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- Banknotenatlas – Malta
Fläche: 316 qkm Einwohner: 425.000 (2014) Hauptstadt: Valletta Staatsform: Parlamentarische Demokratie Amtssprachen: Maltesisch/Englisch Währung: 1 Euro = 100 Cent Bank Centrali ta’ Malta: 20 Lira (1986) Die Vorderseite zeigt neben einem Porträt der maltesischen Politikerin Agatha Barbara, die zum Zeitpunkt der Ausgabe Präsidentin war, eine antike Säule sowie einen historischen maltesischen Schiffstyp (Xambekk) vor einer Umrisskarte der Inseln. Auf der Rückseite wird das Arbeiterdenkmal von Msida vor der „Auberge des Castille, Léon et Portugal“ in Valletta abgebildet. Zur Einführung des Euro 2008 galt ein fester Wechselkurs von 1 Euro = 0,429300 MTL. In der Jungsteinzeit waren die Inseln, die nur 95 km südlich von Sizilien und rund 290 km entfernt von Afrika im Mittelmeer liegen, ein Zentrum der Megalith-Kultur. Sie sind Überreste einer einstigen Landbrücke zwischen Sizilien und Nordafrika, die während der letzten Eiszeit das Mittelmeer noch geteilt hatte. Die ersten, die hier Handelsstützpunkte errichteten, waren im 8. und 7. Jahrhundert vor unserer Zeit die Phöniker. Ihnen folgten die Karthager und ab 218 vor unserer Zeit wurden sie eine Kolonie des Römischen Reichs. Nach 395 kamen sie zu Ostrom und später zu Byzanz. Im Jahr 870 wurde das kleine Inselreich durch die arabischen Aghlabiden erobert. Ihr Einfluss wirkt in der maltesischen Sprache, die ein kurioses Gemisch aus dem arabischen Semitisch und romanischen Sprachen, vor allem Italienisch, ist, immer noch nach. Die arabische Herrschaft wurde im Jahr 1091 durch den normannischen Grafen Roger I. von Sizilien beendet. 1530 wurde der Johanniter-Orden durch den Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation Karl V. mit Malta belehnt. Die Ritter des Malteserordens konnten 1565 den Angriff der Osmanen abwehren – Ein Ereignis, das noch heute gefeiert wird. Als sich Napoleon anschickte, die Welt zu erobern, beendete er auf dem Weg zu seiner „Ägyptischen Expedition“ 1789 die Herrschaft der Ordensritter. Nur zwei Jahre später konnten die Malteser mit britischer Unterstützung die Franzosen vertreiben. Da Großbritannien in seiner erfolgreichen Kolonialgeschichte nie etwas uneigennützig getan hat, wurde die maltesische Nationalversammlung schon 1802 den Briten unterstellt, um eine Rückgabe an den Ritterorden zu verhindern. 1814 wurde Malta dann britische Kronkolonie und bedeutender britischer Flottenstützpunkt. Im Zweiten Weltkrieg war Malta eine wichtige britische Luft- und Flottenbasis für den Krieg in Nordafrika, die sämtlichen deutschen Luftangriffen standhielt. Für ihre Tapferkeit verlieh König Georg VI. 1942 den Maltesern das Georgskreuz, das heute Teil des Staatswappens und der Nationalflagge ist. 1947 erhielt Malta per Verfassung Autonomie und ab 1964 war der Inselstaat Mitglied des britischen Commonwealth of Nations. Am 13.12.1974 erklärte sich Malta schließlich zu einer unabhängigen Republik. 1979 zogen dann die letzten britischen Truppen ab. Im 19. Jahrhundert kursierten Noten der Banco di Malta. Kaum Bedeutung erlangten Ausgaben der Anglo-Egyptian Banking Company und der Banco Anglo Maltese, die noch bis in die 1920er Jahre umliefen. Während des Ersten Weltkriegs gab das Government of Malta das erste Staatspapiergeld der Inselgruppe aus. Von 1919 bis 1939 zirkulierten dann ausschließlich britische Geldscheine. Während des Kriegs kamen verschiedene kleinere Nominale in den Umlauf, darunter eine überdruckte 2-Shillings-Note mit Datum 20.11.1918, die zuvor nicht ausgegeben worden war. 1967 wurde die Central Bank of Malta gegründet, die weiterhin Noten in Pfund-Währung emittierte. Die mit der Unabhängigkeit in Bank Centrali ta’ Malta umbenannte Notenbank gab dann Scheine in der neuen Lira-Währung aus. Seit 1.1.2008 ist Malta Mitglied der Europäischen Währungsgemeinschaft. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2016/01 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de
- Silberdollars für Nordafrika – Kriegsausgaben für die US-Army
Eine 10-Dollars-Note als Silver Certificate mit blauer Kontrollnummer, blauer großer Wertzahl aber mit gelbem Schatzamts-Siegel?? Fürwahr, seltsam. Des Rätsels Lösung liegt in der Zeit des unseligen Zweiten Weltkriegs. Aber davon später mehr. Schauen wir uns diesen interessanten Geldschein einmal näher an. Zunächst hat er weitgehend die Gestaltung aller 10-Dollars-Scheine der sogenannten Small-sized Serie, die mit der Jahreszahl 1928 im Jahre 1929 in den Umlauf gelangte. Das Porträt-Oval zeigt das Kopfbildnis von Alexander Hamilton (1755 oder 1757 – 1804), einem der Gründerväter der USA und von 1789 bis 1795 Finanzminister unter dem ersten Präsidenten George Washington. Das Porträt wurde einem Gemälde des berühmten Historienmalers und Porträtisten John Trumbull entnommen. Das Stahloriginal für das Banknotenporträt hatte bereits im Jahr 1906 der Stecher George Frederick Cumming Smillie angefertigt. Die Rückseite zeigt das Treasury Building, das Gebäude des Schatzamts der Vereinigten Staaten in Washington, D.C. Die Darstellungen auf den Dollar-Noten waren von einer eigens dafür eingesetzten Kommission Ende der 1920er Jahre vorgeschlagen worden. Man war der Meinung gewesen, viele Präsidenten seien in der Bevölkerung bekannt, man solle daher auch einige andere, möglicherweise weniger bekannte Persönlichkeiten abbilden. So wurde für den 10-Dollars-Schein Hamiltons Porträt vorgesehen, und dazu passend rückseitig das Gebäude des Treasury Departments. Louis F. Schofield, Graveur und Stecher des Bureau of Engraving and Printing, hatte 1927 den Stahlstich dazu ausgeführt. Obwohl in der US-amerikanischen Bevölkerung bis heute immer wieder kolportiert, zeigt das Auto im Vordergrund der Rückseite kein Ford T-Model (die seinerzeit berühmte „Tin Lizzy“). Dies hätte sich schon aus Gründen des Wettbewerbsschutzes verboten, demnach eine staatliche Stelle keinen privaten Hersteller einer Ware in irgendeiner Form bevorzugen oder hervorheben durfte. Der Stecher Schofield hatte aus mehreren damals gebauten Fahrzeugen einfach ein Fantasie-Modell gezeichnet und dann für die Banknotenabbildung verwendet. Wie aber kommt ein gelbes Siegel auf ein Silber-Zertifikat? Diese Scheine wurden im November 1942 für diejenigen US-Truppenteile ausgegeben, die an der Invasion von Nordafrika teilnahmen (Operation „Torch“ = Fackel, Fanal, in Brand setzen). Das gelbe Siegel diente zur deutlichen Unterscheidung zu den herkömmlichen Silver Certificates. Der Grund, warum die Soldaten zwingend diese Scheine benutzen mussten: Sollten letztere nun in größerer Menge erbeutet werden, also in Feindeshand fallen, konnten sie sofort für ungültig erklärt werden. Wegen der in großer Menge in den USA umlaufenden regulären Noten dieser Art (mit blauem Siegel) wäre das unmöglich gewesen, wie auch mit den regulären Federal-Reserve-Noten. Aus genau dem gleichen Grund waren zwischen 1942 und 1944 Dollarnoten mit dem entsprechenden Überdruck „HAWAII“ für den Umlauf auf der Insel ausgegeben worden. Sie wiesen zusätzlich ein braunes Schatzamtssiegel und Kontrollnummern in der gleichen Farbe auf. Anlass zu diesen Maßnahmen war insbesondere der Überfall der Japaner auf die in Pearl Harbor stationierten Marine-Einheiten gewesen. Man hatte nun Angst davor, dies könnte auch mit anderen Truppenteilen an anderen Kriegsschauplätzen geschehen. Karlheinz Walz Münzen & Sammeln, Ausgabe 2016/01 Abbildungen: Karlheinz Walz
- Russland: Neue 10- bis 5000-Rubel-Noten bis 2025
Am 23. März 2021 gab die Bank Rossii bekannt, in den Jahren 2022 bis 2025 neue Banknoten unterschiedlicher Nominale einzuführen: 2022 sollen Scheine zu 100 Rubel in Umlauf gebracht werden, 2023 1000 und 5000 Rubel, 2024 500 Rubel sowie 2025 10 und 50 Rubel. Dabei thematisieren die Scheine wieder einzelne Föderationssubjekte Russlands: St. Petersburg/Nordwestrussland und Moskau/Zentralrussland bleiben auf den 50- bzw. 100-Rubel-Scheinen, während die neuen 10-, 100-, 1000- und 5000-Rubel-Noten jeweils Nowosibirsk/Sibirien, Pjatigorsk/Nordkaukasus, Nischni Nowgorod/Wolga sowie Jekaterinburg/Ural abbilden werden. 100 Rubel (1997) mit dem Bolschoi-Theater, Moskau (Quadriga auf Porticus/Theatergebäude). Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer (www.banknoten.de) #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Russland #Rubel #Totsuka
- Oman: Neue Gedenkbanknote
Zum 45. Jahrestag der Unabhängigkeit des Sultanats gab die Zentralbank des Oman laut Pressemitteilung vom 18. November 2015 eine Gedenkbanknote zu 1 Rial aus. Es gab unbestätigte Berichte, wonach die neuen Noten jedoch gleich wieder eingezogen wurden, da das Datum nach Anno Hegira auf der Vorderseite falsch ist. Statt 1437 soll hier 1427 erscheinen. Die Vorderseite zeigt Sultan Qabus ibn Said, den Palast Al Alam in der Hauptstadt Maskat und das Staatswappen mit gekreuzten Schwertern. Auf der Rückseite sind nebden der „Sultan-Qabus-Universität“ im Wadi Al Khoud Blumen, Schmetterlinge und das Logo zum 45. Nationalfeiertag zu sehen. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2016/01 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Oman #Rial #Grabowski
- Schweden: Neue Banknotenserie
In der letzte Ausgabe der M&S (2015/12) konnte bereits der neue 20-Kronen-Schein der Schwedischen Reichsbank mit einem Porträt von Astrid Lindgren vorgestellt werden. Nun sind auch die Werte zu 50, 200 und 1000 Kronen der neuen Serie im Umlauf und im deutschen Banknoten-Fachhandel angekommen. Die Unterschriften stammen von Johan Gernandt und Stefan Ingves. Der Druck erfolgte bei der schwedischen Druckerei Tumba Bruk. Die neuen Scheine zu 100 und 500 Kronen werden zusammen mit neuen Münzen zu 1, 2 und 5 Kronen erst im Oktober 2016 ausgegeben. Neue 50-Kronen-Note Der neue Fünfziger zeigt auf der Vorderseite ein Porträt des schwedischen Dichters, Komponisten, Sängers und Malers Evert Axel Taube (1890 – 1976), der aus einem deutsch-baltischen Adelsgeschlecht stammte und als einer der führenden schwedischen Nationaldichter gilt. Auf der Vorderseite finden sich außerdem Musiknoten, ein Wasserfall und ein Segelboot als optisch variables Element, das seine Farbe beim Kippen von Gold in Grün ändert. Auf der Rückseite ist der Leuchtturm von Bohuslän, ein Ort der Inspiration für Taube, eine Umrisskarte von Schweden, in der die Regionen hervorgehoben sind, in den der Künstler geboren wurde und gewirkt hat, sowie eine Blume und eine Zeichnung von Booten. Das Format beträgt 126 mm x 66 mm. Das Wasserzeichen zeigt ebenfalls Evert Taube. Neue 200-Kronen-Note Auf der Vorderseite des neuen 200-Kronen-Scheins wird der berühmte schwedische Filmschaffende Ingmar Bergman (1918 – 2007) geehrt. Rechts davon ist eine Szene mit Kamera zu den Dreharbeiten zu „Das siebente Siegel“ (1957) zu sehen, in der der Regisseur mit Bengt Ekerot spricht, der die Rolle des Todes spielte. Das optisch variable Element ist hier eine Filmklappe, die ihre Farbe beim Kippen der Note ebenfalls von Gold nach Grün ändert. Die Rückseite zeigt die „Steinernen Säulen“ von Fårö auf Gotland, der Heimat von Bergman, Blumen und eine Umrisskarte Schwedens, in der die Insel Gotland hervorgehoben ist. Das Format beträgt 140 mm x 66 mm. Das Wasserzeichen zeigt ebenfalls Ingmar Bergman. Neue 1000-Kronen-Note Der neue Tausender ist dem schwedischen Politiker und ehemaligen UN-General-sekretär Dag Hammarskjöld (1905 – 1961) gewidmet. Die Vorderseite zeigt ein Porträt von ihm neben dem Logo der Vereinten Nationen. Optisch variabel präsentiert sich hier ein Olivenblatt von Gold nach Grün. Auf der Rückseite ist eine Berglandschaft in Lappland zu sehen, das Hammarskjöld für dessen Naturschönheiten liebte. Auch hier findet sich eine Umrisskarte Schwedens, in der nun Lappland hervorgehoben ist, sowie Blumen. Das Wasserzeichen zeigt ebenfalls den Politiker, der anlässlich einer Friedensmission in Katanga 1961 bei einem ungeklärten Absturz seines UN-Flugzeugs ums Leben kam und posthum mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde. Das Format beträgt 154 mm x 66 mm. Die sehr schön gestalteten neuen schwedischen Banknoten sind also vom Format her gleich hoch, werden aber mit steigendem Nominal jeweils etwas länger. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2016/01 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Schweden #Krone #Grabowski
- Ghana: 5 Cedis vom 4. August 2017
Mit Datum vom 4. März 2017 wurde letztes Jahr eine Gedenkbanknote zum 60-jährigen Bestehen der Bank of Ghana über 5 Cedis mit Unterschrift von Abdul-Nshiru Issahaku ausgegeben (vgl. GHA-43, Linzmayer B154). In gleicher Gestaltung, doch ohne den Gedenktext auf der Vorderseite, ist nun eine Umlaufnote zu 5 Cedis mit Datum vom 4. August 2017 und Unterschrift von Ernest Addison belegt, der ab 1. April 2017 neuer Governer der Bank ist. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Afrika #Ghana #Cedi #Grabowski
- Bolivien: Neue 10-Bolivianos-Note im Umlauf
Im April 2018 kam ein neuer Zehner der Banco Central de Bolivia in den Zahlungsverkehr. Die Geldscheinsammler in aller Welt wird es freuen, löst er doch mit seiner frischen Gestaltung, strahlenden Farben und verbesserten Sicherheitsmerkmalen endlich die seit Jahrzehnten gleiche grafische Gestaltung ab. Auf der Vorderseite sieht man neben einer Ansicht der Umajalanta-Höhle in Torotoro die Porträts von José Santos Vargas ("El Tambor Vargas"), Apiaguaiki Tüpa sowie Eustaquio Méndez ("El Moto Méndez"). Auf der Rückseite ist eine Ansicht der Landschaft der Isla del Pescado (Fischinsel) in Salar de Uyuni mit Kolibri zu sehen. Ein Kolibri dient auch als optisch variables Element. Das Wasserzeichen zeigt das Porträt von José Santos Vargas. Gedruckt wurden die neuen Zehner bei OBERTHUR fiduciaire in Frankreich. Das Datum 26. November 1986 bezieht sich auf die rechtliche Grundlage. Interessant ist, dass das mittlere Porträt, das den indianischen Guarani-Führer Apiaguaiki Tumpa (um 1863 – 1892) zeigt, der nach der Niederlage im Kampf gegen die bolivianische Regierung, Viehzüchter und Missionare hingerichtet wurde und vielen Guarani bis heute als Nationalheld gilt, mit seinem richtigen Namen im Gesetzblatt zur Ausgabe der neuen Note vom 12. April 2018 genannt wurde und nun als Apiaguaiki Tüpa bezeichnet wird. Gerüchte sind bereits in Umlauf, dass der neue Schein deshalb wieder zurückgezogen werden könnte. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #Bolivien #Boliviano #Grabowski
- Kambodscha: 20.000 Rials von 2017
Im Zahlungsverkehr ist eine neue Gedenkbanknote über 20.000 Rials, die zum 65. Geburtstag von König Norodom Sihamoni am 14. Mai 2018 in Umlauf kam, aber als Datum noch 2017 nennt, als die Ausgabe wahrscheinlich in Auftrag gegeben wurde. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Kambodscha #Rial #Grabowski
- Mazedonien: 10 und 50 Denars vom März 2018
Die Nationalbank der Republik Mazedonien hat neue Noten zu 10 und 50 Denars vom März 2018 aus Polymer-Kunststoff ausgegeben. Die Motive wurden von den bisherigen Umlaufnoten (vgl. MKD-14/15, Linzmayer B206/207), aber durch zusätzliche grafische Elemente und Sicherheitsmerkmale ergänzt. Bleibt abzuwarten, wie und wann sich die kürzlich beschlossene Einigung zwischen Griechenland und Mazedonien im jahrzehntelangen Streit um den Landesnamen (der neue Name Nordmazedonien muss noch vom Parlament bestätigt werden) auf die Geldscheine des Landes auswirkt. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Polymer #Weltbanknoten #Europa #Mazedonien #Denar #Grabowski
- Nepal: Neuer 500-Rupien-Schein 2016 (2018)
Die Nepal Rastra Bank hat am 25. April 2018 einen neuen 500-Rupien-Schein ausgegeben. Er entspricht in seiner Gestaltung NPL-74 von 2012 (Linzmayer B285), zeigt aber auf der Rückseite nurmehr einen statt zwei Tiger und trägt die Jahresangabe 2016. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Asien #Nepal #Rupie #Grabowski
- Russland: Gedenkbanknote zur Fußball-WM 2018
Die Bank von Russland stellte am 22. Mai 2018 eine neue Gedenkbanknote auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 vor, die zugleich der erste auf Polymer-Kunststoff gedruckte Schein des Landes ist. Wie in einer Presseerklärung ausgeführt wird, träumt der Junge mit Ball auf der Vorderseite der Note vermutlich von den Leistungen der Größen des russischen Fußballs wie Lew Jaschin. Auf der Rückseite finden wir eine Kombination von Fußball und Erdkugel, dazu sind die Städte aufgeführt, wo die Spiele ausgetragen werden. Durch den Einsatz des Polymersubstrats konnte man einige neue visuelle Sicherheitsmerkmale integrieren, die Dank der Durchsichtigkeit des Materials von beiden Seiten der Banknote überprüft werden können. Beispielsweise wurde ein helles holographisches Bild an der Oberseite der beiden Seiten der Banknote eingearbeitet. Linienmarkierungen an den Rändern der Vorderseite haben ein erhöhtes Relief und können durch Betasten erkannt werden. Man kann nur staunen, dass sogar ein QR-Code auf der Vorderseite des Scheins eingefügt ist. Er ermöglicht mit einem Handy den Zugriff auf die Sicherheitsmerkmale der neuen Banknoten im Internet. Das offizielle Logo und Emblem der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 ™ wird unter UV-Licht sichtbar. Die Maße entsprechen denen der anderen 100-Rubel-Noten: 150 x 65 mm. Was die Auflage angeht, so nennt man hier „etwa 20 Millionen Exemplare“. So viele Geldscheinsammler gibt es natürlich nicht auf der ganzen Welt. Bei solchen Dimensionen werden diese Geldscheine auch in den Verkehr gelangen, wobei man die traditionellen Sammlerfreunde der Russen, beginnend bei Briefmarken über Abzeichen und Medaillen bis hin zu Münzen und Papiergeld nicht unterschätzen sollte. Durch die aufgedruckten Städtenamen werden gewiss noch weitere lokale Interessenten angesprochen, einen solchen Schein aufzuheben, zumal der Nennwert recht gering ist. Der Gegenwert von 100 Rubel betrug zum Ausgabezeitpunkt etwa 1,37 Euro. Übrigens betrug der Gegenwert des ersten 100-Rubel-Gedenkscheins auf die Spiele in Sotschi 2013 immerhin noch rund 2,50 Euro. Wolfgang J. Mehlhausen Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Polymer #Europa #Russland #Rubel #Mehlhausen
- Ungarn: 1000 Forint von 2017 und 2018
Am 1. März 2018 kam ein neuer Tausender der Magyar Nemzeti Bank mit dem Jahr 2017 und Serien DA und DB in Umlauf (HUN–, Linzmayer B588). Er unterscheidet sich vor allem durch das neue Rankenwerk auf Vorder- und Rückseite sowie durch einen Vogel als optisch variables Element auf der Vorderseite. Ende Mai ist diese Note auch mit 2018 und Serie DB bestätigt worden. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/07+8 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Ungarn #Forint #Grabowski












