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- Aus privaten Sammlungen: 1000 Francs von Ruanda aus dem Jahr 1976
Die Republik Ruanda ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Aufgrund seiner Höhenlage und seines hügeligen Geländes ist es als „Land der tausend Hügel“ bekannt. Die Landschaft wird im Westen von Bergen und im Südosten von Savannen geprägt. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Kigali, die im Zentrum des Landes liegt. Mit einer Bevölkerung von etwa 14 Millionen Menschen auf einer Gesamtfläche von 26.338 Quadratkilometern ist Ruanda an Stelle 21 der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. 1897 kolonisierte Deutschland Ruanda als Teil Deutsch-Ostafrikas, gefolgt von Belgien, das 1916 während des Ersten Weltkriegs die Kontrolle übernahm. Beide europäischen Nationen regierten über den ruandischen König und führten eine pro-Tutsi-Politik fort. Die Hutu-Bevölkerung revoltierte 1959. Sie massakrierten zahlreiche Tutsi und gründeten schließlich 1962 eine unabhängige, von den Hutu dominierte Republik unter der Führung von Präsident Grégoire Kayibanda. Ein Militärputsch im Jahr 1973 stürzte Kayibanda und brachte Juvénal Habyarimana an die Macht, der die pro-Hutu-Politik beibehielt. Die von den Tutsi geführte Ruandische Patriotische Front (RPF) löste 1990 einen Bürgerkrieg aus. Habyarimana wurde im April 1994 von Unbekannten ermordet. Die sozialen Spannungen entluden sich in dem Völkermord an den Tutsi durch extremistische Hutu-Power-Anhänger. Die RPF beendete den Völkermord mit einem militärischen Sieg im Juli 1994. Ruanda wird seit 1994 von der RPF als De-facto-Einparteienstaat regiert, seit 2000 mit dem ehemaligen Kommandanten Paul Kagame als Präsident. Kagames Regierung wird die Stabilisierung und der Wiederaufbau des Landes, die Förderung des Wirtschaftswachstums sowie die Förderung von Versöhnung, guter Regierungsführung und der Stärkung der Rolle der Frau zugeschrieben. Ruanda ist heute für Besucher eines der sichersten Länder Afrikas. Ruanda hat drei Nationalparks, während der Rest des Landes von Terrassenlandwirtschaft geprägt ist. Die größte Vielfalt an großen Säugetieren findet sich in den Nationalparks, die als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Der Akagera-Nationalpark beherbergt typische Savannentiere wie Giraffen und Elefanten, während im Volcanoes-Nationalpark schätzungsweise ein Drittel der weltweiten Berggorilla-Population lebt. Der Nyungwe-Forest-Nationalpark beherbergt dreizehn Primatenarten, darunter Schimpansen und Ruwenzori-Colobus-Affen. Ruanda und Burundi behielten nach ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1962 eine Zoll- und Währungsunion bei, die jedoch Ende 1963 zusammenbrach und am 1. Januar 1964 offiziell aufgelöst wurde. Ruanda gab im Juli 1964 erstmals eigene Banknoten in den Stückelungen 20, 50, 100, 500 und 1000 Francs aus. Diese Banknoten wurden bis 1976 mit verschiedenen Daten, Titeln und Unterschriften ausgegeben. In diesem Beitrag wird die 1000-Francs-Banknote der ersten Serie vorgestellt. Objekttyp: Banknote Sammlung: Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Ruanda Emittent: Banque Nationale du Rwanda Nominal: 1000 Francs Datierung: 1 - 1 - 76 Vorderseite: Text in Französisch. Oben „Banque Nationale du Rwanda“ („Nationalbank von Ruanda“), darunter die Kontrollnummer, darunter „MILLE FRANCS“ („Tausend Francs“), darunter „PAYABLES A VUE“ („Bei Sicht zahlbar“), darunter das Datum, darunter „LA LOI PUNIT LE CONTREFACTEUR“ („Das Gesetz bestraft den Geldfälscher“). Links das Staatswappen Ruandas mit den Worten „REPUBLIQUE RWANDAISE LIBERTE COOPERATION PROGRES“ („Republik Ruanda Freiheit Zusammenarbeit Fortschritt“). Die Wertzahl ist in der oberen linken und unteren rechten Ecke angegeben. Links, rechts und unten sind verschiedene Guilloche-Muster zu sehen. Im Hintergrund sind weitere sich wiederholende geometrische Muster zu sehen. Rückseite: Text in Kinyarwanda, der Landessprache Ruandas. „Banki Nasiyonali Y'u Rwanda“ („Nationalbank von Ruanda“) oben rechts, „AMAFRANGA 1000“ („Tausend Francs“) und „ITEGEKO LIHANA UMUNTU WESE UZIGANA IYI NOTI“ („Das Gesetz bestraft den Geldfälscher“) unten rechts. Eine Agrarszene mit terrassierten Hügeln und einem einheimischen Bauern, der im Vordergrund auf einem Knie hockt. Rechts ein großes Guilloche-Muster mit der Wertzahl darin. Links unten ein kleines Guilloche-Muster. Unterschriften: Jean-Baptiste Ngirabacu (ADMINISTRATEUR) und Jean Berchmans Birara (GOUVERNEUR) Material: Papier ohne Wasserzeichen Druck: De La Rue (nicht auf der Banknote gedruckt) Format: 165 mm x 70 mm Nummerierung: E449092 Zitate: Rwanda 10c (Standard Catalog of World Paper Money, Modern Issues 1961-Present, 25th Edition). B110f ( The Banknote Book : Rwanda, Owen W. Linzmayer) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .
- Travellers’ Money (Reisegeld). Eine illustrierte Geschichte von Bankanweisungen, Reisekreditbriefen und Reiseschecks
Dr. Ilkka Mäkitie: Travellers’ Money (Reisegeld). Eine illustrierte Geschichte von Bankanweisungen, Reisekreditbriefen und Reiseschecks Jerne Ltd., Lahti / Finnland 2026. Format 21 x 29,7 cm, Hardcover, 188 Seiten, durchgehend farbig illustriert. In englischer Sprache. ISBN 978-952-88-1261-6 . Preis: 20 EUR plus Porto Zu bestellen beim Autor: ilkka.makitie@saunalahti.fi Wer heutzutage auf Reisen geht, verlässt sich für Zahlungen vor Ort in der Regel auf mitgeführte Kreditkarten, elektronische Bezahlmöglichkeiten oder seine Smartwatch. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Frage, welche Zahlungsmittel mitzuführen waren, um auf Reisen vor Ort – insbesondere im Ausland – Hotelkosten, Verkehrsmittel und Restaurantbesuche bezahlen zu können, ein wichtiger Bestandteil der Reiseplanungen. Man erwarb Fremdwährungen am heimischen Bankschalter, sofern die Einfuhr in das Reiseland erlaubt war, kaufte Reiseschecks und Benzingutscheine; in einigen Ländern Europas konnte mit dem Postsparbuch Geld auf lokalen Postämtern abgehoben werden. Waren die Devisenausfuhr im Heimatland und/oder die Einfuhr von Landeswährung in das Reiseland beschränkt, stellten sich neue Herausforderungen: Man eröffnete Akkreditive zum Bargeldbezug im Ausland bei seiner Bank, beantragte die Zuteilung von Reisedevisen, zahlte bei Schifffahrtslinien einen Betrag für Ausgaben an Bord vorab in seiner Heimatwährung ein und erhielt im Gegenwert Bordanweisungen, die nur während der Schiffsreise an Bord gültig waren. Untersuchungen darüber, welche Zahlungsmittel Reisende im 19. und 20. Jahrhundert mit sich führten, gibt es kaum. In seinem neuen Buch beschäftigt sich der Auor mit Zahlungsmitteln rund um das Reisen im in dieser Zeit. Er stellt nacheinander die damals geläufigen Reisezahlungsmittel Zahlungsanweisung, Reisekreditbrief und Reisescheck vor, erklärt ihr Aufkommen und ihre genaue Verwendungsweise. Für alle drei Formen dieser Reisezahlungsmittel werden dann nach Ländern sortiert diverse Ausgaben vorgestellt und erläutert. Während Zahlungsanweisungen im 19. sowie bis zum Beginn des 20. Jahhrhunderts hauptsächlich in England verbreitet waren, wurden Reisekreditbriefe noch bis in die 1970er Jahre von diversen Banken weltweit ausgestellt. Ihre Verwendung war kompliziert, da zur Auszahlung von Geldbeträgen in Landeswährung bei sogenannten Korrespondenzbanken der ausstellenden Bank neben dem Reisekreditbrief eine besondere Ausweiskarte vorzulegen war. Außerdem war es erforderlich, dass die Bank den Betrag des Reisekreditbriefs dem Inhaber als einmaligen Kredit zuvor bewilligt hatte. Als Zahlungsmittel für kleinere Beträge sowie als flexible Bezahlungsmöglichkeit vor Ort schied ein Reisekreditbrief aus. Mit dem Aufkommen von Reiseschecks zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dann die Mitnahme von Reisezahlungsmitteln in flexiblen Beträgen möglich, auch wurden diese Schecks nicht nur von Banken, sondern auch in Hotels und Reisebüros bei Zahlungen akzeptiert. Der Höhepunkt der Verwendung von Reiseschecks lag in 1970er bis 1990er Jahren, bevor sie von Kreditkarten verdrängt wurden. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit Zahlungsanweisungen an Bord von Schiffen. Hier werden exemplarisch diverse Bordzahlungsmittel US-amerikanischer, englischer und deutscher Schifffahrtslinien mit diversen Abbildungen vorgestellt. Auch Bordgeld an Bord von Flugzeugen hat es gegeben: Zu einer Zeit, in der etwa eine Reise von London nach Australien auch mit dem Flugzeug mehrere Tage dauerte und mit Zwischenübernachtungen verbunden war, mussten die Reisenden auch mit Zahlungsmitteln während der Reise ausgestattet sein. Ein kurzer Überblick über Hotelgutscheine und Reiseschecks für muslimische Pilger nach Mekka runden das Buch ab. Man erfährt von Mäkitie viel, was zum Verständnis der Funktionsweise von Reisezahlungsmitteln beiträgt, wer solche Zahlungsmittel ausgegeben hat (neben Banken vor dem Zweiten Weltkrieg oft auch Schifffahrtslinien) und wie sie vor Ort im Zahlungsverkehr eingesetzt wurden. Reisezahlungsmittel können ein überaus reizvolles Sammelgebiet darstellen. Der Autor gibt in seinem Buch wertvolle Hinweise zum Aufbau einer Sammlung. Während Zahlungsanweisungen und Reisekreditbriefe, insbesondere tatsächlich gelaufene Exemplare, seltene Einzelstücke bleiben, sind historische Reiseschecks für Sammler grundsätzlich einfacher zugänglich. Auch hier sind aber Exemplare aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (man erkennt sie in der Regel an den festen Wechselkursen für Fremdwährungen, die auf den Schecks aufgedruckt sind) generell sehr selten, auch Exemplare aus der Zwischenkriegszeit tauchen nicht häufig auf. Aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stehen jedoch dem Sammler eine Vielzahl von Exemplaren aus diversen Ländern sowohl als Musterstücke, als auch in gelaufenem Zustand zur Verfügung, so dass sich mit vertretbaren finanziellen Mitteln eine interessante Sammlung aufbauen lässt. Die schier unübersehbare Anzahl an Varianten weltweit ausgegebener Reiseschecks zwingt aber zur Fokussierung beispielsweise auf eine Bank, ein Land oder einen Ausgabeort. Das hochwertig gemachte, reichlich bebilderte Buch von Mäkitie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält keine Katalogpreise, sondern nur einige Einschätzungen zur Seltenheit. Wer einen Katalog für das Sammelgebiet erwerben möchte, dem seien die vom selben Autor veröffentlichen Bücher über Reiseschecks (2. Auflage 2020) sowie über Zahlungsanweisungen und Reisekreditbriefe (neu 2025) ans Herz gelegt. Für Schiffsgeld fehlt leider am Sammlermarkt noch ein umfassendes Katalogwerk. Es wäre interessant gewesen, wenn auch Reisekreditbriefe und insbesondere Reiseschecks aus den sozialistischen Staaten stärkere Berücksichtigung gefunden hätten (es finden sich nur einzelne Exemplare aus China und Kuba), zumal in diesen Ländern seit den 1970er Jahren über Reiseschecks eine systematische Steuerung der Verteilung von Reisedevisen erfolgte und diese daher im Reiseverkehr eine erhebliche Rolle spielten. Zuweilen hätte man sich auch größere Abbildungen gewünscht, um die Details der abgebildeten Dokumente gerade bei aufwändigen Reisekreditbriefen besser studieren zu können. Diese Einschränkungen tun dem Werk jedoch keinen Abbruch. Wer eine fundierte Einführung in das Thema Reisezahlungsmittel und Anregungen zum Aufbau einer eigenen Sammlung sucht, ist mit dem neuen und sehr preiswerten Buch von Mäkitie bestens bedient. Sammler erhalten neben viel Grundlagenwissen eine wertvolle Hilfe zum strukturierten Aufbau einer solchen Sammlung. Dr. Sven Gerhard
- Brunei: Gedenkausgabe zu 1 Dollar "2-in-1 Ungeschnittene Bögen"
In Verbindung mit dem 73. Geburtstag des Sultans von Brunei dieses Jahr hat die Autoriti Monetari Brunei Darussalam (AMBD) in einem Gedenkfolder Scheine aus Polymer-Kunststoff zu 1 Dollar „2-in-1 Ungeschnittene Bögen“ herausgegeben. Die Banknoten sind sowohl in Brunei als auch in Singapur gesetzliches Zahlungsmittel. 1 Brunei-Dollar entspricht etwa 0,66 EUR. Nur 600 Gedenkpaare wurden zu einem Preis von 35 BND (ca. 23 EUR) ausgegeben, was diese Ausgabe zu einer sehr limitierten und möglicherweise seltenen Gedenkausgabe macht. Die Gedenkausgabe wurden am 22. und 23. August 2019 (an nur zwei Tagen!) an einem Ort in der Innenstadt von Bandar Seri Begawan (der Hauptstadt von Brunei) an die Öffentlichkeit verkauft. Sie war auf 1 Paar (Folder) pro Kunde begrenzt, die Zahlung erfolgte in bar und man musste seinen Personalausweis vorzeigen. Der vollständige Name des Sultans lautet Sultan Haji Hassanal Bolkiah Mu'izzaddin Waddaulah ibni Al-Marhum Sultan Haji Omar Ali Saifuddien Sa'adul Khairi Waddien Sultan und Yang di-Pertuan von Brunei Darussalam. Er wurde am 15. Juli 1936 geboren und ist der 29. und derzeitige Sultan und Yang di-Pertuan sowie der Premierminister von Brunei, was ihn zu einem der letzten absoluten Monarchen macht. Er wurde am 5. Oktober 1967 Sultan von Brunei Darussalam, nachdem sein Vater abdankte. Diese 1-Dollar-Banknote (auch als Ringgit bezeichnet) existiert bereits mit den auf der Rückseite abgedruckten folgenden Jahren: 2011, 2013 und 2016. Bis heute sind keine Einzelnoten mit der Jahreszahl 2019 im Umlauf zu finden, aber sie wurden offensichtlich gedruckt, da sie für diese Gedenkausgabe verwendet wurden. Die Präfixe für das Paar sind D / 65 und D / 66. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) #Nachrichten #Weltbanknoten #Gedenkbanknoten #Asien #Brunei #Dollar #Ludwig
- Wie "sicher" sind Polymer-Banknoten wirklich? Wie leicht können sie gefälscht werden?
Bloomberg berichtete am 24. Juni 2020, dass der „angeblich“ weltweit beste Fälscher von Hochsicherheits-Plastikbanknoten in Rumänien festgenommen wurde. Rumäniens Polymer-Banknoten, die erstmals 1999 eingeführt wurden, sind für die Rumänische Nationalbank aufgrund der Schwierigkeit, sie zu fälschen, und wegen ihrer Langlebigkeit eine Quelle des Stolzes. Banca Nationala Romaniei: Polymer-Banknote über 1 Leu vom 1. Juli 2005 (Abb. Hans-Ludwig Grabowski). Die Banknoten haben sich auch inmitten der Covid-19-Pandemie als nützlich erwiesen. Sie sind hygienischer und tragen (angeblich) zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus bei. „Plastikgeld hat zwei Eigenschaften: Es ist sehr schwer zu fälschen und kann ohne Verschlechterung leicht mit Wasser und Seife gewaschen werden“, sagte Adrian Vasilescu, ein Berater der Zentralbank, kürzlich. In Rumänien ist der Anteil an gefälschtem Bargeld weiterhin niedrig, aber diese Bande konnte hochwertige Fälschungen herstellen. Ihnen werden Straftaten vorgeworfen, die bis ins Jahr 2014 zurückreichen, und sie sind für etwa 1,7 Millionen Lei (398.000 USD) Schadenersatz verantwortlich. Diese Abbildung zeigt echte 100-Lei-Banknoten (Abb. Donald Ludwig). Im Artikel von Bloomberg wird nicht genau angegeben, welche Stückelungen gefälscht wurden. Die erste Polymer-Banknote wurde zwar 1999 in Rumänien in Umlauf gebracht, jedoch die im Artikel abgebildete 100-Lei-Note wurde erst 2005 in Umlauf gebracht. Ihr Design ist seitdem praktisch unverändert geblieben. Hat jemand eine dieser Fälschungen gesehen? Kann ein „erfahrener“ Sammler feststellen, dass es sich um Fälschungen handelt? Wenn jemand eine dieser Fälschungen besitzt, kontaktieren Sie mich bitte privat (Donald Ludwig). Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Der "2020 IBNS Bank Note of the Year Award" geht an die Banco de México!
Die International Bank Note Society (IBNS) gab am 17. April 2021 bekannt, dass ihre Mitglieder eine Note der Banco de México ausgewählt haben, die ihre jährliche, prestigeträchtige Auszeichnung „Bank Note of the Year“ für 2020 erhalten wird. Bei über 100 neuen Banknoten, die weltweit im Jahr 2020 in Umlauf kamen, wurden nur 24 von den Mitgliedern der IBNS als „ausreichend neu“ eingestuft, um nominiert zu werden. Fast von Anfang an führte Mexikos neue 100-Pesos-Polymer-Banknote die Abstimmung an, gefolgt von der 20-Pfund-Banknote der Royal Bank of Scotland (Kate Cranston Tea Room / Eichhörnchen). Zwischen der nordirischen Ulster Bank (20 Pfund: Flora/Straßenmusiker), den Bahamas (5-Dollars: Staatsmann/Junkanoo-Tänzer) und Fidschi (50. Jahrestag der Unabhängigkeit) gab es ein virtuelles Unentschieden um den dritten Platz. Die Banco de México war sowohl Drucker als auch Herausgeber der preisgekrönten Banknote, die Teil der aktuellen G-Serie der Bank ist, welche 2018 eingeführt wurde. Die Banknote im Vertikalformat ist auf Polymer-Kunststoff gedruckt und zeigt eine der nationalen Heldinnen Mexikos, Sor Juana Inés de la Cruz, eine Schriftstellerin, Philosophin, Komponistin, Dichterin des Barock und Hieronymitin (Eremitin des heiligen Hieronymus). Die Rückseite zeigt ein gemäßigtes Waldökosystem, das weltweit als „Reserva de la Biósfera Mariposa Monarca“ (Monarchfalter-Biosphärenreservat) bekannt ist. Die Gestaltung hebt die kulturellen und historischen Merkmale Mexikos mit neuen grafischen Motiven hervor. Die Note wurde im neuen Druckkomplex der Banco de Mexico in Jalisco hergestellt, der kurz vor der Coronavirus-Pandemie in Betrieb genommen wurde. Polymer-Banknoten sind weiterhin beliebte IBNS-Favoriten bei der jährlichen Auszeichnung. Als erstmaliger Gewinner des IBNS-Banknotenwettbewerbs bietet der preisgekrönte Schein Mexikos möglicherweise eine Vorlage für andere Länder, wie sie zukünftige Banknoten gestalten und vermarkten könnten. Der aktuelle Umtauschwert von 100 Pesos beträgt 4,19 Euro. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Caveat emptor: "Fehldrucke" hergezaubert, um den Sammler zu täuschen
Azeton und Nagellackentferner, vielleicht auch andere Chemikalien, können verwendet werden, um Tinte von Banknoten zu entfernen. Bei Polymer-Banknoten bleibt das Substrat intakt, bei Papier-Banknoten wird das Papier dadurch beschädigt. Es gibt einige „Unternehmer“, die auf eBay und anderen Plattformen ihre Ware anbieten und alles daran setzen, Sammler zu täuschen und um Ihr hart verdientes Geld zu betrügen. Die Abbildungen zeigen drei Beispiele von solchen gefälschten Fehldrucken, die neuerlich bei eBay angeboten wurden. Wenn man die negativen Rezensionen des Verkäufers liest, sieht man: „Verkauft behandelte Gegenstände, Täuschung und Betrug. Pass auf und bleib weg“ „GEFÄLSCHTE AUFDRUCKE!“ „Original, aber gepresst, gewaschen und beschnitten“ Bei solchen Bewertungen kann man davon ausgehen, dass zumindest dieser Verkäufer seine „Fehldrucke“ selbst herstellt. Und er ist nicht der Einzige. CAVEAT EMPTOR: Möge der Käufer sich in Acht nehmen! Echte Fehler auf Polymer-Banknoten gibt es, aber sie sind äußerst selten. Wenn Sie eine fehlerhafte Banknote finden, die Sie interessiert, versuchen Sie, ihre Echtheit bei einem seriösen Händler überprüfen zu lassen – oder kaufen Sie nur, wenn die Banknote von einer unabhängigen Grading-Firma bewertet und zertifiziert wurde. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- "Banknotes From Around The World": Numismatisches Produkt von The Franklin Mint
The Franklin Mint (FM) bot 1978–1979 der Öffentlichkeit einen Abonnementdienst mit dem Titel „Banknotes From Around The World“ („Banknoten aus aller Welt“) an. FM verkaufte Banknotensätze, die von 16 verschiedenen Emittenten autorisiert wurden: Bahrain, Botswana, der Dominikanischen Republik, Ghana, Gibraltar, Jersey, Malta, Mauritius, Nordirland (Bank of Ireland, Provincial Bank of Ireland Ltd.), Paraguay, Philippinen, Sierra Leone, Salomonen, Swasiland und Tonga. FM hatte mit diesen 16 Emittenten Vereinbarungen getroffen, um die Erlaubnis zum Verkauf von Banknoten-Replikaten zu erhalten. Gedruckt wurden diese von Thomas de la Rue in London auf Originalpapier mit den Originalplatten. Jedes Replikat ist auf Vorder- und Rückseite mit dem Wort SPECIMEN überdruckt und vor jeder Kontrollnummer findet sich ein Malteserkreuz. Ein kompletter Satz „Banknotes From Around The World“ (normalerweise in einer braunen Sammlerbox von FM angeboten) kostet heute ca. 1.500 USD. Bitte beachten Sie: Diese Banknoten-Replikate sind KEINE Musterscheine, obwohl das Wort SPECIMEN darauf erscheint. FM hätte sie auch mit SOUVENIR, NOT LEGAL TENDER, FRANKLIN MINT oder was auch immer überdrucken können. Tausende dieser Sets wurden produziert und verkauft: Sie sind keine Seltenheit. Sie werden oft irrtümlicherweise (manchmal betrügerisch) als echte Musterscheine zum Verkauf angeboten, was sie nicht sind. Echte Muster haben üblicherweise Null-Nummern und keine normalen laufenden Kontrollnummern mit einem vorangestellten Malteserkreuz. Hier finden Sie Abbildungen aller Banknoten-Replikate, die in FMs „Banknotes From Around The World“ enthalten sind: http://paperbanknotes.blogspot.com/1978/12/franklin-mint-specimen-full-set.html Lohnt es sich, diese Replikate zu sammeln? Entscheiden Sie selbst, aber wissen Sie, was Sie kaufen und sammeln. Zum Beispiel ist die Gibraltar-20-Pfund-Banknote (1975) heute eine teure Banknote, die in Erhaltung I kaum zu einem erschwinglichen Preis zu finden ist. Ein FM-Replikat dieser Note könnte sicherlich als schöner Lückenfüller für viele Sammlungen dienen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Ein alter Freund hat ein neues Zuhause: "PaperMoneyFair THE NETHERLANDS" 2021
Am Samstag und Sonntag, den 23./24. Oktober 2021, fand in der Brabanthallen in Herzogenbusch (’s-Hertogenbosch, Den Bosch), Niederlande, 80 Kilometer südsüdöstlich von Amsterdam und 130 Kilometer nordnordwestlich von Valkenburg die „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“ statt. Herzlichen Glückwunsch an Jos Eijsermans und sein Team für eine gut organisierte und erfolgreiche Veranstaltung! Der Veranstalter: Jos F.M. Eijsermans. Die Frühjahrsbörse fand erstmals im März 1987 mit nur 27 Händlern statt. Mit Ausnahme von 2020 und 2021 (aufgrund von Covid-19-Beschränkungen) fand sie jedes Jahr statt, zuerst in Maastricht, dann in Valkenburg und jetzt in Herzogenbusch. Vor 15 Jahren wurde das Angebot mit einer Herbstsbörse erweitert. Die Vorbörse für Händler war von Mittwoch bis Freitag, 20. – 22. Oktober 2021. An diesen drei Tagen kamen die Händler an und begannen ihre Geschäfte abzuwickeln. Insgesamt buchten etwa 125 Händler, die aus der ganzen Welt kamen, Tische und nahmen an der Börse teil. Wie es leider in den letzten Jahren bei fast allen Banknotenbörsen zu beobachten war, besuchten am Wochenende, an dem die Halle für die Öffentlichkeit zugänglich war, weniger Sammler die Börse. Heritage Auctions , der Hauptsponsor der Veranstaltung, führte am 23. Oktober seine „Netherlands World Banknote Signature® Auction 4033“ durch. In der Auktion wurden 530 Lose verkauft. Erzielt wurden 1.783.583 USD, wirklich beeindruckend! Bieter vor Ort wurden mit Bossche bollen, einer lokalen Delikatesse, verwöhnt. PMG (Paper Money Guaranty) war anwesend und nahm Banknoten zum Grading entgegen. Neben Heritage Auctions waren auch andere Auktionshäuser vor Ort, darunter Dix Noonan Webb aus London und Lockdales aus Ipswich (beide Großbritannien). Auch Lindner war mit einem Stand vertreten, an dem Sammelzubehör angeboten wurde. Es waren mehr britische Händler anwesend als auf der Aachener Messe im vergangenen Monat, aber mit wenigen Ausnahmen waren die meisten nordamerikanischen und asiatischen Händler nicht gekommen. Gemäß den geltenden niederländischen Gesundheitsvorschriften waren keine Masken erforderlich und der Impfstatus wurde an der Tür nicht überprüft. Allerdings wurden in allen Hotels und Restaurants akribisch Impfnachweise und/oder tagesaktuelle Testergebnisse überprüft. So fühlte man sich sicher. Mitte: Die Vorsitzende der IBNS, Pam West. Am Freitagabend fand in einem lokalen Restaurant ein Abendessen der International Bank Note Society (IBNS) für Mitglieder und Freunde statt. 35 Personen nahmen am Essen teil, das von Pam West, der derzeitigen Präsidentin des IBNS, geleitet wurde. Am folgenden Tag versammelten sich die IBNS-Mitglieder zu einem Gruppenfoto, das noch lange nicht vollständig war, da viele Mitglieder ihre Händlertische besetzten, um Geschäfte zu machen. Es gab schon eine nostalgische Sehnsucht nach dem alten Standort in Valkenburg, unserem ehemaligen Zuhause für so viele schöne Jahre. Der neue Standort war für einige weiter und für andere näher. Der Hauptvorteil des neuen Standorts waren die Brabanthallen, eine riesige Halle des Kongresszentrums, die es allen Händlern ermöglichte, in einer einzigen Halle mit viel Platz für Sicherheitsabstand zusammen zu sein. Ein weiterer Höhepunkt von Herzogenbusch ist die lokale Spezialität Bossche bollen. Eine „Bosch-Kugel“, in seiner Herkunftsstadt manchmal Chocoladebol („Schokoladen-kugel“) genannt, ist ein Gebäck. Es handelt sich um eine große Profiterole (Windbeutel), etwa 12 cm im Durchmesser (etwas größer als ein Tennisball), gefüllt mit Schlagsahne und ganz oder fast vollständig mit (normalerweise dunklem) Schokoladenüberzug. So lecker schmeckten die!!! Die nächste „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“ ist für das Wochenende vom 23./24. April 2022 geplant. Wir sehen uns dort! Lesen Sie hier mehr über diese und zukünftige „PaperMoneyFair THE NETHERLANDS“-Veranstaltungen: https://www.papermoney-netherlands.com/ Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- SG50 "Safe and Secure" Kontrollnummer 5AA000001 (mit 2 Diamanten) wird versteigert!
Banknoten mit der Kontrollnummer 1 sind immer sehr beliebt. Eine PMG-gegradete 66EPQ #1 Singapur-Polymer-Banknote wird am 27. November 2021 bei Mavin International in Singapur versteigert. Zur Feier der 50-jährigen Unabhängigkeit von Singapur wurde 2015 eine Reihe von Polymer-Gedenkbanknoten herausgegeben: Eine 50-Dollars-Banknote und fünf 10-Dollars-Banknoten mit unterschiedlichen Themen. Das Thema der Banknote mit der Kontrollnummer 1 in dieser Auktion lautet „Safe and Secure“. Die Auktionsschätzung für diesen Schein (Los 161) beträgt 46.000 SGD (ca. 33.888 USD oder 29.940 EUR). Katalognummern für diese Banknote: Singapore S8R2 („POLYMER 2021“) Singapore B215b („The Banknote Book“) Die PMG-gegradete Kontrollnummer 1 für die 50-Dollars-Gedenkbanknote 2015 („Singapore S11“) wurde am 20. November 2018 in einer Mavin-Auktion für 460.000 SGD (548.596 SGD einschließlich Käuferaufschlag und Steuer von 19,26%) verkauft, umgerechnet insgesamt 397.995 USD bzw. 350.967 EUR. Diese Note wurde damit zur teuersten Polymer-Banknote, die jemals bei einer öffentlichen Auktion verkauft wurde. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Australien: "RESPONSIBILTY" auf 50-Dollars-Polymer-Banknote korrigiert
Australien gab am 18. Oktober 2018 seine „Next Generation (nächste Generation)“-50-Dollars-Banknote aus. Alle Scheine wurden von Philip William Lowe und John Arthur Fraser unterzeichnet. Die Kontrollnummern der Ausgaben 2018 beginnen mit zwei Buchstaben, gefolgt von „18“. Überraschenderweise enthielten diese Banknoten sämtlich einen Rechtschreibfehler: Auf der Rückseite der Banknote steht Edith Cowans erste Rede vor dem Parlament in Mikrotext über ihrer Schulter; darin wird das Wort „RESPONSIBILITY“ als „RESPONSIBILTY“ (ohne das dritte „I“) falsch geschrieben. Abb. 1 und 2: 50-Dollars-Note von 2018. Abb. 3: „RESPONSIBILTY“-Rechtschreibfehler auf der 50-Dollars-Note von 2018. Abb. 3: Auf „RESPONSIBILITY“ korrigierte 50-Dollars-Note von 2020. Neue 50-Dollars-Scheine sind mit dem Datum (20)20 in Umlauf gekommen. Es gibt zwei Unterschriftskombinationen für dieses neue Jahr: Philip William Lowe und Philip Gaetjens; Philip William Lowe und Steven Kennedy. Der Mikrotext-Rechtschreibfehler auf der Rückseite der Banknote wurde nun korrigiert. „RESPONSIBILITY“ wird jetzt richtig geschrieben. Abb. 4 und 5: Korrigierte 50-Dollars-Note von 2021, Unterschriften Lowe/Gaetjens. Abb. 6 und 7: Korrigierte 50-Dollars-Note von 2021, Unterschriften Lowe/Kennedy. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Jamaika springt auf den "Polymer-Zug" auf!
Am 8. März 2022 kündigte Jamaika seine neue Polymer-Banknoten-Serie an, die mit der Ausgabe einer 2.000-Dollars-Note beginnen wird. Ein genaues Ausgabedatum wurde noch nicht bekannt gegeben. Die neue Serie ist der 60-jährigen Unabhängigkeit Jamaikas gewidmet. Jeder Schein zeigt deshalb auf der Vorderseite das Logo „Jamaika 60“. Die einstige Kolonie Jamaika erlangte am 6. August 1962 ihre Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. Finanzminister Dr. Nigel Clarke gab die Ankündigung während der Haushaltsdebatte 2022 bekannt. Auf dem neuen Zweitausender werden Michael Manley und Edward Seaga, die verstorbenen ehemaligen Premierminister und politischen Rivalen, abgebildet sein. Michael Norman Manley (1924–1997) war von 1972 bis 1980 und von 1989 bis 1992 Premierminister Jamaikas. Er vertrat ein demokratisch-sozialistisches Programm und wurde als Populist bezeichnet. Meinungsumfragen zufolge ist er nach wie vor einer der beliebtesten Premierminister Jamaikas. Edward Philip George Seaga (1930–2019) war von 1980 bis 1989 der fünfte Premierminister Jamaikas und von 1974 bis 2005 Vorsitzender der Jamaica Labour Party. Er war von 1974 bis 1980 und erneut von 1989 bis Januar 2005 Oppositionsführer. Auf den anderen Stückelungen werden die folgenden Personen geehrt: $50: Nationalhelden Paul Bogle (ein jamaikanischer Baptistendiakon und Aktivist) und George William Gordon (ein reicher jamaikanischer Geschäftsmann, Richter und Politiker). $100: Marcus Garvey (ein jamaikanischer politischer Aktivist, Verleger, Journalist, Unternehmer und Redner) wird allein abgebildet sein. $500: Nationalhelden, Nanny of the Maroons (eine Anführerin der jamaikanischen Maroons aus dem 18. Jahrhundert, die eine Gemeinschaft von ehemals versklavten Afrikanern anführte) und Sam Sharpe (ein versklavter Jamaikaner, der Anführer des weit verbreiteten Sklavenaufstands im Baptistenkrieg von 1831-1832 in Jamaika war). $1.000: Alexander Bustamante (der erste Premierminister von Jamaika) und Norman Manley (ein jamaikanischer Staatsmann und der erste und einzige „Premier“ von Jamaika). $5.000: Donald Sangster (der zweite Premierminister von Jamaika) und Hugh Shearer (der dritte Premierminister von Jamaika). De La Rue wird die Banknotenserie voraussichtlich auf seinem Safeguard®-Substrat drucken. Donald Ludwig ( polymernotes.com )
- Banco de México gewinnt den IBNS-Preis für die "Banknote des Jahres" 2021!
Von den weit über 100 neuen Banknoten, die im Jahr 2021 weltweit ausgegeben wurden, wurden nur 20 als ausreichend neuartig eingestuft, um als Kandidaten für die „Banknote des Jahres 2021“ nominiert zu werden. Und von diesen zwanzig Banknoten waren immerhin die Hälfte Polymer-Banknoten. Drei waren Hybrid-Banknoten und sieben waren Papier-Banknoten. Die Abstimmung zwischen dem ersten und dem zweiten Platz war bis zum Schluss extrem knapp, als sich die 50-Pesos-Banknote aus Mexiko gegen die 200-Dobras-Banknote aus São Tomé und Príncipe durchsetzte. Und der Gewinner ist... Die am 28. Oktober 2021 ausgegebene mexikanische 50-Pesos-Banknote zeigt thematische Motive, die auf die historische Periode des alten Mexikos anspielen. Sie zeigen die Gründung von Tenochtitlan und das Ökosystem der Flüsse und Seen mit ihrer repräsentativen Fauna und Flora, insbesondere Xochimilco, eine Stätte, die in die Liste des Weltkulturerbes der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) aufgenommen wurde. Auf der Rückseite ist ein mexikanischer Axolotl (ein Salamander, der das Erwachsenenalter ohne Metamorphose erreicht) abgebildet. Auch Mexiko hat 2020 mit seiner wunderschön gestalteten 100-Pesos-Polymerbanknote gewonnen. Die Banco de México war erneut sowohl Drucker als auch Emittent dieser 2018 augegebenen, preisgekrönten Design-Banknote, die zur aktuellen G-Serie der Bank gehört. Der Schein im Hochformat ist auf dem Polymersubstrat Guardian™ von CCL gedruckt. Er wird in der neuen Druckerei der Banco de México in Jalisco hergestellt, die kurz vor der Coronavirus-Pandemie in Betrieb genommen wurde, und verfügt über deutlich verbesserte Sicherheitsmerkmale, die den Übergang zu einem Polymersubstrat koordinieren. Polymer-Banknoten sind weiterhin beliebte IBNS-Banknoten. Der aktuelle Nennwert von 50 mexikanischen Pesos beträgt 2,52 USD oder 2,28 EUR. Der zweite Platz geht an São Tomé und Príncipe für ihre wunderschön umgestaltete 200-Dobras-Banknote aus Papier. Die Banknote, die am 26. August 2021 ausgegeben wurde, zeigt auf der Vorderseite Rei Amador und auf der Rückseite Chibi-ficha, den Sonnenvogel von Príncipe. Den dritten Platz teilen sich zwei Banknoten, beide aus Polymer: Die 10.000-Cólones-Banknote von Costa Rica, die am 15. Oktober 2021 ausgegeben wird, zeigt auf der Vorderseite José Figueres Ferrer und auf der Rückseite ein Drei-Zehen-Faultier. Die 50-Pfund-Banknote der Bank of England, die am 23. Juni 2021 ausgegeben wird, zeigt Königin Elizabeth II. auf der Vorderseite und Alan Turing auf der Rückseite. Auf den Plätzen 5, 6, 7 und 8 folgen alle Polymer-Banknoten: Rumäniens 20-Lei-Note, die 50-Pfund-Note der Royal Bank of Scotland, Chinas 20-Yüan-Olympia-Note und die 3-Dollars-Note der Cook-Inseln. Sieben der ersten acht Plätze wurden von Polymerbanknoten belegt! Möchten Sie mehr über die TOP 8 erfahren? Dann klicken Sie einfach hier: 1. MEXIKO: https://www.geldscheine-online.com/post/mexiko-neue-50-pesos-polymerbanknote-ausgegeben 2. SAO TOME UND PRINCIPE: https://www.geldscheine-online.com/post/s%C3%A3o-tom%C3%A9-und-pr%C3%ADncipe-neue-5-10-und-200-dobras-banknoten-im-umlauf 3/4. COSTA RICA: https://www.geldscheine-online.com/post/costa-rica-1000-und-10-000-colones-polymer-banknoten-komplettieren-die-serie 3/4. ENGLAND: https://www.geldscheine-online.com/post/die-neue-50-pfund-banknote-der-bank-of-england-kommt-am-23-06-2021 5. RUMÄNIEN: https://www.geldscheine-online.com/post/rum%C3%A4nien-erste-rum%C3%A4nische-banknote-zu-ehren-einer-frau 6. SCHOTTLAND (Royal Bank): https://www.geldscheine-online.com/post/die-neue-50-pfund-polymernote-der-royal-bank-of-scotland-kommt-am-18-8-2021-in-umlauf 7. CHINA: https://www.geldscheine-online.com/post/china-gedenkbanknoten-f%C3%BCr-die-olympischen-winterspiele-2022 8. COOK-INSELN: https://www.geldscheine-online.com/post/ina-und-der-hai-auf-neuer-polymernote-der-cookinseln Im 62. Jahr ihres Bestehens hat die International Bank Note Society (IBNS) weltweit etwa 2.000 Mitglieder. Als gemeinnützige Bildungsorganisation verfolgt sie das Ziel, das Studium, die Sammlung und die Verbreitung von Informationen über alle Aspekte umlaufender Banknoten zu fördern, anzuregen und voranzutreiben. Sind Sie an einer Mitgliedschaft interessiert? Dann klicken Sie hier: https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=102&Itemid=39 Pressemitteilung: https://www.theibns.org/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=809%3Abanknote-of-2021-nominations&catid=39%3Abanknote-of-2021&Itemid=51 Donald Ludwig ( polymernotes.com )












