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- Leserpost: Meine Erfahrungen Ebay & PayPal
Der Stein des Anstoßes: 3 Pesos der Banco Nacional de Cuba (CUB-113) mit Porträt von Ernesto (Che) Guevara von 1995. Zu unseren Blog-Beiträgen https://www.geldscheine-online.com/post/vorsicht-bei-bestellungen-von-geldscheinen-im-internet https://www.geldscheine-online.com/post/stellungnahmen-zur-embargo-praxis-von-paypal sowie zum darauf basierenden Vorwort der aktuellen Ausgabe 04/2021 unserer Zeitschrift "Münzen & Sammeln" schrieb uns ein langjähriger Leser und erfahrener Händler von Münzen und Geldscheinen. Das Verhalten von Ebay und Paypal in Bezug auf den Handel mit Waren mißliebiger Länder ist natürlich nicht nur eine Unverschämtheit, sondern eine Bevormundung mündiger Bürger in selbständigen Ländern. Die U.S.A. können es einfach nicht lassen, die ganze Welt zu schulmeistern, mit ihren zweifelhaften Prinzipien zu überziehen und erziehen zu wollen. Das Ganze stützen Ebay und Paypal dann auch noch durch die Monopol-Stellung als Marktführer in den Bereichen „Online-Plattform“ und Finanzdienstleister. Es ist ja so verführerisch, mit seiner Macht alle Welt ihren Willen aufzuzwingen. Es gibt aber ein paar gefährliche Tricks, die automatische Worterkennung „hinters Licht“ zu führen: Cuba = caribbean island / Cuba = C.U.B.A. / Iran = Qajar (Die Kadscharen waren eine Dynastie in Persien). Ebay begründet die generelle Ablehnung von Kuba damit, sie (Ebay) hätten keine Möglichkeit, Dinge von vor der Revolution (1958) von solchen nach der Revolution zu unterscheiden. Dinge vor der Revolution würde man ja dulden. Was für ein Armutszeugnis! Auf jeder Banknote steht ein Datum, da muss man nur mal drauf schauen und kann erkennen, ob der Schein vor oder nach 1958 erschienen ist! Und wenn dann noch die typische Unterschrift von Che Guevara (CHE) drauf ist, ist das wohl eindeutig nach der Revolution. Ähnliches gilt auch für den Iran. Dinge aus der Schah-Regierung (Der Schah Reza Pahlevi war ja ein großer Freund der Amerikaner) würde man akzeptieren, aber nicht solche aus der "islamischen Republik". Als wenn man das Porträt des Schah's nicht erkennen würde. PS: Früher war es bei Ebay nicht möglich, Haarschneidemaschinen zu verkaufen! Warum? Darum: Haarschneidemaschine ! Mit freundlichen Grüßen H. Schoenawa
- Katalog zum Ersatzgeld während der Volksabstimmung in Oberschlesien 1921
Wiesław M. Pawłowski: Pieniądz Zastępczy na Górnym Śląsku w Okresie Plebiscytu i III Powstania Śląskiego 280 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Format 172 mm x 240 mm, Gewicht 850 g, Pappeinband (Hardcover) mit Fadenheftung, Lublin 2020, ISBN 978-83-945629-4-6, Preis ca. 40,00 Euro. Das Sammeln von Papiergeld ist in Polen sehr verbreitet. In den vergangenen Jahren erschienen in unserem Nachbarland zahlreiche vorbildlich bearbeitete Bücher zum Papiergeld. Unter ihnen auch Kataloge, die das Notgeld der ehemaligen deutschen Ostgebiete thematisieren. Wiesław M. Pawłowski legt nun einen Katalog vor, dessen Titel übersetzt „Ersatzgeld in Oberschlesien in der Zeit des Plebiszits und des dritten schlesischen Aufstandes“ lautet und damit auch viele deutsche Sammler interessieren dürfte. Genau einhundert Jahre nach den Ereignissen in Oberschlesien legt der Autor diesen Katalog vor. Die Notgeldausgaben dieser Epoche werden nicht nur aufgelistet, sondern fast komplett und farbig illustriert, dabei sind auch viele Scheine zu sehen, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Neben den 50 oberschlesischen Ausgabestellen behandelt der Autor auch die im Deutschen Reich emittierten Spendenscheine sowie die Spendenmünzen aus Porzellan des Provinzialausschusses der Provinz Oberschlesien. Den Abschluss des Katalogs bilden die Scheine des Polnischen Plebiszitkomitees in Beuthen, des Zentralen Plebiszit-Komitees in Warschau sowie eine weitere Ausgabe des Polnischen Plebiszitkomitees für Oberschlesien. Obwohl das Buch in Polnisch verfasst wurde, benötigt man für die Arbeit mit ihm keine polnischen Sprachkenntnisse und auch kein Wörterbuch. Die Emittenten sind nach den deutschen Ortsbezeichnungen in alphabetischer Reihenfolge angeordnet und durchnummeriert. Zusätzlich sind die heutigen polnischen Ortsbezeichnungen angegeben. Die einzelnen Wertzeichen der Emittenten erhalten dann eine entsprechende fortlaufende Nummer. Falls bekannt, werden Angaben zur Druckerei und dem entwerfenden Künstler, Format, Wasserzeichen und Varianten angegeben. 1922 und 1923 wurden einige der Notgeldscheine mit neuen Wertaufdruck im dann polnischen Teil Oberschlesiens wieder ausgegeben. Der entsprechende Grundschein erhält in diesem Fall einen Vermerk. Auf eine Bewertung in Zloty oder Euro hat der Autor verzichtet, dafür erhalten seltene Scheine den Hinweis R – RRRR. Zu jedem Gutschein finden sich Referenzangaben, z. B. zu Ritter, Grabowski, Geiger, Tieste, um nur die wichtigsten zu nennen. Im Gegensatz zum Katalog von Rolf Ritter, „Notgeldscheine aus der Abstimmungszeit 1920/22 in Oberschlesien“, der bereits vor 40 Jahren erschien, konnte Pawłowski eine Anzahl neuer Emittenten hinzufügen. Der gute Gesamteindruck des Werkes wird durch die Verwendung des qualitativ hochwertigen Papiers und den hervorragenden Abbildungen unterstützt. Man merkt dem Buch an, dass es mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben wurde. Im Anhang werden für die polnischen Nutzer des Katalogs die deutschen Texte ins Polnische übersetzt und zusätzliche Beschreibungen gemacht. Der Katalog ist jedem Sammler oberschlesischen Notgeldes zu empfehlen. Bei einer Auflage von nur 500 Exemplaren, wird der Katalog sicherlich schnell vergriffen sein. Zu beziehen ist er direkt beim Autor. E-Mail: Notgeld-wmp@wp.pl Uwe Bronnert #Fachliteratur #Notgeld #Deutschland #Polen #Schlesien #Bronnert
- Kriegsgefangenschaft 1914–1919
Bernhard Lübbers / Isabella von Treskow (Hrsg.): Kriegsgefangenschaft 1914–1919 Kollektive Erfahrung, kulturelles Leben, Regensburger Realität 402 Seiten, Schwarzweiß- Abbildungen, Format 15,5 cm x 23,2 cm, Hardcover, Regensburg 2019, Verlag Friedrich Pustet. ISBN: 978-3-7917-3080-6. Preis: 39,95 Euro. Nachdem 2008 die während des Ersten Weltkriegs in Regensburg erschienene Kriegsgefangenenzeitung "Le Pour et le Contre – Journal des Prisonniers de Regensburg" für den Bestand der Staatlichen Bibliothek Regensburg erworben werden konnte, war dies der Anlass für eine umfangreiche wissenschaftliche Auseinandersetzung, nicht nur zu dem bis dahin praktisch unerforschten Regensburger Lager, sondern zum Thema der deutschen Kriegsgefangenenlager des Ersten Weltkriegs im Allgemeinen. Als Band 2 in der Reihe Kulturgeschichtliche Forschungen zu Gefangenschaft und Internierung im Ersten Weltkrieg erschien die hier vorgestellte Gemeinschaftsarbeit verschiedener Autoren, die vom Direkter der Staatlichen Bibliothek Regensburg, Herrn Dr. phil. Lübbers und der Inhaberin des Lehrstuhls für Romanische Philologie an der Universität Regensburg, Frau Dr. phil. von Treskow, herausgegeben wurde. Kriegsgefangenschaft wurde im Ersten Weltkrieg zu einem Massenphänomen und zum Teil der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Aus diesem Anlass und ausgehend von der Entdeckung der Gefangenenzeitung des Regensburger Lagers, vereint der Band 15 Beiträge zum Thema Kriegsgefangenschaft im Allgemeinen (vor allem in Deutschland und mit Bezug zu Frankreich), zur Begegnung zwischen Gefangenen verschiedenster Nationen und Herkunft sowie zur Briefkorrespondenz der Gefangenen. Der Fokus reicht dabei von lokaler bis internationaler Betrachtung. Thematisiert werden auch sonst kaum beachtete Spezifika wie das Lagergeld, Gefangenenbibliotheken, mit Gefangenen angefertigte Tonaufnahmen sowie das kulturelle Lagerleben mit Theatern, Musik und eigenen Lagerzeitungen. Für den Numismatiker hervorzuheben ist der äußerst interessante Beitrag von Prof. Dr. Hubert Emmerig von der Universität Wien zum Lagergeld des Regensburger Kriegsgefangenenlagers im Ersten Weltkrieg. Einleitend geht der Autor natürlich auch auf allgemeine Fragen zum Kriegsgefangenenlagergeld ein. Warum gab es überhaupt Lagergeld? Wie kam es zu dessen Ausgabe? Welche Formen des Lagergelds gab es? Schließlich werden am Beispiel des bis dahin kaum noch bekannten Regensburger Kriegsgefangenenlagers dessen geldgeschichtlichen Belege und deren Verwendung dokumentiert. Alles in allem, ein gelungenes und lesenswertes Werk zu einem bislang von Historikern wenig beachteten Thema, das auch für den Numismatiker Erkenntnisgewinne und einen Blick über den Tellerrand ermöglicht. Überall im Buchhandel oder direkt über www.verlag-pustet.de (E-mail: bestellung@pustet.de), Tel. 0941/92022-321, Fax 0941/92022-330. Hans-Ludwig Grabowski #Europa #Deutschland #Geldgeschichte #Grabowski
- Kleingedrucktes auf Geldscheinen
Rainer Geike: Kleingedrucktes auf Geldscheinen 86 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 21 cm x 29,8 cm, Broschur, Gifhorn 2020, kolme k-Verlag. ISBN: 978-3-939386-83-4. Preis: 19 Euro. Im Buch „Falschgeld“ von Karlheinz Walz ist auf Seite 170 ein Ausschnitt eines 50-DM- Scheins abgebildet, auf dem der Text des üblichen Strafsatzes ins Lächerliche gezogen wird. Man kann sich gut vorstellen, dass dieser „falsche Fuffziger“ wohl kaum wegen des Satzes angehalten und zur Polizei gebracht wurde, denn wer liest denn schon gern „Kleingedrucktes“? Das trifft auf Vertragsanlagen wie offenbar auch auf Geldscheine zu. Jenes Kleingedruckte zu beachten, zu entdecken und zu analysieren und sich dafür zu begeistern, ist Anliegen des Autors. Professor Geike hat – wie wir schon auf der Umschlagseite seines neuen Buches sehen – den Straftext der alten 5-DM-Noten 1963/1980 unter die Lupe genommen. Interessant ist, wie das Buch entstanden ist: Das erfährt man im Vorwort, das zu lesen unbedingt empfohlen wird. Auf 85 Seiten des recht großen Buches in angenehmer Schriftgröße wird in 9 Kapiteln sehr viel geboten zu allen möglichen Aspekten jenes „Kleingedruckten“. Es fällt sehr schwer zu entscheiden, welche Themen hier besonders interessant für Sammler sein könnten. Das Buch beginnt mit der Definition des Kleingedruckten und erklärt auch die Mikroschrift und deren Bedeutung bei der Erhöhung der Fälschungssicherheit der Scheine. Es folgen weitere Aspekte, die untersucht werden, beginnend mit den Strafsätzen, dem Einlösungsversprechen und Gültigkeitshinweis. Dank hervorragender Abbildungen, die in hoher Qualität farbig gezeigt werden, gibt es viel zu entdecken, was man gewöhnlich übersieht, zumal recht viele deutsche und ausländische Scheine präsentiert werden, die ältere Sammler häufiger gesehen oder in der Hand hatten. Wahre Raritäten werden ebenfalls gezeigt mit verschiedenem „Kleingedruckten“. Was die „forum“-Scheine der DDR angeht, so sollte den jungen Leuten, für die die DDR schon längst Geschichte ist, noch Folgendes gesagt werden: Der Anblick des grünen 5-Mark-Scheins erweckt böse Erinnerungen an die letzten DDR-Jahre. Ähnliche Devisen-Ersatzscheine gab es auch in Polen, hier allerdings ab 0,01 Dollar, also 1 Cent. In der DDR hingegen lautete der kleinste Schein auf 50 Pfennig. Wechselgeld für DDR-Bürger gab es auch nicht. Hier nur ein echtes Beispiel: Eine Tafel „Nussbeißer“, die es heute noch bei ALDI gibt, kostete im Westen 79 Pfennig; im Intershop verlangte man 1,30 DM. Man musste 1,50 in Forum-Scheinen hinlegen und bekam die Tafel und als „Wechselgeld“ zwei Kaugummis oder winzige Schokoladen-Täfelchen. Nur ganz Schlaue kauften und gaben, nachdem die Kasse „geklingelt“ hatte und das Geld gebucht war, einen Forum-Schein 1 DM und dazu 30 Pfennig „bares Westgeld“. So wurden die DDR-Bürger noch im Intershop betrogen. Wer sich für Geldgeschichte und Hintergründe interessiert und neue Aspekte beim Sammeln von Papiergeld für sich entdecken möchte, wird dieses interessante, reich illustrierte Buch von der ersten bis zur letzten Seite lesen. Nicht wenige Leser werden beim Studium des Punktes 8.3. zum „Euro-Land“ überrascht sein, was sie nicht über die Geldscheine wissen, die wir seit 2002 in der Tasche haben. Man kann dem Verfasser gratulieren, dass er ein Detail bei Papiergeld unter so vielen Aspekten untersucht hat. Sicher werden einige Leser selbst Ideen zur Erweiterung des Themenkreises haben. Ad hoc fällt dem Verfasser dieser Zeilen ein, dass man auch „Sprachfehler“ auf Scheinen bei einer Neuauflage aufnehmen könnte. Auf Seite 47 ist ein 10-Marek-Schein 1917 aufgenommen. Hier ist „General-Gubernatorstwa […]“ richtig mit „G“ im Polnischen geschrieben, aber eine ganze Serie gibt es auch mit „J“. Bei polnischen Scheinen gibt es auch noch andere Auffälligkeiten dieser Art, aber die könnten ja in einer Neuauflage erwähnt werden? Auf der Rückseite des Buches ist übrigens ein kurzer Lebenslauf mit Schwerpunkt „Sammelgebiete“ und Veröffentlichungen des Verfassers zu finden. Wollen wir hoffen, dass Professor Geike noch viele gute Ideen hat, etwas zu seinen Gebieten zu publizieren. Falls es Beschaffungsprobleme im Buch- und Fachhandel gibt, kann hier gern die Firma BMV Mehlhausen helfen. Sie liefert das Buch für 19 € + 4,50 € Versandspesen (Einschreiben-Brief). Telefonische Bestellung leider nicht möglich. Bitte Postkarte oder E-Mail an: BMV Mehlhausen Florastraße 24 A D-13125 Berlin muenzversand-berlin@snafu.de Wolfgang J. Mehlhausen #Fachliteratur #Papiergeld #Weltbanknoten #Kleingedrucktes #Mehlhausen
- Katalog zum tschechischen Notgeld 1900 bis 1950
Pavel Hejzlar / Jindřich Holna: Nouzová papírová platidla na území Českolovenska 1900 – 1950 Notpapiergeld auf dem Gebiet der Tschechoslowakei 1900 – 1950 400 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Format 17 cm x 24 cm, Hardcover, 1. Auflage, Prag 2018, ISBN 978-80-270-4525-9 Preis: 900 CZK (entspricht rund 34,30 EUR ) Der bereits 2018 erschienene Katalog führt die Notgeldscheine Böhmens und Mährens von 1900 bis 1950 auf. Die meisten stammen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und aus den Jahren unmittelbar danach. Viele sind in deutscher Sprache verfasst und deshalb auch für deutsche Sammler interessant, weil sie aus den ehemaligen Sudentengebieten stammen. Bei der Zuordnung der Scheine gibt es immer wieder Probleme, weil Sammler diese nicht in Katalogen zum deutschen oder österreichischen Notgeld finden können. Jedem interessierten Sammler sei deshalb dieser sehr aufwendig recherchierte, komplett farbig mit Vorder- und Rückseiten bebilderte und bis auf Varianten und Detailabbildungen ausgeführte Katalog wärmstens empfohlen. Aufgeführt werden die amtlichen und privaten Ausgaben von rund 260 Orten (Asch bis Žiželice). Bewertungen erfolgten in zwei Erhaltungsgraden in Tschechischen Kronen. Bezogen werden kann der Katalog über die Firma Aurea Numismatika in Prag: Direktlink zum Buch im Shop: https://www.aurea.cz/katalog/literatura/bankovky-nase-uzemi/nouzova-papirova-platidla-na-uzemi-ceskoslovenska-1900-1950-ea1900 Tel. +420 604 273 741, +420 797 626 623 Internet: www.aurea.cz E-Mail: aukce@aurea.cz Hans-Ludwig Grabowski #Fachliteratur #Notgeld #Europa #Tschechien #Böhmen #Mähren #Grabowski
- Katalog zum tschechischen Notgeld 1848 bis 1850
Ludĕk Vostal / Jiří Ryant: Nouzové Penĕžní Poukázy v českých zemích v letech 1848 – 1850 Notgeldscheine in den tschechischen Ländern in den Jahren 1848 – 1850 408 Seiten, durchgehend schwarzweiß bebildert mit acht Seiten Farbtafeln im Anhang, Format 21 cm x 29,7 cm, Broschur, 1. Auflage, Brünn 2005, ISBN 80-903662-2-8 Preis: 990 CZK (reduziert 695 CZK, entspricht rund 26,50 EUR ) Der hier vorgestellte Katalog ist zwar schon 2005 erschienen, aber bis heute auch für deutsche Sammler von Interesse, da es immer wieder Fragen nach deutschsprachigen Notgeldausgaben aus der Revolutionszeit 1848 bis 1850 gibt, die auf Kreuzer lauten und aus Böhmen und Mähren stammen. Nach dem kurzen Teil zum österreichischen Papiergeld jener Jahre folgt eine sehr umfangreiche Katalogisierung der böhmischen und mährischen Notgeldscheine dieser Zeit alphabetisch von A wie Abertham bis Z wie Žitenice. Aufgeführt werden annähern 2400 Ausgaben von 757 Privatunternehmern und Institutionen in 315 Orten. Der in Tschechisch verfasste Katalog ist reich bebildert und nach Orten und Ausgabestellen (Emittenten) mit deren Ausgaben und Varianten in Tabellenform aufgebaut. Aufgeführt werden sowohl amtliche als auch private Ausgaben (mit Varianten), wobei diese in den deutsch bewohnten sog. Sudetengebieten in der Regel in deutscher Sprache verfasst waren. Die Bewertungen erfolgten in zwei Erhaltungsgraden in Tschechischen Kronen. Im Anhang gibt es neben einigen Farbtafeln mit Notgeldabbildungen auch Zusammenfassungen zum historischen Hintergrund in Deutsch und Englisch. Bezogen werden kann der Katalog über die Firma Aurea Numismatika in Prag: Direktlink zum Buch im Shop: https://www.aurea.cz/katalog/literatura/bankovky-nase-uzemi/nouzove-penezni-poukazky-v-ceskych-zemich-v-letech-1848-1850-ea1848 Tel. +420 604 273 741, +420 797 626 623 Internet: www.aurea.cz E-Mail: aukce@aurea.cz Hans-Ludwig Grabowski #Fachliteratur #Notgeld #Europa #Tschechien #Böhmen #Mähren #Grabowski
- Neuer Katalog zum Papiergeld von Erfurt
Brachmanski / Pappler / Staudt: Erfurter Papiergeld und geldähnliche Belege von 1813 bis 2001 206 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 14,8 cm x 21 cm, Hardcover, 1. Auflage, Erfurt 2020, ohne ISBN. Preis: 27,00 Euro Es ist immer wieder erstaunlich, was Regionalsammler für Spezialkataloge zu ihren Sammelgebieten publizieren. Der neue Katalog zum Erfurter Papiergeld sowie zu geldähnlichen Belegen der Thüringer Stadt lässt keine Wünsche offen, sowohl die Katalogisierung selbst, als auch die Bebilderung und den gesamten Aufbau betreffend. Nach einem Einleitungsteil mit Darstellung von Wasserzeichen, Erläuterung verschiedener Kontrollnummern-Typen und von Erhaltungsgraden beginnt der eigentliche Katalogteil mit dem Erfurter Blockadegeld von 1813. Die Festungsstadt Erfurt war zu dieser Zeit französische Garnison und wurde nach der Völkerschlacht bei Leipzig durch alliierte Truppen belagert. Napoleon hatte seine "Domäne Erfurt" nur einen Tag vor Beginn der Belagerung verlassen. In der Stadt herrschte Geldmangel und die Franzosen ließen Blockadegeld drucken. Das Erfurter Notgeld von 1917 bis 1923 nimmt den größten Umfang im Katalog ein. Beginnend mit den Ausgaben der Stadt, werden insgesamt 38 Emittenten mit ihrem Notgeld aufgeführt, von Kleingeldscheinen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, über Großnotgeld und Serienscheine bis hin zum Notgeld der Inflation und zu wertbeständigem Notgeld. Es folgen das Kriegsgefangenen-Lagergeld des Ersten Weltkriegs, Briefmarkengeld, in Erfurt gedruckte Reichsbanknoten, das Erfurter Freigeld (Wära) sowie geldähnliche Belege aus Papier (z.B. Spendenscheine, Bausteine, Gutscheine und Werbescheine). Auch die Zeit der DDR wird entsprechend berücksichtig. Hier beginnt der Katalog mit Hotelgeld und fährt fort mit einer Vielfalt von Gutscheinen Erfurter Firmen und Organisationen. Vergessen wurde auch nicht das Gefängnisgeld und alle sonstigen geldähnlichen Belege bis hin zu Schecks und Wechseln. Wichtig sind auch die Einleitungen zu den verschiedenen Gebieten und die vielen Detailangaben zu Varianten, Nummernkreisen usw. Bewertungen erfolgten, wo möglich, in zwei Erhaltungsgraden. Der neue Katalog zum Papiergeld von Erfurt ist beispielhaft gelungen. Ein großes Lob an die Autoren. Er kann allen Sammlern nur wärmstens empfohlen werden. Die Auflage ist aufgrund des regional begrenzten Themas natürlich begrenzt. Interessenten wenden sich bitte an folgende Kontaktadresse: Torsten Pappler Münzfachgeschäft Krämerbrücke 8 99084 Erfurt Tel. +49 (0) 361/ 6422873 Internet: www.muenzfachgeschaeft.de E-Mail: info@muenzfachgeschaeft.de Hans-Ludwig Grabowski #Fachliteratur #Notgeld #Deutschland #Thüringen #Grabowski
- Münzen & Sammeln, Ausgabe 2020/12
Die neueste Ausgabe 2020/12 der Zeitschrift "Münzen & Sammeln" enthält in ihrer festen Rubrik "Der Geldscheinsammler" wieder interessante Beiträge und Informationen. Im aktuellen Heft finden Sie u.a.: Aus privaten Sammlungen: 10.000 Ringgit von Brunei 2006 – Adieu, wir werden Dich vermissen! Leserpost Prägestempel, Klebemarken und Varianten in der Nummerierung 1 Pfennig der Reichsbankstelle Halle Weltbanknoten-Atlas Teil 152: Südafrika Das Geldwesen Transnistriens 1941 – 1944 Am 22. Juni 1941 begann mit dem „Unternehmen Barbarossa“ der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Im südlichen Bereich begannen die Kampfhandlungen der deutschen 11. Armee mit 100.000 Mann sowie die der rumänischen 3. und 4. Armee mit 200.000 Mann erst am 2. Juli. Bessarabien und die nördliche Bukowina (Buchenland), die erst am 26. Juni 1940 an den östlichen Nachbarn abgetreten werden mußten, um einen drohenden Einmarsch der Roten Armee zu verhindern, nahm Rumänien am 27. Juli 1941 wieder in Besitz. Die Rubelzahlungsmittel wurden zum Umrechnungskurs von einem Rubel zu einem Leu eingezogen. Doch bald brauchte es eigene Zahlungsmittel für die rumänisch verwalteten Gebiete. Die Bank der jüdischen Selbstverwaltung und die Kronen-Quittungen des Gettos Theresienstadt Als dann am 15. März 1939 die deutsche Wehrmacht die Rest-Tschechei besetzte und Hitler das Gebiet zum Protektorat Böhmen und Mähren erklärte, begann auch hier der Leidensweg der Juden. Kein Geringerer als Propagandaminister Joseph Goebbels regte die Errichtung eines sog. „Altersgettos“ für Reichsjuden an, das in Theresienstadt entstehen sollte. Mit der Öffnung der Bankschalter in den repräsentativen Räumen des Theresienstädter Rathauses wurde am 12. Mai 1943 mit der Getto-Krone (GK) die Geldwirtschaft eingeführt. Roggengeld und Roggenwertanleihen in der Weimarer Republik Im November 1923 hatte die Weimarer Republik zahlreiche Notgeld- und Inflationsphasen durchlebt. Die schwerwiegendste Phase gipfelte in einer Hyperinflation im Herbst 1923, die praktisch jeden Lohn oder Geldschein in kurzer Zeit wertlos machte. Euro-Souvenirscheine des Welterbe-Vereins Regensburg Der gemeinnützige Verein „Welterbe Kulturfonds Regensburg-die Förderer. e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, in bürgerschaftlichem Engagement zum Erhalt und zur Pflege Regensburger Baudenkmäler beizutragen. Seit 2018 finanziert der Verein einen Teil seiner Aktivitäten durch den Verkaufserlös von 0-Euro-Souvenirscheinen. Unsere Zeitschriften im Überblick Hier geht es zur Leseprobe der aktuellen "Münzen & Sammeln"! ePaper Hier können Sie ein ePaper-Abo abschließen oder auch Einzelhefte als ePaper in unserem Archiv erwerben. Hier finden Sie die "Münzen & Sammeln" in unserem ePaper-Shop! Readly – Unbegrenzt lesen Unsere numismatischen Fachzeitschriften finden Sie auch auf Readly! Auf Readly können Sie mehr als 4.700 Magazine für 9,99 € im Monat lesen, herunterladen und speichern. Hier geht es zu "Münzen & Sammeln"! Hans-Ludwig Grabowski #Literatur #Zeitschriften #Grabowski
- Grabowski: Katalog der 0-Euro-Souvenirscheine
Hans-Ludwig Grabowski (Michael Godeau, Benjamin Busch): Katalog der 0-Euro-Souvenirscheine 624 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 14,8 cm x 21 cm, Broschur, 2. Auflage, Regenstauf 2020, ISBN 978-3-86646-195-6. Preis: 29,90 Euro Alle Ausgaben aller Länder! Über 2000 verschiedene Motive! Einleitung in neun Sprachen! Mit sprachneutralem Katalogteil! Mit Index aller Ausgaben! Mit aktuellen Bewertungen in Euro! Lieferbar ab 12.11.2020! Das Sammelgebiet der 0-Euro-Souvenirscheine feiert in diesem Jahr schon seinen fünften Geburtstag und das Phänomen hat sich seit der ersten Auflage dieses Katalogs enorm verbreitet. Natürlich beinhaltet auch diese zweite Auflage wieder alle bis Redaktionsschluss (Ende September 2020) bekannt gewordenen Ausgaben aller Länder, farbig abgebildet und bewertet, mit Informationen zu den Auflagen und den verschiedenen Sicherheitsfäden. Waren in der Erstauflage des Sammler-Katalogs von 2018 noch rund 700 Motive erfasst, so gibt es mittlerweile über 2000 Motive der beliebten Euro-Souvenirscheine. Da sich bereits die Erstauflage des Katalogs zum Standardwerk entwickelt hat, erscheint nun die komplett überarbeitete zweite Auflage mit allen derzeit ausgegebenen Motiven im größeren Format und mit einem sprachneutralen Katalogteil, der leicht von allen Sammlern in verschiedenen Ländern genutzt werden kann. Um eine noch größere Anzahl an Sammlern direkt zu erreichen, sind alle wichtigen Angaben in der Einleitung auf Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Niederländisch, Italienisch, Finnisch und Slowakisch enthalten. Bearbeitet von Michael Godeau und Benjamin Busch. Hier geht es zur kostenlosen Leseprobe! Hier können Sie den Katalog über unseren Online-Shop bestellen! Hans-Ludwig Grabowski #Literatur #Europa #Deutschland #Grabowski
- Kostenlose Publikationen der Deutschen Bundesbank
Die Bundesbank gibt regelmäßig neue Publikationen heraus, die zum Teil auch für Numismatiker von Interesse sind. Das betrifft das Bank- und Geldwesen im Allgemeinen, aber z.B. auch Informationen zum Bargeld, gesammelte Vorträge zur Geldgeschichte oder Veröffentlichungen zu Stücken aus der Sammlung der Bundesbank oder zu Münzfunden. Die Publikationen und Medien der Deutschen Bundesbank werden kostenlos abgegeben und sind nicht für den gewerblichen Vertrieb bestimmt! Kontakt: Deutsche Bundesbank Kommunikation Wilhelm-Epstein-Straße 14 60431 Frankfurt am Main Oder ganz einfach im Internet über das Bestellportal der Bundesbank. Melden Sie sich im Bestellportal an; registrierte Kunden können ihre Bestellungen und die Liefertermine einsehen. Link zum Bestellportal. Hans-Ludwig Grabowski/Hans-Georg Glasemann Abb. Deutsche Bundesbank #Literatur
- Broschüre zum Bundesbank-Bunker Cochem
Antonia Mentel: Bundesbank Bunker Cochem Deutschlands geheimes Milliardenreich im Kalten Krieg 64 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 10,5 cm x 14,8 cm, Broschur, Berlin 2019. ISBN: 978-3-946438-05-2. Preis: 5,– Euro Bereits im letzten Herbst erschien eine Broschüre über die Geschichte der einst streng geheimen, atombombensicheren und gut getarnten Bunkeranlage in den Moselhängen von Cochem, in der während des Kalten Kriegs von 1964 bis 1988 insgesamt 15 Milliarden D-Mark der sog. Ersatzserie BBk II eigelagert waren. Die sollten im Krisen- und Kriegsfall die damalige DM innerhalb von nur 14 Tagen komplett ersetzen. Dabei ging man auch von einem Szenario aus, in dem der Gegner Falschgeld in Umlauf bringen könnte. Über Jahrzehnte gehörte der Bundesbank-Bunker zu den best gehüteten Geheimnissen der Bundesrepublik. Für die Ersatzserie hatte man Entwürfe des Grafikers Max Bittrof genutzt. Die Autorin, seit 2018 Museumsleiterin des Bunkers, gibt einen Überblick über die Geschichte der Anlage von der Bauzeit in den 1960er Jahren bis hin zur heutigen Dokumentationsstätte. Der Leser erfährt dabei interessante Details vom Werden der Anlage bis hin zur Vernichtung der Scheine. Illustriert ist die Broschüre mit seltenen Schwarzweiß- und Farbfaufnahmen und natürlich darf auch ein Übersichtsplan der insgesamt 1500 m² großen Bunkeranlage nicht fehlen, die durch zwei Zweckgebäude getarnt in einem Wohngebiet liegt. Heute können sich Besucher in einem der Gebäude, das als Hotel dient, einquartieren und natürlich auch bei einer Führung durch den Bundesbank-Bunker auf Erkundungs-Tour gehen. Interessenten wenden sich bitte direkt an: Bundesbank Bunker Cochem, 56812 Cochem-Cond, Am Wald 35, Tel. 02671/9153540, Internet: www.bundesbank-bunker.de, E-Mail: info@bundesbank-bunker.de. Hans-Ludwig Grabowski #Literatur #Europa #Deutschland #Bundesbank #Grabowski
- Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 – Neue 22. Auflage 2021
Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine 928 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Format 14,8 cm x 21 cm, Hardcover, 22. Auflage, Regenstauf 2021, ISBN 978-3-86646-183-3. Preis: 39,90 Euro Mit der 21. Auflage entstand ein völlig neuer Katalog zu den deutschen Banknoten ab 1871, der von der International Bank Note Society IBNS als „2018 BOOK OF THE YEAR“ ausgezeichnet wurde. Erstmals war die Katalogisierung streng nach historischen Epochen erfolgt. Gleichzeitig wurde eine neue Nummerierung mit eigenen Nummernkreisen für die verschiedenen Sammelgebiete eingeführt. Das fanden viele Sammler gut, andere aber nicht. Man kann es eben nicht allen recht machen. Offensichtlich wünscht sich aber eine Mehrheit der Sammler eine Trennung in Haupt- und Nebengebiete, was nachvollziehbar ist, dem bislang Gewohnten entgegenkommt und unnötiges Blättern erspart. Die eigenen Nummernkreise machen es möglich, dass wir den Katalog mit der neuen 22. Auflage wieder mit dem zusammenhängenden Hauptsammelgebiet der deutschen Banknoten vom Kaiserreich bis zum Euro beginnen und dann in einer sinnvollen Abfolge die weiteren Sammelgebiete von den deutschen Länderbanknoten über die Ausgaben der ehemaligen deutschen Kolonien und Besatzungsausgaben bis hin zu den deutschen Nebengebieten, wie Danzig und Memel, folgen lassen, ohne dass dies Änderungen in der Nummerierung selbst mit sich bringen würde. Neben Korrekturen, die in Anbetracht einer komplett neu erstellten Vorgängerauflage fast unvermeidbar waren, wurde der Katalog umfangreich überarbeitet. Die Aufnahme zusätzlicher Anmerkungen, weiterer Entwürfe und besserer Abbildungen sowie einer Konkordanzliste aller aufgeführten Ausgaben mit Katalogreferenzen zu der alten Nummerierung von Rosenberg/Grabowski und zu den Standard-Katalogen „World Paper Money“ runden diese neue Auflage ab. Die Konkordanzliste findet man übrigens auch in unserem Online-Magazin für Geldscheinsammler mit kostenlosem wöchentlichen Newsletter: https://www.geldscheine-online.com/katalog. Neu aufgenommen wurden die Notgeldausgaben der Reichsbankstellen von 1920 und die Sonderausgaben des Winterhilfswerks aus den Jahren 1934 bis 1938, die jeweils zum Tag der „Machtergreifung“ erschienen. Außerdem wurden eine Reihe von Preiskorrekturen vorgenommen. In der neuen Hardcover-Ausführung, mit über 900 Seiten und mit fast 1,2 kg Gewicht, setzt der neue Katalog bislang unerreichte Maßstäbe. Hier geht es zur kostenlosen Leseprobe! Hier können Sie den Katalog über unseren Online-Shop bestellen! Hans-Ludwig Grabowski #Literatur #Europa #Deutschland #Grabowski












