top of page

Diese Website durchsuchen

3698 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Teutoburger Münzauktion 171 vom 10.-14. März 2026: Vorschau auf den Banknoten-Teil

    Die erste Borgholzhausener Auktion im neuen Jahr findet dieses Mal vom 10.-14. März 2026 statt. Es werden wieder 3 Kataloge: Teil I  am 10. März ist ein umfangreicher Goldkatalog mit Münzen und Medaillen ab der Antike und vielen historischen Raritäten besonders im altdeutschen Bereich, aber auch viel Anlagegold aus aller Welt, sowie Schmuck. Teil II  vom 11.-13. März ist der Hauptteil mit China & Südostasien (insbesondere die Sammlung Bernhard Rhode, Hamburg), antiken Münzen, Weltmünzen, einer großen Serie Habsburgische Erblande und Österreich, altdeutschen Talern und Teilstücken (besonders Brandenburg-Preußen, Hessen und Sachsen), thematischen Medaillen, einer großen Auswahl Reichskleinmünzen und Reichssilbermünzen, Weimarer Republik etc. bis zur Bundesrepublik und wiederum einer großen Serie Proben und Verprägungen. Der numismatische Teil endet wie immer mit großen Lots und Sammlungen, die zum Stöbern einladen. Hier sind echte Fundgruben für Sammler und auch Händler, eine ausgiebige Besichtigung wird empfohlen. Zum Abschluss des Hauptkataloges kommen Orden und Ehrenzeichen, Militaria (besonders Blankwaffen) und div. Kleinantiquitäten zur Versteigerung. Teil III  am 14. März ist ein Sonderkatalog für Banknoten und Briefmarken . Hier finden Sie bei den Banknoten eine bedeutende Sammlung altdeutscher Taler-Scheine und Reichsbanknoten, aber auch tolle Serien der Bundesrepublik. Die Briefmarken sind vor allem mit guten deutschen Einzellosen, Sammlungen und Nachlässen vertreten. Hier geht es direkt zur Banknotenauktion: https://www.teutoburger-muenzauktion.de/en/search/12593/page/1/?lot_range=4001-5000 Eine kleine Auswahl aus dem Banknotenteil: Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 100 Mark 1.1.1876. KN. 7-stellig rot, Serie d. III- / IV+, Einriss, Nadelstiche u. stockfleckig Rosenberg 4c. Grabowski DEU-1c. Pick 10. Schätzpreis: 15.000 EUR Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 50 Mark 5.1.1899. Serie A. III / III- Rosenberg 19. Grabowski DEU-51. Pick 7. Schätzpreis: 15.000 EUR Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945 500 Rentenmark 1.11.1923. Serie A, 3x perforiert „DRUCKPROBE“. I / I-, winz. Fleck, äußerst selten Rosenberg 160. Grabowski DEU-205. Pick 167. Schätzpreis: 15.000 EUR Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsche Auslandsbanken, China/Kiautschou, Deutsch-Asiatische Bank 1907-1918 100 Dollar 1.7.1914. Filiale Peking. KN. 01154. Nicht ausgegeben ! I / I- Rosenberg 1038. Grabowski DAB-40. Pick S277. Schätzpreis: 15.000 EUR Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsche Auslandsbanken, China/Kiautschou, Deutsch-Asiatische Bank 1907-1918 5 Tael 1.3.1907. Filiale Peking. II Rosenberg 1034. Pick S280. Grabowski DAB-36. Schätzpreis: 10.000 EUR Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsche Auslandsbanken, China/Kiautschou, Deutsch-Asiatische Bank 1907-1918 200 Dollar 26.7.1913. Filiale Peking. KN. 12484. Nicht ausgeben ! II Rosenberg 1037. Grabowski DAB-39. Pick S-. Schätzpreis: 10.000 EUR Banknoten, Altdeutschland, Hessen-Homburg Banknote, 10 Gulden 1.1.1855. Landgräflich Hessische Concessionierte Landesbank 1855. Lit. A, Ser. II. III- / IV+, Nadelstiche Grabowski/Kranz 169. Pick S292. Schätzpreis: 10.000 EUR Hier geht es direkt zur Banknotenauktion: https://www.teutoburger-muenzauktion.de/en/search/12593/page/1/?lot_range=4001-5000 Teutoburger Münzauktion GmbH https://www.teutoburger-muenzauktion.de/de/ E-Mail: info@teutoburger-muenzauktion.de Tel.: 05425/930050

  • Gärtner-Auktion 64: Vorschau auf den Banknotenteil der Online-Auktion am 23. Februar 2026

    Ein neues Jahr hat begonnen und mit ihm die Vorfreude auf besondere Entdeckungen. Für Sammler liegt darin oft ein eigener Zauber: die Hoffnung auf das lange Gesuchte und die Offenheit für das Unerwartete. Mit der 64. Auktion vom 23. bis 27. Februar 2026 wird Ihnen in acht Katalogen die Vielfalt des Sammelns eröffnet. Hier geht es direkt zum Banknotenteil der Online-Auktion 64: https://www.biddr.com/auctions/gaertner/browse?a=6716 Vorschau auf den Banknotenteil Am 23. Februar 2026 werden im Rahmen der Auktion 64 des bekannten Auktionshauses Christoph Gärtner Münzen und Banknoten versteigert, wie üblich gibt es eine grosse Auswahl sowohl internationaler als auch deutscher Scheine mit vielen Höhepunkten. Das Angebot umfasst über 700 Lose, so dass für jeden etwas dabei ist. Los geht es mit den ausländischen Banknoten und schon die vierte Position bringt das erste Highlight, Algerien P. 96s 1000 Francs 1945 in fast unzirkuliert mit 800 Euro Taxe, gefolgt von zwei weiteren seltenen algerischen Scheinen (Lose 1006 und 1007). Los 1006: Algeria: 100 Francs 24.5.1945, P. 115, XF Schätzpreis: 500 EUR Los 1007: Algeria: 500 Francs 8.2.1956, P. 116a, XF-AU Schätzpreis: 800 EUR Nach einer Reihe guter Scheine, wie Belgisch Kongo 1000 Francs 1958 Specimen (Los 1037) und seltenen Scheinen der Tschechoslowakei folgt eine umfangreiche Sammlung dänischer Banknoten, bei der es schwer fällt, eine Auswahl der grossen Seltenheiten vorzustellen, denn es gibt viele. Hervorzuheben sind beispielsweise die Nummern 1078 (4 Rigsdaler Specie 1798, P. A37, Taxe 14.000 Euro), 1087 (10 Rigsdaler 1860, P. A63a, Taxe 12.500 Euro), 1090 (50 Kroner 1907, P. 8a, Taxe 20.000 Euro) und 1091 (100 Kroner 1907, P. 9a , NICHT entwertet, mit Startpreis 25.000 Euro). Fast alle Noten sind durch PMG gegradet. Los 1037: Belgian Congo: 1000 Francs 15.7.1958, SPECIMEN, P. 35 s, AU Schätzpreis: 250 EUR Los 1078: Denmark : Danish-Norwegian Specie Bank, 4 Rigsdaler Specie 1798, Koebnhavn, PMG 20, Splits, Paper Damage, P. A37 Schätzpreis: 14.000 EUR Los 1087: Denmark : 10 Rigsdaler 1860, PMG 20, P. A63a Schätzpreis: 12.500 EUR Los 1090: Denmark : 50 Kroner 1907, PMG 30, Stains, P. 8a Schätzpreis: 20.000 EUR Los 1091: Denmark : 100 Kroner 1905, PMG 30, P. 9a Schätzpreis: 25.000 EUR Ägypten ist dann beispielsweise vertreten mit einem 50 Piastres color Trial von 1914 mit einer Ansicht der Sphinx mit 500 Euro Ausruf. Nach einer schönen Serie ungarischer Noten und einer Sammlung von Banknoten Ex-Jugoslawiens (Mit Seltenheiten Mazedoniens und Sloweniens), folgt Norwegen, ebenfalls fast alles PMG gegradet, umfassend alleine drei verschiedene Thor Møhlen -Noten (Lose 1268, 1269, 1270) und viele Topraritäten des skandinavischen Landes, wie beispielsweise das Los 1286, 100 Kroner 1944, Pick 22b mit einem Ausruf von 4.000 Euro. Los 1268: Norway: 20 Rixdaler Croner 1695, PMG 45, Talon added from another note (not graded), P. A2 (M) Schätzpreis: 5.000 EUR Los 1269: Norway: 50 Rixdaler Croner 1695, PMG 55, Previously mounted, annotation, Talon added from another note (not graded), P. A4 (M) Schätzpreis: 6.000 EUR Los 1270: Norway: 100 Rixdaler Croner 1695, PMG 50, Paper Damage, Previously mounted, Talon added from another note (not graded), P. A5a (M) Schätzpreis: 6.500 EUR Los 1286: Norway: 100 Kroner 1944, PMG 35, P. 22b Schätzpreis: 4.000 EUR Es folgen Einzelscheine und Sammlungen aus Russland, bevor dann die deutschen Scheine an die Reihe kommen. Auch hier viele gefragte und seltene Ausgaben, so beispielsweise eine in mehrere Lose aufgeteilte Spezialsammlung DDR und als Highlight des Deutschland-Teils die Losnummer 1578, Deutsch Asiatische Bank Filiale Kiautschou, 1 Dollar 1907 mit einer Taxe von 7.500 Euro. Los 1578: Kolonien: Deutsch-Asiatische Bank, 1 Dollar 1.3.1907, stark gebrauchtes gelaufenes Exemplar, Mitte ca, 5 mm großes Loch, rechts und links Einrisse, Rs. diverse chinesische Notizen und Stempel. Sehr selten, Grab. DAB-2a. Schätzpreis: 7.500 EUR Das Notgeld am Ende des Banknotenteils umfasst eine in mehrere Lose aufgeteilte Spezialsammlung Baiersbronn mit vielen Billionen und unedierten Scheinen. Eine im Ganzen sehr gehaltvolle Auktion, die das Interesse der internationalen Sammlerschaft erreichen wird. Hier geht es direkt zum Banknotenteil der Online-Auktion 64: https://www.biddr.com/auctions/gaertner/browse?a=6716 Pressemitteilung Wir freuen uns einen Besichtigungstermin für Sie reservieren zu können. Wenn Sie uns vorab ein ausgefülltes Besichtigungsformular zusenden, können wir die Lose bereits für Sie vorbereiten. Besichtigungstermine außerhalb unserer Öffnungszeiten sind nach vorheriger Absprache möglich. Auktionshaus Christoph Gärtner Tel +49 - (0)7142 - 789400 Fax +49 - (0)7142 - 789410 https://www.auktionen-gaertner.de/de info@auktionen-gaertner.de

  • Lexikon: Maschinenproben

    Maschinenproben sind Drucke von Maschinen, die für den Wertpapierdruck vorgesehen sind. Man verwendet dabei oft Klischeezusammenstellungen, die den vorgesehenen Originalen sehr ähnlich sind. Beispiele: Das US Bureau of Engraving and Printing bestellte für den Druck von US-Banknoten Druckmaschinen in Würzburg, auf denen vor deren Versand Maschinenproben mit Klischees des Bureau of Engraving and Printing gedruckt wurden; in Dänemark wurden vor dem Druckbeginn später kursierender Noten Maschinenproben von Test-Platten hergestellt, die in Sammlerhänder kamen; in Deutschland stellte die Bundesdruckerei Maschinenproben zu Banknoten der sog. Gemäldeserie her, die ebenfalls in geringer Zahl auf den Sammlermarkt kamen. Einseitige Maschinenprobe der Bundesdruckerei zu 10 DM der Deutschen Bundesbank von 1960 (Gemäldeserie). Einseitige Probebanknote (Maschinenprobe) der Bundesdruckerei mit Nennwert 100 zur "Gemäldeserie" von 1960. Einseitige Maschinenprobe des VEB Deutsche Wertpapierdruckerei Leipzig ähnlich den Banknoten der Serie 1964 der Deutschen Notenbank. Auch die von Wertpapierdruckereien hergestellten banknotenähnlichen Fantasiedrucke (Werbenoten), die die Qualitätsarbeit und Sicherheitsmerkmale dokumentieren sollen, kann man als Maschinenproben bezeichnen. Im Unterschied zu echten Druckproben von später verausgabten Banknoten sind Maschinenproben also banknotenähnliche Drucke, um die Leistungsfähigkeit von Druckmaschinen und Druckereien zu belegen. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abbildungen: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte

  • Geldscheinporträts: Idi Amin – Der „Schlächter von Afrika“

    Reihe zu Porträts bedeutender Persönlichkeiten auf Geldscheinen. ​Geburtsname: Idi Awo-Ongo Angoo Zur Person: Militär, Präsident, Diktator ​Nationalität: Ugandisch ​Lebensdaten: um 1925 – 16. August 2003 ​Geburtsort: Koboko (Uganda) ​Sterbeort: Dschidda (Saudi-Arabien) Idi Amin auf Staatsbesuch in Israel, 11. Juli 1971, Dan Hadani Collection, Pritzker Family National Photography Collection, Nationalbibliothek Israel. Viele verbinden die postkolonialen Staaten Afrikas mit Gewalt und politischem Chaos. Auch die Geschichte Ugandas scheint zunächst nur als eine Episode in einer langen Folge von politischen Katastrophen. Als prägendste Figur gilt der „Schlächter von Afrika“ Idi Amin, dessen Grausamkeiten in west­lichen Medien mit einer Mischung aus Entsetzen und Faszination beschrieben werden. Aber auch seine Biografie ist lehrreich, da sie eng mit der politischen Geschichte und den Verstrickungen des kolonialen und nachkolonialen Ugandas verbunden ist. Idi Amin wurde um 1925 nahe der Grenze zum Sudan und Kongo geboren. 1946 trat er in die „King’s African Rifles“, die britische Kolonialarmee, ein. Dort war er an Einsätzen gegen Rebellionen in Somalia und Kenia beteiligt. Amin stieg – wohl auch wegen seiner Grausamkeit und fehlenden Hemmungen – schnell auf und hatte bald den höchstmöglichen Rang für Afrikaner inne. 1962 wurde Uganda unabhängig. Idi Amin fand rasch seinen Platz in der ersten Regierung. Unter dem Premierminister Milton Obote wurde er Oberkommandant über die Streitkräfte des neuen Staates. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten suchte Obote Unterstützung im sozialistischen Lager – sehr zum Missfallen der einstigen Kolonialmacht. Britische und israelische Militärberater begannen, Amin zu stärken. Obote wurde repressiver und versuchte, seine Macht zu sichern. 1970 degradierte er Amin, seinen ranghöchsten Militär. Doch die Lage war bereits außer Kontrolle geraten. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung war zu groß und sein Konkurrent Amin zu mächtig. Im Januar 1971, angeblich mit Unterstützung von britischen Geheimdiensten, putschte Idi Amin sich an die Macht. Auch die C.I.A. soll Amin in den 1970er Jahren mit Bomben und Ausrüstung versorgt und sich an militärischen Operationen beteiligt haben. Der militärische Coup-d’Etat verlief weitestgehend friedlich – die Jahre danach umso blutiger. Idi Amin reagierte auf Widerstand und wirtschaftliche Spannungen mit einem hohen Maß brutaler Willkür. Er ließ zehntausende indischstämmige Ugander ausweisen, vermeintliche Gegner wurden gefoltert und ermordet. Das Militär besetzte er entlang ethnischer Linien, wobei er besonders Gruppen aus dem Nordwesten des Landes bevorzugte. Geregelte staatliche Herrschaft gab es kaum mehr. Bis zu 500.000 Menschen starben unter Amins Herrschaft eines gewaltsamen Todes. Idi Amin erlangte als „Schlächter von Afrika“ traurige Bekanntheit – besonders Erzählungen über dessen grausame Folter- und Mordmethoden. Noch heute können Amins Folterkammern besichtigt werden. Bank of Uganda: 50 Shillings ohne Datum (1973), Vorderseite mit Porträt des Diktators Idi Amin in Uniform. Das Porträt von Amin wurde mit der Serie 1979 durch das Bankgebäude ersetzt. Bank of Uganda: 50 Shillings ohne Datum (1973), Rückseite mit Nalubaale-Staudamm und Wasserkraftwerk an den Owen-Fällen. Uganda fiel fast vollständig in die Sub­sistenzwirtschaft zurück, Korruption und Erpressung wurden zur Regel. Nach und nach verlor Amin auch außenpolitisch den Rückhalt. Er wandte sich von Israel, das ihn anfangs unterstützt hatte, ab und suchte stattdessen die Nähe zu Muammar al-Gaddafi und der arabischen Welt. Die USA schlossen ihre Botschaft 1973. Nachdem 1976 eine Air-France-Maschine von der Volksfront zur Befreiung Palästinas und einem Kommando der deutschen Revolutionären Zellen nach Entebbe in Uganda entführt wurde und die Befreiung israelischer Geiseln durch israelische Spezialtruppen („Operation Entebbe“) durch die Armee Idi Amins behindert wurde, schloss auch Großbritannien seine Botschaft. Das Regime war bereits dem Zerfall nahe, als Idi Amin 1978 den Befehl zur Invasion Tansanias gab. Den darauffolgenden Gegenoffensiven der tansanischen Truppen hielt Amins Armee nicht lange stand. Im April 1979 war die Hauptstadt Kampala eingenommen. Idi Amins Herrschaft war beendet. Er floh nach Libyen und in den Irak, bis er auf Einladung des saudischen Königshauses luxeriös in Dschidda lebte, wo er am 16. August 2003 starb. Er hinterließ mehrere Dutzend Kinder von vielen verschiedenen Frauen. Einer strafrechtlichen Verfolgung war er nie ausgesetzt. Elias Heindl Literatur/Quellen: Sathyamurthy, T. V. (1986): The Political Development of Uganda 1900–1985. Vermont: Gower Publishing Schlichte, Klaus (2011): Die zwei Leben des Idi Amin. In: Thomas Großbölting, Rüdiger Schmidt (Hrsg.): Der Tod des Diktators. Ereignis und Erinnerung im 20. Jahrhundert.  Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 239–251 Paper Cites C.I.A. Aid To Amin's Army in 70's ; New York Times, 17. Dezember 1986, aufgerufen über: www.nytimes.com/1986/12/17/world/paper-cites-cia-aid-to-amin-s-army-in-70-s.html (zul. am 12.08.2025)

  • Aus privaten Sammlungen: 5000 Tenge von Kasachstan aus dem Jahr 1998

    Die Republik Kasachstan ist ein Binnenstaat, der größtenteils in Zentralasien liegt, wobei ein kleiner Teil in Osteuropa liegt. Kasachstan ist flächenmäßig das neuntgrößte Land der Welt. Es grenzt im Norden und Westen an Russland, im Osten an China, im Südosten an Kirgisistan, im Süden an Usbekistan und im Südwesten an Turkmenistan und hat eine Küste am Kaspischen Meer. Die Hauptstadt ist Astana, während die größte Stadt und das führende Kultur- und Handelszentrum Almaty ist, das bis 1997 die Hauptstadt war. Kasachstan ist seit der Altsteinzeit besiedelt. Das kasachische Territorium war ein wichtiger Bestandteil der eurasischen Handelsroute durch die Steppe, dem Vorläufer der Seidenstraßen. Archäologen glauben, dass Menschen das Pferd erstmals in den weiten Steppen dieser Region domestiziert haben. Die Hauptwanderung der Turkvölker fand zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert statt, als sie sich über den größten Teil Zentralasiens ausbreiteten. Das Gebiet wurde von verschiedenen Völkern beherrscht, darunter auch von den Mongolen. Nach der Teilung des Mongolischen Reiches im Jahr 1259 wurde das Gebiet, das später zum heutigen Kasachstan wurde, von der Goldenen Horde, auch bekannt als Ulus von Jochi, beherrscht. Während der Zeit der Goldenen Horde entstand unter der herrschenden Elite eine türkisch-mongolische Tradition, in der die turkifizierten Nachkommen Dschingis Khans den Islam annahmen und weiterhin über das Land herrschten. Im 15. Jahrhundert entstand infolge der Auflösung der Goldenen Horde das Kasachische Khanat. Im frühen 16. Jahrhundert verwandelten die Kasachen das Khanat in ein Nomadenreich, das sich über die Steppen östlich des Kaspischen Meeres und nördlich des Aralsees bis zum Oberlauf des Irtysch und den westlichen Ausläufern des Altai-Gebirges erstreckte. Im Jahr 1822 wurde die Institution des Khanats unter den kasachischen Horden abgeschafft, was 1824–1827 zum Aufstand von Sultan Qasym führte. Der letzte Versuch, das Khanat wiederherzustellen, wurde von Sultan Kenesary Qasymov angeführt, der sich 1837 zum Khan erklärte und bis zu seinem Tod 1847 einen bewaffneten Kampf gegen die russischen Behörden führte. Im 19. Jahrhundert begann das Russische Reich, seinen Einfluss auf Zentralasien auszuweiten. Nach dem Zusammenbruch der Zentralregierung in Petrograd im November 1917 erlebten die Kasachen eine kurze Phase der Autonomie (die Alash-Autonomie), bevor sie schließlich der Herrschaft der Bolschewiki unterworfen wurden. Am 26. August 1920 wurde die Kirgisische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik innerhalb der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) gegründet. Die Kirgisische ASSR umfasste das Gebiet des heutigen Kasachstan und wurde im Juni 1925 in Kasachische ASSR umbenannt. Kasachstan erklärte am 25. Oktober 1990 seine Souveränität innerhalb der Sowjetunion. Nach dem gescheiterten Putschversuch vom August 1991 in Moskau erklärte das Land am 16. Dezember 1991 seine vollständige Unabhängigkeit und war damit die letzte Sowjetrepublik, die diesen Schritt vollzog. Kasachstan verwendete noch den russischen Rubel als Währung, als Russland im Juli 1993 mit nur dreitägiger Vorankündigung eine neue Landeswährung einführte. Dies führte dazu, dass alte sowjetische Banknoten nach Kasachstan strömten, was zu Preissteigerungen und Produktknappheit führte, da die Menschen mit den schnell an Wert verlierenden Banknoten alles kauften, was sie konnten. Um die Kontrolle über seine Wirtschaft zurückzugewinnen, gab Kasachstan am 15. November 1993 eine eigene Währung mit einem Kurs von 500 Rubel zu einem Tenge heraus. Die erste Serie umfasste Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 тиын (tiyn) sowie 1, 3, 5, 10, 20, 50 und 100 теңге (tenge). Die neue Banknotendruckerei der Nationalbank von Kasachstan wurde im Juni 1995 in Almaty eröffnet und übernahm anschließend die Produktion der Banknoten des Landes von Harrison & Sons. Von 1993 bis 2003 wurde die al-Farabi-Serie in den Stückelungen 200 (1993), 500 (1994), 1000 (1994), 2000 (1996) und 5000 (1998) eingeführt. Die in diesem Beitrag vorgestellte 5000-Tenge-Banknote aus dem Jahr 1998 ist inzwischen für Sammler die seltenste und teuerste aller kasachischen Banknoten. Objekttyp: Banknote Sammlung: Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Kasachstan Emittent: ҚАЗАҚСТАН ҰΛТТЫҚ БАНКІ (Nationalbank von Kasachstan) Nominal: 5000 Tenge Datierung: 1998 Vorderseite: Kasachischer Text. Der muslimische Gelehrte Abu Nasr Muhammad al-Farabi mit Turban in der Mitte, oben links das Staatswappen. Der Nennwert in Worten, darunter 5000, darunter Tenge, darunter zwei stilisierte Schneeleoparden rechts. Ein breiter gefensterter Sicherheitsfaden rechts mit dem entmetallisierten Schriftzug „Қазақстан“. Zahlreiche geometrische Muster und die Wertzahl „5000“ wiederholen sich diagonal im Hintergrund. Ein Registrierungsmerkmal unten in der Mitte links. Rückseite: Kasachischer Text. Das Mausoleum von Hodscha Ahmen Yassavi in Turkestan, einer Stadt in Südkasachstan. Zahlreiche geometrische Muster und die Zahl „5000“ wiederholen sich vertikal im Hintergrund. Unterschriften: Kadyrzhan Damiltov (ТӨРАҒА [Vorsitzender]) Material: Papier mit Wasserzeichen (von al-Farabi mit Elektrotypie eines stilisierten Schneeleoparden darunter) Druck: Banknotendruckerei der Nationalbank von Kasachstan (nicht auf der Banknote gedruckt) Format: 149 mm x 74 mm Nummerierung: AA1266284 Zitate: Kazakhstan 18 (Standard Catalog of World Paper Money, Modern Issues 1961-Present, 25th Edition). B118 ( The Banknote Book : Kazakhstan, Owen W. Linzmayer) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Superfest! Zur Vernichtung der Banknotenserie der Deutschen Notenbank von 1964

    Nicht nur die Herstellung, sondern auch die Vernichtung von aus dem Verkehr gezogenen Banknoten stellte und stellt Notenbanken oft vor besondere Herausforderungen [1] . Die Deutsche Notenbank bzw. die Staatsbank der DDR stand ab Mitte der 1960er-Jahre ebenfalls vor entsprechenden Problemen, denn: Das Papier der Banknoten der Ausgabe von 1964 war zu hochwertig!   Die Banknoten der Ausgaben 1948 und teilweise auch 1955 waren durch die Deutsche Notenbank verschiedenen Papier- und Kartonagefabriken zur Verkollerung übergeben worden. Dabei wurden die Scheine durch ein schweres Mahlwerk unter Hinzufügung von Wasser und chemischen Zusätzen zu einem Papierbrei zermahlen, der anschließend für die Herstellung von Papier und Pappen verwendet wurde.   Ab dem 1. August 1964 gab die Deutsche Notenbank eine neue Serie von Banknoten in den Wertstufen zu 5, 10, 20, 50 und 100 MDN aus [2] , die im Stahlstich-Tiefdruck bei der Staatsdruckerei der UdSSR „Gosnak“ hergestellt worden war [3] . Mitte 1965 liefen die ersten stark gebrauchten Exemplare dieser Scheine an die Deutsche Notenbank zurück, die aus dem Umlauf genommen und zur Vernichtung bereitgestellt wurden. Auch bei diesen Scheinen versuchte man zunächst, sie an den Papierfabriken zur Vernichtung durch Verkollerung weiterzugeben. Die Scheine waren vorher durch die Deutsche Notenbank zerschnitzelt und teilweise lochentwertet worden [4] , wobei die Schnipsel recht groß waren und Teile der Banknote gut erkennen ließen. Das sollte sich noch als problematisch herausstellen.   Schnipsel von zur Verkollerung bestimmten Banknoten der Deutschen Notenbank Ausgabe 1964 aus den Beständen der Papier- und Kartonagefabrik PAKA in Glashütte/Erzgebirge. Diese waren durch Anwohner am 3. Juni 1969 auf offener Strasse in Bärenhecke bei Glashütte gefunden worden. Was die Deutsche Notenbank nicht bedacht hatte, war, dass dem Papier der Scheine der Ausgabe 1964 bei der Herstellung Kunstharze zugegeben worden waren, die für eine besondere Haltbarkeit sorgen sollten. Das Papier war dadurch „nassstabil“ – es löste sich in Wasser nicht auf. Was die Haltbarkeit der Scheine und damit deren Umlaufdauer erhöhte, wurde für die Vernichtung plötzlich zu einem echten Problem: Die weiterhin bei diversen Betrieben der Altpapierverwertung angelieferten Schnipsel von Banknoten der Ausgabe 1964 konnten dort nicht mehr, wie noch die Vorgängerserien, problemlos verkollert werden. Die Papierindustrie lehnte daher ab 1968 einheitlich die weitere Annahme von Banknotenschnipseln zur Verwertung ab.   Die Staatsbank tat deshalb ab Sommer 1969, was diverse Papierfabriken mit den ihr überlassenen Schnipseln - ohne Genehmigung der Staatsbank - auch schon getan hatte: Sie begann damit, diese in Säcken auf der Mülldeponie Schwanebeck bei Bernau abladen zu lassen. Dabei hatte sie allerdings den sozialistischen Schlendrian auch bei der Ablagerung von Müll nicht berücksichtigt. Denn entgegen ausdrücklichen Weisungen wurden die Säcke dabei mitnichten mit Schutt und Erde bedeckt. Wind und Wetter setzten den Säcken zu und bald fanden sich zudem ungebetene Besucher ein. Am 29. September 1969 bei der Kreisfiliale Bernau der Industrie und Handelsbank zum Umtausch vorgelegte Scheine zu 20 und 100 MDN, die aus Banknotenschnipseln zusammengeklebt worden waren, die die Staatsbank einige Monate zuvor auf der Mülldeponie Schwanebeck bei Bernau hatte abkippen lassen. Rückseiten.   Am 29. September 1969 legte Dieter H. aus Zepernick bei der Kreisfiliale Bernau der Industrie und Handelsbank je eine Banknote zu 20 und 100 MDN der Ausgabe 1964 zum Umtausch vor. Die Bankmitarbeiter erkannten sofort, dass mit diesen beiden Scheinen etwas nicht stimmen konnte: Sie waren aus diversen gelochten Schnipseln zusammengeklebt. Auch wichen die Kontrollnummern auf beiden Notenhälften voneinander ab. Die Industrie- und Handelsbank zog die Noten gegen Empfangsbescheinigung ein und schickte sie an die Staatsbank der DDR in Berlin. Dort erkannte man schnell, worum es sich handelte – die Scheine waren aus den Schnipseln von zur Vernichtung bestimmten Banknoten zusammengesetzt worden. Wegen der Nähe von Zepernick zur Mülldeponie Schwanebeck war auch sofort klar, woher diese Schnipsel stammen mussten. Die Deutsche Notenbank leitete Ermittlungen ein, der Einreicher wurde durch die Volkspolizei in Bernau vorgeladen. Bei seinen Aussagen verwickelte er sich in Widersprüche: Während er zunächst angab, einer alten Dame beim Umtausch behilflich gewesen zu sein, und sodann mitteilte, dass er die Scheine zur Vermeidung von Missbrauch nur habe abgeben wollen, stellte sich schließlich heraus, dass Dieter H. Säcke mit Banknotenschnipsel auf der Müllkippe in Schwanebeck gefunden hatte, aus denen dann zwei Scheine zusammengeklebt wurden. Die Müllkippe suchte Dieter H. nach eigenen Angaben regelmäßig Samstags zum „Kramen“ auf. Nicht nachzuweisen war Dieter H., dass er die Scheine selbst zusammengeklebt hatte, von DNA-Spurenauswertung war man damals noch weit entfernt.   Zur Einleitung eines Strafverfahrens gegen Dieter H. kam es nicht, obwohl jedenfalls eine Strafbarkeit wegen versuchten Betrugs nachgewiesen war. Über die Gründe schweigen sich die Akten der Staatsbank aus, sie dürften aber auf der Hand gelegen haben: Dieter H. war Sekretär bei der DDR-Gewerkschaft IG Bau und Holz. Ein Funktionär als Müllkippenkramer und Bankbetrüger – ein öffentliches Aufsehen in diesem Fall musste vermieden werden. Staatsbank und Volkspolizei kamen daher überein, den Fall durch einen Bescheid der Staatsbank zum Einlösungsantrag zu beenden, der am 23. Oktober 1969 erging. Die Einlösung der Scheine wurde abgelehnt, Dieter H. vor dem Hintergrund seiner Funktionärsstellung und als Bürger des sozialistischen Staates schärfstens verwarnt. Eine Kopie des Schreibens und die zusammengeklebten Noten wurden zu den Akten genommen. Empfangsbescheinigung der Kreisfiliale Bernau der Industrie und Handelsbank über die von Dieter H. zum Umtausch vorgelegten Banknoten. Zu einer Erstattung kam es nicht.   Die weitere Verklappung von Banknotenschnipseln auf Mülldeponien kam damit jedenfalls nicht mehr in Betracht, zumal auch in Bärenhecke bei Glashütte auf offener Straße Banknotenschnipsel aufgetaucht waren, die aus einer ungesicherten Abfuhr von Säcken mit nicht verkollerbaren Schnipseln durch die Papier- und Kartonagenfabrik PAKA in Glashütte stammten. Einen ähnlichen Fund hatte die Volkspolizei bereits Ende April 1969 an der Autobahn bei Duben in Brandenburg gemacht, wo in einer Sandgrube ebenfalls Säcke mit Banknotenschnipseln gefunden wurden. Diese hatte der VEB Lübbener Papierfabrik dort ohne Genehmigung der Staatsbank abladen lassen. Banknotenschnipsel aus einer Sandgrube bei Duben, die von einer Streife der Volkspolizei am 28. April 1969 sichergestellt worden waren. Der VEB Lübbener Papierfabrik hatte dort ohne Genehmigung der Staatsbank Säcke mit nicht verkollerbaren Schnipseln abladen lassen. Interessant ist, dass diese ungelocht sind.   In den Folgejahren führte die Staatsbank der DDR zusammen mit diversen staatlichen Produktionsbetrieben und sogar dem Forschungsbereich Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR Versuche durch, nicht mehr umlauffähige Banknoten einer Wiederverwertung zuzuführen – sei es als Altpapier, bei der Herstellung von Faserplatten oder als Zwischenlage bei der Herstellung von Wellpappe. Alle Versuche brachten unbefriedigende Ergebnisse oder erwiesen sich als zu aufwändig und unwirtschaftlich. Eine testweise Verbrennung von Notenschnipseln in den Kesseln eines Ostberliner Kraftwerkes scheiterte am Aufwand: Die Verbrennung von 350 kg Banknotenschnipseln dauerte 3 ½ Stunden, da die Schnipsel nur häppchenweise dem Verbrennungsprozess beigegeben werden konnten. Außerdem führte die Verbrennung zu einer starken Verschmutzung der Kessel. Ebenso erfolglos waren Überlegungen, die ausgesonderten Banknoten in ausgedienten Bergwerksstollen zu verkippen, wie das die Nationalbank der Tschechoslowakei tat. Die Banknoten der Ausgabe 1964 erwiesen sich selbst in stark gebrauchtem Zustand als zu robust.   Ab 1975 fand die Staatsbank der DDR die Möglichkeit einer Verbrennung ausgesonderter Banknoten in der 1974 in Betrieb genommenen Müllverwertungsanlage in Berlin-Lichtenberg, der seinerzeit einzigen in der DDR. Auch hier waren jedoch die Kapazitäten zur Vernichtung begrenzt. Außerdem rückten jetzt nicht mehr umlauffähige Bestände aus der ab 1973 ausgegebenen Ausgabe von 1971/1975 [5]  nach, die ebenfalls vernichtet werden mussten.   Die Probleme bei der Vernichtung der Banknotenausgabe 1964 erklären, warum 1990 in den Tresoren der Staatsbank der DDR noch große Mengen dieser Scheine vorhanden, obwohl bereits zum 31. Dezember 1983 ungültig geworden waren. Diese Bestände wurden dann 1991 durch die Staatsbank in Berlin in einer Untertageanlage bei Halberstadt eingelagert [6] . Auch dort erwiesen sie sich aufgrund der Papierqualität als „superfest“ [7] . Die Scheine verrotteten nicht wie geplant und mussten 2002 nach Bekanntwerden von Diebstählen unter hohem Aufwand geborgen und einer Vernichtung durch Hochtemperaturverbrennung in der Müllverbrennungsanlage Buschhaus in Schöningen bei Helmstedt zugeführt werden. Hätte man seitens der Staatsbank in Berlin vor der Einlagerung in die alten Unterlagen zur Vernichtung von Banknoten aus den Jahren 1969 bis 1975 geschaut, hätte man vielleicht erahnen können, dass der Plan, die Scheine im Halberstädter Stollen verrotten zu lassen, aufgrund der Papierqualität der Banknoten zum Scheitern verurteilt sein musste.    Dr. Sven Gerhard     Anmerkungen  Dazu Uwe Bronnert, Kurze Geschichte der Vernichtung von Banknoten, https://www.geldscheine-online.com/post/kurze-geschichte-der-vernichtung-von-banknoten Grabowski DDR-16 bis DDR 20 Interessante Details dazu bei Peter Leisering, Geldgeschichten aus der DDR, Regenstauf 2011, S. 107 ff. Vermutlich stammen lochentwerte Scheine aus den Kreisfilialen der Staatsbank, die eingezogene Scheine vor Versand an die Zentrale in Berlin zur Entwertung mehrfach lochten. Grabowski DDR-21 bis DDR-25 Dazu mit anschaulichen Bildern Hans-Ludwig Besler, Das Ende der DDR-Banknoten, https://www.geldscheine-online.com/post/das-ende-der-ddr-banknoten , ferner Uwe Bronnert, Das Milliardengrab – Eine Währung wird abgewickelt https://www.geldscheine-online.com/post/das-milliardengrab-eine-w%C3%A4hrung-wird-abgewickelt , sowie die KfW-Publikation „Der Schatz von Halberstadt“, online abrufbar unter https://www.kfw.de/stories/halberstadt.html „Superfest“ war in der DDR eine Marke für hochfeste Trinkgläser, die aufgrund eines besonderen Herstellungsverfahrens erheblich stabiler und bruchfester waren als Trinkgläser aus normalem Glas. Sie wurden zwischen 1980 und 1990 im damaligen VEB Sachsenglas Schwepnitz (Kombinat Lausitzer Glas) produziert.

  • Testmitgliedschaft bei der IBNS: Ein Jahr für nur 5 Euro!

    Vom 1.1. bis 30.06.2026 bietet die International Bank Note Society (IBNS) für Neumitglieder eine einjährige Testmitgliedschaft für nur 5 Euro an. Die Testmitgliedschaft wandelt sich nach einem Jahr in eine reguläre Mitgliedschaft um und kann zum Ablauf gekündigt werden. Neumitglieder können während der Testmitgliedschaft alle Vorteile der IBNS nutzen, das viermal jährlich in englischer Sprache erscheinende IBNS-Journal (80 Seiten) kann als pdf-Datei aus dem Mitgliederbereich der Webseite der IBNS heruntergeladen werden. Der reguläre Mitgliedsbeitrag beträgt 32 Euro pro Jahr und schließt den Versand des gedruckten Journals ein. Mitglieder der IBNS erhalten zudem eine Vergünstigung von 20 US-Dollars auf das jährliche Abonnement des Weltbanknotenkatalogs The Banknote Book von Owen W. Linzmayer. Die 1961 gegründete IBNS hat derzeit etwa 1.800 Mitglieder in über 90 Ländern und ist die größte Vereinigung von Banknotensammlern weltweit. Sie hat ihren offiziellen Sitz in England. Eine Beantragung der Mitgliedschaft ist hier möglich: https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=1006 Dr. Sven Gerhard

  • Russland gibt eine neue 1000-Rubel-Banknote aus

    Am 26. Dezember 2025 gab die Zentralbank der Russischen Föderation offiziell erstmals ihre neue 1000-Rubel-Banknote heraus. Die Vorderseite zeigt den Nikolskaja-Turm (Sankt-Nikolaus-Turm) und die Brücke des Kremls von Nischni Nowgorod, das Hauptgebäude der Messe von Nischni Nowgorod, eine Karte der Flüsse Oka und Wolga, einen stilisierten Turm und Kreis in einem farbwechselnden Sicherheitsmerkmal (OVI), das von gold-purpurrot bis gold-grün die Farbe wechselt, das Stadion von Nischni Nowgorod und einen QR-Code. Die Rückseite zeigt die Straßenbrücke von Saratow, ein Tragflügelboot Meteor-120R, den Palast der Bauern in Kasan, eine Karte des Föderationskreises Wolga, fliegende Vögel und einen 5,5-mm-breiten holografischen Sicherheitsfaden mit Flügeln und Fenstern, auf dem „1000 CBRF“ in entmetaliserter Schrift zu sehen ist. Das Wasserzeichen zeigt den Nikolskaya-Turm, seine Brücke und die Elektrotypie 1000. Die Papierbanknote wurde von Gosnak gedruckt und misst 157 mm x 69 mm. Die Banknote wurde zwar offiziell ausgegeben, wird jedoch Berichten zufolge nicht sofort in Umlauf kommen. Die Verzögerung könnte bis zu anderthalb Jahre dauern, da Geldautomaten usw. an die neuen Banknoten angepasst werden müssen. Erinnern wir uns daran, dass die Zentralbank bereits eine aktualisierte 1.000-Rubel-Banknote vorgestellt hatte, über die HIER im Geldschein-Blog berichtet wurde. Damals war auf der Vorderseite auch der Nikolskaja-Turm des Kremls von Nischni Nowgorod abgebildet, aber auf der Rückseite das Museum für die Geschichte der Staatlichkeit des tatarischen Volkes und Tatarstans, der Syuyumbike-Turm in Kasan und das Museum für Archäologie und Ethnographie in Ufa. Das Bild des Museums sorgte jedoch für Empörung. Insbesondere der Priester und Blogger Pavel Ostrovsky war empört darüber, dass auf der Banknote angeblich eine Kirche ohne Kreuz und ein Minarett mit Halbmond abgebildet waren. Später widmete sich auch die russisch-orthodoxe Kirche diesem Problem. Der Leiter der Abteilung für Medienarbeit, Vladimir Legoyda, forderte eine sorgfältigere Auswahl der Bilder für Banknoten, um „keine Spannungen zu erzeugen, wo keine sein sollten“. Gleichzeitig betonte die russisch-orthodoxe Kirche, dass die Kirche auf der Banknote ohne Kreuz abgebildet sei, da es sich um ein Museum handele und in Wirklichkeit kein Kreuz auf ihrer Kuppel zu sehen sei. Letztendlich beschloss die Zentralbank jedoch, die Ausgabe der Banknote zu stoppen, ohne sie in den Umlauf zu bringen. Um Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden, startete die Regulierungsbehörde auf ihrer Internetseite eine Abstimmung über die Objekte, die auf der Banknote abgebildet werden sollten. 25 Symbole des Föderationskreises Wolga nahmen an der Abstimmung teil. Am Ende erhielt das in Zelenodolsk hergestellte Hochgeschwindigkeits-Tragflügelboot Meteor die meisten Stimmen. Der Kasaner Bauernpalast belegte den zweiten und die Saratower Automobilbrücke über die Wolga den dritten Platz. Rund 700.000 Russen nahmen an der Abstimmung teil. Donald Ludwig

  • Marokko: Gedenkbanknote zum Afrika-Cup

    Anlässlich der Ausrichtung der 35. Ausgabe des Afrika-Cups gab die Bank Al-Maghrib (die marokkanische Zentralbank) am 22. Dezember 2025 eine Gedenkmünze mit einem Nennwert von 250 sowie eine Gedenkbanknote mit einem Nennwert von 100 Dirhams heraus. Diese Ausgaben erinnern an AFCON 2025 (den 35. Afrika-Cup) vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 in Marokko. Die Gedenkbanknote verdeutlicht das Engagement des Königreichs für den Sport und hebt seine neue Sportinfrastruktur hervor. Auf der Vorderseite sind das Porträt von König Mohammed VI., das Wappen des Königreichs, eine stilisierte Darstellung des Prinz-Moulay-Abdellah-Sportkomplexes in Rabat, die Umrisskarte Afrikas, ein marokkanisches Arabeskenmotiv und ein stilisierter Fußball abgebildet. Die Rückseite zeigt den Namen der ausgebenden Institution in Tifinagh (eine Schrift, die zur Darstellung der Berbersprachen verwendet wird und aus dem alten libysch-berberischen Alphabet hervorgegangen ist) und in lateinischer Schrift, eine Innenansicht des Prince Moulay Abdellah Sports Complex in Rabat, stilisierte Silhouetten von Fußballspielern, einen mit der Karte Afrikas verzierten Fußball, dynamische Sterne, die an Feierlichkeiten erinnern, sowie eine Mischung aus marokkanischen Arabesken und afrikanischen Motiven. Die Banknote verfügt über mehrere hochmoderne Sicherheitsmerkmale, darunter einen gefensterten Sicherheitsfaden mit Farbwechsel-Effekt und dynamischen Effekten, ein durchscheinendes Registerungsmerkmal, Motive, die mit speziellen Druckfarben gedruckt sind, die je nach Blickwinkel ihre Farbe ändern, Motive mit taktiler Reliefstruktur für Sehbehinderte und Mikrotexte. Das Wasserzeichen zeigt König Mohammed VI. und eine Elektrotypie der Zahl 100. Die 100-Dirhams-Gedenkbanknote, die ein gesetzliches Zahlungsmittel ist und im ganzen Land zum Bezahlen verwendet werden kann, wurde in begrenzter Auflage herausgegeben und wird parallel zu den derzeit im Umlauf befindlichen 100-Dirhams-Banknoten verwendet. Alle Phasen des Entwurfs- und Produktionsprozesses dieser Gedenkbanknote (und -münze) wurden ausschließlich von marokkanischen Spezialisten bei Dar As-Sikkah, der nationalen Banknotendruckerei und Münzprägeanstalt Marokkos, durchgeführt. Donald Ludwig

  • Aktuelle Ausstellung der G+D Stiftung: "Die Welt der Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert"

    Zum Start ins neue Jahr möchten wir auf unsere aktuelle Banknoten-Ausstellung „Die Welt der Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert“ aufmerksam machen. Die Ausstellung wird in Kooperation mit Werken des Frankfurter Künstlers Pete Jones gezeigt. Ziel ist es, die Ausstellung und damit auch die Geldscheinsammlung der G+D Stiftung einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Nachdem die G+D Stiftung 2025 bereits an der Langen Nacht der Museen in München und Regensburg teilgenommen hat, wird sie im neuen Jahr erstmals auch auf der World Money Fair in Berlin dabei sein und die Ausstellung dort zeigen. Danach zieht die Ausstellung ab dem 12. Februar 2026 weiter ins Museum für Druckkunst in Leipzig. Links zu den Ausstellungen der Geldscheinsammlung der G+D Stiftung: Neue Ausstellung „Die Welt der Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert · G+D Stiftung Die Schönheit des Unsichtbaren · G+D Stiftung Pete Jones | Fotografie | Frankfurt a.M. - Die Sammlung Jones Giesecke+Devrient Stiftung Prinzregentenstraße 161, 81677 München www.geldscheinsammlung.de

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Januar 2026, Teil 1

    Dänemark, Europäische Union, Kuba, Mexiko, Mongolei, Neuseeland, Nigeria, Oman, Philippinen, Seychellen, Tadschikistan BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Dänemark 500 Kroner von 2022 BNB B943b: wie BNB B943a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Europäische Union 10 Euro, neue Auflage BNB B109v4: wie BNB B109v3 (SCWPM 21), aber mit neuer Unterschrift (Christine Lagarde). Präfix V (Fábrica Nacional de Moneda y Timbre, Spanien). Kuba 200 Pesos, neue Auflage BNB B916i: wie BNB B916h (SCWPM 130), aber mit neuem gefenstertem Sicherheitsfaden mit entmetalisiertem BCC, neuer Druckerei (Gosnak) und Serif-Schriftart für die Kontrollnummern. Mexiko 500 Pesos vom 12.03.2025 BNB B726c: wie BNB B726b (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Datum (12 MAR. 2025). Mongolei 500 Tugrik von 2025 BNB B443b: wie BNB B443a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Lkhagvasuren) und neuem Jahr. 1000 Tugrik von 2025 BNB B444b: wie BNB B444a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuer Unterschrift (Lkhagvasuren) und neuem Jahr. Neuseeland 5 Dollars von 2018 BNB B137b: wie BNB B137a (SCWPM 191), aber mit neuer Unterschrift (Orr) und neuem Jahr (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Druck- bzw. Ausgabejahr an). Nigeria 100 Naira von 2024 BNB B238ez: wie BNB B238d (SCWPM 41), aber mit neuen Unterschriften (Cardoso/Solaja) und neuem Jahr. Oman 100 Baisa, neue Auflage BNB B238b: wie BNB B238a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Unterschrifts-Titel („Vorsitzender des Verwaltungsrats“ wurde in Arabisch zu „Vorsitzender des Vorstands“ geändert). Philippinen 1000 Piso von 2025 BNB B1103.5b: wie BNB B1103.5a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Jahr. Seychellen 500 Rupees, neue Auflage BNB B423a: wie B422 (SCWPM 51), aber mit holografischem Folienstreifen mit einer in den Wellen schwimmenden Meeresschildkröte statt Optiks™-Sicherheitsfaden. Tadschikistan 50 Somoni von 2025 BNB B219d: wie BNB B219c (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuen Unterschriften (Rahmon/Tolibzoda) und neuem Jahr. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Anmerkung zum "Schweine-Tausender"

    Anmerkungen zum Beitrag Das Mysterium des „Schweine-Tausenders“ von Dr. Sven Gerhard hier im Blog und in der Zeitschrift "Münzen & Sammeln", Ausgabe 1/2026. Sehr geehrte Damen und Herren, die 1000-Markscheine der DDR gelangten schon lange vor 1995 in den Handel und damit in Sammlerhände. Die Staatsbank der damaligen Sowjetunion (Bank for foreign trade of the USSR) hat ganz offiziell komplette Serien der 1948er Ausgabe von 0,50 DM bis zu 1000 DM in kassenfrischem Zustand verkauft. Mein Vater Lothar Schoenawa hatte solche Sätze in der Zeit von 1978 bis ca. 1985 zum Preis von D-Mark(West) 210,00 am Verkaufslager. Ich erinnere mich, dass wir diese mehrfach am Lager hatten. Leider kann ich in meinen Unterlagen keine Preisliste mehr finden, in dem die UdSSR-Bank die Scheine angeboten hat. Ich habe aber im Jahre 1985 dort anfragt, ob man noch solche Sätze bestellen kann, worauf ich eine Preisliste mit dem handschriftlichen Zusatz bekam, dass die Banknoten nicht mehr vorrätig waren; womit bewiesen ist, dass sie ursprünglich dort verfügbar waren. Ich kann auch leider nicht mehr feststellen, ob es sich um Noten mit einem oder zwei Serienbuchstaben, oder Noten mit 6- oder 7-stelliger Kennziffer gehandelt hat. Ich hoffe, ich konnte etwas hierzu beitragen. Mit freundlichen Grüßen H. Schoenawa Antwort des Autors Lieber Herr Schoenawa, vielen Dank für Ihre E-Mail, die mir Herr Grabowski vom Battenberg Bayerland Verlag weitergeleitet hat. Wie ich schon in meinem Beitrag schrieb: Der Schein war bereits vor der Auktion des Nachlasses der Staatsbank der DDR durch das Auktionshaus Busso Peus in Frankfurt am Main im Jahr 1995 am Sammlermarkt erhältlich. Ihre Ausführungen bestätigen das. Spannend ist, dass die Spur nach Moskau führt. Woher kamen die von der staatliche Außenhandelsbank der UdSSR (Vneshtorgbank) verkauften Scheine – waren es Restbestände der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD), die durch die Deutsche Notenbank nachweislich mit größeren Mengen der neuen ostdeutschen DM-Banknoten Ausgabe 1948 ausgerüstet wurde, darunter im Juli 1948 auch mit 2000 Scheinen zu 1.000 DM ? Es steht zu vermuten. Leider lässt es sich nicht nachvollziehen, da die Kontrollnummern der der SMAD übergebenen Bargeldbestände nicht überliefert sind. Die staatliche Außenhandelsbank verkaufte neben Sammlermünzen der UdSSR auch kassenfrische Banknoten der Rubelausgaben der UdSSR von 1947 (1957) gegen Devisen, auch an Privatsammler im westlichen Ausland. Ich selbst habe in Moskau 1988 ein solches Set erworben. Der Preis betrug nach meiner Erinnerung ca. 40 – 50 DM. Heute sind diese Scheine in kassenfrischer Erhaltung selten und gesucht.   Nochmals vielen Dank für Ihren sehr interessanten Leserbrief und den Blick zurück auf den Münz- und Banknotenhandel der 1970/1980er Jahre in Westdeutschland.  Beste Grüße, Dr. Sven Gerhard Anmerkung der Redaktion Übrigens: Meinen Tausender (siehe Abbildung) habe ich um 1985 beim Staatlichen Kunsthandel der DDR im Münzfachgeschäft Moneta in der Berliner Friedrichstraße gekauft. Der hat damals 400 oder 450 Mark der DDR gekostet. Hans-Ludwig Grabowski

www.geldscheine-online.com | Regenstauf

© 2025 Battenberg Bayerland Verlag GmbH

bottom of page