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- Fehldrucke bei der 100-DM-Banknote von 1996
In seinem höchst interessanten Beitrag hat Herr Bronnert gemeldet, dass bei der 100-DM-Banknote mit Datum 2. Januar 1996 das Kinegram® bei einigen Noten der Serien GA/Y und GA/Z fehlt. Im Spezialkatalog Die deutschen Banknote ab 1871 (Grabowski, 22. Auflage, 2021) werden diese zwei Serien bestätigt. Das fehlende Kinegram® ist auch bei einigen Noten der Serien GD/S, GG/S und GL/N zu finden: Bei der Banknote der Serie GL/N kann man deutlich sehen, dass das Kinegram® auf dem Schein nicht gehaftet hat, denn ein paar winzige Stücke davon sind sichtbar. Warum existieren Noten ohne Kinegram® überhaupt? Die Kinegrame® befanden sich beim Produktionsprozess auf einem laufenden Band (von einer Rolle). Fehlende Kinegrame® entstanden durch Abreißen des Kinegram®-Bandes. So konnten eine Reihe Scheine durchrutschen. Die Aufbringung der Kinegrame® erfolgte durch einen Heißklebeprozess, auch hier konnte es zu Problemen kommen, weshalb die Kinegrame® nicht richtig gehaftet haben. Haben Sie auch einen Hunderter von 1996 aus einer anderen Serie in Ihrer Sammlung, auf dem das Kinegram® fehlt? Wenn ja, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Autor auf. Haben Sie gewusst, dass das von KURZ hergestellte nicht-holographische Kinegram® erstmals 1988 auf einer zirkulierenden Banknote verwendet wurde, und zwar als Sicherheitsmerkmal für die damals neue österreichische 5000-Schilling-Banknote. Banknoten der Serien GA/N und GN/K existieren auch mit einem geteilten Kinegram®, wobei dessen unterer Teil oben ist und der obere unten. Dazwischen gibt es einen Abstand von fünf Millimeter. Ein vollständiges Kinegram® misst genau zwei Zentimeter in der Höhe. Das geteilte Kinegram® misst auch genau zwei Zentimeter in der Höhe jedoch mit einer Fehlstelle von fünf Millimeter in der Mitte. Daraus kann man schließen, dass das Kinegram®-Folienband nicht korrekt eingelegt und ausgerichtet (justiert) wurde und die Aufbringung und Teilung der Kinegram®-Folien falsch erfolgten. Zwei ungewöhnliche und sehr auffällige Fehldrucke existieren von der 100-DM-Banknote von 1996: unbedruckte Rückseite fehlender Konzertflügel Tatsächlich gelangten Banknoten mit diesen auffälligen Fehlern in den Umlauf. Im September 1997 wurden echten Hunderter mit unbedruckter Rückseite in einer Sortierstelle der deutschen Bundesbank und bei der Reisebank am Hauptbahnhof von München entdeckt. Auch sind welche aus einem Geldautomaten in der Münchner Innenstadt ausgegeben worden. Einige Kunden haben die Fehldrucke nicht gleich bemerkt, andere haben sie sofort in der Bank umgetauscht und wieder andere haben sie aufbewahrt und sogar versucht, mehr von den wertvollen Fehldrucken aus dem Geldautomaten zu bekommen. So gelangten einige davon in den Umlauf und waren dann später in gebrauchter Erhaltung zu finden. Von bekannten Sammlern sind weniger als zehn Stück gemeldet worden. Alle sind aus der Serie GL/U mit den Kontrollnummern GLXXX8361U#, wobei XXX für unterschiedliche Ziffern und # für die Prüfziffer stehen. Beim Druck mit dem fehlenden Konzertflügel wurden zwei Stichtiefdruckschritte „vergessen“: der Druckschritt mit dunkelroter Farbe und der mit dunkelblauer Farbe. Nicht nur der Konzertflügel sondern auch andere Teile der Rückseite fehlen: „HUNDERT DEUTSCHE“ vertikal ganz links, das Banksiegel links, „Banknote“ vertikal rechts und der Nennwert unten rechts. Bei beiden Fehldrucken (unbedruckte Rückseite und dem fehlenden Konzertflügel) sind die Vorderseiten fehlerfrei. Nachfolgend ist zum Vergleich eine fehlerfreie Rückseite abgebildet. Haben Sie auch einen Hunderter von 1996 in Ihrer Sammlung, bei dem die Rückseite unbedruckt ist oder der Konzertflügel fehlt? Wenn ja, melden Sie Sich bitte beim Autor. Zwei weitere Fehldrucke sind ebenfalls sehr auffällig: ein „obstruction error“ fehlende Farbe Ein sogenannter „obstruction error“ (Fremdkörper-Fehldruck) kommt zustande, wenn ein Stück fremdes Material (meistens Papier) zwischen den Druckbogen und die Druckplatte gerät und die Druckfarbe auf dieses Stück statt auf die Banknote aufgetragen wird. Infolgedessen erscheint ein Teil der fertigen Banknote unbedruckt. Bei diesem Beispiel war der Fremdkörper ein dreieckiger Schnipsel Papier auf der rechten Gesichtsseite von Clara Schumann. Nachdem alle Druckschritte durchgeführt wurden, ist der Schnipsel irgendwann von der Banknote abgekommen. Und als letzter "Fehldruck" wird noch eine Banknote präsentiert, bei der die Druckfarbe oben zum größten Teil vorhanden ist und unten zum größten Teil fehlt. Entweder hat die Kalibrierung nicht gestimmt oder die Druckfarbe ist einfach ausgegangen. Haben Sie weitere auffällige Fehldrucke vom Hunderter von 1996? Wenn ja, schreiben Sie uns! Donald Ludwig
- Abweichungen und Varianten bei Pakistans Gedenkbanknote von 2022
Die pakistanische Gedenkbanknote zum 75. Jahrestag der Unabhängigkeit Pakistans wurde am 14. August 2022 vorgestellt und HIER angekündigt. Am 30. September 2022 wurde sie mit den folgenden Serien ausgegeben: NFT, AAA, AAB, AAC, AAD, AAE, AAF, AAG, AAH, AAJ, AAK und AAL, insgesamt also 12 Serien-Präfixe. NFT ist die erste Serie und es gibt keinen Präfix AAI. Alle ausgegebenen Banknoten tragen die Unterschrift des neuen Gouverneurs der Staatsbank von Pakistan, Jameel Ahmad, der nur fünf Tage nach der Vorstellung der Scheine für eine fünfjährige Amtszeit ernannt wurde. Die Bank hat keine Erklärung dafür abgegeben, warum NFT als erste Serie gewählt wurde. Die Gedenkbanknote wurde bei der Pakistan Security Printing Corporation (Pvt.) Limited (PSPC) unter der Aufsicht der britischen Druckerei De La Rue plc gedruckt. Es gibt viele Unterschiede bei den Drucken, zum Beispiel: Einige Banknoten sind heller gedruckt, andere dunkler. Einige Banknoten sind breiter als andere, wobei horizontale Abweichungen von bis zu 3 mm beobachtet wurden, und einige Banknoten sind höher als andere, wobei vertikale Abweichungen von bis zu 1 mm vorkommen. Die Position der aufgedruckten Kontrollnummer weicht ab, mit vertikalen Abweichungen von bis zu 10 mm. Die Verwendung von UV-fluoreszierender Druckfarbe ist nicht konsisten und reicht manchmal viel weiter nach rechts als auf anderen Scheinen. Einige Banknoten sind heller gedruckt (oben), andere dunkler (unten). Unterschiede bei der Breite einer Banknote. Die Position der aufgedruckten Kontrollnummer weicht stark ab. Die Verwendung von UV-fluoreszierender Druckfarbe ist nicht konsistent. Nach Ansicht des Autors sind die oben genannten und abgebildeten Unterschiede auf eine mangelnde Qualitätskontrolle zurückzuführen und sollten nicht als eigenständige Varianten katalogisiert werden. Es gibt jedoch echte Varianten. Schauen wir uns die UV-Fluoreszenz der Kontrollnummer unten links auf der Vorderseite jeder Banknote an: Die NFT- und AAA-Banknoten haben eine Kontrollnummer, die nicht UV-fluoreszierend ist. Die Banknoten mit dem Präfix AAB haben Kontrollnummern, die sowohl UV-fluoreszierend als auch nicht UV-fluoreszierend sind. Die Banknoten mit AAC- bis AAL-Präfixen haben eine Kontrollnummer, die UV-fluoreszierend ist. Das Druckverfahren wurde offensichtlich beim Druck des AAB-Präfixes geändert. Die niedrigeren Kontrollnummern sind NICHT UV-fluoreszierend und die höheren Kontrollnummern sind UV-fluoreszierend. Die höchste bisher beobachtete nicht UV-fluoreszierende Kontrollnummer ist AAB6288118 und die niedrigste bisher beobachtete UV-fluoreszierende Kontrollnummer ist AAB8268306. Haben Sie eine Banknote mit AAB-Präfix in Ihrer Sammlung? Bitte prüfen Sie sie auf UV-Fluoreszenz und melden Sie das Ergebnis dem Autor. Am interessantesten ist es natürlich, Banknoten mit Kontrollnummern innerhalb des oben genannten Bereichs zu testen. Auf diese Weise können wir eingrenzen, wann die Umstellung auf UV-Fluoreszenz erfolgte. Eine andere Variante betrifft die Lackierung der Banknote. Auf den Banknoten mit AAJ-Präfix sind die rechteckigen Bereiche, auf denen die Kontrollnummern gedruckt wurden (der letzte Schritt im Produktionsprozess), unlackiert. Ein zusätzlicher unlackierter Bereich erscheint im Bereich des Wasserzeichens (der Grund für diesen zusätzlichen unlackierten Bereich ist unbekannt). Die unlackierten Bereiche sind bei schräger Betrachtung einer Banknote mit bloßem Auge zu erkennen. Die unlackierten Bereiche (die nicht mit UV-fluoreszierender Farbe überdruckt wurden) erscheinen unter UV-Licht dunkler. Warum wurde das getan? Eventuell, um zu testen, wie gut die aufgedruckte Kontrollnummer auf der Banknote haften bleibt, ob sie mit der Zeit weniger verschmiert? Die 20- und 200-Córdobas-Polymerbanknoten aus Nikaragua aus dem Jahr 2007 weisen ebenfalls solche lackierten und unlackierten Varianten in den Bereichen der Kontrollnummer auf. Es ist derzeit nicht bekannt, ob alle Banknoten mit AAJ-Präfix diese lackierten/unlackierten Bereiche aufweisen oder ob dies auch auf Banknoten mit anderem Präfix zutrifft. Unlackierte Bereiche bei der AAJ-Banknote (unten links, mitten im Wasserzeichen und oben rechts). Es ist schade, dass sich die meisten Sammler nicht die Zeit nehmen, ihre Banknoten genau zu untersuchen und sie auch nicht unter UV-Licht betrachten. Dabei lassen sich unter UV-Licht viele wunderbare Sicherheitsmerkmale entdecken. HIER ist einer von vielen Artikeln, die die faszinierende Welt der UV-Sicherheitsmerkmale zeigen. Auch unbekannte Varianten können entdeckt werden, wie HIER bei der Ausgabe zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland von 2018. Donald Ludwig
- Sammelgebiete: POLYMER-Banknoten
Eine Polymerbanknote ist ein Tauschmittel in Form einer Banknote, die auf ein Kunststoffsubstrat gedruckt ist, von einer Ausgabestelle (Zentralbank) ausgegeben wird und als gesetzliches Zahlungsmittel in einem bestimmten Land oder Währungsgebiet in Umlauf ist. Polymerbanknoten umfassen Banknoten auf Polyethylenbasis (frühe Polymerbanknoten) mit Tyvek® als Substratbezeichnung (das Substrat wurde von der ABNC hergestellt; die Banknoten wurden von 1980 bis 1988 ausgegeben) und Banknoten auf biaxial orientierter Polypropylenbasis (moderne Polymerbanknoten) mit Guardian™ (das Substrat wird von CCL Secure hergestellt; diese Banknoten werden von 1988 bis heute ausgegeben) und Safeguard® (das Substrat wird von De La Rue hergestellt; diese Banknoten werden ab 2013 bis heute ausgegeben) als Substrat-Bezeichnungen. Mit Ausnahme von zwei Banknoten wurden alle modernen Polymerbanknoten entweder auf Guardian™ von CCL Secure oder Safeguard® von De La Rue gedruckt. Haiti-235Aa: 50 Gourdes ohne Datum (Gesetz von 1979) auf Tyvek ® , ausgegeben ab 1980, Druck: ABNC (American Bank Note Company), Vorder- und Rückseite. Die erste Polymerbanknote wurde 1980 in Haiti ausgegeben, einem kleinen Land, das von politischer Instabilität geprägt war: eine 50-Gourdes-Banknote auf dem Tyvek®-Substrat wurde in Umlauf gebracht. Australien-49b: Gedenkbanknote über 10 Dollars 1988 auf Guardian™-Substrat, Druck: NPA (Note Printing Australia), Vorder- und Rückseite. 1988 gab Australien die weltweit erste umlaufende Polymerbanknote mit Klarsichtfenster aus, die auf dem Guardian™-Substrat gedruckt wurde. Fidschi-115r: Banknote über 5 Dollars ohne Datum (2013) auf Safeguard®-Substrat, Druck: TDLR (Thomas De La Rue), Vorder- und Rückseite. Im Jahr 2013 gab Fidschi die weltweit erste Polymerbanknote auf dem Safeguard®-Substrat heraus. Heute, 43 Jahre nach den ersten Geldscheinen aus Polymer, haben Dutzende von Ländern auf der ganzen Welt Hunderte von Polymerbanknoten herausgegeben. Im Laufe der Jahre ist die technologische Entwicklung durch die Verwendung verschiedener Substrate, komplexerer transparenter Fenster und fortschrittlicher Sicherheitsmerkmale immer weiter vorangeschritten. Mit der Einführung einer neuen Polymerbanknoten-Serie mit vier Nennwerten im Vereinigten Königreich im Jahr 2021 hat sich die Verwendung und Akzeptanz dieser modernen Banknoten weltweit weiter verbreitet, ist zu einem echten "Mainstream" geworden und auch die Beliebtheit bei Sammlern ist ständig gestiegen. Von den fünfzehn größten Volkswirtschaften der Welt (gemessen an ihrem Bruttosozialprodukt) haben bereits neun Polymerbanknoten ausgegeben. Brunei-33a: Banknote über 10.000 Ringgit/Dollars 2006 auf Guardian™-Substrat , Druck: NPA (Note Printing Australia), Vorder- und Rückseite. Costa Rica-281a: Banknote über 2000 Colones 2018 auf Guardian™-Substrat , Druck: Oberthur Fiduciaire, Vorder- und Rückseite. Polen-197a: Gedenkbanknote über 20 Złotych 2022 auf Guardian™-Substrat mit faszinierenden neuen Sicherheitsmerkmalen , Druck: PWPW (Polska Wytwórnia Papierów Wartościowych S.A.), Vorder- und Rückseite. Katar-39r: Gedenkbanknote über 22 Riyals 2022 zur Fußballweltmeisterschaft in Katar auf Safeguard®-Substrat mit faszinierenden neuen Sicherheitsmerkmalen , Druck: TDLR (Thomas De La Rue) , Vorder- und Rückseite. Polymerbanknoten haben sich seit langem durch ihre Sicherheit, Haltbarkeit, Kosteneffizienz, Sauberkeit und Umweltfreundlichkeit bewährt. Die jüngsten Länder, die ihre Banknoten auf Polymer umgestellt haben, sind Barbados und Jamaika. Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Autogramme auf Banknoten: Interessant und Mehrwert oder nicht?
Unter Autogrammsammeln versteht man das Sammeln von Autogrammen/Autographen berühmter Personen. Zu den beliebtesten Kategorien gehören Autogramme von Filmstars, Musikern, Künstlern, Sportlern, Wissenschaftlern, Politikern, Astronauten und Schriftstellern. Autogramme können sich auf fast allem befinden, von einer Autogrammkarte oder einem einfachen Stück Papier bis hin zu einem Kleidungsstück oder einem Fußball. Es gibt sogar Autogramme auf Banknoten. Dabei kann es sich um Autogramme von jedermann oder von Personen handeln, die mit der Banknote in Verbindung stehen, was sie für Sammler besonders attraktiv macht. Hier zwei Beispiele von Autogrammen, beide aus der letzten Serie (BBk III) der Deutschen Bundesbank. Diese 10-DM-Banknote wurde von Ernst Welteke, Präsident der Deutschen Bundesbank vom 01.09.1999 bis 14.04.2004, persönlich signiert und datiert. 10-DM-Banknote 1999 von Ernst Welteke signiert und datiert. Ernst Welteke, gelernter Landmaschinenmechaniker, erwarb über den zweiten Bildungsweg das Abitur am Hessenkolleg in Wiesbaden und studierte anschließend Volkswirtschaftslehre in Marburg und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seine politische Laufbahn begann der Diplom-Volkswirt in der Kommunalpolitik (als Kreistagsabgeordneter und SPD-Kreisvorsitzender im Hochtaunuskreis) und ab 1972 als Mitarbeiter des Hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald. 1974 wurde er Mitglied des Hessischen Landtags, dem er bis 1995 angehörte. 1995 wurde Welteke auf Vorschlag seines langjährigen politischen Weggefährten Eichel zum Präsidenten der Landeszentralbank in Hessen ernannt. Am 1. September 1999 wurde Welteke - wiederum auf Vorschlag von Hans Eichel, der inzwischen Bundesfinanzminister geworden war - als Nachfolger von Hans Tietmeyer Präsident der Deutschen Bundesbank. Diese 10-DM-Banknote ist die einzige, die Weltekes gedruckte Faksimile-Unterschrift trägt. Der 1000-DM-Schein wurde von José Lopez persönlich signiert, der von 1955 bis zu seiner Pensionierung als Graveur bei Giesecke & Devrient arbeitete. Neben einer Reihe ausländischer Banknoten gravierte Lopez auch die 20-, 100- und 1000-DM-Scheine der D-Mark-Serien BBk I und BBk III. 1000-DM-Banknote 1993 von José Lopez signiert. Der Graveur José Lopez wurde am 7. April 1925 in Madrid geboren, wo sein Vater als Graveur und Bildhauer arbeitete. Nach seinem Schulabschluss im Jahr 1941 trat er als Lehrling in die Fábrica Nacional de Moneda y Timbre, Madrid, die staatliche Banknotendruckerei, ein, um Kupferstich, Stahlstich und andere Arbeiten im Bereich der Herstellung von Originalplatten zu erlernen. Sein Lehrmeister war Professor Sánchez-Toda, der sich besonders dem Stechen von Briefmarken widmete. Nach Abschluss seiner Lehre besuchte er von 1944 bis 1946 die Escuela de Artes y Oficios in Madrid, um seine künstlerische Ausbildung, insbesondere im Zeichnen, Malen und Kupferstechen, zu vervollkommnen. Bis 1953 arbeitete er in der staatlichen Banknotendruckerei und machte sich dann als Grafiker und Kupferstecher in Madrid selbstständig. Zwei Jahre später trat er als Kupferstecher in die Firma Giesecke & Devrient in München ein. Bis zu seiner Pensionierung um 1990 blieb er bei Giesecke & Devrient und verstarb am 6. August 2018 in München. Was sagen Sie dazu? Sammeln Sie auch Banknoten mit Autogrammen oder haben Sie welche in Ihrer Sammlung? Würden Sie eine Banknote mit Autogramm für Ihre Sammlung kaufen? Gerne stelle wir Ihre Geldscheine mit Autogramm hier im Blog vor! Donald Ludwig
- Eine neu entdeckte Polymer-Testnote aus Brasilien
Anfang 1997 startete die brasilianische Zentralbank Banco Central do Brasil (BCB) ein internes Evaluierungsprojekt über die mögliche Umstellung ihrer Papierbanknoten auf Polymerbanknoten. Bei der in Betracht gezogenen Serie handelte es sich um die erste Familie der brasilianischen Reais-Papierbanknoten, die im Juli 1994 ausgegeben wurde und sich zu diesem Zeitpunkt also bereits im Umlauf befand. Aufgrund dieses Interesses wurde die offizielle brasilianische Banknotendruckerei Casa da Moeda do Brasil (CMB) beauftragt, Polymerbanknoten und die für ihren Druck erforderlichen Verfahren zu untersuchen und zu bewerten. Die Evaluierungsphase begann mit der Beschaffung eines Polymersubstrats. Zwischen 1997 und 1998 erhielt die CMB von Securency International Pty Ltd (Securency), dem damals einzigen Anbieter von Polymersubstraten, Bögen des Guardian™-Polymersubstrats. (Anmerkung: Securency war ein australisches Unternehmen, das 1996 als 50:50 Joint Venture zwischen der Reserve Bank of Australia und UCB Films, einem belgischen Mischkonzern, der Polymerfolien herstellte, gegründet wurde. Securency ist jetzt CCL Secure und UCB Films ist jetzt Innovia Films, ein Geschäftsbereich von CCL Industries.) Guardian™-Polymerbögen wurden nach Brasilien versandt. Diese Bögen wurden opak gemacht (mit einer weißen, druckfertigen Schicht auf der klaren Polymerfolie) und enthielten das Securency-Wasserzeichen (auf Polymersubstraten korrekt als "klares Bild" ["clear image"] bezeichnet) in der weißen Opazitätsschicht. Anschließend führte die CMB eine Reihe von Drucktests durch, bei denen die Originalplatten für den Entwurf der 10-Reais-Papierbanknoten der ersten brasilianischen Reais-Serie sowie die erworbenen Guardian™-Folien verwendet wurden. Es wurden zwei verschiedene Varianten gedruckt: Variante 1 (1997): mit Unterschriften von Pedro Sampaio Malan (Finanzminister) und Gustavo Jorge Laboissière Loyola (Präsident der Zentralbank im Jahr 1997). Variante 2 (1998): mit Unterschriften von Pedro Sampaio Malan (Finanzminister) und Gustavo Henrique de Barroso Franco (Präsident der Zentralbank im Jahr 1998). Die Katalognummern der entsprechenden Papierbanknote der Variante 1 sind SCWPM 245Aa ["Standard Catalog of World Paper Money, Modern Issues", 25. Auflage], BNB B867i ["The Banknote Book"] und C289 ["Cedulas do Brasil", 9. Auflage]. Die entsprechenden Papierbanknoten wurden mit dem Präfix A und dem Suffix C ausgegeben. Die Polymer-Testnoten wurden mit dem Präfix A und dem Suffix A erstellt, (neue) Katalognummer BNB B867is2. Die Katalognummern der entsprechenden Papierbanknote der Variante 2 sind SCWPM 245Ab, BNB B867j und C290. Die entsprechenden Papierbanknoten wurden mit dem Präfix A und dem Suffix C ausgegeben. Die Polymer-Testnoten wurden mit dem Präfix A und dem Suffix A erstellt, (neue) Katalognummer BNB B867js. Die daraus resultierenden Polymernoten waren identisch mit den Original-Papierbanknoten, wurden jedoch auf das Guardian™-Polymersubstrat gedruckt und enthielten keinen magnetischen Sicherheitsfaden, kein brasilianisches Wasserzeichen (die brasilianische Flagge) und keine farbigen/lumineszierenden Fasern. Alle anderen neun Sicherheitsmerkmale der ursprünglichen Papierbanknote wurden reproduziert: (a) Chalkographischer Druck - Die Abbildung der Republik und des Aras, die Aufschriften "BANCO CENTRAL DO BRASIL" und "DEZ REAIS", der Streifen mit dem Wort "REAIS" und die Ziffern des Nennwerts der Banknote (10) sind geprägt und mit den Fingern ertastbar. (b) Spezieller Hintergrund - Besteht aus extrem feinen, geraden und geschwungenen Linien, die der gesamten Banknote Farbe verleihen. (c) Mikrodruck - Mit einer Lupe kann man die sehr kleinen Buchstaben "B" und "C" in dem hellen Streifen neben dem Bildnis (Vorderseite) und innerhalb der Zahl 10 (Vorder- und Rückseite) erkennen. (d) Koinzidenzdruck - Betrachtet man die Banknote im Gegenlicht, so stimmt das auf der Vorderseite der Banknote aufgedruckte Staatswappen genau mit dem ergänzenden Motiv auf der Rückseite der Banknote überein. (e) Kontrollnummerierung - Dies sind die Buchstaben und Zahlen, die eine Banknote eindeutig identifizieren. Ausgegebene Banknoten können nicht die gleiche Nummer haben. (f) Latentes Bild - Betrachtet man die Vorderseite der Banknote von der linken unteren Ecke aus in Augenhöhe und in waagerechter Position bei starkem, natürlichem Licht, sind die Buchstaben "B" und "C" (für Banco Central) sichtbar. (g) Taktile Markierungen - Aufgedruckte, reliefartige Markierungen, die Sehbehinderten helfen, eine Banknote zu erkennen. Jede Banknote hat ihre eigenen taktilen Markierungen. Die 10-Reais-Note hat zwei horizontal angeordnete Ellipsen. (h) Unterschriften - Jede Banknote trägt zwei Unterschriften: die des Finanzministers und die des Präsidenten der Zentralbank von Brasilien. Die Unterschriften verleihen einer brasilianischen Banknote ihren Wert als gesetzliches Zahlungsmittel. (i) Multidirektionale Linien - Gerade und parallele Linien, die sehr fein und dicht beieinander liegen, erwecken den Eindruck, als ob der Druck in einem bestimmten Bereich ununterbrochen wäre. Sie bedecken fast die gesamte Banknote, sind aber auf der linken Seite der Rückseite (einem weniger bedruckten Bereich), wo sich das Wasserzeichen auf der Papierbanknote befindet, am deutlichsten sichtbar. Auf der Rückseite bilden vertikale Linien innerhalb horizontaler Linien 8 mm hohe Buchstaben, die das Wort "FALSA" bilden, was "falsch" bedeutet. Dieses Sicherheitsmerkmal verhindert die Vervielfältigung durch Kopiergeräte, die nur in eine Lichtrichtung kopieren, und die Ergebnisse der Vervielfältigung erzeugen das sichtbare Wort "FALSA". Während des Druckvorgangs gibt es immer einige Noten, die nicht perfekt sind. Die Maschinen müssen eingerichtet und in Betrieb genommen werden, und während des Prozesses kommt es zu Unterbrechungen und Anpassungen. Außerdem gibt es Dinge, die nach dem Druck passieren, z. B. in der Art und Weise, wie die Bögen und Scheine behandelt und weiterverarbeitet werden. Höchstwahrscheinlich aus einem oder mehreren der oben genannten Gründe weisen die für die Variante 2 (Unterschriften von Pedro S. Malan / Gustavo H. B. Franco) gedruckten Noten einige Probleme mit "verschmierter Druckfarbe" auf, wie oben zu sehen ist. Um sicherzustellen, dass niemand diese Testnoten fälschlicherweise für gesetzliche Banknoten hält, wurden die Noten auf der Vorderseite mit SEM VALOR ("kein Wert") in schwarzer Druckfarbe überdruckt. Und wie bereits erwähnt, enthalten alle Noten das Securency-Logo in der weißen Opazitätsschicht der Polymerfolie. Securency-Logo im Offset der Polymerfolie Interessant ist, dass für diesen Test die originalen 10-Reais-Papierbanknoten verwendet wurden und dass aufgrund der unterschiedlichen Farbabsorptionsraten von Papier- und Polymersubstrat (höhere Absorptionsrate bei Papiersubstraten) die geprägten Reliefs auf der 10-Reais-Polymer-Testbanknote viel stärker sind. Er "glänzt" auch stärker als sein Gegenstück aus Papier. Diese Drucktests wurden von der BCB mit dem Ziel durchgeführt, Polymerbanknoten für den öffentlichen Gebrauch in Umlauf zu bringen. Die Tests waren erfolgreich und die BCB beschloss, alle damals in Umlauf befindlichen Banknoten auf Polymer (Guardian™) umzustellen. Angeblich übte der damalige Hersteller von Banknotenpapier jedoch enormen politischen Druck auf die BCB aus. Die BCB beugte sich dem politischen Druck und machte ihre Entscheidung rückgängig. Die 1997/1998 durchgeführten Tests der 10-Reais-Polymer-Ara-Note wurden von der BCB und der CMB vertraulich behandelt, und die gesamte Produktion dieser Polymertestnoten hätte vernichtet werden müssen. Eine kleine Menge entging der Vernichtung. Ende 2023, etwa 25 Jahre später, tauchte diese kleine Menge auf dem numismatischen Markt auf. Nicht mehr als zweihundert Noten haben überlebt, von denen etwa 75 % der Variante 1 und 25 % der Variante 2 angehören. Diese Testnoten sind selten und werden sowohl von brasilianischen als auch von ausländischen Banknotensammlern sehr geschätzt. Miguel Singer, Ruy Peretti und Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Ein Rückblick auf die dänischen 1000-Kronen-Banknoten
Am 30. November 2023 gab die Danmarks Nationalbank (Dänemarks Zentralbank) bekannt, dass sie 2028/29 eine neue Banknotenserie herausgeben wird. Im Zuge der Vorbereitung auf die neue Serie werden ältere Banknoten und die 1000-Kronen-Banknote aus dem Verkehr gezogen. Diese Entwicklungen wurden HIER in unserem Blog angekündigt. Die Danmarks Nationalbank hat bisher nur vier 1000-Kronen-Noten herausgegeben. Werfen wir einen Blick zurück auf diese vier Motive: BNB B924 (SCWPM 53), Erstausgabe März 1975 (Eichhörnchen), Vorder- und Rückseite. BNB B929 (SCWPM 59), Erstausgabe September 1998 (Die Künstler Anna und Michael Ancher | Turnierszene aus der Kirche von Bislev), Vorder- und Rückseite. BNB B934 (SCWPM 64), Erstausgabe November 2004 (Die Künstler Anna und Michael Ancher | Turnierszene aus der Kirche von Bislev | neue Sicherheitsmerkmale), Vorder- und Rückseite. BNB B939 (SCWPM 69), Erstausgabe Mai 2011 (Die Brücke über den Großen Belt | Der Sonnenwagen im Trundholmer Moor), Vorder- und Rückseite. 1000 Dänische Kronen haben derzeit einen Wert von ca. 134 € (147 USD), viel weniger als die 200-Euro-Banknote, die in der Eurozone im Umlauf ist. Immer mehr Länder ziehen ihre Banknoten mit hohem Nennwert aus dem Verkehr. Es wird interessant sein zu sehen, welche Länder folgen werden. Die Banknote im Umlauf mit dem höchsten Nennwert der Welt ist derzeit die 1000-Franken-Banknote aus der Schweiz mit einem Wert von ca. 1075 € (1176 USD). Donald Ludwig
- Neue 50- und 100-Dollars-Banknoten von den Salomonen
Die Central Bank of Solomon Islands (CBSI) hat am 29. Dezember 2023 verbesserte 50- und 100-Dollars-Banknoten ausgegeben. Der Optiks™-Sicherheitsfaden auf den beiden Noten, die bereits seit 2013 (50-Dollars) bzw. 2015 (100-Dollars) in Umlauf sind, wurde durch einen neuen 18 mm breiten mikrooptischen Streifen mit dem Markennamen Nexus™ ersetzt. Die Gestaltung der beiden Banknoten ist gleich geblieben, ebenso das Format. Die 50-Dollars-Note misst 146 mm x 67 mm und die 100-Dollars-Note 151 mm x 67 mm. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 50 Dollars von 2023. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 100 Dollars von 2023. Einen ausführlichen, höchst interessanten Artikel über Optiks™, seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können Sie HIER lesen (auf Englisch). Nexus™ ist ein 18 mm breiter Streifen mit einem Fenster in voller Höhe. Er hat eine sehr große Oberfläche, die mit leuchtenden Farben, dynamischen Bildern und ansprechenden mikrooptischen Effekten versehen ist. Nexus™ ist in das Papier eingebettet und bietet die gleichen Vorteile in Bezug auf hohe Sicherheit und Haltbarkeit wie herkömmliche Sicherheitsfäden von Banknoten. Der Nexus™-Streifen auf den neuen Banknoten der Salomonen zeigt den Nennwert (50 oder 100), die Initialen der Zentralbank sowie einen Hai und ein Krokodil (Tiere im Wappen der Salomonen) in einem rautenförmigen Design. Die erste Banknote der Welt, die das Nexus™-Sicherheitsmerkmal enthält, ist die 500-Riyals-Note aus Katar, die am 18. Dezember 2020 ausgegeben wurde. Mehr über diese Banknote erfahren Sie HIER . Einen Artikel über Nexus™ können Sie HIER lesen (auf Englisch). Zu den zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen dieser Banknoten gehören: Wasserzeichen mit Falkenkopf, elektrotypischem CBSI und Ecksteinen sind sichtbar, wenn die Banknote gegen das Licht gehalten wird. Der Schriftzug "SOLOMON ISLANDS" ist erhaben (taktil) gedruckt und kann deshalb durch Berührung erkannt werden. Ein Registriermerkmal in Form eines stilisierten Vogels. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 50 Dollars von 2023, Musterschein. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 50 Dollars von 2023 unter UV-Licht. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 100 Dollars von 2023, Musterschein. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 100 Dollars von 2023 unter UV-Licht. Die Rückseiten der neuen 50- und 100-Dollars-Noten fluoreszieren nicht unter UV-Licht. Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Aserbaidschan: Die aktuellen Umlauf-Banknoten unter UV-Licht
In Aserbaidschan sind zur Zeit acht Nennwerte im Umlauf: 1, 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Manat. Den 500er sieht man allerdings selten im täglichen Gebrauch. Diese acht Stückelungen ergeben einen Gesamtnennwert von 886 AZN, das entspricht ca. 480,75 Euro. Die Banknoten sehen im Tageslicht und unter UV-Licht so aus: Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 1 Manat von 2020/23, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 1 Manat von 2020/23, Rückseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 5 Manat von 2022, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 5 Manat von 2022, Rückseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 10 Manat von 2021, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 10 Manat von 2021, Rückseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 20 Manat von 2021, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 20 Manat von 2021, Rückseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 50 Manat von 2020, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 50 Manat von 2020, Rückseite. Diese 50-Manat-Banknote gewann den ersten Preis in der Kategorie "Bestes angewandtes Sicherheitsprodukt" bei den Excellence in Holography Awards 2021, der von der International Hologram Manufacturers Association auf der virtuellen Holographiekonferenz im November 2021 verliehen wurden. Für die Banknote wurde der Folienstreifen RollingStar LEAD Mix des deutschen Banknoten- und Sicherheitspapierherstellers Louisenthal verwendet. Zu den wichtigsten fälschungssicheren Merkmalen gehören ein metallisches Oberflächenrelief mit "Flip"-Effekt, farbveränderliche Motive und Animationen, die durch eine Kombination aus Mikrospiegeln und einer einzigartigen Farbverschiebungstechnologie mit Mehrfachbeschichtung erzeugt wurden. Dies bietet einen verbesserten Schutz gegen Geldfälschung und gilt als marktführend im Bereich der Banknoten. Besonders beeindruckt waren die Juroren von der bewährten Kombination aus Design, Dynamik und Farbverschiebung, die nicht nur für einen besonderen Blickfang sorgt, sondern auch die Sicherheit der Banknoten auf ein höheres Niveau hebt. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 100 Manat von 2013, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 100 Manat von 2013, Rückseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 200 Manat von 2018, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 200 Manat von 2018, Rückseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 500 Manat von 2021, Vorderseite. Azərbaycan Mərkəzi Bankı: 500 Manat von 2021, Rückseite. Bei dem höchsten Nominal handelt es sich um eine Gedenknote zum ersten Jahrestag des Sieges Aserbaidschans im Krieg um Arzach (Bergkarabach) gegen Armenien 2020. Siehe auch hier: https://www.geldscheine-online.com/post/aserbaidschan-gedenknote-zum-sieg-im-krieg-um-arzach-2020 Die Wasserzeichen der acht Stückelungen sehen so aus: Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Die 2023-Polymer-Gedenkbanknote der Salomonen unter UV-Licht und mehr!
Die 10-Dollars-Polymerbanknote zum Gedenken an die Pazifikspiele 2023 wurde am 27. Oktober 2023 ausgegeben und HIER in unserem Blog angekündigt. 10 Salomonen-Dollars (SBD) entsprechen ca. EUR 1,12. Das normale Präfix für diese Banknote lautet SI/23. Das Ersatzpräfix für Austauschnoten lautet X/23. Die Zentralbank der Salomonen (CBSI) hat auch einen Gedenk-Folder herstellen lassen, der für 30 Salomonen-Dollars verkauft wurde. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 10 Dollars von 2023, normaler Schein. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 10 Dollars von 2023, Ersatznote. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 10 Dollars von 2023, Musterschein. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 10 Dollars von 2023 unter UV-Licht. Central Bank of Solomon Islands (CBSI): 10 Dollars von 2023, Folder, Vorderseite. Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Fidschis Souvenir-Noten und ihre Folder
Die "offiziellen" Folder der numismatischen 88- und 100-Cents-Souvenir-Noten, die 2022 bzw. 2023 ausgegeben wurden, wurden von demselben chinesischen Unternehmen hergestellt, das einen Vertrag mit der Reserve Bank of Fiji (RBF) für die Herstellung der Noten abgeschlossen hatte. HIER im Blog wurde über die 88c-Note berichtet. HIER im Blog wurde über die 100c-Note berichtet. Für die 88c-Souvenir-Note wurde ein aufwendiger roter Folder hergestellt und verkauft. Der Folder enthält eine Note mit Text in Chinesisch und Englisch und befindet sich in einer Plastikhülle. Für den Musterschein der 100c-Souvenir-Note wurde ein aufwendiger roter Folder hergestellt und verkauft. Der Folder enthält eine SPECIMEN-Note, 0,2 g reines Gold, mit Text in Chinesisch und Englisch. Auch er befindet sich in einer Plastikhülle. Auf der Innenseite des Folders für die 100-Cents-Banknote steht: [übersetzt] Die "Jahr des Drachens"-Gedenkbanknote ist die weltweit erste Polymerbanknote mit einem chinesischen Drachenmotiv und die erste Gedenkbanknote mit einem chinesischen Tierkreiszeichenmotiv. Beide dieser Behauptungen sind falsch: China hat im Jahr 2000 eine 100-Yüan-Polymer-Gedenkbanknote herausgegeben, auf deren Vorderseite ein Drache abgebildet ist. Von 2012 bis 2023 gaben sowohl die Banco National Ultramarino als auch die Banco da China in Macau Sonderbanknoten zum jeweiligen Mondneujahr heraus. Der Musterschein der 100-Cents-Souvenir-Note, Vorder- und Rückseite. Zur Erinnerung für unsere Leser: Ein chinesisches Unternehmen hat mit der RBF einen Vertrag geschlossen und eine Summe Geld dafür bezahlt, damit die RBF diese Souvenir-Noten sanktioniert und sie zum "gesetzlichem Zahlungsmittel" erklärt und damit legitimiert. Dieser Autor bleibt bei seiner Meinung, dass es sich weder um Banknoten noch um gesetzliches Zahlungsmittel handelt, unabhängig davon, was auf den Noten und den Foldern aufgedruckt ist (basierend auf den anerkannten Definitionen dessen, was eine Banknote ist und was gesetzliches Zahlungsmittel bedeutet). Man kann sie im Zahlungsverkehr nutzen, sind sie also gesetzliches Zahlungsmittel? Die RBF wird sie aber für 88c bzw. 100c (den Nennwert) einlösen, sind sie also jetzt Banknoten? Nicht zirkulierende Banknoten? Dieser Begriff ist nach Ansicht des Autors ein Widerspruch in sich. Diese Souvenir-Noten sind gut gestaltet, sehr attraktiv und enthalten modernste Sicherheitsmerkmale. Der Folienstreifen auf der 100-Cents-Note ist wirklich ein Kunstwerk. Während viele Sammler solche "Möchte-Gerne-Banknoten" boykottieren, sammeln andere sie und nehmen sie gerne in ihre Sammlungen auf. Der 100-Cents-Schein wurde von unseren Lesern sogar zur " Die Banknote des Jahres 2023 " gewählt! Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Jamaika: Die aktuelle Banknotenserie unter UV-Licht
Die neue Serie aus Jamaika wurde am 15. Juni 2023 ausgegeben. Im Blog wurden die neuen Banknoten HIER angekündigt. Diese Banknoten erinnern an den 60. Jahrestag der Unabhängigkeit Jamaikas mit einem Logo in Form eines stilisierten Vogels und der Zahl 60 über dem Text "RE-IGNITING A NATION / FOR GREATNESS" [EINE NATION NEU ENTZÜNDEN / FÜR GRÖSSE]. Diese neue Serie umfasst 6 Stückelungen - ein Gesamtnennwert von JMD 8650 (das entspricht ca. € 51.93). Ersatznoten fangen mit dem Präfix ZZ an. So sieht die neue Serie vollständig im Tageslicht und unter UV-Licht aus. ZZ-Ersatznoten sind auch abgebildet, wenn vorhanden: Bank of Jamaica: 50 Dollars von 2023, Vorderseite. Bank of Jamaica: 50 Dollars von 2023, Rückseite. Bank of Jamaica: 100 Dollars von 2023, Vorderseite. Bank of Jamaica: 100 Dollars von 2023, Rückseite. Bank of Jamaica: 500 Dollars von 2023, Vorderseite. Bank of Jamaica: 500 Dollars von 2023, Rückseite. Bank of Jamaica: 1000 Dollars von 2023, Vorderseite. Bank of Jamaica: 1000 Dollars von 2023, Rückseite. Bank of Jamaica: 2000 Dollars von 2023, Vorderseite. Bank of Jamaica: 2000 Dollars von 2023, Rückseite. Bank of Jamaica: 5000 Dollars von 2023, Vorderseite. Bank of Jamaica: 5000 Dollars von 2023, Rückseite. Die transparente Fenster und Folienstreifen sehen so aus: Donald Ludwig ( polymernotes.org )
- Samoas neue Polymerbanknoten, ein genauerer Blick
Am 18. Dezember 2023 brachte die Zentralbank von Samoa ihre neue 5-Tālā-Polymerbanknote in Umlauf. Die 10- und 20-Tālā-Polymerbanknoten folgten am 23. Januar 2024. Diese Banknoten wurden HIER erstmals angekündigt. Wie in dem oben genannten Beitrag beschrieben, sind die Grundgestaltungen der neuen Polymerbanknoten die gleichen wie die entsprechenden Stückelungen, die erstmals 2008 ausgegeben wurden: 5 Tālā: Auf der Vorderseite ist eine Strandszene abgebildet. Die Rückseite zeigt die ehemalige Residenz von Robert Louis Stevenson, die Villa Vailima in der Nähe von Apia, Samoa. Von der 5-Tālā-Polymerbanknote wurden 1,2 Millionen Stück gedruckt. Jeder Kontrollnummer ist das Präfix AA vorangestellt. 5 Tālā (WST) entsprechen ca. EUR 1,67. 10 Tālā: Auf der Vorderseite ist das samoanische Rugbyteam abgebildet, das bei den International Rugby Board Hong Kong Sevens 2007 zum Meister gekürt wurde. Die Rückseite zeigt samoanische Schulkinder. Von der 10-Tālā-Polymerbanknote wurden 1,4 Millionen Stück gedruckt. Jeder Kontrollnummer ist das Präfix BB vorangestellt. 10 Tālā (WST) entsprechen ca. EUR 3,34. 20 Tālā: Auf der Vorderseite ist der abgelegene Sinaloa-Wasserfall auf der Insel Savai'i abgebildet. Die Rückseite zeigt den Manumea (Samoas Nationalvogel) und den Teuila (Samoas Nationalblume). Von der 20-Tālā-Polymerbanknote wurden 1 Million Stück gedruckt. Jeder Kontrollnummer ist das Präfix CC vorangestellt. 20 Tālā (WST) entsprechen ca. EUR 6,68. Unter ultraviolettem Licht leuchtet das GEMINI™-Sicherheitsmerkmal in zwei Farben. Zusätzlich ist auf der Vorderseite jeder Banknote in der Mitte eine auffällige Stückelungszahl in einem grün phosphoreszierenden Blockmerkmal namens BLINK™ zu sehen. Die Rückseiten der Banknoten enthalten keine ultraviolette Fluoreszenz. Die Polymerbanknoten wurden, genau wie die vorherigen Serien, von De La Rue gedruckt. Es wurden 100 Exemplare von Musterbanknoten mit Null-Kontrollnummern (0000000) hergestellt, die in der linken unteren Ecke der Vorderseite mit 001 bis 100 nummeriert sind. Die Bank behielt eine kleine Anzahl von Specimen-Scheinen für den internen Gebrauch zurück, der Rest wurde an Händler und Sammler verkauft. Die Bündel der Polymerbanknoten sind von -001 bis -100 nummeriert. Defekte Banknoten wurden während des Herstellungsverfahrens entfernt und durch Ersatzbanknoten ersetzt, die mit dem Präfix ZZ beginnen. Die Ersatzbanknoten sind aufgrund ihrer relativen Seltenheit sehr begehrt. Als Sammler von Banknoten frage ich mich oft, was ich sammeln soll. Soll ich mich mit einer einzigen Banknote pro Stückelung, Kontrollnummer egal begnügen? Oder sollte ich das Geld investieren, um Ersatzbanknoten oder sogar Musterscheine zu erwerben? Oder sollte ich versuchen, einen Satz mit niedrigen und/oder gleichen Kontrollnummern zusammenzustellen, wie unten gezeigt? Natürlich entscheiden Sie, als Sammler, was Sie sammeln möchten. Aber wie auch immer Sie sich entscheiden, kaufen Sie die Banknoten nicht einfach, streichen Sie sie auf Ihrer Liste ab, legen Sie sie in Ihr Album und vergessen Sie sie. Nutzen Sie die Gelegenheit, um etwas über das betreffende Land zu erfahren. In diesem Fall: Was hat Samoa auf seinen Banknoten abgebildet und warum? Schauen Sie sich die Sicherheitsmerkmale an (auch die Ultravioletten). Und vergessen Sie nicht, auf das Substrat zu achten: Papier, Hybrid oder Polymer? Diese neuen samoanischen Polymerbanknoten sind zum Beispiel auf dem Safeguard®-Polymersubstrat des DLR gedruckt. Donald Ludwig ( polymernotes.org )












