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Lexikon: Geklebte Papierbahn


Bei der Papierherstellung kann es zum Reißen der Papierbahn kommen, die wieder zusammengeklebt wird, um ein Weiterlaufen durch die Maschine zu ermöglichen. Diese Klebelinie, die durch das Übereinanderliegen der beiden Papierenden dicker ist, befindet sich dann später in einem der geschnittenen Bogen.


Geklebte Papierbahn: Notgeldschein der Stadt Fürth zu 1 Million Mark vom 25. August 1923, gedruckt über eine Klebestelle der Papierbahn, Druckformat 178 mm x 84 mm.



Meist werden diese Bogen im Papierstapel oder bei der Verarbeitung entdeckt und aussortiert, doch kommt es auch vor, das fertige Scheine eine solche Klebestelle aufweisen.

In Wasser gelegt, lösen sie sich in zwei Hälften auf, wovon die eine dann die Überlappung ohne Druck zeigt. Sie bildet eine Abnormität, die von Sammlern gesucht ist.


Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski

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