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3671 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Fälscher & Falschgeld: Die Papiergeldfälschung, Teil 12

    Fortsetzungsreihe, Teil 28 Druckverfahren und Sicherheitsmerkmale der Euro-Noten, Teil 5 Das im oberen Teil des Weißfeldes der Note befindliche Durchsichtsregister, das sich aus vorder- und rückseitig aufgedruckten Fragmenten der Wertzahl komplett und durch den verwendeten Super-Simultandruck in exakter Deckungsgleichheit zusammensetzt, wenn man den Schein gegen das Licht hält, ist ebenfalls kein zuverlässiges Echtheitskriterium mehr. Fast alle Falsifikate guter Qualität weisen diese Deckungsgleichheit auf. Zur alleinigen Prüfung einer verdächtigen Banknote ist dieses Mittel daher nicht mehr geeignet. Im Umkehrschluss ist allerdings ein Schein dann mit nahezu hundertprozentiger Sicherheit falsch, wenn diese Registerfragmente nicht übereinstimmen. Die fertigen Euro-Noten mit allen Sicherheitsmerkmalen wurden erst ab 1. September 2001 der Öffentlichkeit präsentiert, um den Fälschern nicht schon frühzeitig vor der Einführung Tipps zu liefern. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden selbst in offiziellen Broschüren der EZB und der nationalen Zentralbanken diese verfremdeten „Banknoten“ verwendet, die heute noch in vielen Kino- und Fernsehfilmen als Theatergeld Verwendung finden Daneben enthalten unsere Euro-Banknoten weitere sichtbare und unsichtbare Sicherheitsmerkmale. Im Untergrund von Vorder- und Rückseite sind neben Iris-Farben, die die Ausfilterung oder Freistellung einzelner Farbabschnitte erschweren, schwer reproduzierbare Farben verdruckt, die sich bei einer Farbkopie verändern. Sehr feine Linienstrukturen erzeugen bei der Reproduktion mittels Rastertechnik Störmuster, sogenannte Moirés. Neben den schon genannten Fasern und den fluoreszierenden Notennummern sind zahlreiche UV-Bilder im Druckbild der Banknoten, je nach Stückelung unterschiedlich ausgestaltet, vorhanden. So leuchten auf der Vorderseite bei Bestrahlung mit UV-Licht die Europaflagge, die Unterschrift des EZB-Präsidenten, die kreisförmig angeordneten Sterne und weitere Bildelemente auf. Auf der Rückseite reagieren die Brückenabbildung, die Landkarte und die Wertzahlen entsprechend. Kritisiert wurde, dass im Gegensatz zu den ehemaligen DM-Banknoten die UV-Bilder je Nennwert nicht einheitlich seien und man sich diese Sicherungselemente daher nur sehr schlecht einprägen könne. Da aber fast alle organisierten Fälscher mittlerweile in der Lage sind, die UV-Bilder einer Banknote nahezu täuschend echt nachzustellen, bieten nur möglichst zahlreiche und komplexe Bilder einen ausreichenden Schutz. Setzt man die Notenvorderseite Infrarot-Licht aus, wird ein Großteil des Druckbildes unsichtbar. Lediglich ein schmaler, senkrecht verlaufender Streifen mit einem Teil des architektonischen Hauptmotivs bleibt sichtbar. Die Magnetisierung der Stichtiefdruckfarbe an bestimmten Stellen der Vorderseite sowie geheime unsichtbare Indikatoren im Papier, sogenannte M-Merkmale zur maschinellen Bearbeitung und Echtheitserkennung im Notenbanksektor, die als pulverisierte Chemikalie dem Papierbrei bereits bei der Herstellung beigegeben werden, ergänzen den Fälschungsschutz. Mit diesen Indikatoren waren in Deutschland erstmals die DM-Scheine der Ausgabe BBk IA ab Serie 2. Januar 1970 ausgestattet worden. Sie enthielten ebenfalls bereits einen metallbeschichteten und damit elektrisch leitfähigen Sicherheitsfaden. Bei den Euro-Banknoten eignen sich der Sicherheitsfaden sowie die Folienelemente aufgrund der Leitfähigkeit ihrer Metallbeschichtungen gleichfalls zur maschinellen Echtheitsprüfung. Zählmaschinen bei den Kreditinstituten und im Handel nutzen dies zum Teil. Wie bei den US-Dollarnoten erscheint die Plattennummer als kleine Buchstaben-/Zahlenkombination an je Wert unterschiedlicher Stelle im Druckbild der Vorderseite jeder Euro-Note. Anhand dieser Nummer kann die Druckerei, die zum Druck verwendete Platte sowie die Bogenposition der einzelnen Banknote erkannt werden. Fortsetzung folgt … Karlheinz Walz: Fälscher & Falschgeld, 280 Seiten, Hardcover, ISBN: 978-3-86646-084-3. Das Buch können Sie für nur 9,90 EUR in unserem Online-Shop kaufen!

  • Koreanisch lesen?

    Der Schein, den ich vorstellen möchte, ist kein besonderer Schein. Ich möchte den Wert zu 50 Jeon, ausgegeben von der Bank von Korea, nur für eine Mini-Einführung zu koreanischen Zahlen und zur koreanischen Schrift benutzen. Nach Katalog (SCWPM, Nr. 29) ist der Schein nicht datiert, die Jahreszahl „1962“ ist aber sehr deutlich auf der Rückseite zu erkennen! Ausgegeben wurde der Schein vom 1. Dezember 1962 bis zum 1. Dezember 1980. Er verfügt nur über eine Seriennummer, hier –1– , aber keine Kontrollnummer. Die Rückseite enthält eine englische Bank- und Wertangabe sowie die Wertangabe in Koreanisch. Diese koreanische Wertangabe wird hier von oben nach unten geschrieben. Auf der Vorderseite wird diese wiederholt, von links nach rechts geschrieben. Erster und zweiter Zeichenblock stehen dabei für 5 und 10 (nachzulesen beispielsweise: SCWPM, Tabelle Standard International Numeral Systems), also 5 · 10 (=50). Oder besser eigentlich für „fünf“ und „zehn“. Der dritte Zeichenblock heißt „Jeon“ – zusammen ergibt sich „fünfzig Jeon“. In den Ecken der Vorderseite gibt es drei mal die verkürzte Wertangabe: zum einen die „50“ in indisch-arabischen Ziffern und zweimal in Koreanisch mit „ausgeschriebenen“ Worten, links oben übereinander, rechts unten von links nach rechts. In Korea benutzt man die indisch-arabischen Ziffern, genau wie bei uns! Aber auf Geldscheinen beispielsweise werden die Zahlen auch ausgeschrieben, wie das weltweit auf den meisten Geldscheinen zu sehen ist. Und auch auf den deutschen Geldscheinen gab es neben den Ziffern immer die ausgeschriebenen Wertangaben, also zum Beispiel „Zwanzig Mark“. Eine Zusammenstellung der koreanischen Zahlzeichen findet sich z.B. im SCWPM, aber auch in einem Wikipedia-Beitrag zum koreanischen Zahlensystem. Das verwendete Zahlensystem ist meist das sino-koreanische System, die Grundidee ist dem Chinesischen entlehnt. Die Zahlen von Null bis Neun haben ebenso wie die Potenzen von 10 eigene Namen – letztendlich ist es bei uns ja ähnlich, nur dass diese Namen im Koreanischen jeweils zu einem Kombi-Zeichen zusammengezogen werden. In den Tabellen zur Identifikation heißt es in der Übersetzung nur „1“ statt „Eins“ und „100“ statt „Hundert“. Das ergibt zwar die richtige Zahl, aber einen völlig falschen Eindruck von der tatsächlichen Schreibweise. Weiter zum Text: Es gibt 5 „Schriftzeichen“ in der oberen Textzeile (s. oberste Abbildung und folgende Tabelle), die in der Transkription „han kuk un hang guen“ ergeben. Die ersten zwei Zeichen/Silben bedeuten „Korea“, die nächsten beiden „Bank“ und das 5. Zeichen „Schein“, zusammen steht in der ersten Zeile also „Geldschein (Banknote) der Bank von Korea“. Die vier Schriftzeichen in der unter der Wertangabe angeordneten Textzeile entsprechen den vier ersten Zeichen von links in der oberen Zeile, sie geben also die Bank an. Koreanisch ist eine Buchstabenschrift! Sie wurde Mitte des 15. Jahrhunderts im Auftrag von König Sedschong entwickelt. Allerdings werden die Buchstaben/Lautzeichen im Koreanischen beim Schreiben silbenweise zu möglichst quadratischen Zeichen kombiniert. Dafür können die Einzelbuchstaben etwas in ihrer Größe angepasst werden. Dadurch sieht die Schrift auf den ersten Blick wie Chinesisch aus, die Sprache der Hochkultur im Osten Asiens. Und lange Zeit galt es nicht gerade als Zeichen für Bildung, anstelle der chinesischen Zeichen diese vergleichsweise einfache Schrift zu benutzen. Das folgende Beispiel soll anhand der ersten beiden Zeichen – dem Landesnamen – die Anordnung der Buchstaben mithilfe der Farben erklären. Die Reihenfolge der Buchstaben innerhalb des Zeichens/der Silbe geht beim ersten Zeichen von links nach rechts und weiter nach unten bzw. beim rechten Zeichen von oben nach unten. Die Übertragung aus dem Koreanischen mit zusätzlichen Aussprachezeichen (nach Wikipedia) ergibt ha:n.kuk = Korea, also zwei Silben, das a wird lang gesprochen (nach anderen Quellen auch ha:n.guk). Die Buchstaben g und k sind beide nach der Tabelle bei Wikipedia einem Zeichen zugeordnet. Das Kleingedruckte am unteren Rand der Vorderseite gibt die Druckerei an. Der Text besteht aus acht Zeichen, wovon die ersten zwei identisch sind mit den beiden ersten Zeichen des Banknamens, also „Korea“ heißen. Die acht Zeichen insgesamt ergeben in der Übertragung „gedruckt von der Korea Minting and Security Printing Corporation“ (auf der Webseite der Bank als KOMSCO abgekürzt). Das rote Siegel ist in Koreanisch „gefüllt“. Es heißt „Chef der Bank von Korea“, einen Namen gibt es hier nicht. Unterschriften, wie wir sie kennen, sind in Korea eine relativ neue Kultur, erst seit etwa der letzten Jahrtausendwende. Seit etwa 1900 werden die koreanische und chinesische Schrift gemeinsam benutzt, das ist ein Zeichen von Bildung. Während der japanischen Besetzung war der Gebrauch des Koreanischen eingeschränkt bzw. verboten. In der Republik Korea (Süd) lernt man/hat man in der Schule neben der koreanischen Schrift auch die chinesische Schrift gelernt. In Zeitungen findet man häufiger hinter einem koreanischen Wort in Klammern chinesische Zeichen, um die jeweilige Aussage deutlicher zu machen. Der Trend geht aber vermutlich zur Verwendung von ausschließlich koreanischer Schrift. Frühere Geldschein-Ausgaben aus der Zeit nach Ende des Zweiten Weltkriegs – aus Nord- wie Südkorea – sind teils dominierend mit chinesischen Schriftzeichen beschriftet, inkl. des Stempels. Es kann sich dabei tatsächlich um Chinesisch handeln, aber auch um Koreanisch, geschrieben in chinesischer Schrift. Ein Dankeschön an Jung-Hwa Lee für die Unterstützung. Rainer Geike Quellen: Carl Faulmann: Schriftzeichen und Alphabete aller Zeiten und Völker. Wien 1880 (Nachdruck Augsburg 2003), S. 64. Webseite der Bank von Korea Wikipedia-Beiträge zum Koreanischen Alphabet und zur Koreanischen Zahlendarstellung Anne-Katrein Becke: Buchstaben- und nicht Zeichenschrift. In: Horizont Nr. 5/1984, S. 29.

  • Geldscheine im Geschichtsunterricht: Der erste praktische Einsatz

    Wegen Corona fand und findet Schule im Präsenz-Unterricht nur bedingt statt. Seit dieser Woche startete der aber wieder in Darmstadt und damit konnte Herr Kiel auch erstmals praktisch Geldscheine im Geschichtsunterricht einsetzen. Er schickte uns diese Fotos, um einen Eindruck vom Unterricht zu bekommen und schreibt: Ich habe heute die Stunde zur Inflation ausprobiert. Es lief sehr gut und ich habe auch schon dankbare Abnehmer für geschenkte Scheine gefunden. Ein Schüler fragte, ob er mir einen Schein abkaufen kann und war daher sehr erfreut über das Geschenk. Ich hänge ein paar Fotos an. Aus Datenschutz-Gründen jedoch erst einmal ohne Gesichter. Ich werde bei Gelegenheit Einverständniserklärungen der Eltern einholen für schönere Bilder. Die auf dem ersten Foto zu sehenden Arbeitsblätter für Lehrer und Schüler können in unserem Mitgliedsbereich kostenlos heruntergeladen werden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Spender, die mit ihren Zusendungen von Geldscheinen und Münzen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Einsatzes geldgeschichtlicher Zeugnisse im Geschichtsunterricht an Schulen geleistet haben. Gerne können sich auch Lehrer aus anderen Regionen Deutschlands an uns wenden, wenn Sie ebenfalls Interesse daran haben, ihren Geschichtsunterricht zu bereichern und den Stoff für Schüler damit interessanter und im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbarer" zu machen. Hans-Ludwig Grabowski

  • Lexikon: Billion

    Billion ist ein Zahlwort und steht für 1 Million Millionen (eine 1 mit 12 Nullen = 1.000.000.000.000). In den USA und in Frankreich sind die Billion = 1000 Millionen, also 1 Milliarde. Beispiel für Billionen-Beträge auf Geldscheinen DEU-170: Deutsches Reich, Reichsbanknote zu 100 Billionen Mark vom 15. Februar 1924, Vorderseite. HUN-128: Ungarn, Note der Ungarischen Notenbank über 1 Million Milpengö = 1 Million Millionen Pengö vom 24. Mai 1946, Vorderseite. Geldscheine in Billionen-Werten hat es in der deutschen Inflation 1923 und der ungarischen Inflation nach dem Zweiten Weltkrieg (1946) gegeben. Das höchste deutsche Banknoten-Nominal lautete auf 100 Billionen Mark, das höchste ungarische auf 1 Milliarde B.-Pengö = 1 Milliarde Billionen Pengö = 1.000.000.000.000.000.000.000 Pengö. ZIM-91: Simbabwe, Note der Reserve Bank of Zimbabwe über 100 Trillion Dollars = 100 Billionen Dollars von 2008, Vorderseite. Zur jüngsten Inflation, die erneut Billionen-Werte hervorbrachte, kam es nach dem Kollaps der einheimischen Währung bei einer Inflationsrate von 100.000 % im Jahr 2008 im südafrikanischen Simbabwe. Der höchste Nennwert war 100 Billionen Dollars. Albert Pick/Hans-Ludwig Grabowski

  • Teutoburger Münzauktion: Auktionen 136 und 137 vom 31. Mai bis 4. Juni 2021

    Die Frühjahrsauktionen der Teutoburger Münzauktion GmbH finden dieses Mal etwas später statt, als gewohnt. Die 136. Auktion mit Münzen, Medaillen, Orden, Militaria und diesmal einer großen Zahl an qualitätvollen Antiquitäten (Bücher, Antiken, Porzellan, Kupferstiche, Landkarten, usw.) wird vom Montag 31. Mai bis Mittwoch 2. Juni 2021 stattfinden. Aller Voraussicht nach wird wohl wieder keine Saalbeteiligung vor Ort möglich sein, in jedem Fall aber werden Vorgebote schriftlich und online angenommen und wieder Live-Online-Bieten für die gesamte Auktion angeboten. Das Gleiche gilt für die 137. Auktion am Freitag, 4. Juni 2021, einem Sonderkatalog für Briefmarken und Banknoten (am 3. Juni 2021 ist Fronleichnam, in NRW ein Feiertag, und daher keine Auktion.) Bei den Banknoten der 137. Auktion sind die altdeutschen Staaten, aber besonders die Raritäten aus Oldenburg hervorzuheben, ergänzt werden diese durch ein reichhaltiges Angebot deutscher Banknoten nach Rosenberg und deutscher Notgeldscheine. DEUTSCHES REICH. 100 Billionen Mark 15.2.1924. Serie A. Rosenberg 137. Grabowski DEU-170. III+, Sehr selten. Taxe: 6000,– Euro OLDENBURG. 10 Thaler des Großherzoglich Oldenburgischen Staatsministeriums, Oldenburg 1.1.1869. Lit. B. Pick S378. Grabowski/Kranz 236. I-II, minimale Verfärbung. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Taxe: 5000,– Euro OLDENBURG. 100 Mark der Oldenburgischen Landesbank, Oldenburg 1.4.1975. (Gedruckt in der Reichsdruckerei Berlin). Pick S381. Grabowski/Kranz 237. Nur wenige Exemplare bekannt. I-, von größter Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. Taxe: 15 000,– Euro Teutoburger Münzauktion www.teutoburger-muenzauktion.de Tel.: 05425/930050 E-Mail: info@teutoburger-muenzauktion.de

  • Unbekannter Entwurfssatz einer Noten-Serie der Bank Deutscher Länder entdeckt!

    Unter Los-Nr. 1645 der 174. Auktion bei Dr. Reinhard Fischer versteckte sich eine kleine Sensation. Bis dahin unbekannte Entwürfe für eine Ausgabe der Bank Deutscher Länder wurden unter dieser Los-Nummer versteigert. Das Angebot bestand aus fünf einseitigen Entwürfe der Nominale 2, 5, 10, 20 und 50 Deutsche Mark. Entwurf zu 2 DM, Format 125 mm x 55 mm, Druckfarbe Rot, ohne KN, Vs. links Hermeskopf, auf der rechten Seite ein Freifeld für ein Wasserzeichen, welches auf dem Vorlagekarton auch so beschriftet ist. Entwurf zu 5 DM, Format 130 mm x 55 mm, Druckfarbe Braun, Serie und KN "0•1234567", ähnlich dem Numerator der Reichsdruckerei, wie bei 5 Rentenmark von 1926 (DEU-209, Ros./Gra. 164) oder 5 RM von 1942 (DEU-220, Ros./Gra. 179). Vs. Links zwei Frauen, die Industrie (mit Hammer) und die Landwirtschaft (mit Ährenbündel und Sichel) darstellend. Entwurf zu 10 DM, Format 140 mm x 70 mm, Druckfarbe Blau, Serie A und 7-stellige KN "0108669". Numerator wie bei Reichsbanknoten, Vs. Links teils unbekleidetete junge Frau, stilistisch ähnlich der Darstellung der Europa auf dem Stier (5 DM von 1948, BRD-1, Ros./Gra. 252). Fasereinlagen angedeutet, Vs. rechts Freifeld für ein Wasserzeichen. Die Guillochen unter den Wertzahlen haben bereits große Änhnlichkeit mit den Guillochen der Bundesbank-Ausgabe BBk I. Das Format ist fast identisch mit dem Zehner der Bank Deutscher Länder von 1948, der 140 mm x 67 mm groß ist. Die Entwürfe stammen von Alfred Goldammer, der sie auch signiert hat und sie befanden sich in Kartonvorlagen. Sie sind teils gedruckt, partiell zusammengestellt wie eine Collage und teils handgezeichnet. Als Ausgabeort ist Berlin angegeben, wobei ein Ausgabejahr fehlt. Auf den Kartons wurde zwar handschriftlich "1946" vermerkt, das passt aber nicht zur Angabe der Bank Deutscher Länder, die erst 1948 gegründet wurde. Entwurf zu 20 DM mit weiblicher Allegorie auf Kartonvorlage. Entwurf zu 50 DM mit Hermes auf Kartonvorlage. Wahrscheinlich sind die Entwürfe 1949 für die Folgeausgabe des Kopfgeldes von 1948 entstanden, das ohne Bank- und Jahresangabe emittiert wurde. Auffallend ist auch die identische Farbgebung der Nominale mit der 1948 ausgegebenen "Kopfgeld-Serie". Alfred Goldammer ist vor allem für Briefmarken bekannt und hat solche sowohl für die Reichspost als auch später für die Deutsche Bundespost entworfen. Hier als Beispiel die Sondermarke von 1956 "100 Jahre Verein Deutscher Ingenieure (VDI)". Zudem hat Alfred Goldammer auch Entwürfe für die Bundesbank-Serie BBk I vorgelegt, welche aber nicht zum Druck kamen. Siehe „Die D-Mark-Banknoten der Währungsreform in Westdeutschland und Westberlin1948“ von Michael H. Schöne, Seite 69, Entwurf zu 10-DM-Banknoten von Alfred Goldammer, Bundesdruckerei. Jens Dobokay/Gerhard Stelzl

  • Zeugnisse der Geschichte – Die Aktion geht weiter!

    Die sehr erfolgreich gestartete Aktion "Geldscheine im Geschichtsunterricht" gab Veranlassung für den Beginn einer neuen Serie von Fachbeiträgen zu Geldscheinen als "Zeugnissen der Geschichte" inkl. Ideen zu deren möglicher Verwendung in Schulen. Im Laufe der Zeit soll damit eine ganze Sammlung von Beispielen aus verschiedenen Epochen, zu verschiedenen historischen Ereignissen und zu den verschiedenen Arten von Geldscheinen – von Banknoten und Staatspapiergeld über Kolonial- und Besatzungsausgaben, bis hin zu Not- und Lagergeld – entstehen, mit deren Hilfe Geschichte "begreifbar" gemacht werden kann. Eine Reihe, die aber nicht nur für Lehrer und Schüler von Interesse sein dürfte, sondern auch für alle Sammler, die mehr über Geldscheine in ihren historischen Zusammenhängen erfahren wollen. Alle Beiträge entstehen in Zusammenarbeit zwischen unserer Redaktion und Herrn Tilo Kiel, der als Geschichtslehrer den Einsatz von Geldscheinen im Geschichtsunterricht angeregt hat. Das ist sicher keine neue Idee – Volkmar Gaitzsch gibt uns einen sehr interessanten Erfahrungsbericht über die Einbeziehung der Numismatik in die Ausbildung auf einer Leipziger Berufsschule in der damaligen DDR – und früher hatten viele Schulen auch kleine Münzsammlungen, doch leben wir heute und können jetzt einen notwendigen Beitrag zur besseren Vermittlung von Geschichte an die junge Generation leisten und damit auch zur Nachwuchsförderung im Bereich Numismatik. Der erste Teil beschäftigt sich mit der deutschen Inflation und dem Überdruckprovisorium zu 500 Milliarden auf 5000 Mark vom 15. März 1923. Zusätzlich können alle Blogbeiträge zum Thema über das Schlagwort (Tag) "Geschichtsunterricht" aufgerufen werden. Kostenloses Informationsmaterial Zusätzlich wurde erstes Informations- und Arbeitsmaterial für Lehrer in unseren Mitgliederbereich eingestellt, das dort kostenlos heruntergeladen werden kann. Darunter findet man u.a. ein Arbeitsblatt für Schüler zur Inflation, eine historische Übersicht zur Entwicklung der Lebensmittelpreise von 1914 bis 1923, ein Blatt mit Abbildungen einer Inflations-Banknote und eine PDF "Millionär über Nacht". Wir hoffen, dass wir damit Lehrern eine Hilfestellung zum Thema Inflation in ihrem Geschichtsunterricht bieten können. Weitere Themen werden folgen! Natürlich sind diese Dateien auch für alle anderen Mitglieder unseres Online-Magazins kostenlos zugänglich. Hans-Ludwig Grabowski

  • DGW-Information für Papiergeld- & Wertpapiersammler 2021-1

    DGW (verschiedene Autoren): Information für Papiergeld- & Wertpapiersammler, Heft 2021-1 41 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 21 cm x 29,7 cm, Rückstichbroschur, Berlin 2021. Preis: 9,80 Euro (für Vereinsmitglieder kostenlos). Jährlich gibt der Verein Deutsche Geldschein- und Wertpapiersammler (DGW) zwei Informationshefte heraus. Diese sind für Vereinsmitglieder kostenlos, können aber darüber hinaus auch von Sammlern und Interessenten bezogen werden. Das aktuelle Heft enthält wieder eine Reihe vielfältiger Beiträge. Schwerpunktthema ist: Hans-Volkmar Gaitzsch: Zur Hyper-Inflation in Ungarn von 1945 bis 1946 Weitere interessante Themen sind u.a.: Klaus-Dieter Grebhahn: Was man alles so findet – eine "zeitgenössische Fälschung" der Hyperinflation Hans-Georg Glasemann: Sachwertanleihen und wertbeständiges Notgeld 1923, Teil 1 Rainer Geike: Der Mann am Rad Siegfried Seipold: DDR-Banknoten-Fälschungen Thomas Krause: DDR-Schecks. Beispiel Schwedt/Oder Eckhard Titz: Ergänzungen zum 1914er Notgeld aus Czerwionka in Oberschlesien DGW-Mitglieder haben das neue Heft sofort nach Erscheinen kostenfrei erhalten. Alle Nichtmitglieder können es über folgenden Kontakt bestellen: Deutsche Geldschein- und Wertpapiersammler e.V., c/o Jürgen Morgenstern, 12685 Berlin, Pöhlbergstraße 30, Tel. 0173/2332393, Internet: www.dgwev.de, E-Mail: info@dgwev.de. #Literatur #DGW

  • Die Aachen-Show wird verschoben!

    Die ursprünglich für den 19.–21. März 2021 geplante erste "Internationale Banknoten Messe – aachen-show" war schon einmal wegen der Corona-Pandamie auf den 12.– 13. Juni 2021 verschoben worden und musste nun aus gleichem Anlass erneut verschoben werden. Als neuer Termin wurde nun der 25./26. September 2021 angesetzt. Mehr Informationen: https://aachen-show.de/ Hans-Ludwig Grabowski

  • Leserpost: Geldscheine im Geschichtsunterricht

    Nachdem uns ein Lehrer aus Darmstadt um Unterstützung gebeten hat, weil er gerne Geldscheine im Geschichtsunterricht einsetzen möchte, starteten wir einen Aufruf an Sammler und Händler, denn Nachwuchsgewinnung geht uns alle an. Lesen Sie hier den Beitrag mit dem Brief des Lehrers und die Antwort der Redaktion: https://www.geldscheine-online.com/post/geldscheine-im-geschichtsunterricht Der Aufruf Wir möchten Sie, liebe Leser – egal ob Sammler oder Händler – dazu aufrufen, diese hervorragende und viel versprechende Idee zu unterstützen. Bitte schauen Sie nach, ob Sie Material haben und abgeben können, das dem Ziel zweckdienlich sein kann. Die Erhaltung und der Sammlerwert spielen keine Rolle! Bitte unterstützen Sie die Verbesserung der Vermittlung von Geschichte durch den Einsatz geldgeschichtlicher Zeugnisse und schicken Sie uns, was Sie nicht mehr benötigen und entbehren können. Ziel ist es auch, Schülern alte Geldscheine oder Münzen zu schenken und sie so nicht nur für Geschichte, sondern auch für die Numismatik zu begeistern. Herr Kiel bestätigt, dass er sich auf jede Unterstützung freut und sich persönlich dafür einsetzen wird, das mit Ihrer Hilfe mögliche Modell auch an anderen Schulen zu etablieren. Ich selbst werde auch meine Bestände sichten und erkläre mich bereit, entsprechende fachliche Unterstützung zu bieten. Als erstes stellen wir Herrn Kiel Fachliteratur zur Verfügung und ein persönliches Treffen ist in Vorbereitung. Unser Aufruf geht nicht nur an Sammler und Händler, sondern auch an die Vereine und Verbände. Wir freuen uns über jede Spende, sei sie auch noch so klein! Bitte schicken Sie Ihre Sendung an den Battenberg Gietl Verlag GmbH Redaktion "Geldscheine-Online" Kennwort "Nachwuchsförderung" Pfälzer Straße 11 93128 Regenstauf Herzlichen Dank für Ihre Hilfe, noch viel Freude beim Hobby und bleiben Sie gesund! Die erste Sendung nach unserem Aufruf ist bei uns eingetroffen! Bereits wenige Tage später erhielten wir in der Redaktion die erste Zusendung einer Spende für die Aktion "Nachwuchsförderung" und damit für die Unterstützung des Einsatzes historischer Geldscheine im Geschichtsunterricht. Historische Banknoten für den Geschichtsunterricht von Herrn Kiel Sehr geehrte Damen und Herren, seit einigen Jahren besuche ich regelmäßig Ihre Website, um mich über neu erscheinende Banknoten und Besonderheiten historischer Banknoten zu informieren. Heute Morgen laß ich mit großem Interesse von der Initiative von Herrn Kiel, seinen Schülern anhand historischer Banknoten die Geschichte näherzubringen und Nachwuchs für unser Hobby zu finden. Da ich selbst seit meiner Kindheit mit Begeisterung Banknoten sammle und mit meinen 21 Jahren auch zum "Nachwuchs" zähle, würde ich mich freuen, mit der bescheidenen Menge an von mir zugesandten historischen deutschen Banknoten einen Beitrag dazu leisten zu können, weitere junge Menschen von unserem Hobby begeistern zu können. Abschließend möchte ich Ihnen noch Frohe Ostern wünschen und bleiben Sie gesund! Mit freundlichen Grüßen Johannes Meussen Antwort der Redaktion Lieber Herr Meussen, ich möchte mich in meinem und im Namen von Herrn Kiel ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Sie sind der erste Leser, der unserem Aufruf gefolgt ist und uns einige alte Geldscheine zur Verwendung im Geschichtsunterricht zugesandt hat. Besonders freut mich dies, da Sie selbst noch ein sehr junger Sammler sind, der anderen mit Beispiel vorangeht. Herr Kiel hat in der Zwischenzeit auch mit Kollegen an anderen Schulen gesprochen. Die meisten hatten den Einsatz historischer Geldscheine für die bessere Vermittlung von Geschichte bislang noch nicht in Betracht gezogen, ja nicht einmal daran gedacht. Nun ist auch bei diesen Lehrern die Begeisterung geweckt. In der nächsten Ausgabe der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" wird der Aufruf auch noch deren Abonnenten erreichen. Ich selbst werde natürlich auch einen Beitrag zur Unterstützung dieser Initiative leisten und kann nur hoffen, dass sich weitere Sammler und auch der Handel an der Aktion beteiligt, denn vom Sammlernachwuchs profitieren wir schließlich alle. Auch Ihnen ein frohes Osterfest sowie Gesundheit und noch viel Freude beim Hobby Hans-Ludwig Grabowski

  • Geldscheine im Geschichtsunterricht

    Viele Numismatiker in Deutschland und anderen Ländern machen sich Sorgen um die Zukunft des Sammelns. Vielen ist klar, dass es um Nachwuchsgewinnung geht und dass die in Zeiten von Digitalisierung und Internet kaum die Vereine allein bewältigen können. Angesprochen werden muss schon die Jugend, denn nur mit der gibt es auch eine Zukunft. Der Brief des Lehrers Am 23. März 2021 erreichte uns die Zuschrift eines engagierten Geschichtslehrers aus Darmstadt. Mein Name ist Timo Kiel und ich bin Geschichtslehrer an einer Gesamtschule in der Nähe von Darmstadt. Hierher hat es mich als gebürtigen Thüringer nach meinem Studium in Erfurt verschlagen. Ich versuche, meinen Geschichtsunterricht etwas aufzupolieren und für die Schüler interessanter zu gestalten. Dazu habe ich jetzt die Banknoten als gutes Mittel ins Auge gefasst. Ab 1871 bis zur deutschen Wiedervereinigung kann man praktisch ständig Anschauungsobjekte einfließen lassen. Ich habe mir kürzlich Ihre neueste Ausgabe des Kataloges „Die Deutschen Banknoten ab 1871“ zugelegt und bin begeistert von der Vielfalt, aber auch von der Art, wie Sie es aufbereitet haben. Ich habe ein Anliegen und vielleicht können Sie mir helfen. Ich suche Banknoten, die nicht einem sammelwürdigen Zustand entsprechen müssen. Ich habe zu diesem Zweck einige Händler angeschrieben, in der Hoffnung, es gäbe günstige Noten in diesem Zustand (ich werde es aus eigenen Mitteln bestreiten, da für solche Pläne im Schuletat kein Geld übrig ist). Leider war die Resonanz auf meine Anfrage nicht sehr groß. Haben Sie vielleicht eine Idee, wo ich solche Banknoten beziehen könnte (nicht sammelwürdig, und daher noch authentischer für den Unterricht)? Vielleicht können Sie mir ja aus Ihren umfangreichen Kontakten in der Sammlerszene jemanden empfehlen, der mir helfen könnte. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund. Mit freundlichen Grüßen Timo Kiel Die Antwort der Redaktion Hallo Herr Kiel, es freut mich, dass Sie die geldgeschichtlichen Zeugnisse der deutschen Geschichte als mögliches Unterrichtsmittel entdeckt haben und einsetzen möchten. Richtig so! Kaum ein anderes Zeitdokument macht Geschichte so nachvollziehbar, wie das Geld. Leider haben das bislang längst nicht alle Lehrer und Historiker erkannt. Ich versuche in meinen Büchern auch immer den historischen Kontext mit einzubeziehen. In einem Katalog von mittlerweile über 900 Seiten, muss man sich da allerdings einschränken. Ihr Anliegen würde ich gern unterstützen. Wir haben erst gestern zu diesem Thema auf Anregung eines Lesers unter den Redakteuren gemailt. Da ging es allerdings um geldgeschichtliche Vorträge an Volkshochschulen, wenn das mal wieder möglich ist. Gut wären Belege aus verschiedenen Epochen und zu verschiedenen historischen Ereignissen. Also z.B. nicht nur Kaiserreich, sondern dann dazu auch was aus dem Ersten Weltkrieg und den Kolonien. Ganz wichtig dann aber auch das Notgeld, das Krieg und Inflation hervorgebracht hat. Das Notgeld fehlt ja in dem von Ihnen erwähnten Katalog größtenteils, weil es sich dabei meist um regionale Ausgaben handelt. Außerdem gibt es natürlich auch noch Geld der Kriegsgefangenenlager im Ersten Weltkrieg und Militärgeld sowie Ausgaben unter deutscher Besatzung. Auch ganz wichtig ist das judenfeindliche Propagandageld aus der Zeit der „Weimarer Republik" sowie das Geld der Konzentrationslager und der jüdischen Ghettos im sog. „Dritten Reich“ als Belege zum Thema Antisemitismus und Holocaust. Hierzu habe ich separate Bücher geschrieben. https://www.battenberg-gietl.de/sammeln/buch/das-geld-des-terrors https://www.battenberg-gietl.de/sammeln/buch/der-jude-nahm-uns-silber-gold-und-speck Ich könnte mir vorstellen, dass ich einige Sammler und Händler motivieren kann, für diesen Zweck unentgeltlich Belegstücke zur Verfügung zu stellen. Es ist immer schon etwas anderes, wenn ein Schüler ein Original aus der Zeit (z.B. über Milliarden-Beträge aus der Inflationszeit) in den Händen halten kann, als nur dem „trockenen“ Lehrstoff zu folgen. Auch für die Numismatik und die Nachwuchsgewinnung von Sammlern ist das nur zu begrüßen, weil so doch auch Interesse geweckt werden kann, aus dem vielleicht sogar einmal ein Hobby wird. Alle Sammler hatten schließlich irgendwann einmal ihren „Urknall“. Unter Umständen können wir in Absprache mit dem Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels einen Aufruf an den Handel starten, um entsprechendes Material zu sammeln. Da können dann natürlich auch Münzen dabei sein. Könnten Sie sich evtl. vorstellen, die Idee auch für andere Schulen publik zu machen? Wir suchen da praktisch einen Verbündeten! Ein sehr positives Vorbild könnten die Niederlande sein, wo sich ein Verein um den Einsatz geldgeschichtlicher Belege im Schulunterricht bemüht und auch die Geldgeschichte selbst als wichtigen Teil der Geschichte zum Gegenstand des Unterrichts macht. Da werden dann auch Rätselaufgaben eingesetzt, bei denen die Schüler einen alten Schein oder eine Münze gewinnen können. Ich hatte mit den Herrschaften vor zwei Jahren in Maastricht gesprochen, sehr interessant! Außerdem gibt es in Deutschland eine Gesellschaft zur Förderung der Numismatik und die Deutsche Numismatische Gesellschaft, zu denen wir sehr gute Beziehungen haben. Für diese ist die Nachwuchsförderung ein wichtiges Thema. Ich werde verschieden Personen kontaktieren und mich dann hoffentlich bald wieder bei Ihnen melden können. Bis dahin verbleibe ich mit den besten Grüßen und bleiben Sie gesund Hans-Ludwig Grabowski Der Kontakt Wir haben noch am gleichen und folgenden Tag telefoniert. Herr Kiel schrieb "Vielen herzlichen Dank für das nette Telefonat. Ich freue mich, dass Sie sich um mein Anliegen kümmern wollen. Es tut gut, gehört zu werden!!!" Herr Kiel möchte sich nicht nur an seiner, sondern auch an anderen Schule für die Idee des Einsatzes von Geldscheinen im Geschichtsunterricht einsetzen. In einer Pandemie-Zeit, in der die Ämter kaum über genügend Mittel verfügen, um ihre Schüler mit Laptops auszustatten (wie traurig für Deutschland), braucht ein Lehrer überhaupt nicht erst nach Mitteln für die Anschaffung geldgeschichtlicher Belege zu fragen. Der Aufruf Wir möchten Sie, liebe Leser – egal ob Sammler oder Händler – dazu aufrufen, diese hervorragende und viel versprechende Idee zu unterstützen. Bitte schauen Sie nach, ob Sie Material haben und abgeben können, das dem Ziel zweckdienlich sein kann. Die Erhaltung und der Sammlerwert spielen keine Rolle! Bitte unterstützen Sie die Verbesserung der Vermittlung von Geschichte durch den Einsatz geldgeschichtlicher Zeugnisse und schicken Sie uns, was Sie nicht mehr benötigen und entbehren können. Ziel ist es auch, Schülern alte Geldscheine oder Münzen zu schenken und sie so nicht nur für Geschichte, sondern auch für die Numismatik zu begeistern. Herr Kiel bestätigt, dass er sich auf jede Unterstützung freut und sich persönlich dafür einsetzen wird, das mit Ihrer Hilfe mögliche Modell auch an anderen Schulen zu etablieren. Ich selbst werde auch meine Bestände sichten und erkläre mich bereit, entsprechende fachliche Unterstützung zu bieten. Als erstes stellen wir Herrn Kiel Fachliteratur zur Verfügung und ein persönliches Treffen ist in Vorbereitung. Unser Aufruf geht nicht nur an Sammler und Händler, sondern auch an die Vereine und Verbände. Wir freuen uns über jede Spende, sei sie auch noch so klein! Bitte schicken Sie Ihre Sendung an den Battenberg Gietl Verlag GmbH Redaktion "Geldscheine-Online" Kennwort "Nachwuchsförderung" Pfälzer Straße 11 93128 Regenstauf Herzlichen Dank für Ihre Hilfe, noch viel Freude beim Hobby und bleiben Sie gesund! Literaturempfehlung Übrigens, wen das Thema interessiert, dem sei das beim Wochenschau-Verlag in der Reihe "Geschichte unterrichten" erschienene aktuelle Buch "Geldscheine im Geschichtsunterricht" empfohlen. Frank Britsche Geldscheine im Geschichtsunterricht Historisches Lernen mit Sachquellen 1. Auflage 2020 ISBN: 978-3-7344-1091-8 Preis: 19,90 Euro https://wochenschau-verlag.de/geldscheine-im-geschichtsunterricht-3611.html Beschreibung: Geldscheine sind mehr als nur Zahlungsmittel, geben als Quellengattung Aufschluss über das zeittypische Gegenwarts- und Geschichtsverständnis. Die Abbildungen auf Banknoten repräsentieren den geschichtspolitischen Anspruch eines Staates und verdichten ikonografisch Wert- und Identitätsvorstellungen der jeweiligen Epoche. Als historisches Sachzeugnis lassen sich Geldscheine im Geschichtsunterricht methodisch vielfältig einsetzen. Sie bieten ein reichhaltiges Bildprogramm, das dekonstruiert werden kann, um politische und ideologische Botschaften zu erschließen – sowohl an die eigene Bevölkerung als auch gegenüber anderen Staaten. Dieser Band erschließt die Quellengattung im bewährten und kopierfreundlichen Doppelseitenprinzip. Ausführliche Beschreibungen wesentlicher Gestaltungselemente, historische Einordnungen, Interpretationsvorschläge sowie praktische Anregungen erleichtern den Einsatz im Unterricht. Hans-Ludwig Grabowski

  • Aktion "Geldscheine im Geschichtsunterricht"

    Unsere Aktion zur Unterstützung des Einsatzes von historischen Geldscheinen im Geschichtsunterricht und damit auch zur Nachwuchsgewinnung ist angelaufen. Sehr gerne unterstützen wir Herrn Kiel aus Darmstadt, der als Lehrer mit seinem Brief an die Redaktion den Anstoß hierfür gab. Unserem Aufruf folgend, haben sich bereits einige Leser beteiligt und der Redaktion Geldscheine für die Unterstützung der Aktion zugesandt. Wir sagen an dieser Stelle herzlichen Dank! Um dauerhaft über die Aktion zu berichten und allen Unterstützern Dank sagen zu können, haben wir eine extra Seite eingerichtet, die Sie über den Menüpunkt "AKTION" im Hauptmenü erreichen können. Wir hoffen, dass sich noch mehr Unterstützer finden. An dieser Stelle sind hier ganz besonders auch der Fachhandel, Verbände und Vereine angesprochen, die damit zielgerichtet die Sammler von Morgen fördern können. Lesen Sie mehr auf unserer Seite "AKTION"! Vielen Dank! Hans-Ludwig Grabowski

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