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  • Aserbaidschan: Neue 1-, 5- und 50-Manat-Noten

    Die Zentralbank der Republik Aserbaidschan gab neue Noten über 1, 5 und 50 Manat in Umlauf. Die Gestaltung dieser Scheine ist an die Vorgänger angelehnt, deren Motive nun geringfügig erweitert wurden. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Asien #Aserbaidschan #Manat #Totsuka

  • Tschechische Republik: Entwurf der 2021er Gedenkbanknote veröffentlicht

    Wie bereits vor einem Jahr berichtet, wird die Tschechische Nationalbank im März 2021 eine weitere Gedenkbanknote mit dem Thema der Tschechoslowakischen Krone emittieren. Nun wurde die Gestaltung dieser 100-Kronen-Gedenknote bekanntgegeben: Im Vordergrund steht der Ökonom Karel Engliš (1880–1961), in dessen Amtszeit als Finanzminister die Währungsreform nach dem Ersten Weltkrieg fällt. Der Entwurf stammt von Eva Hašková; insgesamt 20.000 Exemplare sollen ausgegeben werden. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Europa #Tschechien #Krone #Totsuka

  • Kuba: Ende der Doppelwährung!

    Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte am 10. Dezember 2020 die Abschaffung des Peso Cubano Convertible (CUC) mit Jahresende an. Ab 1. Januar 2021 ist somit der Kubanische Peso (CUP) die alleinige Währung des Landes. Das System zweier parallel umlaufender Währungen war seit 1994 gültig. Der Wert des kaufkräftigeren konvertiblen Peso entsprach dem des US-Dollars. Nun soll der Peso im Verhältnis von 24:1 an den US-Dollar gekoppelt werden. Zwar wird durch diese Maßnahme eine Inflation erwartet, jedoch drohte Díaz-Canel Unternehmen mit Strafen für unangemessene Preiserhöhungen. Die Scheine der CUC-Währung sollen im Juni 2021 aus dem Umlauf gezogen werden. Kana Totsuka Abb. Hartmut Fraunhoffer #Nachrichten #Weltbanknoten #Amerika #Kuba #Peso #Totsuka

  • Katar: Neue Banknotenfamilie eingeführt

    Die Zentralbank von Katar brachte am 18. Dezember 2020 eine neue Banknotenfamilie in Umlauf. Die Serie, die am katarischen Nationalfeiertag eingeführt wurde, umfasst zum ersten Mal auch 200-Riyals-Scheine; die übrigen Nominale setzen sich aus 1, 5, 10, 50, 100 und 500 Riyals zusammen. Während die Vorderseiten mit Flagge, traditionellen geometrischen Ornamenten und einem Tor gleich gestaltet sind, präsentieren die Rückseitenmotive einzelne Themen aus Geschichte, Kultur, Natur und Wirtschaft des Landes: Auf dem 1-Riyal-Schein ist eine Dau sowie der Perlenbrunnen in Doha abgebildet und auf dem Fünfer ein Beduinenzelt in einer Wüstenlandschaft. Der 10-Riyals-Schein behandelt die Innovationen der letzten Jahre mit dem Lusail-Stadion in der gleichnamigen Planstadt nördlich von Doha, das dieses Jahr eröffnet werden soll, dem höchsten Wolkenkratzer in Katar, Aspire Tower, und dem Krankenhaus und Forschungszentrum Sidra Medicine sowie dem Universitätsgelände Education City. Die 50-Riyals-Note zeigt das Gebäude der Zentralbank sowie des Finanzministeriums und der Hunderter die Abu-al-Qubaib-Moschee. Die restlichen beiden Nominale sind jeweils dem Alten Amiri-Palast und zwei Museen in Doha sowie der Erdöl-Raffinerie gewidmet. Die Noten der noch im Umlauf befindlichen Vorgängerserie wird am 19. März 2021 ihre Gültigkeit verlieren. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer #Nachrichten #Weltbanknoten #Asien #Katar #Riyal #Totsuka

  • Fehldruck oder unbekannte Variante – 100 Rupien der Bank Indonesia von 1992 mit brauner Rückseite

    Bank Indonesia: 100 Rupien 1992 (Druckvermerk von 1994) mit braunem statt rotem Druck auf der Rückseite. Wahrscheinlich handelt es sich bei der unedierten Farbvariante um einen seltenen Fehldruck. Seit fast zwanzig Jahren sammle ich neben deutschen Banknoten und Notgeldscheinen auch Banknoten aus aller Welt. Der besondere Reiz liegt in der Vielfalt; in der Vielfalt der Motive, der Gestaltung, der historischen, kulturellen und religiösen Hintergründe und der Währungen dieser Welt. Daneben sind Geldscheine auch wichtige Zeitdokumente, an denen sich Zeitgeschichte ablesen lässt. Nicht umsonst sind die sog. Weltbanknoten besonders beim Nachwuchs beliebt. Immer wieder kann man beim Sammeln auch Stücke finden, die die Bezeichnung „besonderer Geldschein“ wirklich verdient haben. Ein solches Stück ist der hier vorgestellte 100-Rupien-Schein der Bank Indonesia von 1992 (vgl. IDN-127c, Linzmayer B585c). Der ist eigentlich kein seltener Schein, sondern sogar das niedrigste Nominal der Banknotenserie von 1992, deren höchster Nennwert immerhin 20.000 Rupien war. In der „normalen“ Ausführung ist der Schein auf Vorder- und Rückseite in Rot auf orangenem und hellblauem Untergrund gedruckt und Serie und Kontrollnummer sind auf der Rückseite je einmal in Rot und in Schwarz zu finden (siehe Abbildung rechts oben). So findet man diese Ausgabe in allen einschlägigen Katalogen, wie in den Standardwerken „World Paper Money“ und in dem „Bank Note Book“ von Owen Linzmayer. Selbst in dem neuesten Spezialkatalog zu den Geldscheinen von Niederländisch-Indien und Indonesien „Oeang Noesantara“, das erst 2015 erschien, wird nur diese Standard-Ausführung aufgeführt. In der abgebildeten Ausführung unterscheidet sich die Rückseite aber sehr deutlich von der der normalen Scheine. Statt Rot und Orange findet man hier Braun auf Hellblau und Serienbuchstaben und Kontrollnummern je einmal in Braun und einmal in Schwarz. Um eine Verfärbung handelt es sich nicht, ist es also womöglich ein Fehldruck oder eine besonders seltene Farbvariante? Der Druckvermerk des Scheins mit brauner Rückseite nennt das Jahr 1994, doch die Drucke des Hunderters von 1994 sind sonst auch Rot. Mir ist kein Sammler bekannt, der einen weiteren „braunen Hunderter“ besitzt. Vielleicht schlummern doch noch ein paar Exemplare unerkannt in Alben und Kartons und warten auf ihre Entdeckung. Das macht das Sammeln ja auch so spannend. Nach Lage der Dinge muß man wohl von einem seltenen Fehldruck ausgehen, wenn diese Farbvariante selbst im Herkunftsland unbekannt ist. Die Vorderseite unterscheidet sich übrigens nicht von den normalen „roten Hundertern“, was ebenfalls eine Verfärbung ausschließt. Der in Indonesien gedruckte Schein zeigt auf der Vorderseite ein typisches traditionelles Segelschiff aus Indonesien, einem Land, das aus mehr als 17500 Inseln besteht. Auf der Rückseite ist der Vulkan Krakatau zu sehen, der durch seinen gewaltigen Ausbruch am 27. August 1883, der die gesamte Vulkaninsel fast völlig zerstörte, weltbekannt wurde. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2018/06 Abbildungen: Hans-Ludwig Grabowski #Weltbanknoten #Unbekannt #Asien #Indonesien #Rupie #Grabowski

  • Banknotenatlas - Nigeria

    Fläche: 923.768 qkm Einwohner: 186.053.000 (2016) Hauptstadt: Abuja Staatsform: Bundesrepublik Amtssprachen: Englisch, Hausa, Igbo, Yoruba Währung: Naira = 100 Kobo Im heute bevölkerungsreichsten Land Afrikas leben über 400 verschiedene Ethnien auf einem Gebiet, das fast dreimal so groß ist wie die Bundesrepublik. Im Norden Nigerias gab es frühe Staaten, so das Reich von Kanem-Bornu, das im 11. Jahrhundert und die Staaten der Hausa, die im 14. Jahrhundert unter den Einflussbereich des Islam fielen und deren Bevölkerung schließlich islamisiert wurde. Central Bank of Nigeria: 5 Naira von 2013 Die Polymer-Banknote zeigt auf der Vorderseite ein Porträt des ersten und einzigen Ministerpräsidenten von Nigeria, Abubakar Tafawa Balewa (1912 – 1966). Auf der Rückseite sieht man traditionelle Tänzer mit Trommeln, eine Umrisskarte Nigerias und das Staatswappen. 1 Nigerianischer Naira (NGN) entspricht derzeit etwa 0,0029 Euro. Auf ihrer langen Suche nach einem Seeweg nach Indien fuhren portugiesische Seefahrer im 15. Jahrhundert immer weiter an der Westküsten Afrikas entlang. 1471 erreichten sie das Delta des Niger und trieben von hier aus Handel, vor allem mit Sklaven. Aus kleinen Handels­niederlasssungen entstanden regionale Zentren. Die britische Weltmacht stützte sich nicht zuletzt auf seine koloniale Ausdehnung. 1861 fiel auch die heute größte Stadt Nigerias, Lagos, die ebenfalls auf einer portugiesischen Gründung beruhte, um offiziell den Sklavenhandel zu beenden in britische Hände und wurde mit seinem Umland 1862 zum britischen Protektorat und 1886 zur eigenständigen Kronkolonie erklärt. Der durch den Ausbau von Eisenbahn, Elektrifizierung und Telfonverbindungen ab 1886 einsetzende wirtschaftliche Fortschritt in der Kronkolonie Lagos zog zahlreiche Einwanderer aus Westafrika, aber auch aus Brasilien und Westindien an. Weil die Yoruba wiederholt den Warenzugang von Lagos in den Norden verhinderten, führten die Briten mehrere Kriege gegen das Eingeborenen-Volk. 1894 wurde der Süden Nigerias britisches Protektorat und 1900 schließlich auch der Norden. Damit stand das ganze Land unter britischer Herrschaft. 1906 kam dann die Kronkolonie Lagos zu Süd-Nigeria und 1914 wurden Süd- und Nord-Nigeria zu einer einzigen britischen Kolonie mit der Hauptstadt Lagos vereint. Die Metropolen entwickelte sich aber bereits in den 1920er Jahren zu einem Zentrum gegen den Kolonialismus und 1944 musste sich die britische Kolonialverwaltung schließlich darauf einstellen, das Land in die Unabhängigkeit zu entlassen. Schrittweise wurde eine Selbstverwaltung mit Regionalparlamenten nach britischem Vorbild eingeführt. Am 1. Oktober 1960 wurde Nigeria ein souveräner Staat. Die Unabhängigkeit rief aber auch die alten Konflikte zwischen den zahlreichen Völkern und den Regionen des Landes auf den Plan, die die Wahlen von 1964 bestimmten. Bereits zwei Jahre später folgte ein Putsch der Ibo. Deren an die Macht geputschter Vertreter wurde kurz darauf bei einem Gegenputsch gestürzt. Der Süden spaltete sich 1967 als Biafra ab und rief eine eigene Republik aus, die sogar wenige eigene Geldscheine ausgabe. Im Gedächtnis der Menschheit bleibt Biafra jedoch durch eine dramatische Hungerkatastrophe und durch einen der bis dahin blutigsten Bürgerkriege in Afrika, der mehr als 2 Millionen Tote in der Zivilbevölkerung forderte. Biafra hörte 1970 auf zu existieren. Trotz Versuchen der Demokratisierung kam es 1983, 1985 und 1993 zu weiteren Putschen. Das Land wurde sogar aus dem Commonwealth ausgeschlossen, weil unter dem Militärdiktator Abacha eine Verhaftungswelle von Oppositionellen einsetzte und viele politisch Unerwünschte ermordet wurden. Nach dem Tod Abachas setze ab 1998 eine erneute zaghafte Demokratisierung ein, die dem Land international wieder Anerkennung brachte und die Wiederaufnahme in den Commonwealt. Bis heute kommt es aber immer wieder zu Unruhen. Unter britischer Verwaltung gab das Government of Nigeria 1918 und die Central Bank of Nigeria 1958 eigene Geldscheine aus. Hans-Ludwig Grabowski Münzen & Sammeln, Ausgabe 2017/06 Abbildungen: Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de #Atlas #Weltbanknoten #Polymer #Afrika #Nigeria #Naira #Grabowski

  • Ergebnisse der 126./127. Teutoburger Auktionen - Nachverkauf gestartet

    Hier finden Sie alle Ergebnisse sowie Informationen zum Nachverkauf. Dieser endet am 10. Januar 2020. Weiterführende Informationen: www.teutoburger-muenzauktion.de

  • Gewinnen Sie 2 Tageskarten für die Mineralientage München

    Vom 25. bis 27. Oktober 2019 finden auf dem Messegelände die Mineralientage München statt - Europas größte Messe für Mineralien, Fossilien, Edelsteine und Schmuck. Wir verlosen mit freundlicher Unterstützung des Veranstalters 3 x 2 Tageskarten, die Sie an einem der drei Veranstaltungstage beliebig einsetzen können. Wenn Sie gewinnen möchten, senden Sie uns eine E-Mail an info@geldscheine-online.com mit dem Betreff "Mineralientage München". Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2019. Später eingehende E-Mails nehmen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil. Bitte vergessen Sie nicht, uns auch Ihre Postanschrift mitzuteilen, damit wir Ihnen die Karten im Gewinnfall zusenden können. Mitarbeiter des Verlags, deren Angehörige und allgemeine Gewinnspielservices dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier! Wir wünschen Ihnen viel Glück! Veranstaltungsort: Messegelände München Eingang Ost Am Messeturm 4 81829 München Deutschland Veranstalter: Münchner Mineralientage Fachmesse GmbH Postfach 1361 D – 82034 Oberhaching Telefon 0049-(0)89-6134711 Telefax 0049-(0)89-6135400 info@munichshow.com www.munichshow.com

  • Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten für die Westfälische Münz- & Sammlermesse Dortmund

    Am 16. Februar 2020 von 9 - 16 Uhr findet die Westfälische Münz- & Sammlermesse in Dortmund statt. Wir verlosen mit freundlicher Unterstützung des Veranstalters 3 x 2 Eintrittskarten. Wenn Sie gewinnen möchten, senden Sie eine E-Mail an info@geldscheine-online.com - Betreff "Messe Dortmund". Einsendeschluss ist der 9. Februar 2020. Später eingehende E-Mails nehmen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil. Bitte vergessen Sie nicht, uns Ihren vollständigen Namen mitzuteilen, damit Ihnen die Karten am Messetag vom Veranstalter übergeben werden können. Mitarbeiter des Verlags, deren Angehörige und allgemeine Gewinnspielservices dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier! Wir wünschen Ihnen viel Glück! Veranstaltungsort: Messe Dortmund Halle 1 Rheinlanddamm 200 44139 Dortmund Deutschland Veranstalter: Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V. Geschäftsstelle Universitätsstraße 5 D – 50937 Köln Telefon 0049-(0)221-80149650 Telefax 0049-(0)221-801496599 info@muenzenverband.de www.muenzenverband.de

  • Neue Varianten: März 2021 (Teil 2)

    Indien 10 Rupees Wie IND-109 (Linzmayer B298c), aber mit Jahresangabe "2020". 20 Rupees Wie Linzmayer B299a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahresangabe "2020". 100 Rupees Wie IND-112 (Linzmayer B301b), aber mit Jahresangabe "2020". 200 Rupees Wie IND-113 (Linzmayer B302c), aber mit Jahresangabe "2020". 500 Rupees Wie IND-114 (Linzmayer B303d), aber mit Jahresangabe "2020". Indonesien 2000 Rupiah Wie IDN-155 (Linzmayer B610e), aber mit Jahresangabe "2016/2020". 5000 Rupiah Wie IDN-156 (Linzmayer B611f), aber mit Jahresangabe "2016/2021". 10.000 Rupiah Wie IDN-157 (Linzmayer B612e), aber mit Jahresangabe "2016/2021". 20.000 Rupiah Wie IDN-158 (Linzmayer B613e), aber mit Jahresangabe "2016/2021". 50.000 Rupiah Wie IDN-159 (Linzmayer B614d), aber mit Jahresangabe "2016/2019". Irak 50.000 Dinars Wie IRQ-103 (Linzmayer B357a), aber mit Jahresangabe "١٤٤١– ٢٠٢٠" (2020 – AH 1441) und Präfix "١٢/ي". Kuba 1 Peso Wie CUB-128 (Linzmayer B902c), aber mit Jahresangabe "2017". 100 Pesos Wie CUB-129 (Linzmayer B912i), aber mit Jahresangabe "2019". Liberia 500 Dollars Wie LBR-36 (Linzmayer B316b), aber mit Jahresangabe "2020" und Unterschriften "Tweah/Tarlue". Macau 20 Patacas Wie MAC-81 (Linzmayer B69d), aber mit Unterschriften "Pedro Manuel de Oliveira Cardoso/unbekannt" und Datum "6 DE NOVEMBRO DE 2017". 500 Patacas Wie MAC-83c (Linzmayer B72c), aber mit Unterschriften "Pedro Manuel de Oliveira Cardoso/unbekannt". Nigeria 1000 Naira Wie NGA-36 (Linzmayer B229r), aber mit Unterschriften "Emefiele/Umar". Syrien 2000 Pounds Wie SYR-117 (Linzmayer B632b), aber mit Unterschriften "Hamdan/Karfoul" und Jahresangabe "١٤٣٩– ٢٠١٨" (2018 – AH 1439). Thailand 100 Baht Wie THA-137 (Linzmayer B195c), aber mit Unterschriften "Daochai/Santiprabhob". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Varianten #Totsuka

  • Anmerkungen zu Geldzeichen der "Herbergen zur Heimat"

    Seit dem ausgehenden Spätmittelalter war es in bestimmten Zünften Usus, dass Handwerksburschen nach Abschluss ihrer Lehre auf die Walz gingen, um ihre Fertigkeiten zu vervollkommnen. Die Wanderschaft war Voraussetzung für eine selbstständige Meisterexistenz. Je nach Ort, Zunft und "Zeitalter" unterschied sich deren Zeitraum. Wenn der Wandergeselle in eine fremde Stadt kam, hatte er in einer bestimmten Reihenfolge die Meister aufzusuchen und nach Arbeit zu fragen. Fand er keine, bekam er bei manchen Zünften ein kleines Zehrgeld geschenkt und musste umgehend weiterziehen. Reichte das Geld nicht aus, wurde auch gebettelt. Während ihrer Wanderschaft übernachteten die Gesellen in Wirtshäusern oder in Herbergen, die von Zünften und Innungen betrieben und von Herbergsvater und Herbergsmutter verwaltetet wurden. Hier fanden Wandergesellen Unterkunft, Arbeitsvermittlung und eine gewisse medizinische Versorgung. Ortsansässige Gesellen nutzen die Herbergen zu Versammlungszwecken sowie als Aufbewahrungsort der Gesellenladen.[1] Das tradierte Ethos und das Selbstverständnis des Handwerks wurde jedoch im 19. Jahrhundert durch den umfassenden sozio-ökonomischen Strukturwandel infolge der Industriellen Revolution und zahlreichen politischen Reformen (Bauernbefreiung, Aufhebung des Zunftzwangs) erschüttert, sodass die Herbergen zusehends verfielen oder zu Stätten wurden, in welchen viel gezecht und getrunken wurde. Dieser Entwicklung galt es von Seiten der Kirche entgegenzuwirken. Vom 21. bis 23. September 1848 trafen sich ca. 500 evangelische Männer, vorwiegend aus Preußen, in der Schlosskirche zu Wittenberg. Ziel der Versammlung: Gründung eines deutschen evangelischen Kirchenbundes. Johann Hinrich Wichern (* 21. April 1808 in Hamburg; † 7. April 1881 ebenda) hielt hier am 22. September eine viel beachtete Rede, die sich mit der sozialen Frage befasste. Er rief zur Gründung des "Centralausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche" auf. Aus ihm entstand später das Diakonische Werk. Ausgehend von dieser Rede bildete sich auch in Bonn 1849 ein Ortsverein der Inneren Mission. "Durch die Lage zwischen der Gewerberegion um Köln/Düsseldorf/Krefeld und dem süddeutschen Raum war die Stadt zur Anlauf- und Durchgangsstation für wandernde Handwerksgesellen geworden, zu deren bevorzugte Wanderrouten der Weg durch das Rheintal gehörte."[2] 1854 errichtete Prof. Clemens Theodor Perthes (* 2. März 1809 in Hamburg; † 25. November 1867 in Bonn) unterstützt durch die evangelische Gemeindediakonie in Bonn die erste christliche Herberge zur Heimath. Von hier ausgehend entstanden weitere Herbergen in zahlreichen Städten. 1902 bestanden in Deutschland 462 Herbergen zur Heimat sowie 280 Verpflegungsstationen mit etwa 19.000 Betten. "Die Herbergen zur Heimat waren nicht als Unterkunft für wohnungs- und mittellose Menschen gedacht, sondern als christliche Konkurrenz zu den sozialistisch beeinflussten Handwerkerheimen."[3] Die Philosophie der Herbergen zur Heimat war von Anfang an klar. Sie sollten nicht bloß ein Gasthaus sein, sondern ein christliches Heim, in dem gegen Bezahlung kräftige Kost, gesunde Getränke und ein sauberes Bett geboten wurden, ohne Branntwein und Glücksspiel. Der folgende Text gibt einen Einblick in den Tagesablauf der Herberge in Berlin im Jahre 1870: "Die Herberge zur Heimat ist wesentlich in derselben Weise eingerichtet, wie die anderen ihres Namens, und das Bild, welches wir von dem Leben und Treiben darin entwerfen könnten, ist den Freunden der christlichen Herbergen wohl bekannt. Am Nachmittag stellen sich schon die Wanderer im Herbergssaale ein; gegen Abend füllt sich der Raum mit Ermüdeten, die Stock und Bündel ablegen, und mit Durchgeforenen, welche sich an dampfenden Kartoffeln mit Hering oder Fleisch für 2 ½ Sgr. und Bier für ½ oder 1 ½ Sgr. erquicken. Um 9 ½ Uhr wird eine kurze Abendandacht gehalten, entweder vom Hausvater, oder von einem Geistlichen, welche durch Erzählungen oder freundliche Gespräche sich manchen dankbaren Händedruck der Fremdlinge erwerben. Wir sind Herrn Pastor Bögehold und mehreren älteren und jüngeren Theologen für diese Abendstunden herzlich dankbar. Gegen 10 Uhr hat der Hausvater seine liebe Not, um allen, die es begehren, ein reinliches Bett mit Matratze, Kopfkissen und mehreren wollenen Decken gegen Zahlung von 2 Sgr. zu gewähren, oder besser Situierten in den kleinen Zimmern à 4 oder 5 Sgr. unterzubringen; die 57 Betten sind bald in Beschlag genommen; 19 Gäste nehmen auf Matratzen in dem Herbergssaale für 1 ½ Sgr., 10 Ankömmlinge am späten Abend auf Strohsäcken für ½ Sgr. vorlieb; noch in der Nacht wird der Hausvater oftmals geweckt und es kostet Mühe, die inständig Bittenden oder ungestüm Fordernden zu überzeugen, daß jeder nur mögliche Platz besetzt ist. Die Ränzel und sogenannten ‚Berliner‘ werden gegen kleine Bezahlung vom Hausvater verschlossen. Von 6 Uhr an beginnt das Aufstehen, Waschen und Ankleiden, wozu jeder Waschschüssel und Handtuch erhält; die Schlafräume werden gelüftet und gereinigt; für 1 Sgr. erhält jeder eine große Tasse Kaffee mit 2 Semmeln; um 8 ½ Uhr im Winter, 7 ½ Uhr im Sommer hält der Hausvater die kurze Morgenandacht. Nun wird nach Arbeit gefragt, und tüchtige, gottesfürchtige Meister vom Hausvater nachgewiesen. Es wird stiller in der Herberge, und Hausvater und Hausmutter, Gehilfen, Hausknechte und Mägde brauchen Zeit und Kraft, um Ordnung und Reinlichkeit herzustellen, das Mittagsbrot zu bereiten, das nur 3 Sgr. kostet, und die Herbergswirtschaft zu besorgen, wie denn überhaupt die Arbeit, welche dieselbe erfordert, keine geringe ist."[4] Der preußische Thaler wurde ab 1821 in 30 Silbergroßen zu 12 Pfennige eingeteilt. Nach Einführung der Mark im neu gegründeten Deutschen Reich wurde aus einem Thaler drei Mark und 1 Silbergroschen (Sgr.) entsprach 10 neuen Pfennigen. Im gesamten Süddeutschen Raum (Bayern, Baden, Württemberg, Hessen, Hohenzollern, Frankfurt, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Coburg, Sachsen-Rudolstadt Oberherrschaft) galt der Gulden im 52 ½ -Guldenfuß. (1 Gulden = 60 Kreuzer = 240 Pfennige). Der Gulden wurde 1,71 Mark bewertet. Die Zahlen sagen natürlich nur wenig aus, wenn man sie nicht gleichzeitig ins Verhältnis zum Einkommen setzt. Leider sind nur wenige Zahlen überliefert. Mitte des 19. Jahrhundert betrug das umgerechnete durchschnittliche Jahreseinkommen eines Kürschners in Nürnberg 446 Mark, eines Buchbinders 401 Mark, eines Webers 267 Mark und eines Feilenhauers 264 Mark.[5] In Mecklenburg betrug 1884 der durchschnittliche Netto-Tageslohn eines Gesellen der Innung Bauhütte 2,96 Mark.[6] In den 1880er Jahren wurde reichseinheitlich den Innungen die Fürsorge für das Herbergswesen der Gesellen und für die Nachweisung von Gesellenarbeit übertragen. In Braunschweig kam es daraufhin zu einer Diskussion darüber, ob der übliche Wandergroschen wie bisher in barem Gelde oder in Form einer Anweisung erfolgen sollte, wofür sprechen würde, dass der Zehrpfennig nicht in Alkohol und Tabak umgesetzt werden könnte. Abb. 1: Herbergsgutschein aus Braunschweig (1890). Quelle: Jürgen Scheffler (Hrsg.), Bürger & Bettler, Materialien und Dokumente zur Geschichte der Nichtseßhaftenhilfe in der Diakonie, Bd. 1: 1854 bis 1954, Vom Herbergswesen für wandernde Handwerksgesellen zur Nichtseßhaftenhilfe, S. 99. Andernorts nutzte man schon länger Wertmarken, um das Betteln der Handwerks-burschen zu unterbinden. Aus der hessischen Gemeinde Langgöns bei Gießen sind auf 2 Kreuzer lautende Wertmarken aus Karton bekannt. Die Kartons sind undatiert und kommen wohl immer ohne handschriftliche Nummer vor. Abb. 2.1: Großherzogl. Hess. Gemeinde Langgöns, o. D. 2 Kreuzer, Vorderseite. Abb. 2.2: Großherzogl. Hess. Gemeinde Langgöns, o. D. 2 Kreuzer, Rückseite. Von verschiedenen Herbergen zur Heimat sind geprägte und gedruckte Wertmarken bekannt. Die hier abgebildeten Kupfermünzen stammen alle aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, da bei ihnen Heimat noch mit „th“ geschrieben wurde. Erst anlässlich einer Rechtschreibreform 1901 änderte sich offiziell die Schreibweise. Die Münzen von Barmen und Magdeburg wurden bereits vor Ausgabe der Reichsmünzen benutzt. Abb. 3.1/2: Barmen, Herberge zur Heimath, 1865, 3 Pfennige. Abb. 4.1/2: Barmen, Herberge zur Heimath, 1865, 6 Pfennige. Abb. 5.1/2: Barmen, Herberge zur Heimath, 1865, 12 Pfennige. Abb. 6.1/2: Magdeburg, Herberge zur Heimath, o. J., 3 Pfennige. Abb. 7.1/2: Limbach, Herberge zur Heimath, o. J., 1 (Pfennig). Abb. 8.1/2: Waldheim, Herberge zur Heimath, o. J., 2 Pfennig. Die Herbergen zur Heimat entstanden in einer Zeit, in der sich die Bevölkerungszahl in Deutschland mehr als verdoppelte und sich die Arbeits- und Existenzgrundlagen großer Bevölkerungsgruppen grundlegend veränderten. Aus einem Agrarland mit vorherrschend ländlicher Arbeits- und Lebensweise wurde innerhalb weniger Jahrzehnte ein Industriestaat mit vorherrschend städtischer Arbeits- und Lebensweise mit einer bürgerlichen Gesellschafts- und einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Die neu entstehenden industriellen Zentren, besonders des Ruhrgebiets, lockten Bewohner aus dem bäuerlichen Ost- und Westpreußen, aus Posen, Schlesien, Pommern und Mecklenburg mit Arbeit, Auskommen und sozialen Freiheitsspielräumen. Millionen mittelloser Menschen begaben sich auf die Suche nach dem kleinen Glück. Sie konnten auf keine öffentliche Unterstützung hoffen, da nach dem Gesetz über den Unterstützungswohnsitz von 1870 nur ortsansässige Arme Anspruch auf Hilfe hatten, während die mittellosen Menschen ohne festen Wohnsitz, ohne jegliche Unterstützung eines Ortsarmenverbandes blieben. Es blieb ihnen nichts anderes übrig als zu betteln. Darüber hinaus wurden mittellose Wanderer durch den § 381 des neuen Strafgesetzbuches von 1871 kriminalisiert. Er stellte Bettelei und Vagabundentum unter Strafe. Für diese Wanderarmen entstanden nach dem Plan des Pfarrers Friedrich von Bodelschwingh (* 6. März 1831 in Tecklenburg; † 2. April 1910 in Gadderbaum, heute Bielefeld) Wanderarbeitsstätten, in denen mittellose Wanderer nach dem Prinzip „Arbeit statt Almosen“ gegen Arbeitsleistung Kost und Logis erhielten. Da die Herbergen zur Heimat ohnehin von einer zunehmenden Zahl mittelloser Wanderer aufgesucht wurden, verband man in den meisten Fällen die Wanderarbeitsstätte mit der Herberge. Das führte dann zu einer Vermischung des Gasthausbetriebes mit der Armenfürsorge, und je mehr die Zahl der zahlenden Gäste abnahm, umso stärker entwickelten sich die Herbergen zu Obdachlosenunterkünften. Aus diesem Grund war die von Bodelschwingh durchgesetzte Verbindung von Herberge und Wanderarbeitsstätte anfangs auch heftig umstritten. Mehr als dreißig Jahre nach der Errichtung der ersten Herberge schlossen sich am 7. Juli 1886 in Hannover die einzelnen Provinzialverbände der evangelischen Herbergsvereine zum "Deutschen Herbergsverein" zusammen, dessen Vorsitzender Pastor von Bodelschwingh wurde. In Bethel erschien der "Der Wanderer" als Mitteilungsblatt des Vereins, es war zugleich Organ des "Zentralvorstandes deutscher Arbeitskolonien" und des "Gesamtverbandes deutscher Verpflegungsstationen". An die Stelle der Wanderburschen traten zusehends mit dem Niedergang der Zünfte Arbeitslose. "Arbeitslosigkeit am Ort zwang sie zur Wanderschaft; sie glauben in der Fremde sich leichter durchschlagen zu können und schließlich auch leichter eine Arbeitsstelle zu finden. Beides stellt sich aber als falsch heraus … Man hat nicht genügend Zeit, um in allen Betrieben vorzusprechen, da es in der Regel an Geld mangelt, um sich einige Tage in der Stadt aufhalten zu können. … Unorganisierte rennen den Versorgungsstationen nach oder wandern von Stadt zu Stadt, damit ihnen beim Betteln der Boden nicht zu ‚heiß‘ wird."[7] Am Beispiel der Herberg in Siegen/Westfalen soll die veränderte Situation aufgezeigt werden. Alle Wanderer mussten ihre Papiere auf der Polizeiwache abliefern. "Sie wurden eine Nacht in der Herberge zur Heimat auf dem Kohlbett untergebracht und für einen Tag verpflegt. Fanden sie an diesem Tag keine Arbeit, mußten sie Siegen unweigerlich verlassen. Natürlich mußten sie für Verpflegung und Obdach nützliche Arbeiten verrichten."[8] War infolge des Ersten Weltkriegs die Zahl der Wanderer stark zurückgegangen, so stieg diese nach Kriegsende wieder an. Die Herberge zur Heimat in Hamburg emittierte 1919 Scheine zu 5, 10, 20 und 50 Pfennigen sowie 1 Mark. Ob diese einseitig bedruckten undatierten Kartons als Verkehrsgeld oder als Bettlergeld anzusehen sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Als Bettlergeld werden üblicherweise Gutscheine angesehen, die ab der zweiten Hälfte der 1920er und zu Beginn der 1930er Jahre von Privatpersonen von Gemeinde-fürsorgeämter und karitativen Organisationen erworben werden konnten, um sie dann statt Bargeld an Bettler aushändigen zu können. Hiermit konnten sie dann die Übernachtung und Verpflegung in Herbergen zur Heimat und kleinere Einkäufe bezahlen. Abb. 9: Hamburg, Herberge zur Heimat, o. D. (1919), 5 Pfennig, Vorderseite. Aus den 1920er und 1930er Jahren sind einige Ausgaben von Herbergen zur Heimat bekannt. Hin und wieder werden einseitig bedruckte 5- und 10-Pfennig-Scheine der Duisburger Herberge im Handel angeboten. Ihre Größe beträgt 70 mm x 61 mm. Stets tragen sie einen großen Stempelabdruck „Erledigt“ bzw. „Ungültig“. Alle Stücke sind mehr oder minder zentrisch durchstoßen, d. h., sie wurden aufgestiftet. Da sie als Gutscheinheft verkauft wurden, sind sie linksseitig perforiert. Walter Haberstroh vertritt in seinem Aufsatz die Meinung,[9] dass die Scheine im Juli 1931 zurückgezogen worden seien, da sie der Notgeldverordnung zuwiderliefen. Er mutmaßt, dass der Stempel „Erledigt“ auf Scheinen angebracht wurde, wenn sie von Kaufleuten oder der Herberge selbst eingelöst wurden, während den Stempel „Ungültig“ Scheine erhielten, die nicht mehr in den Umlauf gegeben wurden und so ein Missbrauch verhindert werden sollte. Der Sammlerzeitschrift „Das Notgeld, Zeitschrift für Münzwissenschaft“ sollen der Augustausgabe 1931 diese Scheine beigelegen haben. Abb. 10: Duisburg, Herberge zur Heimat, o. D., 10 Pfennig, Entwertungsstempel: "Erledigt", Vorderseite. Abb. 11: Duisburg, Herberge zur Heimat, o. D., 10 Pfennig, Entwertungsstempel: "Ungültig", Vorderseite. An dieser Stelle soll auch auf die Gutscheine der regionalen Herbergs-Verbände hingewiesen werden. Auch sie gehören zum sog. Bettlergeld, über das bereits in einem anderen Beitrag berichtet wurde. Uwe Bronnert Anmerkungen [1] Unter einer Zunfttruhe, Zunftlade oder Amtslade versteht man ein kastenförmiges, durch Beschriftung und/oder Embleme ausgezeichnetes Verwahrmöbel aus dem ehemaligen Besitz einer Zunft. Es bewahrte nicht nur deren wichtige Dokumente und Wertobjekte, sondern spielte auch eine besondere Rolle bei ihren Amtshandlungen und Zeremonien. (Wikipedia) [2] Jürgen Scheffler, Vom Herbergswesen für Handwerksgesellen zur Fürsorge für wandernde Arbeiter: Herbergen zur Heimat im Zeitalter der Industrialisierung, 1854 – 1914, in: Jürgen Scheffler (Hrsg.), Bürger & Bettler, Materialien und Dokumente zur Geschichte der Nichtseßhaftenhilfe in der Diakonie, Bd. 1: 1854 bis 1954, Vom Herbergswesen für wandernde Handwerksgesellen zur Nichtseßhaftenhilfe, anläßlich des 100jährigen Bestehens des 1886 gegründeten Evangelischen Fachverbandes für Nichtseßhaftenhilfe (bis 1967 Deutscher Herbergsverein), Bielefeld 1987, S. 11. [3] Michael Häusler, Zur Geschichte der Evangelischen Obdachlosenhilfe, Vortrag anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Evangelische Obdachlosenhilfe am 17. Oktober 2011 in der Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin-Kreuzberg. [4] Erster Jahresbericht über das zweite Evangelische Vereins-Haus und die darin errichtete zweite Herberge zur Heimat in der Auguststraße Nr. 81 in Berlin, Berlin 1870, S. 6 – 7, zitiert nach Jürgen Scheffler (Hrsg.), S. 50. [5] Jürgen Kocka, Lohnarbeit und Klassenbildung: Arbeiter und Arbeiterbewegung in Deutschland 1800 – 1975, Berlin, Bonn 1983, S. 96. [6] https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Service/Unterrichtsmittel/Wirtschaft-19-20-Jahrhundert/Tagel%C3%B6hne-von-Gesellen-und-Lehrlingen-im-19.-Jh./ (10.02.2021) [7] Emil Rabold, Ist die Wanderschaft noch zeitgemäß? (1911/12), aus: Correspondenzblatt der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands, 22. Jg., 1912. S. 130 – 132., zitiert nach Jürgen Scheffler (Hrsg.), S. 106. [8] Wilhelm Langenbach, Siegens Wohlfahrtspflege, Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der Stadt Siegen, Siegen 1958, S.88 f. [9] Vgl. Walter Haberstroh, Die Almosengelder der Herberge zur Heimat in Duisburg, unveröffentlichtes Manuskript.

  • Die Banknote des Jahres 2020

    Liebe Leser, in der Februar-Ausgabe von „Münzen & Sammeln“ sowie in unserem Online-Magazin www.geldscheine-online.com mit seinen kostenlosen Newslettern rief die Redak­tion zur Wahl der Banknote des Jahres 2020 auf. Vielen Dank für die überaus zahlreich abgegebenen Stimmen mit Postkarten und sehr vielen E-mails. Klarer Sieger wurde die Gedenkbanknote zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit von Fidschi. 1. Platz und damit Banknote des Jahres 2020: Vorschlag Nr. 5 – Fidschi: Gedenkbanknote über 50 Dollars (50 Jahre Unabhängigkeit) von 2020, Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab 8. Oktober 2020. Platz 1: Vorschlag 5, Fidschi, mit 19,3% aller Stimmen. 2. Platz: Vorschlag Nr. 2 – Bahamas: Neue 5-Dollars-Note der Central Bank of the Bahamas, in Umlauf ab 23. September 2020. Platz 2: Vorschlag 2, Bahamas, mit 13,1% aller Stimmen. 3. Platz: Vorschlag Nr. 7 – Namibia: Neue Gedenkbanknote (30 Jahre Unab­hängigkeit) zu 30 Dollars von 2020, Polymer-Kunststoff, in Umlauf ab 15. Mai 2020. Platz 3: Vorschlag 7, Namibia, mit 12,8% aller Stimmen. Die verbleibenden 54,8% der Stimmen teilten sich die rest­lichen neun Vorschläge. Platz 4 belegte Vorschlag 10 (Schottland) mit 11,9%, auf Platz 5 folgt Vorschlag 6 (Indonesien) mit 10,1%. Platz 6 ging an Vorschlag 8 (Nordirland) mit 8,6%. Die Vorschläge 3 (Weißrussland) und 12 (Tunesien) erhielten je 4,9% und 4 (Brasilien) 4,6% der Stimmen. Vorschlag 9 (Rumänien) folgt mit 4,3% und Vorschlag 1 (Angola) mit 3,4%. Die wenigsten Stimmen entfielen auf Vorschlag 11 (Sudan) mit den verbleibenden 2,1%. Die Gewinner 1. Preis: Tanja L. aus Mörfelden Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 75 Euro 2. Preis: Hartmut K. aus Minden Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 50 Euro 3. Preis: Jürgen R. aus Berlin Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 25 Euro Zusätzlich wurden weitere sieben Gewinner gezogen! Diese erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Oliver M. aus Mannheim Lutz R. aus Stralsund Peter W. aus Wismar Heinrich P. aus Pegnitz Günter D. aus Hettstedt Dietrich M. aus Lotte Andreas D. aus Greifswald Herzlichen Glückwunsch!

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