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  • Aus privaten Sammlungen: 1000 Francs von Ruanda aus dem Jahr 1976

    Die Republik Ruanda ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Aufgrund seiner Höhenlage und seines hügeligen Geländes ist es als „Land der tausend Hügel“ bekannt. Die Landschaft wird im Westen von Bergen und im Südosten von Savannen geprägt. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Kigali, die im Zentrum des Landes liegt. Mit einer Bevölkerung von etwa 14 Millionen Menschen auf einer Gesamtfläche von 26.338 Quadratkilometern ist Ruanda an Stelle 21 der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. 1897 kolonisierte Deutschland Ruanda als Teil Deutsch-Ostafrikas, gefolgt von Belgien, das 1916 während des Ersten Weltkriegs die Kontrolle übernahm. Beide europäischen Nationen regierten über den ruandischen König und führten eine pro-Tutsi-Politik fort. Die Hutu-Bevölkerung revoltierte 1959. Sie massakrierten zahlreiche Tutsi und gründeten schließlich 1962 eine unabhängige, von den Hutu dominierte Republik unter der Führung von Präsident Grégoire Kayibanda. Ein Militärputsch im Jahr 1973 stürzte Kayibanda und brachte Juvénal Habyarimana an die Macht, der die pro-Hutu-Politik beibehielt. Die von den Tutsi geführte Ruandische Patriotische Front (RPF) löste 1990 einen Bürgerkrieg aus. Habyarimana wurde im April 1994 von Unbekannten ermordet. Die sozialen Spannungen entluden sich in dem Völkermord an den Tutsi durch extremistische Hutu-Power-Anhänger. Die RPF beendete den Völkermord mit einem militärischen Sieg im Juli 1994. Ruanda wird seit 1994 von der RPF als De-facto-Einparteienstaat regiert, seit 2000 mit dem ehemaligen Kommandanten Paul Kagame als Präsident. Kagames Regierung wird die Stabilisierung und der Wiederaufbau des Landes, die Förderung des Wirtschaftswachstums sowie die Förderung von Versöhnung, guter Regierungsführung und der Stärkung der Rolle der Frau zugeschrieben. Ruanda ist heute für Besucher eines der sichersten Länder Afrikas. Ruanda hat drei Nationalparks, während der Rest des Landes von Terrassenlandwirtschaft geprägt ist. Die größte Vielfalt an großen Säugetieren findet sich in den Nationalparks, die als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Der Akagera-Nationalpark beherbergt typische Savannentiere wie Giraffen und Elefanten, während im Volcanoes-Nationalpark schätzungsweise ein Drittel der weltweiten Berggorilla-Population lebt. Der Nyungwe-Forest-Nationalpark beherbergt dreizehn Primatenarten, darunter Schimpansen und Ruwenzori-Colobus-Affen. Ruanda und Burundi behielten nach ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1962 eine Zoll- und Währungsunion bei, die jedoch Ende 1963 zusammenbrach und am 1. Januar 1964 offiziell aufgelöst wurde. Ruanda gab im Juli 1964 erstmals eigene Banknoten in den Stückelungen 20, 50, 100, 500 und 1000 Francs aus. Diese Banknoten wurden bis 1976 mit verschiedenen Daten, Titeln und Unterschriften ausgegeben. In diesem Beitrag wird die 1000-Francs-Banknote der ersten Serie vorgestellt. Objekttyp: Banknote Sammlung: Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Ruanda Emittent: Banque Nationale du Rwanda Nominal: 1000 Francs Datierung: 1 - 1 - 76 Vorderseite: Text in Französisch. Oben „Banque Nationale du Rwanda“ („Nationalbank von Ruanda“), darunter die Kontrollnummer, darunter „MILLE FRANCS“ („Tausend Francs“), darunter „PAYABLES A VUE“ („Bei Sicht zahlbar“), darunter das Datum, darunter „LA LOI PUNIT LE CONTREFACTEUR“ („Das Gesetz bestraft den Geldfälscher“). Links das Staatswappen Ruandas mit den Worten „REPUBLIQUE RWANDAISE LIBERTE COOPERATION PROGRES“ („Republik Ruanda Freiheit Zusammenarbeit Fortschritt“). Die Wertzahl ist in der oberen linken und unteren rechten Ecke angegeben. Links, rechts und unten sind verschiedene Guilloche-Muster zu sehen. Im Hintergrund sind weitere sich wiederholende geometrische Muster zu sehen. Rückseite: Text in Kinyarwanda, der Landessprache Ruandas. „Banki Nasiyonali Y'u Rwanda“ („Nationalbank von Ruanda“) oben rechts, „AMAFRANGA 1000“ („Tausend Francs“) und „ITEGEKO LIHANA UMUNTU WESE UZIGANA IYI NOTI“ („Das Gesetz bestraft den Geldfälscher“) unten rechts. Eine Agrarszene mit terrassierten Hügeln und einem einheimischen Bauern, der im Vordergrund auf einem Knie hockt. Rechts ein großes Guilloche-Muster mit der Wertzahl darin. Links unten ein kleines Guilloche-Muster. Unterschriften: Jean-Baptiste Ngirabacu (ADMINISTRATEUR) und Jean Berchmans Birara (GOUVERNEUR) Material: Papier ohne Wasserzeichen Druck: De La Rue (nicht auf der Banknote gedruckt) Format: 165 mm x 70 mm Nummerierung: E449092 Zitate: Rwanda 10c (Standard Catalog of World Paper Money, Modern Issues 1961-Present, 25th Edition). B110f ( The Banknote Book : Rwanda, Owen W. Linzmayer) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Travellers’ Money (Reisegeld). Eine illustrierte Geschichte von Bankanweisungen, Reisekreditbriefen und Reiseschecks

    Dr. Ilkka Mäkitie: Travellers’ Money (Reisegeld). Eine illustrierte Geschichte von Bankanweisungen, Reisekreditbriefen und Reiseschecks Jerne Ltd., Lahti / Finnland 2026. Format 21 x 29,7 cm, Hardcover, 188 Seiten, durchgehend farbig illustriert. In englischer Sprache. ISBN 978-952-88-1261-6 . Preis: 20 EUR plus Porto Zu bestellen beim Autor: ilkka.makitie@saunalahti.fi Wer heutzutage auf Reisen geht, verlässt sich für Zahlungen vor Ort in der Regel auf mitgeführte Kreditkarten, elektronische Bezahlmöglichkeiten oder seine Smartwatch. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Frage, welche Zahlungsmittel mitzuführen waren, um auf Reisen vor Ort – insbesondere im Ausland – Hotelkosten, Verkehrsmittel und Restaurantbesuche bezahlen zu können, ein wichtiger Bestandteil der Reiseplanungen. Man erwarb Fremdwährungen am heimischen Bankschalter, sofern die Einfuhr in das Reiseland erlaubt war, kaufte Reiseschecks und Benzingutscheine; in einigen Ländern Europas konnte mit dem Postsparbuch Geld auf lokalen Postämtern abgehoben werden. Waren die Devisenausfuhr im Heimatland und/oder die Einfuhr von Landeswährung in das Reiseland beschränkt, stellten sich neue Herausforderungen: Man eröffnete Akkreditive zum Bargeldbezug im Ausland bei seiner Bank, beantragte die Zuteilung von Reisedevisen, zahlte bei Schifffahrtslinien einen Betrag für Ausgaben an Bord vorab in seiner Heimatwährung ein und erhielt im Gegenwert Bordanweisungen, die nur während der Schiffsreise an Bord gültig waren. Untersuchungen darüber, welche Zahlungsmittel Reisende im 19. und 20. Jahrhundert mit sich führten, gibt es kaum. In seinem neuen Buch beschäftigt sich der Auor mit Zahlungsmitteln rund um das Reisen im in dieser Zeit. Er stellt nacheinander die damals geläufigen Reisezahlungsmittel Zahlungsanweisung, Reisekreditbrief und Reisescheck vor, erklärt ihr Aufkommen und ihre genaue Verwendungsweise. Für alle drei Formen dieser Reisezahlungsmittel werden dann nach Ländern sortiert diverse Ausgaben vorgestellt und erläutert. Während Zahlungsanweisungen im 19. sowie bis zum Beginn des 20. Jahhrhunderts hauptsächlich in England verbreitet waren, wurden Reisekreditbriefe noch bis in die 1970er Jahre von diversen Banken weltweit ausgestellt. Ihre Verwendung war kompliziert, da zur Auszahlung von Geldbeträgen in Landeswährung bei sogenannten Korrespondenzbanken der ausstellenden Bank neben dem Reisekreditbrief eine besondere Ausweiskarte vorzulegen war. Außerdem war es erforderlich, dass die Bank den Betrag des Reisekreditbriefs dem Inhaber als einmaligen Kredit zuvor bewilligt hatte. Als Zahlungsmittel für kleinere Beträge sowie als flexible Bezahlungsmöglichkeit vor Ort schied ein Reisekreditbrief aus. Mit dem Aufkommen von Reiseschecks zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dann die Mitnahme von Reisezahlungsmitteln in flexiblen Beträgen möglich, auch wurden diese Schecks nicht nur von Banken, sondern auch in Hotels und Reisebüros bei Zahlungen akzeptiert. Der Höhepunkt der Verwendung von Reiseschecks lag in 1970er bis 1990er Jahren, bevor sie von Kreditkarten verdrängt wurden.   Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit Zahlungsanweisungen an Bord von Schiffen. Hier werden exemplarisch diverse Bordzahlungsmittel US-amerikanischer, englischer und deutscher Schifffahrtslinien mit diversen Abbildungen vorgestellt. Auch Bordgeld an Bord von Flugzeugen hat es gegeben: Zu einer Zeit, in der etwa eine Reise von London nach Australien auch mit dem Flugzeug mehrere Tage dauerte und mit Zwischenübernachtungen verbunden war, mussten die Reisenden auch mit Zahlungsmitteln während der Reise ausgestattet sein. Ein kurzer Überblick über Hotelgutscheine und Reiseschecks für muslimische Pilger nach Mekka runden das Buch ab. Man erfährt von Mäkitie viel, was zum Verständnis der Funktionsweise von Reisezahlungsmitteln beiträgt, wer solche Zahlungsmittel ausgegeben hat (neben Banken vor dem Zweiten Weltkrieg oft auch Schifffahrtslinien) und wie sie vor Ort im Zahlungsverkehr eingesetzt wurden. Reisezahlungsmittel können ein überaus reizvolles Sammelgebiet darstellen. Der Autor gibt in seinem Buch wertvolle Hinweise zum Aufbau einer Sammlung. Während Zahlungsanweisungen und Reisekreditbriefe, insbesondere tatsächlich gelaufene Exemplare, seltene Einzelstücke bleiben, sind historische Reiseschecks für Sammler grundsätzlich einfacher zugänglich. Auch hier sind aber Exemplare aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (man erkennt sie in der Regel an den festen Wechselkursen für Fremdwährungen, die auf den Schecks aufgedruckt sind) generell sehr selten, auch Exemplare aus der Zwischenkriegszeit tauchen nicht häufig auf. Aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stehen jedoch dem Sammler eine Vielzahl von Exemplaren aus diversen Ländern sowohl als Musterstücke, als auch in gelaufenem Zustand zur Verfügung, so dass sich mit vertretbaren finanziellen Mitteln eine interessante Sammlung aufbauen lässt. Die schier unübersehbare Anzahl an Varianten weltweit ausgegebener Reiseschecks zwingt aber zur Fokussierung beispielsweise auf eine Bank, ein Land oder einen Ausgabeort. Das hochwertig gemachte, reichlich bebilderte Buch von Mäkitie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält keine Katalogpreise, sondern nur einige Einschätzungen zur Seltenheit. Wer einen Katalog für das Sammelgebiet erwerben möchte, dem seien die vom selben Autor veröffentlichen Bücher über Reiseschecks (2. Auflage 2020) sowie über Zahlungsanweisungen und Reisekreditbriefe (neu 2025) ans Herz gelegt. Für Schiffsgeld fehlt leider am Sammlermarkt noch ein umfassendes Katalogwerk. Es wäre interessant gewesen, wenn auch Reisekreditbriefe und insbesondere Reiseschecks aus den sozialistischen Staaten stärkere Berücksichtigung gefunden hätten (es finden sich nur einzelne Exemplare aus China und Kuba), zumal in diesen Ländern seit den 1970er Jahren über Reiseschecks eine systematische Steuerung der Verteilung von Reisedevisen erfolgte und diese daher im Reiseverkehr eine erhebliche Rolle spielten. Zuweilen hätte man sich auch größere Abbildungen gewünscht, um die Details der abgebildeten Dokumente gerade bei aufwändigen Reisekreditbriefen besser studieren zu können. Diese Einschränkungen tun dem Werk jedoch keinen Abbruch. Wer eine fundierte Einführung in das Thema Reisezahlungsmittel und Anregungen zum Aufbau einer eigenen Sammlung sucht, ist mit dem neuen und sehr preiswerten Buch von Mäkitie bestens bedient. Sammler erhalten neben viel Grundlagenwissen eine wertvolle Hilfe zum strukturierten Aufbau einer solchen Sammlung. Dr. Sven Gerhard

  • Sankt Helena wechselt auf Polymer

    Am 12. Januar 2026 gab die Regierung von St. Helena (SHG) die bevorstehende Ausgabe einer neuen Serie von Polymerbanknoten in den Nennwerten von 5, 10 und 20 Pfund bekannt. Die neuen Noten zeigen ein Porträt von König Charles III. und werden ab Januar in Umlauf gebracht, wobei das genaue Ausgabedatum noch nicht bekannt gegeben wurde. Auf den Banknoten ist auch Jonathan die Schildkröte (eine Seychellen-Riesenschildkröte, deren Alter im Jahr 2026 auf 193 Jahre geschätzt wird, was sie zum ältesten bekannten lebenden Landtier macht; Jonathan lebt heute auf der Insel St. Helena) und die St.-Helena-Ebenholzpflanze (eine vom Aussterben bedrohte Blütenpflanze aus St. Helena, die für ihr attraktives Laub und ihre weißen Blüten bekannt ist). Alle drei neuen Polymerbanknoten behalten die gleichen Farbschemata wie die Papierbanknoten, die sie ersetzen. Jonathan die Schildkröte (links) und St.-Helena-Ebenholzpflanze (rechts). Die neuen Polymerbanknoten beinhalten folgende Sicherheitsmerkmale: Transparentes Fenster: In das Design ist ein durchsichtiges Fenster integriert, das sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite sichtbar ist. Schimmereffekt beim Kippen: Wenn man die Banknote kippt, erscheint ein metallischer Schimmer, der sich um das transparente Fenster herum bewegt. Erhabene Druckfarbe (Porträt): Die Druckfarbe ist deutlich dicker und erhaben, sodass sie taktil wahrnehmbar ist. Erhabene Druckfarbe (Unterschriften): Die Druckfarbe fühlt sich beim Berühren erhaben an. Tastpunkte: Erhabene Punkte (für Sehbehinderte) ermöglichen eine einfache Erkennung des Nennwerts der Banknote. 5-Pfund-Scheine haben erhabene Punkte in Form eines Quadrats, 10-Pfund-Scheine in Form eines Dreiecks und 20-Pfund-Scheine in Form eines Kreises. Mikrotext-Nennwert: Der Nennwert der Banknote ist in winziger, scharfer Schrift gedruckt. Negative erhabene Druckfarbe: Der Mikrotext „ST HELENA GOVERNMENT“ ist in negativer, erhabener Druckfarbe gedruckt, die scharf und klar erscheint. UV-Fluoreszenz (Wellen und Nennwert): Unter einer UV-Lichtquelle erscheinen feine Wellenlinien und der Nennwert der Banknote in zwei verschiedenen fluoreszierenden Druckfarben. UV-Fluoreszenz (Block-Nennwert): Unter einer UV-Lichtquelle erscheint die Nennwertzahl in einem durchgehenden, hellen Block. Die Papierbanknoten von St. Helena bleiben weiterhin als gesetzliche Zahlungsmittel im Umlauf. Die SHG wird ältere, beschädigte Banknoten nach und nach aus dem Verkehr nehmen, sobald sie an die Bank von St. Helena zurückgegeben werden. Interessant ist, dass De La Rue die neue Polymer-Serie für die Falklandinseln und St. Helena gleichzeitig als einen einzigen Auftrag gedruckt hat. Dies führte zu erheblichen Einsparungen für beide Regierungen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Mongolei: 100-jähriges Jubiläum des Tugrik

    Am 9. Dezember 2025 feierte die Bank of Mongolia das 100-jährige Jubiläum ihrer Landeswährung mit der Ausgabe einer Gedenknote mit dem hohen Nennwert von 100.000 Tugrik. Dieses Sammlerstück, das auf Papier gedruckt und nicht für den allgemeinen Umlauf bestimmt ist, würdigt die beiden historischen Säulen der modernen Mongolei: das legendäre Mongolische Reich, das von Dschingis Khan gegründet wurde, und die Volksrevolution von 1921, die die Unabhängigkeit der Nation begründete. Die Banknote ist ein numismatisches Produkt und kein gesetzliches Zahlungsmittel. Der mongolische Tugrik (MNT) wurde offiziell im Dezember 1925 eingeführt und ersetzte frühere Währungen wie den chinesischen, russischen und vorübergehenden mongolischen Dollar. Die 100.000-Tugrik-Banknote ist Teil einer umfassenderen Serie numismatischer Ausgaben, die diesen monetären Meilenstein würdigen sollen. Die Ausgabe spiegelt den Weg der Mongolei von einer sowjetisch geprägten Wirtschaft zu einer modernen, ressourcenreichen Demokratie wider, wobei die Währung als unveränderliches Symbol der nationalen Souveränität dient. Die Vorderseite wird von einem würdevollen Porträt von Dschingis Khan dominiert, das seinen Status als „Vater der Nation“ unterstreicht. Die Gestaltung verbindet traditionelle mongolische Symbolik mit modernster Technologie zum Fälschungsschutz. Auf beiden Seiten der Banknote ist die Skizze eines Reiters auf einem Pferd abgebildet, was auf die besondere Rolle hinweist, die Pferde sowohl bei der Gründung des Großmongolischen Reichs als auch bei der Gründung der unabhängigen Mongolei gespielt haben. Die Rückseite zeigt ein eindrucksvolles historisches Tableau mit den „ersten sieben“ Führern der Volksrevolution von 1921 : Dogsomyn Bodoo (Führer der Consular Hill-Gruppe und erster Premierminister nach der Revolution), Khorloogiin Choibalsan (eine Schlüsselfigur und später langjähriger Führer der Mongolischen Volksrepublik), Dambyn Chagdarjav (Mitglied der ersten Delegation bei den Sowjets und vorübergehender Premierminister in der provisorischen Regierung), Darizavyn Losol (Revolutionär aus der Gruppe „Consular Hill“, der sich der Delegation nach Russland anschloss), Soliin Danzan (Führer der Gruppe „East Khuree“ und erster Vorsitzender der Mongolischen Volksrepublik), Dansranbilegiin Dogsom (eine prominente Persönlichkeit der East Khuree-Gruppe und Mitglied des Zentralkomitees) und Damdiny Sükhbaatar (ein wichtiger Militärführer, der die mongolische Volksarmee in den entscheidenden Schlachten gegen chinesische und weißrussische Truppen befehligte). Diese Gestaltung verbindet das hundertjährige Jubiläum des modernen Tugrik ausdrücklich mit dem Gründungsereignis des heutigen mongolischen Staates. Der Hintergrund zeigt eine Karte der modernen Mongolei und aufwendige Guilloche-Muster. Das Logo zum 100. Jahrestag der Volksrevolution ist in Goldgelb und das Soyomb (einzigartige mongolische Schrift und nationales Symbol) ist in Blau mit einem glänzenden Muster gedruckt. Die Note beinhaltet folgende Sicherheitsmerkmale: Hauptporträt: Mikrotext „CHINGGISKHAAN“ am äußeren Rand von Dschingis Khan auf der Vorderseite der Banknote. Sicherheitsfaden: Ein gefensterter Faden, der von Gold zu Grün wechselt, mit den Aufschriften „МБ“ (Mongolbank) und „100000“. OVI-Element: Ein farbwechselndes Element mit einer Feuersäule (unten rechts), die von Gold zu Grün wechselt. Wasserzeichen: Porträt von Dschingis Khan + Elektrotypie „МБ“. Taktile Merkmale: 10 diagonale, erhabene Linien an den Rändern zur Unterstützung sehbehinderter Menschen, zusätzlich erhabener Aufdruck der Stückelung. UV-Merkmale: Unter ultraviolettem Licht zeigt die Banknote eine versteckte künstlerische Ebene. Auf der Vorderseite erscheint im Porträtbereich ein leuchtender Krieger zu Pferd, der die historische Dominanz der mongolischen Kavallerie symbolisiert. Das Akronym „MB“ leuchtet ebenfalls. Auf der Rückseite leuchtet der Hintergrund unter dem Logo zum 100-jährigen Jubiläum und dem Soyombo-Symbol auf und bietet so eine zuverlässige Echtheitsprüfung. Da diese Banknote an den 100. Jahrestag der Volksrevolution erinnert, ist das gedruckte Datum 2021 unten links auf der Rückseite angegeben. Die Einführung wurde jedoch auf 2025 verschoben, sodass die tatsächlich ausgegebenen Banknoten zusätzlich mit einem roten Stempel mit dem Datum 2025-12-09 unten in der Mitte der Rückseite versehen wurden, um an den 100. Jahrestag der Landeswährung zu erinnern. Im Handel finden sich jedoch meist Scheine ohne den zusätzlichen Datumstempel. Donald Ludwig

  • Tongas Serie 2023: Musterscheine und mehr!

    Am 4. Dezember 2023 gab die National Reserve Bank of Tonga (NRBT) ihre neue Banknotenserie in den Stückelungen 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Pa'anga heraus. Alle Banknoten wurden von De La Rue plc gedruckt. Die 5- und 10-Pa'anga-Scheine wurden auf dem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt, die anderen auf einem Substrat auf Baumwollbasis. Über diese Neuausgaben wurde erstmals HIER in diesem Blog berichtet. Die UV-Bilder dieser Banknoten wurden HIER vorgestellt. Für den Gebrauch durch die NRBT wurden zwei Varianten von Musterbanknoten erstellt. Was ist eigentlich ein Musterschein („Specimen“ auf Englisch)? Eine Musterbanknote wird in der Regel in sehr begrenzter Auflage gedruckt und an Zentralbanken verteilt, um diese bei der Erkennung von Banknoten aus anderen Ländern zu ermöglichen. In einigen Fällen werden Musterbanknoten an Geschäftsbanken, Strafverfolgungsbehörden und Wirtschaftsunternehmen verteilt und manchmal auch dazu verwendet, die breite Öffentlichkeit über neue Designs zu informieren. Manchmal werden Musterbanknoten an Sammler verkauft (oft in speziellen Foldern oder Alben verpackt). Gelegentlich werden Musterbanknoten als Geschenke an Würdenträger oder Mitarbeiter von Zentralbanken verteilt, oft in Präsentationsalben. Wenn eine Zentralbank einen Druckauftrag erteilt, gibt sie die Anzahl der Musterscheine an, die sie erhalten möchte. Im Falle der NRBT wurden zwei Varianten von Musterbanknoten hergestellt: Offizielle Bank-Musterscheine mit den Kontrollnummern A000000, dem Wort „ SPECIMEN “ in roter Schrift in der oberen linken und unteren rechten Ecke und „ SPECIMEN No xxx “ in roter Schrift in der unteren linken Ecke, wobei xxx = 001 bis 100. Somit wurden 100 Musterscheine für den internen Gebrauch der Bank hergestellt. Die Rückseiten der Bankmuster weisen keinerlei Aufdrucke auf und sehen genauso aus wie die im Umlauf befindenden Banknoten. Offizielle Sammler-Musterscheine mit den Kontrollnummern A000000 und dem Wort „ SPECIMEN “ in roter Schrift, das diagonal auf der Vorder- und Rückseite jeder Banknote aufgedruckt ist. Es wurden 1000 Musterscheine für Sammler hergestellt, die genauso offiziell wie die Bankmuster sind, jedoch für ein anderes Publikum bestimmt. Beide Musterbanknoten-Varianten aus Tonga sind sehr begehrte Sammlerstücke und eine schöne Ergänzung für jede Sammlung. Wie bereits bei den beiden vorherigen Serien wurden auch die neuen NRBT-Banknoten mit gleichen Kontrollnummern in Präsentationsfoldern (Mappen) verpackt und der Öffentlichkeit zum Verkauf angeboten. Ausgewählt wurden die Kontrollnummern 1 bis 100 sowie etwa 250 weitere Nummern, darunter niedrige Nummern unter 500 und viele Nummern, die für Jahreszahlen stehen, wie 1965, 2024 usw. Diese „matching serial number sets“ in Präsentationsfoldern waren bei den Bankangestellten sehr beliebt, die viele davon selbst kauften. Viele kauften ihr Geburtsjahr und/oder andere Nummern, die für sie eine besondere Bedeutung hatten. Sogar die Banknoten im offiziellen Präsentationsset, das bei der Enthüllungszeremonie verwendet wurde und jetzt in der Lobby der NRBT ausgestellt ist, haben alle die Kontrollnummer A002023, das Ausgabejahr. Diese Präsentationsmappen wurden alle vom Gouverneur der NRBT handsigniert. Das in der Lobby der NRBT ausgestellte, offizielle Präsentationsset der aktuellen Serie. Zusätzlich zu den normalen Umlaufbanknoten, den Musterbanknoten und den „matching number sets“, gibt es Ersatzbanknoten für alle sechs Stückelungen. Der Ersatzpräfixbuchstabe ist Z statt A. Vier der sechs Ersatznoten der aktuellen Serie. Alle oben genannten Varianten haben nun ihren Weg auf den Sammlermarkt gefunden, wobei die offiziellen Bankmuster am seltensten sind. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Chinas neue Polymer-Gedenkbanknote zum Jahr des Pferdes

    Im Rahmen ihrer jährlichen Ausgabe von Polymer-Sammlerbanknoten zum Tierkreiszeichen hat die Volksbank von China ihre neue Gedenkbanknote zum Jahr des Pferdes angekündigt. Das Design folgt dem Format der Gedenkbanknoten zum Jahr des Drachen 2024 und zum Jahr der Schlange 2025 . Auch hierbei handelt es sich wieder um eine offizielle Ausgabe und nicht um eine Fantasiebanknote. Die Gedenkbanknote ist vertikal ausgerichtet. Auf der Vorderseite befindet sich oben das nationale Emblem der Volksbank von China und ein Siegel mit dem Schriftzeichen „马“ (Pferd). Ein kunstvoll verziertes Pferd galoppiert nach rechts über die Banknote. Unten befinden sich die gold-grün falbwechselnde Zahl 20 und die chinesischen Schriftzeichen „贰拾圆“ (zwanzig Yuan), ein dynamischer Hologrammstreifen, ein transparentes Fenster, taktile Markierungen für Blinde und die Kontrollnummer. Der Hologrammstreifen zeigt beim Kippen der Banknote mehrfarbige dynamische Effekte und gibt „Ruyi-Wolkenmuster“, „Kamelienblüten“ und das Schriftzeichen „福“ (Glück) frei. Ein dreidimensionaler, dynamischer Hochglanz-Ringeffekt ist innerhalb des Schriftzeichens „田“ (Feld) am unteren Rand des Schriftzeichens „福“ zu sehen. Der Hologrammstreifen auf der Vorderseite der Banknote. Die Rückseite ist eher schlicht gestaltet und zeigt drei Kinder, die mit Gongs und Trommeln das neue Jahr feiern. Im Hintergrund sind dekorative Muster von runden Nomadenjurten zu sehen. Oben sind die Zahl 20 und die chinesischen Pinyin-Buchstaben für „YUAN“ zu sehen. Unten sind Blumen und ein dynamisches holografisches Muster abgebildet. Das transparente Fenster am unteren Rand enthält das dekorative Muster des Zeichens „福“ (bedeutet „Segen“) innerhalb des „achtseitigen Blumenfensters“ in Gold. Neben dem Ausgabejahr (2026) ist das Siegel des Gouverneurs abgebildet. Der Text ganz unten lautet „Die Volksbank von China“ in chinesischer Pinyin-Schrift und den vier Sprachen ethnischer Minderheiten Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch und Zhuang. Das transparente Fenster auf der Rückseite der Banknote. Die Gedenkbanknote hat eine Länge von 145 mm und eine Breite von 70 mm. Es wurden 100 Millionen Stück gedruckt. Zunächst können chinesische Staatsbürger die Banknoten zwischen dem 13. und 14. Januar 2026 bei Geschäftsbanken vorbestellen. Pro chinesischem Personalausweis können maximal 20 Stück reserviert werden. Die Banknoten können dann zwischen dem 20. und 26. Januar 2024 abgeholt werden. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Aus privaten Sammlungen: 100 Namibia-Dollars aus dem Jahr 1993

    Die Republik Namibia ist ein Land im südlichen Afrika, dessen Hauptstadt und größte Stadt Windhoek ist. Namibia ist das trockenste Land in Subsahara-Afrika und wird seit prähistorischen Zeiten von den Völkern der Khoi, San, Damara und Nama bewohnt. Um das 14. Jahrhundert kamen im Zuge der Bantu-Expansion eingewanderte Bantu-Völker hinzu. Ab 1600 gründeten die Owambo Königreiche wie Ondonga und Oukwanyama. 1884 errichtete das Deutsche Reich seine Herrschaft über den größten Teil des Territoriums und gründete eine Kolonie namens Deutsch-Südwestafrika. Die deutsche Herrschaft endete während des Ersten Weltkriegs mit einer Niederlage gegen südafrikanische Truppen im Jahr 1915. Nach Kriegsende übertrug der Völkerbund 1920 die Verwaltung der Kolonie an Südafrika. Einzelheiten zur politischen und monetären Geschichte Deutsch-Südwestafrikas finden Sie in DIESEM Beitrag. Das Land erlangte am 21. März 1990 seine Unabhängigkeit. Im Oktober 1991 wurden 17 Druckereien aufgefordert, Entwürfe für Banknoten in Namibia-Dollar einzureichen. Auf der Grundlage von Qualität, Aussehen und Angebotspreis wurde der Auftrag an Tumba Bruk aus Schweden vergeben. Die schwedische Behörde für internationale Entwicklungszusammenarbeit (SIDA) übernahm die gesamten Kosten für die Banknoten. Der Namibia-Dollar wurde am 15. September 1993 zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt, gleichwertig mit dem südafrikanischen Rand, der in Namibia weiterhin im Verhältnis 1:1 als gesetzliches Zahlungsmittel gilt. Diese erste Serie umfasste nur drei Stückelungen (10, 50 und 100) und zeigte auf der Vorderseite ein Porträt von Kaptein Hendrik Witbooi (der Anfang des 20. Jahrhunderts gegen die deutsche Herrschaft in Namibia kämpfte) und das Parlament, auf der Rückseite Wildtiere. Objekttyp: Banknote Sammlung: Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Namibia Emittent: Bank of Namibia Nominal: 100 Namibia Dollars Datierung: Keine (im September 1993 ausgegeben) Vorderseite: Oben in der Mitte befindet sich das Staatswappen Namibias. Oben rechts steht „BANK OF NAMIBIA“. Kaptein Hendrik Witbooi ist in der Mitte links abgebildet. In der Mitte rechts befindet sich das Parlamentsgebäude in Windhoek. Die Wertzahl ist oben links und unten rechts sowie vertikal ganz links in Worten angegeben. Oben und unten sind verschiedene Guilloche-Muster zu sehen. Rückseite: „BANK OF NAMIBIA“ vertikal ganz links. Rechts sind fünf stehende Oryx-Antilopen abgebildet. Die Wertzahl ist oben links und unten rechts sowie vertikal unten links in Worten angegeben. Die namibische Fahne ist oben links neben der Wertzahl abgebildet. Der Hintergrund ist mit verschiedenen Guilloche-Mustern verziert. Unterschrift: Erik L. Karlsson (GOVERNOR) Material: Papier mit Wasserzeichen (Kaptein Hendrik Witbooi) Druck: Tumba Bruk (nicht auf der Banknote angegeben) Format: 146 mm x 70 mm Nummerierung: T0000692 Zitate: Namibia 3 (Standard Catalog of World Paper Money, Modern Issues 1961-Present, 25th Edition). B203 ( The Banknote Book : Namibia, Owen W. Linzmayer) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Samoa stellt jetzt komplett auf Polymer um

    Am 5. Dezember 2025 gab die Zentralbank von Samoa die bevorstehende Ausgabe neuer 50- und 100- Tālā -Banknoten bekannt, die auf dem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt sind. Ausgabetag war der 8. Dezember 2025. Die Umstellung der Papierserie begann mit der Ausgabe der 5- Tālā -Polymerbanknote im Dezember 2023, gefolgt von den 10- und 20- Tālā -Polymernoten im Januar 2024. Alle Polymerbanknoten wurden von De La Rue entworfen und gedruckt. Die Polymerserie von Samoa zeigt das Engagement der Bank für die Verbesserung der Haltbarkeit, Sicherheit und Gesamtqualität der samoanischen Währung. Die wichtigsten Merkmale der Umstellung auf Polymer sind: Die neuen Designs behalten die bestehenden Banknotendesigns bei, wurden jedoch für Polymer angepasst. Dazu gehört ein transparentes Fenster auf jeder Banknote. Die neuen Designs enthalten verbesserte Sicherheitsmerkmale für eine effiziente Authentifizierung und maschinelle Verarbeitung. Die neuen Designs umfassen taktile geprägte Sicherheitsmerkmale, wodurch sie für sehbehinderte Menschen leicht erkennbar sind. Jede Stückelung weist ein einzigartiges Muster aus erhabenen Punkten auf. Die folgenden Sicherheitsmerkmale zieren sowohl die 50- als auch die 100-Tālā-Polymerbanknoten: Auf der linken Seite befindet sich ein transparentes Fenster mit der Nationalblume Samoas, der Teuila. ILLUMINATE™, eine Kombination aus matter und irisierender Druckfarbe, verleiht dem Polymerfenster lebendige Farben und eine einzigartige Textur für einen auffälligen Effekt und erhöht die Fälschungssicherheit der Banknote. Das Optiks™-Sicherheitsmerkmal auf der rechten Seite der Papierbanknoten wurde durch einen ovalen ARGENTUM™-Aufdruck ersetzt, der in das Design integriert ist. ARGENTUM™ ist eine spezielle Silberfarbe, die ein stark reflektierendes und optisch auffälliges Bild erzeugt. GEMINI™ und BLINK™: Unter UV-Licht zeigt GEMINI™ fluoreszierende Farben, und BLINK™ fügt eine auffällige Nennwertangabe in einem phosphoreszierenden grünen Block hinzu, um die Echtheitsprüfung zu verbessern. Die Vorderseite der 50- Tālā -Banknote zeigt das Government Building (Gebäude der samoanischen Regierung) in der Innenstadt von Apia, der Hauptstadt des Landes. In diesem Gebäude befinden sich das Büro des Premierministers und die Büros verschiedener anderer Regierungsbeamter. Auf der Rückseite ist das Gebäude der Zentralbank von Samoa zu sehen, das sich neben dem Regierungsgebäude in Apia befindet. Die Vorderseite der 100- Tālā -Banknote zeigt Malietoa Tanumafili II. (1913–2007), einen samoanischen Oberhauptmann und Politiker, der seit der Unabhängigkeit im Jahr 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 2007 als Staatsoberhaupt fungierte. Die Rückseite zeigt die historische Immaculate Conception Cathedral (Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis) in Apia. Sie wurde beim Erdbeben von 2009 beschädigt und anschließend umfassend restauriert und erweitert. Das Bildnis auf der Banknote zeigt die Kirche vor dem Erdbeben. Das Präfix der Ersatznoten ist ZZ, genau wie bei den Ersatzscheinen der 5-, 10- und 20- Tālā -Polymerbanknoten. Unter ultraviolettem Licht leuchtet das GEMINI™-Sicherheitsmerkmal in zwei Farben. Zusätzlich ist auf der Vorderseite jeder Banknote in der Mitte eine auffällige Stückelungszahl in einem grün phosphoreszierenden Blockmerkmal namens BLINK™ zu sehen. Die Rückseiten der Banknoten enthalten keine ultraviolette Fluoreszenz. 100 Musterscheine wurden auch gedruckt. Unten links auf der Vorderseite findet man die Specimen-Nummer. Die Kontrollnummer besteht nur aus Nullen und der rote SPECIMEN-Überdruck ist auf beiden Seiten schräg zu finden. Das Regierungsgebäude und die Zentralbank von Samoa in Apia, beide auf der 50- Tālā -Banknote abgebildet. Malietoa Tanumafili II. und die alte Immaculate Conception Cathedral in Apia, beide auf der 100- Tālā -Banknote abgebildet. Die vollständige Einführung von Polymerbanknoten ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der samoanischen Währung, da sie deren Integrität stärkt und gleichzeitig sichere und langlebige Banknoten liefert. Die neuen Banknoten werden neben den bestehenden Papierbanknoten im Umlauf sein, die bis zu ihrer schrittweisen Aussortierung im Rahmen des normalen Umlaufprozesses weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel bleiben. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Turkmenistan beginnt mit der Umstellung auf Polymer

    Am 1. Dezember 2025 gab die Zentralbank von Turkmenistan vier neue Polymerbanknoten in den Nennwerten zu 1, 5, 10 und 200 Manat zu Ehren des 30. Jahrestags der Erlangung des Status der dauerhaften Neutralität durch Turkmenistan heraus. Der Nennwert von 200 Manat ist neu für das Land. Jede Banknote enthält ein Logo mit einer Umrisskarte des Landes auf einem Globus, auf dem die Fahnen Turkmenistans und der Vereinten Nationen durch einen Baum über einer fliegenden Taube getrennt sind, umgeben vom Motto „HALKARA PARAHATÇYLYK WE YNANYŞMAK ÝYLY“ („Das Internationale Jahr des Friedens und des Vertrauens“). Die Hauptmerkmale der neuen Banknoten sind ihre geringe Fälschungsanfälligkeit und ihre hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen wie Verschmutzung, Abnutzung und Beschädigung. Die Farben und Gestaltungen der 1-, 5- und 10-Manat-Noten wurden im Allgemeinen beibehalten, um den derzeit im Umlauf befindlichen Papierbanknoten zu entsprechen. Die 1-Manat-Note zeigt auf der Vorderseite Toğrul Beg Türkmen (ca. 990–1063) und auf der Rückseite den internationalen Seehafen Türkmenbaşy. Toğrul Beg war der zweite Herrscher der Seldschuken-Dynastie. Er vereinte die turkmenischen Krieger der großen eurasischen Steppen zu einem Stammesverband, dessen Abstammung auf einen einzigen Vorfahren namens Seljuk zurückgeht, und führte sie bei der Eroberung des östlichen Iran an. Später gründete er das Sultanat der Seldschuken, nachdem er Persien erobert und 1055 die abbasidische Hauptstadt Bagdad von der Buyiden-Dynastie zurückerobert hatte. Tuğrul degradierte die Abbasiden-Kalifen zu staatlichen Repräsentanten und übernahm das Kommando über die Armeen des Kalifats in militärischen Offensiven gegen das Byzantinische Reich und das Fatimiden-Kalifat, um die Grenzen seines Reichs zu erweitern und die islamische Welt zu vereinen. Die 5-Manat-Note zeigt auf der Vorderseite Soltan Sansar Türkmen (1086–1157) und auf der Rückseite das Unabhängigkeitsdenkmal und den Neutralitätsbogen in der Hauptstadt Aschchabat ( Aşgabat ). Türkmen war von ca. 1096 bis 1157 ein seldschukischer Prinz von Khorāsān, dessen Ruhm aufgrund der Länge seiner Regierungszeit, seiner Macht und Siege in der ersten Hälfte, seiner Katastrophen in der zweiten Hälfte und der Tatsache, dass er der letzte echte seldschukische Sultan im Iran war, fast den der Großen Seldschuken in den Schatten stellt. Die 10-Manat-Note zeigt auf der Vorderseite Magtymguly Pyragy (1724–1807) und auf der Rückseite das Hauptgebäude der Zentralbank von Turkmenistan. Pyragy war ein iranisch-turkmenischer spiritueller Führer, philosophischer Dichter, Sufi und Reisender, der als die berühmteste Persönlichkeit der turkmenischen Literaturgeschichte gilt. Ihm wird die Schaffung der turkmenischen Literatur zugeschrieben, die zu einem mächtigen Symbol für das historische und neue nationale Bewusstsein des turkmenischen Volkes wurde. Die Vorderseite der neuen 200-Manat-Note zeigt das Arkadag-Denkmal in Aschchabat. Es ist 21 Meter hoch, davon entfallen 15 Meter auf den Marmorsockel, und besteht aus Bronze, das mit 24-karätigem Blattgold überzogen ist. Der Staatschef ist in traditioneller turkmenischer Kleidung dargestellt, mit hoch erhobener Hand auf einem Achal-Tekkiner-Pferd. Teil der Skulptur ist eine Taube, die das Streben nach Frieden symbolisiert. Die Rückseite zeigt das Verwaltungsgebäude der Stadt Arkadag Hyakimlik (eine Form der lokalen Regierung oder Verwaltung in Turkmenistan). Auf der Vorderseite jeder neuen Banknote sind zusätzlich das Ausgabejahr (2025) und die Faksimile-Unterschrift des Vorsitzenden des Vorstands der Zentralbank von Turkmenistan (Toyly Myalikov) abgebildet. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören transparente Fenster bei den niedrigeren Stückelungen und bei allen Nennwerten, taktile Markierungen für Sehbehinderte sowie Registrierungsmerkmale, die den Stückelungszahlen entsprechen. Auf der 200-Manat-Banknote ist auf beiden Seiten ein optischer Sicherheitsstreifen sichtbar, der eine beidseitige Echtheitsprüfung ermöglicht. Am oberen Ende des Streifens zeigt das SPOTLIGHT®-Sicherheitsmerkmal zwei Sterne, die beim Neigen in entgegengesetzte Richtungen schweben. In der Mitte des Streifens ist das Arkadag-Denkmal zu sehen, umgeben von dynamischen PUREIMAGE™-Farbeffekten. Am unteren Rand zeigen der Halbmond und die Sterne bei Bewegung einen achromatischen Farbwechsel zwischen Silber und Schwarz, was ein visuell faszinierendes und hochsicheres Erlebnis bietet. Die Banknoten wurden von De La Rue entworfen und auf ihrem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt. Alle Banknoten der Zentralbank aus den Serien 2009, 2012, 2014, 2017 und 2020 bleiben weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel in Turkmenistan. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: Dezember 2025

    Madagaskar, Nepal, São Tomé und Príncipe BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (eingestellt) Madagaskar 200 Ariary, neue Auflage BNB B333c: wie BNB B333b (SCWPM 98), aber mit neuer Unterschrift (Andrianarivelo). 5000 Ariary, neue Auflage BNB B337c: wie BNB B337b (SCWPM 102), aber mit neuer Unterschrift (Andrianarivelo). 10.000 Ariary, neue Auflage BNB B338b: wie BNB B338a (SCWPM 103), aber mit neuer Unterschrift (Andrianarivelo). Nepal 100 Rupees von 2024 BNB B291c: wie BNB B291b (SCWPM 80), aber mit neuer Unterschrift (Adhikari) und neuem Jahr. Die Karte Nepals (im Hintergrund auf der Vorderseite) umfasst nun auch die umstrittenen Gebiete Kalapani, Lipulekh und Limpiyadhura, die Indien ebenfalls für sich beansprucht. São Tomé und Príncipe 50 Dobras vom 15.07.2024 BNB B311b: wie BNB B311a (SCWPM 73), aber mit neuen Unterschriften (da Mata/dos Ramos) und neuem Datum (15 de Julho de 2024). 100 Dobras vom 15.07.2024 BNB B312b: wie BNB B312a (SCWPM 74), aber mit neuen Unterschriften (da Mata/dos Ramos) und neuem Datum (15 de Julho de 2024). Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Namibias neue Banknoten unter UV-Licht

    Die aktuelle, überarbeitete Banknotenserie von Namibia wurde verspätet am 30. September 2025 ausgegeben und umfasst fünf Werte. Sie wurde ausführlich HIER in unserem Blog vorgestellt. Detaillierte Beschreibungen finden Sie in diesem Artikel. Bei der Vorstellung der neuen Serie wurden die Rückseiten aber nicht gezeigt. Diese finden Sie nun in diesem Beitrag. In den 10- und 20-Dollars-Banknoten wurde ein transparenter „Diamant“ mit einer latenten Wertzahl in das von Landqart hergestellte Durasafe®-Hybridsubstrat integriert. Außerdem enthalten sie je einen holografischen PUREIMAGE™-Sicherheitsfaden. Die höheren Banknoten, die auf Papier gedruckt sind, enthalten einen IGNITE®-Sicherheitsfaden mit Farbwechsel und Bewegungseffekt. Alle Stückelungen sind mit der verbesserten GEMINI®-UV-Drucktechnologie ausgestattet. Darüber hinaus ist Folgendes zu merken: Ein Springbock wurde von der Rückseite der 10-Dollars-Note entfernt; Eine roter Kuhantilope (Hartebeest) wurde von der Rückseite der 20-Dollars-Note entfernt; Auf der Rückseiten der 50-, 100- und 200-Dollars-Noten wurden keine Tiere entfernt Genießen Sie die folgenden Abbildungen: 10 Namibia Dollars: 20 Namibia Dollars: 50 Namibia Dollars: 100 Namibia Dollars: 200 Namibia Dollars: Die Wasserzeichen auf den Banknoten zeigen dieselben Tiere (ein Tierkopf pro Wasserzeichen), die auch auf der Rückseite jeder Banknote abgebildet sind: Donald Ludwig

  • England: Victoria signiert wieder Banknoten!

    Am 10. November 2025, veröffentlichte die Bank of England einen interessanten Beitrag auf Facebook und Instagram: Unsere derzeitige Hauptkassiererin (Chief Cashier) Victoria Cleland begutachtet die neueste Auflage der 20-Pfund-Scheine, die ihre Unterschrift tragen. Diese Scheine kommen nach und nach in Umlauf. Sie ist dafür verantwortlich, dass unsere Banknoten mit der neuesten Technolie zum Fälschungsschutz ausgestattet und dass genügend Banknoten im Umlauf sind. Diese Position gibt es seit 1694, als Banknoten noch von Hand unterzeichnet wurden. Überprüfen Sie Ihre Banknoten – wer hat sie unterzeichnet? Victoria Cleland ist die derzeitige Chief Cashier und Executive Director of Payments. Im März 2025 wurde bekannt gegeben, dass Cleland erneut zur Hauptkassiererin der Bank of England ernannt wurde und damit Sarah John ablöst, die zur Chief Operating Officer der Bank of England ernannt wurde. Cleland war bereits von 2014 bis 2018 Chief Cashier der Bank. Sie kombiniert nun diese Rolle mit ihren Aufgaben als Executive Director. Halten Sie also Ausschau nach Banknoten mit dem Konterfei von König Charles III., die von Victoria Cleland signiert sind! Donald Ludwig ( polymernotes.com )

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