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Spanische Geldscheine 1931–1939, Teil 1 – Zweite Republik

Zum Geldwesen der zweiten spanischen Republik 1931 bis 1939


Die spanische Gesellschaft des 19. und frühen 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch unüberbrückbare Gegensätze. Auf der einen Seite die ebenso dünne wie dünkelhafte Oberschicht von meist adligen Großgrundbesitzern, die auf Kosten einer verelendeten Masse von landlosen Tagelöhnern von einstiger kolonialer Größe träumten, auf der anderen Seite das aufstrebende Bürgertum, das an liberalen Ideen interessiert war. Diese Spannungen hatten ihr Ventil in Spanisch-Marokko, das als Ersatz für die verloren Kolonien (1898) herhalten musste. 1921 erlitt die schlecht ausgerüs­tete Armee, deren Offiziere Verpflegung und Waffen an den Feind verramschten, eine vernichtende Niederlage gegen die Rifkabylen, deren Führer Abd el-Karim bei Melilla 15.000 Spanier aufs Grausamste niedermetzeln ließ. Dieselben Generäle, die diese Niederlage verschuldeten, putschten nun und Miguel Primo de Rivera, Generalkapitän von Katalonien, verwandelte mit Einverständnis des Königs, Alfons XIII., die konstitutionelle Monarchie in eine Diktatur. 1930 trat Rivera nach siebenjährigem Bemühen um eine grundlegende Erneuerung Spaniens zurück. Der überraschende Sieg der republikanischen Parteien bei den Gemeindewahlen ein Jahr später veranlasste den König, das Land zu verlassen. Spanien wurde Republik.


Der Wechsel von der Monarchie zur Republik am 14. April 1931 zeigte sich im Geldwesen zunächst nur bei der Banknote zu 50 Pesetas mit dem Ausgabedatum vom 17. Mai 1927, die das Kopfbildnis des vertriebenen Königs auf der Vorderseite zeigt. Es wurde durch einen ovalen, 54 x 37 mm großen violetten, blauen oder roten Handstempel abgedeckt. In der Mitte als republikanisches Symbol die vierzackige Mauerkrone über dem fünfgeteilten Wappenschild. Das goldene Kastell auf rotem Grund im 1. Feld steht für das Königreich Kastilien, der purpurrote Löwe auf silbernem Grund im 2. Feld für das Königreich León, die vier roten Längsstreifen auf goldenem Grund im 3. Feld für die Krone von Aragón und die goldenen Ketten auf rotem Grund im 4. Feld für Navarra. Das Feld in der Wappenspitze zeigt einen grünblättrigen Granatapfel auf silbernem Grund und steht für das ehemalige Königreich Granada. Über dem Wappen „REPÚBLICA“ und darunter „ESPAÑOLA“.


Abb. 1: Ovaler, 54 x 37 mm großer Tintenstempel.


Abb. 2: Banco de España, (17. Mai 1927), 50 Pesetas, Vorderseite mit Tintenstempel.


Nach einem Dekret vom 23. Juli 1931 sollten auch die anderen umlaufenden Noten gekennzeichnet werden. Ein runder Prägestempel mit 28 mm Durchmesser wurde auf der linken Scheinseite angebracht, bei den 500 und 1000 Pesetas auf der rechten. Die Umschrift des Stempels lautet: „GOBIERNO PROVISIONAL DE LA REPUBLICA . 14 ABRIL 1931 .“ Im inneren Kreis das bereits beschriebene Wappen mit Mauerkrone und links und rechts jeweils ein Olivenzweig. Die Stempelabdrucke sind meist nur sehr schwer erkennbar. Angesichts der Schwierigkeiten, die die Stempelaktion mit sich brachte, wurde sie durch Dekret vom

17. Dezember 1932 wieder aufgegeben. Es kommen daher alle Scheine, die in dieser Zeit im Umlauf waren, mit und ohne Stempel vor (Tabelle 1).


Tabelle 1: Banknoten der Banco de España, die bei Ausrufen der Republik im Umlauf waren:1)


Abb. 3: Prägestempel nach dem Dekret vom 23. Juli 1931, Ø 28 mm.


Abb. 4: Ausschnitt der Rückseite der 50-Pesetas-Note (17. Mai 1927) mit dem schwer erkennbaren Prägestempel in der rechten oberen Ecke.



Die liberale Verfassung der Republik sah eine Trennung von Kirche und Staat vor.

Das wiederum machte für den großen Anhang der klerikal-konservativen Kräfte die liberale Republik suspekt. Andererseits ging der radikalen Linken der Fortschritt nicht weit genug. 1933 errangen die Rechtsparteien einen überraschenden Sieg bei den Wahlen zum Cortes (Parlament). Arbeiterunruhen in Asturien wurden durch das Militär blutig niedergeschlagen worden und eine schwere politische Krise erschütterte das Land. Im Februar 1936 siegten bei erneuten Wahlen die vereinigten linken Kräfte der „Volksfront“. Das spanische Volk war zerrissener denn je. Die politischen Lager standen sich in schier unüberwindbaren Fronten gegenüber.


Wieder putschte das Militär. Am 18. Juli 1936 stellte sich eine Gruppe konservativer, republikfeindlicher Generäle gegen die gewählte Regierung. Obwohl sich die überwältigende Mehrheit der Armee und der Guardia Civil den Aufständischen anschloss, blieb der erwartete Erfolg des Staatsstreichs aus. Es folgte ein fast drei Jahre dauernder Bürgerkrieg, in dem sich die Republik verzweifelt wehrte. Bereits am 30. Juli 1936 installierten die Aufständischen in Burgos eine Gegenregierung, an deren Spitze am 20. September 1936 General Franco trat.


Neben der „republikanischen“ Banco de España in Madrid etablierte sich durch Dekret vom

8. September 1936 in Burgos, dem Sitz des Ausschusses für die Nationale Verteidigung, eine „nationale“ Banco de España, die ab November die umlaufenden Banknoten mit einem Prägestempel kennzeichnete. Zur Stempelung waren jedoch nur Banknoten zu gelassen,

die bereits am 18. Juli 1936 im Umlauf waren. Später ausgegebene Geldscheine waren im aufständischen Gebiet ungültig. Als Folge des Kriegs zerfiel Spanien nun in zwei Währungsgebiete: der republikanischen Zone mit der Banco de España in Madrid mit der „peseta republicana“ oder „peseta roja“ und dem nationalen Spanien der Putschisten mit der Banco de España in Burgos mit der „peseta nacional“. Im Folgenden wird nur die Währungsgeschichte der Republik betrachtet.


Spanien im Bürgerkrieg










Das Misslingen des Staatsstreichs hatte direkte Auswirkungen auf die Finanz- und Währungsentwicklung. Die republikanische Regierung reagierte mit der Schließung der Börsen. Des Weiteren wurde für Handelseffekte ein 48-stündiger Zahlungsaufschub verkündet, der später bis zum 19. August 1936 verlängert wurde, ferner wurden die Zins-

und Tilgungszahlungen für öffentliche Schulden ausgesetzt. Am 14. August verbot die republikanische Regierung den Verkauf von Immobilien und beweglichen Werten, um ungerechtfertigte Wertminderungen zu unterbinden. Um eine Kapitalflucht zu verhindern und das Bankenwesen vor dem Zusammenbruch zu bewahren, verfügte die Regierung am 19. Juli, dass innerhalb einer Frist von 48 Stunden von Giro- und Sparkonten nicht mehr als 2.000 Pesetas abgehoben werden konnten. Diese Regelung wurde in der Folgezeit immer wieder verlängert. Ausnahmen wurden nur für Lohn- und Steuerzahlungen zu gelassen.3)

Durch Dekret vom 3. Oktober 1936 ordnete die republikanische Regierung an, Goldbestände bei den Zweigstellen der Nationalbank abzuliefern. 1937 wurde die Abgabepflicht auch auf Schmuck, Juwelen, Edelmetall und Devisen ausgedehnt. Ferner wurde der Besitz von Banknoten auf einen maximalen Betrag begrenzt.


Die Banco de España und das Ministerio de Hacienda wiesen im Juli für ganz Spanien die folgenden Banknoten- und Münzbestände einschließlich der umlaufenden Wertzeichen (Tabelle 2.1 und 2.2) im Werte von ca. 10,5 Milliarden Pesetas aus.


Tabelle 2.1: Im Juli 1936 betrug der gesamte Banknotenbestand der Banco de España

einschließlich der umlaufenden Noten:4)


Tabelle 2.2: Im Juli 1936 betrug der gesamte Bestand an Münzen des Ministerio de Hacienda einschließlich der umlaufenden Münzen:5)


In der Zeit vor dem Bürgerkrieg emittierte die Notenbank nur zwei Banknoten. Im Juli 1932 die Note zu 50 Pesetas und im April 1933 die zu 25 Pesetas, beide mit dem Emissionsdatum

15. August 1928. Die Ausgabe der Nominale zu 100, 500 und 1000 Pesetas erfolgte erst 1937 bzw. 1938. Die Banknotenserie, die bei Bradbury Wilkinson and Comp., New Malden, London, gedruckt wurde, hat ein einheitliches Erscheinungsbild mit Abbildungen spanischer Persönlichkeiten aus Kultur und Politik auf der Vorderseite sowie die Wiedergabe korrespondierender Gemälde auf der Rückseite.6)

Die Note zu 25 Pesetas ist dem Dramatiker Pedro Calderón de la Barca (1600–1681) gewidmet. Rechts auf der Vorderseite sein Brustbild und in der Mitte das Denkmal zu seinen Ehren auf der Plaza de Santa Ana in Madrid, rückseitig eine Szene aus seinem Drama „La devoción de la Cruz“ (Die Andacht am Kreuz).

Der 50er zeigt das Porträt des Malers Diego Rodríguez de Silva y Velázquez (1599–1660) und eine Außenansicht des Prado-Museums in Madrid, auf der Rückseite ein Gemälde des Malers „La rendición de Breda“ (Die Übergabe von Breda).

Die Note zu 100 Pesetas ehrt den Dichter Miguel de Cervantes Saavedra (1547–1616) mit Brustbild auf der linken Scheinseite und seinem Denkmal auf der Plaza de España in Madrid in der Mitte, rückseitig passend zu seinem Hauptwerk das Gemälde „Encuentro de Don Quijote con los Duques“ (Treffen von Don Quijote mit den Herzögen) von Luis Menéndes Pidal (1861–1932). Der Wert zu 500 Pesetas würdigt Cardenal Cisneros mit seinem Brustbild und einer Abbildung seiner Haupt-Wirkungsstätte, der Kathedrale von Toledo.7) Auf der Rückseite ein Gemälde von Francisco Jover y Casanova (1836–1890) „Liberación de los cautivos de Túnez“ (Die Befreiung aus tunesischer Gefangenschaft).

Das Brustbild Fernando III. und die Darstellung der Kathedrale von Sevilla ist auf dem 1000er zu sehen.8) Die Rückseite schmückt ein Gemälde von Alejandro Ferrant y Fischermans

(1843–1917), das den König bei der heiligen Kommunion zeigt.


Fast zeitgleich kamen auch die Noten mit Datum vom 25. April 1931 in Umlauf. Sie wurden ebenfalls bei Bradbury and Wilkinson gedruckt und ähneln der vorherigen Serie.

Das Selbstbildnis des Malers Vicente López Portaña (1772–1850) zeigt die Note zu 25 Pesetas, während die Rückseite nach einem Bild des Malers, die Musik darstellend, gestaltet wurde.

Auch die Note zu 50 Pesetas bildet das Porträt eines Malers ab: Eduardo Rosales (1836–1873); rückseitig sein Gemälde „La muerte de Lucrecia“ (Der Tod der Lucrecia).

Gonzalo Fernándes de Córdoba ist auf der Vorderseite des Hunderters zu sehen9), während die Rückseite ein Gemälde von José Casado de Alisal (1832–1886) wiedergibt: „Der große Kapitän (Fernándes) findet am Tag nach der Schlacht von Ceriñola die Leiche seines Feindes, des Herzogs von Nemours“.

Vom 500er blickt der Entdecker Juan Sebastián Elcano (1486/1487–1526). Hierzu entspricht die Rückseite mit dem Bild von Elías Salaverría (1883–1952) „Desembarco de Elcano en Sevilla“ (Die Landung von Elcano in Sevilla).

Die Banknote zu 1000 Pesetas wurde als Reservenote nicht ausgegeben. Von der Vorderseite blickt uns das Brustbild des Dichters José Zorrilla y Moral (1817 1893) entgegen und auf der Rückseite liest der Dichter im Atelier des Malers Antonio María Esquivel (1806–1857), von dem auch die Vorlage hierzu stammt.


Die Tradition der Druckerei Bradbury & Wilkinson setzte Thomas de La Rue fort. Ab August 1938 gelangten ihre Noten, beginnend mit dem Nominal zu 500 Pesetas, in Umlauf.

Sie datiert vom 7. Januar 1935. Nach einem Stich von Camilo Delhom wird das Brustbild des Konquistador Hernán Cortes de Monroy i Pizarro Altamirano (1485–1547) sowie der Palast des Eroberers in Mexiko dargestellt. Das Gemälde „Hernán Cortes verbrennt seine Schiffe“ von Francisco Sans Cabot (1828–1881) nimmt eine historische Begebenheit auf.

Auch das Brustbildnis des Arztes und Nobelpreisträgers Santiago Felipe Ramón y Cajal (1851–1934) beim Wert zu 50 Pesetas vom 22. Juli 1935 stammt vom Stecher Camilo Delhom.

Die Rückseite zeigt das Denkmal zu Ehren des Wissenschaftlers im Retiro-Park in Madrid.

Es wurde vom Bildhauer Victorio Macho (1887–1966) geschaffen. Häufig wird diese Banknote, deren Vorderseite vorwiegend Brauntöne aufweist, auch in blauer und roter Farbe angeboten. Sie dürften chemisch manipuliert worden sein.

Das Brustbild des Malers Joaquín Sorolla (1863 – 1923) auf der dritten Note zu 25 Pesetas vom 31. August 1936 wurde ebenfalls von Camilo Delhom gestochen. Zusätzlich befindet sich auf der Vorderseite eine Abbildung des „El Miguelete“ in Valencia. Die Rückseite mit „Regreso de la pesca“ (Rückkehr der Fischer), einem typischen impressionistischen Werke des Malers, ist für mich die schönste Darstellung auf einer spanischen Banknote.


Tabelle 3: Banknoten der Banco de España und Staatsscheine, die während der Zeit der Republik ausgegeben wurden:1)


Abb. 5.1: Banco de España, 15. August 1928, 25 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 5.2: Banco de España, 15. August 1928, 25 Pesetas, Rückseite.


Abb. 6.1: Banco de España, 15. August 1928, 50 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 6.2: Banco de España, 15. August 1928, 50 Pesetas, Rückseite.


Abb. 7.1: Banco de España, 15. August 1928, 100 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 7.2: Banco de España, 15. August 1928, 100 Pesetas, Rückseite.


Abb. 8.1: Banco de España, 15. August 1928, 500 Pesetas, Vorderseite.


Abb. 8.2: Banco de España, 15. August 1928, 500 Pesetas, Rückseite.


Abb. 9.1: Banco de España, 15. August 1928, 1000 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 9.2: Banco de España, 15. August 1928, 1000 Pesetas, Rückseite.


Abb. 10.1: Banco de España, 25. April 1931, 25 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 10.2: Banco de España, 25. April 1931, 25 Pesetas, Rückseite.


Abb. 11.1: Banco de España, 25. April 1931, 50 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 11.2: Banco de España, 25. April 1931, 50 Pesetas, Rückseite.


Abb. 12.1: Banco de España, 25. April 1931, 100 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 12.2: Banco de España, 25. April 1931, 100 Pesetas, Rückseite.


Abb. 13.1: Banco de España, 25. April 1931, 500 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 13.2: Banco de España, 25. April 1931, 500 Pesetas, Rückseite.


Abb. 14.1: Banco de España, 25. April 1931, 1000 Pesetas, Reservenote (nicht ausgegeben), Vorderseite.

Abb. 14.2: Banco de España, 25. April 1931, 1000 Pesetas, Reservenote (nicht ausgegeben), Rückseite.


Abb. 15.1: Banco de España, 7. Januar 1935, 500 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 15.2: Banco de España, 7. Januar 1935, 500 Pesetas, Rückseite.


Abb. 16.1: Banco de España, 22. Juli 1935, 50 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 16.2: Banco de España, 22. Juli 1935, 50 Pesetas, Rückseite.


Abb. 16.3: Banco de España, 22. Juli 1935, 50 Pesetas, „blauer Druck“, Vorderseite.


Abb. 16.4: Banco de España, 22. Juli 1935, 50 Pesetas, „roter Druck“, Vorderseite.


Abb. 17.1: Banco de España, 31. August 1936, 25 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 17.2: Banco de España, 31. August 1936, 25 Pesetas, Rückseite.


Die Kupfermünzen zu 1, 2, 5 und 10 Céntimos sowie die Silbermünzen zu 50 Céntimes,

1 Peseta, 2 und 5 Pesetas, die nach der Reform von 1868 in Spanien geprägt wurden und teilweise seit mehr als einem Dreivierteljahrhundert im Umlauf waren, blieben weiter gültig. Das Gleiche gilt für die Kupfer-Nickelmünzen zu 25 Céntimos von 1925 und 1927.

Mit der Jahreszahl 1933 ließ die Republik eine Peseta-Münze in Silber prägen sowie mit der Jahreszahl 1934 25-Céntimos-Stücke in Kupfer-Nickel.


Abb.18.1/2: Republica Española, 1933, 1 Peseta, Vorder- und Rückseite.


Obwohl die Republik nun schon seit einigen Jahren etabliert war, gelang es ihr nicht, die in den Tresoren der Banco de España liegenden 5-Peseta-Münzen aus der Zeit der Monarchie umzuprägen. Daher beauftragte man der Notendruckerei Bradbury & Wilkinson mit der Herstellung von zunächst je 10 Millionen Silberzertifikaten zu 5 und 10 Pesetas. Am 13. Oktober 1936 ­ordnete der Finanzminister den Einzug der Silbermünzen an.10 Im Gegenzug ermächtigte er die Banco de España für die eingezogenen Silbermünzen Certificado de Plata (Silberzertifikate) über 5 und 10 Pesetas auszugeben. Ab 17. Oktober 1936 wurden sie in Verkehr gegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Banknote zu 25 Pesetas das niedrigste Nominal der spanischen Nationalbank. Während der Wert zu 5 Pesetas auf der linken Vorderseite das Ideal-Brustbild einer jungen Frau abbildet, zeigt der Schein zu 10 Pesetas eine Allegorie der España mit der sog. Volkskrone.


Abb. 19.1: Banco de España, 1935, Certificado de Plata, 5 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 19.2: Banco de España, 1935, Certificado de Plata, 5 Pesetas, Rückseite.


Abb. 20.1: Banco de España, 1935, Certificado de Plata, 10 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 20.2: Banco de España, 1935, Certificado de Plata, 10 Pesetas, Rückseite.


Im November 1936 drohte die Einnahme Madrids durch Francos Truppen. Die republikanische Regierung und die Banco de España verlegten daher ihren Sitz zunächst nach Valencia.

Auch die Geldproduktion der „Fábrica Nacional de Moneda y Timbre“ wurde aus Madrid in sichere Gebiete verlagert. Als Factoría B eröffnete in Valencia eine Druckerei. Von März bis Oktober 1938 wurden hier im Auftrag des Finanzministeriums die „Certificados Provisionales de Moneda Divisionaria“ zu 50 Céntimos, einer Peseta und zwei Pesetas gedruckt. Sie sollten ab 18. Januar 1938 das fehlende Kleingeld ersetzen.


Abb. 21.1: Ministerio de Hacienda, 1937, 50 Céntimos, Vorderseite.

Abb. 21.2: Ministerio de Hacienda, 1937, 50 Céntimos, Rückseite.


Abb. 22.1: Ministerio de Hacienda, 1937, 1 Peseta, Vorderseite.

Abb. 22.2: Ministerio de Hacienda, 1937, 1 Peseta, Rückseite.


Abb. 23.1: Ministerio de Hacienda, 1938, 2 Pesetas, Vorderseite.

Abb. 23.2: Ministerio de Hacienda, 1938, 2 Pesetas, Rückseite.


Im Februar 1937 nahm die neue Münze als Factoría C ihre Arbeit in Castellón de la Plana auf. Diese improvisierte „Casa de Moneda“ prägte etwas mehr als ein Jahr Münzen mit der Jahreszahl 1937 zu 5 Céntimos in Eisen, 50 Céntimos in Kupfer und einer Peseta in Bronze. 10-Céntimos-Münzen in Eisen wurde nur in wenigen Stücken hergestellt und müssen wohl als Proben angesehen werden. Wegen der Kriegsereignisse musste die Münze im April 1938 nach Aspe (Alicante) verlegt werden. Als Factoría D arbeitete sie von Juli 1938 bis März 1939. Geprägt wurden hier Kupfermünzen zu 25 Céntimos mit der Jahreszahl 1938. Nach der Schließung der Factoría B in Valencia übernahm man ab November 1938 den Druck der Kleingeldscheine.


Mit zunehmender Dauer des Krieges nahm der Mangel an Wechselgeld zu, da ein großer Teil der Münzen eingezogen und eingeschmolzen wurden, um den wachsenden Bedarf der Kriegsindustrie an Metallen zu decken. Auf der anderen Seite hortete die Bevölkerung die Münzen, immerhin hatten sie einen bestimmten Metallwert. Zuerst verschwanden die Silbermünzen, später die Münzen aus Kupfernickel und schließlich die aus Bronze.



Abb. 24.1/2: Republica Española, 1937, 50 Céntimos, Vorder- und Rückseite.


Abb. 25.1/2: Republica Española, 1937, 1 Peseta, Vorder- und Rückseite.


Betriebe, Genossenschaften, Gewerkschaften, Geschäfte und sogar Privatpersonen konnten bei den täglichen Zahlungsvorgängen nur dann Wechselgeld herausgeben, wenn sie eigene Gutscheine ausstellten. Straßenbahn- und Busunternehmen, Bars und Cafeterias bedienten sich ebenso des Notgelds, das grundsätzlich nur bei der ausgebenden Stelle wieder eingelöst werden konnte. So hatten die Bürger Taschen voller Geldscheine für jeden denkbaren Zahlungsanlass. Natürlich war diese Situation unhaltbar. Die zahlreichen Beschwerden der Bevölkerung veranlassten Stadträte, sich des Problems anzunehmen

und kommunales Notgeld – meist mit Werten zwischen 25 Céntimos und 5 Pesetas – auszugeben. Bis Ende 1937 hatten mehr als zweitausend Gemeinden und Organisationen fast siebentausend verschiedene Scheine und fünfzig Metallmünzen ausgegeben.11)

„Der Gesamtwert des auf diese Weise in Umlauf gebrachten Geldes betrug 22,7 Millionen Peseten.“12)


Abb. 26.1: Denia, Comité de Enlace, September 1936, 2 Pesetas, Blankete, Vorderseite.

Abb. 26.2: Denia, Comité de Enlace, September 1936, 2 Pesetas, Blankete, Rückseite.


Abb. 27.1: Lorca, Consejo Municipal, September 1937-09, 1 Peseta, Vorderseite.

Abb. 27.2: Lorca, Consejo Municipal, September 1937-09, 1 Peseta, Rückseite.


Abb. 28.1: Mont-ral, Consell Municipal, 15. Juni 1937, 25 Centims, Vorderseite.

Abb. 28.2: Mont-ral, Consell Municipal, 15. Juni 1937, 25 Centims, Rückseite.


Abb. 29.1: 502 Batallón, 28 División, 126 Brigda Mixta, o. D., 1 Peseta, Vorderseite.

Abb. 29.2: 502 Batallón, 28 División, 126 Brigda Mixta, o. D., 1 Peseta, Rückseite.


Abb. 30.1: Alcoy, Fàbrica de Paper de Fumar Bambú, o. D., 25 cts., Material: Celluloid , Ø 32 mm, Vorderseite.


Da auch diese Notgeldausgaben das staatliche Münzmonopol und das Monopol der Banknotenausgabe der Notenbank gefährdeten, ordnete Finanzminister Juan Negrín Lopez mit Dekret vom 6. Januar 1938 den Einzug des Notgelds bis zum 28 Februar an. Gleichzeitig wurden von der Regierung weitere Druck- und Prägeaufträge vergeben. Da trotzdem nicht genügend Münzen zur Verfügung standen, autorisierte die Regierung durch Dekret vom

24. Februar 1938 die Banco de España Pappscheiben mit aufgeklebten Marken als Geldersatz auszugeben (Cartón-mondea). Die runden, rotbraunen Kartons haben bei einem Gewicht von etwa 5 g einen Durchmesser von 35 mm. Der einseitige schwarze Druck zeigt in einem Kreis das spanische Wappen mit der Volkskrone, flankiert von den Säulen des Herkules mit einem Band, auf dem der Wahlspruch „PLUS ULTRA“ zu lesen ist. Gedruckt wurden sie in der Factoría D in Aspe. Auf die freie Seite waren die entsprechenden „Wert“-Marken aufzukleben. Bei den Nominalen zu 5 und 25 Céntimos waren Briefmarken (sello de correos) der „republikanischen“ Post zu verwenden. Sie tragen die Aufschrift „Republica Española – Correos“. Da keine bestimmten Briefmarken vorgeschrieben waren, können dabei alle damals gültigen Marken vorkommen, sodass es eine große Zahl verschiedener Ausgaben gibt.

Die Werte zu 10 und 15 Céntimos waren mit Gebührenmarken (timbre móvil) zu versehen.

Sie haben die Aufschrift „Especial Movil“. Die Marken mit dem beschriebenen Wappen zu

10 Céntimos sind in braunem, die zu 15 Céntimos in rotem Druck ausgeführt.13)

Ein Dekret vom 22. Oktober 1938 bestimmte, dass anstelle der Gebührenmarken zu

10 Céntimos Briefmarken treten sollten, da es in der Vergangenheit häufig zu Verwechselungen mit der Marke zu 15 Céntimos gekommen sei.


In der Praxis sah es so aus, dass die Pappscheiben nicht nur, wie amtlich vorgeschrieben, mit Marken zu 5, 10, 15 und 25 Céntimos beklebt wurden, sondern es wurden auch andere Werte, wie z. B. zu 20, 30, 45, … Céntimos, aufgeklebt. Statt der Gebührenmarken wurden auch Briefmarken benutzt. Wie lässt sich dies erklären? Die Banco de España gab die leeren Pappschreiben an die Geschäftsbanken weiter, die sie mit den Marken beklebten und dann als Wechselgeld an das Publikum abgaben. Möglicherweise verfuhren die Banken ihrerseits ähnlich wie die Notenbank und überließen das Bekleben den Bankkunden.


Abb. 31: Cartón-mondea, o. D., mit Briefmarke zu 5 Céntimos, Vorderseite.


Abb. 32: Cartón-mondea, o. D., mit Steuermarke „especial movil“ zu 15 Céntimos, Vorderseite.


Abb. 33: Cartón-mondea, o. D., gemeinsame Rückseite .


Da die Republik über keine nennenswerten Devisenreserven verfügte, um Kriegsgüter im Ausland zu kaufen, begann die Regierung in Madrid bereits am 24. Juli 1936 damit, Gold an die Banque de France zu verkaufen. Als im März 1937 diese Goldverkäufe an die französische Notenbank eingestellt wurden, war die Goldreserve bereits um ein Viertel gesunken.


„Während Franco zunehmend auf die Hilfe des Dritten Reiches angewiesen war, geriet die republikanische Regierung in immer größere Abhängigkeit von Moskau. Das lag nicht allein daran, daß die Verteidigung Madrids und die Weiterführung des Krieges von der Unterstützung des Kremls abhingen. Im Oktober trafen Largo Caballero und sein Finanzminister Juan Negrín außerdem die folgenschwere Entscheidung, die Goldreserven der Banco de España (…), die die wirtschaftliche Grundlage für die Fortführung des Krieges bildeten, in Moskau zu deponieren.“14)


Am 15. Oktober 1936, ein Tag nachdem die sowjetischen T-26-Panzer eingetroffen waren, fragte Largo Caballero offiziell bei Botschafter Rosenberg an, ob die sowjetische Regierung bereit sei, ca. 500 Tonnen spanischen Goldes in Verwahrung zu nehmen. Schon wenige Tage später übermittelte der Leiter des NKWD, Nikolai Jeshow, seinem Agenten in Spanien, Alexander Orlow, die persönliche Anordnung Stalins mit der Botschaft an Largo Caballero und dem sowjetischen Botschafter, den Goldtransport unter strengsten Geheimhaltungsmaßnahmen vorzubereiten.


Der Goldschatz war schon Wochen vorher aus dem umkämpften Madrid nach Cartagena in das Pulvermagazin von La Algameca evakuiert worden. Ganz in der Nähe ankerten sowjetische Schiffe, die Hilfsgüter nach Spanien transportiert hatten. In der Nacht des 23. Oktober 1936 begann man mit dem Verladen des Goldes und am 25. Oktober stachen vier Schiffe in folgender Reihenfolge in See: die Jruso mit 2000 Kisten, die Neva mit 2697 Kisten, die Kim mit 2100 Kisten und die Wolgores mit 983 Kisten an Bord. Auf jedem der Schiffe reiste ein Schlüsselmeister des Banco de España mit. Nach einer Woche erreichten die Schiffe am 2. November Odessa, mit Ausnahme der Jruso, die wegen Maschinenschadens erst einige Tage später einlief. Von Odessa aus wurde unverzüglich der Weittransport nach Moskau organisiert.


Zeitgleich reichte die nationale Regierung von Burgos aus Klage in Frankreich ein, um die Goldverkäufe zu stoppen. Indirekt beschwerte man sich auch bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel. Im Januar 1937 berieten die Mitglieder des „Komitees für Nichteinmischung in die Angelegenheiten Spaniens“15) in London die Angelegenheit.

Der deutsche und der italienische Vertreter verurteilten das Goldgeschäft als indirekte Einmischung. Die republikanische Regierung gab zu, mit einem Teil des Goldes Auslandsschulden beglichen zu haben, bestritt ansonsten, Goldreserven außer Landes gebracht zu haben. Auch in den nächsten Monaten kam der Ausschuss in dieser Angelegenheit nicht weiter.


Seit Februar 1937 konnten Largo Caballero und Negrín über das Gold verfügen, dessen Zählung am 24. Januar beendet war. Danach waren etwas mehr als 510 t Gold nach Moskau gelangt, fast ausschließlich in 16 verschiedenen Münzsorten. Sie hatten ein Feingewicht von 460,5 t und ihr Gegenwert entsprach damals 518 Millionen US-Dollars.


In der Zeit vom 16. Februar bis 23. April 1937 wurden sechs Verkäufe getätigt. Die Aufträge unterzeichneten Largo Caballero und Negrín gemeinsam. Spätere Aufträge unterschrieb Negrín alleine, da er ab dem 17. Mai als Ministerpräsident sowie als Finanz- und Wirtschaftsminister die alleinige Verantwortung trug. Als Francisco Méndez Aspe das Ministerium am 5. April 1938 übernahm, wurde der letzte Verkaufsauftrag, der 19. vom

28. April 1938, von beiden unterzeichnet.


Ein Auftrag vom 15. September 1937 konnte nur dank der noch existierenden Feingoldbestände ausgeführt werden, die durch frühere Schmelzungen von Münzgold in Feingold vorhanden waren. Mit ihrem Gegenwert in Devisen bezahlte die Republik die erste sowjetische Militärhilfe. Der Rest wurde auf die unter sowjetischer Kontrolle stehende Banque Commerciale pour l’Europe du Nord in Paris transferiert. Von dort aus wurden die Devisen zur Begleichung von Kriegs- und Nichtkriegs-Güterimporten verwendet, die weder durch Exporte noch auf andere Weise beglichen werden konnten.


Die fehlenden Gold- und Devisenreserven zwangen die Regierung der Republik, immer mehr Banknoten ohne entsprechende Edelmetall-Deckung zu emittieren. In dem von ihr kontrollierten Gebiet betrug am 30. April 1938 der Wert der ausgegebenen Banknoten 12.754 Millionen Peseten. Dies entsprach einem Zuwachs von 265,8 % gegenüber dem Umlauf von 3.486 Millionen Pesetas am 17. Juli 1936. Im nationalistisch kontrollierten Gebiet waren zu diesem Zeitpunkt etwa 2.000 Millionen Pesetas im Umlauf. Während die Preise im nationalistisch kontrollierten Gebiet lediglich um 40 % stiegen, explodierten sie in den republikanischen Gebieten um bis zu 1.500 %. Auch international fiel der Wert der „peseta republicana“ kontinuierlich. In Paris notiert sie:16)

  • im Januar 1937: 0,863 Francs, im Januar 1938: 0,322 Francs,

  • im Mai 1937: 0,724 Francs, im Mai 1938: 0,232 Francs,

  • im September 1937: 0,520 Francs, im September 1938: 0,164 Francs,

  • im Dezember 1937: 0,357 Francs, im Dezember 1938: 0,091 Francs.

Ihr Wertverlust an den europäischen Börsen war sehr viel größer als die der „peseta nacional“: Ende 1938 erreichte sie 97,56 % gegenüber 27,2 % der Letzteren.17) Ein Vergleich des Kurses der republikanischen zur nationalen Peseta an der Pariser Börse ergibt folgendes Bild: Im Januar 1937 betrug der Wert der republikanischen Peseta noch 66 % der nationalen Peseta, im März 64 %, im Juni 42 %, im Januar 1938 noch 20 %, im Juni 17 %, im Oktober 15 % und schließlich im Dezember nur noch 9 %.18)


Die Sitzverlegung der Banco de España im September 1937 von Valencia nach Barcelona dokumentieren auch drei weitere Banknoten, die jedoch nicht mehr zur Ausgabe gelangten. Da der Seeweg unterbrochen war, lieferte Thomas de la Rue die bestellten Banknoten zu 100 Pesetas mit dem Emissionsort Barcelona und dem Emissionsdatum vom 11. März 1938 an die Filiale der Banco de España in Paris. Auf dem Landweg wurden die Noten dann nach Barcelona gebracht. Hier trafen die ersten am 21. Juni 1938 ein. Wie üblich zeigt auch diese Note ein Brustbild, dieses Mal die Büste der Dame von Elche sowie ein phönizisches Segelschiff. Die Darstellung der Huerto del Cura (Palmgarten in Elche) nimmt die Rückseite ein. Die von der Madrider Druckerei Gráficas Reunidas hergestellten 100-Pesetas-Noten mit Datum vom 15. August 1938 wurden ebenfalls in Barcelona eingelagert. Nach dem rückseitigen Aufdruck „Provisional y Valedero por dos Años“ sollte sie nur zwei Jahre gültig sein. Der Einzug der Nationaltruppen in Barcelona am 28. Januar 1939 verhinderte die Ausgabe der „Barcelona“-Noten und führte zu ihrer vollständigen Vernichtung. Zur Deckung der beiden Noten zu 100 Pesetas diente die nicht ausgegebene Note zu 1000 Pesetas vom 25. April 1931.


Die zunehmende Inflation zwang die republikanische Notenbank, Banknoten mit höherem Nennwert in Auftrag zu geben. Von den 2 Millionen bei Bradbury & Wilkinson bestellten 5000-Pesetas-Banknoten (11. Juni 1938) wurden vermutlich 1.320.000 nummerierte Geldscheine an die Filiale in Paris geliefert, wo sie nach Kriegsende vernichtet wurden.

Von dieser Note sind nur wenige „Specimen“ erhalten. Auf der Vorderseite Selbstbildnis des Malers Mariano Fortuny (1838–1874) und auf der Rückseite sein Gemälde „La Vicaría“ (Das Pfarrhaus).


Nach der Einnahme Madrids durch Francos Truppen am 28. März 1939 brach der Widerstand der republikanischen Verbände endgültig zusammen und wenige Tage später war das ganze Land in der Hand der Putschisten. Geldpolitisch hatte dies weitreichende Folgen. Übernacht wurde das Geld der Republik ungültig. Die Banknoten der Banco de España mit Ausgabeort Madrid mussten gegen Quittung abgeliefert werden. Ein Umtausch in Noten der Banco de España mit Ausgabeort Burgos erfolgte nicht.


Fortsetzung folgt …


Uwe Bronnert


Anmerkungen:

  1. Angaben nach FILABO (Hrsg.), Enciclopedia de Billetes de España,Tomo II, Secunda Edición, Sant Joan Despí (Barcelona) 2006. EDIFIL (Hrsg.), Catálogo Especializado de Billets de España, 3a edición, Madrid 2002. Banco de España (Hrsg.), Los Billetes del Banco de España 1782-1979, 3a edición, Madrid 1979.

  2. FILABO.

  3. Vgl. Josep M. Bricall, Die spanische Wirtschaft, in: Der Spanische Bürgerkrieg, Eine Bestandsaufnahme von Manuel Tuñón de Lara, Julio Aróstegui, Ángel Viñas, Gabriel Cardona und Josep M. Bricall, Frankfurt am Main 1987, S. 566 ff.

  4. José M. Santacreu Soler, La Crisis Monetaria Española de 1937, Moneda y Municipios en la Provincia de Alicante durante la Guerra Civil Española, Universidad de Alicante 1988, S. 34.

  5. Ebenda.

  6. Zum Design der spanischen Banknoten siehe: SAFEI Inversiones y Estudios Financieros, S.A. (Hrsg.), La Peseta y el Arte, imágenes en billetes anteriores al euro, Madrid 1999.

  7. Gonzalo Jiménez de Cisneros, später Francisco Kardinal Jiménez de Cisneros (1436 – 1517) war seit 1495 Erzbischof von Toledo und Großinquisitor, inquisidor general de Castilla.

  8. Ferdinand el Santo, genannt der Heilige (1199 – 1252 in Sevilla) war als Ferdinand II. König von Kastilien und ab 1230 als Ferdinand III. König von Kastilien und León. Wegen seiner Verdienste um den katholischen Glauben wurde er 1671 von Papst Klemens X. kanonisiert.

  9. Gonzalo Fernández de Córdoba y Aguilar (1453 – 1515) war ein spanischer General und Staatsmann im Dienste der „Katholischen Könige“.

  10. Das Dekret scheint nicht den erhofften Erfolg gehabt zu haben, denn der Einzug der Silbermünzen wurde am 19. Januar 1937 und am 23. Februar 1937 nochmals angeordnet.

  11. Diese Notgeldausgaben werden in einer Anzahl von Katalogen gelistet. Hier eine Auswahl: Kenneth Graeber, Local Paper Money issued during th Spanish Civil War, Paper Money of the 20th Century, IBNS 1978. Andreu Garí Berges und Juan Montaner Amorós, Catálogo de Billetes Municipales de España, Emisiones de la Guerra Civil 1936 – 1939, 2a Edición, Ampliada y corregida, o. O. und Jahr. Antoni Turró I Martínez, El Paper Moneda del País Valencià 1936-1939 (I alters signes monetaris emesos durant la Guerra 1936 – 1939), Catàleg General Històrico-Descriptiu, Catarroja – Barcelona – Palma 1995. Antoni Turró I Martínez, Les Emissions Monetàries Oficials de la Guerra Civil 81936-1939), I: Andorra, Illes Balears I Catalunya (Generalitat i Locals), Barcelona 2007.

  12. Josep M. Bricall, S. 572.

  13. S. Juan Bta. Miró Agulló, El Sello Moneda de la República, Monografía del Sello Moneda durante la Guerra Civil 1936-1939, Alcoy Febrero 2008.

  14. Ángel Viñas, Der internationale Kontext, in: Der Spanische Bürgerkrieg, S. 234 f.

  15. Das Komitee war ein vom französischen Präsidenten Albert Lebrun ins Leben gerufener internationaler Ausschuss, der die europäischen Großmächte von einem Eingreifen in den Spanischen Bürgerkrieg abhalten sollte. Dem Ausschuss gehörten Vertreter Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands, Italiens, der Sowjetunion und 22 weiter Staaten an. Er trat am 9. September 1936 erstmals in London zusammen. Er war Teil der Appeasement-Politik gegenüber Hitler und Mussolini. Das Komitee verhinderte nicht, dass das Deutsche Reich und Italien militärisch Franco unterstützen und die Sowjetunion die Republik, während Großbritannien und Frankreich strikte Neutralität verfolgten. Der Nichteinmischungsausschuss tagte ausdauernd, ergebnislos und erfolglos. In seiner dreißigsten Sitzung am 19. Mai 1939 stellte der Ausschuss fest, dass die Feindseligkeiten beendet seien.

  16. Nach Antoni Turró i Martínez, El Paper Moneda del País Valencià 1936 – 1939, S. 20.

  17. Andere Autoren nennen noch höherer Wertverluste. S. José Ramón Gracía Gandía, Guerra y Moneda, La Fábrica Nacional de Moneda y Timbre en Aspe, VIII Premio de Investigación Manuel Cremades 2010, Ayuntamento de Aspe, S. 51.

  18. Josep M. Bricall, S. 570 f.

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