Pakistans frühe Experimente mit Polymer
- Donald Ludwig

- 14. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Nach der Ausgabe der weltweit ersten Polymerbanknote durch Haiti im Jahr 1980 (gedruckt auf dem Polymer-Substrat Tyvek®) experimentierten auch andere Länder mit frühen Polymer- und Hybrid-Substraten, wobei einige Banknoten in Umlauf brachten und andere lediglich Druckproben durchführten, die jedoch nie zur Ausgabe von zirkulierenden Banknoten führten.
Um 1984 druckte die Staatsbank von Pakistan Probescheine auf dem damals von Securency International (heute CCL Secure) hergestellten Polymersubstrat. Das Substrat war Guardian™ oder eine frühe Testversion von Guardian™. Es ist nicht bekannt, ob Securency das Substrat an die Staatsbank von Pakistan lieferte und die Proben in Pakistan oder in Australien gedruckt wurden.
Es scheint, dass nur vier Stückelungen auf Polymer gedruckt wurden, nämlich 1, 2, 5 und 50 Rupien. Keine davon hat eine Kontrollnummer und jede ist mit „SPECIMEN“ perforiert.
Die entsprechenden Katalognummern für die Papierversionen dieser Druckproben lauten B118 (Pick 27), B222 (Pick 37), B223 (Pick 38) und B225 (Pick 40).
Jeder Probeschein gilt als Unikat, da keine weiteren Exemplare in Privatbesitz gemeldet wurden. Die Scheine blieben lediglich Proben und wurden nie in Umlauf gebracht.
Die Staatsbank von Pakistan hat Polymer nie für den Einsatz auf Banknoten im Umlauf verwendet.
In den letzten Jahren hat die Staatsbank von Pakistan aber begonnen, ernsthaft ein Polymer-Substrat für ihre umlaufenden Banknoten in Betracht zu ziehen, aber bisher ist dies noch nicht geschehen. Bisherige Gründe dafür waren immer „zu teuer“ und/oder „Technologie nicht aus Pakistan“. Wir sind gespannt zu sehen, was die Zukunft bringen wird.
Donald Ludwig (polymernotes.com)




















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