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  • Danzig und deutsche Kolonien hoch im Preis!

    In der „World Paper Money Signature® Auction #4045“ von Heritage Auctions am 9. und 10.11.2023 gingen einige wunderschöne Banknoten von Danzig, Deutschland und den ehemaligen deutschen Kolonien für viel Geld weg. Der Höhepunkt der Versteigerung war ein 500-Rupien-Schein aus Deutsch-Ostafrika in traumhafter Erhaltung, der mit einem Zuschlag von 65.000 USD den Besitzer wechselte. Mit Aufgeld betrug der Verkaufspreis insgesamt 78.000 USD (ca. 71.760 €): Deutsch-Ostafrikanische Bank: 500 Rupien 2.9.1912, Pick 5 (DOA-5), PMG 63EPQ: 78.000 USD. Nachstehend noch eine kleine Auswahl weiterer Lose mit Scheinen aus Danzig, Deutschland und den deutschen Kolonien (bei allen angegebenen Preisen ist das Aufgeld von 20% dabei): Deutsch-Ostafrikanische Bank: 5 Rupien 15.6.1905, Pick 1r Remainder (DOA-1), PMG 45: 1.440 USD. Danziger Zentralkasse: 5 Gulden 22.10.1923, Pick 40a (DAN-43), PCGS Banknote 62PPQ: 11.400 USD. Bank von Danzig: 25 Gulden 1.10.1928, Pick 59 (DAN-62), PCGS Banknote 53: 10.200 USD. Gouvernement von Kamerun: 100 Mark 12.8.1914, Pick 3b (KAM-3), PMG 65EPQ: 1.440 USD. Nicht nur Scheine aus Danzig und den ehemaligen deutschen Kolonien wurden angeboten. Scheine aus aller Welt wurden versteigert und die erzielten Zuschläge waren hoch. Ältere, rare Banknoten – meistens nicht in bester Erhaltung – wurden für ihre Seltenheit geschätzt und gingen auch für viel Geld weg. Unter anderen haben diese schönen Scheine neue Besitzer gefunden (bei allen angegebenen Preisen ist das Aufgeld von 20% dabei): The Bahamas Government: 100 Dollars 1965, Pick 25a, PMG 65EPQ: 12.000 USD. Banque du Congo Belge: 20 Francs 10.9.1940, Pick 15, PMG 63EPQ: 18.000 USD. The Government of British Guiana: 2 Dollars 1.1.1942, Pick 13c, PMG 58EPQ: 21.600 USD. Den Dansk-Vestindiske Nationalbank: 20 Francs 190,5 Pick 19a, PMG 25: 18.000 USD. Bank of Abyssinia: 100 Thalers 31.5.1926, Pick 4a, PMG 20: 24.000 USD. Den Kongelige Grønlandske Handel: 5 Kroner 1911, Pick 10c, PMG 25: 4.200 USD. Bank of Hindostan: 100 Sicca Rupees ND (1823-1827), Pick S126r, PMG 10: 20.400 USD. Cassa Per La Circolazione Monetaria Della Somalia: 100 Somali 1950, Pick 15a, PMG 67EPQ: 18.000 USD. De Javasche Bank: 10 Gulden 9.6.1921, Pick 53b, PMG 40EPQ: USD 7.800 USD. Standard Bank of South Africa (Rhodesian Issue): 5 Pounds 1.12.1916, Pick S139a, PMG 25: 4.320 USD. Banque D'Emission du Rwanda et du Burundi: 500 Francs 15.5.1961, Pick 4a, PMG 65EPQ: 13.200 USD. Donald Ludwig Anmerkung der Redaktion: Die Ergebnisse zeigen, dass historisches Papiergeld längst zu einem gefragten Sammelobjekt geworden ist und die Preise für seltene Scheine in immer neue Höhen steigen, die noch vor Jahren kaum vorstellbar waren. Besonders für Geldanleger spielt dabei die Zertifizierung durch Grading, wie hier durch PMG, eine immer bedeutendere Rolle.

  • Neue Weltbanknoten-Varianten: November 2023, Teil 1

    Europäische Union, Neuseeland, Sri Lanka, Transnistrien, Tschechien, Ukraine BNB = The Banknote Book (von Owen W. Linzmayer) SCWPM = Standard Catalog of World Paper Money (vergriffen) Europäische Union 50 Euro, neue Auflage BNB B111s4: wie B111s3 (SCWPM 23), aber mit neuer Unterschrift (Lagarde), Präfixe SF/SG/SH/SK/SL/SM (Druckerei Banca d'Italia). Neuseeland 100 Dollars von 2018 BNB B141b: wie BNB B141a (SCWPM 195), aber mit neuer Unterschrift (Adrian Orr) und neuer Jahreszahl (20)18 (die ersten beiden Stellen der Kontrollnummer geben das Ausgabejahr an). Sri Lanka 20 Rupees vom 04.07.2022 BNB B123h: wie BNB B123g (SCWPM 123), aber mit neuen Unterschriften (Wickremesinghe/Weerasinghe) und neuem Datum (2022-07-04). 50 Rupees vom 04.07.2022 BNB B124h: wie BNB B124g (SCWPM 124), aber mit neuen Unterschriften (Wickremesinghe/Weerasinghe) und neuem Datum (2022-07-04). Transnistrien 1 Rubel, Gedenkbanknote im Folder zum 100-jährigen Jubiläum des Gold-Tscherwonetz BNB BNP222a: wie BNB BNP221a (SCWPM nicht gelistet), aber mit neuem Überdruck und neuem Folder. Tschechien 5000 Koruna von 2023 BNB B126b: wie BNB B126a (SCWPM 27), aber mit neuer Unterschrift (Michl Aleš), neuem Datum und erweiterten Sicherheitsmerkmalen. Ukraine 20 Griwna von 2023 BNB B854c: wie BNB B854b (SCWPM A126), aber mit neuer Unterschrift (Pyshnyy) und neuem Datum. Donald Ludwig ( polymernotes.com ) (Abb. Owen W. Linzmayer, The Banknote Book , und Stane Straus, polymernotes.com )

  • Neue Gedenkbanknote der Salomonen zu den XVII. Pazifischen Spielen

    Die Pazifischen Spiele 2023, offiziell die „XVII Pacific Games“, sind eine kontinentale Multisportveranstaltung für die Länder und Gebiete Ozeaniens, die vom 19. November bis 2. Dezember 2023 in Honiara auf den Salomonen stattfindet. 5000 Teilnehmer (darunter Athleten, technische Offizielle und Betreuer) aus 24 Ländern und Gebieten Ozeaniens nehmen daran teil. Es ist das zweite Mal in der Geschichte der Salomonen, dass sie die Spiele ausrichten. 1981 waren sie zum ersten Mal Gastgeber der Mini-Pazifik-Spiele. Die offizielle Website der XVII. Pazifikspiele finden Sie HIER . SOLO, das Maskottchen der Spiele, ist eine Schildkröte, die authentisch und fantasievoll, inspirierend, lustig, lebendig, positiv und energiegeladen ist. Die Nature Conservancy Solomon Islands hat sich mit den Spielen zusammengetan, um auf den Schutz der Schildkröten auf den Inseln aufmerksam zu machen, und so wurde eine Schildkröte als Maskottchen für die Spiele ausgewählt. Alle Schildkröten sind vom Aussterben bedroht, und auf den Salomonen befinden sich die größten Brutstätten der Echten Karettschildkröte im Südpazifik. Auf den Salomonen werden wahllos Schildkröten „geerntet“, und zwar in einer alarmierenden Zahl von 11.000 pro Jahr. Ein großer Teil der gefangenen Schildkröten sind Jungtiere, was sich auf den zukünftigen Bestand auswirkt. Am 27. Oktober 2023 gab die Zentralbank der Salomonen aus Anlass der XVII. Pazifischen Spiele eine neue 10-Dollars-Gedenkbanknote aus, die von De La Rue auf ihrem Safeguard®-Polymersubstrat gedruckt wurde. Diese Banknote wurde erstmals HIER angekündigt. Die Banknote misst 135 mm x 66 mm. Das transparente Fenster zeigt links einen Adlerkopf und in der Mitte drei Ruder, Bälle und eine Welle mit dem CBSI-Banklogo auf der rechten Seite. Die Vorderseite der Banknote zeigt rechts das Wappen der Salomonen mit einem Krokodil auf der linken und einem Hai auf der rechten Seite. Verschiedene Korbflecht- und andere Muster bilden den Hintergrund. Das Logo der Spiele, „2023 PACIFIC GAMES SOLOMON ISLANDS CHALLENGE CELEBRATE UNITE“ (Pazifischen Spiele 2023 Salomonen Herausfordern Feiern Vereinen), erscheint links neben dem transparenten Fenster. Ganz rechts befinden sich drei Reihen mit je zwei Punkten als taktile Markierungen für Blinde. Die Rückseite ist den 24 Sportarten der Spiele gewidmet: Bogenschießen, Golf, Boxen, Bodybuilding, Leichtathletik, Basketball, Fußball, Hockey, Karate, Judo, Netzball, Kraftdreikampf, Tischtennis, Tennis, Schwimmen, Segeln, Rugby League 9s, Rubgy 7s, Taekwondo, Triathlon, Touch Rugby, Va'a (Auslegerkanu), Volleyball und Gewichtheben. Im Vordergrund (Gewichtheben, Fußball, Leichtathletik) und im Hintergrund (Rugby, Basketball, Bodybuilding) sind mehrere Sportlerinnen und Sportler abgebildet. Auf der linken Seite ist das Logo der Spiele zu sehen. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Die letzte Aachen Show: Vielen Dank, Herr Lass!

    Die Geschichte der Aachen Show geht auf den September 2021 zurück. Die World Money Fair hatte Anfang 2020 in Berlin stattgefunden, dann gab es aufgrund der Covid-19-Pandemie und gesundheitlicher Einschränkungen 20 Monate lang keine großen Banknotenveranstaltungen in Europa. Marinus Lass, der Organisator der Aachen Show, organisierte Ende September 2021 die erste große Banknotenmesse während/nach der Pandemie und hielt sich dabei strikt an die damals geltenden Gesundheitsvorschriften für Großveranstaltungen. Zutritt zur Ausstellung hatten nur vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Personen mit einem negativen Covid-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein durfte. Das Tragen von Masken war vorgeschrieben. Die akute Covid-19-Pandemie ist inzwischen vorbei, und die meisten großen Banknotenshows haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Herr Lass setzte seine Börse im Frühjahr und Herbst der Jahre 2022 und 2023 fort. Veranstalter Herr Marinus Lass bei seiner 5. Aachen Show. Die fünfte - und letzte - Show fand am Wochenende vom 4. und 5. November 2023 statt, wobei der 3. November als „Händlertag“ galt. Der Hauptsponsor der Börse war erneut Heritage Auctions, das weltweit größte numismatische Auktionshaus, das Lose aus zwei seiner bevorstehenden Auktionen zur Besichtigung vor Ort anbot: Signature Auction #4045, World Paper Money, November 9-10, 2023 (Dallas, USA); Coins, Currency & Medals, November 13-18, 2023 (Ijsselstein, Niederlande). Hauptsponsor Heritage Auctions. Co-Sponsonen NGC/PMG (oben) und RBCurrency Germany (unten). Co-Sponsoren waren Numismatic Guaranty Company/Paper Money Guaranty (NGC/PMG), RBCurrency Germany und MRI Bankers' Guide to Foreign Currency. 78 Händler nahmen teil, 112 Tische waren belegt. Die Geschäfte waren lebhaft, die Besucherzahlen waren gut und das Personal im Restaurant des Veranstaltungsorts sorgte für eine freundliche Atmosphäre und gutes Essen für die Teilnehmer. Auf der Börse wurde eine Menge hervorragender Banknoten angeboten, von denen viele von bevorstehenden Auktionen zu besichtigen waren, und viele standen zum Verkauf, sowohl klassische Banknoten als auch Neuausgaben. Impressionen von der 5. Aachen Show, dabei ein Leckerbiss aus Deutsch-Ostafrika, der zur Besichtigung dabei war. Aufgrund der Wiederaufnahme anderer Banknotenveranstaltungen und stark erhöhten Kosten für die Anmietung des Veranstaltungsortes für das Wochenende hat Herr Lass beschlossen, seine Show einzustellen. Dies war also die fünfte - und letzte - Aachen Show. Vielen Dank, Herr Lass, für Ihr Engagement für das Hobby und das Geschäft! Und sollten Sie Sich irgendwann in der Zukunft dazu entschließen, wieder eine Börse zu veranstalten, haben Sie Sich sicherlich eine treue Fangemeinde aufgebaut, die Ihre Bemühungen unterstützen wird. Alles Gute für Sie! Normalerweise beende ich einen Show-Bericht mit diesen Worten: „Wenn sich die Welt nur ein Beispiel an diesen Papiergeldbörsen nehmen könnte. Teilnehmer aus der Ukraine und Russland, Israel und den arabischen Staaten sowie viele andere Nationalitäten aus den meisten Kontinenten der Welt waren anwesend – Zusammenarbeit, ohne Streit.“ Donald Ludwig ( polymernotes.com )

  • Aus privaten Sammlungen: 5 Francs von Guadeloupe aus dem Jahr 1945

    Guadeloupe ist ein Archipel, ein Überseedepartement und eine Region Frankreichs in der Karibik. Es besteht aus sechs bewohnten Inseln: Basse-Terre, Grande-Terre, Marie-Galante, La Désirade und den beiden bewohnten Îles des Saintes, sowie zahlreichen unbewohnten Inseln und Landzungen. Wie die anderen überseeischen Departements ist es ein fester Bestandteil Frankreichs. Als Teil der Europäischen Union und der Eurozone ist der Euro die offizielle Währung des Departements, und jeder Bürger der Europäischen Union kann sich dort auf unbegrenzte Zeit niederlassen und arbeiten. Als Überseedepartement gehört es jedoch nicht zum Schengen-Raum. Zu der Region gehörten früher auch Saint-Barthélemy und Saint-Martin, die nach einem Referendum im Jahr 2003 im Jahr 2007 von Guadeloupe abgetrennt wurden. Christoph Kolumbus war der erste Europäer, der Guadeloupe sah. Er landete im November 1493 und gab der Insel ihren heutigen Namen. Mehrere Kolonisierungsversuche der Spanier im 16. Jahrhundert scheiterten an den Angriffen der einheimischen Bevölkerung. Im Jahr 1626 begannen die Franzosen unter dem Händler und Abenteurer Pierre Belain d'Esnambuc, sich für Guadeloupe zu interessieren und vertrieben die spanischen Siedler. Die Compagnie des Îles de l'Amérique ließ sich 1635 unter der Leitung der französischen Kolonialherren Charles Liénard de L'Olive und Jean du Plessis d'Ossonville in Guadeloupe nieder. Sie nahmen die Insel formell für Frankreich in Besitz und brachten französische Bauern zur Besiedlung des Landes mit. Bis 1640 ging die Compagnie des Îles de l'Amérique jedoch in Konkurs und verkaufte Guadeloupe an Charles Houël du Petit Pré, der mit der Plantagenwirtschaft begann. Der Besitz der Insel ging an die Französische Westindien-Kompanie über, bevor sie 1674 unter der Vormundschaft der Kolonie Martinique an Frankreich angegliedert wurde. Die Kontrolle über die Inseln wechselte zwischen Großbritannien, Frankreich, Schweden und rebellischen Sklaven, bis der Vertrag von Wien 1815 die französische Kontrolle endgültig anerkannte. Im Jahr 1946 wurde die Kolonie Guadeloupe zu einem französischen Überseedepartement. In den 1970er-Jahren wuchs eine Unabhängigkeitsbewegung, die Frankreich dazu veranlasste, Guadeloupe 1974 zu einer französischen Region zu erklären. Die ersten Banknoten wurden in Guadeloupe 1848 ausgegeben. Die hier vorgestellte 5-Francs-Banknote kam erstmals 1874 in Umlauf. Banknoten mit diesem Grundmotiv, das im Laufe von über 70 Jahren mit verschiedenen Ausstellernamen, Farben und Unterschriften geändert wurde, zirkulierten in Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Reunion und Senegal. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Guadeloupe Emittent: Banque de la Guadeloupe Nominal: 5 Francs Datierung: ohne Datum, 1945 ausgegeben Vorderseite: „5“ in allen vier Ecken, Profil eines indigenen Mannes (mit zwei Federn im Haar, einem Ohrring und einer Halskette) auf der linken Seite nach Rechts gewandt, Profil einer indigenen Frau (mit Schmuck im Haar, einem Ohrring und einer Halskette) auf der rechten Seite nach Links gewandt, umgeben von einem ovalen Muster mit einem fünfzackigen Stern an der Spitze, Bambus, einem Fass, einem Seil, einem Anker, usw. Straftext, der gesamte Text ist auf Französisch. Rückseite: „5“ in allen vier Ecken, das Profil einer anderen indigenen Frau (mit Bändern im Haar, Ohrring und Halskette) in der Mitte nach Links, umgeben von einem ovalen Muster mit einem Caduceus oben, verschiedenen Vögeln, die auf Zweigen sitzen, Schmetterlingen, fünfzackigen Sternen und Pflanzen, mit dem Text „Législation Organique et Statutaire de 1901.“ (Organische und satzungsmäßige Gesetzgebung von 1901.) unten. Unterschriften: Boudin (Le Directeur) / Gascon (Le Cassier). Material: Papier ohne Wasserzeichen. Druck: Banque de France Format: 133 mm x 90 mm Nummerierung: C.321 / 386 Zitate: 7e (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B307r ( The Banknote Book : Guadeloupe, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 26 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 66EPQ (TOP POP, 1 Stück), 65EPQ (1 Stück), 64EPQ (1 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Versteigerung der Sammlung eines Mitarbeiters von Bradbury, Wilkinson & Company

    Am 24. Oktober 2023 veranstaltete „Special Auction Services“, ein Auktionshaus in Newbury, Berkshire, England, eine Auktion mit dem einfachen Namen „Banknote Auction - Part One“. Die Auktion war Teil der Sammlung von Derek Friday, der von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre bei der ehemaligen britischen Druckerei Bradbury, Wilkinson & Company arbeitete. Die Auktion bot ein Konvolut von ausgegebenen Banknoten, Mustern, Farbproben, Banknotendesigns und Entwürfe aus aller Welt, von Abyssinia (Abessinien) bis Yemen (Jemen), die fast alle bei Bradbury, Wilkinson & Co. hergestellt wurden. Ebenfalls angeboten wurden Aktienzertifikate, Zylinder, Druckproben und -stempel, Alben, Briefmarken und andere Ephemera. Gehandelt wurde in Britischen Pfund (GBP). Das Käuferaufgeld einschließlich Mehrwertsteuer betrug 24 %. Wenn jemand über die Online-Plattform mitbot, wurde ein zusätzliches Aufgeld von 6 % (einschließlich MwSt.) erhoben. Mit Versand- und ggf. Zollgebühren war das Mitbieten also eine teure Angelegenheit. Die meisten Schätzungen der Auktion waren recht niedrig, und die Mehrzahl der angebotenen Lose wurde weit über ihren Schätzungen verkauft. Die Zuschlagspreise für Musterscheine reichten von GBP 40 (52 einschließlich Aufgeld, ca. € 60) für einen venezolanischen Musterschein bis GBP 52.000 (67.600 einschließlich Aufgeld, ca. € 77.625) für einen seltenen irakischen Musterschein. Zehn der vielen interessanten Lose mit hohen Ergebnissen finden Sie hier abgebildet: Barbados: 100 Dollars ca. 1939, Farbprobe: Zuschlag GBP 8000 (Schätzung 300-500). China: Pei Yang Kin Fu Bank 10 Taels ca. 1910, Musterschein: Zuschlag GBP 15.000 (Schätzung 500-1000). Irak: 100 Dinars ca. 1931, Musterschein: Zuschlag GBP 52.000 (Schätzung 500-800). Irak: 5 Dinars ca. 1935, Musterschein: Zuschlag 25.000 GBP (Schätzung 300-500). Litauen: 1000 Muštiniu ca. 1920er-Jahre, ein Paar originaler handgezeichneter Entwürfe (Vorder- und Rückseite): Zuschlag GBP 18.000 (Schätzung 100-200). Malaya: 10.000 Dollars ca. 1942, Farbprobe: Zuschlag GBP 29.000 (Schätzung 5000-8000). Oman: 20 Rials, ein Paar Original-Designentwürfe für die Vorder- und Rückseite der 20-Rials-Umlaufnote von 1987-1994: Zuschlag 14.000 GBP (Schätzung 1500-2500). Palästina: 50 Pounds 1927, ein einseitiger, handgezeichneter Original-Designentwurf: Zuschlag GBP 32.000 (Schätzung 800-1200). Polen: 20 Złotych 1940, ein Paar originaler handgezeichneter Designentwürfe (Vorder- und Rückseite): Zuschlag GBP 32.000 (Schätzung 1000-2000). Sarawak: 100 Dollars 1929, Musterschein: Zuschlag GBP 30.000 (Schätzung 3000-5000). Donald Ludwig Lesen Sie auch den Beitrag von Michael H. Schöne hier im Geldschein-Blog: Auftragsmuster, Farbproben, Musterdrucke und Werbescheine von Bradbury, Wilkinson & Co. Ltd.

  • Aus privaten Sammlungen: Der "Kleine Kaplan" aus Österreich von 1961

    Hinter dieser harmlos aussehenden Banknote verbirgt sich eine ganz besondere Geschichte. Zwischen den Jahren 1956 und 1965 gab die Oesterreichische Nationalbank eine neue Serie von Banknoten in den Stückelungen zu 20, 50, 100, 500 und 1000 Schilling heraus. Die 1000-Schilling-Banknote vom 2. Januar 1961 wurde am 5. Februar 1962 ausgegeben. Auf der Vorderseite der Banknote war Viktor Kaplan abgebildet. Kaplan (1876–1934) war ein österreichischer Ingenieur und Erfinder der Kaplanturbine, einer propellerartigen Wasserturbine mit verstellbaren Schaufeln. Die Kaplanturbine ist auch auf der Vorderseite der Banknote abgebildet, ganz rechts. Hier links abgebildet ist eine Gedenkbriefmarke, die 1976 zu Ehren Kaplans von der Republik Österreich herausgegeben wurde. Die Rückseite der Banknote zeigt Schloss Persenbeug mit Blick auf das Donaukraftwerk bei Ybbs-Persenbeug. Das Schloss in der niederösterreichischen Gemeinde Persenbeug-Gottsdorf wurde zuerst im Jahr 907 geschichtlich erwähnt. Heute ist es im Besitz von Nachkommen aus den Familien Habsburg-Lothringen und Waldburg-Zeil. Das Donaukraftwerk bei Ybbs-Persenbeug ist ein Laufkraftwerk an der österreichischen Donau. Die Österreichische Donaukraftwerke AG begannen den Bau nach 55 Projektvarianten und der endgültigen Umplanung auf Kaplanturbinen im Jahr 1954. Nach fünfjähriger Bauzeit wurde 1959 das erste Wasserkraftwerk der Österreichischen Donaukraftwerke eröffnet und als Symbol des österreichischen Wiederaufbaus in den Nachkriegsjahren und der Zweiten Republik gefeiert. Im Jahr 2012 wurde projektiert, die sechs stehenden Kaplanturbinen, sowie die Leittechnik und die Steuerung zu tauschen. Am 7. Oktober 2022 wurde mit der Inbetriebnahme der neuen Maschine Nr. 1, mit fünfflügeliger Kaplanturbine, die Erneuerung feierlich abgeschlossen. Die 1000-Schilling-Banknote stieß in der österreichischen Bevölkerung auf Unmut. 1000 Schilling waren damals sehr viel Geld und die Banknote war viel kleiner als die 1000-Schilling-Banknote, die sie ersetzte - sie war nur 4 mm breiter als die damalige 100-Schilling-Note. Die Menschen beschwerten sich, dass der neue Tausender aufgrund der ähnlichen Größe, der ähnlichen Gestaltung und des weißen Hintergrunds leicht mit dem Hunderter verwechselt werden konnte. Außerdem wünschten sich die Menschen, dass eine Banknote mit einem so hohen Nennwert viel größer sein sollte. Die Oesterreichische Nationalbank nahm die Kritik ernst und zog die Banknote am 30. April 1962, nur elf Wochen nach ihrer Ausgabe, aus dem Verkehr. Die Bank behielt die Gestaltung der Banknote bei, vergrößerte sie jedoch um acht mm (Breite) und elf mm (Höhe) und änderte die Hintergrundfarbe von Weiß zu einem vertikal gestreiften Blau. Die neugestaltete Banknote wurde am 26. November 1962 ausgegeben und am 31. März 1972 eingezogen (eine neugestaltete 1000-Schilling-Note mit dem Porträt von Bertha Suttner kam am 9. September 1970 in Umlauf). Die Abmessungen der drei abgebildeten Scheine sind: 100 Schilling vom 1. Juli.1960: 150mm x 74 mm, 1000 Schilling vom 2. Januar 1961 (der kleine Kaplan): 154 mm x 74 mm, 1000 Schilling vom 2. Januar 1961 (der große Kaplan): 162 mm x 85 mm. Unter österreichischen Banknotensammlern ist die kleine als „Kleiner Kaplan“ und die neu gestaltete, größere als „Großer Kaplan“ bekannt. Vom „Kleinen Kaplan“ sind nur sehr wenige Exemplare im Privatbesitz erhalten geblieben. Diese Banknote ist eine moderne Rarität und fehlt in den meisten fortgeschrittenen österreichischen Banknotensammlungen. Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Republik Österreich ​Emittent: ​Oesterreichische Nationalbank Nominal: 1000 Schilling Datierung: 2. Januar 1961 Vorderseite: ​„1000“ in allen vier Ecken, Viktor Kaplan (1876–1923) und eine Kaplanturbine, ein komplexes Guillochenmuster. Rückseite: „1000“ in allen vier Ecken, Schloss Persenbeug mit Blick auf das Donaukraftwerk in Ybbs-Persenbeug und ein komplexes Guillochenmuster. Material: ​Papier ohne Wasserzeichen Unterschriften: Dietrich (Generalrat), Kamitz (Präsident) und Stöger-Marenpach (Generaldirektor). Druck: Druckerei für Wertpapiere, Wien Format: 154 mm x 74 mm Nummerierung: A 215275 D Zitate: 140a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B244a ( The Banknote Book : Austria, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 2 Stück zum 01.07.2025 gegradet, 66EPQ (TOP POP, 1 Stück), 58 (1 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Russland zieht die neue 1000-Rubel-Banknote zurück

    Am 16. Oktober 2023, kündigte Russland die Ausgabe von zwei neu gestalteten Banknoten im Wert von 1000 und 5000 Rubel an, wie HIER berichtet wird. Zwei Tage später zog Russland die 1000-Rubel-Banknote zurück, nachdem sich Mitglieder der Russisch-Orthodoxen Kirche darüber beschwert hatten, dass auf der Abbildung einer Kirchenkuppel ein Kreuz fehlte, obwohl diese in Wirklichkeit auch keines hat. Die Rückseite der neuen 1000-Rubel-Banknote zeigt: das Museum für die Geschichte der Staatlichkeit des tatarischen Volkes und der Republik Tatarstan in Kasan, das in einer ehemaligen orthodoxen Kirche mit Kuppel untergebracht ist, deren Kreuz nach der Revolution von 1917 von den Bolschewiken entfernt worden sein soll; der Syuyumbike-Turm in Kasan, der auch ein Museum ist und auf der Spitze einen muslimischen Halbmond trägt. Beide Museen in Kasan: ohne Kreuz (links), mit Haldmond (rechts) Beide Gebäude befinden sich auf dem Gelände des Kasaner Kremls. Kasan ist die Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan, in der etwa zwei Millionen ethnische Tataren leben, die überwiegend Muslime sind. Der Einfluss der russisch-orthodoxen Kirche hat unter Präsident Wladimir Putin erheblich zugenommen. Der Kontrast zwischen diesen beiden Museen (Strukturen) hat den Zorn prominenter orthodoxer Persönlichkeiten auf sich gezogen. Der Priester Pawel Ostrowski erklärte auf dem Nachrichtendienst Telegram, die Banknote sei entweder das Ergebnis der „Dummheit der Designer“ oder eine „bewusste Provokation“ durch die „Anhänger des Islam“ in Tatarstan. Der prominente Priester, der 174.000 Follower auf Telegram hat, sagte, dass es „keinen Unterschied mache, wie das Gebäude im wirklichen Leben aussieht“, da die meisten Russen ihre Geschichte nicht kennen. Kamil Samigullin, das geistliche Oberhaupt der Muslime in Tatarstan, rief zur Toleranz gegenüber den russischen Muslimen auf und wies darauf hin, dass andere Banknoten zwar das orthodoxe Kreuz, nicht aber den muslimischen Halbmond zeigen. „Wenn wir eine gesunde Gesellschaft schaffen wollen, dann müssen wir wirklich tolerant sein, nicht nur mit Worten“, sagte Samigullin gegenüber lokalen Medien. „Wir haben viele Muslime; warum können wir nicht beide Halbmonde und Kreuze haben? Das ist natürlich ganz normal. Es ist unlogisch, ein Kreuz hinzuzufügen, wo keines ist, und einen Halbmond dort zu entfernen, wo er steht. Die Feindseligkeit wird zu einem Verbot führen, in den Himmel zu schauen – auch dort gibt es eine Mondsichel.“ In einer kurzen Pressemitteilung erklärte die Bank, dass sie die Ausgabe der Banknoten einstellen werde, bis das Design fertiggestellt sei, und fügte hinzu, dass die Scheine noch nicht weit verbreitet seien. Die Bilder dieser Banknote wurden bereits von der Website der Bank von Russland entfernt. Donald Ludwig

  • Russland gibt neue 1000- und 5000-Rubel-Banknoten aus

    Am 16. Oktober 2023 hat Russland zwei neu gestaltete Banknoten in den Stückelungen von 1000 und 5000 Rubel mit Wahrzeichen der Föderationskreise Wolga und Ural ausgegeben. Die vorherrschende Farbe der neuen 1000-Rubel-Note (Wolga) ist Türkis. Die Vorderseite zeigt den Nikolskaja-Turm des Kremls von Nischni Nowgorod. Mit dem Bau dieser Festung wurde im Jahr 1500 begonnen. Oben links ist das Wappen der Russischen Föderation abgebildet. Rechts unten befindet sich ein QR-Code mit einem Link zu einer Internetseite der Bank von Russland, auf der die Sicherheitsmerkmale beschrieben sind. Die Rückseite zeigt das Museum für die Geschichte der Staatlichkeit des tatarischen Volkes und der Republik Tatarstan in Kasan, den Syuyumbike-Turm auf dem Gebiet des Kasaner Kremls und das Museum für Archäologie und Ethnografie in Ufa. Das Ausgabejahr (2023) ist im oberen rechten Teil der Banknote zu sehen. Die Nummerierung, die sich aus einem zweistelligen Serienpräfix und einer neunstelligen Zahl zusammensetzt, befindet sich waagerecht oben rechts und senkrecht auf der linken Seite. Die vorherrschende Farbe der neuen 5000-Rubel-Note (Ural) ist rot. Die Vorderseite zeigt die Stele „Europa-Asien“ bei Jekaterinburg, die die Grenze zwischen Europa und Asien markiert. Oben links ist das Wappen der Russischen Föderation abgebildet. Rechts unten befindet sich ebenfalls ein QR-Code mit einem Link zu einer Internetseite der Bank von Russland, auf der die Sicherheitsmerkmale beschrieben sind. Die Rückseite zeigt das Denkmal „Geschichte des Urals“ in Tscheljabinsk. Das Ausgabejahr (2023) ist im oberen rechten Teil der Banknote zu sehen. Die Nummerierung, die sich aus einem zweistelligen Serienpräfix und einer neunstelligen Zahl zusammensetzt, befindet sich waagerecht oben rechts und senkrecht auf der linken Seite. Die beiden neuen Banknoten sind auf weißem Baumwollpapier gedruckt und messen 157 mm x 69 mm. In das Papier sind zwei Arten von Sicherheitsfasern eingebettet, die abwechselnd aus roten und blauen bzw. grauen Fasern bestehen. Ein 5,5 mm breiter holografischer Sicherheitsfaden erstreckt sich auf der Oberfläche der Vorderseite jeder Banknote in einem geformten Fenster. Donald Ludwig

  • Cayman Islands: Neue 70-Dollars-Gedenknote zum ersten Todestag von Königin Elisabeth II.

    Die Währungsbehörde der Cayman Islands (Cayman Islands Monetary Authority, CIMA) hat am 12. Oktober 2023 mit dem Verkauf einer 70-Dollars-Gedenknote zu Ehren von Königin Elisabeth II. begonnen. Die Gedenknote erinnert an den ersten Todestag der Königin und an ihr bemerkenswertes Platinjubiläum auf dem Thron. Inspiriert von der außergewöhnlichen 70-jährigen Regierungszeit von Königin Elisabeth II. zeigt die Gedenknote vier verschiedene Porträts, drei davon auf der Rückseite: „Porträt 13“ (Oktober 1960): Es wurde nach einem Foto angefertigt, das vor einer königlichen Reise durch Indien und Pakistan aufgenommen wurde, und ist eines der am häufigsten verwendeten Bildnisse der Königin auf Banknoten. Elisabeth II. trägt die Kokoschnik-Tiara von Königin Alexandra, die Festoon-Halskette von König Georg VI. und die Blumenohrringe von Königin Mary. „Porträt 17b“ (1977): Es wurde nach einem Foto von Peter Grugeon angefertigt, das anlässlich des Silbernen Thronjubiläums der Königin aufgenommen wurde. Elisabeth II. trägt die Tiara des Großherzogs Wladimir und das Collier zum Goldenen Thronjubiläum von Königin Victoria. Ein Bildnis der Königin mit Blumen in der Hand, eine ergreifende Darstellung ihres historischen Besuchs auf den Cayman Islands im Jahr 1983. Die Porträts 13 und 17b wurden bereits in den vergangenen Jahren auf Banknoten der Cayman Islands verwendet. Sehen Sie HIER die Abbildungen aller Porträts der Königin, die zu ihrer Lebenszeit auf Banknoten erschienen sind. Das Bildnis der Königin aus dem Jahr 1983 ist bis jetzt noch nie auf einer Banknote erschienen. Die Vorderseite der Banknote zeigt „Porträt 26“ (1999), ein offizielles Porträt der reifen Königin, das in Sandringham House aufgenommen wurde. Die Königin trägt die Tiara des Großfürsten Wladimir von Russland. Die Vorderseite zeigt außerdem das Wappen der Cayman Islands und die königliche Chiffre von Königin Elizabeth II. als Symbol für ihre Regierungszeit von 1952 bis 2022. In der Mitte sind die Umrisse der Cayman Islands abgebildet. Allen Kontrollnummern ist das Präfix „Q/1“ vorangestellt. Interessant ist, dass der abgebildete Musterschein eine sechsstellige Nummer aufweist, während für die limitierte Auflage nur fünf Ziffern erforderlich wären. Gouverneurin Jane Owen, OBE, bemerkte: „Diese Banknote der Währungsbehörde der Cayman Islands zum Gedenken an Ihre verstorbene Majestät ist eine wunderbare Hommage an ihr 70-jähriges Engagement für die Pflicht. Die Verwendung von Bildern von ihrem Besuch im Jahr 1983 wird viele an ihre Herzlichkeit und Leidenschaft für die Cayman Islands und ihre Bevölkerung erinnern.“ De La Rue hat die Banknote gedruckt. Die Produktion ist auf nur 10.000 Stück begrenzt, die Gedenknote bleibt exklusiv und wird nicht in den allgemeinen Umlauf gelangen. Sie ist im Währungsbüro der Cayman Islands zum Preis von 70 Cayman-Dollars oder 84 US-Dollars erhältlich. Donald Ludwig

  • Aus privaten Sammlungen: Anweisung der Königlich Grönländischen Handelsgesellschaft von 1953

    Grönland (grönländisch: Kalaallit Nunaat; dänisch: Grønland; englisch: Greenland) ist ein nordamerikanisches autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark. Es ist das größte Land innerhalb des Königreichs und eines der drei Länder, die das Königreich bilden, die anderen sind Dänemark selbst und die Färöer-Inseln. Die Einwohner aller drei Länder sind dänische Staatsbürger. Da Grönland zu den überseeischen Ländern und Gebieten der Europäischen Union gehört, haben die grönländischen Bürger auch die Staatsbürgerschaft der Europäischen Union. Die Hauptstadt und größte Stadt Grönlands ist Nuuk. Grönland liegt zwischen dem Arktischen und dem Atlantischen Ozean, östlich des kanadischen Arktischen Archipels. Es ist die größte Insel der Welt und gleichzeitig das nördlichste Gebiet der Erde. Obwohl Grönland zum nordamerikanischen Kontinent gehört, ist es politisch und kulturell seit mehr als einem Jahrtausend mit Europa (insbesondere mit Norwegen und Dänemark) verbunden, und zwar seit 986. Grönland wurde in Abständen über mindestens 4.500 Jahre von arktischen Völkern bewohnt, deren Vorfahren aus dem heutigen Kanada dorthin eingewandert waren. Nach der Trennung von Dänemark und Norwegen wurde Grönland 1814 dänisch und 1953 durch die dänische Verfassung vollständig in den dänischen Staat integriert, wodurch die grönländische Bevölkerung zu dänischen Bürgern wurde. Das dänische Währungssystem, das 1625 eingeführt wurde, bestand aus 12 Penning = 1 Skilling, 16 Skilling = 1 Mark, 6 Mark = 1 Rigsdaler und 8 Mark = 1 Krone. Die ersten Geldscheine, die in Grönland im Umlauf waren, wurden 1803 ausgegeben. Im Laufe der Jahre folgten neue Varianten des Währungssystems. Ab 1874 wurden Banknoten nur noch in Øre und Krone ausgegeben. 1926 wurden drei Geldscheine von „Grønlands Styrelse“ (Regierung von Grönland) herausgegeben: 5 Kroner (grün mit einem Eisbären auf einem Eisstrom); 10 Kroner (bräunlich-gelb mit einem Wasser speienden Buckelwal); und 50 Kroner (violett mit einem Klipper). 1953 nahm die „Kongelige Grønlandske Handel“ (Königlich Grönländische Handelsgesellschaft) die Geldscheinausgabe mit 5-, 10- und 50-Kroner-Scheinen in den selben Motiven wieder auf, und es wurden auch Kreditscheine (Kreditsedler) über 100 Kroner ausgegeben. Diese Scheine wurden bis 1967 hergestellt. Im Jahr 2006 gaben die dänische Regierung und die grönländische Selbstverwaltungsbehörde bekannt, dass eine Vereinbarung über die Herstellung einer eigenen grönländischen Version der dänischen Krone (DKK) getroffen wurde. Eine ähnliche Beziehung besteht auch zwischen der färöischen und der dänischen Krone. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde vom dänischen Parlament im Mai 2007 einstimmig verabschiedet. In einer Abstimmung Mitte Oktober 2009 beschloss Grönland jedoch, keine eigenen Banknoten einzuführen. Objekttyp: Anweisung (Staatspapiergeld) Sammlung: Sammlung Karl Köhler Authentizität: Original Land/Region/Ort: Königreich Dänemark / Grönland Emittent: Kongelige Grønlandske Handel (Königlich Grönländische Handelsgesellschaft) Nominal: 50 Kroner Datierung: ohne Datum, 1953 ausgegeben Vorderseite: Ein Klipper zwischen Eisbergen in der Mitte, „50 KRONER“ in Kreisen rechts und links, Text in Dänisch. Rückseite: „50 KRONER“ in allen vier Ecken, in der Mitte eine Übersichtskarte von Grönland, umgeben von dem Text „DEN KONGELIGE GRØNLANDSKE HANDEL“, flankiert von den Wappen Grönlands (links) und Dänemarks (rechts). Unterschriften: Hans C. Christensen / Börge Ibsen Material: Papier mit Wasserzeichen Wellenlinien und Kronen. Druck: Unbekannt Format: 139 mm x 83 mm Nummerierung: 0300507 Zitate: 20a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B155a ( The Banknote Book : Greenland, Owen W. Linzmayer) PMG-Grading : 28 Stück zum 10.03.2025 gegradet, 67EPQ (TOP POP, 2 Stück), 66EPQ (14 Stück), 65EPQ (5 Stück) Donald Ludwig Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com .

  • Abweichungen und Varianten bei Pakistans Gedenkbanknote von 2022

    Die pakistanische Gedenkbanknote zum 75. Jahrestag der Unabhängigkeit Pakistans wurde am 14. August 2022 vorgestellt und HIER angekündigt. Am 30. September 2022 wurde sie mit den folgenden Serien ausgegeben: NFT, AAA, AAB, AAC, AAD, AAE, AAF, AAG, AAH, AAJ, AAK und AAL, insgesamt also 12 Serien-Präfixe. NFT ist die erste Serie und es gibt keinen Präfix AAI. Alle ausgegebenen Banknoten tragen die Unterschrift des neuen Gouverneurs der Staatsbank von Pakistan, Jameel Ahmad, der nur fünf Tage nach der Vorstellung der Scheine für eine fünfjährige Amtszeit ernannt wurde. Die Bank hat keine Erklärung dafür abgegeben, warum NFT als erste Serie gewählt wurde. Die Gedenkbanknote wurde bei der Pakistan Security Printing Corporation (Pvt.) Limited (PSPC) unter der Aufsicht der britischen Druckerei De La Rue plc gedruckt. Es gibt viele Unterschiede bei den Drucken, zum Beispiel: Einige Banknoten sind heller gedruckt, andere dunkler. Einige Banknoten sind breiter als andere, wobei horizontale Abweichungen von bis zu 3 mm beobachtet wurden, und einige Banknoten sind höher als andere, wobei vertikale Abweichungen von bis zu 1 mm vorkommen. Die Position der aufgedruckten Kontrollnummer weicht ab, mit vertikalen Abweichungen von bis zu 10 mm. Die Verwendung von UV-fluoreszierender Druckfarbe ist nicht konsisten und reicht manchmal viel weiter nach rechts als auf anderen Scheinen. Einige Banknoten sind heller gedruckt (oben), andere dunkler (unten). Unterschiede bei der Breite einer Banknote. Die Position der aufgedruckten Kontrollnummer weicht stark ab. Die Verwendung von UV-fluoreszierender Druckfarbe ist nicht konsistent. Nach Ansicht des Autors sind die oben genannten und abgebildeten Unterschiede auf eine mangelnde Qualitätskontrolle zurückzuführen und sollten nicht als eigenständige Varianten katalogisiert werden. Es gibt jedoch echte Varianten. Schauen wir uns die UV-Fluoreszenz der Kontrollnummer unten links auf der Vorderseite jeder Banknote an: Die NFT- und AAA-Banknoten haben eine Kontrollnummer, die nicht UV-fluoreszierend ist. Die Banknoten mit dem Präfix AAB haben Kontrollnummern, die sowohl UV-fluoreszierend als auch nicht UV-fluoreszierend sind. Die Banknoten mit AAC- bis AAL-Präfixen haben eine Kontrollnummer, die UV-fluoreszierend ist. Das Druckverfahren wurde offensichtlich beim Druck des AAB-Präfixes geändert. Die niedrigeren Kontrollnummern sind NICHT UV-fluoreszierend und die höheren Kontrollnummern sind UV-fluoreszierend. Die höchste bisher beobachtete nicht UV-fluoreszierende Kontrollnummer ist AAB6288118 und die niedrigste bisher beobachtete UV-fluoreszierende Kontrollnummer ist AAB8268306. Haben Sie eine Banknote mit AAB-Präfix in Ihrer Sammlung? Bitte prüfen Sie sie auf UV-Fluoreszenz und melden Sie das Ergebnis dem Autor. Am interessantesten ist es natürlich, Banknoten mit Kontrollnummern innerhalb des oben genannten Bereichs zu testen. Auf diese Weise können wir eingrenzen, wann die Umstellung auf UV-Fluoreszenz erfolgte. Eine andere Variante betrifft die Lackierung der Banknote. Auf den Banknoten mit AAJ-Präfix sind die rechteckigen Bereiche, auf denen die Kontrollnummern gedruckt wurden (der letzte Schritt im Produktionsprozess), unlackiert. Ein zusätzlicher unlackierter Bereich erscheint im Bereich des Wasserzeichens (der Grund für diesen zusätzlichen unlackierten Bereich ist unbekannt). Die unlackierten Bereiche sind bei schräger Betrachtung einer Banknote mit bloßem Auge zu erkennen. Die unlackierten Bereiche (die nicht mit UV-fluoreszierender Farbe überdruckt wurden) erscheinen unter UV-Licht dunkler. Warum wurde das getan? Eventuell, um zu testen, wie gut die aufgedruckte Kontrollnummer auf der Banknote haften bleibt, ob sie mit der Zeit weniger verschmiert? Die 20- und 200-Córdobas-Polymerbanknoten aus Nikaragua aus dem Jahr 2007 weisen ebenfalls solche lackierten und unlackierten Varianten in den Bereichen der Kontrollnummer auf. Es ist derzeit nicht bekannt, ob alle Banknoten mit AAJ-Präfix diese lackierten/unlackierten Bereiche aufweisen oder ob dies auch auf Banknoten mit anderem Präfix zutrifft. Unlackierte Bereiche bei der AAJ-Banknote (unten links, mitten im Wasserzeichen und oben rechts). Es ist schade, dass sich die meisten Sammler nicht die Zeit nehmen, ihre Banknoten genau zu untersuchen und sie auch nicht unter UV-Licht betrachten. Dabei lassen sich unter UV-Licht viele wunderbare Sicherheitsmerkmale entdecken. HIER ist einer von vielen Artikeln, die die faszinierende Welt der UV-Sicherheitsmerkmale zeigen. Auch unbekannte Varianten können entdeckt werden, wie HIER bei der Ausgabe zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland von 2018. Donald Ludwig ( polymernotes.com )

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