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  • Gewinnspiel: Wir verlosen ein Exemplar des neuen Katalogs "Die deutschen Banknoten ab 1871"

    Wir verlosen unter allen Newsletter-Abonnenten ein Exemplar von Hans-Ludwig Grabowski: Die deutschen Banknoten ab 1871 (23. Auflage 2024). Wenn Sie gewinnen möchten, senden Sie uns eine E-Mail an info@geldscheine-online.com mit dem Betreff "Deutschlandkatalog". Bitte beachten Sie, dass nur Abonnenten unseres Newsletters gewinnberechtigt sind. Ich will mich zum Newsletter anmelden! Einsendeschluss ist der 25. Oktober 2023. Später eingehende E-Mails nehmen nicht an der Ziehung teil. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Verlagsmitarbeiter, deren Angehörige und Gewinnspielservices dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Datenschutzbestimmungen finden Sie hier. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

  • Zentralafrikanische Staaten: Gut gemachte Fälschungen sind in Umlauf!

    Am 15.12.2022 wurde bekanntlich die neue Geldscheinserie ''Serie 2020'' der ''Banque des Etats de l’Afrique centrale'' (BEAC) in ihrem Währungsgebiet, das die Länder Kamerun, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea, Republik Kongo und Gabun umfasst, eingeführt bzw. erstmalig in den Umlauf gebracht. Doch schon vier Monate später, Ende April 2023, sind die ersten gut gemachten Fälschungen der neuen Geldscheinserie auf Märkten in einer nördlichen Provinz von Kamerun aufgetaucht. Die Fälschungen wurden von Händlern vor Ort als so problematisch angesehen, dass sie zeitweise die Annahme der neuen Geldscheine ablehnten. Die Behörden teilten auf Nachfrage mit, dass es sich bei den Fäschungen um 5000-Francs-Scheine mit der Kontrollnummer 02059119A1 und um 10.000-Francs-Scheine mit der Nummer 01776324B5 handelt. Vor Ort fragt man sich, wie es den Fälschern gelingen konnnte, in so kurzer Zeit recht gute Fälschungen zu produzieren, und damit das Vertrauen in die neue Geldscheinserie zu untergraben. Ralf Faust

  • Geldschein-Puzzle funktionieren wieder!

    Hallo, das Puzzle dieser Ausgabe (Newsletter 40/2023) lässt sich nicht öffnen. Fehlermeldung: "The custom jigsaw puzzle subject failed to load. Ensure the image link used to create this puzzle points to a valid JPG, PNG, WEBP, or GIF image file". R. Jansen Antwort der Redaktion Hallo Herr Jansen, Sie haben recht! Ich hatte es kurz vor dem Versand des Geldschein-Newsletters noch einmal getestet, und da funktionierte das Puzzle noch. Der Link stimmt, das Problem liegt wahrscheinlich beim Bild. Man muss wohl davon ausgehen, dass die Abbildung als moderne Banknote erkannt wurde (ähnlich wie aktuelle Bildbearbeitungsprogramme, Kopierer und Scanner Banknotenabbildungen erkennen können) und deshalb das Bild nun abgelehnt wird. Es tut mir leid, aber der Einsatz von immer mehr "Künstlicher Intelligenz" (KI) zeigt wohl nun auch hier Wirkung. Ich werde mich in Zukunft wieder mehr historischen Geldscheinen für das Puzzle widmen, bei denen es kein Problem geben sollte. Beste Grüße und vielen Dank für die Meldung. Unser Geldschein-Puzzle ist inzwischen sehr beliebt und auch ich lasse es mir nicht nehmen, jedes neue Puzzle selbst zu lösen. Hier finden Sie übrigens alle bereits erschienenen Puzzle: https://www.geldscheine-online.com/puzzle Ich habe eben diese Meldung für den Blog geschrieben und dabei auf die anderen Geldschein-Puzzle verwiesen. Dabei musste ich feststellen, dass inzwischen alle Puzzle nicht mehr funktionieren. An den Banknotenbildern liegt es nicht. Ich habe eben auch ein Puzzle mit einem normalen Foto und in anderen Bildformaten erstellt, es kommt immer diese Fehlermeldung. Ich kann nur davon ausgehen, dass es sich um einen vorübergehenden Softwarefehler beim Anbieter der Puzzle-Software handelt, der hoffentlich bald behoben wird. Letzte Meldung, 12. Oktober, 15:45 Uhr: Unsere Geldschein-Puzzle funktionieren wieder. Es handelte sich tatsächlich um Softwareprobleme! Da hat uns die KI doch nochmal verschont! Hans-Ludwig Grabowski

  • Niederländische Antillen: Neue Münzen und Geldscheine

    Die Centrale Bank van Curaçao en Sint Maarten gab bereits Ende April 2023 bekannt, dass die neuen Münzen des karibischen Guldens von der Royal Canadian Mint und die neuen Geldscheine von Crane Currency entworfen und produziert werden sollen. Bei Bekanntgabe dieser Nachrichten ging die CBCS von einer Einführung der neuen Währung im zweiten Halbjahr 2024 aus. Im Juli 2023 wurde jedoch bekannt, dass sich die Einführung möglicherweise auf 2025 verschieben könnte. Seit einiger Zeit sind in Curaçao sehr gut gemachte Fäschungen der aktuellen 100-Gulden-Banknote (und schlechte der 50 Gulden) im Umlauf gefunden worden. Offensichtlich wir es Zeit, dass die neue Serie in den Umlauf gelangt. Am 28. September 2023 wurde bekannt, dass sich die Einführung des Karibischen Guldens nun definitiv von der zweiten Hälfte 2024 ins Jahr 2025 verschiebt. Als vorläufiger neuer Termin nennt die ''Centrale Bank van Curaçao en Sint Maarten'' (CBCS) den 31. März 2025. Einen neuen offiziellen Termin für die Einführung gibt es noch nicht. Die Verschiebung erfolgt auf Wunsch von Banken auf Curaçao, die mehr Zeit für die Währungsumstellung brauchen als ursprünglich gedacht. Damit zieht sich die Einführung der neuen Banknoten und Münzen weiter hin, obwohl neue Münzen und Geldscheine eigentlich dringend gebraucht werden. Ralf Faust

  • Ähnliche Gestaltung von russischem und afghanischem Geldschein

    Manchmal sieht man schon auf den ersten Blick, dass zwei oder mehr Geldscheine aus der gleichen Druckerei kommen. Ein sehr interessanter Beitrag hat vor einiger Zeit Geldscheine aus aller Welt vorgestellt, die von der ABNC – der American Bank Note Company – hergestellt wurden[1]. Das immer wieder genutzte Motiv ist eine sitzende Allegorie der Wissenschaft mit Buch und großem Globus. Die ersten Ausgaben mit diesem Motiv gab es bereits 1883 für Venezuela und Bolivien, es folgten mindestens sieben weitere Länder. Letzter in dem genannten Beitrag aufgeführter Schein mit diesem Motiv ist der Schein zu 100 DM von 1948, der „rote Hunderter“. Beim Betrachten von Geldscheinen aus Russland und Afghanistan fällt auf, dass der russische 1-Rubel-Schein der Ausgabe 1898 ganz offensichtlich als Vorlage für den afghanischen Schein zu 10 Afghani von 1926/28 gedient hat. Und zwar nicht nur als Anregung zur Gestaltung. Der Kreis auf der Rückseite mit den zwei dahinter liegenden Zweigen ist nahezu identisch. Das Flechtwerk um den Kreis ist völlig identisch, bei Eichen- und Lorbeerzweig gibt es nur minimale Veränderungen. Die Kreise auf beiden Scheinen sind von gleicher Größe (49 mm auf der Mittellinie gemessen), die Länge der Zweige unterscheidet sich um 1 bzw. 2 mm. Wurde für den afghanischen Schein der russische Schein als Vorlage verwendet? War es der gleiche Künstler? Oder vielleicht sogar die gleiche Druckerei? Russland, 1 Rubel,1898 (hier spätere Ausgabe ab 1915). Russland: 1 Rubel (Staatliche Kreditnote) von 1898. Die Vorderseite ist wie ein Gebäude gestaltet, im linken Feld befindet sich das Wappen – ein freischwebender Adler mit Herzschild und weiteren acht auf den Flügeln liegenden Wappenschilden, im rechten Feld das Monogramm "N II" für Nikolaus II. und die Wertangabe. Die Rückseite zeigt eine etwas größere Wappendarstellung, im Kreisring die mehrfach wiederholte Wertangabe, dahinter liegen gekreuzt je ein Lorbeer- und Eichenzweig. Dazu kommen die Wertangabe und Kleingedrucktes. Die Maße betragen 150 mm x 90 mm. Der Geldschein ist durch die Seriennummer mit 3 Ziffern und die Unterschrift von Schipow auf den Zeitraum ab 1915 datierbar, in diesem Jahr wurde die Umstellung von der Einzelnummerierung auf eine Seriennummerierung vorgenommen. Eine Vorgängerausgabe in nahezu identischer Gestaltung war schon seit 1887 unter Alexander III. ausgegeben worden. Afghanistan, 10 Afghani, 1926–28, gestempelt 1928. Afghanistan: 10 Afghanis, der Originalschein stammt aus der Zeit 1926–28, abgestempelt wurde er 1928 während der Rebellion von Habibullah Kalakâni. Er hatte den bis dahin herrschenden König Aman Ullah gestürzt und regierte als König von Januar bis Oktober 1929, von Teilen der Bevölkerung wurde er Batscha-e Saqqao (Sohn eines Wasserträgers) genannt[2]. Die Maße des Scheines sind 196,5 mm x 106 mm, ein Stempel befindet sich auf der Vorderseite, vier auf der Rückseite, rund bzw. sechseckig. Einer dieser Stempel soll die Datierung enthalten – beim vorliegenden Schein ist hiervon nichts zu erkennen. Die Vorderseite wird bestimmt durch einen großen breiten Rahmen, gefüllt mit geometrischem Muster. Im Inneren gibt es drei Textzeilen, in Persisch „Der hohe Staat Afghanistan“ und in Pashto „Dieser Schein gilt in allen Kassen mit (dem Wert) 10 Afghani“[3]. Dazu kommen vier Kreise diese enthalten eine Thugra, das Wappen und zweimal die Wertangabe, in westlichen und arabischen Ziffern - „10“ und „١٠“. Auf der Rückseite besteht der Rahmen aus einer endlosen Wiederholung von kleinen mit der Wertangabe „١٠“ gefüllten Kreisringen, gebildet aus endlosen beschrifteten Schnüren. Dazu kommen zwei Textblöcke in Französisch und Persisch. Darin heißt es: „Unter Vorlage dieses Billets/Scheines zahlt die Finanzverwaltung dem Überbringer die Summe von 10 Afghani“. Mittig liegt ein großer Kreis, in dessen Mitte befindet sich die Wertangabe, im Ring selbst ist es ein sich ständig wiederholender Text. Hinter dem Kreis kreuzen sich Lorbeer- und Eichenzweig. Eine Anmerkung noch zu den Sprachen: Die Aussage im Dictionary of Languages von Andrew Dalby, wonach im Jahr 1933 Dari als Sprache der Regierung durch Pashto abgelöst wurde, ist zumindest sehr irreführend. Denn erstens wurde der Sprachname Dari für das in Afghanistan gesprochene Persisch offiziell erst 1964 eingeführt und zweitens belegt der Schein aus den 1920er-Jahren die Verwendung beider Sprachen bei „amtlichen“ Papieren. Sowohl Persisch/Dari als auch Pashto werden in arabischer (arabisch/persischer) Schrift geschrieben. Um einer Antwort auf die oben gestellte Frage näher zu kommen, muss man einen Blick in die Geschichte werfen. Nach der Ermordung des englandhörigen Emirs Habib Ullah[4] kam im Februar 1919 Aman Ullah, Vertreter der Jung-Afghanen, an die Macht. Er proklamierte am 28.2.1919 die Unabhängigkeit des Landes von Großbritannien. Die Briten begann einen Krieg gegen das Land, den Dritten Britisch-Afghanischen Krieg, und verloren ihn. Im Frieden von Rawalpindi musste Großbritannien am 9.8.1919 die Unabhängigkeit Afghanistans anerkennen. Zur Sicherung dieser Unabhängigkeit schloss Afghanistan Verträge mit Sowjetrussland, dem Iran und der Türkei. Bei der Überwindung der Rückständigkeit orientierte sich Aman Ullah an Kemal Atatürk. 1923 wurde eine erste Verfassung angenommen, der Sklavenhandel wurde verboten, der Geistlichkeit wurde die Zuständigkeit für Schule und Gerichtsbarkeit entzogen und der Feudal- und Stammes-Aristokratie das Recht auf Einnahme der Steuern. Den Verlust ihrer Privilegien beantworteten sie mit Aufständen 1924/25 und 1928/29. 1929 erfolgte der Rücktritt von Aman Ullah. Es folgten Bürgerkrieg und das Terrorregime von Habibullah Kalakâni, der als Habib Ullah II. in Kabul residierte. Im Oktober 1929 eroberte Muhammad Nadir Chan den Thron[5]. In Umsetzung des mit Sowjetrussland 1921 abgeschlossenen Freundschaftsvertrages leistete dieses wirtschaftliche und technische Hilfe bei der Entwicklung des Landes. Es erscheint demzufolge plausibel, dass eine russische Druckerei unter Verwendung älterer Vorlagen – in enger Zusammenarbeit mit afghanischen Fachleuten – diesen Geldschein entworfen und gedruckt hat. Und warum Französisch als Zweitsprache? Bis 1919 gab es keine eigenen Geldscheine im Land. Nach Erringung der Unabhängigkeit kam Englisch aus politischen Gründen nicht mehr in Frage. Um für Ausländer, die arabische bzw. persische Schrift nicht lesen können, den Umgang mit den Scheinen zu erleichtern, musste eine Ersatzsprache gefunden werden – und das war offensichtlich Französisch. Rainer Geike Anmerkungen [1] Michael H. Schöne: Alfred Jones und der „rote Hunderter“, In: Münzen & Sammeln, Heft 12/2018, S. 112-117. [2] Wikipedia, Stichwort Habibullah Kalakâni. [3] Danke für die Übersetzung an Lutz Rzehak. [4] Je nach verwendeter Quelle unterschiedliche Schreibweise der Namen. [5] Informationen nach: Kleine Enzyklopädie Weltgeschichte, Leipzig 1979]

  • Aus privaten Sammlungen: Litauische Gedenkbanknote aus dem Jahr 1930

    Gedenkbanknote zum 500. Todestag von Großfürst Vytautas dem Großen Objekttyp: Banknote Sammlung: Sammlung Josef Gerber Historischer Kontext: Vytautas hatte sich 1382 auf der Flucht vor seinem Onkel in den Schutz des Deutschen Ordens begeben und konnte mit dessen Hilfe 1383 den Machtkampf in Litauen für sich entscheiden. Bereits im Jahr darauf wandte er sich aber gegen den Orden und suchte die Union mit Polen. 1392 wurde er Großfürst und die kriegerische Expansionspolitik des neuen polnisch-litauischen Staats erweiterte dessen Machtbereich bis nach Smolensk und bis zum Schwarzen Meer. Vytautas stieg zum bedeutendsten Herrscher im Osten Europas auf und 1409 begann er gegen den Deutschen Orden zu Felde zu ziehen, was 1410 in seinem Sieg in der Schlacht von Tannenberg gipfelte und dem Orden seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit nahm. 1920 war Ostpreußen östlich der Memel unter Mandat des Völkerbunds gestellt und von französischen Truppen besetzt. Da Litauen noch nicht als Staat anerkannt war, wurde von Polen nicht nur das Memelgebiet, sondern auch ganz Litauen beansprucht. Die polnischen Ansprüche auf ein neues Großpolnisches Reich bezogen sich nicht zuletzt auch auf den durch Großfürst Vytautas eroberten Machtbereich der polnisch-litauischen Union. So überfiel Polen bereits 1919/1920 das von Krieg, Revolutionen und Bürgerkrieg geschwächte Russland und verschob seine Grenzen 250 km nach Osten auf weißrussisches und ukrainisches Gebiet. 1920 überfiel Polen auch Litauen, dessen Süden es annektierte. Als Ausgleich für das verlorene Südlitauen mit der Hauptstadt Wilna (Vilnius) besetzten litauische Freischärler am 15.1.1923 das deutsche Memelgebiet, mit der auf der Rückseite der Gedenkbanknote dargestellten Stadt Memel. Dessen Anschluss an Litauen wurde bereits am 16. Februar 1923 durch die Alliierten als Fakt anerkannt, ohne dass sich Deutschland dagegen wehren konnte. Land/Region/Ort: Litauen Emittent: Lietuvos Bankas Nominal: 20 Litu Datierung: 5. Juli 1930 Vorderseite: Links: Porträt des Großfürsten Vytautas der Große (Vytautas Didysis Kunigaikštis, auch Vitold oder Wigand, 1350 – 1430, ab 1392 litauischer Großfürst) mit den Jahreszahlen 1430 und 1930. Mitte: Vytautas-Kirche in Kauen (Kaunas). Rückseite: Links: Litauische Freiheitsstatue in Kauen (Kaunas). Mitte: Frachtschiff auf dem Seekanal ins Kurische Haff vor der Stadtansicht von Memel (Klaipeda). Material: Papier ohne Wasserzeichen Druck: Bradbury, Wilkinson & Co, Großbritannien Format: 140 mm x 77 mm Nummerierung: C963,763 Authentizität: Original Zitate: 27 (Standard Catalog of World Paper Money, Vol. II – General Issues) B129 (Linzmayer: The Banknote Book – Lithuania) LIT-27 (Grabowski/Gerber: Gedenkbanknoten der Welt ) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.

  • Münzen Gut-Lynt: Nachbericht zur Online-Auktion 13 vom 30. September 2023

    Der faszinierenden Welt der Banknoten widmete sich die Gut-Lynt-Auktion 13. Viele seltene Einzelnoten kamen zur Versteigerung, spannende Spezialserien – wie unter anderem »Danzig«, zudem interessante Konvolute. Den unzweifelhaften Höhepunkt bildete jedoch eine einzigartige Sammlung von Banknoten der Bundesrepublik Deutschland ab 1948 mit einer atemberaubende Fülle an Seltenheiten in ausgezeichneten Qualitäten, äußerst seltenen Musterscheine, zahlreichen Austauschnoten inklusive kompletten Bündeln sowie Druckabarten in kaum vorstellbarer Mannigfaltigkeit. Viele Seltenheiten waren mehrfach vorhanden. Ein derartig hochwertiges Angebot war in dieser Zusammenstellung bislang wohl noch nicht im Markt gesehen worden. Der Nachverkauf läuft noch bis Ende der nächsten Woche (bis 20. Oktober 2023). Hier einige Ergebnisse der 13. Auktion von Gut-Lynt: Los 278: Bank von Danzig. 500 Gulden 10.2.1924. Grabowski DAN-60. Pick 56. I/I-/ AU/UNC. PMG 65 Gem Uncirculated, EPQ. Taxe: 2.500 EUR, Zuschlag: 5.000 EUR. Los 279: Bank von Danzig. 10 Gulden 1.7.1930. Grabowski DAN-63. Pick 58. I / Uncirculated. PMG 67 Superb Gem Unc, EPQ. Taxe: 3.000 EUR, Zuschlag: 3.400 EUR. Los 282: Bank von Danzig. 20 Gulden 2.1.1932. Grabowski DAN-66 d. Pick 60. I / Uncirculated. PMG 64 Choice uncirculated. Taxe: 800 EUR, Zuschlag: 1.900 EUR. Los 314: Deutsch-Ostafrikanische Bank. 200 Rupien 15.6.1915. Unten links kleiner Papierverlust / Small paper loss left lower corner. Grabowski DOA-9 b. II-III / Very fine-Extremely fine. Taxe: 1.200 EUR, Zuschlag: 2.400 EUR. Los 358: 50 Reichsmark 15.6.1939. Jeweils einseitige Probedrucke der VS und RS in Passepartous, mit kleinen Papierfalzen fixiert (teilweise gelöst). Grabowski DEU-213 P1,P4. Von großer Seltenheit / Of highest rarity. I / Uncirculated. (2x) Taxe: 3.500 EUR, Zuschlag: 6.000 EUR. Los 460: Bank Deutscher Länder & Ausgaben Westberlin. 50 Deutsche Mark n.d. Grabowski WBZ-10 a. I / Uncirculated. Taxe: 7.000 EUR, Zuschlag: 9.125 EUR. Los 655: Deutsche Bundesbank. 1000 Deutsche Mark 1.8.1991. Ersatznote ZA / A. Grabowski BRD-46 c. Sehr selten / Very rare. I/I- / About Uncirculated/Uncirculated. Taxe: 750 EUR, Zuschlag: 3.000 EUR. Los 705: Deutsche Bundesbank - Fehldrucke. 100 Deutsche Mark 1996 Serie ZZ, Testdruck der Firma Siemens, Rs kopfstehend, Vs Kinegram kopfstehend, Teile des Druckes fehlen, Unterschriften und KN ebenfalls beide kopfstehend. Grabowski zu BRD-54 . I / Uncirculated. Taxe: 500 EUR, Zuschlag: 2.300 EUR. Los 706: Deutsche Bundesbank - Fehldrucke. Deutsche Bundesbank - Fehldrucke. 100 Deutsche Mark 1996 Rückseite blanko. Grabowski BRD-54 a. I / Uncirculated. Taxe: 400 EUR, Zuschlag: 3.100 EUR. Los 749: Saargebiet. 100 Mark 1947 Grabowski SAR-13. III - / About very fine. Taxe: 3.500 EUR, Zuschlag: 5.210 EUR. Bei Fragen rund um die Münzen Gut-Lynt Auktion 13 sind wir gerne für Sie da: Schreiben Sie einfach an info@gut-lynt.de oder rufen Sie uns an: (+49) 02156 4874819. Internet: https://www.gut-lynt.de/ Wir freuen uns auf Sie.

  • Vom Sammler zum Händler: Antik-KSM, Klaus Schikora

    Die Begeisterung für "Geld" begann bereits in meiner Kindheit. Geboren Ende der 1960er-Jahre hatte ich natürlich auch das Glück, die gute alte D-Mark noch zu nutzen. Als kleiner Junge durfte ich den Dom zu Limburg, das Lübecker Holstentor und andere Motive bestaunen, bis meine Eltern die Scheine wieder eingesammelt haben. Mitte/Ende der 1990er-Jahre, der Euro sollte kommen, habe ich mir dann alle D-Mark-Ausgaben zusammengekauft und gerahmt. Als "Beifang" dieser Aktion habe ich eine kleine Zigarrenkiste mit jeder Menge Reichsbanknoten geschenkt bekommen. Da war die Begeisterung aus meiner Jugend wieder voll erwacht. Flohmärkte, Sammlerbörsen, Auktionshäuser. Es folgten viele weitere Käufe, der erste eBay Shop, der erste eigene Internet-Shop (Antik-KSM), mein MA-Shop usw. Beinahe unbemerkt wurde so meine Passion zum Beruf! Und so soll es auch bleiben. Der Shop aus meiner Sicht : Das Hauptgebiet ist natürlich deutsches Notgeld und Banknoten, was auch weiter täglich erweitert wird. Ich finde, dass dieses Thema nach wie vor etwas "stiefmütterlich" betrachtet wird, obgleich es ein unglaublich großes und auch sehr interessantes Gebiet ist. Es beinhaltet auch viel mehr Platz für Kunst, Satire, Politik, Geschichte und Geschichten gegenüber z. B. den Münzen. Ich bin bekennender Banknoten-Fan! 😊 Ich hoffe natürlich auch, dass mein Shop dazu beiträgt, besonders im Anbetracht der "Generation Handy", dass die Geschichte von Banknote & Notgeld uns allen erhalten bleibt, sich evtl. der eine oder andere neue Interessent für dieses umfangreiche Hobby findet und somit die Zahl der Sammler steigt! Davon könnten „wir“ dann alle profitieren! Viele Grüße aus Munster, Klaus Schikora

  • Die deutschen Notmünzen – Neue 9. Auflage 2024 ist lieferbar!

    Walter Funck | Ralf Müller Die deutschen Notmünzen Alle amtlichen Ausgaben und deren Varianten der Städte, Gemeinden, Kreise, Länder etc. 768 Seiten, durchgehend schwarzweiß bebildert, Format 14,8 cm x 21 cm, Hardcover, 9. Auflage, Regenstauf 2024, ISBN 978-3-86646-233-5. Preis: 79,00 Euro Zur Leseprobe! Vollständiger Katalog aller zwischen 1916 und1923 verausgabten Notmünzen Der Standardkatalog von Dr. Arnold Keller und Walter Funck grundlegend überarbeitet und erweitert Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden zuerst die kupfernen 1- und 2-Pfennigmünzen und später auch die Nickel­münzen zu 5 und 10 Pfennig aus dem Umlauf genommen und für die Herstellung von Kriegsmaterial verwendet. Diesem erheblichen Mangel an Kleingeld versuchten die Gemeinden und Städte Abhilfe zu schaffen, indem ab 1915 zuerst Notgeld aus Papier ausgegeben wurde. Da das Papiergeld schnell verschlissen war und unansehnlich wurde, begannen Ende 1916 die ersten Gemeinden, Notgeld aus Metall in Umlauf zu bringen. Diese im amtlichen Sprachgebrauch sogenannten „Kleingeldersatzmarken“ wurden zunächst nur geduldet und mussten ab Anfang 1917 unter bestimmten Auflagen von den zuständigen Bezirksämtern offiziell genehmigt werden. Damit sich die Notmünzen von den Reichsmünzen unterscheiden ließen, wurden äußerliche Merkmale wie Größe, Form oder eine Durchlochung vorgegeben. Zudem mussten die Ausgabestellen Sicherheiten in Höhe des Ausgabebetrags in Form von Wertpapieren (meist Kriegsanleihen) bei den örtlichen Reichsbankfilialen hinterlegen. Hier können Sie mehr über den Katalog erfahren und ihn über unseren Online-Shop bestellen!

  • Lexikon: Guillochen

    Guillochen sind vielfach verschlungene symmetrische Figuren aus feinsten Linien, vor allem für den Druck von Wertpapieren, Geldscheinen und Briefmarken benutzt, benannt nach ihrem Erfinder Guillot. Bundesrepublik Deutschland: Probebanknote der Bundesdruckerei über 100 (DM) ohne Datum (1960), Druck einseitig mit Guillochen in der Mitte, um die Wertzahl links und im Zierrahmen. Bundesrepublik Deutschland: Banknote der Deutschen Bundesbank über 20 DM vom 1. Juni 1977 mit Guillochen auf der Vorder- und Rückseite. Sie sind nur mithilfe einer Guillochiermaschine herzustellen. Diese Maschine überträgt das gewünschte Linienmuster mechanisch auf die Tiefdruckplatte. Die feinen Linien lassen sich von Fälschern nicht exakt nachmachen. Während die Original-Guilloche saubere Schnittpunkte der Linien hat, zeigen Fälschungen dort Abstumpfungen und Farbränder. Frühe Geldscheine mit einfachen Guillochen sind die österreichischen Banknoten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die englische Druckerei Perkins, Bacon & Co., London, die viele alte Banknoten druckte, stellte bereits 1820 eine Guillochiermaschine auf. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Druck von Guillochen so vervollkommnet, dass die ineinander verschlungenen, zum Teil mehrfarbigen Linien, zu einer geschmackvollen Ornamentik auf Geldscheinen und zu einer der größten Schwierigkeiten für die Fälscher wurden. Niederlande, De Nederlandsche Bank: Banknote zu 20 Gulden vom 19. März 1941 mit wunderschönen farbigen Guillochen auf der Rückseite. Beispiele für einige besonders schöne Geldscheine mit Guillochen sind die Noten der Nederlandsche Bank und der Javasche Bank (Niederländisch-Indien) nach dem Ersten Weltkrieg gedruckt von Enschede en Zonen, Haarlem, und die Noten der sog. "Gemäldeserie" der Deutschen Bundesbank, gedruckt von Giesecke & Devrient, München und der Bundesdruckerei, Berlin. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)

  • Arbeitgeberverbände: Goldmark-Notgeld 1923

    Ab 23. Oktober 1923 gestattete die Reichsregierung Unternehmen und Kommunen die Ausgabe von wertbeständigem Notgeld, wenn es auf Teile der Reichsgoldanleihe vom 14. August 1923 lautete und durch diese gedeckt war. Das Notgeld musste nominal auf 4,20 Mark Gold oder kleiner lauten. Die Scheine mussten neben der Bezeichnung „Notgeldschein“ den Vermerk „Ausgegeben mit Genehmigung des Reichsministers der Finanzen“ tragen. Die höheren Nennwerte der Reichsgoldanleihe wurden daraufhin auch von den Arbeitgeberverbänden bei der Reichsbank hinterlegt und so zur Deckung ihrer eigenen wertbeständigen Notgeldausgaben verwendet. Das wertbeständige Notgeld der Arbeitgeberverbände war die Goldmark mit Valutaklausel. Arbeitgeberverbände gaben 1923 im Deutschen Reich in neun Städten, und zwar in Spremberg (Brandenburg), Münster (Westfalen), Schwäbisch Gmünd (Württemberg), Gießen (Hessen), Hof (Bayern), Oelde (Westfalen), Neustadt (Oberschlesien), Landeshut (Schlesien) und Stolberg (Rheinland) wertbeständiges Notgeld aus. Die erste Goldmarkemission in der Provinz-Brandenburg erfolgte in der Lausitz. Am 24. Oktober 1923 gab der brandenburgische Arbeitgeberverband der Textilindustrie E. V. in Spremberg vier Werte über 5, 10 und 50 Dollar Cents sowie 1 Dollar aus; ihre Laufzeit war bis zum 22. November 1923 befristet. Eine zweite Reihe gleichen Datums und mit den gleichen Nennwerten hatte bis 29. November 1923 Gültigkeit: Nach der Höhe der auf den Stücken vorkommenden Kontrollziffern (um 100.000) zu urteilen, muss die Auflage beträchtlich gewesen sein. Mehrere Ausgaben der Stadt und des Kreisausschusses Spremberg, die vom 8. bis 27. November 1923 erfolgten, verstärkten den wertbeständigen Zahlungsmittelumlauf in der Stadt und im Landkreis Spremberg. Die westfälische Stadt Münster emittierte am 7. November 1923 Notgeld in den Nennwerten von 1,05 und 2,10 Mark Gold über insgesamt rund 250.000 Mark Gold. Bis zum 22. Januar 1924 wurden davon rund 60.000 Goldmark wieder eingelöst. Das Notgeld wurde an die Arbeitgeberverbände zur Weiterleitung an die Industriebetriebe der Stadt abgegeben, die damit in der zweiten Novemberwoche 15 % und in der dritten 30 % der Löhne auszahlten. Damit war der Bestand an wertbeständigem Notgeld erschöpft. Man sah aber von einer Nachforderung beim Reichsfinanzministerium ab, da man sich in der Folgezeit der ab 15. Oktober 1923 ausgegebenen Dollarscheine der Münsteraner Landesbank der Provinz Westfalen bedienen konnte. Der Volksmund nannte diese Dollarscheine seinerzeit „Westfalendollars“. Bei der Abgabe der Scheine an die Arbeitgeberverbände erhob die Stadt ein Aufgeld von zunächst 2 %, dann 3 % für Druck- und andere Kosten; das brachte der Stadt eine Rüge des Reichsfinanzministeriums ein, da nach der Verordnung der Reichsregierung vom 26. Oktober 1923 kein Aufgeld erhoben werden durfte. Arbeitgeberverband der Edel- und Unedelmetall-Industrie und verwandte Hilfsgeschäfte e. V. Schwäbisch Gmünd sowie Handelskammer Heidenheim, Nebenstelle Gmünd, Goldnote über 40 Pfennig Gold, ausgegeben in Schwäbisch Gmünd am 30. Oktober 1923. Am 27. Oktober 1923 kündigten die Zeitungen in Schwäbisch Gmünd mit, dass die Gmündener Industrie gemeinsames Notgeld der württembergischen Industrie mitbenutzen wolle, falls solches zur Ausgabe gelange. Drei Tage später aber beschloss der württembergische Arbeitgeberverband der Edel- und Unedelmetall-Industrie und verwandte Hilfsgeschäfte e. V. in Schwäbisch Gmünd selbständig vorzugehen. Die Beteiligung an dem gemeinsamen Unternehmen erschien zu kostspielig, die Abhängigkeit von Stuttgart zu groß; man befürchtete Stockungen in der Geldanlieferung und Unzuträglichkeiten. So geschah es, dass gerade die Stadt, aus der die Anregungen zur Ausgabe eines gemeinsamen Notgelds gekommen waren, sich nicht an diesem beteiligte. Ab 2. November 1923 gab der Arbeitgeberverband in Schwäbisch Gmünd zusammen mit der Handelskammer Heidenheim, Nebenstelle Gmünd, die mit Datum 30. Oktober 1923 versehenen und vom Reichsfinanzministerium genehmigten Noten über 1, 10, 40 Pfennig Gold sowie 1 und 2 Mark Gold in Verkehr. In mehreren Neuauflagen wurde die Umlaufmenge erhöht. Ende November/Anfang Dezember 1923 wurden Fälschungen festgestellt und darüber Klage geführt, dass größere Mengen des Gmünder Goldmarknotgelds nach auswärts abgeflossen waren; besonders in Pforzheim würde ein „schwunghafter Handel“ damit betrieben. Arbeitgeberverband der Edel- und Unedelmetall-Industrie und verwandte Hilfsgeschäfte e. V. Schwäbisch Gmünd sowie Handelskammer Heidenheim, Nebenstelle Gmünd, Goldnote über 2 Mark Gold, ausgegeben in Schwäbisch Gmünd am 30. Oktober 1923. Am 7. November 1923 gab der hessische Arbeitgeberverband für den Lahngau und Oberhessen in Gießen unter Mitwirkung der Provinzialdirektion Oberhessen und der Handelskammern Gießen und Friedberg wertbeständiges Notgeld zum Nennwert von 1,05 Mark Gold aus. Arbeitgeberverband für Lahngau und Oberhessen, Notgeldschein für wertbeständige Anleihe des Deutschen Reichs über 1,05 Mark Gold = ¼ Dollar, ausgegeben in Gießen am 7. November 1923 (Vorder- und Rückseite). Mit Datum vom 26. November 1923 gab der bayerische Verband süddeutscher Textil-Arbeitgeber (Landesgruppe Nordbayern) in Hof wertbeständiges Notgeld in den Nennwerten 2,10, 4,20, 21 und 42 Goldpfennige sowie 1,05 und 2,10 Mark Gold heraus. Verband süddeutscher Textil-Arbeitgeber (Landesgruppe Nordbayern), Notgeldschein über 42 Pfennig-Gold = 1/10 Dollar, ausgegeben in Hof am 26. November 1923. Verband süddeutscher Textil-Arbeitgeber (Landesgruppe Nordbayern), Notgeldschein über 1,05 Mark-Gold = ¼ Dollar, ausgegeben in Hof am 26. November 1923. Verband süddeutscher Textil-Arbeitgeber (Landesgruppe Nordbayern), Notgeldschein über 2,10 Mark-Gold = ½ Dollar, ausgegeben in Hof am 26. November 1923. Weitere Ausgaben von Arbeitgeber-Verbänden zum wertbeständigen Notgeld: Am 29. November 1923 gaben der Arbeitgeber-Verband und die Ämtersparkasse im westfälischen Oelde gemeinsam sechs verschiedene „wertbeständige Gutscheine der Oelder Industrie“ über die Werte von 10, 25, 50 Goldpfennigen sowie 1, 2, und 5 Goldmark in den Verkehr. Die Scheine wurden von der gesamten Oelder Industrie verwendet. Die Bezirksgruppe Neustadt O.-S. im Verbande schlesischer Textil-Industrieller E. V. in der oberschlesischen Stadt Neustadt O.-S. gab am 1. November 1923 zusammen mit den drei Textilindustrie-Unternehmen Concordia Spinnerei und Weberei Actien-Gesellschaft in Marklissa, der Aktiengesellschaft für Schlesische Leinenindustrie (vorm. C. G. Kramsta & Söhne) in Freiburg (Schlesien) und Schlottmann & Co, K.-G. (FASTRUWAG) in Liegnitz wertbeständiges Notgeld in fünf Serien aus. Die Nennwerte waren: 1, 2, 5, 10, 60 Goldpfennige. Die Bezirksgruppe Landeshut des Verbandes schlesischer Textil-Industrieller e. V. Breslau im schlesischen Landeshut gab am 1. November 1923 eine Serie von wertgeständigen Notgeldscheinen über 2, 5, 10 und 20 Pfennige Gold aus. Die Bezirksgruppe wurde getragen von den Firmen Schlesische Textilwerke Methner & Frahne A.-G., J. Rinkel A.-G. und Albert Hamburger A.-G. Am 10. November 1923 gab der Industrie-Verband für den Stolberg-Eschweiler Bezirk im rheinländischen Stolberg wertbeständige Gutscheine über 1 Goldpfennig aus. Die Gutscheine waren in allen Lebensmittelgeschäften des Stolberg-Eschweiler-Industriebezirks umlauffähig und wurden bis zum 31. Dezember 1923 durch die in den genannten Bezirken ansässigen Bankinstitute gegen wertbeständige Zahlungsmittel (1 Gulden = 1,68 Goldmark) im Verrechnungswege mit den für den Devisenhandel zugelassenen Geschäftsleuten eingelöst. Industrie-Verband für den Stolberg-Eschweiler Bezirk im rheinländischen Stolberg, Gutschein über 1 Goldpfennig, ausgegeben in Stolberg am 10. November 1923. Hans-Georg Glasemann Bildquelle: Moneypedia und Privat (7/2023) Literaturhinweis (Daten und Texte teilweise entnommen): Wilhelmy, Rudolf; Geschichte des deutschen wertbeständigen Notgeldes von 1923/1924, Dissertation, Berlin, 1962. Literaturempfehlung: Manfred Müller: Deutsches Notgeld, Band 12: Das wertbeständige Notgeld der deutschen Inflation 1923/1924 Titel: Gietl Verlag ISBN: 978-3-86646-519-0 Auflage: 1. Auflage 2011 Format: 14,8 x 21 cm Abbildungen: zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen Cover-Typ: Broschur Seitenanzahl: 608 Preis: 39,90 Euro

  • Fidschi: Neues numismatisches Produkt

    Am 8. August 2022 begann die Reserve Bank of Fiji mit der Ausgabe neuer numismatischer Produkte zum Thema "Gott des Reichtums" mit dem Nennwert von 88 Cents. Die Zahl Acht klingt im Chinesischen wie die erste Silbe der Phrase "reich werden" – daher auch das Emissionsdatum und das Nominal. Der chinesische Neujahrsgruß, mit dem Wohlstand und Reichtum gewünscht wird, ist auf der Rückseite auch auf der Schriftrolle, die der Gott des Reichtums vor dem Hintergrund eines Geldbaums hält, wiederzufinden. Aber auch der auf der Vorderseite dargestellte Hibiskus genießt in Fidschi große Popularität – jedes Jahr im August wird in der Hauptstadt Suva ein einwöchiges Hibiskusfest gefeiert. Diese Sammlernote aus Baumwollpapier mit dem Formal 156 x 76 mm wurde von De La Rue gedruckt und enthält auch einige Sicherheitsmerkmale: Ein Fenster-Sicherheitsfaden zeigt die Zahl "88" und Diamanten; durch irisierende Tinte werden außerdem auf der Rückseite unterschiedliche Goldmünzen sichtbar. Auch befinden sich auf der Note eine Hibiskusblüte mit OVI-Effekt und Elemente, die unter UV-Licht erkennbar sind. Das numismatische Produkt ist nicht für den Zahlungsverkehr gedacht, wie die Bank am Tag nach der Ausgabe zur Klarstellung erläuterte, und wurde zu einem Preis von 28 Fidschi-Dollar zum Verkauf angeboten. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)

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