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- Aus privaten Sammlungen: Volksrepublik China, 2 Yuan von 1953
Objekttyp: Banknote Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Die Volksrepublik China ist am 1. Oktober 1949 gegründet worden. Die ersten Banknoten der Chinesischen Volksbank waren Ausgaben mit Datierungen von 1948, 1949 und 1950 in Nennwerten von 1 bis zu inflationär bedingten 50.000 Yuan mit vielen verschiedenen Motiven. 1953 entstand dann mit einer sog. "Zweiten Ausgabe" die erste wirkliche Banknotenserie der Volksrepublik mit Werten von 1 bis 5 Fen, 1 bis 5 Jiao und 1 bis 10 Yuan. Die Yuan-Werte der Ausgabe von 1953 sind heute durchweg selten und von Sammlern gesucht. Mit der gestiegenen Nachfrage auf dem chinesischen Sammlermarkt stiegen auch die Preise für frühe Banknoten der Volksrepublik China, insbesondere der Ausgaben 1948 bis 1950 sowie 1953 und 1956. Land/Region/Ort: Volksrepublik China, Peking Emittent: 中國人民銀行 (Zhōngguó Rénmín Yínháng), Chinesische Volksbank Nominal: 2 Yuan Datierung: 1953 Umlauf: ab 01.03.1955 Zitate: CHN-867 (SCWPM), B4080 (Linzmayer: The Bank Note Book) Vorderseite: Mitte: Pagode in Yan'an in der Provinz Shaanxi, Endpunkt vom sog. Langen Marsch in den Jahren 1934/35. Rückseite: Mitte: Staatswappen, Beschriftung in Chinesisch, Mongolisch, Tibetanisch und Uigurisch. Links und Rechts: Wertzahlen in Ornamenten. Unterschriften: ohne Wasserzeichen: Stern-Blumenmuster Format: 155 x 70 mm Material: Papier Herstellung: Druck, China Banknote Printing and Minting Nummerierung: II I IV 2261816 Authentizität: Original Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- Fälscher & Falschgeld: Teil 56
Geschichten, die Geschichte machten, Teil 10: Die „Andreas“-Angelegenheit und das „Unternehmen Bernhard“ Das Organ „Erkennungszeichen“ von Interpol meldete im Mai 1940 aufgrund einer privaten Information die Ausgabe neuer 10-Shilling- und 1-Pound-Noten, die die Bank of England aus Furcht vor Nazi-Fälschungen mit dem neu entwickelten Sicherheitsfaden ausgestattet hatte. Auf letzteren ging das Info-Blatt aber nicht ein, man wusste darüber wohl noch gar nicht Bescheid. Zudem hatte man übersehen, dass die Mehrzahl der Währungsbezeichnung „Pounds“ natürlich nicht beim 1-Pfund-Schein anzuwenden ist. Als diese Mitteilung veröffentlicht wurde, war man in Berlin schon fleißig bei den Vorbereitungen zur Fälschung englischen Geldes Die „Andreas“-Angelegenheit Naujocks trug die Idee der Pfundnotenfälschung seinem Gönner Heydrich, Chef des RSHA und Himmlers „rechte Hand“, vor. Dieser war sofort besessen von dem Plan und verfasste ein Memorandum, das er über Himmler, der ebenfalls sofort begeistert zustimmte, dem „Führer“ zukommen ließ. Auch dieser war Feuer und Flamme, verbot aber, Dollars zu fälschen, wie Heydrich es zusätzlich vorgeschlagen hatte. Seine Begründung: „(Wir) befinden uns mit den USA nicht im Kriege“. Damit wollte Hitler eventuelle politische Verwicklungen mit den USA vermeiden, sollte der Plan auffliegen. Ein Mann aber hatte schwere Bedenken gegen diesen gewagten Plan: Der Leiter des Amtes VI, ein „Alter Kämpfer“ und Träger des Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP, SS-Brigadeführer Heinz Jost. Er war aus dem hessischen Polizeidienst von Reinhard Heydrich persönlich in das Reichssicherheitshauptamt geholt worden, war davor Leiter des SD-Amtes III „Abwehr gegnerischer Nachrichtendienste“, wurde dann Chef des aus diesem Amt III hervorgegangen Amtes VI des RSHA. In seiner Eigenschaft als Leiter des SD-Amtes III war er auch zuständig für die Beschaffung der polnischen Uniformen gewesen, die für den Überfall des Senders Gleiwitz benötigt worden waren. Ein entsprechender Führerbefehl hatte den Chef der OKW-Amtsgruppe Abwehr II, Admiral Wilhelm Canaris angewiesen, die geheimen Uniformdepots der Wehrmacht für das Himmler-Unternehmen zu öffnen und die benötigten Stücke an Jost zu übergeben, was Canaris nur mit Widerwillen getan hatte. Zwar bei seinen Untergebenen beliebt, doch mit einem gewissen Mangel an Zivilcourage ausgestattet, befürchtete nun Jost, dass bei den führenden Männern des Reiches angesichts der in Aussicht gestellten falschen Pfundnoten große Erwartungen und Begehrlichkeiten geweckt werden würden, die man aufgrund der Schwierigkeiten einer perfekten Nachahmung dann nicht würde befriedigen können, was für alle Beteiligten, gelinde ausgedrückt, großen Ärger bedeuten würde. Doch Reinhard Heydrich räumte energisch alle Bedenken beiseite, das Unternehmen konnte beginnen. In einem Geheimbefehl Heydrichs an die Männer des Referates VI F 4 hieß es: „Es darf sich hier nicht um eine Fälschung oder Nachahmung im üblichen Sinne handeln, sondern um eine nachträgliche, unautorisierte Herstellung, einen Nachdruck. Die Scheine müssen derart originalgetreu hergestellt sein, dass selbst die erfahrensten britischen Pfundnotenspezialisten keine Unterschiede herausfinden können.....“ Alfred Naujocks in seiner Eigenschaft als Leiter der Gruppe VI F wurde die Gesamtleitung der später „Unternehmen Andreas“ genannten Geheimoperation übertragen. Er verfügte nunmehr über etwa 30 Mann, von denen sich acht ausschließlich mit dem Unternehmen Andreas beschäftigten. Wie schon erwähnt waren darunter einige Zivilisten, Leute also, die nicht der SS angehörten und entsprechend auf die Geheimhaltung vereidigt worden waren, unter ihnen Dr. Albert Langer. Aber die Herren Fälscher standen vor einer Aufgabe, die sich zunächst einfacher anhörte, als sie es dann war. Zunächst wollte man mit 10 Shilling- und 1-Pfund-Noten beginnen, bevor man sich an die großen Werte von 5 Pfund an aufwärts, die sogenannten „White Notes“, wagte. Als allererstes brauchten sie jetzt das Papier mit dem entsprechenden Wasserzeichen. Dann musste das Nummernsystem entschlüsselt werden, dessen sich die Bank of England auf ihren Noten bediente, es musste natürlich möglichst originalgetreu gedruckt werden und schließlich war ein Verteilernetz aufzubauen, das die falschen Banknoten in großen Mengen abzusetzen in der Lage war. Doch der Reihe nach. Noch waren die Herren in der Planungsphase für die kleinen Wertstufen zu 10 Shilling und 1 Pound Sterling. Karlheinz Walz Fortsetzung folgt … Karlheinz Walz: Fälscher & Falschgeld, 280 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-86646-084-3. Das Buch können Sie für nur 9,90 EUR in unserem Online-Shop kaufen!
- Leserpost: Zuordnung von Belegen aus einer Notgeldsammlung
Sehr geehrte Damen und Herren, bei der Sichtung eines Teils einer Notgeldsammlung sind mir die im Anhang als Bilder beigefügten Belege aus Frankfurt am Main aufgefallen, die in zahlreichen Kriterien die „Anforderungen“ an Notgeld erfüllen, sich in der (mir vorliegenden) einschlägigen Notgeldliteratur aber nicht finden lassen. Auch der Gebrauchszustand spricht dafür, dass die Belege tatsächlich benutzt worden sind. Können Ihre Katalogautoren hier vielleicht weiterhelfen? In jedem Fall sind es interessante zeitgenössische Belege. Aber ist es vielleicht tatsächlich Notgeld, dass in den bisher existierenden/veröffentlichten Katalogen nicht aufgeführt ist? Oder handelt es sich eine andere Art von Bankbelegen? Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich freuen. Mit freundlichen Grüßen, M. Urban Spar- und Leihkasse e.G.m.u.H Ginnheim: Gutschein über 5 Mark auf 20 Pfennig ohne Datum, Vorder- und Rückseite. Sparkasse der Gewerbe-Vereinsbank r.G.m.b.H. Frankfurt a. M.-Niederrad: Gutschein über 2 Mark ohne Datum, Vorder- und Rückseite. Sparkasse der Gewerbe-Vereinsbank r.G.m.b.H. Frankfurt a. M.-Niederrad: Gutschein über 10 Mark ohne Datum, Vorder- und Rückseite. Antwort der Redaktion: Hallo Herr Urban, ich habe mit Herrn Gottwald in Frankfurt am Main gesprochen, dem Autor des 1981 erschienenen Buches über das Frankfurter Notgeld, und Ihre Anfrage an ihn weitergeleitet. Die Scheine sind tatsächlich in gewisser Weise Notgeld, das aber bereits seit einiger Zeit bekannt und durchaus selten ist. Noch am gleichen Tag habe ich mit Herrn Gottwald ein weiteres längeres Telefonat geführt, da die Scheine einige Rätsel aufgeben. Beschäftigen wir uns zuerst mit dem Schein über 5 Mark der Spar- und Leihkasse Ginnheim. Der wurde auf einem Grundschein zu 20 Pfennig gedruckt, der auf den ersten Blick eine gelaufene private Verkehrsausgabe eines Kleingeldscheins sein könnte. Diese Ausgabe ist allerdings als solche nicht bei Tieste katalogisiert. Auch den 5-Mark-Schein, der eigentlich zum Großnotgeld gehören sollte, findet man nicht bei Geiger. Bei genauerer Betrachtung entdeckt man in dem Rundstempel der Spar- und Leihkasse Ginnheim e.G.m.u.H. (eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung), der sich auf Vorder- und Rückseite befindet, das Datum "1./1. 10". Am 1. Januar 1910 gab es aber kein Notgeld, das kam erst mit Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 in Umlauf. Dieses Datum gibt unserer Meinung nach den entscheidenden Hinweis. Es dürfte sich um einen Geldersatz handeln, der ausschließlich für Zahlungen innerhalb der Genossenschaft gedient haben dürfte, also um ein "Genossenschafts-Geld", das durchaus nicht erst seit den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) in der DDR bekannt war. Eine quasi "innerbetriebliche" Zahlungsabwicklung dient durchaus dem genossenschaftlichen Zweck. Hier wäre es sinnvoll, in entsprechenden Archiven über die damalige Genossenschaft in Ginnheim zu forschen. Es handelt sich also höchstwahrscheinlich um kein Notgeld. Selten ist dieser Schein trotzdem und noch dazu ein interessantes Zeitdokument. Um was für Notausgaben aber handelt es sich bei den beiden Scheinen der Sparkasse der Gewerbe-Vereinsbank Frankfurt-Niederrad? Von den Beträgen ( 2 und 10 Mark) würde es sich um Großnotgeld handeln, aber auch diese Ausgaben führt Geiger nicht auf. Ein Datum findet sich leider nicht. Äußerst wichtig ist aber der Hinweis auf den Umrechnungskurs in US-Dollar (eine Mark = 10/42 Dollar). Wie wir wissen betrug am Ende der Inflation der festgelegte Umrechnungskurs 1 US-Dollar = 4,20 Goldmark = 4,2 Billionen Papiermark. Üblich sind deshalb bei sog. wertbeständigem Notgeld Wertangaben wie 0,42 Goldmark = 0,1 US-Dollar, 2,10 Goldmark = 0,5 US-Dollar, 4,20 Goldmark = 1 US-Dollar oder 21 Goldmark = 5 US-Dollars. Hier wird der Spieß umgedreht, man benennt das Nominal nur in Mark (eigentlich sollte es hier Goldmark heißen) und gibt den Kurs in Klammern an. 2 Mark sind demnach rund 0,48 US-Dollar und 10 Mark rund 2,38 US-Dollars. Diese Angaben sind ziemlich ungewöhnlich, aber denkbar. Die Mark war zu dieser Zeit (Ende 1923) immer noch die offizielle Währungsbezeichnung. Die Rentenbank war zwar schon am 15. Oktober 1923 gegründet worden und am 1. November wurde das Umtauschverhältnis zur Mark mit 1 Rentenmark = 1 Billion Papiermark festgelegt; Zahlungsmittel, die auf Rentenmark lauteten, konnte aber nur die Rentenbank ausgeben. Noch 1924 hatte die Reichsbank Banknoten über Billionen-Beträge ausgegeben. Erst am 30. August 1924 wurde dann die Reichsmark eingeführt (1 Billion Mark = 1 Reichsmark). Die Bezeichnung Goldmark war keine offizielle Währungsbezeichnung, sondern leitete sich lediglich umgangssprachlich aus der Deckung ab. Wäre natürlich immer noch die Frage, ob ein Emittent Ende 1923 Zahlungsmittel über so niedrige Markbeträge ausgegeben hätte, ohne einen eindeutigen Hinweis, dass es sich um sog. wertbeständiges Geld handelt. Der ist, wenn auch nicht sofort erkennbar, durch den Umrechnungskurs zum US-Dollar gegeben. Außerdem dürfte jedem klar gewesen sein, dass derart kleine Mark-Beträge in Zeiten der Hochinflation keinen Sinn gemacht hätten. Nach reiflicher Überlegung und in Abstimmung mit Herrn Gottwald gehen wir deshalb beide davon aus, dass es sich tatsächlich um seltenes wertbeständiges Notgeld handeln muss, das damit in den einschlägigen Katalogen von Müller und Lindman fehlt. Hans-Ludwig Grabowski
- Fälscher & Falschgeld: Teil 55
Geschichten, die Geschichte machten, Teil 9: Die „Andreas“-Angelegenheit und das „Unternehmen Bernhard“ Amt VI des Reichssicherheitshauptamtes war der deutsche Auslandsgeheimdienst. Von hier aus wurden die Fälscheraktionen der Nazis koordiniert. Das Amt VI im RSHA Von besonderem Interesse für die Geschichte der Fälschungen der Noten der Bank von England ist das aus dem ehemaligen Amt III des Sicherheitsdienst-Hauptamtes gebildete Amt VI im neuen Reichssicherheitshauptamt. Das Amt hieß „Geheimer Auslandsnachrichtendienst“ und verkörperte den politischen Auslandsgeheimdienst des SD und damit des Deutschen Reiches, kurz: SD-Ausland genannt. Daneben gab es den militärischen Auslandsgeheimdienst, das Amt Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht. Erst ab dem Frühjahr 1944 wurde die deutsche Geheimdienststruktur insofern gestrafft, als nach der Entmachtung und Hinrichtung von Wilhelm Canaris auch der militärische Auslandsgeheimdienst als eigenständiges Amt MIL in das RSHA eingegliedert wurde. Sämtliche Auslandsgeheimdienste waren ab dann in einer Hand unter der Führung des Chefs des Amtes VI, Walter Schellenberg. Zur besseren Abgrenzung zum Amt MIL nannte man das Amt VI nun offiziell „Politischer Auslandsgeheimdienst“. Schellenberg wurde aber erst 1942 Leiter des Amtes VI. Ab Gründung des RSHA bis zu diesem Zeitpunkt führte Heinz Jost das Amt. Dieses unterteilte sich in neun Gruppen, jeder Gruppe waren verschiedene Referate (diese werden in der Literatur tlw. auch Abteilungen genannt) zugeordnet. Dazu kamen ein großes und ein kleines Gästehaus in Berlin-Wannsee bzw. in Berlin-Westend sowie die Funkschule des SD auf Schloss Grüneberg. Von Interesse im Hinblick auf die Fälschergeschichte ist neben der Gruppe S dieses Amtes VI (Sabotage und Sonderaufträge mit Agentenschule auf Schloss Friedenthal nebst angeschlossener Chemigraphischer Anstalt, Gruppenchef: Obersturmbannführer Dipl.-Ing. Otto Skorzeny) und der Gruppe Wi (Einbau der Wirtschaft in den Nachrichtendienst, Gruppenchef: Standartenführer Prof. Dr. Robert Schmied) insbesondere die Gruppe F (Technische Hilfsmittel für den Auslandsnachrichtendienst) in der Delbrückstraße Nr. 6a in Berlin-Grunewald. Diese Gruppe VI F untergliederte sich in sieben Referate, wobei das Referat 4 (Pässe) in der Beymestraße Nr. 12 besondere Bedeutung hatte. Sein Leiter: Hauptsturmführer Alfred Naujocks, einer seiner wichtigsten Mitarbeiter: Hauptsturmführer Bernhard Krüger. Von beiden Personen wird im Folgenden noch ausführlich zu sprechen sein. Alfred Naujocks, der Mann, der den Krieg begann Man schrieb den 31. August 1939, 20.00 Uhr. Eine von einem gewissen Alfred Naujocks geleitete Gruppe von SS-Männern in polnischen Uniformen (es waren, wie Naujocks, Mitarbeiter des SD) überfielen den deutschen Sender Gleiwitz im Grenzgebiet zu Polen, verlasen einen Aufruf in polnischer Sprache, der mit den Worten „Hoch lebe Polen“ endete, ließen einen an Ort und Stelle erschossenen KZ-Häftling namens Franz Honiok, ebenfalls in polnischer Uniform, als „Beweis“ zurück und verschwanden wieder. Um 16.00 Uhr hatte Naujocks das Codewort „Großmutter gestorben“ erhalten, was für ihn bedeutete, dass er genau vier Stunden später tätig zu werden hatte. Ein von Heinrich Himmler raffiniert eingefädeltes Ganovenstück hatte stattgefunden, ein übler Trick, der Adolf Hitler die Begründung zum Überfall auf Polen lieferte, „um den unerträglichen Übergriffen der Polen gegenüber Deutschland ein Ende zu setzen“, wie die verlogene Rechtfertigung lautete. Die dabei von den Naujocks-Männern verlesene „Hetzrede“ in polnischer Sprache sollte die Volkswut entfachen und die deutsche Öffentlichkeit in die rechte Kriegsrage bringen. Bereits um 17.00 Uhr an diesem 31. August traf bei den Hauptquartieren der Wehrmacht der Befehl zur Auslösung des „Falles Weiß“ ein. Er lautete: Y = 1.9.4.45. Das hieß im Klartext: Der Kriegsbeginn ist auf 1. September, morgens 4.45 Uhr festgesetzt. Die Militärmaschinerie setzte sich unaufhaltsam in Bewegung, mit dem Beschuss der polnischen Enklave Westerplatte durch die am Vorabend im Danziger Hafen eingelaufene „Schleswig-Holstein“ und dem Überschreiten der Grenze durch die Panzer der Generale Guderian, Hoepner und Kleist begann der Zweite Weltkrieg. Alfred Naujocks, der mit seinem Sondertrupp die Drecksarbeit erledigt hatte, war einer der brutalsten Männer innerhalb der SS. Draufgängertum und Rücksichtslosigkeit hatten ihn in den Reihen des Totenkopf-Ordens Karriere machen lassen. Der ehemalige Mechaniker einer Schiffswerft in Kiel war 1931 zur SS gestoßen und 1934 in den SD eingetreten, nebenbei hatte er sich einen zweifelhaften Ruf als Amateurboxer und wüster Schläger erworben. So provozierte er oftmals Schlägereien mit Kommunisten, die ihm unter anderen Verletzungen mehrere Messerstiche einbrachten. Der damalige Befehlshaber der SS in Kiel, kein anderer als Reinhard Heydrich, erkannte sehr bald, was in Naujocks steckte und machte ihn zu einem seiner engsten Vertrauten. Die von Naujocks geführte SS-Gruppe wurde bald zur gefürchteten Mördertruppe der Ostseestadt. Die dreckigsten und gefährlichsten „Sonderaufgaben“ erledigte der zum verlängerten Arm Heydrichs avancierte Naujocks zur vollsten Zufriedenheit seines Chefs, und mit jeder Stufe, die Heydrich die Nazi-Karrieretreppe hinauffiel, fiel er mit. Die Engländer nannten ihn später „The man who started the War“. Anfang 1937 war Naujocks bereits Leiter einer Fälscherwerkstatt des SD in der Delbrückstraße Nr. 6a. Zu diesem Zeitpunkt erhielt Reinhard Heydrich über dunkle Kanäle die Meldung, dass sich in der Sowjetunion eine Opposition zum gewaltsamen Sturz des Diktators Josef Stalin formieren würde, die aus hohen Armeeoffizieren bestehen und an deren Spitze der stellvertretende Kriegskommissar der UdSSR, Marschall Michail Nikolajewitsch Tuchatschewski stehen würde. Ihm kam eine geniale Idee: Diese Meldung auf dem richtigen Weg Stalin zugespielt, würde mit einem Schlag große Teile der Armeeführung Russlands ausradieren – und das mit Hilfe Stalins und der sowjetischen Geheimpolizei! Ein verführerischer Gedanke – ein gewagter Plan. Doch war diese Mitteilung, die von einem Auslandsspitzel des SD kam, der auch für den NKWD, den sowjetischen Geheimdienst und Vorläuferorganisation des späteren KGB arbeitete, echt?? Wieder half Alfred Naujocks. Seine Fälscherwerkstatt in der Delbrückstraße verfälschte alte, noch aus der Zeit der engen Beziehungen der Reichswehr zur Roten Armee nach Ende des Weltkrieges vorhandene Dokumente und Briefe mit den Unterschriften der Sowjet-Generale, die auch jetzt noch im Amt waren, so geschickt, dass man daraus ablesen konnte, dass die russische Armeeführung mit Hilfe deutscher Offiziere gegen den Kreml-Herrscher intrigierte. Die Daten wurden dabei so geschickt manipuliert, dass die Dokumente aktuell zu sein schienen. Mit dem Wissen und der Genehmigung Hitlers wurden die Dokumente über einen Mittelsmann dem tschechoslowakischen Präsidenten Benesch zugespielt und von diesem einem Moskauer Sonderkurier weitergegeben. Tatsächlich begann im Juni 1937 mit der Verurteilung und der Hinrichtung Tuchatschewskis und sieben weiterer Generale die blutigste Säuberungsaktion in der Geschichte Russlands. Die Nachrichtenagentur TASS meldete, dass die hohen Offiziere wegen staatsfeindlicher Umtriebe und Beziehungen zum Geheimdienst einer fremden Macht verurteilt worden seien. In den folgenden Monaten wurden weitere sage und schreibe 35.000 Offziere hingerichtet, fast die Hälfte des gesamten Offizierskorps. Heydrich triumphierte, doch seine später gerne und häufig erzählte Geschichte, der deutsche Sicherheitsdienst habe der gefürchteten Sowjetarmee den Kopf abgeschlagen, war trotzdem falsch: Als die gefälschten Dokumente in Moskau ankamen, hatte Stalin längst das Ende Tuchatschewskis und vieler führender Militärs beschlossen, da sie dem Roten Zaren zu mächtig und einflussreich geworden waren. Schon seit Ende 1936 hatte er diese Säuberungsaktion akribisch vorbereitet, Heydrichs Papiere waren lediglich ein weiteres winziges Teil, das Stalin in seinen Bestrebungen zwar bestärkte, waren aber niemals das auslösende Moment für diese gewaltige politische Säuberung. Allerdings hatten Alfred Naujocks und seine Fälscher wieder einmal gezeigt, was sie zu leisten im Stande waren. Man würde später darauf zurückkommen.... Im November 1939 wurde ihm eine weitere Aufgabe übertragen, die er ebenfalls mit Bravour löste. Der als Nachfolger von Heinz Jost spätere Chef des Amtes VI im Reichssicherheitshauptamt, der 1910 in Saarbrücken geborene Walter Schellenberg, seines Zeichens Adlatus von Reinhard Heydrich, lud zwei Angehörige des britischen Secret Service, Major R. H. Stevens und Captain S. Payne Best, in das niederländische Venlo zu einem Agententreff ein. Er gab sich dabei als deutscher Offizier aus, der insgeheim dem Widerstand angehört. Die beiden Geheimdienstler wurden von SS-Leuten unter Naujocks’ Kommando überfallen, nach Deutschland entführt und inhaftiert. Sie wurden als Urheber des missglückten Attentats auf Hitler am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller benötigt. Der eigentliche Attentäter, der Deutsche Johann Georg Elser, wurde zwar ermittelt und bei seiner versuchten Flucht in die Schweiz verhaftet, doch war man an ihm als Täter nicht interessiert, zwei Engländer machten sich da weitaus besser. Sowohl die beiden Briten als auch Elser wurden im Zellenbau des K.L. Sachsenhausen inhaftiert. Elser verbrachte man später in das Konzentrationslager Dachau, wo er am 9. April 1945 auf Weisung der Gestapo ermordet wurde. Für das Gangsterstück in Venlo erhielt Naujocks das Eiserne Kreuz I. Klasse, eine zu diesem Zeitpunkt noch seltene Auszeichnung. Außerdem durfte er das Auto der beiden Engländer, eine amerikanische Luxuslimousine, als Privateigentum behalten. Auch ein SS-Mann namens Kurt Werner nahm an dieser Aktion teil, ihm brachte sie das EK II. Er sollte nur wenige Jahre später als Hauptscharführer im Konzentrationslager Sachsenhausen Gefangene beaufsichtigen, die Banknoten fälschten. Es war nun Herbst 1939 und der Zweite Weltkrieg hatte soeben begonnen. Alfred Naujocks war mittlerweile SS-Hauptsturmführer (dies entsprach dem Wehrmachtsdienstgrad Hauptmann)*) und Leiter des Referats 4 der Gruppe F des Amtes VI des soeben ins Leben gerufenen Reichssicherheitshauptamtes (RSHA). Die Amtsgruppe F hatte die Bezeichnung „Technische Hilfsmittel für den Nachrichtendienst im Ausland“. Es kam Naujocks bereits in diesen ersten Kriegstagen zu Ohren, die Engländer würden beabsichtigen, deutsche Lebensmittel- und Kraftstoffkarten in großer Zahl nachzudrucken und über dem Reichsgebiet abzuwerfen, um die Versorgung der deutschen Zivilbevölkerung zum Zusammenbruch zu bringen. Dies geschah dann im Übrigen später auch, so zum Beispiel im Juli 1941 in Münster, als die britische Luftwaffe Fleischzuteilungskarten in großen Mengen abwarf. Ende Juli 1941 wurden in Berlin vier Tankstellen behördlicherseits geschlossen, weil sie gefälschte und von der Royal Air Force abgeworfene Kraftstoffmarken ohne nähere Prüfung angenommen hatten; es wurden mehrere Festnahmen und an allen Tankstellen strenge Kontrollen vorgenommen. In der Nähe von Bremen wurden Mitte Februar 1943 gefälschte Lebensmittelkarten gefunden, in Hamburg lagen tausende von Sonderbekleidungskarten auf der Straße, die alle auf wundersame Weise von Himmel gefallen waren. Viele deutsche Städte gingen dazu über, anzuordnen, die Einlösung von Marken nur unter gleichzeitiger Vorlage des Personalausweises vorzunehmen. In einem Gespräch mit einem seiner Mitarbeiter, Dr. phil. Albert Langer, erörterte nun Naujocks, ob es im Gegenzug nicht möglich sei, ebenfalls englische Ration Cards nachzumachen und über England abzuwerfen. Dr. Langer, etwa 50 Jahre alt, gehörte nicht der SS an. Er war im Ersten Weltkrieg Dechiffrierexperte des österreichischen Generalstabs gewesen, wurde ebenfalls in dieser Eigenschaft kurz vor Kriegsbeginn Mitarbeiter in Naujocks’ Referat 4 und der Kopf einer Gruppe zur absoluten Geheimhaltung verpflichteter ziviler Fachleute. Einige von ihnen sollten später auf Schloss Friedenthal bei Oranienburg arbeiten, das unter anderem eine Chemigraphische Anstalt beherbergte. Intelligent und sehr belesen war Langer bald das „wandelnde Auskunftsbüro“ des Referatsleiters, der in eben diesem Gespräch eine ganz andere Idee entwickelte: Warum den Umweg über die falschen Lebensmittelkarten nehmen? Warum nicht gleich die Währung des Feindstaates Großbritannien fälschen?? Naujocks stimmte begeistert zu und würde sich später immer als derjenige rühmen, der diese Idee geboren habe. Zumindest aber stammte von ihm der Vorschlag, die Pfundnoten anstelle der Lebensmittelkarten von Flugzeugen aus über dem Inselreich abzuwerfen, um so das englische Währungssystem zum Zusammenbruch zu bringen. Kurz darauf war Naujocks zum Sturmbannführer (entsprechender Wehrmachtsdienstgrad: Major) und Leiter der Gruppe F befördert worden, die in der Delbrückstraße 6a in Berlin-Grunewald residierte. Und im Referat 4 mit der Bezeichnung „Pässe“ arbeiteten in der Beymestraße 12 (Berlin-Schmargendorf) die besten Fälscher ihrer Zeit. Sie ahmten alles nach, vom Führerschein bis zum Doktordiplom, von der Geburtsurkunde jedes gewünschten Landes bis zum Personalausweis, vor allem aber Reisepässe. Jeder Stempel und jedes Siegel wurde originalgetreu kopiert. Man fertigte an, was die deutschen Spione im Ausland für ihre Arbeit so alles benötigten, und zwar in meisterhafter Qualität. Kein Dokument war zu schwierig, keine Urkunde, die die Fälscher nicht exzellent nachmachen konnten. Warum also nicht auch die knappen und zum Einkauf von kriegswichtigen Gütern dringend benötigten Devisen selbst herstellen und dabei noch dem Erzfeind England durch Unterminierung seiner Währung Schaden zufügen?! Das englische Pfund war zur damaligen Zeit die Weltleitwährung und noch vor dem US-Dollar die begehrteste Währung überhaupt. Die Pfundnote war die Königin aller Banknoten – „As good as Gold“. Schätzungen der Bank of England zufolge befanden sich im Jahre 1940 Pfundnoten im Gesamtwert von 10 bis 20 Millionen Pfund im Ausland. Um seinen Kriegsgegnern die Möglichkeit zu nehmen, in ihrem Besitz befindliche Pfundnoten zur Einlösung zu präsentieren, verhängten die Engländer am 20. August 1940 einen Devisen-Einfuhrstopp. Vorgelegte Pfunde aus dem Ausland wurden vor Einlösung einer strengen Herkunftskontrolle unterzogen. Einer von Naujocks’ Fälscherexperten, der Hauptsturmführer und gelernte Textilmaschinenbau-Ingenieur Bernhard Krüger, hatte zu diesem Zeitpunkt mit Geldfälschungen noch nichts zu tun, ja er wusste über das Vorhaben noch nicht einmal Bescheid, da der Kreis der Eingeweihten möglichst auf die unmittelbar damit befassten Personen beschränkt bleiben sollte. Erst Ende 1939 hatte auch er gerüchteweise gehört, was da im Keller der Delbrückstraße angeblich vor sich ging, doch zu fragen hatte auch er nicht gewagt. Auskunft hätte er nicht erhalten, denn jeder war verpflichtet, geheim zu halten, was er tat. Im Übrigen war das Verhältnis zwischen Naujocks und Krüger nicht eines der besten. Zu diesem Zeitpunkt war Krüger als Sachbearbeiter des Referates 4 vornehmlich in der Abteilung Fremdenpolizei des Berliner Polizeipräsidiums tätig. Er fotografierte dort ausländische Pässe, um originalgetreue Vorlagen für Fälschungen zu erhalten und versuchte sich nebenbei an kleineren Dokumentenfälschungen, und dies mit viel Geschick. *) Die heute in der einschlägigen Literatur für SS-Angehörige oft verwendeten Wehrmachtsdienstgrade (SS-Hauptmann, SS-Major, SS-General, usw.) hat es nie gegeben, die Bezeichnungen sind somit nicht korrekt und eine Erfindung der Journalisten, die sich mit den SS-Dienstgraden in der Regel nicht auskennen und daher der Einfachheit halber die gebräuchlichen Militärdienstgrade benutzen. Die SS hatte ausschließlich eigene Dienstgradbezeichnungen in Gebrauch. Allerdings hatte sich die Waffen-SS die Wehrmachtsdienstgradabzeichen quasi widerrechtlich angeeignet und verwendete diese neben ihren eigenen Abzeichen, hier nun zum Teil auch in Verbindung mit den entsprechenden militärischen Bezeichnungen. Karlheinz Walz Fortsetzung folgt … Karlheinz Walz: Fälscher & Falschgeld, 280 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-86646-084-3. Das Buch können Sie für nur 9,90 EUR in unserem Online-Shop kaufen!
- 163.000 Euro für Wiener Banco-Zettel zu 50 Gulden von 1800
Die Herbstauktion bei Bankovky brachte eine Reihe erwähnenswerter Ergebnisse und bestätigte abermals den steigenden Preistrend. Herausragendes Resultat der nun mittlerweile dritten Bankovky-Auktion am 19./20. November 2021 waren die über 163.000 Euro für einen 50-Gulden-Schein von 1800 (136.000 Euro Höchstgebot + Käufergebühr). Damit wurde der bisherige Spitzenreiter, ein 500-Gulden-Schein von 1816, von seiner Position als teuerste österreichischen Banknote verdrängt. Der bisherige Höchstpreis betrug knapp 112.000 Euro. Der 50-Gulden-Schein von 1800 ist eher unscheinbar, mit nicht so hohem Nominal, so dass man seine Seltenheit leicht übersehen könnte. Immerhin kann man das Nachfolgestück, die 10 Gulden von 1806, problemlos um 1.000 bis 2.000 Euro erwerben. Es hat diese Note jedoch praktisch niemand in der Sammlung und die arrivierten Sammler wissen über ihre Seltenheit Bescheid. Warum sie so selten ist, ist nicht wirklich bekannt, vermutlich ist sie gar nicht oder nur sehr kurz tatsächlich im Umlauf gewesen. In unserem KK-Banknotenkatalog ist das Vorhandensein in nur vier Sammlungen nachgewiesen, bei dreien davon handelt es sich um Museumssammlungen. Im Zuge meiner im Jahr 2004 gestarteten Aufzeichnungen zu versteigerten österreichischen Banknoten konnte ich bisher noch nie einen Verkauf eines 50-Gulden-Scheins von 1800 verzeichnen. Mit 48.000 Euro einen neuen Höchstwert für diese Note brachte auch ein 1.000-Gulden-Schein von 1800 in Erhaltung III (VF). Der bisherige Höchstwert lag bei 30.400 Euro. Ein 500-Gulden-Schein von 1800 stellte mit 28.800 Euro exakt den im Vorjahr erzielten Rekordpreis ein. Und steil nach oben ging auch ein 25-Kronen-Schein von 1918 in Erhaltung I (UNC) mit 3.360 Euro. Ich hatte zu dieser Note bisher kein Ergebnis über 1.000 Euro in den Aufzeichnungen. Beeindruckend auch wieder, wie die Preise für kleinere Nominale in Besterhaltung sukzessive weiter nach oben klettern: 1 Gulden 1800, Erh. I: 670 Euro (neuer Höchstpreis) 2 Gulden 1800, Erh. I: 1.340 Euro (neuer Höchstpreis) 5 Gulden 1800, Erh. I: 960 Euro (neuer Höchstpreis) 10 Gulden 1800, Erh. I: 1.200 Euro (neuer Höchstpreis) 10 Gulden 1806, Erh. I: 1.150 Euro (neuer Höchstpreis) 1 Gulden 1811, Erh. I, 910 Euro (neuer Höchstpreis) 1 Gulden 1858, Erh. I, 1.050 Euro (neuer Höchstpreis) 1 Gulden 1882, Erh. I, 860 Euro (zweithöchster Preis bisher) 10 Kronen 1904, Erh. I, 570 Euro (neuer Höchstpreis) 20 Kronen 1907, Erh. I, 2.400 Euro (neuer Höchstpreis) 50 Kronen 1914 ohne DÖ, Erh. I, 290 Euro (neuer Höchstpreis) 2 Kronen 1914 Serie C, Erh. I, 180 Euro (neuer Höchstpreis) 10 Kronen 1915 ohne DÖ, Erh. I, 150 Euro (neuer Höchstpreis) Johann Kodnar www.geldschein.at
- Türkische Lira stürzt auf neuen Tiefstand ab!
Erdoğan kann es nicht lassen! Immer wieder mischt sich der türkische Präsident in die Geldpolitik der Notenbank ein, was zur Folge hat, dass die Türkische Lira an Wert verliert und die Wirtschaft des Landes leidet. Viele Notenbanker, die sich mehr oder weniger gegen die Interventionen des Präsidenten stellten, verloren bereits ihre Jobs. Jetzt führte eine Äußerung von Erdoğan zu niedrigen Zinsen bis zu den für 2023 geplanten Wahlen in einem Interview des Fernsehsenders TRT erneut zu einem weiteren Absturz der türkischen Währung. Außerdem sei er nicht daran interessiert mit höheren Leitzinsen kurzfristige Investitionen in die Türkei zu holen. Entgegen jeder Volkswirtschaftslehre vertritt Erdoğan die Ansicht, hohe Zinsen würden die Inflation fördern. Die Lira brach nach diesem Interview gegenüber Dollar und Euro ein. Musste man Mitte November noch 12 Lira für einen Euro zahlen und letzte Woche dann schon 14, sind es jetzt fast 16 Lira für einen Euro. Wachsende Inflationen werden in der Regel mit der Anhebung der Leitzinsen korrigiert. Die Notenbank hatte diese aber erst kürzlich auf 15 Prozent gesenkt, während die Inflationsrate schon bei 20 Prozent liegt. Hans-Ludwig Grabowski
- Aus privaten Sammlungen: Musterschein zu 100 Pfund der National Bank of Egypt vom 25. April 1907
Die Dynastie des Muhammad Ali führte das Khedivat Ägypten zu einer gewissen Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich; jedoch nahmen bald die Staatsschulden ein derartiges Ausmaß an, dass im praktisch bankrotten Ägypten die Maßnahmen zur Tilgung der Schulden sowie der steigende internationale Einfluss auf die Wirtschaftspolitik Unruhen auslösten. Der für das Motto "Ägypten den Ägyptern" bekannte Kriegsminister Ahmed Urabi stellte schließlich eine eigene Armee auf. Da sich die Briten um den Zugang zum Suezkanal bedroht sahen, der für den Handel von enormer Bedeutung war, kam es am 11. Juli 1882 zu einer ersten Konfrontation: Die Briten beschossen die Stadt Alexandria, die unter der Kontrolle Urabis war. Am 14. Juli nahmen sie die Stadt ein. Nach diesem Vorfall wurden weitere britische Truppen nach Ägypten entsandt und es begann ein Feldzug zur Besetzung des Landes. Am 14. September 1882 erreichten die Briten Kairo; selbst nach der Niederlage der Urabi-Bewegung blieben sie in Ägypten, das 1914 offiziell ein britisches Protektorat wurde. 1898 gründete der Khedive Abbas Himil II. die Nationalbank von Ägypten und stattete die Bank mit exklusivem Notenprivileg aus; die erste Notenemission stammt vom 3. April 1899. Bis 1914 konnten diese Noten in Gold umgetauscht werden. Aus der Sammlung Josef Gerber: Ägypten, National Bank of Egypt: Musterschein zu 100 Egyptian Pounds vom 25. April 1907 Vorderseite: Text in englischer und arabischer Sprache; links der unter Augustus erbaute und von Trajan wiedererrichtete Trajan-Kiosk auf der Insel Philae. Der gesamte Tempelkomplex der heute überfluteten Insel wurde bis 1980 auf die benachbarte Insel Agilkia übersiedelt. SPECIMEN-Lochung. Rückseite: Guillochen. Wasserzeichen: ohne Format: 203 mm x 118 mm Druck: Bradbury, Wilkinson & Compy. Ltd., London Katalogreferenzen: EGY-6s (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues; Datum nicht im Katalog); B107f (Linzmayer: The Banknote Book – Egypt; Var.: Specimen) Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- Hongkong: Neue Gedenkbankote zu den 24. Olympischen Winterspielen in Peking
Anlässlich der 24. Olympischen Winterspiele in Peking, die vom 4. bis 20. Februar 2022 stattfinden sollen, gab die Bank of China in Hongkong neue Gedenknoten zu 20 Dollars aus. Die 143 x 71,5 mm großen Noten wurden von der Hong Kong Note Printing Ltd. gedruckt und gelten zwar als gesetzliches Zahlungsmittel, sind jedoch nicht für den Umlauf gedacht. Die Vorderseite zeigt das Bankgebäude in Hongkong vor einer Schneeflocke sowie das Logo der Olympischen Winterspiele in Peking. Auf der Rückseite sind zwei Eisschnellläufer über der Chinesischen Mauer abgebildet. Im Hintergrund ist die Skyline von Hongkong mit Mond und Feuerwerk zu sehen; diese Seite wurde nach einem klassischen chinesischen Gedicht gestaltet. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Macau: Neue Gedenknote zu den 24. Olympischen Winterspielen in Peking
Die Bank of China in Macau brachte eine neue 20-Patacas-Gedenknote mit Datum vom 26. April 2021 in Umlauf. Diese thematisiert die 24. Olympischen Winterspiele, die vom 4. bis 20. Februar 2022 in Peking stattfinden sollen. Die Gedenkbanknote im Format 143 x 71,4 mm wurde von der Hong Kong Note Printing Ltd. gedruckt und zeigt auf der Vorderseite den Hauptsitz der Bank vor dem Hintergrund einer Schneeflocke; mittig ist das Logo der Olympischen Winterspiele in Peking zu sehen. Auf der Rückseite sind zwei Eisschnellläufer über der für die Olympischen Spiele errichteten Eisschnelllaufhalle in Peking abgebildet sowie im Hintergrund die Ruinen der Pauluskirche in der Sonderverwaltungszone Macau der Volksrepublik China. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Kehler Notgeldschein über 300 Mark
Die Stückelung deutscher Banknoten war seit Reichsbankzeiten eigentlich immer gleich: 5, 10, 20, 50, 100 und 1000 Mark, wobei die kleineren Scheine ursprünglich Reichskassenscheine waren. „Krumme“ Zahlen erlaubt man sich hingegen eher auf Juxnoten oder in Karikaturen über Geldfälscher. In Zeiten des Notgelds nach dem Ersten Weltkrieg tauchte jedoch auch eine Dreihunderter-Note im von Frankreich besetzen Brückenkopf Kehl am Rhein auf. Dr. Gustav Weis: Porträt als Direktor a. D. der ÖVA. Der Kehler Bürgermeister Dr. Gustav Weis (1882–1969) nahm 1914 kurz vor dem Tag des Attentats von Sarajevo und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs seine Amtsgeschäfte auf und musste nach dem Waffenstillstand am 29. Januar 1919[1] den Einmarsch der Franzosen erleben. Der Divisionsgeneral Auguste Eduard Hirschauer (1857–1943), ein gebürtiger Lothringer, verlas ihm und dem versammelten Gemeinderat auf dem Kehler Marktplatz vor der Friedenskirche die Proklamation der Besetzung persönlich hoch zu Ross[2]. Die Franzosen hatten einen Lieblingsplan des Kardinals Armand Jean du Plessis, Duc de Richelieu (1585–1647) verwirklicht[3], nämlich einen Brückenkopf nach Deutschland zu schaffen; fünf Monate später ließen sie sich diesen in Versailles vertraglich absichern. Als ehemaliger Finanzrat verfügte Weis über die notwendigen Fachkenntnisse, das besetzte Kehl bis zu seinem Wechsel 1925 in die Direktion der neugegründeten Öffentlichen Versicherungsanstalt der Badischen Sparkassen Mannheim durch die schwierigen Nachkriegsjahre zu bringen. Dazu zählten für ihn auch körperliche Fähigkeiten, da er die öffentlichen Gelder für Kehl persönlich im unbesetzten Baden abholen und im Rucksack durch die französische Postenkette schmuggeln musste, um dadurch die Stadtkasse aufzufüllen und die bis zu 80% arbeitslose Kehler Bevölkerung zu unterstützen. Dazu kamen die vielen Flüchtlinge, die sich auf der Durchreise von Frankreich aus befanden. Die sogenannten „Altdeutschen“ mussten nach einer vierstufigen Klassifikation durch Commissions du Triage 1919 die wieder an Frankreich gefallenen Gebiete Elsass und Lothringen mit maximal 30 kg Gepäck sowie höchstens 2000 Mark verlassen. Von den über 100.000 Betroffenen kam eine große Anzahl auch über die Kehler Rheinbrücke. Bis zu 2000 Personen trafen täglich ein und mussten die besetzte Stadt nach drei bis vier Tagen wieder verlassen. Die hohen Reparationslasten und die bestehenden eigenen Kriegskosten der Deutschen aus der Finanzierung des verlorenen Krieges über Kriegsanleihen führte deutschlandweit zu einer Haushaltsführung über die Druckerpresse und zum Beginn einer allgemeinen Inflation. Ernest Hemingway (1899–1961) berichtete am 19. September 1922 aus Straßburg an den kanadischen Toronto Daily Star, für den er in Europa unterwegs war, in einer seiner 49 Depeschen über die Inflation in Deutschland: „Es war kein deutsches Geld in Straßburg zu bekommen. Der anwachsende Bedarf hatte Tage zuvor die Kassen der Bank erschöpft und wir wechselten ein paar Francs im Bahnhof in Kehl. Für 10 Francs bekamen wir 670 Mark. 10 Francs sind ungefähr 90 Cents in kanadischem Geld. Diese 90 Cents reichten für meine Frau und mich den ganzen Tag und wir leisteten uns eine ganze Menge. Am Ende hatten wir noch 120 Mark übrig.“[4] In Kehl stellte die Gemeindeverwaltung inzwischen eigenes Geld her – auf nicht besonderem Papier gedruckte Geldscheine ohne Wasserzeichen über 300 und 500 Mark mit simpel angefertigten, typischen regionalen Motiven, aber noch mit bedruckter Vorder- und Rückseite und der Unterschrift des Bürgermeisters. Abb. 1 Abb. 2 Bald schon waren auch diese Scheine nur noch Makulatur, als Anfang 1923 französisches und belgisches Militär zusätzlich das Ruhrgebiet besetzte aufgrund u.a. nicht getätigter Holzlieferungen[5] durch das Deutsche Reich. Der sogenannte Ruhrkampf begann. Kumpel und Arbeiter im Revier bekamen ihre Löhne weiterhin vom Staat, aber sie förderten kaum noch Kohle oder produzierten noch Stahl. Es entstand eine Hyperinflation, die erst mit Beendigung des Ruhrkampfes und der Einführung der Rentenmark im November 1923 endete. Danach waren die Scheine nur noch z. B. als Brennstoff oder billige Tapete zu gebrauchen. Für Kehl endeten die französische Besetzung und die Einquartierungen im Jahr 1930 und begannen 1945 wieder, bis 1953 sämtliche Zonen geräumt waren. Beim Wiederaufbau Kehls flossen Gelder auch aus dem Notopferfond Berlin, gespeist durch die kleinen blauen 2-Pfennig-Marken auf jeder Postsendung in der jungen Bonner Republik. Abb. 3 Die Erfahrungen mit den Franzosen 1919–1924 kamen Dr. Gustav Weis bis über das Ende seiner Berufstätigkeit in der Versicherungswirtschaft 1951 hinaus immer wieder zugute: Im Zweiten Weltkrieg war er von 1940 bis 1944 im von den Deutschen besetzten Frankreich Vermögensverwalter von 70 französischen Versicherungsunternehmen. 1952 wurde er als deutsches Mitglied der Commission mixte berufen, die in Paris das Abrechnungsverfahren von Geschäftsvorfällen aus der deutschen Besatzungszeit festlegen sollte, und 1953 bis 1955 war er Mitglied eines deutsch-französischen Schlichtungsgerichts in Paris zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen deutschen und französischen Versicherungsunternehmen. Christian Merker Anmerkungen [1] SWR 2, Stefan Fuchs, Zeitwort 428, Dienstag, 29. Januar 2019, 6.20 Uhr. [2] „[ …] der Gemeinde Kehl erkläre ich folgendes: Sie haben die strengste Ordnung aufrecht zu halten. Es werden keinerlei Straßendemonstrationen sowie keine politische Versammlung irgendwelcher Art von mir geduldet. Bei geringster Ruhestörung werden die öffentlichen Lokale, Wirtshäuser, Kinos usw. gesperrt. Jeder Unruhestifter wird verhaftet, eingesperrt und nach den Kriegsgesetzen behandelt […].“ Text nach der plakatierten Bekanntmachung Hirschauers vom 30.1.1919 im Stadtarchiv Kehl. [3] Memoires du Cardinal Richelieu sur le regne de Louis XIII., 1610–1638, veröffentlicht 1837: „[…] pour acquérir une entrée dans l´ Allemagne“ (1629). [4] Ernest Hemingway, 49 Depeschen. Hamburg 1962, S. 29f. [5] Außer im Krieg um Troja soll Holz weder vorher noch nachher eine solch entscheidende Rolle gespielt haben. Abbildungen Abb. 1: Vorderseite, Format 160 x 93 mm. Links eine Dampflokomotive auf der zweigleisigen Bahnstrecke Appenweier–Kehl–Straßburg. Kehl war wieder Grenzbahnhof geworden. Rechts der Kran im Kehler Hafen mit dem Kamin und dem Säureturm der Firma Trick. Ein lethargischer Mann in Werktagskleidung, schmalkrempigem Hut, mit der Hand in der Hosentasche und eine sorgenvolle Frau in traditioneller Hanauer Tracht mit großem Kappenschlupf und einem leeren Einkaufskorb stützen sich auf ein Gestell, in dem sich der Textteil mit einer aufgestempelten vierstelligen Zahl und der Unterschrift von Bürgermeister Weis befindet. Abb. 2: Rückseite, oben das Kehler Wappen mit Rad und Anker, rechts die Kirche St. Nepomuk, die am 28. Juni 1914 – dem Tag der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Erzherzogs Franz Ferdinand (1863–1914) in Sarajevo, der den Ersten Weltkrieg auslösen sollte – feierlich auf der neu bebauten Kommissionsinsel durch Weis eröffnet worden war. Links Spitzpappeln, die früher an der Rheinpromenade standen. Links unten im Eck eine apathische Frau und gegenüber sitzend ein ebensolcher Mann, beide kaum bekleidet. Abb. 3: Format 21,48 x 12,75 mm. Steuermarke Notopfer Berlin über 2 Pfennige (1948–1956), Zusatzmarke zur Inlandspost. Die Einnahmen wurden für Berlin und Kehl verwendet gemäß Landesgesetz zur Erhebung einer Abgabe „Notopfer Berlin und Kehl“ vom 21. Juni 1949 § 2 Satz 3, Badisches Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 28/1949 (Dokumente deutscher Kriegsschäden Band IV/3, Helgoland – Westliche Grenzprobleme – Kehl. Bonn 1971, S. 679 ff).
- Nachbesprechung zu den SINCONA Auktionen 71-74 vom 21.-23. November 2021
SINCONA, das Auktionshaus in Zürich, schaut auf eine außergewöhnliche und spannende Serie von Versteigerungen in den letzten zehn Jahren zurück, und das im Mai erschienene Jubiläumsbuch zeigt, wie stolz das Team auf seine Leistungen ist. In der Tat hat sich im Lauf dieses Jahrzehnts viel getan – waren zu Anfang noch Saal-Auktionen in Hotels mit persönlich anwesenden Bieterinnen und Bietern Normalität, so hat heute das Internet mit dem Live Bidding einen kaum mehr wegzudenkenden Platz bei Versteigerungen eingenommen. Innovation, Fachwissen, neue technische Angebote, Zertifizierung durch spezialisierte Grading-Firmen und besondere Versteigerungsformen, wie die SINCONA Edelmetallauktionen, haben Hochkonjunktur; die Fachleute in Zürich sind immer aktuell am Puls des internationalen, numismatischen Geschehens. Vier Kataloge, verschiedene Themenkapitel und eine Erfolgsgeschichte nach der anderen – so könnte man die Herbstauktionen von SINCONA auch beschreiben. Bei einer Gesamtschätzung der 3800 Lots von beinahe 6,1 Millionen Franken und einem Schlussergebnis von 16,55 Millionen Franken zeigt sich das eindrücklich. Mehr als 90% aller Nummern waren nach diesen drei Tagen verkauft. Hier ein Überblick, der keinen Liebhaber der Numismatik gleichgültig lässt: Auktion 73 vom 22. und 23. November 2021 – Münzen und Medaillen aus aller Welt, SINCONA-Edelmetall/Bullion Auktion, Banknoten, sowie Münzen und Medaillen der Schweiz Nach der bekannten Edelmetall-Auktion folgte das Kapitel Banknoten mit größeren Teilen aus Albanien, China (2. Teil ab 1948), Italien, Polen, und besonders erwähnenswert sind die Abschnitte Österreich und Schweiz. Genießen Sie drei Beispiele. Los 3124: China, Volksrepublik. 50.000 Yuan 1950. Pick 855. Von größter Seltenheit. Schätzpreis 1.500 CHF. Erzielter Preis 8.000 CHF. Los 3284: Österreich Kaiserreich. 500 Gulden 1800. Sehr selten und vorzüglich. Schätzpreis 3.500 CHF. Erzielter Preis 24.000 CHF. Los 3417: Schweiz. Nationalbank. Reserveserie. 1000 Franken 1950, Entwurf von Hans Erni. Specimen. Von größter Seltenheit. Schätzpreis 10.000 CHF. Erzielter Preis 21.000 CHF. SINCONA AG www.sincona.com
- Neue Varianten: November 2021 (Teil 1)
Bangladesch 500 Taka Wie BGD-58g (Linzmayer B353l), aber mit Jahr 2021. 1000 Taka Wie BGD-59g (Linzmayer B354k), aber mit und Jahr 2021 und neuem Sicherheitsfaden. Dominikanische Republik 500 Pesos Wie DOM-195 (Linzmayer B726a), aber mit Wertzahl 500 auf OVI-Banklogo (Grün-Gold). Gambia 200 Dalasis Wie Linzmayer B240a (fehlt im SCWPM), aber mit Unterschriften "Seeku Jaabi/Buah Saidy" und Jahr 2020. Indonesien 1000 Rupiah Wie IDN-154 (Linzmayer B609e), aber mit Jahr 2021. 100.000 Rupiah Wie IDN-160 (Linzmayer B615f), aber mit Jahr 2021. Malawi 1000 Kwacha Wie MWI-67 (Linzmayer B162c), aber mit Unterschrift "Dalitso Kabambe", Datum "1st JANUARY 2020" und Fisch im SPARK Live auf der Vorderseite links unten. Philippinen 50 Piso Wie Linzmayer B1085f (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2021. Ungarn 10.000 Forint Wie HUN-206 (Linzmayer B591d), aber mit Unterschriften "Mihály Patai/György Matolcsy/Csaba Kandrács/Virág Barnabás" und Jahr 2021. Westafrikanische Staaten – Mali 5000 Francs Wie WAS-417D (Linzmayer B123Dt), aber mit Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné" und Jahr 2021. 10.000 Francs Wie WAS-418D (Linzmayer B124Dt), aber mit Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné" und Jahr 2021. Westafrikanische Staaten – Niger 500 Francs Wie WAS-619H (Linzmayer B120Hi), aber mit Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné" und Jahr 2021. 1000 Francs Wie WAS-615H (Linzmayer B121Ht), aber mit Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné" und Jahr 2021. 5000 Francs Wie WAS-617H (Linzmayer B123Ht), aber mit Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné" und Jahr 2021. 10.000 Francs Wie WAS-618H (Linzmayer B124Ht), aber mit Unterschriften "Sani Yaya/Tiémoko Meyliet Koné" und Jahr 2021. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)












