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- Messe-Sonderheft mit den Sammelgebieten deutschen Papiergelds
Kostenlos im Mitgliedsbereich! Seit 2016 geben wir unter dem Titel "Faszination Münzensammeln" kostenlose Messesonderhefte aus. In Zeiten von Corona fallen vielen Messen und Börsen aus. In unserem neuen Mitgliedsbereich finden Sie jetzt das Sonderheft 2016 als PDF, u.a. mit dem Beitrag "Sammelgebiete deutschen Papiergelds". Die PDF ist kostenlos im Mitgliedsbereich verfügbar! #Literatur
- Die "money trend" ist insolvent!
Nach der Insolvenz des F+W-Verlags im April letzten Jahres, zu dem auch der US-amerikanische Krause-Verlag gehörte, der u.a. die Standardwerke "World Coins" und "World Paper Money" publizierte, sowie den aktuell und noch für kaum absehbare Zeit der "Corona-Krise" zum Opfer gefallenen und fallenden Münz- und Geldscheinbörsen, erreicht die numismatische Fachwelt eine neue Hiobs-Botschaft. Der "Moneytrend" Verlag GmbH aus Wien musste Insolvenz anmelden! Laut Information des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) vom 22. April 2020 kann die Moneytrend Verlag Gesellschaft m.b.H. ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Vom zuständigen Handelsgericht Wien wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Die Fachzeitschrift "money trend" erschien erstmals 1969 in der Schweiz. 1996 übernahm sie der engagierte Verleger Gerd-Volker Weege aus Wien, der schon in seiner Schulzeit eine eigene Zeitung gründete und seit seiner Jugend ein leidenschaftlicher Numismatiker war. Neben der "money trend" erschienen nun auch immer mehr numismatische Fachbücher in seinem Verlag. Im Mai 2018 starb Gerd-Volker Weege. Seither wurde der Verlag durch die nächste Generation fortgeführt. Die aktuelle Ausgabe April 2020 im 52. Jahrgang der Zeitschrift wird nun wohl auch die letzte Ausgabe bleiben. Die Zahl der Abonnenten war schon seit Jahren soweit zurückgegangen, dass die Zeitschrift nicht mehr wirtschaftlich erfolgreich fortgeführt werden konnte. Nun muss sich ein Insolvenz-Verwalter um die Abwicklung des Verlags kümmern. Die Leser und die gesamte Branche verlieren mit der "money trend" ein international renommiertes Magazin für Münzen und Papiergeld, das ganz wesentlich durch Gerd-Volker Weege geprägt wurde, der ein leidenschaftlicher Verfechter des gedruckten Wortes war, aber auch neue digitale Möglichkeiten verfolgte. Hans-Ludwig Grabowski #Literatur #Europa #Österreich
- Mathias Bühn: Das Staatspapiergeld von Sachsen 1772 – 1945
48 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Format 210 mm x 296 mm, Broschur, Dresden 2020, ohne ISBN, Preis: 18,00 Euro Mathias Bühn ist ein äußerst engagierter Sammler aus Dresden, der schon seit rund zwanzig Jahren an der Katalogisierung des sächsischen Papiergelds (inkl. des Notgelds) arbeitet. Als Vorabdruck des in Kürze erscheinenden Mammut-Werks mit rund 2000 Buchseiten, erschien in einer sehr begrenzten und bereits nahezu ausverkauften Auflage eine Broschüre über das Staatspapiergeld von Sachsen. Der sehr ausführliche Untertitel beschreibt, was der Katalog alles an Emittenten aufführt: "Katalog der Churfürstlich-Sächsischen Cassen-Billets, des Leipziger Kassen-Verein (Leipziger Cassenverein), der Leipziger Bank, der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie, der Landesständischen Bank des Königl.-Sächs. Markgrafthums Oberlausitz, der Chemnitzer Stadtbank, der Sächsischen Bank zu Dresden, der Sächsischen Staatsbank, der Sächsischen Staatsbank Leipzig, der Sächsischen Staatsschuldenverwaltung, des Sächsischen Finanzministeriums". Einfach gesagt, es werden alle Formen sächsischer Banknoten und Staatspapiergelder, angefangen bei den Churfürstlich Sächsischen Cassen-Billets von 1772 bis hin zu den Notausgaben der Sächsischen Staatsbank am Ende des Zweiten Weltkriegs aufgeführt. Der Autor listet detailliert die Varianten auf, z.B. sogar die Unterschrifts-Varianten bei den Cassen-Billets und verschiedene No-Zeichen, Plunger und Numeratoren sowie bekannte und wahrscheinlich vorgekommene Serien. Damit liefert er aus fachlicher Sicht die bislang wohl beste Katalogisierung zu diesem Thema. Die Bewertungen erfolgten in drei Erhaltungsgraden in Euro. Der Vorabdruck macht neugierig auf den Gesamtkatalog zum sächsischen Papiergeld, der ebenfalls komplett farbig bebildert sein wird. Erfahrene Sammler wissen, dass Sachsen in der Inflationszeit das Land mit den meisten Notgeldausgaben in Deutschland war. Die über zwei Jahrzehnte andauernde akribische Arbeit an diesem Thema ist deshalb nicht hoch genug einzuschätzen. Hans-Ludwig Grabowski #Weltbanknoten #Besatzungsgeld #Asien #Japan #Indonesien #Burma #Myanmar #Philippinen #Gulden #Dollar #Pound #Rupie #Bronnert
- DGW-Information für Papiergeld- & Wertpapiersammler 2020-1
DGW (verschiedene Autoren): Information für Papiergeld- & Wertpapiersammler, Heft 2020-1 40 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 21 cm x 29,7 cm, Rückstichbroschur, Berlin 2020. Preis: 9,80 Euro (für Vereinsmitglieder kostenlos). Jährlich gibt der Verein Deutsche Geldschein- und Wertpapiersammler (DGW) zwei Informationshefte heraus. Diese sind für Vereinsmitglieder kostenlos, können aber darüber hinaus auch von Sammlern und Interessenten bezogen werden. Das aktuelle Heft enthält wieder eine Reihe vielfältiger Beiträge. Das Schwerpunktthema ist: Notgeldscheine der Feldmühle, Papier- und Zellstoffwerk AG, Scholwin bei Stettin (mit einem Abriss zur Papierherstellung) Banjamin Veitel Ephraim mit seinen Vorschlägen über preußische Papierscheine Unterschriften auf sächsischen Banknoten Abbildungen von Eichenlaub auf europäischen Geldscheinen Weitere interessante Themen sind unter anderem: Serienscheine der neuen Generation Symbole auf Reichsbanknoten der Inflationszeit Notgeld der Braunschweigischen Staatsbank von 1921 (mit genauer Beschreibung der vier unterschiedlichen Serien) Fakten zur größten Geldfälscherwerkstatt der Geschichte – Die "Aktion Bernhard" DGW-Mitglieder haben das neue Heft sofort nach Erscheinen kostenfrei erhalten. Alle Nichtmitglieder können es über folgenden Kontakt bestellen: Deutsche Geldschein- und Wertpapiersammler e.V., c/o Jürgen Morgenstern, 12685 Berlin, Pöhlbergstraße 30, Tel. 0173/2332393, Internet: www.dgwev.de, E-Mail: info@dgwev.de. #Literatur
- Kostenloses Messe-Sonderheft "Faszination Münzensammeln" jetzt Online und zum Download!
Unser Online-Service während der Corona-Krise für alle unsere Kunden und Leser: Sie können das vollständige Messe-Sonderheft "Faszination Münzensammeln" kostenlos Online lesen und herunterladen! Unser Messe-Sonderheft "Faszination Münzensammeln" – mit gewohnt kompetenten und reich bebilderten Beiträgen und Informationen zu allen wichtigen und beliebten Sammelgebieten. Inkl. 6-seitigem Bewertungsteil zu Münzen aus der Bundesrepublik. Hier geht es zur PDF! Viel Spaß beim Hobby und bleiben Sie gesund! Ihr Battenberg Gietl Verlag
- Kostenloses Jahres-Inhaltsverzeichnis der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" ab 2015
Ab sofort steht kostenlos für Sie ein Jahres-Inhaltsverzeichnis der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" (inkl. "Der Geldscheinsammler") für die Jahre 2015 bis 2019 als PDF zum Download zur Verfügung. Zum Inhaltsverzeichnis!
- Alles, was das Sammlerherz begehrt
Liebe Sammlerinnen und Sammler, unser aller Leben steht gerade Kopf – aber kein Grund, besagten Kopf in den Sand zu stecken! Wann haben Sie schließlich besser Zeit als jetzt, um in Ihren Sammlungen zu stöbern und diese anhand unserer Kataloge zu bewerten? Wir hier im Verlag sind – solange die offiziellen Bestimmungen es erlauben – für Sie da. Nutzen Sie gerne unseren Online-Shop, stöbern Sie ein bisschen und schicken Sie uns Ihre Bestellung. Wir liefern bis einschließlich 31.03.2020 innerhalb Deutschlands an Privatkunden portofrei. Außerdem sind unsere Bücher über alle gängigen Online-Händler erhältlich. Machen Sie das Beste aus der unfreiwillig gewonnenen Zeit und bleiben Sie gelassen – wir arbeiten für Sie weiter (und sind telefonisch sowie per E-Mail erreichbar). Alles Gute für Sie, starke Nerven und vor allem Gesundheit wünscht Ihnen Ihr Battenberg Gietl Verlag
- Handbuch Geldscheinsammeln
Mehlhausen / Grabowski: "Handbuch Geldscheinsammeln" Ein Leitfaden für Geldscheinsammler und solche, die es werden wollen. Tips, Tricks und Infos vom Fachmann Gietl Verlag ISBN: 978-3-924861-90-2 komplett farbig bebildert Broschur: 208 Seiten Format: 14,8 x 21 cm Preis: 6,95 Euro Das Papiergeldsammeln hat in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und weltweit einen enormen Aufschwung genommen und immer mehr Anhänger gefunden. Besonders über das Internet kommen immer mehr junge Leute zum Geldscheinsammeln. Inzwischen gibt es ein großes Angebot an Spezialkatalogen für deutsche Banknoten und Notgeldscheine wie auch für Weltbanknoten, die für den Sammler unentbehrlich sind. Viele allgemeine Fragen zum Thema Papiergeld bleiben aber in den Katalogen unbeantwortet, und selbst zu einzelnen Sammelgebieten würde sich der Sammler oft mehr Hintergrundinformationen wünschen. Nach dem großen Erfolg des Handbuchs Münzensammeln war es nur logisch, auch ein Handbuch für Geldscheinsammler vorzubereiten. Das Buch spannt einen weiten Bogen von den Anfängen des Geldes über frühes Papiergeld der Chinesen bis hin zum Euro und vermittelt dabei neben historischen Daten und Fakten auch viel Wissenswertes rund um die verschiedenen Sammelgebiete deutschen Papiergelds. Dabei werden natürlich auch viele Tipps und Tricks, wie zum Aufbau einer Sammlung, zu Erhaltungsgraden und zur Bewertung, aber auch zur Reinigung und Pflege von Geldscheinen gegeben. Natürlich fehlen auch Warnungen vor Fälschungen und Manipulationen sowie aktuelle Literaturtipps nicht. Das vorliegende Handbuch ist dabei keineswegs nur für Anfänger gedacht, sondern beantwortet auch viele Fragen für langjährige Sammler und ist ein idealer Leitfaden für Freunde der Notaphilie. Zum Shop #Kataloge #Europa #Deutschland #Österreich #Propaganda
- Münzen & Sammeln, Ausgabe 2020/03
Die neueste Ausgabe 2020/03 der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" enthält in ihrer festen Rubrik "Der Geldscheinsammler" wieder interessante Beiträge und Informationen. Im aktuellen Heft finden Sie u.a.: Der besondere Geldschein Die Kriegsgefangenen von Avignon und ein Notgeldschein, der keiner war Leserpost Unbekannte französische Geldscheine? Weltbanknoten-Atlas Teil 144: Singapur Die Ablösung öffentlicher Anleihen im Deutschen Reich von 1925 Das Deutsche Reich war aus dem Ersten Weltkrieg mit einer zerrütteten Finanz-Wirtschaft hervorgegangen. Bis zur Jahreswende 1923/24 entwertete sich die deutsche Markwährung mit wachsender Beschleunigung. Ende 1923 hatte das deutsche Volk jedes Vertrauen in das staatliche Geldwesen verloren. Die Regelung der öffentlichen Schulden erfolgte zwei Jahre später durch das „Gesetz über die Ablösung öffentlicher Anleihen vom 16. Juli 1925“. POW Camp Money Kantinen-Scheine für deutsche Kriegsgefangene 1942–1946 in den USA. Die deutschen Kriegsgefangenen, die vorerst nicht auf die anderen Alliierten in Westeuropa verteilt wurden, kamen per Schiff in die USA. Schätzungen gehen von etwa 370 000 bis 425 000 Prisoners of War (POW) aus, die in bestimmte Lager verbracht wurden. Pick nennt 150 Haupt- und 340 Nebenlager (Prisoner of War/POW Camps). Unsere Zeitschriften im Überblick Hier geht es zur Leseprobe der aktuellen "Münzen & Sammeln"! ePaper Hier können Sie ein ePaper-Abo abschließen oder auch Einzelhefte als ePaper in unserem Archiv erwerben. Hier finden Sie die "Münzen & Sammeln" in unserem ePaper-Shop! Readly – Unbegrenzt lesen Unsere numismatischen Fachzeitschriften finden Sie auch auf Readly! Auf Readly können Sie mehr als 4.700 Magazine für 9,99 € im Monat lesen, herunterladen und speichern. Hier geht es zu "Münzen & Sammeln"! Hans-Ludwig Grabowski #Literatur #Zeitschriften #Grabowski
- "Der Jude nahm uns Silber, Gold und Speck ..."
Grabowski / Haney (Hrsg.): "Der Jude nahm uns Silber, Gold und Speck ..." Für politische Zwecke und antisemitische Propaganda genutzte Geldscheine in der Zeit der "Weimarer Republik" und des "Dritten Reichs". Dokumentation basierend auf Belegen der zeitgeschichtlichen Sammlung Wolfgang Haney, Berlin 280 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Format 170 x 240 mm, Festeinband (Hardcover), Fadenheftung, Battenberg Gietl Verlag, ISBN: 978-3-86646-122-2 Propagandascheine sind ganz besonders interessante historische Zeitbelege, da sie nicht nur einst als Geld umliefen oder solches nachahmen, sondern – mit zusätzlichen Propagandabotschaften versehen – auch einen unverfälschten Einblick in die politischen Verhältnisse und Argumentationen ihrer Zeit bieten. Da die historischen Zusammenhänge zum besseren Verständnis der eingesetzten Propaganda in der krisengeschüttelten und politisch unruhigen „Weimarer Republik“ von besonderer Bedeutung sind, wird in der Einleitung auf die Entwicklung vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur NS-Diktatur eingegangen. Dabei werden auch die Wahlen zur Nationalversammlung 1919 und zum Reichstag von 1920 bis 1938 sowie die daraus resultierenden politischen Verhältnisse und Umbrüche analysiert und Wahlergebnisse dokumentiert. Wichtig war es dem Autor auch, den Weg vom Geld als universellem Tauschmittel zum Mittel von Kommunikation und schließlich Propaganda aufzuzeigen. Hierzu wird der Bogen von der Antike über Motive auf Münzen und Geldscheinen bis hin zum Holocaust gespannt. Dank der umfangreichen und wohl einzigartigen Sammlung des Herausgebers bietet die vorliegende Dokumentation einen beeindruckenden Überblick über deutsche und österreichische Geldscheine als Mittel politischer und vor allem antisemitischer Propaganda vom Ende des Ersten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Zweiten Weltkrieg warfen schließlich auch die Alliierten im Rahmen ihrer psychologischen Kriegsführung neben gefälschten Geldscheinen und Lebensmittelkarten auch falsche Behelfszahlungsmittel der Wehrmacht mit Propagandaaufdrucken über Deutschland ab. Zum Shop #Kataloge #Europa #Deutschland #Österreich #Propaganda
- Bayani: TUPI 1852 – 1985
Collector’s Guide and Catalog of early Philippine Paper Money from Pesos Fuertes to Piso 458 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Format 210 x 135 mm, Pappeinband (Hardcover), Fadenheftung, BAYANI Publications (Lightning Source UK Ltd., Milton Keynes UK), o. D. (2019?), Preis: 150 USD. ISBN 978-0-46-400433-2. In einer nummerierten Kleinstauflage von nur 40 Exemplaren erschien dieses außergewöhnliche englischsprachige Buch. Schon der feste, edle, schwarze Einband mit „lederartiger“ Beschichtung lässt einiges erwarten. Die Seiten des Buchs sind ebenfalls in Schwarz gehalten. Dadurch kommen die farbigen Geldschein-Abbildungen besonders gut zur Geltung. Insgesamt werden im Katalog 204 Hauptnummern mit diversen Varianten vorgestellt und mit Vorder- und Rückseite verkleinert abgebildet. Dabei ist für jeden Schein eine eigene Buchseite reserviert. Unter der Abbildung folgen in weißem Druck diverse Informationen zum Wertzeichen, beginnend mit einer eigenen Katalog-Nummer, ggf. bei Varianten mit einem ergänzenden Buchstaben „a, b, c usw“. Zusätzlich werden Referenznummern zu den folgenden Kataloge angegeben: Krause, Standard Catalog of World Paper Money; Neil Shafer, A Guide Book of Philippine Paper Money; Filabo, Billetes de España; Guy Davis, Collecting Banknotes of the Central Bank of the Philippines; Schwan – Boling, World War II Remembered; Arlie R. Slabough, Japanese Invasion Money. Es folgt die Nennung des Nominals sowie Angaben zu Serie (Ausgabejahr), Stempel, Kontrollnummer, Auflagenhöhe, Unterschrift(en), Druckerei, Ausgabedatum, Wasserzeichen bzw. Papier, Format und Seltenheit (abgestuft in sehr häufig, häufig, nicht häufig, selten, sehr selten, nur Einzelstücke bekannt). Preise werden nicht genannt, dafür aber nebenstehend die verwendeten Unterschriften abgebildet. Natürlich fehlen auch Hinweise zu Fehldrucken und Fälschungen nicht. Der Autor listet in seinem Buch nicht nur eine Anzahl von bisher unbekannten Scheinen auf, sondern ihm ist es auch gelungen, diese abzubilden. Das Buch besteht aus fünf Hauptkapiteln: 1. Spanische Kolonialzeit 1521 – 1898 mit den Ausgaben der El Banco Español Filipino de Isabell II (1852, 1865), Billete del Tesoro (1877), El Banco Español Filipino (1883, 1896). 2. Revolutionszeit 1896 – 1899 (República Filipina 1898, 1899). 3. Amerikanische Besatzungszeit 1898 – 1946mit den Ausgaben Philippine Islands Silver Certificate (1903, 1906, 1908, 1910, 1912, 1916), El Banco Español Filipino (1904, 1908), The Bank of the Philippine Islands (1912, 1928, 1933, 1937), The Philippine National Bank (1916, 1917, 1918, 1919, 1920, 1921, 1924), Philippine Islands Treasury Certificate (1918, 1924, 1929), Commonwealth of the Philippines Treasury Certificate (1936, 1941), Victory-Ausgaben (1944). 4. Japanische Besatzung 1942 – 1945 mit den Ausgaben (1942, 1943, 1945), der Bangko Sentral ng Pilipinas (1944) sowie den illegale in Umlauf gesetzten Noten der Philippine National Bank (1942?). Den Abschluss bilden das Geld der 5. Philippine Republic ab 1946 mit der Victory-Ausgabe der Central Bank of the Philippines (1949), Central Bank of the Philippines (1949), Republica ng Pilipinas (Bangko Sentral 1969, 1972, 1973, 1978, 1985). Jedem Kapitel ist ein kurzer (währungs-)geschichtlicher Überblick vorangestellt. Die Abbildung der auf den Geldscheinen vorkommenden Siegel und Wasserzeichen leitet den Katalog ein. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie eine Checkliste, in die der Sammler seine Bestände vermerken kann. Dieser liebevoll gestaltete Katalog ist für jeden, der mehr über die philippinischen Geldscheine wissen möchte, unentbehrlich. Aber auch der, der einfach nur Freude an schönen Büchern hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Apropos Kosten, dieses aufwendige Buch ist nicht billig, aber jeden Euro und Cent wert. Uwe Bronnert #Kataloge #Asien #Philippinen #Bronnert
- Gregory Hale: Japanese Invasion Money
212 Seiten, durchgehend, bis auf wenige Ausnahmen, farbig illustriert, Format 210 mm x 296 mm, Pappeinband (Softcover) mit Klebebindung, Second Edition, Albany Creek, Qld, Australien 2019, Preis: 48,00 AUD. ISBN 978-0-9925799-2-0 Die Besatzungsgeldausgaben des japanischen Militärs in Südostasien sowie im Pazifik sind bei den Sammlern als Japanese Invasion Money (JIM) bekannt. Offiziell gab dieses Geld die „Southern Development Bank“ aus, die im Februar 1942 in Japan gründete wurde. Mit der Besetzung eines Gebietes setzten die japanischen Truppen auch das mitgebrachte Besatzungsgeld in Umlauf. Bei diesen Noten behielt man bewusst die Währungsbezeichnung des besetzten Landes bei. In den meisten Fällen wurde bei der Einführung von JIM die bisherige lokale Währung über Nacht wertlos. Die Japaner setzten die Verwendung ihres neuen „Mickey-Mouse-“ oder auch „Bananen“-Geldes, wie es von der einheimischen Bevölkerung oft abschätzig genannt wurde, energisch durch. Harte Strafen drohten denjenigen Personen, die die Nutzung des japanischen Geldes ablehnten. Mithilfe der neunen Geldscheine wollten die japanischen Besatzungsbehörden, die Wirtschafts- und Finanzkontrolle über die eroberten Gebiete erringen. Ausgegeben wurden Geldscheine für Niederländisch Indien (heute Indonesien), die auf Cent und Gulden lauten; Cent und Dollar heißt die Währungsbezeichnung auf den Noten für Malaya (heute Malaysia, Singapur und Brunei), Cent und Rupee auf den Scheinen für Burma (heute Myanmar), Centavos und Peso auf denen für die Philippinen und schließlich Shilling und Pound auf den Noten für Ozeanien (australische Gebiete, britisches Neuguinea, Salomonen, Gilbert-Inseln). Während des Krieges wurde JIMs zu beliebten Souvenirs für die rückkehrenden alliierten Soldaten, sodass Shilling- und Pound-Scheine nachgedruckt wurden. Ende Dezember 1942 waren Noten im Wert von 470 Millionen Yen und im März 1945 mehr als 13 Milliarden im Umlauf. Das hier vorgestellte Buch ist das Ergebnis zehnjähriger militärgeschichtlicher und numismatischer Forschung und Studiums und sowohl für Sammler, wie auch Händler, unerlässlich. Es enthält eine Vielzahl von Informationen: z. B. Angaben zu Mengen, Ausgabenblöcken, Kennziffern, Fälschungen sowie Bewertungen in drei Erhaltungsstufen (VG, VF und UNC). Die zahlreichen Abbildungen und Detailaufnahmen bei den Scheinen ermöglichen deren Identifizierung. Dies gilt besonders für die verschiedenen alliierten Fälschungen. Referenzangaben zum Standardkatalog von „World Paper Money“ wie auch zu „The Catalog of Japanese Coins and Bank Notes“ (JNDA) sind selbstverständlich und erleichtern den Sammlern die Zuordnung. Am Ende des Buches finden sich Tabellen, in denen der Sammler ggf. seine Bestände eintragen kann. Den Abschluss bildet ein umfangreiches Literaturverzeichnis. Nach dem Willen des Verfassers, soll dieses Buch eine Momentaufnahme von JIM im Zweiten Weltkrieg sein, die über einen Katalog und ein Fachbuch hinausgeht. Das wird durch Tagesgeschichten, Propagandaberichte, Zeitungsartikel, Kunstwerke und Einzelheiten zur Einführung und den Folgen des japanischen Invasionsgeldes erreicht. Dieses Buch kann allen Interessierten nur wärmstens empfohlen werden. Mehr Informationen auf: https://www.japaneseinvasionmoney.com.au Uwe Bronnert #Weltbanknoten #Besatzungsgeld #Asien #Japan #Indonesien #Burma #Myanmar #Philippinen #Gulden #Dollar #Pound #Rupie #Bronnert











