Leserpost: Motiv eines Notgeldscheins

im Zusammenhang mit einem kulturhistorischen Projekt bin ich auf einen Eintrag gestoßen, der auf einen Notgeldschein von 1923 verweist. Dahingehend lautet meine Anfrage, ob der Schein bekannt ist und wo ich ihn ggf. erwerben könnte.


Zitat:


„Auf einem Notgeldschein aus der Zeit der Inflation von 1923 ist im Bild festgehalten, wie ein Schulbub auf dem Grenzstein seine Pritsche empfängt mit dem Spruch: „Die Waldgrenz soll die Jugend merken, die Pritsche hilfts Gedächtnis stärken. Der Tag ist wieder kommen an, pritsch Meisterpritsch, wo wir großen Umgang han, pritsch Meister pritsch. Mit Trommeln und mit Pfeifenklang, so ziehen wir der Grenz entlang, pritsch Meisterpritsch, pritsch Meisterpritsch.“

M. Dreyer


Quelle: Walter Eitelmann, Rittersteine - 2005, S. 119.











Antwort der Redaktion:

Sie fragten nach einem skurrilen Motiv auf einem Notgeldschein.

Das gibt es tatsächlich, und zwar auf den Rückseiten der Notgeldscheine der Stadt Kaiserslautern in der Pfalz zu:

20 Millionen Mark vom 10.9.1923







10 Billionen Mark vom 10.10.1923








Hans-Ludwig Grabowski

Mit herzlichem Dank an Dr. Rainer Albert

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