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Aus privaten Sammlungen: Nicht ausgegebene Note zu 1000 Litu der Lietuvos Bankas von 1991

Am 11. März 1990 erklärte Litauen als erste Sowjetrepublik seine Unabhängigkeit, die jedoch von der Führung in Moskau bis September 1991 nicht anerkannt wurde. Am 21. Dezember 1991 wurde die Sowjetunion aufgelöst und die letzten ehemals sowjetischen und dann russischen Truppen verließen 1993 das Land.

Die eigenständige Währungsgeschichte der zweiten litauischen Republik begann im August 1991 mit Talonas-Scheinen in Nennwerten von 0,10 bis 500 Talonas, die als Übergangs-währung parallel zum russischen Rubel kursierten. Ebenfalls mit Datum von 1991 bereitete die Lietuvos Bankas dann eine komplette Notenserie in der neuen Litu-Währung mit Nennwerten von 10 bis 1000 Litu vor, die bis auf die höchsten Werte zu 500 und 1000 Litu am 25. Juni 1993 in Umlauf kamen. Diese beiden Scheine wurden wegen unzureichender Sicherheitsmerkmale bei diesen hohen Nominalen nie ausgegeben. Auch ein mit Datum 1994 gedruckter Hunderter kam aus den gleichen Gründen nicht in Umlauf. Der Großteil der Auflage von 9,5 Millionen Tausendern wurde vernichtet, die Bank behielt einen Restbestand von 19.903 Scheinen. 2017 verkaufte die Bank dann insgesamt 5.000 Faltblätter mit den nicht ausgegeben Scheinen zu 100, 500 und 1000 Litu an Händler und Sammler.


Aus der Sammlung Hans-Ludwig Grabowski:


Litauen, Lietuvos Bankas:

Nicht ausgegebene Banknote zu 1000 Litu von 1991 (1993)


Vorderseite: Porträt des litauischen Komponisten und Kunstmalers Miklojus Konstantinas Čiurlionis (1875 – 1911) und Staatswappen (gepanzerter Ritter zu Pferd mit gezogenem Schwert und Wappenschild).

Rückseite: Fragment seines Gemäldes „Königsgeschichte“.

Wasserzeichen: Staatswappen.

Format: 135 mm x 65 mm


Katalogreferenzen:

LIT-52a (SCWPM)


Hans-Ludwig Grabowski


Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

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