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  • Belize: Neue Banknotenserie ehrt das Erbe von Belize

    Am 23. Januar 2025 stellte die Zentralbank von Belize eine neue Papier-Banknotenserie vor, die von De La Rue entworfen und gedruckt wurde. Die neuen Banknoten werden am 4. August 2025 in Umlauf gebracht. Die neuen Entwürfe zelebrieren die belizianische Kultur, wobei das Porträt von Königin Elisabeth II. durch die Porträts der Nationalhelden Philip Goldson und George Cadle Price ersetzt wurde. Philip Goldson war ein Zeitungsredakteur, Aktivist und Politiker, der dem Repräsentantenhaus von Belize angehörte. George Cadle Price war ein Staatsmann, der von 1961 bis 1984 und von 1989 bis 1993 als Regierungschef von Belize diente. Er war der erste Minister und Premierminister unter britischer Herrschaft bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1981 und der erste Premierminister des Landes nach der Unabhängigkeit. Nationalhelden Philip Goldson (links) und George Cadle Price (rechts). Die neue belizianische Dollarserie enthält die neuesten Innovationen im Bereich der Sicherheitsfäden mit einem holografischen PUREIMAGE™-Faden auf den 2- und 5-Dollars-Noten und einem IGNITE®-Sicherheitsfaden sowie einem holografischen Streifen auf den 10-, 20-, 50- und 100-Dollars-Noten. Unter UV-Licht erscheinen verbesserte GEMINI®-Muster auf allen Stückelungen. Mit diesen Sicherheitsmerkmalen ist die neue Banknotenserie mit der neuesten Fälschungssicherheits-Technologie ausgestattet. Die neue 2-Dollars-Banknote zeigt Wasserfälle und Flüsse in Belize sowie ein Porträt von Philip Goldson. Die Vorderseite zeigt den Antelope-Wasserfall im Mayflower-Bocawina-Nationalpark in der Mitte und Philip Goldson auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt links den Sapodilla-Wasserfall im Elijio-Panti-Nationalpark und in der Mitte den 1000-Fuß-Wasserfall. Die Schwarze Orchidee ist im PUREIMAGE™-Sicherheitsfaden enthalten, der beim Kippen die Farbe wechselt. Das Wasserzeichen zeigt Philip Goldson. Auf der Vorderseite, unten links und rechts sind taktile Linien angebracht. Auf der neuen 5-Dollars-Banknote sind historische Gebäude von Belize sowie ein Porträt von George Cadle Price abgebildet. Die Vorderseite zeigt das Gebäude der Nationalversammlung in der Mitte und George Cadle Price auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt oben in der Mitte die Halbinsel Belize City und Haulover Creek, unten in der Mitte das Gebäude des Obersten Gerichtshofs in Belize City und rechts die St. John's Cathedral in Belize City. Die Spitze des Obersten Gerichtshofs von Belize City befindet sich im PUREIMAGE™-Sicherheitsfaden, der beim Kippen die Farbe wechselt. Das Wasserzeichen zeigt George Cadle Price. Taktile Linien sind auf der Vorderseite, unten links und rechts enthalten. Die neue 10-Dollars-Banknote zeigt Vögel aus Belize und ein Porträt von Philip Goldson. Die Vorderseite zeigt den Grünreiher in der Mitte und Philip Goldson auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt in der Mitte den Kielschnabeltukan, den Nationalvogel von Belize, und rechts den Langschnabel-Einsiedlerkolibri und den Schuppenbrustkolibri. Der Scharlachara ist in dem holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite enthalten und der Kielschnabeltukan ist in dem IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt Philip Goldson. Auf der Vorderseite, unten links und rechts, sind taktile Linien angebracht. Die neue 20-Dollars-Banknote zeigt das Leben im Dschungel von Belize sowie ein Porträt von George Cadle Price. Die Vorderseite zeigt den Baird-Tapir, das Nationaltier von Belize, und George Cadle Price auf der linken Seite. Auf der Rückseite sind der Jaguar und ein Grüner Leguan (rechts) abgebildet. Der Blaue Morpho-Schmetterling ist im holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite enthalten und das Wappen des Landes ist im IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt George Cadle Price. Taktile Linien sind auf der Vorderseite, unten links und rechts, angebracht. Die neue 50-Dollars-Banknote zeigt archäologische Sehenswürdigkeiten von Belize sowie ein Porträt von Philip Goldson. Die Vorderseite zeigt den Maskentempel in Lamanai und Philip Goldson auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt links den Gipfel von Caana in Caracol, in der Mitte die Maya-Ruine von Xunantunich und rechts ein Stück des Xunantunich East Freize. Der Maskentempel in Lamanai ist in dem holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite enthalten, und das Segment des Xunantunich-Ost-Frieses ist in dem IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt Philip Goldson. Auf der Vorderseite, unten links und rechts, sind taktile Linien angebracht. Die neue 100-Dollars-Banknote zeigt die Meeresattraktionen und die Unterwasserwelt von Belize sowie das Porträt von George Cadle Price. Die Vorderseite zeigt den Königin-Drückerfisch und George Cadle Price auf der linken Seite. Die Rückseite zeigt eine Karettschildkröte, das Great Blue Hole, den Ammenhai, ein Paar Kaiserfische und eine Rillenhirnkoralle . Die Echte Karettschildkröte ist in dem holografischen Folienstreifen auf der Vorderseite und das Langschnauzen-/Schlankseepferdchen in dem IGNITE®-Sicherheitsfaden auf der Rückseite enthalten. Das Wasserzeichen zeigt George Cadle Price. Auf der Vorderseite, unten links und rechts, sind ebenfalls taktile Linien für Sehbehinderte angebracht. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Bermudas neue Polymerbanknoten: Ein genauerer Blick

    Am 19. November 2024 gab die Bermuda Monetary Authority (BMA) ihre neuen Polymer-Versionen der derzeit im Umlauf befindlichen 2-Dollars- und 5-Dollars-Hybridbanknoten aus. Diese neuen Polymerbanknoten wurden HIER in diesem Blog angekündigt. Die neuen Polymerbanknoten tragen jeweils das Datum „20 FEBRUARY 2024“. Sie wurden von De La Rue auf dem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt. Jede Banknote misst 66 mm x 136 mm. Die 2-Dollars-Banknote zeigt auf der Vorderseite einen Rotkehl-Hüttensänger, der auf einem Ast sitzt, und auf der Rückseite den Uhrenturm und die Statue von Poseidon, der seinen Dreizack hält, in der Royal Naval Dockyard. Die 5-Dollars-Banknote zeigt auf der Vorderseite einen blauen Marlin, der aus dem Wasser springt, und auf der Rückseite die Horseshoe Bay (Hufeisen-Bucht) und ein Boot, das die Somerset Bridge unterquert. In diese Banknoten wurde eine Vielzahl der modernsten Sicherheitsmerkmale integriert. Ein simulierter, silberner Sicherheitsfaden verläuft horizontal über jede Banknote und ist auf beiden Seiten sichtbar. Er enthält die Buchstaben BMA. Das Sicherheitsmerkmal ARGENTUM™ ist eine spezielle Silberdruckfarbe, die spiegelnde Freiformen auf der fertigen Banknote ermöglicht. Der Thunfisch oben rechts auf jeder Banknote wurde mit ARGENTUM™ gedruckt. Voll- und teiltransparente Halbfenster zeigen einen bewölkten Himmel, die Buchstaben BMA und eine Unterwasserszene auf jeder Banknote, die von beiden Seiten betrachtet werden kann. Um diese Fenster herum sind Sicherheitsmerkmale wie ILLUMINATE™ und ROTATE vollständig in das schillernde Druckfarbendesign aus Wellen, mehreren Fischen und einer Sonne integriert, das erscheint, wenn die Banknoten gekippt werden. ILLUMINATE™ verwendet eine Kombination von Druckfarben, darunter matt und irisierend, um lebendige Farben und eine einzigartige Textur in das Polymerfenster zu bringen. ROTATE ist eine Designtechnik, die ein vollständig registriertes Bild auf beiden Seiten der Polymernote erzeugt. Auf der Rückseite jeder Banknote schimmern ein Wellenmuster, mehrere Fische und eine Sonne, die alle mit goldener Druckfarbe gedruckt sind, wenn die Banknote gekippt wird. Die obigen im Sonnenlicht gemachten Fotos zeigen die verschiedenen Sicherheitsmerkmale. GEMINI™ ist ein unverwechselbares und vielseitiges Druckmerkmal, das sich unter ultraviolettem Licht offenbart; das verborgene Bild erscheint bei UV-Beleuchtung als zwei Farben und ist eng mit dem Bild oder Muster des sichtbaren Drucks verbunden. Der UV-Druck auf der Vorderseite jeder Banknote zeigt den Nennwert jeweiligen in einem Kasten mit zusätzlicher Fluoreszenz der Kontrollnummer und einem kleinen UV-aktiven Teil des Designs oben und unten. Der Nennwert-Kasten ist mit BLINK ™ bedruckt, einer speziellen, sicheren Druckfarbe, die unter UV-Licht aufleuchtet und mit der Zeit verblasst, wenn das Licht entfernt wird (sie ermöglicht es Maschinen, verschiedene Banknoten zu authentifizieren und zu sortieren). Beim verstärkten GEMINI™-Druck auf der Rückseite jeder Banknote fluoresziert die untere Hälfte jeder Banknote vollständig in verschiedenen Schattierungen der Farben Orange und Türkis. Die 2-Dollars-Polymerbanknote unter UV-Licht. Die 5-Dollars-Polymerbanknote unter UV-Licht. Die neuen Banknoten sind zusätzlich mit taktilen Punkten versehen, um Sehbehinderten das Erkennen und Unterscheiden von Nominalen zu erleichtern. Auf der 2-Dollars-Banknote sind Punkte in Form eines Dreiecks eingeprägt, während die 5-Dollars-Banknote Punkte in Form eines Kreises aufweist. Das Bildnis von König Charles III. in der linken unteren Ecke der Vorderseite, das das seiner verstorbenen Mutter ersetzt, zeigt das „Thorne“-Porträt (das auf australischen Münzen verwendet wird) von Dan Thorne, einem jungen walisischen Illustrator und Designer, der seit einigen Jahren zum Produktdesign-Team der Royal Mint gehört. Mit seinem bemerkenswerten Talent und Fachwissen hat er seither bedeutende Beiträge zum Bereich der Numismatik geleistet und unauslöschliche Spuren in der Branche hinterlassen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2025, Teil 1

    Angola, Armenien, Bahamas, Burundi, Costa Rica, Kenia, Nigeria, Singapur, Uganda BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Angola 500 Kwanzas vom April 2024 BNB B558b: wie BNB B558a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Dias) und neuem Datum (Abril de 2024). Armenien 20.000 Dram von 2024 BNB B323c: wie BNB B323b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Galstyan/Hovhannisyan), den Nennwert auf der Rückseite unten links mit optisch variabler Druckfarbe gedruckt, und neuem Jahr. Bahamas 1 Dollar von 2024 BNB B357a: wie BNB B349 (SCWPM 77), aber mit leuchtenderen Grüntönen und einem breiteren Sicherheitsstreifen, auf dem Hybrid-Green-Substrat gedruckt, einer umweltfreundlicheren Version der bisherigen Hybrid-Technologie. Hybrid-Green-Banknoten erzeugen bei ihrer Herstellung bis zu 24% weniger Kohlendioxid als vergleichbare Polymerbanknoten und reduzieren die Emissionen im Bargeldkreislauf um 13%. Burundi 100 Francs vom 10.05.2024 BNB B231c: wie BNB B231b (SCWPM 44), aber mit neuen Unterschriften (Ndayishimiye/Bigendako) und neuem Datum (10-05-2024). Costa Rica 2000 Colones vom 07.09.2022 BNB B565b: wie BNB B565a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Madrigal/Valverde) und neuem Datum (7 de setiembre de 2022). 10.000 Colones vom 07.09.2022 BNB B567b: wie BNB B567a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Madrigal/Valverde) und neuem Datum (7 de setiembre de 2022). Kenia 50 Shillings von 2024 BNB B144b: wie BNB B144a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Thugge/Kiptoo) und neuem Jahr. Gedruckt von Giesecke+Devrient. Nigeria 5 Naira von 2024 BNB B234o: wie BNB B234n (SCWPM 38), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Solaja) und neuem Jahr. Singapur 10 Dollars, neue Auflage BNB B210q: wie BNB B210p (SCWPM 48), aber mit einem ungefüllten Dreieck auf der Rückseite unter „SPORTS“. Uganda 10.000 Shillings von 2024 BNB B157i: wie BNB B157h (SCWPM 52), aber mit neuem Jahr. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Falschgeld in der DDR in den 1980er Jahren

    Während nach der Währungsreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) im Juni 1948 und der Ausgabe neuer Banknoten durch die Deutsche Notenbank ab Ende Juli 1948 bis in die 1950er Jahre hinein in der DDR diverse Fälschungen im Geldumlauf auftauchten, ging das Aufkommen falscher Banknoten ab Mitte der 1950er Jahre stark zurück[1] . Anfang der 1980er Jahre waren Fälschungen von Banknoten in Mark der DDR im Zahlungsverkehr unbedeutend. Für das Jahr 1982 verzeichnete die Staatsbank insgesamt nur drei Fälschungen im Gesamtwert von 110,- Mark. 1983 wurden drei falsche Banknoten zu 100 Mark der Ausgabe 1975 angehalten[2] – es handelte sich um einfache Schwarzweiß-Kopien, die mit der Hand koloriert worden waren. Leider ist nicht mehr festzustellen, aus welcher Quelle diese Fälschungen stammten. Zum Vergleich: In der Bundesrepublik wurden 1983 durch die Deutsche Bundesbank 2156 gefälschte Bundesbanknoten mit einem Gesamtwert von 181.700 DM angehalten, 1982 waren es noch 3317 Stück im Wert von 250.700 DM gewesen[3]. Fälschung einer Banknote zu 100 Deutsche Mark Ausgabe Bbk I vom 1. Juni 1977 (zu Grabowski BRD-22, Ro. 278a). Fälschungen von Bundesbanknoten fanden ihren Weg auch in die DDR. Quelle: Sammlung Uwe Bronnert. Fälschung einer Banknote zu 100 Deutsche Mark Ausgabe Bbk I vom 1. Juni 1977, Rückseite. Mitarbeiter aus der Zentrale der Staatsbank der DDR in Berlin schulten Mitarbeiter in den Kreisfilialen im Erkennen von Fälschungen. Die Staatsbank setzte ab 1983 vereinzelt Banknotenprüfgeräte westlicher Bauart ein. Ein großflächiger Einsatz solcher Geräte scheiterte jedoch an den Kosten, so dass die Mitarbeiter von Banken und Interhotels, die mit Banknoten in Fremdwährungen in Kontakt kamen, in der Regel auf Schulungen, vertrauliche Merkblätter der Staatsbank über auftretende Fälschungen sowie Lupen angewiesen waren, um Fälschungen beim Geldumtausch zu erkennen. Mitteilungen an die Öffentlichkeit über Falschgeld erfolgten nicht. Zudem lieferte die Staatsbank Meldungen von auftretenden Fälschungen an Interpol und erhielt von dort im Rahmen der Publikation „Journal de falsification et contrefaçons“ entsprechende Informationen von anderen Notenbanken. Auch über in der Bundesrepublik aufgetretenen Fälschungen und die dazu von der Bundesbank herausgegeben Merkblätter wusste man bei der Staatsbank Bescheid, so dass man dort 1983 etwa nachverfolgen konnte, dass von den neu in diesem Jahr in der Bundesrepublik aufgetreten falschen Banknoten zu 100 DM innerhalb einiger Monate elf Stück ihren Weg in die DDR gefunden hatten. Auch in Polen und der Tschechoslowakei traten im selben Zeitraum Fälschungen von Banknoten in einheimischer Währung nur in geringem Umfang auf, jedoch mengenmäßig häufiger als in der DDR. In der Regel stammten diese Scheine von heimischen Fälschern und blieben Einzelfälle. Insgesamt war das Falschgeldaufkommen in heimischer Währung auch in diesen Ländern zu vernachlässigen. Anders verhielt es sich jedoch mit falschen Banknoten in ausländischen Währungen, die seit Mitte der 1970er Jahren verstärkt in den RGW-Staaten und auch in der DDR auftauchten. Zwar blieben die Gesamtzahlen gering und stellten keine ernsthafte volkswirtschaftliche Gefahr dar. Für die devisenschwache DDR war jedoch das Risiko, beim Geldwechsel Fälschungen aufzusitzen und dadurch Verluste zu erleiden, nicht unbedeutend. 1982 waren falsche Münzen und Banknoten mit einem Gesamtwert von 20.986 Valutamark[4] bei in der Staatsbank eingegangen, 1983 waren es bereits 238 Fälschungen mit einem Gesamtwert von 30.704,50 Valutamark (VM). Etwa die Hälfte der Fälschungen wurde bei Inzahlungnahme nicht erkannt. Unter ihnen befanden sich 73 falsche DM-Banknoten und Münzen, aber etwa auch 26 falsche Banknoten zu 200 Französischen Francs der Ausgabe 1982[5] die, wie sich später herausstellte, durch zwei französische Monteure zwischen September und November 1983 unerkannt in Rostock abgesetzt wurden. Spitzenreiter aber waren Fälschungen von US-Dollarnoten, von denen 1983 insgesamt 123 Stück aus diversen Fälschungsklassen im Gesamtwert von 11.140 VM angehalten wurden. Diese Fälschungen tauchten in Berlin auf, anlässlich der Leipziger Messe sowie in der Hafenstadt Rostock, und zwar sowohl in Hotels, bei der Mitropa als auch in Tankstellen der Minol. Das Auftreten von Dollarfälschungen bereitete der Staatsbank seit Ende der 1970er Jahre zunehmend Sorgen, zumal das Aufkommen falscher Dollars auch in anderen osteuropäischen Staaten zunahm, insbesondere in der Tschechoslowakei, in Ungarn sowie in Polen, wo der US-Dollar als inoffizielle Zweitwährung galt, und die FX-Zertifikate der PEWEX[6] und Baltona-Geschäfte[7] auf US-Dollar lauteten. Ein weiteres Ansteigen falscher Dollarnoten wurde auch in der DDR befürchtet, u.a. wegen des Aufkommens technisch ausgereifter Fotokopiergeräte in den westlichen Ländern und einer weiteren Zunahme des touristischen Reiseverkehrs. Technisch waren die Wechselstellen kaum weiter aufzurüsten, auch die Kapazitäten für Schulungen durch die Staatsbank waren begrenzt[8]. Jedoch konnte ein Austausch zwischen den Notenbanken der RGW-Staaten ein weiterer Baustein zur Früherkennung von Fälschungen sein. Die National- bzw. Staatsbanken von Bulgarien, der Tschechoslowakei, Kuba, Polen, Rumänien, Ungarn, der UdSSR und der DDR verabredeten daher im August 1977 einen Austausch von jährlichen Berichten über das Falschgeldaufkommen in den jeweiligen Ländern, zu dem auch die Staatsbank der DDR in den Folgejahren zulieferte. Zudem verpflichteten sich die Banken zu einer gegenseitigen Warnung, sollte in einem Land eine größere Anzahl von Fälschungen auftreten. So berichteten etwa tschechoslowakische Behörden im April 1978 an das Generalkonsulat der DDR in Bratislava über ein verstärktes Auftreten falscher Banknoten in DM und US-Dollar an mehreren Orten in der Slowakei, deren Herstellung man im Ausland vermutete und die u.a. vor Tuzex-Geschäften und Hotels an Bürger verkauft wurden. Hinter der Verteilung dieser Fälschungen wurden organisierte kriminelle Strukturen vermutet. Schnell sah man das Risiko der Ausbreitung solcher Straftaten auch in anderen RGW-Staaten wie der DDR. Befürchtungen, dass Fälschungen von Geldscheinen ausländischer Währungen die DDR überschwemmen würden, bewahrheiteten sich nicht. Das Falschgeldaufkommen auch in Fremdwährungen blieb in der DDR bis 1989 auf einem sehr niedrigen Niveau. Dr. Sven Gerhard Anmerkungen Dr. Peter Leisering, Falschgeld in der DDR, Berlin 2014, S. 235 ff. Es traten jedoch einige Münzfälschungen auf, die sich hauptsächlich in Automaten anfanden. Geschäftsbericht der Deutschen Bundesbank für das Jahr 1983, S. 136. Interessant ist, dass in diesem Zusammenhang in den Unterlagen Staatsbank der Begriff der Valutamark verwendet wird. Sie findet sich auch auf den Gutscheinen des VEB Deutfracht/Deutsche Seereederei Rostock zum Einkauf in den internationalen Basaren. Pick 155 Pick FX 1 bis FX 46 Pick FX47 bis FX56 1982 führte die Staatsbank Sektor Geldzeichen 10 Schulungen durch.

  • Halbmondförmige Einkerbungen auf Banknoten

    Manchmal befinden sich kleine, halbmondförmige Einkerbungen an den Rändern von Papierbanknoten. Während des Druck- und Schneidevorgangs drückt eine Maschine das Papier nach unten, um die Banknoten aus den Druckbogen zu schneiden und voneinander zu trennen. Diese Einkerbungen entstehen an den Rändern der Banknoten, wo ein metallischer Sicherheitsfaden eingebettet ist. Der Druck des Schneidegeräts in Verbindung mit dem Widerstand dieses dickeren Metallfadens verursacht eine kleine halbmondförmige Markierung im Papier, die oft sowohl am oberen als auch am unteren Rand sichtbar ist. Auch wenn diese halbmondförmigen Einkerbungen manchen Sammlern als Fehler erscheinen mögen, sind sie doch ein häufiges Merkmal vieler moderner Papierbanknoten. Sie sind lediglich ein Nebeneffekt der Hochgeschwindigkeitsmaschinen, die zur Verarbeitung von Sicherheitspapier eingesetzt werden, und kein absichtliches Designmerkmal. 20 Maloti von Lesotho (2009): Vorderseite mit einer starken halbmondförmigen Einkerbung am oberen Rand Papierbanknoten mit halbmondförmigen Einkerbungen werden als unzirkulierte Banknoten angesehen und gegradet. Oft sind moderne Papierbanknoten nur mit solchen Markierungen zu finden. Zögern Sie also nicht, solche Banknoten in Ihre Sammlung aufzunehmen. Solche Einkerbungen rechtfertigen keine Herabstufung des Erhaltungsgrades oder Wertes einer Banknote. Polymerbanknoten weisen keine solchen Markierungen auf, da sie keine metallischen Sicherheitsfäden enthalten. Donald Ludwig

  • Lexikon: Memelgebiet

    Als Memelgebiet oder auch Memelland wurde der nördlich der Memel gelegene Teil der preußischen Provinz Ostpreußen (2.257 qkm mit rund 140.00 Einwohnern, davon 72,5 % Deutsche) bezeichnet, der nach dem Versailler Diktat 1920 als autonomes Gebiet unter Kontrolle des Völkerbunds mit französischer Verwaltung fiel. Nordostpreußen mit dem Memelgebiet. Ein Dampfer hat in der Stadt Memel angelegt. 1923 wurde das Memelgebiet von Litauen annektiert. Im März 1939 gab es Litauen unter Druck an das Deutsche Reich zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Memelgebiet Teil der Litauischen SSR und seit deren Austritt aus der Sowjetunion und Unabhängigkeit 1990 der Republik Litauen. Die Stadt Memel heißt heute Klaipeda. Notgeld der Handelskammer des Memelgebiets über 5 Mark vom 22. Februar 1922, Vorderseite. Notgeld der Handelskammer des Memelgebiets über 5 Mark vom 22. Februar 1922, Rückseite, mittig mit der Börse und links und rechts mit Schiffen im Hafen von Memel. Notgeld der Handelskammer des Memelgebiets über 100 Mark vom 22. Februar 1922, Vorderseite. Notgeld der Handelskammer des Memelgebiets über 5 Mark vom 22. Februar 1922, Rückseite mit Ansicht der Stadt Memel über den Memelstrom. Die Handelskammer des Memelgebiets gab mit Genehmigung der Interalliierten Kommission 1922 Geldscheine über 1/2, 1, 2, 5, 10, 20, 50, 75 und 100 Mark in der Art deutscher Serienscheine aus, deren tatsächlicher Geldcharakter zweifelhaft ist. Sie werden deshalb sowohl als Geldscheine deutscher Gebiete als auch als deutsche Serienscheine katalogisiert und gesammelt. In den Weltpapiergeld-Katalogen (SCWPM und The Banknote Book) findet man die Scheine unter Memel. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abbildungen: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte

  • Neue Ausgabe des Katalogs zu den belgischen Münzen und Banknoten 2026

    Laurens Aernout: Catalogus van Belgische Numismatische Uitgiften 1831-2026 (Katalog der Belgischen Münzen und Banknoten 1831-2026) Numismatica Zuidwest-Vlaanderen / Belgien 2025. Softcover, 560 Seiten, 12 x 17 cm, schwarz-weiß. In niederländischer Sprache. ISBN 9-789082-4490-44 Preis: EUR 24 plus Porto. Zu bestellen beim Autor: aernout_laurens@hotmail.com Im handlichen Taschenformat kommt die neue Auflage des Katalogs der belgischen Münzen und Banknoten 2026 von Laurenz Aernout daher. Der Katalog umfasst alle seit 1832 im Königreich Belgien ausgegeben Münzen und Banknoten, dazu Kursmünzensätze, Proofsets, ECU-Ausgaben sowie die offiziellen belgischen Erinnerungsmedaillen, die von 1831 bis 1997 durch die Königlich Belgische Münze in Brüssel hergestellt wurden. Die Bewertungen erfolgen für mehrere Erhaltungsstufen in Euro. Der Autor Laurens Aernout ist ein bekannter belgischer Numismatiker, der seit vielen Jahren intensiv über belgische Münzen und Banknoten publiziert und auch als Sekretär der belgischen Münzsammler-Vereinigung Numismatica Zuidwest-Vlaanderen amtiert, die diesen Katalog herausgegeben hat. Genannt werden in dem Katalog zudem diverse Sammler, die mit Informationen zu diesem Katalogwerk beigetragen haben. Ein Großteil des Werkes nehmen Münzen und Medaillen ein, beginnend mit den ersten belgischen Münzausgaben in Centimes und Franc bis hin zu den aktuellen belgischen Kurs- und Sondermünzen in Eurowährung. Rund 100 Seiten des Katalogs sind den belgischen Geldscheinen gewidmet. Dieser Katalogabschnitt beginnt mit den 1837 von der Societé Générale ausgegebenen, auf Francs lautenden Banknoten (vor der Unabhängigkeit Belgiens hatte es 1822 eine auf Gulden lautenden Banknotenausgabe gegeben) in den Wertstufen zu 50, 100 und 1000 Francs. Er setzt sich fort mit den ab 1850 bis 2001 von der Nationalbank von Belgien ausgegebenen Banknoten, den Ausgaben der Société Générale während der deutschen Besatzung im Ersten Weltkrieg, den in London gedruckten Banknoten zur Währungsreform im Oktober 1944, sowie den belgischen Staatsnoten. Dabei erfolgt die Katalogisierung nach Nennwerten aufsteigend und innerhalb der Nennwerte nach Ausgabejahren. Unterschriftenmuster helfen bei der Identifizierung der Ausgaben der beiden letzten belgischen Banknotenserien, auf denen kein Datum mehr aufgedruckt ist. Die von der 2020 geschlossenen Druckerei der belgischen Nationalbank hergestellten Euro-Banknoten werden in einem gesonderten Kapitel behandelt. Die Bewertungen der Geldscheine erfolgt in vier Erhaltungsstufen (Fraai/Fine, Zeer Frai /Very Fine, Prachtig/Extremly Fine und FDC/Uncirculated. Die aufgeführten Bewertungen spiegeln die aktuellen Marktpreise für belgische Banknoten wider, die in den letzten Jahren vor allem für ältere Ausgaben und Scheine in perfekter Erhaltung deutlich angezogen haben. Kompakt sind in diesem Katalog viele für den Sammler nützliche Informationen enthalten, so die Präge- und bei den Geldscheinen die Auflagezahlen, sowie die Formate der Scheine. Sammler erhalten eine einfach zugängliche Bewertung der katalogisierten Münzen, Medaillen und Geldscheine. Dem kompakten Format geschuldet hat der Katalog auch Grenzen. Die in schwarz-weiß gehaltenen Banknotenabbildungen sind durchweg sehr klein geraten, so dass sie nicht mehr als einen groben Eindruck von den jeweiligen Scheinen vermitteln können. Erläuterungen zu den Abbildungen auf den Scheinen fehlen gänzlich, ebenso Referenzen der Katalognummern zu anderen Katalogen. Auf Varianten etwa im Papier oder hinsichtlich der Anbringung der Unterschriften wird im Text hingewiesen. Nützlich für eine zeitliche Einordnung wäre es sicher auch gewesen, die Umlaufdaten sowie – wegen der in schwarz-weiß gehaltenen Abbildungen – bei den Banknoten zur besseren Identifizierung die vorherrschenden Druckfarben anzugeben. Zu berücksichtigen ist zudem, dass der Katalog in der aktuellen Auflage nur in niederländischer Sprache erhältlich ist. Wer eine englischsprachige Version nutzen möchte, muss auf die Ausgabe von 2022 zurückgreifen, die dreisprachig in Französisch, Niederländisch und Englisch erschienen ist. Da jedenfalls der Banknotenteil sich auf wenige Informationen zu den Scheinen beschränkt, dürfte darin für Nutzer ohne niederländische Sprachkenntnisse kein Nachteil liegen. Das handliche, ansprechend aufgemachte und preiswerte Werk von Laurens Aernout kann auf Münz- und Banknotenbörsen als schnelles Referenz- und Nachschlagewerk dienen. Es eignet sich auch als kompakter Katalog zum "Abhaken". Für Sammler und Händler belgischer Münzen und/oder Banknoten ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen. Dr. Sven Gerhard

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Februar 2026, Teil 2

    Honduras, Indien, Malediven, Mexiko, Paraguay, Surinam, Venezuela, Zentralafrikanische Staaten BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Honduras 1 Lempira vom 09.05.2024 BNB B344f: wie BNB B344e (SCWPM 96), aber mit neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Duarte) und neuem Datum (9 DE MAYO DE 2024). 50 Lempiras vom 09.05.2024 BNB B350d: wie BNB B350c (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Santos/Ávila/Duarte), neuem Impressum (PWPW S.A.) und neuem Datum (9 DE MAYO DE 2024). Indien 20 Rupees von 2025 BNB B299g: wie BNB B299f (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Malediven 20 Rufiyaa vom 31.07.2025 BNB B225: wie BNB B217 (SCWPM 27), aber mit neuer Unterschrift (Munawar), neuem Währungssymbol, kleinerer Wertzahl auf der Vorderseite oben links, und neuem Datum (2025 xxx 31, xxx=ޖުލައި). 100 Rufiyaa vom 31.07.2025 BNB B227b: wie BNB B227a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Munawar) und (2025 xxx 31, xxx=ޖުލައި). Mexiko 50 Pesos vom 11.12.2024 BNB B723b: wie BNB B723a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (11 DIC. 2024). Paraguay 10.000 Guaraníes von 2024 BNB B858e: wie BNB B858d (SCWPM 224e), aber mit neuen Unterschriften (Insfrán/Carvallo) und neuem Jahr. 100.000 Guaraníes von 2024 BNB B864e: wie BNB B864d (SCWPM 240), aber mit neuen Unterschriften (Zárate/Carvallo) und neuem Jahr. Surinam 20 Dollar vom 01.06.2020 BNB B547d: wie BNB B547c (SCWPM 164), aber mit neuer Unterschrift (Roemer) und neuem Datum (1 JUNE 2020). Venezuela 200 Bolívares vom 12.06.2025 BNB B390b: wie BNB B390a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Guerra/Pérez) und neuem Datum (12 DE JUNIO DE 2025). Zentralafrikanische Staaten 1000 Francs CFA, neue Auflage BNB B112b: wie BNB B112a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Bangui/Angue). 2000 Francs CFA, neue Auflage BNB B113b: wie BNB B113a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Bangui/Angue). Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book , und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Aus privaten Sammlungen: 10.000 Shillings von Uganda aus dem Jahr 2007

    Uganda, offiziell die Republik Uganda, ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Es grenzt im Osten an Kenia, im Norden an den Südsudan, im Westen an die Demokratische Republik Kongo, im Südwesten an Ruanda und im Süden an Tansania. Der südliche Teil des Landes umfasst einen großen Teil des Viktoriasees, den es mit Kenia und Tansania teilt. Uganda gehört zur Region der Großen Seen in Afrika, liegt im Nilbecken und hat ein abwechslungsreiches Äquatorialklima. Im Jahr 2024 hat Uganda über 49 Millionen Einwohner, von denen 8,5 Millionen in der Hauptstadt und größten Stadt Kampala leben. Uganda ist nach dem Königreich Buganda benannt, das einen großen Teil des Südens, einschließlich Kampala, umfasst und dessen Sprache Luganda weit verbreitet ist. Die offizielle Sprache ist Englisch. Die Region wurde von verschiedenen ethnischen Gruppen besiedelt, bevor vor etwa 3000 Jahren Bantu- und nilotische Gruppen in das Land kamen. Diese Gruppen gründeten einflussreiche Königreiche wie das Reich der Kitara. Mit der Ankunft arabischer Händler in den 1830er Jahren und britischer Entdecker im späten 19. Jahrhundert begann der ausländische Einfluss. Die Briten errichteten 1894 das Protektorat Uganda, in das verschiedene Königreiche eingegliedert wurden und das die Grundlage für die künftige politische Dynamik bildete. 1962 erlangte Uganda die Unabhängigkeit, mit Milton Obote als erstem Premierminister. Die Mengo-Krise von 1966 markierte einen bedeutenden Konflikt mit dem Königreich Buganda. Idi Amins Militärputsch im Jahr 1971 führte zu einem brutalen Regime, das durch Massenmorde und wirtschaftlichen Niedergang gekennzeichnet war, bis er 1979 gestürzt wurde. Die Bank of Uganda wurde am 1. Juli 1966 gegründet und führte im August 1966 nach dem Zusammenbruch des East African Currency Board ihre eigene Währung ein. Die Bank of Uganda gab am 19. November 2007 im Vorfeld des Commonwealth Heads of Government Meeting (Treffens der Regierungschefs des Commonwealth, CHOGM), das vom im November 2007 in Kampala stattfand, eine 10.000-Schilling-Gedenkbanknote als gesetzliches Zahlungsmittel heraus. Die Banknote war auch im Umlauf. Die ersten 100 Stück wurden in einem VIP-Präsentationsalbum eingelegt, das auf der Konferenz verteilt wurde. Eine zusätzliche, viel größere Menge, beginnend mit der Kontrollnummer 0000101, wurde in spezielle Papierfolders verpackt und mit einem Aufschlag auf den Nennwert verkauft. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Uganda Emittent: Bank of Uganda Nominal: 10.000 Shillings / Shilingi Datierung: 2007 Vorderseite: Oben „BANK OF UGANDA“, darunter das Wappen des Landes, darunter der Nennwert in Worten in englischer Sprache und und Suaheli. Der Nennwert „10000“ in den beiden oberen und unteren linken Ecken. Links das Logo des CHOGM 2007 in Form eines Kranichs, rechts der Bereich des Wasserzeichens. Rechts unter der Kontrollnummer ist der Buchstabe X mit einer Linie darüber zu spüren, um Sehbehinderten zu helfen. Traditionelle Muster und Guillochen zieren die Banknote. Ein vertikaler, grün-rot gefensterter Sicherheitsfaden mit entmetallisiertem Bankkürzel „BOU“ und Wertzahl „10000“ in der Mitte rechts. Rückseite: Oben „BANK OF UGANDA“. Der Nennwert in Worten in Englisch und Suaheli oben rechts. Der Nennwert „10000“ in allen Ecken. Der Owen Falls Damm und das Nalubaale Kraftwerk in Jinja in der Mitte. Eine Gorilla-Mutter mit Kind unten rechts. Traditionelle Muster zieren die Rückseite. Ein irisierender Streifen mit sich vertikal wiederholendem Bankkürzel „BOU“ und Wertzahl „10000“ auf der rechten Seite. Unterschriften: Emmanuel Tumusiime Mutebile (GOVERNOR) und Rweikiza Rweinamu (SECRETARY) Material: Papier mit Wasserzeichen (Kopf eines Kronenkranichs und Elektrotypie „10000“) sowie Eckwasserzeichen. Druck: DE LA RUE, England Format: 156 mm x 76 mm Nummerierung: UG0001816 Zitate: Uganda 48 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B153 ( The Banknote Book : Uganda, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 57 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 68EPQ (TOP POP, 1 Stück), 67EPQ (10 Stück), 66EPQ (27 Stück). VIP-Präsentationsalbum (vorne) - Kontrollnummer unter 100. VIP-Präsentationsalbum (innen links). VIP-Präsentationsalbum (innen rechts). Papierfolder (Vorderseite). Papierfolder (innen links). Papierfolder (innen rechts). Papierfolder (Rückseite). Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Die World Money Fair 2025 in Berlin

    Vom 30. Januar bis 1. Februar 2025 fand in Berlin die World Money Fair statt. Einmal im Jahr treffen sich führende Branchenvertreter und Münzprägeanstalten aus verschiedenen Ländern, Grading-Firmen, Auktionshäuser, Zubehörlieferanten, Händler und Sammler von Banknoten und Münzen im Hotel Estrel in Berlin. Der Battenberg Bayerland Verlag war mit einer großen Anzahl von Katalogen und numismatischer Fachliteratur vertreten. Der neue Katalog „ Das Geld der Bayern “ von Hans-Ludwig Grabowski wurde erstmals auf einer Messe präsentiert. Er fasst alle bayerischen Münzausgaben inkl. der berühmten bayerischen Geschichts- und Preistaler sowie Flussgolddukaten ab 1800 und damit vom Kurfürstentum Kurpfalz-Bayern bis zum Ende des Königreichs 1918 sowie alle überregionalen bayerischen Papiergeldausgaben vom Königreich bis hin zum Freistaat zusammen. Bestellen kann man den Katalog HIER. Die World Money Fair ist die größte Münzenmesse der Welt, die jährlich Ende Januar/Anfang Februar in Berlin stattfindet. Sie ist die wichtigste Leitveranstaltung der internationalen Münzbranche. Händler, Zubehörlieferanten und Auktionshäuser aus aller Welt präsentieren den Sammlern ihr numismatisches Angebot, während staatliche Münzstätten und private Münzprägeanstalten ihre neuen Produkte vorstellen. Ein breites Spektrum von Maschinenhersteller und Zulieferer der Münzindustrie treffen sich im Technologiebereich und zeigen den kompletten Produktionsprozess von Münzen und Medaillen, von der Rohling-Herstellung über die Prägung bis hin zur Verpackung und der dazugehörigen Werkzeugtechnik. Die World Money Fair hat sich seit Januar 1972, als sie erstmals in der Schweiz als „International Coin Fair“ stattfand, kontinuierlich weiterentwickelt. Während der dreitägigen Messe, die seit 2006 in Berlin stattfindet, präsentierten sich mehr als 300 Aussteller, darunter Münzprägeanstalten und Nationalbanken aus rund 50 Nationen. Hier einige Impressionen der diesjährigen World Money Fair: Donald Ludwig

  • Neue Euros kommen: Europäische Kultur oder Flüsse und Vögel?

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 31. Januar 2025 die Motive für die dritte Serie der Euro-Banknoten bekannt gegeben. Die Euro-Banknoten der ersten Serie wurden am 1. Januar 2002 eingeführt, gefolgt von der zweite Serie, die ab 2013 in Umlauf gebracht wurde. Die Absicht, die neuen Euro-Banknoten anders zu gestalten, wurde schon im Dezember 2021 bekannt gegeben. Die neuen Euro-Banknoten sollten möglichst nachhaltig und umweltfreundlich sein. Deshalb befasst die EZB mit ihrem ökologischen Fußabdruck, um herauszufinden, wie sich ihre Umweltauswirkungen mit neuen Produkten und Verfahren verringern lassen. Im Zuge der Neugestaltung kann man die Banknoten überdies inklusiver für alle Menschen in Europa machen. Am 29. November 2023 beschloss der EZB-Rat, die nächste Stufe des Neugestaltungsprozesses für die Euro-Banknoten einzuleiten: Die Themen „Europäische Kultur“ sowie „Flüsse und Vögel“ und die zugehörigen Motive sollen weiter bearbeitet werden. Thema: Europäische Kultur Europa besitzt ein reiches kulturelles Erbe. Seine dynamische Kultur- und Kreativszene stärkt die europäische Identität und schafft ein Zugehörigkeitsgefühl. Kultur fördert gemeinsame Werte, schließt niemanden aus und sorgt für Austausch in Europa und in der Welt. Kultur bringt Menschen zusammen. Folgende Persönlichkeiten und Motive wurden ausgewählt: 5 Euro: Darstellende Kunst Vorderseite: Maria Callas Rückseite: Straßenkünstler (Musik, Tanz, Theater) unterhalten vorbeilaufende Menschen. 10 Euro: Musik Vorderseite: Ludwig van Beethoven Rückseite: Sängerfest mit Chor aus Kindern und jungen Erwachsenen. 20 Euro: Schulen und Universitäten Vorderseite: Marie Curie Rückseite: Schule oder Universität und Lehrerin mit Schülerinnen und Schülern bzw. Studenten. Auf den Tischen liegen Notebooks und Bücher. 50 Euro: Bibliotheken Vorderseite: Miguel de Cervantes Rückseite: Eine Bibliothek, in der einige Erwachsene Bücher und E-Bücher lesen. Ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen versuchen, sich ein Buch aus einem Regal zu holen. 100 Euro: Museen und Ausstellungen Vorderseite: Leonardo da Vinci Rückseite: Personen unterschiedlichen Alters bewundern sog. „Streetart“, zeitgenössische Kunst usw. 200 Euro: Öffentliche Plätze Vorderseite: Bertha von Suttner Rückseite: Ein Platz mit Bäumen, auf dem Jung und Alt zusammenkommen, sich unterhalten, spazieren gehen und spielen. Obere Reihe: Maria Callas, Ludwig van Beethoven, Marie Curie. Untere Reihe: Miguel de Cervantes, Leonardo da Vinci, Bertha von Suttner. Maria Callas ist bisher nie auf einer Banknote erschienen, sondern nur auf Euro-Münzen. Ludwig van Beethoven ist bis heute nicht auf einer Banknote, sondern nur auf Münzen und ein Paar Notgeldscheinen aus Bonn abgebildet worden. Marie Curie erschien auf der letzten 500-Francs-Note Frankreichs, auf Banknoten aus Polen und auf Münzen. Miguel de Cervantes erschien auf Banknoten aus Spanien und auch auf Münzen. Leonardo da Vinci erschien auf italienischen Banknoten und auch auf Münzen. Bertha von Suttner erschien auf einer 1000-Schilling-Note aus Österreich und auch auf Münzen. Thema: Flüsse und Vögel Flüsse und Vögel kennen keine Grenzen. Sie stehen für die Freiheit und Einheit der Menschen in Europa und symbolisieren unsere Naturverbundenheit. Europa verfügt über zahlreiche Flüsse und Vogelarten, die uns inspirieren und daran erinnern, dass wir für den Schutz unserer Umwelt verantwortlich sind. Folgende Motive wurden ausgewählt: 5 Euro: Vorderseite: Gebirgsquelle / Ein Mauerläufer neben einer Gebirgslandschaft Rückseite: Europäisches Parlament 10 Euro: Vorderseite: Wasserfall / Ein Eisvogel in einem Wasserfall oder langsamen Flussabschnitt Rückseite: Europäische Kommission 20 Euro: Vorderseite: Eingegrabenes Flusstal / Ein Schwarm von Bienenfressern in einer Sandwand entlang des Ufers eines breiten, eingegrabenen Flusstals Rückseite: Europäische Zentralbank 50 Euro: Vorderseite: Gewundener Fluss / Ein Weißstorch fliegt über ein gewundenes, flaches Flusstal Rückseite: Gerichtshof der Europäischen Union 100 Euro: Vorderseite: Flussmündung / Ein Säbelschnäbler sucht im Schlamm nach Nahrung Rückseite: Europäischer Rat und Rat der Europäischen Union 200 Euro: Vorderseite: Meereslandschaft / Ein Basstölpel schwebt über hohen Ozeanwellen Rückseite: Europäischer Rechnungshof Obere Reihe: Mauerläufer, Eisvogel, Bienenfresser. Untere Reihe: Weißstorch, Säbelschnäbler, Basstölpel. Nun, da die Motive für die beiden Themen der künftigen Euro-Banknoten ausgewählt sind, kann der Gestaltungswettbewerb stattfinden. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen wird die EZB über ihre offiziellen Kommunikationskanäle bekannt geben. Sobald der EZB-Rat eine Vorauswahl der Entwürfe getroffen hat, werden wir, die Bürger, zu unseren Präferenzen befragt. Über die künftigen Designs wird der EZB-Rat dann vermutlich 2026 entscheiden. Wenn die Entwürfe feststehen, wird der EZB-Rat festlegen, wann die neuen Euro-Banknoten hergestellt und ausgegeben werden. Bis die ersten Banknoten fertig sind und wir sie in den Händen halten können, werden allerdings noch einige Jahre vergehen. Donald Ludwig

  • Tansania: Neue Banknoten werden im Februar 2025 in Umlauf gebracht

    Am 22. Januar 2025 kündigte der Gouverneur der Bank of Tanzania (BoT), Emmanuel Tutuba, an, dass ab dem 1. Februar 2025 neue tansanische Banknoten der Serie 2010 in Umlauf gebracht werden, die die Unterschrift des Finanzministers Dr. Mwigulu Nchemba und seine eigene tragen. Der Gouverneur gab diese Erklärung ab, als er Dr. Nchemba in den Büros des Finanzministeriums in Dar es Salaam die neuen Banknoten in den Stückelungen 1000, 2000, 5000 und 10.000 Schilling überreichte. Finanzminister Dr. Mwigulu Nchemba (links) und der Gouverneur der Bank of Tanzania Emmanuel Tutuba (rechts), zeigen die neuen tansanischen Banknoten. Der Gouverneur erläuterte, dass diese Banknoten neben den derzeit im Umlauf befindlichen Banknoten verwendet werden, die 2010 ausgegeben wurden und dasselbe Erscheinungsbild aufweisen, einschließlich Sicherheitsmerkmalen, Größe, Farbe und anderen Elementen, mit Ausnahme der aktualisierten Unterschriften. Die 10.000-Shilingi-Banknote (2020), die jetzt neue Unterschriften bekam (Vorderseite). Die 10.000-Shilingi-Banknote (2020), die jetzt neue Unterschriften bekam (Rückseite). „Die Unterschrift des ehemaligen Finanzministers und heutigen Vizepräsidenten der Vereinigten Republik Tansania, Dr. Philip Isdor Mpango, wurde durch Ihre Unterschrift ersetzt, und die Unterschrift des pensionierten Gouverneurs der Bank von Tansania, Prof. Florens Luoga, wurde durch die Unterschrift des derzeitigen Gouverneurs, Emmanuel Tutuba, ersetzt“, fügte er hinzu. Zu den laufenden Währungsreformen gehört auch der Einzug der von 1985 bis 2003 ausgegebenen Schilling-Banknoten sowie der 50-Schilling-Banknote von 2010. Der Einziehungsbefehl betrifft die zwischen 1985 und 2003 ausgegebenen 20-, 200-, 500-, 1000-, 2000-, 5000- und 10.000-Schilling-Scheine. Der Umtausch der zurückgerufenen Banknoten begann am 6. Januar 2025 und soll am 5. April 2025 enden. Donald Ludwig

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