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  • USA: Doch noch ein neuer Zwanziger?

    Am 22. Mai 2019 hatte der damalige US-Finanzminister Steven Mnuchin verkündet, die noch unter Barack Obama geplante Ausgabe neuer 20-Dollars-Noten mit dem Porträt der afroamerikanischen Abolitionistin Harriet Tubman auf Eis zu legen – Trump hatte dieses Vorhaben kritisiert. Am 25. Januar dieses Jahres verkündete jedoch der neue US-Präsident Joe Biden, diese Pläne wiederaufzunehmen. Seit 1928 ist auf den 20-Dollars-Noten der US-Präsident Andrew Jackson (reg. 1829–1837) abgebildet, der selbst Sklavenhalter und außerdem für die Zwangsumsiedlung amerikanischer Ureinwohner in Reservate und in weiterer Folge am Hunger und Tod tausender Ureinwohner verantwortlich war – Trump äußerte während seiner Amtszeit mehrmals seine Bewunderung für Jackson. 2016 gaben Millionen US-Bürger im Rahmen einer unter Finanzminister Jack Lew durchgeführten Umfrage ihre Stimme ab, wessen Porträt anstelle von Andrew Jackson auf den 20-Dollars-Scheinen dargestellt werden solle; die Wahl fiel auf Harriet Tubman. Harriet Tubman, um 1885. Quelle: Wikipedia. Harriet Tubman (1822–1913) konnte 1849 aus der Sklaverei fliehen und engagierte sich seither in der "Underground Railroad", einer Fluchtorganisation, um Sklaven aus den Südstaaten in die sicheren Nordstaaten zu schleusen: Insgesamt 19 mal reiste sie in den Süden und verhalf so 300 Sklaven zur Flucht. Nach dem Bürgerkrieg gründete Tubman ein Altersheim für ehemalige Sklaven. Auch die Frauenbewegung war ihr ein großes Anliegen: Sie warb für das Frauenwahlrecht und betonte die Ebenbürtigkeit von Männern und Frauen. Kana Totsuka #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #USA #Dollar #Totsuka

  • Aus der HVB Stiftung: 10 Gulden der Oesterreichisch-ungarischen Bank von 1880

    Die Napoleonischen Kriege hatten die Finanzen Österreichs so zerrüttet, dass eine Neuordnung des Geldwesens unabdingbar war. Zu diesem Zweck wurde 1816 die Privilegierte Österreichische Nationalbank gegründet. Zunächst zog sie die alten Scheine ein und wechselte sie in Münzen um. Noch im Gründungsjahr gab sie eine erste Banknotenserie heraus. Es gelang ihr schnell, die Währung zu stabilisieren und das Vertrauen der Bevölkerung in Papiergeld wieder herzustellen. Erst die Revolutionsjahre 1848/49 führten wieder zu vermehrten Staatsausgaben und damit zu einer steigenden Geldmenge. Nach dem sogenannten "Ausgleich" zwischen Ungarn und Österreich im Jahr 1867 wurde die Nationalbank 1878 in die Oesterreichisch-ungarische Bank umgewandelt. Bis zum Zerfall Österreich-Ungarns war sie nun die zentrale Notenbank. Die Banknoten wurden zweisprachig, in Deutsch und Ungarisch, gedruckt. Der Friedensvertrag von St. Germain von 1919 bestimmte ihre Liquidation. 1922 wurde in Anlehnung an das Vorgängerinstitut die Österreichische Nationalbank gegründet. Sie ist bis heute die zentrale Notenbank Österreichs. Oesterreichisch-ungarische Bank 10 Gulden vom 1. Mai 1880 Österreich, Oesterreichisch-ungarische Bank: Anweisung über 10 Gulden vom 1. Mai 1880 Vorderseite: Sprache: Deutsch; links und rechts je ein Frauenkopf, darunter Strafsatz. Rückseite: Sprache: Ungarisch; links und rechts je ein Frauenkopf, darunter Strafsatz. Entwurf: Josef von Storck und Ferdinand Laufberger. Format: 133 x 90 cm. Katalogisiert ist diese Banknoten im Standard-Katalog "World Paper Money – General Issues" unter Austria Nummer AUT-1. Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 29 Scudi des Vatikan von 1796

    Die Bank des Heiligen Geistes (Banco di Sancto Spirito di Roma) wurde am 13.12.1605 von Papst Paul V. gegründet und verwaltet von Angehörigen des Ordens zum Heiligen Geist. Später ging die Verwaltung auf Laien über. Eine erste Ausgabe der frei übertragbaren Zettel erfolgte 1786. Sie lauteten auf Scudi Romani, die Währung im Kirchenstaat, und waren innerhalb im ganzen Kirchenstaat gültig. Die Wertstufen reichten von 3 bis 3.000 Scudi. Vatikan, Banco di Santo Spirito di Roma: Zettel zu 29 Scudi vom 29. Februar 1796 Vorderseite: Links päpstliches Wappen mit Umschrift "Pius VI. oberster Priester im Jahre XXII", rechts Kardinalswappen mit Umschrift "Johannes Castillionaeus, Leiter". Legende: Dieser Zettel ist gültig 29 Scudi römischer Währung zu 10 Groschen für einen Scudo, zahlbar an den Überbringer. Rückseite: Indossierungen, Wertangabe in Buchstaben und Ziffern. Wasserzeichen: Fischgrätenmuster, "BANCO DI S. SPIRITO", "S. SPIRITO", Wappen der Bank, Doppelkreuz, Taube. Format: 203 mm x 143 mm Katalogreferenz: ITA-S403 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 10 Gulden der Bank in St. Gallen von 1838

    Die ersten Banknoten in der Schweiz wurden 1826 von der Deposita-Cassa der Stadt Bern herausgegeben. Weitere Notenbanken folgten, im Jahr 1870 gab es schließlich über 28 Institute, die Banknoten emittierten. Die Bank in St. Gallen wurde 1837 gegründet, eine erste Notenausgabe folgte vermutlich schon ein Jahr später. Da nur Muster der ersten Serie vorhanden sind, die kein Datum tragen, ist die Jahresangabe unsicher. Eine weitere Emission folgte 1852. Bis 1882 wurden alle Noten aus dem Verkehr gezogen. Zur Vereinheitlichung des Geldwesens wurde 1881 beschlossen, dass alle Noten ein gleiches Erscheinungsbild haben sollten. Lediglich der Bankname und die Unterschriften waren unterschiedlich. Schließlich wurde mit der Gründung der Schweizerischen Nationalbank per Gesetz von 1905 das Notenbankwesen vereinheitlicht. Sie ist bis heute die zentrale Notenbank der Schweiz und damit für die Ausgabe der Banknoten verantwortlich. Schweiz, Bank in St. Gallen: Anweisung über 10 Gulden von 18 (38?), Muster mit Lochentwertung Vorderseite: Links ein Dampfschiff und ein Ruderboot, rechts eine Eisenbahn auf einer Brücke, in der Mitte oben ein Knabe mit Hermesstab, neben ihm ein Hund mit Schlüssel und ein Korb. Rückseite: Druck einseitig. Format: 196 mm x 77 mm Druck: Draper, Toppan, Longacre & Co., New York & Piladelphia, USA Katalogreferenz: CHE-S431 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 1000 Gulden der Nederlandschen Bank vom 7. Mai 1945

    Auf Betreiben des Königs der Niederlande Wilhelm I. (1772–1843), wurde 1814 die Nederlandsche Bank gegründet. Sie sollte durch Kreditvergabe helfen, die Wirtschaft in den Niederlanden zu stärken. Eine weitere Aufgabe war die Banknotenemission, ein Privileg, das ausschließlich der Nederlandschen Bank erteilt wurde. Eine erste Ausgabe von Banknoten erfolgte noch im Gründungsjahr 1814. Diese erste Serie ist heute leider kaum noch erhalten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich die Nederlandsche Bank immer mehr zur Nationalbank. Ab 1904 emittierte sie eine zweite Banknotenserie, die sich auf sieben Wertstufen zwischen 25 und 1.000 Gulden verteilte. Eine weitere Ausgabe erfolgte 1914, ergänzt um 10 Gulden als zusätzliche Wertstufe. Eine dritte Banknotenserie kam ab 1919 in den Umlauf. Sie wurde ab 1930 durch neue Banknoten ersetzt, bestehend aus sechs Wertstufen zwischen 10 und 500 Gulden. Während der deutschen Besetzung zwischen 1940 und 1945 galten neben den Banknoten der Nederlandschen Bank auch die Reichsbanknoten als Zahlungsmittel. Am 5. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht in den Niederlanden, der Befreiungstag wurde zum nationalen Feiertag erklärt. Die Serie von 1945 erinnert an dieses Ereignis: Alle Banknoten tragen das Datum 7. Mai 1945, der Tag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands vor den Westalliierten. Niederlande, Königreich, Nederlandsche Bank: Banknote über 1.000 Gulden vom 7. Mai 1945 Vorderseite: Rechts Porträt von Wilhelm von Nassau-Dillenburg, der Schweiger (1533–1584). Rückseite: In der Mitte Blick auf den Abschlussdeich (Afsluitdijk), der Damm verbindet die niederländischen Provinzen Noord-Holland und Fryslân (Friesland). Wasserzeichen: Phönix Format: 152 mm x 84 mm Druck: Waterlow & Sons Ltd, London Katalogreferenz: NLD-80 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 5 Dollars aus Pennsylvania von 1858

    In den Vereinigten Staaten von Amerika dauerte es lange, um das Banknotenwesen zu zentralisieren. Vor der Unabhängigkeitserklärung gaben die Kolonien eigenes Papiergeld aus. Eine erste gemeinschaftliche Ausgabe stellten die Noten des Kontinentalkongresses dar, die auf die neue Währungseinheit "Dollar" lauteten. Dennoch gaben auch die 13 Staaten weiterhin Banknoten aus. Erste Versuche zur Zentralisation erfolgten mit Gründung der First Bank of the United States im Jahr 1791 und der 1816 gegründeten Second Bank of the United States. Die Bundesstaaten selbst vergaben das Recht zur Notenausgabe an private Banken. Während es im Jahr 1800 noch 28 private Notenbanken in den USA gab, stieg diese Zahl bis 1860 auf 1.562 an. Diese Noten waren keine gesetzlichen Zahlungsmittel, aber sie konnten im ganzen Unionsgebiet als Zahlungsmittel verwendet werden. Der "National Currency Act" von 1863 sollte eine Vereinheitlichung bewirken. Alle Banken, die sich diesem Gesetz unterwarfen, erhielten als National Banks gleichartige Banknoten, die sich nur durch die Bankbezeichnungen unterschieden. Weitere Gesetze folgten, schließlich konnte mit dem "Federal Reserve Act" im Jahr 1913 das Papiergeldwesen in den USA zentralisiert werden. USA, Pennsylvania, Monongahela Valley Bank, McKeesport: Banknote über 5 Dollar von 1858 Vorderseite: Links Porträt eines Mannes, rechts ein Mädchen mit zwei Kälbern, im Hintergrund eine Landschaft. Rückseite: Druck einseitig. Wasserzeichen: Jeweils in den vier Ecken Wertzahl "1" und Währung "THLR". Format: 187 mm x 77 mm Druck: American Banknote Company, New York City Katalogreferenz: M-680 (Grover C. Criswell, North American Currency, Citra 1969) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 5 Pfund der National Bank of Egypt von 1918

    Durch Dekret vom 25. Juni 1898 wurde die National Bank of Egypt gegründet. Sie erhielt das alleinige Notenrecht. Die von ihr ausgegeben Banknoten galten als gesetzliche Zahlungsmittel, sie mussten also jederzeit und überall zur Zahlung angenommen werden. Ägypten, National Bank of Egypt: Banknote über 5 Ägyptische Pfund vom 21. November 1918 Vorderseite: In der Mitte Blick auf den Nil und die Pyramiden von Gizeh Rückseite: Ornamentik Format: 167 mm x 88 mm Druck: Bradbury Wilkinson & Company Ltd., London Katalogreferenz: EGY-13a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 1 Thaler des Fürstemtums Reuss jüngere Linie von 1870

    Zur Unterstützung der Staatsfinanzen wurde 1849 im thüringischen Fürstentum Reuß jüngere Linie (Gera) Staatspapiergeld ausgegeben. Die Kassenanweisungen wurden von allen staatlichen Kassen zur Zahlung angenommen. In den Jahren 1860 und 1870 erfolgte eine erneute Ausgabe der Scheine zu 1 Taler. Fürstentum Reuß jüngere Linie, Kommission für Verwaltung der Staaatsschulden: Kassenschein über 1 Thaler vom 4. Juli 1870 Vorderseite: In der Mitte oben Wappen des Fürstentums Reuß jüngere Linie mit Banner "Ich bau auf Gott" und zwei Löwen als Schildhalter, unten Strafsatz. Rückseite: In der Mitte Wappen des Fürstentums Reuß jüngere Linie im Hermelinmantel. Wasserzeichen: Jeweils in den vier Ecken Wertzahl "1" und Währung "THLR". Format: 120 mm x 78 mm Druck: Giesecke & Devrient, Leipzig Katalogreferenz: A367 (Pick/Rixen: Papiergel-Spezialkatalog Deutschland) GER-S590 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 2 Mil Reis der Staatskasse Brasiliens von 1900

    1822 erreichte die Kolonie Brasilien die Unabhängigkeit von Portugal und wurde zum Kaiserreich. Das Kaiserreich Brasilien bestand von 1822 bis 1889. In dieser Zeit gab der Staat selbst Papiergeld aus, als ausführende Stelle wurde die Thesouro Nacional (Staatskasse) bestimmt. Eine erste Emission erfolgte 1833, viele weitere kamen hinzu, teilweise in sehr hohen Mengen. Die Geldscheine zeigen allegorische Figuren und teilweise den Kaiser Dom Pedro II. (1825–1891). Nach dem Sturz des Kaisers Dom Pedro II. und der Errichtung der Republik der Vereinigten Staaten von Brasilien im Jahr 1889 gab die Staatskasse weiterhin Geldscheine aus. Republik der Vereinigten Staaten von Brasilien, Thesouro Nacional: Staatspapiergeld über 2 Mil Reis ohne Datum (1900) Vorderseite: Rechts in Medaillon mit dem Porträt einer Frau ("Zella"). Rückseite: In der Mitte ein Medaillon mit einer weiblichen Figur mit Helm und Speer. Wasserzeichen: Ornamentik mit Rankenwerk, oben Text "HUNDERT GULDEN NOTE", in der Mitte Text "FL. 100", unten Text "BAYER. H. & W. B.". Format: 166 mm x 55 mm Druck: American Banknote Company, New York City Katalogreferenz: BRA-11 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: 100 Gulden der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank von 1850

    Auf Betreiben König Ludwigs I. wurde am 18. Juni 1835 die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank gegründet. Sie durfte als erste und einzige bayerische Notenbank ab 1836 Banknoten emittieren. Seit 1839 wurde die 100-Gulden-Note I. Emission ausgegeben. Schon 1844 bereitete die technische Abteilung der Bank eine Nachfolge vor. Der Ingenieur Joseph Unger zeichnete den Entwurf für die 100-Gulden-Note II. Emission. Die Herstellung der Druckvorlage erfolgte durch das Personal der technischen Abteilung der Bank: Peter Haseney und Heinrich Neuer. Zur geplanten Ausgabe der 100-Gulden-Note II. Emission kam es allerdings nie. Nach der Fertigstellung im Jahr 1857 wurde die gesamte Auflage zunächst eingelagert. Schließlich entschied man sich 1866 dafür, die Emission von 1839 beizubehalten. Ein Grund hierfür war die Gewöhnung des Publikums an die alten Noten. Ein anderer Grund lag in der Tatsache, dass die Unterzeichner der neuen Noten entweder tot oder nicht mehr im Amt waren. Königreich Bayern, Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank, München 100 Gulden vom 16. September 1850 Vorderseite: In den vier Ecken Quadrate mit Rankenwerk und floraler Ornamentik, Trockenstempel: in zwei Kreisen links Bankwappen mit Umschrift des Banknamens, rechts Wertziffer 100 mit Umschrift "HUNDERT GULDEN BANK-VALUTA", außen von Rankenwerk umgeben. Rückseite: Druck einseitig. Wasserzeichen: Ornamentik mit Rankenwerk, oben Text "HUNDERT GULDEN NOTE", in der Mitte Text "FL. 100", unten Text "BAYER. H. & W. B.". Format: 162 mm x 120 mm Entwurf: Joseph Unger Druck: Johann Peter Haseney (Hersteller) Katalogreferenz: A 43 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S161 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: Fürstlich Schaumburg-Lippische Kassenanweisung von 1857

    1857 genehmigte die Regierung von Schaumburg-Lippe die Ausgabe von Staatspapiergeld. Die Kassenanweisungen zu 10 Taler wurden von allen öffentlichen Kassen zur Zahlung angenommen. Fürstentum Schaumburg-Lippe, Controll-Commission der Fürstlich Schaumburg-Lippischen Kassen-Anweisungen, Bückeburg 10 Thaler Courant vom 2. Januar 1857 Vorderseite: Links geflügelte Siegesgöttin mit Lorbeerkranz, Palmwedel und Schild mit Wappen des Fürstentums Schaumburg-Lippe, rechts geflügelte Siegesgöttin mit Lorbeerkranz, Palmwedel und Siegeskranz. Rückseite: In der Mitte Wappen des Fürstentums Schaumburg-Lippe, mit zwei weiblichen Figuren mit Palmwedel als Schildhaltern. Wasserzeichen: Ornamentik, in der Mitte "EIN THLR". Format: 140 mm x 92 mm Druck: Uckermann, Johann J. von Katalogreferenz: A 468 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S733a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

  • Aus der HVB-Stiftung: Blockade-Schein zu 12 Groschen aus Erfurt von 1813

    1806 wurde die Stadt Erfurt von französischen Truppen besetzt. 1807 erklärte Napoleon Erfurt zusammen mit Blankenhain zu einer kaiserlichen Domäne. Erfurt unterstand so direkt dem französischen Kaiser. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig wurde die Stadt vom 26. Oktober 1813 an von preußischen, österreichischen und russischen Truppen belagert. Daher befahl der französische Gouverneur die Herstellung der sog. "Blockadescheine". Bereits am 6. Januar 1814 konnte die Stadt durch die Belagerer eingenommen werden, abgesehen von der mächtigen Zitadelle Petersberg, die erst nach dem Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 übergeben wurde. Daher waren die Scheine nur kurz im Umlauf. Erfurt, Kaiserlich Französisches Militärgouvernements Blockadeschein zu 12 Groschen vom 1. November 1813 Vorderseite: Oben in der Mitte Wappen der Stadt Erfurt (Mainzer Rad) mit zwei "Wilden Männern" als Schildhalter. Randornamente mit Lorbeerlaub. Trockensiegel. Rückseite: Druck einseitig. Format: 181 mm x 112 mm Druck: Uckermann, Johann J. von Katalogreferenz: A 558 (Pick/Rixen: Papiergeld-Spezialkatalog Deutschland) GER-S1465 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I – Specialized Issues) Zur der HVB Stiftung Geldscheinsammlung bei bavarikon. Katharina Depner, HVB Stiftung Geldscheinsammlung, www.geldscheinsammlung.de

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