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  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 2

    Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 807 Giovanni Pino Neapel, Italien, geb. 1945 Abschluss an der Akademie der Schönen Künste von Rom im Jahr 1969. Preisträger eines Wettbewerbs der Banca d'Italia 1970 für eine Ausbildung in Stichelgravur. Eintritt in die Druckerei der Banca d'Italia im Jahr 1971. Hat seit 1974 italienische Banknoten entworfen, nationale Schecks, Wertpapiere und Gedenkmünzen. 5 Euro, Vorderseite: Kopf des Ephebus nach einem Original im Museum von Athen. 5 Euro, Rückseite: stilisierte Arkaden eines römischen Aquädukts. 10 Euro, Vorderseite: Porträt des Monats Januar von Benedetto Antelami, Baptisterium von Parma. 10 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale aus der Romanik. 20 Euro, Vorderseite: Kopf mit der Darstellung der "Gerechtigkeit", von einer Skulptur von Giovanni di Balduccio da Pisa. Original in der Kirche von S. Eustorgio in Mailand. 20 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale aus der Zeit der Gotik. 50 Euro, Vorderseite: Porträt einer Prinzessin von Jean Hey, dem Maître de Moulins. Original im Metropolitan Museum, New York. 50 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale der Renaissance. 100 Euro, Vorderseite: Porträt eines Mannes von Hass. 100 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale des der Barockzeit. 200 Euro, Vorderseite: Porträt von Madame Moitessier von Ingres nach einem Original in der Nationalgalerie in Washington. 200 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale aus dem Zeitalter von Eisen und Glas. 500 Euro, Vorderseite: Kopf eines Kindes. 500 Euro, Rückseite: moderne architektonische Merkmale. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Aus privaten Sammlungen: 50 Reichsmark der Sächsischen Bank zu Dresden von 1924

    Objekttyp: Länderbanknote Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Die Sächsische Bank zu Dresden wurde durch königliches Dekret im Juli 1865 errichtet und erhielt das Recht zur unbeschränkten Notenausgabe für vorerst 25 Jahre. Der Notenumlauf wuchs ständig an, da ihre Noten im gesamten Land kursierten und der Geldbedarf durch die wirtschaftliche Entwicklung immer größer wurde. Trotz der Beschränkungen für Notenbanken in der Folge der Reichsgründung, gehörte sie im Jahre 1906 zu den noch verbliebenen vier Länder­notenbanken (Baden, Bayern, Sachsen, Württemberg), deren Banknoten gleichwertig neben den Noten der Reichsbank im gesamten Reichsgebiet kursieren durften. Zum 1.1.1935 wurde ihr Notenrecht durch das Reichswirtschaftsministerium gekündigt. Zum 2.4.1936 wurden die noch in Umlauf befindlichen Banknoten ungültig. Land/Region/Ort: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Freistaat Sachsen, Dresden Emittent: Sächsische Bank zu Dresden Nominal: 50 Reichsmark Datierung: 11.10.1924 Umlauf: 10/1924 – 1.4.1936 Vorderseite: Links: Porträt des romantischen sächsischen Malers und Zeichners Ludwig Richter (1803 – 1884) in einem Medaillon im Ornamentrahmen Legende Vs.: Sächsische Banknote / Fünfzig Reichsmark / ausgegeben auf Grund des Privatnoten- / bankgesetzes vom 30. August 1924. / Dresden, den 11. Oktober 1924. / Sächsische Bank zu Dresden / DER STAATS- VERTRETER – DER VORSTAND / gedruckte Unterschriften Rückseite: Rahmen aus Ornamenten, links und rechts mit Wertzahlen "50". In der Mitte: Guilloche mit Wertangabe. Legende Rs.: SÄCHSISCHE BANKNOTE / Fünfzig / Reichsmark / Wer Banknoten nachmacht / oder verfälscht, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Unterschriften: Dr. Klien – Schmidt / Dr. Dehne Wasserzeichen: Nr. 173, Hakenkreuzmuster Format: 170 x 85 mm Material: Papier, rechts geprägt und mit eingelegten Seidenpapierstreifen mit "SÄCHSISCHE BANK ZU DRESDEN" Herstellung: Druck, Giesecke & Devrient, Leipzig Nummerierung: A 1358331 Authentizität: Original Zitate: SAX-26b (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 / Deutsches Notgeld, Band 10 – Das Papiergeld der deutschen Länder 1871–1948) 764 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S970 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I, Specialized Issues) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Tadschikistan: Neue 100-Somoni-Note eingeführt

    Die Nationalbank von Tadschikistan gab neue 100-Somoni-Noten mit dem Jahr 2021 in Umlauf, die die aktuelle Serie, bestehend aus Scheinen über 10, 20, 50, 200 und 500 Somoni, ergänzen. Die Gestaltung orientiert sich an der Vorgängernote, von der jedoch Rückseitenmotiv, Sicherheitsmerkmale sowie weitere Details abweichen. Die Vorderseite zeigt wieder den Samanidenherrscher Ismail I. (892–907), auch Ismail Somoni, der als Vater der Nation gilt – auch die Währungsbezeichnung Somoni nimmt auf ihn Bezug. Ismail I. vergrößerte das noch junge Reich der Samaniden erheblich und wird heute als Nationalheld gefeiert. Auf der Rückseite ist die 2015 eröffnete Palastanlage Kochi Nawrus in der Hauptstadt Duschanbe abgebildet. Zu den Sicherheitsmerkmalen der 156 mm x 65 mm großen Papier-Banknote zählen ein Wasserzeichen mit dem Porträt Ismails, ein Sicherheitsfaden sowie ein Hologramm-Streifen, OVI-Effekte und phosphoreszierende Elemente. Die Scheine wurden von Giesecke & Devrient geruckt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Lesotho: Banknotenfamilie erneuert

    Die Zentralbank von Lesotho gab am 23. Dezember 2021 eine neue Banknotenfamilie in Umlauf. Die neuen Scheine gleichen in ihrer Gestaltung jenen der Vorgängerserie, die aus den Nominalen 10, 20, 50, 100 und 200 Maloti besteht; jedoch wurden die Sicherheits-merkmale aktualisiert: So wurde beispielsweise der Sicherheitsfaden, der bei der vorigen Banknotenserie durch das Porträt des Königs ging, nach links verschoben. Auch wurden die Noten mit ertastbaren parallelen Linien am Rand ausgestattet, um Menschen mit Sehbehinderung bei der Identifikation des Nominals zu unterstüzen; dieses zusätzliche Element erforderte eine Vergrößerung des Formats. Des Weiteren sind nun die auf Papier gedruckten Noten mit SICPAPROTECT lackiert, was vor Bakterien und Viren schützen soll. Abb.: 100 Maloti der Zentralbank von Lesotho der Vorgängerserie von 2013 (eingeführt 2016). Die Vorgängernoten bleiben zunächst gemeinsam mit den neuen Scheinen im Umlauf und sollen nach und nach aus dem Verkehr gezogen werden. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de)

  • Happy Birthday Euro – Auf die nächsten 20 Jahre

    München, 11. Januar 2022 – Der Euro feiert seinen 20. Geburtstag – und Giesecke+Devrient (G+D) feiert mit. Denn G+D war von Anfang an mit dabei: ein Rückblick auf die Erfolgsstory und ein Ausblick auf die wichtigsten Herausforderungen, für die wir den Euro gemeinsam fit machen müssen. Herzlichen Glückwunsch Euro! 20 Jahre sind ein stolzes Alter für ein Gemeinschaftsprojekt, das im Vorfeld vielfach skeptisch gesehen wurde. Doch Du hast dich bewährt. Sei es in der Finanzkrise 2008, als Du die europäischen Volkswirtschaften vor dem Kollaps bewahrt hast, während des Brexit oder aktuell in der Pandemie. Deine Bedeutung geht jedoch weit über die eines Kriseninstruments hinaus. Politiker wie Politologen betonen die strategische Rolle der Eurozone als Stabilitätsanker in einer sich gerade neu formierenden globalen Ordnung. Anders gesagt: Du bist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Europa in dem sich abzeichnenden neuen, vielstimmigen Konzert eine starke, autonome Rolle spielt. Deshalb verdienst Du jede Unterstützung. G+D hat Deine Erfolgsgeschichte von Anfang an begleitet. Für die Erstauflage waren wir ein wichtiger Druckpartner, der unter anderem die Hälfte der deutschen Euro-Menge produziert hat, und unsere Tochtergesellschaft Louisenthal ein wesentlicher Papierlieferant. Ein zentrales Merkmal bei der Gestaltung der Banknoten war der Schutz vor Fälschungen. Dafür hat das Eurosystem eine Vielzahl von Vorkehrungen getroffen: durch ein Spezialpapier mit einer Kombination von Baumwoll- und fluoreszierenden Fasern, der typischen Hologrammfolie und Merkmalen wie dem Wasserzeichen des Architekturmotivs oder dem Zahlenwert des Scheins im oberen linken Eck, die beide nur auftauchen, wenn man Dich gegen das Licht hält. Unsere enge Beziehung zieht sich durch die gesamten letzten beiden Jahrzehnte, und auch nach Deinem 20. Geburtstag gibt es gemeinsam noch viel zu tun. Nach wie vor bist Du der Währungsdeckel auf einem Topf, in dem die Staaten der Eurozone vereint sind, gleichwohl nicht alle nach demselben Rezept kochen. Mit teilweise sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Potenzialen, sozialen Differenzierungen und rechtlichen Rahmenbedingungen – Stichwort Steuer- und Wettbewerbsrecht. Mehr Synchronisierung und Harmonisierung dieser Zutaten würden Dir ausgesprochen guttun. Denn da wartet ja noch eine höchst dringliche, ganz praktische Herausforderung auf Dich. Du musst den Schritt in die digitale Welt für alle machen. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Wir brauchen dich auch weiterhin als physisches Bargeld und ab 2024 bekommen wir Dich sogar in einer moderneren Optik, an der gerade gefeilt wird. Doch analog allein wird nicht ausreichen. Du wirst so schnell wie irgend möglich als Komplementärformat in Form einer digitalen Zentralbankwährung mit Bargeld-Charakter benötigt: als allgemein akzeptiertes, standardisiertes digitales Zahlungsinstrument und starker Treiber der Digitalökonomie. Mit Dir wollen wir künftige Herausforderungen der digitalen Welt meistern und auch beim Bezahlen die europäische Souveränität stärken. Auch bei diesem elementar wichtigen Schritt in die digitale Zukunft können und wollen wir das nötige Rüstzeug beisteuern. 20 Jahre sind ja eigentlich auch kein Alter. Jetzt geht‘s erst richtig los. Bildmaterial: EZB zum Jubiläum: „20 Jahre Euro-Banknoten und -Münzen“ Bundesbank: „Rund ums Bargeld“ Diese Presseinformation kann unter www.pr-com.de/companies/gieseckedevrient abgerufen werden. ​ Über Giesecke+Devrient Giesecke+Devrient (G+D) ist ein weltweit tätiger Konzern für Sicherheitstechnologie mit Hauptsitz in München. Als Partner von Organisationen mit höchsten Ansprüchen schafft G+D mit seinen Lösungen Vertrauen und sichert essentielle Werte. Die innovative Technologie des Unternehmens schützt physisches und digitales Bezahlen, die Konnektivität von Menschen und Maschinen, die Identität von Personen und Objekten sowie digitale Infrastrukturen und vertrauliche Daten. G+D wurde 1852 gegründet. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,31 Milliarden Euro. G+D ist mit 74 Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in 32 Ländern vertreten. Weitere Informationen: www.gi-de.com.

  • Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 1

    Vor 20 Jahren wurde 2002 das Euro-Bargeld eingeführt und wie wir bereits Anfang Dezember letzten Jahres hier berichteten, will die Europäische Zentralbank (EZB) nun die Ausgabe einer völlig neu gestalteten Euro-Banknotenserie vorbereiten, über die 2024 entschieden werden soll. Das hängt nicht nur mit der möglichen Einführung verbesserter Sicherheitsmerkmale zusammen, sondern vor allem mit dem Wunsch der EZB, dass sich die Bürger besser mit ihren Euro-Zahlungsmitteln identifizieren können. Deshalb soll auch die Bevölkerung mit in den Entwurfsprozess eingebunden werden und Vorschläge machen können. Aus diesem aktuellen Anlass möchten wir an dieser Stelle die Fortsetzung unserer Falschgeld-Reihe unterbrechen und einen Überblick über sämtliche Entwürfe für die ersten Euro-Banknoten geben, aus denen ja bekanntlich die des Österreichers Robert Kalina ausgewählt worden waren. Die anderen damaligen Entwürfe dürften aber die meisten Leser kaum je zu sehen bekommen haben. Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir beginnen mit dem ersten Beitrag zum Thema "Zeitalter und Stile in Europa": Zeitalter und Stile in Europa, Vorschlag T 358 Guglielmo Savini Cotignola, Italien, 1939–2001 Absolvent der Akademie der Schönen Künste von Rom. Preisträger eines Wettbewerbs der Banca d'Italia 1970 für eine Ausbildung in Stichelgravur. Eintritt in die Druckabteilung der Banca d'Italia im Jahr 1971. Zusammenarbeit mit dem Designer Robert Kalina (Oesterreichische Nationalbank) an einer Serie von österreichischen Banknoten. Entwarf italienische Banknoten, Wertpapiere und Gedenkmünzen von 1974 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1997. 5 Euro, Vorderseite: Kopf eines Athleten der Schule von Lisippo. 5 Euro, Rückseite: gemeinsame architektonische Merkmale römischer Tempel und Aquädukte. 10 Euro, Vorderseite: Kopf eines Mannes einer Skulptur der Kathedrale von Astorga und gemeinsame architektonische Merkmale der Romanik. 10 Euro, Rückseite: Gemeinsame architektonische Merkmale der Romanik mit einer stilisierten romanischen Kirche im Hintergrund. 20 Euro, Vorderseite: Kopf der Madonna Annunciata von Domenico di Nicolò, im Hintergrund das stilisierte Castello Visconteo (Pavia). 20 Euro, Rückseite: gemeinsame architektonische Merkmale der Gotik. 50 Euro, Vorderseite: Porträt einer unbekannten Frau eines unbekannten Künstlers, sowie gemeinsame architektonische Merkmale der Renaissance. 50 Euro, Rückseite: Interpretation einer Skizze für ein Stadttor von Giulio Romano. 100 Euro, Vorderseite: Porträt eines jungen Mannes von Simon Vouet. Gemeinsame architektonische und dekorative Merkmale des Barocks. 100 Euro, Rückseite: stilisiertes Barocktor, im Hintergrund die Fassade eines Barockpalastes. 200 Euro, Vorderseite: Skizze nach einem Foto einer jungen Frau von Hugo Erfurth. Kew Gardens Palm House in London und ein stilisiertes Gebäude aus der Eisen- und Glaszeit. 200 Euro, Rückseite: gemeinsame architektonische Merkmale der der Eisen- und Glaszeit. Stilisierte Zeichnung des Hauses des Architekten John Sloane in London im Hintergrund. 500 Euro, Vorderseite: Kopf eines Kindes und stilisierte Darstellung moderner Gebäude. 500 Euro, Rückseite: gemeinsame architektonische Merkmale der Neuzeit. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)

  • Die World Money Fair in Berlin ist abgesagt!

    Sehr geehrte Damen und Herren, keiner von uns hat geglaubt, dass wir ein zweites Mal vor der Entscheidung stehen, die World Money Fair nicht wie geplant durchzuführen. Aber unsere Kunden haben in den letzten Tagen den Weg vorgegeben. Vielerlei Gründe sind uns für die zahlreichen Absagen von Ständen, Boxen und Händlertischen genannt worden. Die Folge ist aber in allen Fällen die selbe: ohne Aussteller keine Messe. Es gibt einfach zu viele Stornierungen, um die Veranstaltung sinnvoll stattfinden lassen zu können. Mit großem Bedauern werden wir deshalb die World Money Fair 2022 nicht wie geplant Ende Januar in Berlin durchführen. Ein neues Datum steht heute noch nicht fest. Stattdessen werden wir im Februar wieder die World Money Fair #DigitalFair durchführen. Sie hat uns beim ersten Mal sehr positiv überrascht. Die Sammler haben die digitale Messe wirklich angenommen. Und weil es ein völlig neues Medium ist, haben wir auch viele neue – vor allem internationale – Besucher bekommen, die sonst in Berlin nicht dabei gewesen wären. Wie geht es jetzt weiter? Sie (Geschäftskunden) erhalten in den nächsten Tagen von uns eine offizielle Stornierung Ihrer Buchung. Falls Sie im Hotel Estrel Zimmer gebucht haben, werden diese automatisch vom Estrel storniert. Und nächste Woche senden wir Ihnen die konkreten Angebote zur World Money Fair #DigitalFair. Es wäre mir eine große Freude gewesen, Sie alle in Berlin wieder zu treffen. Leider müssen wir uns noch etwas gedulden. Aber die Zeit wird kommen. Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr! Herzliche Grüße Ihre Barbara Balz World Money Fair Berlin GmbH www.worldmoneyfair.de info@worldmoneyfair.de

  • Leserpost: 50-Pfennig-Schein der DDR

    Ja, vielleicht bin ich hier mit meiner Frage fehl am Platz, aber ich versuche es trotzdem. Letztens hatten wir im Familienkreis mit einem Münzensammler über altes DDR-Geld gesprochen. Dabei erinnerte ich mich, dass ich als Kind (bin Jahrgang 1952) an der Kinokasse manchmal mit einem 50-Pfennig-Schein bezahlt hatte. Irgendwann gab es den nicht mehr. Aber warum gab es damals diesen Schein? Wann wurde dieser Schein aus dem Verkehr gezogen? Ich hatte schon viel "geforscht", konnte aber keine Antwort finden. Lag es vielleicht am fehlenden Metall in der DDR für die Münzprägung? Ich würde mich freuen, wenn ich von den Münzexperten eine Antwort bekommen könnte. A. Bahl Antwort der Redaktion: Sie hatten Ihre Anfrage zwar an muenzen-online.com gerichtet, sie wurde aber an mich als Geldscheinexperte weitergeleitet. Vorab: Es gibt für (fast) alles Literatur und das Internet kann nicht alle offenen Fragen beantworten. Alle wichtigen Informationen zum deutschen Papiergeld seit der Reichsgründung 1871 findet man in meinem Standardwerk Die deutschen Banknoten ab 1871. Nachstehend die Abbildungen von Vorder- und Rückseite eines 50-Pfennig-Scheins von 1948 aus meiner Sammlung (sowjetischer Druck). Sowjetische Besatzungszone Deutschlands, Deutsche Notenbank: 50 Deutsche Pfennig von 1948 (sowjetischer Druck), Vorder- und Rückseite. Der 50-Pfennig-Schein gehört zur ersten Serie der Deutschen Notenbank, die die provisorischen sog. Kuponscheine der Währungsreform von 1948 ablöste. Zu dieser Zeit war die DDR noch nicht gegründet. In Umlauf kamen sie am 25. Juli 1948 und gültig blieben sie bis 30. November 1965. Man unterscheidet verschiedene sowjetische Drucke: 1 Serienbuchstabe vor einer 6-stelligen Kontrollnummer (wie abgebildet), Druck in der UdSSR bei Goznak (sehr selten) 2 Serienbuchstaben vor einer 6-stelligen Kontrollnummer, Druck in der UdSSR wie zuvor, doch Serienbuchstaben mit X, sog. Austauschnote (sehr selten) Ab 1951 wurden dann die Werte der Serie 1948 über 50 Pfennig bis 50 DM in der DDR (Wertpapierdruckerei Leipzig, ehemals und heute wieder Giesecke & Devrient) nachgedruckt. Sie liefen dann von 1951 bis zum 30. November 1965 um. Auch hier unterscheidet man wieder verschiedene Ausführungen: 1 Serienbuchstabe vor einer 7-stelligen Kontrollnummer, DDR-Druck (sehr selten) 2 Serienbuchstaben vor einer 7-stelligen Kontrollnummer, DDR-Druck (häufig) Selbst der häufigste der 50-Pfennig-Scheine kostet heute in druckfrischer Erhaltung 15 Euro, der seltenste 350 Euro. Noch viel mehr Informationen zum Papiergeld Deutschlands vom Kaiserreich bis zum Euro, inkl. deutsche Kolonien, Nebengebiete und Besatzungsausgaben in beiden Weltkriegen finden Sie in meinem bereits erwähnten Buch. Zum Thema Kleingeldmangel: Nach dem Krieg herrschte im besetzten Deutschland Kleingeldmangel, was zu zahlreichen Notgeldausgaben führte, die von Michael H. Schöne in seinem Katalog "Das Papiergeld im besetzten Deutschland 1945 bis 1949" aufgeführt sind. Besonders in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) wurde viel Notgeld emittiert. Das lag auch an fehlendem Münzgeld aus Metall. Nicht nur die Bank deutscher Länder hatte deshalb zur Währungsreform am 20. Juni 1948 in den westlichen Besatzungszonen und Westberlin in ihrer ersten Serie einen Schein über eine halbe Deutsche Mark ausgegeben, sondern die Deutsche Notbank folgte nach einer Übergangsphase vom 24. Juni bis 26. Juli 1948, in der mit Spezialkupons beklebte alte Reichs- und Rentenmark-Scheine galten, ab 25. Juli 1948 mit ihrer ersten Notenserie für die SBZ , die mit dem niedrigsten Wert über 50 Pfennig begann. Der höchste Wert der Serie 1948 betrug 1000 DM. Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit helfen. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-183-3 Auflage: 22. Auflage 2020 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 928 Preis: 39,90 Euro Mehr lesen …

  • Aserbaidschan: Neue 20-Manat-Note kommt im Februar 2022

    Die Zentralbank der Republik Aserbaidschan gab am 8. Dezember bekannt, die neue 20-Manat-Banknote am 10. Februar 2022 in Umlauf zu geben. Bisher erschienen bereits aktualisierte Noten über 1, 5 und 50 Manat. Auch der Zwanziger mit dem Thema "Karabach" wird mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet: Dazu zählen ein 3D-Hologramm, ein Spark-Live-Element, ein Wasserzeichen mit dem Wappen der Republik Aserbaidschan und dem Nominal, ertastbare Streifen an beiden seitlichen Rändern der Vorderseite für Menschen mit Sehbehinderung, ein Sicherheitsstreifen, irisierende Druckeffekte und Mikrotexte. Der Kaukasus-Ragwurz auf der Vorderseite gilt als Siegessymbol und deutet auch auf den Sieg Aserbaidschans im Krieg im Jahr 2020 um die überwiegend armenisch besiedelte Region Bergkarabach hin, deren Kultur auf dieser Banknote durch Helm und Schwert präsentiert wird. Nach der Einführung der neuen 20-Manat-Noten sollen die derzeit im Umlauf befindlichen Scheine desselben Nominals vorerst parallel in Verwendung bleiben. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

  • Ergebnisse der 141. Teutoburger Münzauktion

    Am Montag, 6.12.2021, wurde die 140. Auktion gestartet und am 10.12.21 fand dann die 141. Auktion (Banknoten) der Teutoburger Münzauktion GmbH statt. Einige Highlights der 141. Auktion: Los 4733: Finnland, 100 Markkaa 1898. No 0070255 mit 2 Originalunterschriften. IV, min. Einriss und etw. fleckig, äußerst selten Diese Var. mit Handunterschrift wurde nach unserem Wissen seit Jahren nicht mehr im Handel angeboten. Zuschlag: 4.800 Euro. Los 4816: Mecklenburg-Strelitz, 5 Thaler 1.6.1869. Mecklenburgischer Rentei-Cassen-Schein. I, selten, Zuschlag: 1.450 Euro. Los 4905: Deutsche Auslandsbanken, 100 Dollar 1.7.1914. Filiale Peking. Nicht ausgegebener Schein in exklusiver Erhaltung. I-, Prachtexemplar, von größter Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. Zuschlag. 25.000 Euro. Los 4926: (ohne Ortsangabe), Employment Board for Jewish Displaced Persons, 100 Unit o.D. (1947) II-, von größter Seltenheit, zuschlag: 2.300 Euro. Los 4927: (ohne Ortsangabe), Feldpost-Nr. 32 117 A-D, 50 Öre o.D. (1942). Ohne Wz. II, selten, Zuschlag: 1.650 Euro. Los 4928: (ohne Ortsangabe), Feldpost-Nr. 32 117 A-D, 10 Öre o.D. (1942). Ohne Wz. II-, kl. Nadelstich u. leicht stockfleckig, selten, Zuschlag: 1.500 Euro. Los 4929: (ohne Ortsangabe), Feldpost-Nr. 32 117 A-D, 5 Öre o.D. (1942). Ohne Wz. III, selten, Zuschlag: 1.400 Euro. Los 5067: Hamburg (Hamburg), Hamburgische Landesbank Girozentrale. 50 Reichsmark 30.4.1945. Rote KN 000000. Das einzige bekannte Exemplar mit gedruckter KN und das 2. bekannte Ex. überhaupt. (Bei Grabowski wurde das Ex. aus dem LSK retuschiert , ohne Flecke, abgebildet). I-II, leichte Wasserflecke, von größter Seltenheit (Unikat) Am 20. April 1945 wurde die Ausgabe dieses Aushilfsgeldes auf Grund der Verordnung des Reichsstatthalters beschlossen und die Firma Paul Hartung in Hamburg mit dem Druck der Scheine beauftragt. Zum Druck der Umlaufscheine kam es jedoch nicht mehr. Am 3. Mai 1945 wurde Hamburg britisch besetzt, der Druck am 5. Mai wurde abgesagt. Anbei Kopien von Briefwechseln der Firma Hartung aus den Jahren 1945 und 1953. Demnach wurden alle Druckplatten vernichtet, von den wenigen Andrucken befand sich 1953 ein Archivexemplar in der Firma Hartung, ggf. ein weiteres in der Hamburgischen Landesbank oder Landeszentralbank. Zuschlag: 4.500 Euro.

  • Aus privaten Sammlungen: Stadtgemeinde Danzig, 10.000 Mark vom 26.6.1923

    Objekttyp: Notgeldschein Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Danzig war bis 1919 Hauptstadt der preußischen Provinz Westpreußen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt mit ihrem Umland vom Deutschen Reich getrennt und ab 10.01.1920 zur Freien Stadt mit eigenem Parlament und Senat unter dem Schutz des Völkerbunds erklärt. Die Bildung der Freien Stadt stellte einen Kompromiss zwischen den polnischen und von Frankreich unterstützten Absichten zur Einverleibung der Stadt und des Hafens nach Polen einerseits und dem von Großbritannien befürworteten Selbstbestimmungsrecht der zu über 95% deutschen Bevölkerung andererseits dar. Danzig wurde damit zum Streitobjekt zwischen Deutschland und Polen. Die Beschießung der von Polen besetzten Danziger Westerplatte durch das deutsche Schulschiff „Schleswig-Holstein“ am 1. September 1939 steht für den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Mit der fortschreitenden Inflation der deutschen Reichswährung musste auch der Senat der Freien Stadt Danzig (Verwaltung der Stadtgemeinde) eigenes Notgeld ausgeben. Hierbei handelte es sich lediglich um Notgeld für die Stadtgemeinde Danzig und nicht für das gesamte Gebiet der Freien Stadt Danzig mit dem Danziger Umland, wo es eigenes Notgeld gab. Land/Region/Ort: Freie Stadt Danzig, Danzig, Stadt Emittent: Senat, Verwaltung der Stadtgemeinde Danzig Nominal: 10.000 Mark Deutscher Reichswährung Datierung: 26.06.1923 Umlauf: 30.06.1923 – 31.12.1923 Vorderseite: Links: Bildnis eines Danziger Kaufmanns (Gemälde von Hans Holbein d.J.), Mitte: Danziger Kogge auf dem Meer vor der Stadt im Unterdruck, Rechts unten: rotes Siegel des Senats mit Stadtwappen Rückseite: Links: "Englisches Haus", Rechts: Katharinenkirche, Mitte: Stadtwappen mit zwei Löwen als Schildhalter in einem Siegel mit Währungsangabe Unterschriften: Dr. Heinrich Sahm (1877 – 1939) / Dr. Ernst Volkmann (1881 – 1959) Wasserzeichen: Nr. 160, Verschlungene Quadrate Format: 150 x 88 mm Material: Papier Herstellung: Druck, deutsche Privatdruckerei Nummerierung: 051428 Authentizität: Original Zitate: DAN-18 (SCWPM), B206 (Linzmayer: The Bank Note Book), DAN-23 (Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871), 799 (Rosenberg/Grabowski), G8 (Milczak) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • MIF: Paper Money Fair – Valkenburg im April 2022

    ÜBER DIE MIF 2022 Mit Ausstellern aus der ganzen Welt und einer Fläche von 2000 m² wird die MIF 2022 eine der größten Veranstaltungen für Händler, Investoren und Sammler von Papiergeld, Wertpapieren und Münzen sein. Die MIF Paper Money Fair 2022 wird von MIF EVENTS in Zusammenarbeit mit der Halle Polfermolen in Valkenburg (Niederlande) organisiert, die der Veranstaltungsort für die Messe sein wird. Die Veranstaltung ist als Paper Money Fair angekündigt. Das bedeutet, dass in erster Linie Papiergeld angeboten wird, aber es ist auch erlaubt, andere numismatische Produkte anzubieten. Während der MIF Paper Money Fair 2022 wird es eine Saalauktion geben, die von Stacks & Bowers aus den Vereinigten Staaten als Hauptsponsor durchgeführt wird. Die Auktion findet in der Halle Polfermolen in Valkenburg auf der Ausstelleretage im Raum P statt. Die MIF Paper Money Fair 2022 findet am Samstag, den 23. April, und Sonntag, den 24. April, in Valkenburg statt. Freitag, der 22. April ist ein reiner Ausstellertag. ÖFFNUNGSZEITEN Samstag, 23. April 2022, 10.00 - 18.00 Uhr Sonntag, 24. April 2022, 10.00 - 17.00 Uhr Freier Eintritt für Besucher an diesen Tagen! (23./24. April 2022) STANDORT De Polfermolen Plenkertstraat 50 6301 GM Valkenburg aan de Geul Niederlande. KONTAKT Telefon: +32 (0)496 86 73 28 E-Mail: info@mif-events.com

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