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- Die Geldschein-Puzzles präsentieren sich neu und mit mehr Komfort!
Eine kleine Meldung in eigener Sache! Die Auswahl an sehr schönen 3D-Geldschein-Puzzles, die mit jedem Newsletter Zuwachs bekommt, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Um den Zugriff auf die Puzzles nicht nur den Newsletter-Abonnenten zu ermöglichen, sondern allen Besuchern von Geldscheine-Online, gibt es schon seit einiger Zeit den Hauptmenüpunkt "Puzzle", über den eine Galerie erreicht werden konnte. Die Galerie führte zwar alle bislang erschienenen Puzzle auf, bot dem Nutzer aber keine Auswahlmöglichkeiten. https://www.geldscheine-online.com/puzzle Ab sofort werden alle Geldschein-Puzzles in einem gesonderten CMS und in Galerie-Form mit Filtermöglichkeiten nach Ländern und Währungen präsentiert. Das erlaubt deutlich mehr Komfort bei der Auswahl einzelner Geldscheine, die dann jeweils als dreidimensionales Puzzle für viel Spielspaß sorgen und damit auch zum längeren Verweilen einladen. Sie können nach Land und/oder Währung filtern, seitenweise durch alle Geldschein-Puzzles blättern und über den Button "Filter zurücksetzen" wieder zur Gesamtansicht wechseln. https://www.geldscheine-online.com/puzzle Viel Spaß beim Puzzeln von Geldscheinen wünscht die Redaktion! Hans-Ludwig Besler (Grabowski)
- Lexikon: Deutsches Notgeld 1914–1948
Obwohl durch eine steigende Zahl der Notgeldsammler das allgemeine Verständnis für das deutsche Notgeld gewachsen ist, gibt es auch heute noch viele Geldscheinsammler, die unter "Notgeld" in erster Linie die bunten und motivreichen Scheine verstehen, die der Spezialist als "Serienscheine" bezeichnet. Da diese Scheine meist nur für Sammler hergestellt wurden, also nicht tatsächlich als Geld in umlauf waren, lehnen viele das Sammeln von Notgeld schlechthin ab. In Wirklichkeit machen diese etwa 8500 verschiedenen Serienscheine nicht einmal 8 % des gesamten deutschen Notgelds aus der Zeit von 1914 bis 1924 aus. Sieht man von den Serienscheinen und einigen wenigen Ausnahmen ab, so muss das deutsche Notgeld als wirkliches Ersatzgeld gelten. Da das deutsche Notgeld von 1914 bis 1924 das bei weitem umfangreichste Spezialgebiet für Geldscheinsammler ist, wird es der leichteren Übersicht wegen, aber auch wegen der oft verschiedenen Ausgabeursachen in Notgeld-Epochen (früher hatte man Perioden statt Epochen verwandt, aber Perioden wiederholen sich schon vom Wortbegriff her ständig, also periodisch) eingeteilt, die sich teils zeitlich überschneiden. Notgeld 1914 Elbing (Westpreußen), Stadt: Notgeldschein über 2 Mark vom 5. August 1914 mit Lochentwertung, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Ursache dieser Ausgaben, die vor allem in den östlichen und westlichen Grenzgebieten des Deutschen Reichs erfolgten, war der nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs entstandene Mangel an Gold- und Silbermünzen. Es gab Scheine von Städten, Gemeinden und Unterstützungsbehörden, von Banken, Gutsverwaltungen und Fabriken. Von den zum Teil recht primitiv hergestellten Scheinen gibt es etwa 1600 verschiedene, die heute fast alle selten sind. Als das Sammeln von Notgeld in Mode kam, versuchten viele Sammler diese frühen und seltenen Scheine direkt von der Ausgabestelle zu bekommen. So entstanden zahlreiche Neuanfertigungen (Nachdrucke), die sich jedoch meist von den Originalen unterscheiden lassen und wesentlich preiswerter sind. Folgende besondere Stücke wären zu erwähnen: Gutsverwaltung Lopischewo: Scheine auf Teilen von Spielkarten gedruckt; Flensburg, Löwenapotheke Th. Andrä: 50-Pfennig-Schein mit einem Lacksiegel; viele elsässische Scheine, die auf Kattun gedruckt sind. Literaturempfehlung: Hans-Jürg Alfred Dießner Deutsches Notgeld, Band 11: Das deutsche Notgeld von 1914/1915 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-535-0 Auflage: 1. Auflage 2010 Format: 14,8 x 21 cm Abb.: zahlreiche farbige Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 640 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ... Kleingeld 1916–1922 Marienwerder (Westpreußen), Vorschuß-Verein: Gutschein über 10 Pfennig vom 20. Dezember 1916, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Da der Staat nicht mehr in der Lage war, den Kleingeldmangel zu beheben, halfen sich Städte und Gemeinden, später auch Banken, Verbände, Firmen und Geschäftsleute durch die Ausgabe eigener Notgeldscheine. 1916 und 1917 waren es nur wenige Ausgaben, doch ab 1918 wuchs die Zahl der Kleingeldscheine (Pfennig-Beträge) ständig. Die zunächst einfach ausgeführten Scheine wurden, als die Zahl der Sammler stieg, motivreicher und farbiger. Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski Deutsches Notgeld, Band 5+6: Deutsche Kleingeldscheine: Amtliche Verkehrsausgaben 1916–1922 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-924861-85-8 Auflage: 1. Auflage 2004 Format: 14,8 x 21 cm Abb.: zahlreiche farbige Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 976 Preis: 59,80 Euro Zum Buch ... Eisenach (Thüringen), Stadt: Serienschein zu 50 Pfennig von 1921, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Schließlich stellte man von gleichen Wertstufen mehrere Scheine mit verschiedenen Bildern her, und so entstand der Ausdruck "Serienscheine". Diese zum Teil nur noch für Sammler geschaffenen Scheine lassen sich nicht immer von den Verkehrsausgaben unterscheiden und gehören mit in die Epoche der Kleingeldscheine. Marienburg (Westpreußen), Jungdeutscher Orden: Baustein über 1 Mark ohne Datum, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Hingewiesen sei auch auf Spendenscheine (Spendenquittungen), Scherz- und Reklamescheine, deren Ausführung den Kleingeldscheinen angepasst wurde, damit auch sie an Sammler verkauft werden konnten. Unter den Kleingeldscheinen gibt es viele Kuriositäten. Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski/Manfred Mehl Deutsches Notgeld, Band 1+2: Deutsche Serienscheine 1918–1922 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-518-3 Auflage: 3. völlig überarbeitete und neu bewertete Auflage 2009 Format: 14,8 x 21 cm Abb.: zahlreiche farbige Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 960 Preis: 45,00 Euro Zum Buch ... Großgeld 1918/19 und 1920/21 Erfurt (Provinz Sachsen), Stadt: Gutschein über 20 Mark vom 20. Oktober 1918, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Die Ausgabe dieser Scheine geschah auf ausdrücklichen Wunsch der Reichsbank, die nicht in der Lage war, bei Kriegsende, während der Revolution, dann 1919 während des Räteaufstands in Bayern, bei den Aufständen von 1920 in Rheinland-Westfalen und Mitteldeutschland und 1921 während des sog. "Insurgentenaufstands" in Oberschlesien Reichsbanknoten in genügender Menge herzustellen. Die Reichsbank zahlte sogar den Ausgabestellen die Hälfte der Druckkosten und den halben Fälschungsschaden. Die Wertstufen dieser meist gut, oft sogar hervorragend gedruckten Großgeldscheine lagen zwischen 1 und 100 Mark. Sie gehören auch heute noch zu den von Sammlern bevorzugten Stücken. Braunschweig (Braunschweig), Herzogliche Leihhaushauptkasse: Notgeld über 100 Mark vom 1. November 1918 auf einer Sparkarte der Herzoglich Braunschweigischen Sparkasse, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Einige besonders interessante Ausgaben: Düren und Düsseldorf: Druck auf Zins- und Anteilscheinen der Kriegsanleihe; Bielefeld und Bremerhaven: Druck auf Scheckformularen der Sparkasse; Braunschweigische Sparkasse: Druck auf Sparkarten. Literaturempfehlung: Anton Geiger Deutsches Notgeld, Band 3: Das deutsche Großnotgeld 1918–1921 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-533-6 Auflage: 3. Auflage 2010 Format: 14,8 x 21 cm Abb.: zahlreiche Schwarz- Weiß-Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 608 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ... Inflationsgeld 1922 und Frühjahr 1923 (Vorinflation) Königsberg i. Pr. (Ostpreußen), Stadt: Gutschein über 500 Mark vom 30. September 1922, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Als die Reichsbank wieder in der Lage war, ausreichend Reichsbanknoten herzustellen, wurde das als Notgeld ausgegebene Großgeld eingezogen. Durch die 1922 stärker einsetzende Inflation musste die Reichsbank jedoch die Notenmenge erheblich vermehren. Bei der Herstellung dieser Noten halfen ihr schon in dieser Zeit einige private Druckereien. Obwohl die Regierung jede neue Notgeldausgabe verboten hatte und das noch einmal durch ein Gesetz vom 17. Juli 1922 unterstrich, tauchten doch zum gleichen Zeitpunkt die ersten neuen Notgeldscheine auf. Schließlich sah man sich gezwungen, durch den Erlass vom 18. September 1922 das Notgeld wieder zuzulassen. Die Werte dieser Inflationsscheine lagen zwischen 50 und 1000 Mark. Anfang 1923 reichten sie bis 50.000 Mark. Unter den meist schmucklosen und bei den Sammlern nicht sehr beliebten Scheinen finden sich viele, die auf Scheckformulare gedruckt sind. Literaturempfehlung: Manfred Müller Deutsches Notgeld, Band 4: Die Notgeldscheine der deutschen Inflation von August 1922 bis Juni 1923 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-534-3 Auflage: 3. Auflage 2010 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 760 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ... Inflationsgeld 1923 (Hochinflation) Apolda (Thüringen), Stadt: Notgeldschein über 50 Milliarden Mark vom 25. Oktober 1923 mit Lochentwertung, Vorder- und Rückseite, Abb. Sammlung Grabowski. Die in zunehmendem Tempo voranschreitende Inflation zwang die Reichsbank zu immer neuen Maßnahmen, um die benötigten gewaltigen Mengen an Banknoten herstellen zu können. Obwohl 133 private Druckereien bei der Herstellung von Reichsbanknoten mitwirkten und neben den Reichsbanknoten auch Scheine der Länder, der Reichsbahn und der Reichspost zirkulierten, reichte die Menge des umlaufenden Geldes nicht aus. In immer stärkerem Maße wurden Notgeldscheine von Regierungsbezirken, Kreisen, Städten, Gemeinden, Banken, Handelskammern und Firmen ausgegeben. Zunächst waren es Scheine in den Wertstufen zwischen 50.000 und 500.000 Mark, die aber bald von Millionen-, Milliarden und schließlich Billionen-Mark-Scheinen abgelöst wurden. Die bereits 1922 bekannt gewordenen Schecks tauchten auch jetzt wieder auf. Es gab solche Schecks, die von Banken auf sich selbst oder andere Banken ausgestellt wurden, oder aber Scheckformulare mit aufgedruckter Wertangabe und Firmenaufdruck, die die Banken ihren Kunden zur Verfügung stellten. Man schätzt die Zahl der verschiedenen Scheine dieser Notgeld-Epoche auf 70.000 bis 80.000. Auch jetzt noch werden von Sammlern immer wieder bislang unbekannte Ausgaben entdeckt. Obwohl die meisten Inflations-Notgeldscheine im Vergleich zu den Kleingeldscheinen motivarm sind, bevorzugen viele Sammler diese durch ihr größeres Format dem normalen Geld ähnlicheren Scheine. Wertbeständiges Notgeld 1923/24 Baden, Landwirtschaftskammer Karlsruhe: Gutschein über 8,40 Mark Gold = 2 Dollar vom 19. November 1923, Vorder- und Rückseite, Sammlung Grabowski. Man muss zwei verschiedene Ursachen für die Ausgabe dieses Geldes, also zwei Epochen unterscheiden. Die bereits vor der Stabilisierung der Währung erfolgte Ausgabe sollte als eine neue Art von Notgeld dem in der Bevölkerung stark gewachsenem Misstrauen gegenüber dem Papiergeld begegnen. Die Ausgabe nach Einführung der stabilen Rentenmark erfolgte, als noch nicht genügend Zahlungsmittel vorhanden waren. Der überwiegende Teil des wertbeständigen Notgelds lautete auf Gold, Dollar oder beides. Besonders interessant sind jedoch die zahlreichen auf Sachwerte lautenden Scheine, wie auf Fett, Holz, Roggen, Leder, Weizen, Ziegelsteine, Zucker usw. Es gibt wenig Sammler, die sich speziell mit dieser Notgeld-Epoche (etwa 3000 verschiedene Scheine) befassen. Meist werden die Scheine zusammen mit den Notgeldscheinen der anderen Epochen gesammelt. Literaturempfehlung: Manfred Müller Deutsches Notgeld, Band 12: Das wertbeständige Notgeld der deutschen Inflation 1923/1924 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-519-0 Auflage: 1. Auflage 2011 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 608 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ... Notgeld 1945 und 1947/48 Reichsgau Kärnten, Notgeldschein über 50 Reichsmark vom 15. April 1945, Vorder- und Rückseite, Sammlung Grabowski Während des Zweiten Weltkriegs bestand in Deutschland ein grundsätzliches Notgeldverbot. Als jedoch gegen Ende des Kriegs in einigen Gebieten der Nachschub an Reichsbanknoten ausblieb, musste man sich selbst helfen. Von einigen Städten, Gemeinden, Kreisen usw. wurden im April/Mai 1945 Notgeldscheine in den Werten zwischen 1 und 50 Reichsmark hergestellt. Die etwa 120 verschiedenen Scheine kamen zum Teil nicht mehr in Umlauf und wurden nach dem Einmarsch der alliierten Truppen verboten. In Schleswig-Holstein galten vorübergehend Reichskreditkassenscheine mit dem Stempel einer Reichsbankfiliale als Notgeld. Hinzu kamen vorübergehende Notausgaben der Reichsbankstellen Graz, Linz und Salzburg, des Reichsgaus Kärnten, der Sächsischen Staatsbank und der Reichsverteidigungsbezirke Sudetenland und Niederschlesien. 1945 führte Österreich wieder die Schilling-Währung ein, wobei die deutschen Scheidemünzen zunächst Zahlungsmittel blieben. Das bedeutete für die Pfennig-Münzen, die dort ihren Nennwert in Groschen behielten, eine Aufwertung, so dass die Münzen von Deutschland nach Österreich abwanderten. Der Mangel an Kleingeld führte deshalb in Deutschland ab 1947 zur Ausgabe von Notgeld. Diese meist schmucklosen Scheine (es gab mehr als 1000 verschiedene) waren zwar verboten, wurden aber von den Besatzungsmächten geduldet. Dagegen sind die in der französischen Zone von den Ländern Baden und Württemberg-Hohenzollern ausgegebenen Pfennig-Scheine geschmackvoll ausgeführt. Nach der Währungsreform in den Westzonen und Westberlin galten diese Scheine vorübergehend zu einem Zehntel ihres Nennwerts in DM weiter. Auch unter den Notgeldscheinen von 1947/48 gibt es einige Kuriositäten, z.B. Scheine, die auf Fahrkarten, Streichholzschachteln, Spielkarten, Prospekten, Formularen u.a. gedruckt wurden. Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski Die deutschen Banknoten ab 1871 Das Papiergeld der deutschen Notenbanken, Staatspapiergeld, Kolonial- und Besatzungsausgaben, deutsche Nebengebiete und geldscheinähnliche Wertpapiere und Gutscheine Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-183-3 Auflage: 22. Auflage 2020 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: durchgehend farbig Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 928 Preis: 39,90 Euro Zum Buch ... Unter den wenigen am Ende der "Weimarer Republik" und am Beginn des "Dritten Reichs" (1930 bis 1933) ausgegebenen "Notgeldscheinen" ist das Schwundgeld das interessanteste. Heute ist der Aufbau einer Gesamtsammlung von deutschem Notgeld wegen des gewaltigen Umfangs dieses Spezialgebiets kaum noch möglich. Die meisten Sammler beschränken sich daher auf bestimmte Notgeld-Epochen oder auf die Scheine bestimmter Regionen. Gerade solche Spezialsammler, die sich auf relativ wenige Scheine konzentrieren können, bietet sich immer wieder die Gelegenheit zum Forschen und Entdecken von neuen Varianten, ja sogar von bisher unbekannten Ausgaben. Sehr beliebt ist das deutsche Notgeld auch bei Motivsammlern. Viele dieser Scheine (vor allem der Serienscheine) zeigen, neben lokalen Sehenswürdigkeiten und Errungenschaften in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht, historische Ereignisse, berühmte Persönlichkeiten, Märchen, Sagen und Volksbräuche und fordern vom Betrachter geschichtliche, aber auch kunst- und literaturgeschichtliche Kenntnisse, so dass sie sich gut als Vorlage für den eigenen "Nachhilfeunterricht" eignen. Sie sind damit nicht nur Zeugnisse der Geld-, sondern auch der Kulturgeschichte Deutschlands. Einige Druckereien gaben den von ihnen gedruckten Notgeldscheinen eine eigene Note, so dass sie von Sammlern leicht zu erkennen sind. Dazu gehören die Erzeugnisse der Firmen: DuMont Schauberg, M., Köln; Himmer, J. P., Augsburg; Parcus, Gebr., München; Giesecke & Devrient, Leipzig; Flemming und Wiskott, Glogau; Schleicher & Schüll, Düren; Schwarz, Lindenberg u.a. Oft war es der gleiche Künstler, der die Entwürfe der Notgeldscheine machte, wie z.B. der Maler und Bildhauer Ernst Schiestl für die Druckerei Schwarz in Lindenberg im Allgäu. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)
- Leserpost: Deutsches Freigeld von 1940
Zu dem Thema Freigeld hatte ich bislang immer nur Scheine von 1933 gefunden. Unlängst habe ich nun einen Schein von 1940 entdeckt! Ist der bereits bekannt? Bilder sende ich als Scans gleich mit. Deutsches Freigeld über 100 Mark vom 1. Januar 1940, Vorderseite. Deutsches Freigeld über 100 Mark vom 1. Januar 1940, Rückseite. Mit freundlichem Gruß Thomas Neldner Antwort der Redaktion Bei dem sog. "Deutschen Freigeld" handelt es sich um kein echtes Geld, sondern vielmehr um Werbeträger für eine Geldreform mit besteuerten Zahlungsmitteln nach der Idee des Kaufmanns, Finanztheoretikers, Sozialreformers und Begründers der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesell (1862–1930). Es wird auch als "Schwundgeld" bezeichnet, weil der Wert des Geldes schwindet, wenn es nicht regelmäßig durch die Entrichtung einer Geldsteuer in seiner Gültigkeit verlängert wird (siehe Klebemarken auf der Rückseite). Auf der Vorderseite des abgebildeten Scheins findet sich ein Porträt von Gesell, der in der kurzlebigen sozialistischen Münchner Räterepublik 1919 sogar als Finanzminister fungiert hatte. Ein als "Reichswährungsamt" ausgewiesener Emittent existierte nicht! Es kommen verschiedene Ausführungen des "Freigelds" vor. Die Scheine in der hier vorliegenden Gestaltung findet man tatsächlich meist nur mit Datum vom 1. Januar 1933, sodass man annehmen könnte, dass das "Freigeld" nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verboten worden wäre. Tatsächlich gibt es aber trotz Krieg auch die selteneren Scheine von 1940 in dieser Ausführung und darüber hinaus auch ähnlich gestaltete Scheine mit Gesell-Porträt von 1944 sogar als Kopien von den 1933er Scheinen auf den 1. Januar 1952 datierte Scheine aus der Zeit der jungen Bundesrepublik. Die Anhänger der Idee der Freiwirtschaft konnten also auch durch NS-Diktatur, Krieg, alliierte Besatzung und die schweren Nachkriegsjahre nicht aufgehalten werden, für das "Freigeld" zu werben. Praktisch eingesetzt wurde Schwundgeld dagegen nur in wenigen Fällen, so etwa durch den Allgemeinen Deutschen Tauschverein mit ihren auf "Tauscher" lautenden Scheinen von 1932 in Gera, durch Warengutscheine als "Tauschmittel" durch den Deutschen Wirtschaftsbund von Bad Sachsa (1931) oder durch die "Wära-Scheine" der Ulmer Tauschgesellschaft von 1931. Bei sämtlichen Scheinen in diesem Zusammenhang handelt es sich um außergewöhnlich interessant Belege zur deutschen Währungsgeschichte. Katalogisiert wurden das Schwundgeld und die Werbemittel zur Freiwirtschaft in Form von sog. "Freigeld" in dem Katalog "Schwundgeld in Deutschland – Freigeld, Freiland, Freiwirtschaft 1916 bis 1952" von Kai Lindmann (Werner Kieselbach), erschienen beim kolme k-Verlag Gifhorn 2011. Den abgebildetenSchein findet man hier unter A-03 Berlin, Das Reichswährungsamt. Hans-Ludwig Besler (Grabowski) Literatur: Lesen Sie hierzu auch meinen Beitrag: Das Geld der Zukunft – Silvio Gesell und sein „Freigeld“ sowie den Lexikon-Beitrag zu Silvio Gesell und den Beitrag von Uwe Bronnert: Das Geld der Zukunft!
- Zweckentfremdete Geldscheine
Bekannt sind die Propaganda- und Reklamescheine auf Rückseiten von Reichsbanknoten – bekannt sind auch Scheine mit antisemitischen Hetzparolen. Darüber gibt es ausreichende Beiträge in der Fachliteratur und im Internet. [1] Abb. 1: 100 Mio. Mark, Vs., 22. August 1923, Reichsbanknote. Abb. 2: 100 Mio. Mark, Rs. Propagandaschein = „Todesanzeige der Maria Reichsmark“ ( https://worbes-verlag.de); die Aufdrucke kommen auch auf Reichsbanknoten zu 500.000 Mark vom 25. Juli 1923, 1 Mio. Mark vom 9. August 1923 u. a. vor. Weniger Informationen gibt es zu weiteren zweckentfremdeten Geldscheinen für besondere Anlässe. Solche Drucke werden hin und wieder im Online- und Offline-Handel angeboten – als Belege für ein unbedeutendes Randgebiet der Notaphilie. Sind die Propagandascheine verhältnismäßig häufig, so gibt es dennoch interessante und auch seltene Scheine. Bekannt sind Reichsbanknoten, die rückseitig als Eintrittskarten für Ausstellungen bedruckt wurden, Jubiläumsscheine oder Scheine mit Grußworten oder, oder ... Die einseitig gedruckten Reichsbanknoten oder Notgeldscheine aus den Jahren 1922/23 boten sich für verschiedenste Gelegenheiten an; die Aufdrucke konnten nur im Hoch-/Buchdruck hergestellt werden – durch die Kleinformate der Scheine kamen andere Drucktechniken nicht infrage. War diese Möglichkeit nicht vorhanden, bediente man sich behelfsmäßig einer sog. Kinderdruckerei mit Holzleisten, in die man Einzelbuchstaben aus Gummi zu Worten zusammenfügen konnte. [2] Die meisten Rückseitendrucke waren in schlichter Gestaltung gehalten – oft mit einfachem Zeilenfall. Aufwendiger hingegen waren die Jubiläumsscheine der Berliner Sammlervereinigung DGW aus den 1980er Jahren. Beispiele: Abb. 3: 10 Mio. Mark, Vs., 22. August 1923, Reichsbanknote. Abb. 4: 10 Mio. Mark, Rs. Eintrittskarte für die Ausstellung „Von der Römermünze bis zum 13. 10. 57“ des Heimatmuseums Coswig, vom 14. Juni bis 31. August 1959 (Eintrittspreis 0,30 DM, Archiv M. H. Schöne). Abb. 5: 100 Mark, Vs., o. D. (1922), Notgeldschein der Stadtgemeinde Borna, ohne KN. Abb. 6: 100 Mark, Rs. Eintrittskarte für die Ausstellung „Notgeld und Heimatgeschichte“ des Kulturbunds der DDR, am 9. und 10. Oktober 1976 in Leipzig-Markkleeberg (Eintrittspreise 3 bzw. 5 Mark, Archiv M. H. Schöne). Abb. 7: 20 Mio. Mark, Vs., 18. September 1923, Notgeldschein der Deutsche Reichsbahn Berlin. Abb. 8: 20 Mio. Mark, Rs. mit Grußworten des Sammlers und Lektors Dr. Edgar Richter, Dresden um 1980 (Archiv M. H. Schöne). Abb. 9: 5 Mio. Mark, Vs., 25 Juli 1923, Reichsbanknote. Abb. 10: 5 Mio. Mark, Rs., Jubiläumsschein anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Arbeitskreises Geldscheine & Wertpapiere am 20. Oktober 1984 mit Unterschriften von Dr. Thiede, Jürgen Eilhardt und Jürgen Morgenstern (Archiv M. H. Schöne; ebenfalls existieren Erinnerungsscheine vom 5.-7. Oktober 1985 mit Rückseitendruck auf Reichsbanknoten über 1 Mio. Mark vom 20. Februar 1923 oder Erinnerungsscheine vom 9. Oktober 1988 mit Rückseitendruck auf Reichsbanknoten über 50.000 Mark vom 9. August 1923). Abb. 11: 50 Mio. Mark, Vs., o. D. (1923), Gutschein der Braunkohlenwerke Borna AG. Abb. 12: 50 Mio. Mark, überstempelte Rückseite „Erstes Deutsch-Französisches Geldschein u. Sammler-Treffen in Kehl am 5.3.88“, mit entwerteter Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost „20 Jahre Vertrag über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit“ (Archiv M. H. Schöne). Abb. 13: 1 Bio. Mark, Vs., 24. Oktober 1923, Notgeldschein der Deutsche Reichsbahn Cassel. Abb. 14: 1 Bio. Mark, Rs. mit Grußworten der Mauritius-Versand GmbH Kleinostheim o. D. ( https://www.ma-shops.de , https://www.moneypedia.de ). Abb. 15: 20 Reichsmark, Vs., 28. April 1945, Überdruck in Rot: „3. sjezd / sbĕratelů papírových platidel / Pobočka ČSN / 16. 6.– 17. 6. 1973 / PRAHA“ (Archiv M. H. Schöne). Abb. 16:: 50 Złotych, Vs., 1. August 1944, Überdruck eines sog. Müller-Scheins in Blau: „W 50. ROCZNICĘ WYBUCHU POWSTANIA WARSZAWSKIEGO W 1944 R. / 1.VIII.-2.10.1944 / 63 DNI / WALKI, CIERPNIEŃ I CHWAŁY / KNF WARSZAWA 1994 – B. B.“ ( https://onebid.pl ). Die gedruckten Stückzahlen lagen meist im zweistelligen Bereich. Für den unter Abb. 10 gezeigten Schein waren es lt. DGW-Chronik ganze 93 Exemplare. [3] Aus dem Ausland sind neben Propaganda- und Reklamescheinen ebenfalls überdruckte Noten für unterschiedlichste Veranstaltungen nachweisbar – so z. B. die für Sammlerzwecke anlässlich der 3. Tagung der Papiergeldsammler von der Prager Gruppe der tschechoslowakischen Numismatiker 1973 überdruckten Altbestände von Reichenberger Kassenscheinen. Auch aus Polen kennt man ähnliche Ausgaben. Als Gedenken an den 63 Tage andauernden Warschauer Aufstand vor damals 50 Jahren wurden 1994 Banknoten des Generalgouvernements im Auftrag der polnischen Finanzaufsichtsbehörde überdruckt. Zur 25-jährigen Wiederkehr der Gründung der Polnischen Nationalbank 1970 wurden die 1944er Lubliner Ausgaben ebenfalls in Blau überdruckt. Auf polnischen Banknoten gibt es eine große Menge von Aufdrucken: Konferenz der Numismatiker im schlesischen Tychy im April 1992 und nochmals im Juni 1995 in Warschau, Kongress der Polnischen Archäologischen und Numismatischen Gesellschaft im 1986 und andere. Michael H. Schöne Anmerkungen: [1] bspw. Hans-Ludwig Grabowski: „Der „Propaganda-Tausender“ auf geldscheine-online.com vom 31. August 2022 [2] bspw. https://www.stempel-fabrik.de/Kinderdruckerei [3] Chronik des DGW 2023: https://www.dgwev.de
- Leserpost: Propagandascheine
Hallo Herr Grabowski, heute sende ich Ihnen Abbildungen von zwei Scheinen mit Propaganda auf der Rückseite für potenzielle Interessenten. Der Schein zu 10 Millionen Mark mit Aufdruck aus der Schweiz scheint mir besonders interessant zu sein ... Mit freundlichen Grüßen T. Neldner Reichsbanknote zu 5 Millionen Mark vom 20. August 1923, Vorderseite. Antisemitischer Propagandaaufdruck des "Völkisch sozialen Blocks" auf der Rückseite der Reichsbanknote zu 5 Millionen Mark vom 20. August 1923. Reichsbanknote zu 10 Millionen Mark vom 22. August 1923, Vorderseite. Antisemitischer Aufdruck auf der Rückseite einer Reichsbanknote zu 10 Millionen Mark vom 22. August 1923 aus der Schweiz. Antwort der Redaktion Die Reichsbanknoten der Inflationszeit, in seltenen Fällen auch Notausgaben der Inflation, wurden in den Wahlkämpfen während der "Weimarer Republik" für Propagandaaufdrucke genutzt, weil sie sich als Belege zum Währungsverfall besonders gut für politische Botschaften eigneten. Die meisten dieser Aufdrucke sind antisemitisch und wurden von rechten Parteien und Gruppierungen genutzt. Ich habe das Thema ausführlich in meinem Buch " Der Jude nahm uns Silber, Gold und Speck … – Für politische Zwecke und antisemitische Propaganda genutzte Geldscheine in der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs" behandelt, mit dem auch eine Dokumentation der entsprechenden Belege aus der zeitgeschichtlichen Sammlung von Wolfgang Haney erfolgte. Die deutschen Inflationsscheine mit Schweizerischem Aufdruck sind ebenfalls bekannt. Sie wurden von den Schweizer Nationalsozialisten (Volksbund, ab 1934 NSSAP: Nationalsozialistische Schweizerische Arbeiterpartei) für antisemitische Propaganda genutzt. Gauführer von Basel und Solothurn (der Propagandaaufdruck bezieht sich auf Basel) war der Major Ernst Leonhardt (1885 – 1945). Der Volksbund bestand seit Oktober 1933 als Teil der sog. "Frontenbewegung" und bereits im März 1934 kam es zur Spaltung. Im August 1934 traten die Mitglieder des Nationalsozialistischen Eidgenössischen Kampfbunds dem Volksbund bei. Im Februar 1935 kamen auch die Mitglieder der Nationalsozialistischen Eidgenössischen Arbeiterpartei (NSEAP) und des Bundes Nationalsozialistischer Eidgenossen (BNSE) zum Volksbund, der sich danach in Nationalsozialistische Schweizerische Arbeiterpartei umbenannte. Der antisemitische Aufdruck auf der deutschen Inflationsnote stammt also aus der Zeit zwischen Oktober 1933 und Anfang 1935. Bereits im November 1935 hatten die Kantone Basel, Zürich und St. Gallen den öffentlichen Verkauf der Parteizeitung der NSSAP untersagt. Im Oktober 1938 hat dann der Schweizerische Bundesrat die Kundgebungen und am 10. November 1938 die Parteizeitung der Partei ganz verboten. 1938 gründete Leonhardt die Schweizerische Gesellschaft der Freunde einer autoritären Demokratie (SGAD), die das Ziel hatte, die Eidgenossenschaft nach deutschem Vorbild in einen Führerstaat umzuwandeln. 1939 mussten sich führende Mitglieder der NSSAP vor Gericht verantworten. Leonhardt reiste nach Deutschland, wo er Unterstützung fand. 1944 wurde er in Abwesenheit in der Schweiz zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilt. Er starb 1945 bei einem alliierten Luftangriff in Deutschland. Hans-Ludwig Grabowski Literaturempfehlung: Hans-Ludwig Grabowski / Wolfgang Haney (Hrsg.): »Der Jude nahm uns Silber, Gold und Speck...« Für politische Zwecke und antisemitische Propaganda genutzte Geldscheine in der Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reichs Titel: Battenberg Verlag ISBN: 978-3-86646-122-2 Auflage: 1. Auflage 2015 Format: 17 x 24 cm Abbildungen: durchgehend farbige Abb. Cover-Typ: Hardcover Seitenanzahl: 280 Preis: 29,90 Euro Leseprobe Zum Shop
- Lexikon: Lacksiegel auf Geldscheinen
Zur Beglaubigung der auf Geldscheinen befindlichen Unterschriften und zur Garantie der Echtheit wurden viele alte Scheine mit einem Prägestempel versehen. Beispiele: Frankreich, John-Law-Scheine, 1716 bis 1720 Schweden, Stockholms Banco 1661, 1666 und spätere Ausgaben Die Scheine des norwegischen Kaufmanns Jørgen Thor Møhlen ( siehe Artikel ), die 1695 ausgegeben wurden, trugen als Echtheitsgarantie vier rote Lacksiegel (ein Königssiegel). Norwegen: Komplette Ausfertigung eines Kreditscheins über 50 Rixdaler/Croner mit vier Lacksiegeln und handschriftlicher Kontrollnummer. Weitere Beispiele für Lacksiegel auf Geldscheinen: Österreich, Böhmen, Carlsbad, Cefé zum goldenen Elefanten, 1 Kreuzer 1848/49 Österreich, Böhmen, Liebenau, W. Hübner, 20 Kreuzer 1849 Österreich, Oberösterreich, Enns, Jakob Hassack, 10 und 20 Kreuzer 1849 Österreich, Oberösterreich, Wels, Ernest Fürst, Apotheke zum Einhorn, 10, 20 und 30 Kreuzer 1848/49 Deutschland, Flensburg, Löwen Apotheke Th. Andrä, 50 Pfennig 1914 Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abbildungen: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte
- Münzen Gut-Lynt: Rückblick auf die Online-Auktion 20, Nachverkauf läuft noch bis 6. April 2025
Das fünfte Geschäftsjahr des Auktionshauses Münzen Gut-Lynt startete mit einem Wochenende aus zwei vollen Auktionstagen und zusammen rekordverdächtigen 3500 Losen . Angeboten wurden Münzen der Antiken Welt, Numismatische Literatur, Banknoten sowie Münzen und Medaillen der Neuzeit. Zum Nachverkauf bis 6. April 2025): Teil I, Münzen der Antiken Welt Teil II, Banknoten aus aller Welt Teil IV, Münzen und Medaillen Der Banknoten-Teil kam am 29. März 2025 zur Versteigerung, hier eine kleine Auswahl an Ergebnissen: Los 1831: Deutschland, Deutsche Bundesbank, 100 Deutsche Mark 1948, Roter Hunderter, Gewaschen und gepresst, III-IV. Taxe 200 Euro, Zuschlag: 510 Euro. Los 1834: Bank Deutscher Länder & Ausgaben Westberlin. 20 Deutsche Mark o. D. Liberty. C55372398A. Grabowski WBZ-9a. I / Uncirculated . Taxe 300 Euro, Zuschlag: 900 Euro. Los 1879: Deutschland, Deutsche Bundesbank, 20 Deutsche Mark 2.1.1980, Austauschnote / Ersatznote, ZE/B, Sehr selten, fleckig, III. Taxe 1.000 Euro, Zuschlag: 3.100 Euro. Los 1889: Deutsche Bundesbank. 500 Deutsche Mark 2.1.1980 Austauschnote / Ersatznote. Y3385909A. Grabowski BRD-34b. II- / About extremely fine. Taxe 300 Euro, Zuschlag: 1.050 Euro. Los 1947: Deutschland, Deutsche Bundesbank - Fehldrucke. 200 Deutsche Mark 2.1.1996. AK1823789N9. Teil-Abklatsch der Vorderseite auf der Rückseite, II-III. Taxe 130 Euro, Zuschlag: 220 Euro. Los 2044: Estland, Dorpat / Tartu. 2 Rubel 1818 KN unleserlich. Leder. Sehr selten / Very rare. IV / Fine. Erworben bei Tietjen, Auktion 36, Los 1545 für 1500 DM Zuschlag (ohne Ticket). Taxe 500 Euro, Zuschlag: 500 Euro. Los 2045: Finlands Bank. 10 Markkaa 1882 Pick A46a. Selten / Rare. IV / Fine. Taxe: 50 Euro, Zuschlag: 320 Euro. Los 2115: Bank of England. 5 Pounds 1990 M. Lowther. 2 unterschiedliche (!) Seriennummern: EB61 013800 und EB61 013700 auf denselben Schein. Pick 382Ab. Sehr selten / Very rare. II / Extremely fine. Taxe: 50 Euro, Zuschlag: 340 Euro. Los 2156: Lietuvos Bankas. 2 Litu 1922 Pick 14. IV / Fine. Taxe: 120 Euro, Zuschlag: 575 Euro. Los 2169: Lietuvos Bankas. 1 Litas 16.11.1922 Pick 13a. V / Very Good. Riss / Cut. Taxe: 30 Euro, Zuschlag: 350 Euro. Los 2276: Magyar Nemzeti Bank. 10 Forint 1946 Pick 159. II / Extremely fine. Taxe: 200 Euro, Zuschlag: 1.200 Euro. Los 2293: Federal Reserve Bank Notes. 1 Dollar 1914, Series of 1918 L San Francisco. Pick 371. III / Very fine. Gewaschen und gepresst / Cleaned and pressed. Taxe: 20 Euro, Zuschlag: 340 Euro. Zum Nachverkauf bis 6. April 2025): Teil I, Münzen der Antiken Welt Teil II, Banknoten aus aller Welt Teil IV, Münzen und Medaillen Der Online-Katalog der Gut-Lynt 20 steht auf der Auktionsplattform www.auktionen.gut-lynt.de zur Verfügung. Bitte vergessen Sie nicht, sich rechtzeitig zu registrieren, falls Sie zum ersten Mal mitbieten möchten. Auf Instagram »muenzen_gut_lynt« begleiten wir jede Auktion mit exklusiven Highlights. Auch unsere Website www.gut-lynt.de bietet Vor- und Rückschauen sowie jeweils aktuelle Informationen zu Auktionsterminen und Einlieferungsfristen.
- Fälschungen zum Nachteil des Sammlers: Eine Reise in die Abgründe der Fälscherseele
Die Fälschung von Papiergeld war und ist ein fester Bestandteil des Geldverkehrs. Die Aussicht auf leichten Profit motivierte immer wieder Fälscher, deren mehr oder weniger gelungene Erzeugnisse in zahlreichen Sammlungen zu finden sind. Zu jeder Zeit war die Geldfälschung ein gefährliches Verbrechen, gegen das sich leichtgläubige und unerfahrene Menschen nur schwer wehren konnten. Für Sammler hingegen können zeitgenössische Fälschungen zu interessanten Ergänzungen einer Sammlung oder sogar zu einem eigenen Sammelgebiet werden. Außerdem ermöglicht der direkte Vergleich der Fälschung mit dem Original eine genauere Untersuchung des Papiers, der Drucktechniken und der Sicherheitsmerkmale. Das berühmteste Beispiel auf dem Gebiet der Tschechoslowakei ist die Fälschung der Staatsnote zu 500 Kronen der 1. Ausgabe aus dem Jahr 1919 im Zusammenhang mit der „Dr. Meszaros-Affäre“, die in den meisten Sammlungen fortgeschrittener tschechischer Sammler nicht fehlen dürfte. Ein ganzes Kapitel in einem der grundlegenden Werke des Pioniers der tschechoslowakischen Notaphilie, Julius Sém , ist der Fälschung oder Manipulation von Papiergeld gewidmet, in dem die Motive der Fälscher, die Methoden der Verbreitung von Fälschungen, die Methodik ihrer Erkennung und Klassifizierung sowie der Kampf gegen sie detailliert beschrieben werden. Bohuslav Hlinka hat dasselbe Thema auch in Form von Sachbüchern in fast hundert fesselnden Geschichten über rekonstruierte Fälle von Fälschungen tschechoslowakischer Geldscheine oder auf tschechoslowakischem Gebiet gefälschter Banknoten behandelt. Die Geldfälschung als kriminelle Tätigkeit wird auch in einem Artikel von Zdeněk Lesák in einer der ersten Ausgaben der Zeitschrift „Notafilie“ behandelt. Es ist nicht verwunderlich, dass sich eine strenge Verurteilung jeglicher Fälschungsaktivitäten wie ein roter Faden durch all diese Werke zieht, denn durch sie wird auf Kosten des Ahnungslosen (oder desjenigen, der den „Schwarzen Peter“ in der Hand hält, wenn die Fälschung erkannt wird) eine illegale Bereicherung erzielt. So viel zum Thema Fälschungen zum Nachteil des Umlaufs. Aber wie der Titel schon sagt, geht es in diesem Artikel um Fälschungen zum Nachteil des Sammlers. Das ist ein relativ vernachlässigter Teil des modernen Sammlerphänomens. Das Motiv des Fälschers und der Modus Operandi sind ähnlich wie bei den zeitgenössischen Fälschungen. Mit Bedacht und unter Einsatz der verfügbaren Mittel wird eine Fälschung mit einem angenommenen Sammlerwert hergestellt. Die Zielgruppe der Betrogenen sind ausschließlich Sammler bzw. heute typische Anleger mit geringer Sammlererfahrung. Die klassische Fälschung zum Nachteil des Umlaufs ist technisch schwieriger herzustellen und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von Spezialisten entdeckt. Die entsprechenden Strafen sind in der Regel sehr hart. Ein Fälscher zum Nachteil des Sammlers geht dagegen in jeder Hinsicht ein unvergleichlich geringeres Risiko ein. Bei einer gut durchdachten Strategie kann der wirtschaftliche Gewinn für den Betrüger beträchtlich sein, andererseits ist der finanzielle Schaden erheblich, oft noch verstärkt durch die lange Verzögerung des späteren Verkaufs der Sammlung, was umso heimtückischer ist. Die anschließende Frustration kann dazu führen, dass das Interesse an der Notaphilie komplett verloren geht. Das eklatanteste Beispiel aus jüngster Zeit ist die Fälschung der Ikone der tschechoslowakischen Notaphilie, der Staatsnote zu 5000 Kronen der 1. Ausgabe aus dem Jahr 1919. Hier haben sich die modernen Betrüger nicht nur auf die Fälschung des Originalscheins konzentriert, sondern inzwischen auch auf Fälschungen zeitgenössischer Fälschungen! Beide wurden auf eine Art und Weise verbreitet, die mögliche strafrechtliche Sanktionen im Falle einer Entdeckung auf subtile Weise umging. Leider ist dies eine ernüchternde Geschichte, bei der man nur spekulieren kann, wie viele Fälschungen noch in den Alben ahnungsloser Anleger ruhen. Falscher Stempel „Bankamt des Finanzministeriums, Prag“. Tschechoslowakische Briefmarke von 1919 mit falschem Stempel „Bankamt des Finanzministeriums, Prag“ auf einer Banknote zu 20 Kronen der Oesterreichisch-ungarischen Bank von 1913. Tschechoslowakisches Gefängnisgeld über 1 Krone mit falschem Stempel „N.V.Ú (Strafvollzugsanstalt) Bélusice“. Die meisten von uns sind wahrscheinlich schon einmal auf Fälschungen zum Nachteil des Sammlers gestoßen. Ein gängiges Beispiel sind die ersten, mit Marken versehenen tschechoslowakischen Geldscheine aus dem Jahr 1919 oder die Banknoten nach der Währungstrennung im Jahr 1993 (überklebte Marken auf besser erhaltenen Banknoten oder selteneren älteren Varianten). Viel gefährlicher sind 10 Heller- und 1-Krone-Marken von 1919 mit falscher Zähnung. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten ist immer Vorsicht und ein gesundes Maß an Skepsis geboten. Der folgende Fall bietet die einmalige Gelegenheit, in die (buchstäblichen) Tiefen der Seele eines Fälschers zu blicken. Zunächst möchte ich Herrn Vladimír Kejla aus Ostrava meinen aufrichtigen Dank aussprechen. In einem Erbfall in Ostrava wurde umfangreiches Fälschungsmaterial entdeckt, das die Ausstattung einer ausgeklügelten Werkstatt darstellte, die sich ausschließlich auf Fälschungen zum Nachteil des Sammlers konzentriert hatte. Die Möglichkeit, die Fälscherutensilien im Detail zu studieren, hat es ermöglicht, den Fall zu dokumentieren. Abdruck eines Stempels „Die Bank der jüdischen Selbstverwaltung, Theresienstadt“. Auffällig der Fehler „Kontroll“ statt richtig „Kontrolle“. Foto des Stempels. Stempel aufgebracht auf einer echten Quittung über 1 Krone aus Theresienstadt. Das gefundene Material besteht aus mehr als 40 Stempeln und etwa 100 gestempelten notaphilen Objekten, die für den Weiterverkauf als „Originale“ bestimmt waren. Ein kleinerer Teil stellen Material- und Farbproben dar. Es gibt auch Exemplare, bei denen die ideale Platzierung scheinbar unterschiedlicher Stempel auf verschiedenen Untergründen getestet wurde, um bei den Manipulationen ein Höchstmaß an „Authentizität“ zu erreichen. Einige der „Machwerke“ wurden noch in der Plastikhülle aufbewahrt, in der sie zum Verkauf angeboten wurden, d. h. mit einem Etikett, das eine Beschreibung des Scheins und den angebotenen Preis enthielt. Einige der Etiketten wiesen ursprünglich auf Objekte verschiedener tschechischer Händler und Auktionshäuser hin, wobei von Hand ein zusätzlicher Text hinzugefügt wurde, um den Stempel und den verlangten Verkaufspreis anzugeben. Das Ganze erweckt den Eindruck von Glaubwürdigkeit, da der Name des Auktionshauses und die Artikelnummer beim Käufer unbewusst Vertrauen und den Anschein von Echtheit erwecken können. Nur wenige Sammler werden anschließend prüfen, ob die Beschreibung in der Auktion genau mit dem gekauften Stück übereinstimmt. Die meisten Sammler werden die Hülle einfach wegwerfen und die Neuerwerbung freudig in ihre Sammlung aufnehmen. Falscher Stempel des Ghettos Litzmannstadt. Falscher Stempel aufgedruckt auf Pappe, um einen Gutschein über 10 Pfennig des Ghettos Litzmannstadt nachzuahmen. Die größte Überraschung war jedoch die Entdeckung eines vierzeiligen Stempels aus dem Ghetto Theresienstadt. Damit bestätigte sich endgültig der Verdacht, dass es sich bei den so gestempelten Belegen der jüdischen Ghettoverwaltung um Manipulationen handelt. Sie tauchten erstmals nach der Jahrtausendwende auf in- und ausländischen Auktionen und gelegentlich auch auf Börsen auf. Der Stempel wurde wahrscheinlich zwischen 1996 und 2000 hergestellt, weil die Stempel in dem ausführlichen Artikel von Zbyšek Šustek aus dem Jahr 1995 [4] noch nicht erwähnt wurden. Von Anfang an wurden diese Scheine von einem gewissen Misstrauen begleitet, das noch verstärkt wurde, weil der Stempel auf keinem anderen zeitgenössischen Dokument auftauchte und damit ungewöhnlich und verdächtig war. Ich erinnere mich, wie mich mein Kollege Jiří Schneider aus Berlin auf einen Fehler in der ersten Zeile des Textes aufmerksam machte, wo „KONTROLL“ und nicht der grammatikalisch richtige Begriff „KONTROLLE“ steht. Trotz einiger Verdachtsmomente tauchten immer wieder gestempelte Belege aller Werte auf und wurden für beträchtliche Summen verkauft. Wie groß die Gefahr solcher Manipulationen ist, zeigt der Umstand, dass Grabowski in seinem umfangreichen Katalog über Geld von Konzentrationslagern und Ghettos den gestempelten 1-Kronen-Schein als Variante aufführt. Die physische Existenz des Stempels ist der Beweis, der das Rätsel schließlich löste. Infolge jahrelanger Fälschungsaktivitäten wurde eine beträchtliche Anzahl von Originalbelegen quasi entwertet, die heute als Sammlerstücke wertlos sind. Als Vorsichtsmaßnahme gegen künftigen Missbrauch sollten sie jetzt wahrscheinlich als Fälschungen gekennzeichnet werden. Die vorangegangene Geschichte mit dem gefälschten Stempel ist ein klassisches Lehrbuchbeispiel. Es ist kein Zufall, dass die Theresienstädter Belege ausgewählt wurden. Der Stempel wurde nicht von einem Amateur hergestellt. Die entstandene Manipulation war nicht in erster Linie für tschechische Sammler bestimmt. Die Zielgruppe waren ausländische Händler und Sammler. Alle Belege mit einem Bezug zum Holocaust haben in Deutschland, in Israel und den USA ein erhebliches Sammler- und Wertsteigerungspotenzial. Kehren wir nun zu dem Schuhkarton voller Stempel aus dem Erbfall zurück, um die Gefahren der Fälschung zum Nachteil des Sammlers in aller Deutlichkeit darzustellen. Bei mehr als der Hälfte der Stempel handelt es sich um zielgerichtete Fälschungen nach realen Vorbildern, sei es, dass sie versuchen, exakte Kopien zu sein, oder dass sie lediglich von ihnen inspiriert sind. Bei den übrigen handelt es sich um ausgewählte zeitgenössische amtliche Rund- oder Strichmarken, die den Anschein der Authentizität erwecken können. Falscher Stempel „Konzentrationlager / SS-Kantine / verwaltung“. Form und Schrifttype passen nicht in die Zeit. Auffällig auch hier ein Schreibfehler: „verwaltung“ statt „Verwaltung“. Fälschung eines Prämienscheins des KL Stutthof. Falscher Stempel auf einem gefälschten Prämienschein des KL Stutthof. Derselbe Stempel auf einem gefälschten Prämienschein des KL Dachau. Zur besseren Übersichtlichkeit habe ich die Stempel in mehrere Gruppen unterteilt. An dieser Stelle können nur einige Stempel vorgestellt werden, die auch für deutsche Sammler interessant sind. Das war’s. Zum Schluss noch ein Dank an Vladimír Kejla in Ostrava. Er hat mich aktiv mit neuen Entdeckungen versorgt, dank derer die ganze Geschichte ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Man sagt nur Gutes über die Toten. Das ist einer der Gründe, warum wir gemeinsam beschlossen haben, hier nicht den Namen des Fälschers zu veröffentlichen. Pavel Hejzlar, Prag Übersetzung: Dr. Sven Gerhard Dieser Beitrag erschien zuerst in tschechischer Sprache in der Zeitschrift „Notafilie“, Ausgabe 44/2024, herausgegeben von der tschechischen numismatischen Gesellschaft. Von den dort veröffentlichten zahlreichen Abbildungen kann hier nur eine Auswahl gezeigt werden. Anmerkungen [1] Sém, Julius: Kennenlernen und Sammeln von Papiergeld, ČNS Hradec Králové, 1975 (in tschechischer Sprache). [2] Hlinka, Bohuslav: Attentate auf Geld, Svoboda Prag, 1987 (in tschechischer Sprache). [3] Lesák, Zdeněk: Kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit Geldfälschung in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, Notafilie Nr. 13, KSPP Prag, 1981 (in tschechischer Sprache). [4] Šustek, Zbyšek: Quittungen der Bank der jüdischen Selbstverwaltung im Ghetto Theresienstadt 1943-1945, Notafilie Nr. 35, KSPP Prag, 1995 [5] Grabowski, Hans-Ludwig, Das Geld des Terrors, Regenstauf, 2008
- Aus privaten Sammlungen: 50 Lire des Königreichs Sardinien von 1794
Nach dem Aussterben der spanischen Habsburger und dem Spanischen Erbfolgekrieg fiel Sardinien 1714 an die österreichischen Habsburger, die es 1720 im Tausch gegen Sizilien an das Herrscherhaus Savoyen abgaben, die ihren Königstitel nun auf Sardinien begründeten. Das neu entstandene Königreich erstreckte sich mit seinen Provinzen Savoyen und Piemont jedoch hauptsächlich auf dem italienischen Festland. Hauptstadt war Turin. Im Königreich Sardinien gab die Regie Finanze-Torino mit Datierung von 1746 bis 1799 eigenes Staatspapiergeld in Lire-Währung aus. Außerdem gab es 1780 Spezial-Ausgaben für Sardinien sowie 1794 bis 1800 Ausgaben des Monte die San Secondo und der Repubblica Cisalpina. Die ersten Notenbanken Sardiniens entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts: Banca di Genova (gegr. 1844, Ausgaben 1848/1849), Banca di Torino (gegründet 1847, Ausgaben 1849), Banca di Savoia (Ausgaben 1851) und Banca Nazionale negli Stati Sardi (1849 aus der Fusion der Banca Genova und der Banca di Torino hervorgegangen). Aus der Sammlung Hans-Ludwig Grabowski: Italienische Staaten, Königreich Sardinien, Regie Finanze-Torino: Staatspapiergeld zu 50 Lire vom 1. Juni 1794 Vorderseite: Mitte unten bekröntes Wappen in Zweigen (Palme und Lorbeer), mit Löwen als Schildhalter, beschrifteter Rahmen mit Bezeichnung und Wertangabe, Trockenstempel mit Porträt des Königs Victor Amadeus III., handschriftliche Unterschriften und Kontrollnummer. Rückseite: Druck einseitig. Format: ca. 85 mm x 127 mm Katalogreferenzen: ITA-S118a (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. I–Specialized Isues) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- Wahl zur "Banknote des Jahres 2023" mit Gewinnspiel
Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ und Geldscheine-Online.com über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Aufruf zur Wahl der Banknote des Jahres 2023 Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ und „Geldscheine-Online“ möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2023 ausgegebenen und vorgestellten Weltbanknoten berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2023 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2023“ teilnehmen möchten, dann senden Sie uns eine E-mail an info@geldscheine-on line.com mit der Nummer der von Ihnen gewählten Note und dem Betreff „Banknote des Jahres 2023“. Bitte vergessen Sie auch nicht, uns Ihre Postanschrift mitzuteilen, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2024 von "Münzen & Sammeln" und zeitgleich über www.geldscheine-online.com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 5. März 2024! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2024 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Datenschutz Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier! Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2023" Vorschlag Nr. 1 – Abchasien: 25 Aspar, Gedenkbanknote 30 Jahre „Sieg im Vaterländischen Krieg“, ausgegeben ab 22. Mai 2023. Vorschlag Nr. 2 – Ägypten: 20 Pfund, die erste Polymer-Banknote Ägyptens, in Umlauf ab 20. Juni 2023. Vorschlag Nr. 3 – Barbados: 5 Dollars der neuen Banknotenserie von 2022 (Polymer), in Umlauf ab 5. Dezember 2022. Vorschlag Nr. 4 – Cayman Islands: Gedenkbanknote über 70 Dollars zum ersten Todestag von Königin Elisabeth II., ausgegeben ab 12. Oktober 2023. Vorschlag Nr. 5 – Fidschi: Polymer-Gedenkbanknote zum chinesischen Mondjahr des Drachen, ausgegeben ab 8. August 2023. Vorschlag Nr. 6 – Jamaika: 50 Dollars der neuen Polymerbanknotenserie, in Umlauf ab 15. Juni 2023. Vorschlag Nr. 7 – Jordanien: 1 Dinar der neuen Banknotenserie 2022, in Umlauf ab 26. Dezember 2022. Vorschlag Nr. 8 – Kasachstan: 20000 Tenge der neuen Banknotenserie 2025, vorgestellt am 15. November 2023. Vorschlag Nr. 9 – Polen: Gedenkbanknote aus Polymer-Kunststoff zu 20 Złotych zum 550. Geburtstag von Nikolaus Kopernikus, in Umlauf ab 9. Februar 2023. Vorschlag Nr. 10 – Samoa: Gedenkbanknote über 60 Tala zum 60. Jahrestag der Unabhängigkeit, ausgegeben ab 31. Mai 2023. Vorschlag Nr. 11 – Südafrika: 10 Rand der neuen Banknotenserie, in Umlauf ab 4. Mai 2023. Vorschlag Nr. 12 – Ukraine: Gedenkbanknote zum ersten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, in Umlauf ab 24. Februar 2023. Soweit unsere Vorschläge. Nur wer mitmacht, kann gewinnen! Hans-Ludwig Grabowski Abb. Hartmut Fraunhoffer, www.banknoten.de
- Wahl zur "Banknote des Jahres 2024" mit Gewinnspiel
Ihre Wahl entscheidet – mitmachen und gewinnen! Aufruf zur Wahl der Banknote des Jahres 2024 Es ist schon zur Tradition geworden, dass Leser von „Der Geldscheinsammler“ über die „Banknote des Jahres“ abstimmen und dabei Preise gewinnen können. Jährlich kommen weltweit zahlreiche neue Banknoten in Umlauf, die mit ihren Motiven und Farben viele Sammler begeistern. Das Sammelgebiet Weltbanknoten erfreut sich deshalb stetig wachsender Beliebtheit. Die Redaktion von „Münzen & Sammeln“ und „Geldscheine-Online“ möchte deshalb erneut zur Wahl der „Banknote des Jahres“ aufrufen. Für die Auswahl wurden alle im Jahr 2024 ausgegebenen und vorgestellten Weltbanknoten berücksichtigt. Aus der großen Zahl der in Betracht kommenden Scheine hat sich die Redaktion für die nachstehend vorgestellte Auswahl von zwölf Banknoten aus allen Teilen der Welt entschieden, aus denen Sie, liebe Leser, die Banknote des Jahres 2024 wählen und mit etwas Glück dabei gewinnen können. Teilnahmebedingungen Wenn Sie an der Wahl der „Banknote des Jahres 2024“ teilnehmen möchten, dann nutzen Sie bitte die im Heft befindliche Buchbestellkarte oder senden Sie uns eine E-mail an info@geldscheine-online.com mit der Nummer der von Ihnen gewählten Note und dem Betreff „Banknote des Jahres 2024“. Bitte vergessen Sie auch nicht, uns Ihre Postanschrift mitzuteilen, denn unter allen Einsendern erfolgt eine Verlosung. Mitarbeiter des Verlags und allgemeine Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Gewinner erhalten: Die Plätze 1 bis 3 erhalten je einen Einkaufsgutschein für Fachliteratur: Platz 1 – Einkaufsgutschein über 75 Euro Platz 2 – Einkaufsgutschein über 50 Euro Platz 3 – Einkaufsgutschein über 25 Euro Die Plätze 4 bis 10 erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in der Ausgabe 4/2025 von „Münzen & Sammeln“ und zeitgleich über www.geldscheine-online. com und per angeschlossenem kostenlosem Newsletter bekannt gegeben. Einsendeschluss: Einsendeschluss ist der 5. März 2025! Wegen Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2025 nehmen später eingehende Meldungen nicht mehr an der Ziehung der Gewinner teil und können deshalb bei der Wahl zur Banknote des Jahres auch nicht mehr berücksichtigt werden. Unsere Vorschläge zur "Banknote des Jahres 2024" Vorschlag Nr. 1 - Abchasien: 100 Apsar, Sammlerbanknote der Bank von Abchasien, ausgegeben ab 10. Juni 2024. Vorschlag Nr. 2 - Bermuda: 2 Dollars, Polymer-Banknote der Bermuda Monetary Authority, ausgegeben ab 19. November 2024. Vorschlag Nr. 3 - China: 20 Yuan, Polymer-Gedenkbanknote zum Jahr des Drachen, ausgegeben ab 3. Januar 2024. Vorschlag Nr. 4 - Japan: 1000 Yen der neuen Banknotenserie der Nippon Gingko, ausgegeben ab 3. Juli 2024. Vorschlag Nr. 5 - Kambodscha: 200.000 Riels, Gedenkbanknote der Nationalbank, ausgegeben ab 16. Oktober 2024. Vorschlag Nr. 6 - Kasachstan: 10.000 Tenge der neuen Banknotenserie mit Schneeleopard, ausgegeben ab 30. Mai 2024. Vorschlag Nr. 7 - Macau: 20 Patacas der Banco da China zum Jahr des Drachen, in Umlauf ab Februar 2024. Vorschlag Nr. 8 - Ostkaribische Staaten: 50 Dollars, Polymer-Gedenkbanknote 50 Jahre Unabhängigkeit, in Umlauf ab August 2024. Vorschlag Nr. 9 - Polen: 20 Złotych, Gedenkbanknote zum 80. Jahrestag des Warschauer Aufstands, ausgegeben ab 26. Juli 2024. Vorschlag Nr. 10 - Thailand: Gedenkbanknote zu 100 Baht zum 6 zyklischen Geburtstag (72) von König Rama X., in Umlauf ab 23. Juli 2024. Vorschlag Nr. 11 - Rumänien: Polymer-Gedenkbanknote zu 100 Lei zum 185. Geburtstag von König Carol I., ausgegeben ab 1. Dezember 2024. Vorschlag Nr. 12 - Ukraine: Gedenkbanknote zu 50 Griwna zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, in Umlauf ab 23. Februar 2024. E-Mail an die Redaktion: info@geldscheine-online.com
- Die Banknote des Jahres 2024 – Die Leser haben entschieden!
Die Wahl zur Banknote des Jahres 2024 Liebe Leser, in der Februar-Ausgabe von „Münzen & Sammeln“ sowie in unserem Online-Magazin www.geldscheine-online.com mit seinen kostenlosen Newslettern rief die Redaktion zur Wahl der Banknote des Jahres 2024 auf. Vielen Dank für die überaus zahlreich abgegebenen Stimmen mit Postkarten und vor allem sehr vielen E-Mails. Eindeutiger Sieger wurde eine sehr schöne Polymer-Banknote von Bermuda. 1. Platz und damit Banknote des Jahres 2024: Vorschlag Nr. 2 – Bermuda: 2 Dollars, Polymer-Banknote der Bermuda Monetary Authority, ausgegeben ab 19. November 2024. Platz 1: Vorschlag 2, Bermuda, mit 32,87 % aller Stimmen. 2. Platz: Vorschlag Nr. 1 – Abchasien: 100 Apsar, Sammlerbanknote der Bank von Abchasien, ausgegeben ab 10. Juni 2024. Platz 2: Vorschlag 1, Abchasien, mit 14,35 % aller Stimmen. 3. Platz: Vorschlag Nr. 3 – China: 20 Yuan, Polymer-Gedenkbanknote zum Jahr des Drachen, ausgegeben ab 3. Januar 2024. Platz 3: Vorschlag 3, China, mit 10,19 % aller Stimmen. Die verbleibenden 42,59 % der Stimmen teilten sich die restlichen neun Vorschläge. Platz 4 belegte Vorschlag 12 Ukraine mit 9,26 %. Es folgten auf Platz 5 Vorschlag 11 Rumänien mit 6,48 %, dicht gefolgt von Vorschlag 6 Kasachstan mit 6,02 % und Vorschlag 7 Macao mit 5,55 %. Platz 8 ging an Vorschlag 4 Japan mit 4,63 % und Platz 9 an Vorschlag 9 Polen mit 4,17 %. Gleich auf lagen die Vorschläge 5 Kambodscha und 10 Thailand mit je 2,78 % der Stimmen und das Schlusslicht bildete der Vorschlag 8 Ostkaribische Staaten mit nur 0,92 % der Stimmen. Die Gewinner Folgende Gewinner wurden gezogen: Preis: Johannes U. aus Wilkau-Haßlau – Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 75 Euro Preis: Joachim S.-K. aus Hattingen – Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 50 Euro Preis: Michael B. aus Neuendorf – Einkaufsgutschein des Battenberg Gietl Verlags über 25 Euro Zusätzlich wurden weitere sieben Gewinner gezogen! Diese erhalten je zwei Geldschein-Notizblöcke mit Motiven aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Ralf E. D. aus Braunfels Volker N. aus Crailsheim Uwe J. aus Hanau Philipp D. aus Hilden Doreen W. aus Jena Julia H. aus Bielefeld Annemarie S. aus Lutter Herzlichen Glückwunsch!












