Aus der HVB-Stiftung: 10 Gulden der Bank in St. Gallen von 1838

Die ersten Banknoten in der Schweiz wurden 1826 von der Deposita-Cassa der Stadt Bern herausgegeben. Weitere Notenbanken folgten, im Jahr 1870 gab es schließlich über 28 Institute, die Banknoten emittierten. Die Bank in St. Gallen wurde 1837 gegründet, eine erste Notenausgabe folgte vermutlich schon ein Jahr später. Da nur Muster der ersten Serie vorhanden sind, die kein Datum tragen, ist die Jahresangabe unsicher. Eine weitere Emission folgte 1852. Bis 1882 wurden alle Noten aus dem Verkehr gezogen. Zur Vereinheitlichung des Geldwesens wurde 1881 beschlossen, dass alle Noten ein gleiches Erscheinungsbild haben sollten. Lediglich der Bankname und die Unterschriften waren unterschiedlich. Schließlich wurde mit der Gründung der Schweizerischen Nationalbank per Gesetz von 1905 das Notenbankwesen vereinheitlicht. Sie ist bis heute die zentrale Notenbank der Schweiz und damit für die Ausgabe der Banknoten verantwortlich.


Schweiz, Bank in St. Gallen: Anweisung über 10 Gulden von 18 (38?), Muster mit Lochentwertung

Vorderseite: Links ein Dampfschiff und ein Ruderboot, rechts eine Eisenbahn auf einer Brücke, in der Mitte oben ein Knabe mit Hermesstab, neben ihm ein Hund mit Schlüssel und ein Korb.

Rückseite: Druck einseitig.

Format: 196 mm x 77 mm

Druck: Draper, Toppan, Longacre & Co., New York & Piladelphia, USA

Katalogreferenz:

CHE-S431 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues)


Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon.

Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

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