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  • Nordmazedonien: Weitere Banknoten mit neuem Banknamen

    Nordmazedonien ging 1991 als Republik Mazedonien aus der „Konkursmasse“ des zerfallenden Jugoslawiens hervor. Griechenland befürchtete, dass die junge Republik Gebietsansprüche auf die griechische Region Makedonien erheben würde – zu Recht. Bei dem historisch keinesfalls zu rechtfertigenden Staatsnamen blieb es nicht: Auch den Stern von Vergina beanspruchte die neue Republik als Staatswappen. Das in den Herrschergräbern in der griechischen Region Makedonien gefundene Symbol wird als königliches Emblem der Makedonen, insbesondere des Königs Philipp II., interpretiert, auch wenn sowohl die Zuordnung eines der Gräber zu Philipp II. als auch die Deutung des Symbols als rein makedonisches Herrschaftszeichen nicht unumstritten ist. Die Folge war: Athen blockierte lange Zeit unter anderem den von der Regierung in Skopje angestrebten Beitritt zur NATO und zur Europäischen Union. Tatsächlich gibt es Zeugnisse der nordmazedonischen Bestrebungen, eine Art „Großmazedonien“ zu schaffen, wie beispielsweise die folgende Propagandanote: Durch die zweifache Abbildung des Lefkos Pyrgos zeigt sie die Stadt Thessaloniki quasi als Teil des Staatsgebietes von Mazedonien. Auch wird Alexander der Große auf diesem Schein dargestellt – eine weitere Provokation: Dass die Mazedonier, also im 6.–7. Jahrhundert in die Region eingewanderte Slawen nichts mit den antiken Makedonen gemeinsam haben, ist allgemein bekannt und auch wissenschaftlich bewiesen. Das Land verwendete im internationalen Verkehr damals meist die Bezeichnung FYROM – Former Yugoslav Republic Of Macedonia. Der Namensstreit wurde schließlich beigelegt, als sich das Land 2019 in Nordmazedonien (Северна Македонија/Severna Makedonija) umbenannte. Die Namensfrage spaltete das griechische Parlament, das schließlich mit einer knappen Mehrheit von 153 von 300 Abgeordneten dieser Lösung zustimmte. Selbst dieser Kompromiss löste in Griechenland Proteste aus, die zu den größten der jüngeren Geschichte gehören: Schon die Verwendung des Namens „Mazedonien“ trotz der zusätzlichen geographischen Bezeichnung wurde insbesondere von rechtsradikalen Gruppierungen als Provokation angesehen. Die Beilegung des Namenstreits machte Nordmazedonien den Weg frei für den NATO-Beitritt und die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen. Dass sich diese Namensänderung von Makedonija in Severna Makedonija auch auf den Banknoten zeigen würde, war zu erwarten. Mit dem Datum 2020 kamen bereits ein 10- und ein 500-Denari-Schein mit der Landesbezeichnung НАРОДНА БАНКА НА РЕПУБЛИКА СЕВЕРНА МАКЕДОНИJA/NARODNA BANKA NA REPUBLIKA SEVERNA MAKEDONIJA im Umlauf (wir berichteten über den 10-Denari- und den 500-Denari-Schein); nun folgten endlich die Banknoten zu 100, 1000 und 2000 Denari. Nachdem mit der Einführung des 2000ers der 5000er eingezogen wurde, sind derzeit die Wertstufen zu 10, 50, 100, 200, 500, 1000 und 2000 Denari im Umlauf zu finden. Noten zu 50 und 200 Denari mit der neuen Landesbezeichnung sind also noch ausständig. Manfred Dietl / Kana Totsuka Abbildungen: 10 Denara der Nationalbank Jugoslawiens und Propagandanote: Manfred Dietl; 100, 1000 und 2000 Denari Normazedoniens: Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Kambodscha: Neue 200- und 2000-Riel-Noten ausgegeben

    Am 14. November 2023 gab die Nationalbank von Kambodscha neue Noten über 200 und 2000 Riel in Umlauf. Diese Papiernoten mit der Jahresangabe "2022" sollen gemeinsam mit den aktuellen Scheinen zirkulieren. Auf der 200-Riels-Note sind vorderseitig das Porträt des jungen Königs Norodom Sihamoni und ein fünfköpfiger Naga zu sehen, während die Rückseite den Mondschein-Pavillon (Preah Thineang Chan Chhaya) des Königspalastes in Phnom Penh sowie Paul Ducings Statue des Königs Sisowath I. (1904–1927) zeigt. Der 2000-Riels-Schein bildet auf der Vorderseite den König als Erwachsenen ab, wieder neben Naga; auf der Rückseite werden der Prasat Tor in Angkor sowie die Löwenstatue von Sambor Prei Kuk präsentiert. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Leserpost: Ein besonderer Zwanziger der DDR

    Sehr geehrter Herr Grabowski, anbei ein Bild für eine Erweiterung im Standard-Katalog. War mir bis jetzt nicht bekannt. Mit freundlichen Grüßen M. Fränzel Antwort der Redaktion Man muss schon genau hinsehen, um die Besonderheit zu erkennen, da die meisten Meldungen bei DDR-Banknoten bislang noch nicht aufgeführte Serien betreffen. Hier geht es aber nicht um die Serie, sondern um die Kontrollnummer, genauer gesagt um zwei unterschiedliche Kontrollnummern. In meinem Katalog "Die deutschen Banknoten ab 1871" führe ich bei dem 5-Mark-Schein von 1975 (DDR-23) unter F1 bereits Fehldrucke mit einer abweichenden Kontrollnummer rechts unten durch Fehleinstellung der zweiten Stelle des Nummerators auf. Der Kontrollnummernkreis konnte hier von links oben ED 545157 – 550176 und rechts unten von ED 525157 – 530176 eingegrenzt werden. Die zweite Stelle des Nummerators rechts unten "hinkt" also um zwei Zähler hinterher. Auch damals kam die erste Meldung zu diesen Fehldrucken von Herrn Fränzel und Dank Unterstützung durch Herrn Huschka konnten die Nummernkreise festgestellt werden. Nun haben wir das gleiche Phänomen beim Zwanziger von 1975, nur dass hier die zweite Stelle der Kontrollnummer rechts unten "nur" um einen Zähler niedriger ist. Ich werde diesen Fehldruck ebenfalls in den Katalog aufnehmen. Es wäre schön, wenn weitere Fehldrucke dieser Art gemeldet würden, damit man auch hier einen Nummernkreis eingrenzen kann. Hans-Ludwig Grabowski

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 44

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 527 Yves Zimmermann Geboren 1937 in Basel, Schweiz. Studierte von 1954 bis 1957 Design an der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel. Er arbeitete für das Pharma-Unternehmen Geigy und war ab 1961 Art Director für das Unternehmen in Barcelona. 1995 wurde er von König Juan Carlos mit einem Designpreis ausgezeichnet. Er hielt Seminare und Konferenzen über Design in mehreren Ländern. Anna Alavedra Geboren 1945 in Logroño, Spanien. Von 1962 bis 1966 besuchte sie die Elisava Design School in Barcelona. 5 Euro, Vorder- und Rückseite, Antike. 10 Euro, Vorder- und Rückseite, Romanik. 20 Euro, Vorder- und Rückseite, Gotik. 50 Euro, Vorder- und Rückseite, Renaissance. 100 Euro, Vorder- und Rückseite, Barock. 200 Euro, Vorder- und Rückseite, Biedermeier, 19. Jahrhundert. 500 Euro, Vorder- und Rückseite, Moderne. Hier endet die Reihe über die Entwürfe zu den ersten Euro-Banknoten. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Algerien: Gedenknote zum Gipfeltreffen der Arabischen Liga in Algier

    Anlässlich des 31. Gipfeltreffens der Arabischen Liga in der Hauptstadt Algeriens vom 1.–2. November 2022 gab die Bank von Algerien am 2. November neue Gedenkbanknoten zu 2000 Dinars in Umlauf. Ein kleines Detail dieser Gedenknote scheint Kontroversen ausgelöst zu haben: Dieser neue Schein ist in arabischer und englischer Sprache beschriftet. In der ehemaligen französischen Kolonie war man nach der Erlangung der Unabhängigkeit von französischsprachigen Legenden abgekommen, sodass ab der Serie von 1977 die Inschriften auf Geldscheinen rein arabisch gestaltet waren. Dass nun für die bilinguale Note die englische statt der französischen Sprache in Verwendung kam, rief Reaktionen von französischer Seite im Internet, Fernsehen und Radio hervor: Manche Oppositionelle, wie Jean-Luc Mélenchon, gaben dem Präsidenten Macron die Schuld – wofür auch immer. Die Beziehung zwischen Frankreich und Algerien hatte insbesondere im vergangenen Jahr nach Macrons Äußerungen zur Geschichte Algeriens und zum Regime gelitten. Im Juli dieses Jahres gab außerdem der algerische Präsident bekannt, dass ab 2023 in den Grundschulen neben Französisch nun auch Englisch unterrichtet werden soll. In den letzten Monaten kam es jedoch zu einer Annäherung der beiden Staaten, die vor allem in energiepolitischen Fragen kooperieren wollen. Die auf Durasafe-Substrat gedruckte Gedenknote misst 158 x 72 mm und weist eine vertikal gestaltete Vorder- und eine horizontale Rückseite auf. Die Vorderseite zeigt das Denkmal der Märtyrer in Algier, das am 5. Juli 1982 zum 20. Jahrestag der Unabhängigkeit Algeriens eröffnet wurde. Im Hintergrund ist eine Landkarte der arabischen Welt zu sehen; die algerische Flagge und das Logo der Arabischen Liga dürfen auch nicht fehlen. Auf der Rückseite ist zentral das Minarett der Großen Moschee in Algier abgebildet; außerdem sind ein Felsentor im Nationalpark Tassili n’Ajjer, das Ahaggar-Gebirge sowie römische Ruinen in der Provinz Tipasa zu sehen. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Nigeria: Einzelne Nominale werden erneuert

    Am 26. Oktober 2022 kündigte Godwin I. Emefiele, Gouverneur der Zentralbank von Nigeria, eine Erneuerung der Banknoten zu 200, 500 und 1000 Naira an. Die aktuelle Gestaltung dieser drei höchsten Nominale ist zum Teil über zwei Jahrzehnte alt und müsste daher an den heutigen Stand der Sicherheitsmerkmale angepasst werden, um Fälschungen entgegenzuwirken. Auch das gesteigerte Bargeld-Hortverhalten der Bevölkerung wurde als Motivation zur Ausgabe neuer Scheine genannt. Gleichzeitig soll jedoch auch durch eine gesteigerte Emission der eNaira – der digitalen Version der nigerianischen Landeswährung – der bargeldlose Zahlungsverkehr intensiviert werden. Der Entwurf der neuen Noten wurde noch nicht veröffentlicht, jedoch sollen zumindest die Inschriften der aktuellen Noten beibehalten werden. Die Einführung der neuen Scheine ist für den 15. Dezember dieses Jahres angesetzt; bis zum 31. Januar 2023 behalten die aktuellen Scheine dieser drei Stückelungen ihre Gültigkeit. Während dieser Umstellungsphase sollen daher anfällige Gebühren für die Einzahlung der "alten" Noten auf Bankkonten ausgesetzt werden. Die Einführung neuer Höchstnominale von 2000 und 5000 Naira, über die im Internet bereits spekuliert wurde – und das nicht zum ersten Mal –, sei hingegen nicht in Planung. Zentralbank von Nigeria, aktuelle Banknoten zu 200, 500 und 1000 Naira. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de)

  • Tipp: Technische Hilfe beim Bestimmen von Scheinen mit unbekannten Schriften

    Das Problem kennt jeder Geldscheinsammler: Wie bestimme ich einen Schein, dessen Beschriftung ich nicht lesen kann, weil sie z. B. ausschließlich in chinesischen, koreanischen, kyrillischen oder arabischen Schriftzeichen erfolgte? Viele Banknoten sind wegen der Lesbarkeit zwar auch zweisprachig (z. B. Chinesisch und Englisch) beschriftet, aber eben nicht alle, und genau dann wird es kompliziert. Wir möchten eine Möglichkeit vorstellen, die einfach zu nutzen ist und in vielen Fällen bei der Bestimmung hilft. 1. Bild anfertigen Scannen Sie den Schein ein, oder machen Sie ein Foto von der zu bestimmenden Seite. Ich habe hier einen chinesischen Lebensmittelkupon eingescannt, da deren Bestimmung wegen der ausschließlich chinesischen Beschriftung vielen Sammler erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Oft bleibt nur das mühsame Vergleichen von Schriftzeichen bei Ausgabestellen und bei den betreffenden Waren, die mit den Kupons bezogen werden können. 2. Google-Bildsuche Öffnen Sie Google und wechseln mit Anklicken des Kamera-Symbols direkt zur Bildsuche (Search by Image). Es erscheint in Fenster, in das sie nun entweder das Bild direkt ziehen können, oder über die Suche ein Bild auf Ihrem Computer auswählen. Die Suchmaschine von Google zeigt nun links Ihren Schein an und rechts ähnliche Bilder, die im Internet gefunden worden. 3. Texte übersetzen Wenn man auf den Button "Translate" klickt, wird der Text auf dem Bild bzw. Schein direkt durch den Google-Übersetzer übersetzt. In aller Regel ist Englisch voreingestellt. Um zu Deutsch zu wechseln, klicken Sie auf "Translate to" und wählen aus der Auswahlliste "German" aus. Jetzt wird Ihnen die Übersetzung ins Deutsche angezeigt, und zwar auf dem Schein selbst, wie auch rechts in einem Feld für den übersetzten Text. Zu unserem chinesischen Kupon erfahren wir nun, dass es sich um eine Lebensmittelmarke der Provinz Shanxi handelt. "Ershijin" braucht schon etwas mehr Kenntnisse des Sammlers. Man muss dazu wissen, das Shijin eine marktübliche Gewichtseinheit in China ist und einem Pfund = 500 Gramm entspricht. Auch ausgehend von der Beschriftung mit der Wertzahl "2" lässt sich nun leicht ableiten, dass es sich um einen Kupon für den Bezug von 2 Shijin, also 1000 Gramm, handelt. Das Jahr 1981 muss in diesem Fall nicht weiter übersetzt werden. Gibt es keine Beschriftung für eine andere Ware, z. B. Benzin, dann handelt es sich um einen Kupon für den Bezug von Reis, in der Übersetzung oft auch als Getreide oder "Grobe Körner" bezeichnet. Wem die Google-Übersetzung nun nicht reicht, der kann auch die professionelle Übersetzung von Deepl nutzen. Eine deutsche Software, die als das präziseste Übersetzungstool der Welt gilt. Hier sind allerdings noch nicht alle Sprachen verfügbar, die Software wird aber ständig erweitert. Hierzu klickt man auf den Text-Button, um alle auf dem Bild gefundenen Texte hervorzuheben. Nun kann man einzelne Textabschnitte auswählen und in die Zwischenablage kopieren. Ich habe in unserem Beispiel die Textzeile ganz oben markiert, rechts erscheinen Google-Suchergebnisse dazu nicht weiter verwunderlich in Chinesisch. Deepl-Übersetzung Den Text habe ich aus der Zwischenablage in die linke Spalte des Deepl-Übersetzers kopiert (www.deepl.com). In aller Regel erkennt Deepl selbst die Sprache, Sie können Ausgangs- und Zielsprache aber auch aus Listen auswählen. Rechts wird hier die Übersetzung ins Deutsche angezeigt. Zusätzlich bietet Deepl auch alternative Übersetzungen an, was oftmals sehr hilfreich sein kann. Fazit Was mit einem chinesischen Lebensmittelkupon möglich ist, gilt natürlich auch für jeden beliebigen Geldschein, dessen Bestimmung wegen einer für den Sammler nicht lesbaren Schrift fast unmöglich erscheint. Ich habe als weiteres Beispiel eine israelische Banknote aus dem Jahr 1958 ausgewählt. Der hebräische Text der Vorderseite wurde erkannt, was die Kennzeichnung durch die hellen Balken anzeigt. In der Übersetzung erhalten wir nun alle Texte in Deutsch, inkl. der Titel zu den Unterschriften. Diese Google-Funktionen eröffnen vielfältige Möglichkeiten für Sammler, nicht nur zur Bestimmung von Geldscheinen und Lebensmittelkupons, sondern auch für viele andere Sammelobjekte, wie z. B. Wertpapiere, Spendenbelege, Lose oder Briefmarken und Dokumente aller Art. Interessant ist natürlich, dass man damit auch Texte lesen kann, die über die reine Bestimmung eines Scheins hinaus wichtige Zusatzinformationen bieten, wie z. B. zur Gültigkeit, Einlösbarkeit oder zur Strafandrohung bei Fälschungen. Die Redaktion von Geldscheine-Online wünscht viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren und weiterhin Freude am Hobby! Hans-Ludwig Grabowski

  • Der "Sternberger Hostienfrevel" von 1492

    Der Sternberger Hostienschändungs-Prozess von 1492 im Spiegel der Serienscheine der Stadt von 1922 Die Stadt Sternberg liegt innerhalb des Städtedreiecks Schwerin – Wismar – Güstrow inmitten grüner Auen und blauer Seen, saftiger Wiesen und wogender Kornfelder im Naturpark Sternberger Seenland. Das kleine Städtchen, das heute 4.000 Einwohner hat, war bis zur Revolution 1918 Sitz des mecklenburgischen Landtags. Darüber hinaus war sie im ausgehenden Mittelalter ein weit über die Grenzen Mecklenburgs bekannter Wallfahrtsort. Original-Lithografie "Der Marktplatz in Sternberg" des Verlags der Tiedemann'schen Hof- und Steindruckerei zu Rostock aus dem Jahr 1845. Der Ursprung der wundersamen Geschichte des heiligen Blutes von Sternberg wird auf eine Überlieferung zurückgeführt, in der der Priester Peter Däne – ein Vikar an dem Altare Aller Heiligen in Sternberg – ein armer Schlucker ist und in seiner Geldnot seinen eisernen Kochtopf dem Juden Eleasar verpfändet. Eleasar verspricht dem Priester die sofortige Rückgabe des Topfes sowie einen größeren Geldbetrag, falls er ihm geweihte Hostien verschaffen würde. Däne geht in seiner Not auf diesen schlimmen Handel ein und übergibt am 10. Juli 1492 zwei Hostien, die er in ein seidenes Altartuch gewickelt hatte. Zwei weitere Hostien kommen aus Penzlin hinzu. Am Morgen des 20. Juli, dem Hochzeitstag der Tochter des Eleasar, versammelten sich fünf Männer in einer Gartenlaube des Hauses und begannen die Sternberger Hostien mit Nadeln zu bearbeiten. Nach christlichem Verständnis ein Sakrileg. Die Geschichte greift hierbei eine Stereotype auf. Die Legenden eines im Judentum angelegten, zwanghaften und antichristlichen jüdischen Hostienfrevels standen wie die zuvor aufgekommenen Ritualmord-Legenden im Zusammenhang mit dem antijudaistischen Vorwurf des Gottesmordes, der sich seit dem 2. Jahrhundert im Christentum verbreitet hatte. Bei der Transsubstantiation wandeln sich bei der Heiligen Messe die eucharistischen Gestalten von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi. In der Bibel heißt es „Nehmt, dies ist mein Leib.“ und „Wer von mir isst, wird Leben“. Die Schändung oder das Wegwerfen einer Hostie gilt nach kirchlichem Recht als schwere Verfehlung. Am Hochzeitsabend kam es zu einer weiteren Schändung. Als man die zwei anderen Hostien mit Messern bearbeitete, welch ein Wunder, floss ein Strom Blut aus den Schnitten. Während dies die jüdischen Gemeinden des Landes mit Freude und Genugtuung aufnahmen, so die Überlieferung, wurde den Tätern angst und bange. Eleasar selbst flüchtete mit zwei Hostien, während seine Frau die beiden anderen Hostien dem Priester auf dem Hof der fürstlichen Residenz mit den Worten zurückgab: „Da hast du deinen Gott!“ Dem Priester war es jedoch unmöglich, die Hostien fortzuschaffen, sodass er sie an Ort und Stelle vergrub. Von Gewissensbissen gequält, zeigte er die Tat an. Daraufhin wurden alle Mecklenburger Juden verhaftet, verhört und sofern sie mit dem angeblichen Hostienfrevel in Verbindung gebracht werden konnten, nach peinlicher Befragung angeklagt. Auf Veranlassung weltlicher und geistlicher Würdenträger wurde ihnen am 24. Oktober 1492 nach kanonischem Recht der Prozess gemacht. 25 Juden und 2 Jüdinnen wurden wegen des Hostienfrevels vor den Toren der Stadt verbrannt, die übrigen 247 des Landes verwiesen, ihr Vermögen von den Mecklenburger Herzögen eingezogen und sämtliche Schulden bei Juden für ungültig erklärt. Der Hügel, auf dem der Scheiterhaufen stand, wird noch heute Judenberg genannt. Peter Däne wurde nach Rostock gebracht, zum Feuertod verurteilt und endete dort am 13. März 1493 auf dem Scheiterhaufen. Die angeblich geschändeten Sternberger Hostien mit dem „Heiligen Blut“ und die Tischplatte, auf welcher der Hostienfrevel begangen worden sein soll, bewahrte man in der dafür an die Sternberger Stadtkirche angebauten Kapelle des Heiligen Blutes als Objekte religiöser Verehrung auf. Jährlich besuchten tausende Pilger die Kapelle und brachten der Stadt die gewaltige Summe von 400 Gulden ein, bis die Reformation dem Treiben ein Ende machte. Noch 1492 wurden Druckschriften über den angeblichen Sternberger Hostienfrevel in Magdeburg, Köln und Lübeck herausgegeben und der Nürnberger Hartmann Schedel nahm die Ereignisse sogar in seine weit verbreitete Weltchronik auf. Abb. 1: Stadt Sternberg i./Mecklbg., 23. Januar 1922, 100 Pfennig, gemeinsame Vorderseite Abb. 2: Stadt Sternberg i./Mecklbg., 23. Januar 1922, 100 Pfennig, Rückseite 1: Priester Peter Däne verkauft den Juden geweihte Hostien 1492. Abb. 3: Stadt Sternberg i./Mecklbg., 23. Januar 1922, 100 Pfennig, Rückseite 2: Die Hostienschändung durch die Juden zu Sternberg 20 Juli 1492. Abb. 4: Stadt Sternberg i./Mecklbg., 23. Januar 1922, 100 Pfennig, Rückseite 3: Der Feuertod der Hostienfrevler zu Sternberg 24. Okt. 1492 Abb. 5: Stadt Sternberg i./Mecklbg., Verkaufsmappe Das spätmittelalterliche Ereignis diente den Stadtvätern Sternbergs als Vorlage für drei dekorative Serienscheine zu je 100 Pfennig. Sie tragen das Ausgabedatum vom 23. Februar 1922 und sind 105 mm x 80 mm groß. Den Druck auf gelbbraunem Papier ohne Wasserzeichen in schwarzer Farbe besorgte die Firma „Gebrüder Jänecke Druck- und Verlagshaus Hannover“. Nur einige wenige Partien wurden in Rot ausgeführt. Die Darstellung der Vorderseite ist einheitlich gestaltet und zeigt die Stadtansicht im Jahr 1922 mit der altersgrauen Kirche, flankiert von der Jahreszahl „14 – 92“. Die Rückseiten-Darstellungen thematisieren die Geschichte: „1. Priester Peter Däne verkauft den Juden geweihte Hostien 1492“, „2. Die Hostienschändung durch die Juden zu Sternberg 20. Juli 1492“, „3. Der Feuertod der Hostienfrevler zu Sternberg 24. Okt. 1492“. Illustriert werden sie durch entsprechende Holzschnitte des Jos. Dominicus aus Paderborn. Die Scheine wurden in einer Schutzhülle aus Papier verkauft, in deren Innerem die Geschichte erzählt wird. Uwe Bronnert

  • Leserpost: Unbekannte „Reichsbanknote“ entdeckt?

    In Sammlerkreisen wurde vor Kurzem eine unbekannte Reichsbanknote zu 50 Milliarden Mark vorgestellt. Man war sich schnell einig, dass es sich hier um keine echte Note handeln kann. Aber es sollen mehrere Stücke dieser Art existieren. Ich bin kein Spezialist für Hochinflations-Scheine, aber für mich erweckt er durchaus den Eindruck einer echten Banknote bzw. einer gut gemachten Nachahmung von Reichsbanknoten. Deshalb würde mich der Hintergrund dieser (mutmaßlichen) Blüte interessieren, soweit bekannt. Handelt es sich um eine zeitgenössische Verfälschung oder Fälschung? Handelt es sich um einen Fantasieschein aus unseren Tagen? Was kann man noch zu diesem Schein sagen? Mit freundlichen Grüßen M. Dietl Antwort der Redaktion Wäre es eine echte Reichsbanknote, dann gäbe es auch eine entsprechende Bekanntmachung der Deutschen Reichsbank dazu, was nicht der Fall ist. Es gibt zwar eine Hilfsbanknote der Reichsbank über 50 Milliarden Mark vom 26. Oktober 1923, die von einigen privaten Druckereien hergestellt wurde, warum aber sollte es dann auch noch eine Banknote des gleichen Nominals mit Datierung vom Vortag geben? Nun, es handelt sich allem Anschein nach um eine zeitgenössische Fantasiefälschung. Bei der Flut von immer neuen Reichsbanknoten und Notgeldscheinen, die in der Zeit der Hochinflation ausgegeben wurden, um der im Zusammenhang mit dem Währungsverfall einhergehenden Zahlungsmittelknappheit zu begegnen, verloren die Menschen schlicht und ergreifend den Überblick. Um nicht bestehendes Geld zu fälschen, kamen einige Zeitgenossen auf die Idee, dank ihrer Fantasie und Fähigkeiten einfach Fantasiegeld zu erschaffen, dass es nicht selten in den Zahlungsverkehr geschafft hat, wie im vorliegenden Fall anhand der Gebrauchsspuren zu vermuten. Wenn auch die Gestaltung auf den ersten Blick auch durchaus professionell wirkt, so enttarnt ein kritischer Blick auf die Siegel des Reichsbankdirektoriums doch sehr schnell die plumpe Fälschung. Wir kennen noch weitere Beispiele solcher Fantasiescheine aus der Inflationszeit, z. B. von Scheinen der Landesbank der Provinz Westfalen oder von Notgeld der Deutschen Reichsbahn. Es wäre interessant zu erfahren, ob der Druck auf Papier mit Wasserzeichen erfolgte und wenn ja, welches Wasserzeichen verwendet wurde. Es ist ein Fall aus dieser Zeit bekannt bei dem Wasserzeichenpapier, das für den Druck von Notgeld der Reichsbahn hergestellt wurde, direkt aus der Papierfabrik gestohlen und für die Herstellung von Fälschungen verwendet wurde. Allerdings handelte es sich hier nicht um Fantasiefälschungen, sondern um die Nachahmung existierender Reichsbanknoten. Ich habe das Online-Auktionshaus angeschrieben, über das die Abbildung des Scheins in einem Artikel zur Hochinflation aufgetaucht ist, und hoffe darauf zu erfahren, ob wir es hier auch mit Wasserzeichenpapier zu tun haben. Wahrscheinlich erfolgte der Druck aber auf Papier ohne Wasserzeichen. Auch wäre das Format des Scheins von Interesse! Interessant wäre auch zu klären, ob der durchaus professionell wirkende Unterdruck evtl. bei einer Notgeld-Ausgabe verwendet wurde. Dann könnte man die "Fälschung" einer Region oder vielleicht sogar Druckerei zuordnen. Bei der riesigen Menge an ausgegebenem Notgeld kommt das allerdings einer echten Forschungsarbeit gleich, es sei denn, ein Sammler erkennt das Unterdruckmuster, weil er einen ähnlichen Schein in seiner Sammlung hat. Es könnte sich aber trotzdem auch ebenfalls um einen Fantasiedruck handeln. Die Nähe zu einer damals in die Herstellung von Notgeld eingebundenen Druckerei erscheint mir aber dennoch wahrscheinlich. Hans-Ludwig Grabowski

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 43

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 293 Andrew Ward Geboren 1957 in Keighley, Großbritannien. Von 1982 bis 2002 arbeitete er in der Design-Abteilung der Druckerei der Bank von England, davon von 1995 bis 2002 als Chefdesigner. Seit 2002 arbeitete er als Währungsdesign-Berater für die Bank von Kanada. 5 Euro, Vorder- und Rückseite, Antike. 10 Euro, Vorder- und Rückseite, Romanik. 20 Euro, Vorder- und Rückseite, Gotik. 50 Euro, Vorder- und Rückseite, Renaissance. 100 Euro, Vorder- und Rückseite, Barock. 200 Euro, Vorder- und Rückseite, Biedermeier, 19. Jahrhundert. 500 Euro, Vorder- und Rückseite, Moderne. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Lexikon: Faksimile

    Als Faksimile (lat.: facsimile = mache es ähnlich) wird die Wiedergabe einer Handschrift, bei Geldscheinen hauptsächlich die Darstellung von Unterschriften durch Nachbildung mit einem Faksimile-Stempel oder durch eine andere Reproduktionsart bezeichnet (Beispiel: Interimsnoten der Deutsch-Ostafrikanischen Bank aus der Zeit des Ersten Weltkriegs). Als Faksimile-Unterschriften können also sowohl gestempelte, als auch gedruckte Unterschriften bezeichnet werden. Es gibt darüber hinaus auch Geldscheine, deren Beschriftung hauptsächlich aus Faksimile besteht, z. B. bei hektografischen Vervielfältigungen oder Nachdrucken einer handschriftlichen Vorlage. Beispiele für Faksimile auf Geldscheinen Abb. 1/2: Sächsische Bank zu Dresden, Banknote über 100 Mark vom 2. Januar 1911, Vorderseite mit gedruckten Faksimile-Unterschriften, Rückseite mit Hand-Unterschrift des ausfertigenden Kassenbeamten. Abb. 3: Mülhausen im Elsass, Stadtkassen-Bon über 1 Mark vom 3. August 1914 mit gedruckter Faksimile-Unterschrift des Bürgermeisters in Rot und Handunterschrift des ausfertigendem Kontrollbeamten. Abb. 4: Frankreich unter deutscher Besatzung, Lieferungsschein der Etappen-Inspektion der 2. Armee über 10 Francs von 1914/15, sog. "Deichmann-Bon", mit Faksimile-Unterschriftsstempel "Deichmann" mit Angabe von Dienststelle und Dienstgrad. Abb. 5: Frankreich unter deutscher Besatzung, handschriftlicher verfasster und als Faksimile hektografisch vervielfältigter Gutschein des Königlich Preußischen 7. Thüringischen Infanterieregiments Nr. 96 über 2,50 Francs vom 30. August 1915. Abb. 6: Interims-Banknote der Deutsch-Ostafrikanischen Bank über 1 Rupie vom 1. November 1915, unten links mit Hand-Unterschrift "Häge" und rechts mit Faksimile-Unterschrift "A Frühling". Abb. 7: Stadt Exin in der preußischen Provinz Posen, Gutschein über 25 Pfennig vom 1. November 1916 mit zwei Faksimile-Unterschriftsstempeln. Abb. 8: Preußen, Provinz Ostpreußen, Königliche Regierungshauptkasse Königsberg, Gutschein über 50 Mark vom 28. Oktober 1918 mit zwei Hand-Unterschriften und einer Faksimile-Unterschrift (Stempel) dazwischen. Abb. 9: Deutsche Reichsbahn, Reichsbahndirektion Elberfeld, handschriftlich verfasster und als Faksimile-Druck vervielfältigter Gutschein über 1 Million Mark vom 11. August 1923. Abb. 10: Land Waldeck, Gutschein über 5 Millionen Mark vom 18. August 1923 mit zwei Faksimile-Unterschriftsstempeln. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abb. 1-4, 6-10: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Abb. 5: Battenberg-Gietl Verlag (vormals Sammlung Reichert)

  • Einladung zur 53. NUMISMATA München

    In einem aktuellen Rundschreiben an den Fachhandel lädt das NUMISMATA-Team nach fast dreijähriger Corona bedingter Zwangspause wieder nach München ein! Natürlich ist zur NUMISMATA auch der Papiergeldhandel willkommen und der Battenberg Gietl Verlag wird ebenfalls mit einem Stand vertreten sein. Rundschreiben / Pressemitteilung Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, nach gezwungener Pause laden wir Sie mit größter Freude zur NUMISMATA ein, dem Klassiker unter den Münzbörsen! Am 4. und 5. März 2023 im bekannten MOC in München werden wir gemeinsam nach alt bewährtem Konzept eine Messe der neuen Generation und mit neuen Akzenten gestalten. Die NUMISMATA hat sich in Vergangenheit in ihrer Art und Vielfalt des Angebots als eine der größten Münzen-Messe der Welt etabliert. Sie hat sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte für das Numismatik-interessierte Publikum entwickelt. Diese Wiederzusammenkunft wird sehnlich erwartet von Sammlern, Geldanlegern und Anbietern. Sammler und Händler aus ganz Europa, ja der ganzen Welt werden in der ersten Märzwoche in München erwartet. Die Winterpause der Messe lassen wir gemeinsam hinter uns. Es wird der Frühling der Natur und der Frühling der NUMISMATA sein. Wenn Sie als Aussteller an der Messe teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hier an: https://www.numismata.de/muenchen/anmeldung/aussteller/ Schicken Sie bitte Ihre Anmeldung bis spätestens 31. Dezember 2022 an uns. Gutscheinbesitzer bekommen Vorrang bei der Platzvergabe bei der Anmeldung bis zum 15. Dezember 2022. Nach Einplanung Ihres Standes erhalten Sie die Rechnung und weitere Informationen. Wenn Sie als Facheinkäufer an der Messe teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte hier an: https://www.numismata.de/muenchen/anmeldung/facheinkaufer/ Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit! Mit freundlichen Grüßen Angela Modes Veranstaltungsteam NUMISMATA International Münzen Modes Inh. Angela Modes Reichenbachstr. 17 80469 München Germany Tel. +49 - 89 - 260 39 42 Fax. +49 - 89 - 260 90 60 E-Mail: info@numismata.de Web: www.numismata.de

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