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  • Schottland: Neue Banknoten über 20 Pfund vorgestellt

    Die Bank of Scotland präsentierte die Entwürfe zweier Noten mit dem Datum 1.6.2019: eine 20-Pfund-Banknote für den Umlauf sowie eine limitierte Gedenkbanknote zum selben Nominal. Die Ausgabe beider Scheine soll im Jahr 2020 erfolgen. Sowohl die reguläre Umlaufnote als auch die Gedenkbanknote sind auf Polymer-Kunststoff gedruckt und beide tragen auf der Vorderseite ein Porträt des Schriftstellers Sir Walter Scott (1771 – 1832), der aus einem besonderen Grund alle Geldscheine der Bank of Scotland ziert: Unter dem Pseudonym Malachi Malagrowther veröffentlichte Scott im Jahr 1826 Briefe an das Edinburgh Weekly Journal, in denen er erfolgreich gegen das Vorhaben des britischen Parlaments, den schottischen Notendruck einzuschränken, protestierte. Auf den Rückseiten sind Brücken abgebildet: Auf den für den Umlauf bestimmten Banknoten ist die Forth Bridge zu sehen, die bei ihrer Vollendung 1890 mit einer Spannweite von 521 m als größte Auslegerbrücke der Welt galt; seit 1919 belegt sie den zweiten Platz nach der Québec-Brücke. Hinter der Forth Bridge ist die Queensferry Crossing im Hintergrund zu erkennen. Die Gedenkbanknote hingegen zeigt auf der Rückseite nur die 2017 eröffnete Queensferry Crossing. Die Forth Bridge und die Queensferry Crossing haben trotz der zeitlichen Distanz ihrer Entstehung eine Gemeinsamkeit: Beide queren den Firth of Forth an der Ostküste Schottlands. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Europa #Großbritannien #Schottland #Pound #Totsuka

  • Schottland: Neue 20-Pounds-Note aus Polymer kommt 2020

    Laut einer Pressemitteilung vom 24. Oktober 2018 hat die Royal Bank of Scotland das Design ihrer ersten 20-Pfund-Polymernote vorgestellt, die auf der Vorderseite die historische schottische Unternehmerin Kate Cranston und auf der Rückseite rote Eichhörnchen und Blaubeerfrüchte zeigt. Der Schein enthält auch Auszüge aus dem Werk "Cupid und Venus" des schottischen Dichters Mark Alexander Boyd aus dem 16. Jahrhundert. Die von De La Rue auf Safeguard-Substrat gedruckte 20-Pfund-Note ist die dritte Stückelung der Serie "Fabric of Nature" und soll 2020 eingeführt werden. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Owen W. Linzmayer, www.banknotebook.com #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Großbritannien #Schottland #Pound #Grabowski

  • Die ersten Banknoten Englands und Schottlands

    1694 brauchte England im Krieg gegen Frankreich viel Geld. Eine Reihe kapitalkräftiger Kaufleute fand sich zusammen. Sie waren bereit, dem Staat die damals astronomische Summe von 1.200.000 Pfund Sterling im Tausch gegen verzinsliche Staatsscheine zu borgen. So kam es zur Gründung der ersten unabhängigen Notenbank, der „Bank of England“, durch William Peterson. Von der Regierung erhielt sie das Recht, Banknoten auszugeben, die zunächst nur in London Gültigkeit besaßen, aber von allen staatlichen Stellen in England angenommen wurden. 1797 wurden sie dann gesetzliches Zahlungsmittel im ganzen Land. Die ersten ausgegebenen Noten waren noch mit der Hand geschrieben und ähnelten den sog. Depotscheinen der englischen Goldschmiede, welche bereits vorher als Wechsel oder Schuldscheine in Form von Zahlungsversprechungen fungierten. Diese sog. „Goldsmith-Notes“ sind damit als Vorläufer des englischen Papiergelds anzusehen. Schon kurze Zeit nach England beschloss auch das Parlament Schottlands die Einrichtung einer eigenen Bank, welche 1695 als „Bank of Scotland“ gegründet wurde und eigene Banknoten ausgab. Weil es die Bank versäumte, ihr alleiniges Notenausgaberecht in Schottland verlängern zu lassen, endete ihr Notenmonopol bereits 1716. Schon 1727 wurde die „Royal Bank of Scotland“ gegründet, die ebenfalls das Recht zur Notenausgabe erhielt. Übrigens gibt die „Bank of Scotland“ noch heute eigene Noten aus, für die allerdings kein Annahmezwang mehr besteht. Man kann sie also als Geld annehmen oder auch deren Annahme einfach verweigern und z.B. stattdessen Noten der „Bank of England“ fordern. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Battenberg Gietl Verlag, Bildarchiv

  • Schottland, Clydesdale Bank: Neue 10-Pfund-Note vom 25.1.2017

    Auch die schottische Clydesdale Bank besitzt das Notenrecht. Sie gibt bereits seit 1838 eigene Noten aus. Am 21. Oktober 2017 kam einer neuer 10-Pfund-Schein aus Polymer-Kunststoff mit Datum vom 25. Januar 2017 in Verkehr. Er zeigt auf der Vorderseite den schottischen Dichter Robert Burns (1759 – 1796) und auf der Rückseite bedeutende Gebäude von Edinburgh nebst Landkarte. Im Durchsichtsfenster sieht man die Burg und ein optisch-variables Element in Form einer Umrisskarte Schottlands. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2017/12 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Großbritannien #Schottland #Pound #Grabowski

  • Neuer Katalog zum Touristengeld aus Rumänien

    Ştefan Vasiliţă/Alexandru Ivan: BANII TURIŞTILOR. Cecuri de călătorie (BNR, BRCE) şi tichete, cupoane, vouchere NAVROM, ACR, ONT Carpaţi 1947-1989 (Touristengeld – Reiseschecks der staatlichen rumänischen Banken sowie Gutscheine und Kupons von NAVROM, ACR, ONT Carpaţi 1947-1989) Dinasty Books, 2020. 2 Bände 18 x 25 cm: Band 1 - Beschreibung und Geschichte, Hardcover, 120 Seiten, Band 2 – Katalog, Softcover, 60 Seiten. Durchgehen farbig. In rumänischer Sprache, mit englischer Zusammenfassung. ISBN 978-606-8926-50-6 / 978-606-8926-51-3 Kosten für beide Bände ca. USD 30, zu bestellen beim Autor Stefan Vasiliţă: watashi1ro@yahoo.com Ein noch weitgehende unerforschtes Sammelgebiet sind die Reiseschecks, Wert- und Gutscheine, die in den sozialistischen Ländern bis Anfang der 1990er Jahre an Reisende ausgegeben wurden und zur Bezahlung von touristischen Dienstleistungen dienten. Mit dem vorliegenden Buch haben die Autoren hierzu für Rumänien ein grundlegendes Werk vorgelegt, das dieses Gebiet näher erschließt. Das Buch unterteilt sich  dabei in zwei Teile – einen Band, der die Hintergründe der einzelnen Ausgaben sowie die ermittelten Varianten näher erläutert, sowie einen separaten Katalogteil. Gerade das Sammelgebiet der Reiseschecks im Verkehr zwischen den sozialistischen Ländern wartet noch auf eine Aufarbeitung. Anders als bei Reiseschecks in westlichen Staaten, wie sie etwa von der American Express Company ausgegeben wurden, die in beliebiger Menge zu erwerben waren und im Gegensatz zu Bargeld vor allem den Vorteil eines Ersatzes bei Verlust boten, dienten die Reiseschecks im Reiseverkehr zwischen den sozialistischen Ländern der Steuerung und Kontrolle der Mitführung von Zahlungsmitteln bei Auslandsreisen, deren Ausfuhr in der Regel verboten war. Die zwischen den Staats- und Außenhandelsbanken vereinbarten Zahlungsmittelkontingente für den Reiseverkehr konnten über den Einsatz von Reiseschecks gesteuert, verteilt und verrechnet werden. Bei den Reiseschecks betrachten die Autoren dabei nicht nur die in Rumänien von ausländischen Touristen verwendeten Reiseschecks, sondern auch solche, die rumänische Reisende im (zumeist sozialistischen Ausland) mit sich führten und die ab Ende der 1950er Jahre zunächst von der rumänischen Staatsbank, ab 1968 von der rumänischen Außenhandelsbank ausgegeben wurden. Es zeigt sich, dass Reisende trotz offiziellen Verbotes (geringe) Kontingente an Landeswährung ausführen dürften, dessen Umtausch im Ausland sie genau nachzuweisen hatten. Gleiches galt für die Verwendung von Devisen, die etwa Flugzeugbesatzungen der staatlichen Fluggesellschaft Tarom für Auslandsreisen zugeteilt wurden. In den 1950er Jahren nahm auch der Tourismus in Rumänien an Bedeutung zu. Zunächst waren es wenige Reisende, ab Mitte der 1960er Jahre dann wurden Tourismusreisen nach Rumänien auch in westlichen Ländern durch das staatliche Reisebüro aktiv beworben. Insbesondere private Autoreisen und Flusskreuzfahrten mit den Schiffen der staatlichen Reederei Navrom waren beliebt und brachten Devisen ins Land. Wegen der zunehmend angespannteren Versorgungslage war das Reisenden-Aufkommen aus dem Ausland ab Mitte der 1980er Jahre rückläufig. Der erste Teil des Buches behandelt nach einer kurzen Geschichte des Reiseschecks die von der Rumänischen Staatsbank sowie der Außenhandelsbank ausgegeben Reiseschecks, von denen die Autoren insgesamt neun verschiedene Ausgaben mit zahlreichen Varianten identifizierten konnten. Hierzu enthält das Buch genaue Aufstellungen über Varianten im Druck einschließlich der verwendeten Unterschriften. Der zweite Teil erfasst Reiseschecks aus sozialistischen Ländern, die Reisende aus solchen Ländern in Rumänien zur Einlösung brachten. Hier sei die Anmerkung erlaubt, dass neben Schecks aus der UdSSR, Ungarn und Polen (sowie interessanterweise auch aus Finnland) auch solche der Staatsbank der DDR hätten berücksichtigt werden können. Im dritten Teil schließlich gehen die Autoren auf das Schiffsgeld der Navrom ein, von dem es Ausgaben in rumänischen Lei und US-Dollar gibt, sowie auf die Gutscheine des rumänischen Tourismusverbandes und des Automobilclubs für Übernachtungen und Verpflegung, die Reisende vor Beginn ihres Urlaubs bei den Automobilclubs ihrer Heimatländer erwerben konnten. Die daneben existierenden Kupons zahlreicher Hotels aus den 1970er und 1980er Jahren werden zwar erwähnt, jedoch nicht im Einzelnen katalogisiert. Der separate Katalogteil selbst nimmt eine Bewertung nach Seltenheit vor, wobei die Autoren in sieben Stufen zwischen C (häufig, mehr als 50 Exemplare bekannt) und R5 (nur 1 Exemplar bekannt) differenzieren. Preise werden nicht angegeben, was sinnvoll erscheint, da sich ein Markt für diese speziellen Scheine erst entwickeln müsste. Besonders aufschlussreich sind neben den zahlreichen Abbildungen von Schecks und Gutscheinen die zeitgenössischen Dokumente mit Erläuterungen, die den Zahlungsverkehr im Reiseverkehr nach Rumänien sowie von Rumänen ins Ausland belegen. Gerade bei letzteren gab es danach keine stringenten Vorgaben, ob Reiseschecks ausgegeben oder rumänische Zahlungsmittel ausgeführt werden durften, die dann im Zielland gegen Landeswährung umgetauscht werden konnten. Wer sich mit diesem Sammelgebiet näher beschäftigt, wird in dem hochwertig gemachten Buch viel Neues entdecken. Dr. Sven Gerhard

  • Aus privaten Sammlungen: Gedenkbanknote zur Krönung von König Michael I. von Rumänien 1940

    Michael I. (1921-2017) trug schon als Kind von 1927 bis 1930 die rumänische Krone, nachdem sein Vater Karl wegen seines Lebenswandels zugunsten seines Sohnes auf die Thronfolge verzichten musste. Tatsächlich regierte in dieser Zeit ein Regentschaftsrat unter Prinz Nikolaus. Karl kehrte jedoch am 6. Juni 1930 aus seinem Pariser Exil zurück und bestieg als Carol II. den Thron. Die großen Landgewinne Rumäniens nach dem Ersten Weltkrieg waren aber nicht zu halten. Nachdem Rumänien von der Sowjetunion 1940 zur Abtretung der nördlichen Bukowina und Bessarabiens (Moldawien) gezwungen worden war, folgten Gebietsansprüche von Ungarn und Bulgarien. Mit dem Zweiten Wiener Schiedsspruch vom 30. August 1940 kam der Norden Siebenbürgens zurück zu Ungarn und Karl II. musste den Zerfall Rumäniens akzeptieren. Als König verlor er damit seine Macht und musste am 6. September 1940 zugunsten seines Sohnes Michael abdanken. Am gleichen Tag wurde sein Sohn Michael I. (Mihai I.) aus dem Haus Hohenzollern-Sigmaringen zum König gekrönt. Aus diesem Anlass wurden Umlaufnoten aus dem Jahr 1931 mit entsprechenden Überdrucken versehen und ab Februar 1941 ausgegeben. Porträt von König Michael I. von Rumänien aus dem Jahr 1947, Abb. Wikipedia. Als die Rote Armee im Sommer 1944 zum Großangriff auf Rumänien bereit stand, wechselte Michael I. die Seiten, entließ den diktatorisch herrschenden General Antonescu und erklärte Deutschland den Krieg. Am 30. Dezember 1947 wurde er unter Morddrohung durch die Kommunistische Partei zur Abdankung und zum Verlassen des Landes gezwungen. Er lebt später wieder im Elisabeth-Palast in Bukarest und starb 2017 in der Schweiz. Michael der Tapfere einte erstmals für kurze Zeit die historischen Gebiete der Walachei, Siebenbürgens und Moldawiens. Am 18. Oktober 1599 errang er die Herrschaft über Siebenbürgen (Transsylvanien) und ließ sich von Bischof Naprágy die Schlüssel der Residenzstadt Weißenburg (später Karlsburg) aushändigen. Objekttyp: Gedenkbanknote Sammlung: Sammlung Josef Gerber Authentizität: Original Land/Region/Ort: Königreich Rumänien Emittent: Banca Nationala a Romaniei Nominal: 5000 Lei Datierung: 6. September 1940 (1931) Vorderseite: Links: Überdruck des königlichen Kreuzes von Michael I. im Wasserzeichenfeld und Donaulandschaft. Mitte: gekröntes rumänisches Wappen. Rechts: Porträt von König Carol II. von Rumänien (1893 – 1953, Karl II. von Hohenzollern-Sigmaringen) mit Überdruck des Krönungsdatums von Michael I. (Mihai I.). Scheine ohne Überdruck sind Umlaufnoten aus dem Jahr 1931. Rückseite: Historische Szene zum Einzug Michael des Tapferen in die Stadt Weißenburg (Karlsburg) im Jahr 1599. Material: Papier Bildnis des römischen Kaisers Trajan als Wasserzeichen. Druck: Bradbury, Wilkinson & Co., Great Britain. Format: 178 mm x 104 mm Nummerierung: R 049,952 Zitate: 48a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B230 (Owen W. Linzmayer: The Banknote Book: Romania) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Rumänien: Neue 20-Lei-Banknoten

    Die Rumänische Nationalbank kündigte für 2020 die Herausgabe neuer 20-Lei-Scheine mit dem Porträt von Ecaterina Teodoroiu (1894 – 1917) an. Teodoroiu fiel im Ersten Weltkrieg als Soldatin an der Front. 10-Lei-Schein aus der aktuellen Banknotenserie von 2008. Der neue Zwanziger wird die seit 2005 ausgegebene aktuelle Polymer-Banknotenserie ergänzen, von der bereits Werte zu 5, 10, 50, 100, 200 und 500 Lei kursieren. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Europa #Rumänien #Leu #Totsuka

  • Rumänien: Neue 5-Lei-Note von 2018

    Die Nationalbank Rumäniens hat eine veränderte 5-Lei-Note (vgl. ROM-118, Linzmayer B279) mit dem neuen Wappen und einem neuen Datum vom 1. Januar 2018 ausgegeben. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Owen W. Linzmayer, www.banknotebook.com #Nachrichten #Weltbanknoten #Polymer #Europa #Rumänien #Leu #Grabowski

  • Rumänien: Gedenkbanknote zum 100. Jahrestag der Großen Union von 1918

    Die Nationalbank von Rumänien plante am 1. Dezember 2018 eine Gedenkbanknote über 100 Lei aus Polymer-Kunststoff zum 100. Jahrestag der Großen Union vom 1. Dezember 1918 auszugeben. Die Vorderseite zeigt rechts Porträts von König Ferdinand I. und Königin Maria sowie in der Mitte ein Bild der Großen Nationalversammlung in Alba Iulia vom 1. Dezember 1918. Auf der Rückseite der Banknote sind die Ankunft des königlichen Gefolges in Bukarest am 1. Dezember 1918 vor dem Palast von König Ferdinand I. sowie vier Frauen in Tracht dargestellt, die für jede der vier damals vereinigten rumänischen Provinzen stehen: Bessarabien, Walachei, Siebenbürgen und die Bukowina. Insgesamt werden nur 10.000 Gedenkbanknoten in einem Folder zu je 150 Lei verkauft, das sind umgerechnet 32,25 Euro. Hans-Ludwig Grabowski Abb. Banca Nationala a Romaniei, www.bnro.ro #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Europa #Rumänien #Leu #Grabowski

  • Brunei: Gedenkbanknoten zum Thronjubiläum

    Zum 50. Thronjubiläum von Sultan Hassanal Bolkiah am 5. Oktober 2017 wurde eine Gedenkbanknote über 50 Ringgit aus Polymer-Kunststoff ausgegeben. Sie wurde zwar schon im letzten Jahr bestätigt, ist aber erst jetzt auch im deutschen Fachhandel angekommen. Sie zeigt auf der Vorderseite ein Porträt des Sultans und die Inthronisations-Szene am 5. Oktober 1967 und auf der Rückseite den Herrscher in einer Menschenmenge. Der Sultan konnte 1979 mit der britischen Regierung einen Vertrag schließen, wonach das Land am 1.1.1984 unabhängig wurde. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/03 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Brunei #Ringgit #Grabowski

  • Albanien: Neue 500- und 2000-Lekë-Noten

    Am 17. Januar 2022 gab die Banka e Shqipërisë neue 500- und 2000-Lekë-Scheine in Umlauf. Nach der Ausgabe von Banknoten über 200 und 5000 Lekë im Jahr 2019 sowie über 1000 und 10.000 Lekë im vergangenen Jahr vervollständigen diese beiden Nominale die aktuelle Banknotenserie. Die 132 mm x 69 mm große Banknote zu 500 Lekë zeigt auf der Vorderseite Ismail Qemali, den ersten Ministerpräsidenten im unabhängigen Albanien, vor dem Hintergrund des Bankgebäudes. Die farbwechselnde Flagge im rechten oberen Eck mit der Jahreszahl "1912" weist auf die Ausrufung der Unabhängigkeit Albaniens durch Ismail Qemali am 28. November 1912 hin. Der Doppeladler auf der linken Seite trägt hier die Feder, mit der die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Auf der Rückseite sind das Gebäude, das zum Schauplatz dieses historischen Moments wurde, der Raum, in dem diese Entscheidung fiel, sowie der Telegraph, mit dem diese Neuigkeit verkündet wurde, dargestellt. Der Zweitausender misst 146 mm x 72 mm. Auf der Vorderseite ist das Münzen nachempfundene Porträt des letzten illyrischen Königs Genthios (180–168 v.u.Z.) – wieder vor der Bank – zu sehen. Auf der Rückseite sind das Theater von Butrint bei Saranda sowie Enzianblüten abgebildet; der Enzian, lat. Gentiana, ist nach Genthios (lat. Gentius) benannt. Zur Erneuerung der Noten unter Beibehaltung der Motive wurden die Scheine um modernere Sicherheitsmerkmale erweitert: So wurden sie beispielsweise mit ertastbaren Linien zur leichteren Erkennung des Nominals für Menschen mit Sehbehinderung ausgestattet. Außerdem weisen die Scheine OVI-Elemente auf: Bei der Banknote über 500 Lekë wechselt die Flagge sowie bei der über 2000 Lekë zwei Münzen mit dem Porträt von Genthios die Farbe von Gold auf Grün; auch der Sicherheitsfaden mit der Wertzahl und einem stilisierten Wappenadler (500er) bzw. Wertzahl und Enzian (2000er) wechselt seine Farbe von Grün auf Violett. Das Wasserzeichen zeigt bei beiden Nominalen das jeweilige Porträt und die Wertzahl sowie den albanischen Adler. Des Weiteren greift ein Hologrammstreifen auf dem 2000-Lekë-Schein neben Banklogo und Wertzahl auf die Noten-Motive zurück: Auch hier sind wieder Porträt und Enzian abgebildet. Kana Totsuka Abb. Donald Ludwig ( polymernotes.org )

  • Albanien: Neue 1000- und 10.000-Lekë-Noten kommen am 30.6.2021

    Am 30. Juni 2021 wird die Banka e Shqipërisë neue 1000- und 10.000-Lekë-Noten aus Baumwollfasern in Umlauf bringen. Diese Scheine sind Teil der neuen Banknoten-Serie, deren Einführung 2019 mit den beiden ersten Nominalen zu 200 und 5000 Lekë begonnen wurde; ausständig sind noch die Stückelungen zu 500 und 2000 Lekë. Während sich die Gestaltung des 1000-Lekë-Scheins mit dem Porträt eines der ersten Autoren der frühen albanischen Literatur, Pjetër Bogdani, weitgehend am Vorgänger orientiert, handelt es sich bei der 10.000-Lekë-Note um ein neu eingeführtes Nominal. Thema dieses Scheins ist die albanische Nationalhymne "Himni i Flamurit (Hymne an die Flagge)": Die Vorderseite zeigt ein Porträt des Aleksandër Stavre Drenova, genannt Asdreni, der den Text der Nationalhymne verfasste; die Rückseite vor der albanischen Flagge den Anfang der Nationalhymne, der aus einem Grammophon ertönt. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

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