Esnambuc, französischer Gouverneur der Insel St. Kitts, mit 80 bis 150 französischen Siedlern im Hafen von St. Pierre, nachdem er von den Engländern von St. Kitts vertrieben worden war. Er beanspruchte Martinique für den französischen König Ludwig XIII. sowie die französische "Compagnie des Îles de l'Amérique" (Gesellschaft der amerikanischen Inseln) und gründete die erste europäische Siedlung in Fort Saint-Pierre (heute St. Pierre). 1946 beschloss die französische Nationalversammlung einstimmig, die Kolonie in ein Überseedepartement Frankreichs umzuwandeln. In diesem Jahr wurden neue Banknoten ausgegeben. Für verschiedene französische Kolonien wurden die gleichen Banknotenmotive benutzt: Französische Antillen, Französisch-Äquatorialafrika, Französisch-Guayana, Guadaloupe, Martinique, Réunion und Saint Pierre et Miquelon. Diese neuen Banknoten wurden in den Stückelungen 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Francs ausgegeben. Eine 5000-Francs-Note folgte 1952. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Martinique Emittent: Caisse Centrale de la France d'Outre-Mer Nominal: 1000 Francs Datierung: kein Datum (1946 ausgegeben) Vorderseite: "CAISSE CENTRALE DE LA FRANCE D'OUTRE-MER MARTINIQUE" oben in der Mitte. "MARTINIQUE" in Rot in den Randbereichen oben, links und rechts. Der Nennwert "1000" erscheint oben links und rechts und in Worten in französischer Sprache ("MILLE FRANCS") in der Mitte links. Zwei hellhäutige Frauen rechts schauen sich an, eine junge Frau aus Martinique mit Kopftuch blickt auf eine Frau, die die Französische Union repräsentiert und Lorbeeren trägt. Pflanzenblätter im Hintergrund. Der Wasserzeichenbereich befindet sich in der Mitte links. Rückseite: "CAISSE CENTRALE DE LA FRANCE D'OUTRE-MER" oben in der Mitte. "MARTINIQUE" in Rot in den Randbereichen oben, links und rechts. Der Nennwert "1000" erscheint oben links und rechts. Rechts, eine lächelnde, hellhäutige Frau mit Kopftuch und Perlenkette blickt nach links. Eine entspannte Szene mit zwei dunkelhäutigen Männern, die in einem Auslegerkanu paddeln, mit Bergen und Palmen, Wolken und Sonnenstrahlen beim Sonnenuntergang im Hintergrund. Straftext unten in der Mitte rechts. Unterschriften: André Postel-Vinay (LE DIRECTEUR GÉNÉRAL) Material: Papier mit Wasserzeichen (Kopf der Marianne, der nationalen Personifikation der Französischen Republik, die eine phrygische Mütze trägt, die die Freiheit symbolisiert) Druck: Banque de France Format: 193 mm x 103 mm Nummerierung: R.2 04119243 Zitate: Martinique 33 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B411 ( The Banknote Book : Martinique, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 21 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 40 (TOP POP, 1 Stück), 35 (1 Stück), 30 (8 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Aus privaten Sammlungen: 1 Dollar von Trinidad und Tobago aus dem Jahr 1939
Trinidad und Tobago, offiziell die Republik Trinidad und Tobago, ist der südlichste Inselstaat in der Karibik. Er besteht aus den Hauptinseln Trinidad und Tobago sowie zahlreichen kleineren Inseln und liegt elf Kilometer nordöstlich vor der Küste Venezuelas, 130 km südlich von Grenada und westlich von Barbados. Die Hauptstadt ist Port of Spain und die größte und bevölkerungsreichste Stadt ist Chaguanas. Trotz seiner Nähe zu Südamerika wird Trinidad und Tobago im Allgemeinen als Teil der Westindischen Inseln betrachtet. Vor der spanischen Kolonisierung, die nach der Ankunft von Christoph Kolumbus im Jahr 1498 erfolgte, war Trinidad jahrhundertelang von indigenen Völkern bewohnt. Der spanische Gouverneur José María Chacón übergab die Insel 1797 an eine britische Flotte unter dem Kommando von Sir Ralph Abercromby. Trinidad und Tobago wurden 1802 durch den Vertrag von Amiens als getrennte Staaten an Großbritannien abgetreten und 1889 vereinigt. Trinidad und Tobago erlangte 1962 die Unabhängigkeit und wurde 1976 eine Republik. Im Gegensatz zu den meisten karibischen Staaten und Territorien, die sich stark auf den Tourismus stützen, ist die Wirtschaft hauptsächlich industriell geprägt und basiert auf großen Öl- und Gasvorkommen. Das Land wird weniger von Hurrikanen heimgesucht als die meisten anderen karibischen Länder, da es weiter südlich liegt. Trinidad und Tobago ist bekannt für seine afrikanische und indische Kultur, die sich in den großen und berühmten Karnevals-, Diwali- und Hosay-Feiern widerspiegelt, sowie als Geburtsort des Steelpans, der Limbo und von Musikstilen wie Calypso, Soca, Rapso, Parang, Chutney und Chutney Soca. Die frühesten Banknoten stammen von der West India Bank und wurden in den 1840er Jahren ausgegeben. Die Colonial Bank öffnete ihre Pforten im Mai 1837 und gab von 1888 bis 1920 Banknoten aus. Im Jahr 1904 erließ die Regierung von Trinidad und Tobago die Currency Notes Ordinance, mit der das Board of Commissioners of Currency zunächst das Recht erhielt, Banknoten im Wert von 1, 2 und 1000 Dollars im Tausch gegen zuvor ausgegebene Gold- oder Silbermünzen auszugeben. Die Government of Trinidad and Tobago gab von 1905 bis 1949 Banknoten aus. In den späten 1800er und frühen 1900er Jahren gaben die Union Bank of Halifax, die Royal Bank of Canada, die Barclays Bank und die Canadian Bank of Commerce zusätzlich Banknoten aus, die in der Kolonie im Umlauf waren. Trinidad und Tobago wurde am 31. August 1962 unabhängig, und die bestehende zentrale Währungsbehörde, das British Caribbean Currency Board, konnte den Währungsbedarf des unabhängigen Landes nicht mehr decken. Die Central Bank of Trinidad and Tobago wurde im Dezember 1964 gegründet und erhielt das alleinige Recht zur Ausgabe von Banknoten und Münzen. Die ersten Banknoten wurden am 14. Dezember 1964 ausgegeben. Die erste Polymerbanknote wurde 2014 ausgegeben und das Land wurde 2019/20 vollständig auf Polymer umgestellt. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Trinidad und Tobago Emittent: The Government of Trinidad and Tobago Nominal: 1 Dollar Datierung: 2nd January, 1939 Vorderseite: Oben "THE GOVERNMENT OF TRINIDAD AND TOBAGO", in der Mitte "ONE DOLLAR" in Worten, darunter "PORT OF SPAIN", darunter das Datum (2nd January, 1939). Unten die Unterschriften von drei Währungskommissaren in einem horizontalen Abschnitt, wobei "ONEDOLLAR" im Hintergrund ständig wiederholt wird. Der Nennwert "1" in allen Ecken. Auf der Vorderseite der Banknote sind zwei maritime Szenen abgebildet: (1) links eine Darstellung des Emblems der Kolonie, das auf der Kolonialflagge abgebildet war und den Hafen von Port of Spain, Trinidad zeigt: eine Anlegestelle mit einem Häuschen, an dem die Kolonialflagge weht (das Emblem der Kolonie fehlt), drei Fregatten der Royal Navy und ein Boot mit Besatzung im Vordergrund, im Hintergrund der Berg El Tucuche, mit dem lateinischen Text "MISCERIQUE PROBAT POPULOS ET FOEDERA JUNGI" ( [übersetzt] ER BILLIGTE DIE VERMISCHUNG DER VÖLKER UND IHRE VEREINIGUNG DURCH VERTRÄGE), ein Zitat aus Vergils Aeneis (Buch IV, Zeile 112), ganz unten "TRINIDAD"; (2) rechts eine Darstellung des alten Wappens von Tobago: eine Küstenszene mit einer Palme an Land im Vordergrund, einem Segelschoner auf dem Wasser und erhöhtem Land im Hintergrund, mit dem lateinischen Text "PULCHRIOR EVENIT" ( [übersetzt] SIE WIRD SCHÖNER), dem offiziellen Motto Tobagos, darunter, ganz unten, "TOBAGO". Guilloche-Muster rund um die Szenen und die Nennwerte. Rückseite: "THE GOVERNMENT OF TRINIDAD AND TOBAGO" oben, das Staatswappen vom Vereinigten Königreich in der Mitte, flankiert von großen 1en (dem Nennwert) rechts und links. Prominente Guilloche-Muster zieren die Rückseite der Banknote. Unterschriften: John Huggins (COMMISSIONER OF CURRENCY), Errol Lionel dos Santos (COMMISSIONER OF CURRENCY) und Courtney Cornwall George (COMMISSIONER OF CURRENCY) Material: Papier ohne Wasserzeichen Druck: THOMAS DE LA RUE & COMPANY, LIMITED, LONDON, England Format: 152 mm x 82 mm Nummerierung: 55C 69151 Zitate: Trinidad and Tobago 5b (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B107b ( The Banknote Book : Trinidad and Tobago, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 101 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 64EPQ (TOP POP, 2 Stück), 64 (6 Stück), 63EPQ (2 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Aus privaten Sammlungen: 10.000 Shillings von Uganda aus dem Jahr 2007
Uganda, offiziell die Republik Uganda, ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Es grenzt im Osten an Kenia, im Norden an den Südsudan, im Westen an die Demokratische Republik Kongo, im Südwesten an Ruanda und im Süden an Tansania. Der südliche Teil des Landes umfasst einen großen Teil des Viktoriasees, den es mit Kenia und Tansania teilt. Uganda gehört zur Region der Großen Seen in Afrika, liegt im Nilbecken und hat ein abwechslungsreiches Äquatorialklima. Im Jahr 2024 hat Uganda über 49 Millionen Einwohner, von denen 8,5 Millionen in der Hauptstadt und größten Stadt Kampala leben. Uganda ist nach dem Königreich Buganda benannt, das einen großen Teil des Südens, einschließlich Kampala, umfasst und dessen Sprache Luganda weit verbreitet ist. Die offizielle Sprache ist Englisch. Die Region wurde von verschiedenen ethnischen Gruppen besiedelt, bevor vor etwa 3000 Jahren Bantu- und nilotische Gruppen in das Land kamen. Diese Gruppen gründeten einflussreiche Königreiche wie das Reich der Kitara. Mit der Ankunft arabischer Händler in den 1830er Jahren und britischer Entdecker im späten 19. Jahrhundert begann der ausländische Einfluss. Die Briten errichteten 1894 das Protektorat Uganda, in das verschiedene Königreiche eingegliedert wurden und das die Grundlage für die künftige politische Dynamik bildete. 1962 erlangte Uganda die Unabhängigkeit, mit Milton Obote als erstem Premierminister. Die Mengo-Krise von 1966 markierte einen bedeutenden Konflikt mit dem Königreich Buganda. Idi Amins Militärputsch im Jahr 1971 führte zu einem brutalen Regime, das durch Massenmorde und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichnet war, bis er 1979 gestürzt wurde. Die Bank of Uganda wurde am 1. Juli 1966 gegründet und führte im August 1966 nach dem Zusammenbruch des East African Currency Board ihre eigene Währung ein. Die Bank of Uganda gab am 19. November 2007 im Vorfeld des Commonwealth Heads of Government Meeting (Treffens der Regierungschefs des Commonwealth, CHOGM), das vom im November 2007 in Kampala stattfand, eine 10.000-Schilling-Gedenkbanknote als gesetzliches Zahlungsmittel heraus. Die Banknote war auch im Umlauf. Die ersten 100 Stück wurden in einem VIP-Präsentationsalbum eingelegt, das auf der Konferenz verteilt wurde. Eine zusätzliche, viel größere Menge, beginnend mit der Kontrollnummer 0000101, wurde in spezielle Papierfolders verpackt und mit einem Aufschlag auf den Nennwert verkauft. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Uganda Emittent: Bank of Uganda Nominal: 10.000 Shillings / Shilingi Datierung: 2007 Vorderseite: Oben "BANK OF UGANDA", darunter das Wappen des Landes, darunter der Nennwert in Worten in englischer Sprache und und Suaheli. Der Nennwert "10000" in den beiden oberen und unteren linken Ecken. Links das Logo des CHOGM 2007 in Form eines Kranichs, rechts der Bereich des Wasserzeichens. Rechts unter der Kontrollnummer ist der Buchstabe X mit einer Linie darüber zu spüren, um Sehbehinderten zu helfen. Traditionelle Muster und Guillochen zieren die Banknote. Ein vertikaler, grün-rot gefensterter Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem Bankkürzel "BOU" und Wertzahl "10000" in der Mitte rechts. Rückseite: Oben "BANK OF UGANDA". Der Nennwert in Worten in Englisch und Suaheli oben rechts. Der Nennwert "10000" in allen Ecken. Der Owen Falls Damm und das Nalubaale Kraftwerk in Jinja in der Mitte. Eine Gorilla-Mutter mit Kind unten rechts. Traditionelle Muster zieren die Rückseite. Ein irisierender Streifen mit sich vertikal wiederholendem Bankkürzel "BOU" und Wertzahl "10000" auf der rechten Seite. Unterschriften: Emmanuel Tumusiime Mutebile (GOVERNOR) und Rweikiza Rweinamu (SECRETARY) Material: Papier mit Wasserzeichen (Kopf eines Kronenkranichs und Elektrotypie "10000") sowie Eckwasserzeichen. Druck: DE LA RUE, England Format: 156 mm x 76 mm Nummerierung: UG0001816 Zitate: Uganda 48 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B153 ( The Banknote Book : Uganda, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 57 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 68EPQ (TOP POP, 1 Stück), 67EPQ (10 Stück), 66EPQ (27 Stück). VIP-Präsentationsalbum (vorne) - Kontrollnummer unter 100. VIP-Präsentationsalbum (innen links). VIP-Präsentationsalbum (innen rechts). Papierfolder (Vorderseite). Papierfolder (innen links). Papierfolder (innen rechts). Papierfolder (Rückseite). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Aus privaten Sammlungen: 2000 Rupees von Mauritius aus dem Jahr 1998
Mauritius, offiziell die Republik Mauritius, ist ein Inselstaat im Indischen Ozean, etwa 2000 Kilometer vor der südöstlichen Küste Ostafrikas, östlich von Madagaskar. Er umfasst die Hauptinsel (auch Mauritius genannt) sowie die Inseln Rodrigues, Agaléga und St. Brandon. Die Hauptinsel Mauritius, auf der sich die Bevölkerung konzentriert, beherbergt die Hauptstadt und größte Stadt, Port Louis. Das Land erstreckt sich über 2040 Quadratkilometer und hat eine ausschließliche Wirtschaftszone von 2.300.000 Quadratkilometern. Es wird allgemein angenommen, dass arabische Seefahrer um 975 die unbewohnte Insel erstmals entdeckten und sie Dina Arobi nannten. Im Jahr 1507 besuchten portugiesische Seefahrer die Insel, die auf frühen Karten die portugiesischen Namen Cirne oder Do-Cerne trug. Eine niederländische Flotte unter dem Kommando von Admiral Van Warwyck landete im heutigen Grand Port District und nahm die Insel 1598 in Besitz, wobei sie die unbewohnten Inseln nach Maurice, dem Prinzen von Oranien, benannte. Im Laufe eines Jahrhunderts unternahmen die Niederländer mehrere kurzlebige Versuche einer dauerhaften Besiedlung, um die örtlichen Ebenholzwälder auszubeuten und mit aus Java importierten Zuckerrohrpflanzen und über dreihundert madagassischen Sklaven eine kontinuierliche Zucker- und Arrakproduktion aufzubauen, bevor sie ihre Bemühungen aufgaben. Frankreich nahm die unbewohnte Insel 1715 in Besitz und benannte sie in "Isle de France" um. Im Jahr 1810 beschlagnahmte das Vereinigte Königreich die Insel, und vier Jahre später trat Frankreich im Rahmen des Vertrags von Paris Mauritius und seine Nebengebiete an das Vereinigte Königreich ab. Die britische Kolonie Mauritius umfasste nun Rodrigues, Agaléga, St. Brandon, den Chagos-Archipel und bis 1906 auch die Seychellen. Mauritius wurde zur wichtigsten zuckerproduzierenden Kolonie des Britischen Empires und blieb bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1968 eine hauptsächlich von Zuckerplantagen geprägte Kolonie. Die ersten Banknoten wurden im Jahr 1811 ausgegeben. Eine detaillierte Geschichte der frühen Banknoten von Mauritius würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die Rupie wurde im November 1876 als Landeswährung von Mauritius festgelegt und 1877 eingeführt. Banknoten, die "The Government of Mauritius" ausgegeben hat, gab es bis 1965. Die Bank of Mauritius wurde im September 1967 als Zentralbank des Landes gegründet. In diesem Inselstaat erscheinen drei Sprachen auf den Banknoten. Traditionell sind die Sprachen Englisch, Tamil und Hindi - in dieser Reihenfolge seit 1876. Am 30. Oktober 1998 gab die Zentralbank von Mauritius eine neue Serie von Banknoten heraus, auf denen die Reihenfolge der beiden letztgenannten Sprachen umgekehrt wurde, wobei Hindi vor Tamil erschien. Angeblich war der Grund für die Änderung der Reihenfolge, dass der tamilische Text das Porträt von Sir Moilin Jean Ah-Chuen auf dem 25-Rupees-Schein beeinträchtigt hätte, wenn er an seiner ursprünglichen Position auf dem Geldschein geblieben wäre. Durch die Änderung der Reihenfolge des Textes wurde der tamilische Text vom Porträt ferngehalten, und um die Einheitlichkeit zu wahren, wurde die Änderung bei allen Stückelungen vorgenommen. Die tamilische Gemeinde akzeptierte diese Erklärung jedoch nicht, und schon wenige Tage nach der Ausgabe der neuen Banknoten protestierte sie mit gewaltlosen Aktionen gegen die Änderung. Obwohl die tamilische Gemeinde nur etwa 10 Prozent der Bevölkerung von Mauritius ausmacht (im Gegensatz zur hinduistischen Gemeinde, mit etwa 40 Prozent der Bevölkerung), beanspruchte die tamilische Gemeinde den Vorrang auf den Banknoten aufgrund traditioneller Praktiken und der Behauptung, vor den Mitgliedern der hinduistischen Gemeinde auf der Insel angekommen zu sein. Es ist unklar, wer die Kampagne organisiert und geleitet hat, und einige Quellen bezeichneten die Ereignisse nach der Ausgabe der Banknoten als spontan; die Wahrscheinlichkeit, dass die Kampagne tatsächlich spontan war, ist jedoch gering. Eine Reihe von Protesten fand an strategisch wichtigen Orten statt, z. B. vor der Zentralbank von Mauritius. Tausende von Mitglieder der tamilischen Gemeinde von Mauritius nahmen an den Versammlungen teil, viele von ihnen trugen Transparente bei sich. Zusätzlich zu den Protesten verbrannte die tamilische Gemeinde von Mauritius Bildnisse des Gouverneurs der Bank von Mauritius, und es wurden Forderungen an den Präsidenten von Mauritius gestellt. Tamilische Parlamentsmitglieder drohten damit, ihr Mandat niederzulegen, wenn die neuen Banknoten nicht aus dem Verkehr gezogen würden. Am 18. November, weniger als einen Monat nach der Erstausgabe der neuen Banknoten, forderte die Regierung von Premierminister Navinchandra Ramgoolam die Zentralbank auf, die Banknoten aus dem Verkehr zu ziehen. Die Bank von Mauritius kam dieser Aufforderung nach, was einen Sieg für die Tamilen bedeutete und den Frieden auf Mauritius wiederherstellte. Sowohl der Gouverneur als auch der geschäftsführende Direktor der Bank von Mauritius verloren aufgrund dieses Vorfalls ihren Posten. Der Neudruck der Banknoten kostete mehr als 50 Millionen Rupien. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Mauritius Emittent: Bank of Mauritius Nominal: 2000 Rupees Datierung: 1988 Vorderseite: Oben "BANK OF MAURITIUS", darunter "THIS NOTE IS LEGAL TENDER FOR TWO THOUSAND RUPEES" ("DIESER SCHEIN IST GESETZLICHES ZAHLUNGSMITTEL FÜR 2000 RUPEES") in Englisch, gefolgt von der Stückelung in Hindi, darunter in Tamil, darunter die Unterschriften des Gouverneurs und des Geschäftsführers, darunter das Ausgabejahr 1998. Im Hintergrund ist ein Teil der Gebäudefassade der Bank of Mauritius zu sehen. Der Nennwert "Rs 2000" erscheint senkrecht ganz links und waagerecht oben rechts. Unten links ist das Wappen des Landes abgebildet. Links ein großes Porträt von Sir Seewoosagur Ramgoolam (1900-1985), dem Gründer der Nation, der nach rechts schaut. Wasserzeichenbereich rechts. Ganz oben rechts ein vertikaler Stapel von 13 Quadraten, von denen nur das oberste ausgefüllt ist, was bedeutet, dass es sich hier um den höchsten Nennwert (2000) handelt. Ein silbernes, holografisches Sicherheitsmerkmal oben, links vom Wasserzeichenbereich: Wenn man die Banknote kippt, sieht man den Nennwert um einen Dodo-Vogel herum wiederholt. Am unteren Rand des Wasserzeichens ist die allegorische Justiz (Frau) zu sehen, die die Waage der Gerechtigkeit hält, und ein Registrierungsmerkmal in Form einer Muschelspinne. Ein 1,2-mm-Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem "BANK OF MAURITIUS"-Text verläuft vertikal durch die Banknote. Rückseite: "BANK OF MAURITIUS" oben links, der Nennwert "Rs 2000" vertikal oben links und horizontal oben rechts. Ein älterer Mann und ein Ochse, die einen mit Zuckerrohr beladenen Wagen ziehen, sind das Hauptmotiv. Der Nennwert "2000" ist auch unten in der Mitte links und ganz unten links in Hindi und Tamil zu sehen. Ein 16-mm breiter, irisierender Streifen verläuft senkrechts über die Rückseite. Unterschriften: Dan Maraye (GOVERNOR) und Bud Gujadhur (MANAGING DIRECTOR) Material: Papier mit Wasserzeichen (der Kopf eines Dodo-Vogels) Druck: DE LA RUE, England Format: 167 mm x 78 mm Nummerierung: BA057793 Zitate: Mauritius 48 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B419 ( The Banknote Book : Mauritius, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 27 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 2 Stück), 66EPQ (2 Stück), 65EPQ (10 Stück). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .












