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- Aus privaten Sammlungen: 3 Pesos des Estado Soberano de Panamá von 1868
Objekttyp: Schatzschein Sammlung: Josef Gerber Historischer Kontext: Anfang des 16. Jahrhunderts begann für Panama die Zeit der spanischen Kolonialherrschaft. Im Gegensatz zu seinen Nachbarstaaten konnte das Land 1821 ohne Blutvergießen die Unabhängigkeit von der spanischen Krone erklären und trat dem Vizekönigreich Neugranada bei, das in der Republik Kolumbien – heute auch Großkolumbien genannt – aufging. Aber auch in Großkolumbien selbst wurde bald die Forderung nach Nationalstaaten immer lauter: Am 26. September 1830 erklärte die Provinz Panama ihre Unabhängigkeit vom Rest Großkolumbiens. In den Wirren kam es jedoch zu einem weiteren Gegenputsch in Panama, und nach dem Tod Simón Bolívars im Dezember 1830 löste sich Großkolumbien in die Nachfolgestaaten Venezuela, Ecuador und Neugranada auf. Panama wurde Teil der neu gegründeten Republik Neugranada. Am 18. November 1840 erfolgte ein erneuter Anlauf zur Unabhängigkeit: Im Zuge eines Bürgerkriegs in der Republik Neugranada, der auch separatistische Aufstände nach sich zog, wurde der Estado Libre del Istmo ("Freistaat von Isthmus") ausgerufen. 13 Monate hatte dieser Staat Bestand; auch eine eigene Verfassung wurde unter dem ersten Präsidenten Tomás de Herrera im März 1841 verabschiedet, bevor Panama am 31. Dezember 1841 mit Neugranada wiedervereint wurde. Aus der Republik Neugranada entstand 1858 die Granada-Konföderation und 1863 wiederum die Vereinigten Staaten von Kolumbien. Die endgültige Unabhängigkeit konnte Panama erst mit militärischer Hilfe der USA im Jahr 1903 erlangen, was jedoch den US-Amerikanern die Hoheitsrechte über den späteren Panamakanal – bis heute die wichtigste Einnahmequelle Panamas – sicherstellte. Diese Rechte wurden erst 1999 von den USA an Panama übertragen. Kana Totsuka Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus einer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 34
Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt und Modern, Vorschlag M 854 Patricia Vouez Geboren 1952 in Uccle, Belgien. Studierte Kunst, Humanistik und Illustration in Brüssel. Banknotendesignerin und -graveurin seit 1981 bei der belgischen Zentralbank. Sie entwarf auch Briefmarken und Lotteriescheine. Monique Golaire Geboren 1958 in Brüssel. Studierte Architektur und Innenausstattung in Brüssel und spezialisierte sich auf Typografie im Grafikdesign. Seit 1985 Grafikerin bei der belgischen Zentralbank. 5 Euro, TECHNISCHE UND WISSENSCHAFTLICHE FORSCHUNG. Vorderseite: Erstes Kepler'sches Gesetz zur Planetenbewegung, Sterne und Eichenlaub; Rückseite: Sonnenringe, Rad und Astrolabium. 10 Euro, Vorderseite: Fresnel-Gleichungen zur Reflexion und Lichtbrechung, Marienkäfer und zerknülltes Papier; Rückseite: Astrolabium, Spirale und astronomisches Kompendium. 20 Euro, Vorderseite: Fische, Fraktale und Kondensation; Rückseite: Sanduhr und Hebel. 50 Euro, Vorderseite: Bienentanz und Honigwaben; Rückseite: Sonnenuhr, Flaschenzug und Sterntafel mit Mondphasen. 100 Euro, Vorderseite: Tauben, Vogelnest und chemische Reaktion; Rückseite: astronomisches Messgerät und Zahnräder. 200 Euro, Vorderseite: Katzen, Wirbel und Baumrinde; Rückseite: Taschenuhr, Magnetismus und moderne Armbanduhr. 500 Euro, Vorderseite: Fossilien und der Mensch sowie Reaktion in einer Blasenkammer; Rückseite: Radioteleskop, Kernreaktion und Schaltbilddetail. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)
- Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 33
Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt und Modern, Vorschlag M 194 Maryke Degryse Studierte Textilgestaltung, Design, Grafik, Keramik und Siebdruck. Arbeitet seit 1981 als Grafikdesignerin bei der Belgischen Nationalbank. 5 Euro, TECHNISCHE UND WISSENSCHAFTLICHE FORSCHUNG. Vorderseite: Mikroskop, genetischer Fingerabdruck und computergeneriertes DNA-Molekül; Rückseite: Megabit-Chip und mit einem Scatterometer erstellte Wetterkarte. 10 Euro, INTERNATIONALE KOMMUNIKATION UND NETZWERKE. Vorderseite: von der Druckerpresse zur Satellitenkommunikation; Rückseite: Radiowellen, Buchstaben und Transportnetze. 20 Euro, WIRTSCHAFTS- UND WÄHRUNGSUNION. Vorderseite: Münzen Europas aus verschieden Jahrhunderten; Rückseite: Zahnräder, Elektromagnet, Turbine und Baustelle. 50 Euro, VERSCHEIDENHEIT UND EINHEIT. Vorderseite: Menschen, Regionen und Kulturen; Rückseite: Volkstanzgruppe und Webstuhl. 100 Euro, DAS GRÜNE EUROPA. Vorderseite: Eiche und Blumen; Rückseite: Honigwaben, Brombeeren und Naturlandschaft. 200 Euro, DIE UNIO UND DIE WELT. Vorderseite: die Welt und die Zeitzonen; Rückseite: Kompass und Entwicklungshilfe. 500 Euro, DAS EUROPA DER MENSCHEN. Vorderseite: Europapalast in Straßburg; Rückseite: Friedenstaube. Fortsetzung folgt … Kana Totsuka Abb. Europäische Zentralbank (EZB)
- Indonesien: Erneuerte Banknotenfamilie eingeführt
Am 18. August 2022, dem ersten Tag nach dem Feiertag der indonesischen Unabhängigkeitserklärung, gab die Bank Indonesia eine aktualisierte Version ihrer Banknotenserie in Umlauf. Die Noten aus Baumwollpapier in den Wertstufen zu 1000, 2000, 5000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 Rupiah orientieren sich motivisch stark an die ab 2016 ausgegebene Vorgängerserie, weisen jedoch Unterschiede in den Details der Ausführung und Gestaltung sowie aktuelle Sicherheitsmerkmale auf. Außerdem haben sich die Formate geringfügig verändert: Die Höhe von 65 mm blieb bestehen, jedoch wurde die Länge aller Nominale gekürzt. Einige Komponenten sind mit UV-Tinte gestaltet: Je nach Nominal lassen sich einzelne Elemente und Ornamentumrisse, der Bankname und die Wertzahl auf der Rückseite sowie unter normalem Licht unsichtbare Bildteile oder auch der Sicherheitsfaden unter UV-Licht in bunten Farben erkennen. Die (Fenster-)Sicherheitsfäden geben außerdem die Abkürzung "BI" für den Banknamen sowie die bis auf die Tausenderstelle gekürzte Wertzahl wieder; die Wasserzeichen zeigen die jeweiligen Vorderseiten-Porträts. Außerdem sind wieder an den kurzen Kanten der Vorderseite ertastbare Schräglinien für Menschen mit Sehbehinderung angebracht. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Lexikon: Einlösungsstelle
Die Einlösungsstelle ist die auf Geldscheinen genannte Stelle, die für deren Einlösung zuständig ist. Dabei kann es sich auch um mehrere Einlösungsstellen handeln. Wenn nicht anders auf dem Geldschein vermerkt, ist die Ausgabestelle gleichzeitig auch die Einlösungsstelle. Da jedoch oft die Ausgabestelle, vor allem bei Staatspapiergeld und bei Notgeldscheinen, aus organisatorischen Gründen die Einlösung der Scheine nicht selbst durchführen konnte, übertrug man diese Aufgabe einem auf dem Geldscheinen genannten Institut. DEU-4: Deutsche Reichsbank, Reichsbanknote über 100 Mark vom 3. September 1883 mit Einlösungstext "… zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin …" Um eine Konzentration der Einlösung auf bestimmte Stellen zu verhindern, druckte man auf die preußischen Scheine von 1809 die für die Einlösung zuständige Kasse ("Realisations-Comptoir zu Berlin" bzw. "Breslau" oder "Königsberg"). GK-269b: Preußischer Tresor-Schein über 1 Thaler ohne Datum (1809) mit Angabe der Einlösungsstelle "Realisations-Comptoir zu Berlin", Vorderseite. Mit dem Aufdruck des Ortes der für die Einlösung zuständigen Bankfiliale ("Payable at … only") wollte die Imperial Bank of Persia (bis 1932) den Abfluss der Scheine aus bestimmten Gebieten des Landes und die Konzentration auf andere Gebiete verhindern. Für die Einlösung von Scheinen an anderen Orten als dem auf dem Schein genannten musste man eine Gebühr bezahlen. Den gleichen Zweck der regionalen Zirkulationslenkung hatten die verschiedenen Ortsangaben auf den indischen Scheinen (bis zum Zweiten Weltkrieg) und die variierenden Orts- oder Provinzaufdrucke der zwischen den beiden Weltkriegen von zahlreichen chinesischen Großbanken ausgegebenen Geldscheine. CHN-116m: Bank of Communications, Note über 1 Yuan vom 1. Oktober 1914 mit Angabe der Bankfiliale Shanghai auf der Rückseite. Auf Notgeldscheinen werden häufig Bankinstitute genannt, die für die Einlösung zuständig waren, wie z. B. Stadtsparkassen. Eine ganz besondere Rolle spielen hierbei die als "Schecknotgeld" bezeichneten deutschen Inflations-Notgeldscheine von 1923. Die verschiedenen Banken gaben ihren Kunden Scheckformulare, die auf vorgedruckte, gestempelte oder handgeschriebene runde Summen lauteten und die von den Kunden mit ihrem Namen als Aussteller versehen und in Umlauf gebracht wurden. Die Banken hatten hier also nur die Einlösungsfunktion. Müller 4298W1: Scheck-Notgeld der Bayerischen Vereinsbank Filiale Selb (Einlösungsstelle) über 500.000 Mark (Überdruck) vom 18. August 1923, ausgegeben von der Porzellanfabrik Ph. Rosenthal & Co. AG in Selb. Auch die 1944/45, 1966 und 1975/76 in Italien ausgegebenen "Assegni Circolari" (Eigenschecks der Banken als Notgeld) gehören in diesen Zusammenhang. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)
- Sudan: 1000-Pounds-Note überarbeitet
Am 16. August 2022 gab die Central Bank of Sudan eine überarbeitete Version der 1000-Pounds-Noten in Umlauf. Die Bank hatte erst vor Kurzem als neues Höchstnominal den Tausender eingeführt. Die bildliche Gestaltung bleibt dieselbe; die Unterschiede liegen zum einen im Datum ("MAY 2022" statt "JUNE 2019") und zum anderen in der Blume auf der Vorderseite: Der "alte" Schein weist ein Kinegramm mit einer Hibiskusblüte auf, während der neue eine gedruckte Sonnenblume zeigt. Außerdem variiert die Unterschrift des Bankgouverneurs minimal. 1000-Pounds-Note mit Datum "JUNE 2019" und Hibiskusblüte. 1000-Pounds-Note mit Datum "MAY 2022" und Sonnenblume. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Eine unbekannte Banknotendruckplatte aus der Tschechoslowakei
Im März dieses Jahres präsentierte uns eine Privatperson Banknotendruckplatten[1] und fragte, ob diese überhaupt etwas wert seien, da sie ja nicht aus einem edlen Metall bestehen, wenig attraktiv aussehen und sich zudem spiegelverkehrt zeigen, was die Lesbarkeit zusätzlich erschwere. Eine dieser Druckplatten soll an dieser Stelle genauer untersucht werden. Abb. 1: Druckplatte im Originalzustand, ca. 15 x 9,2 cm, Druckbereich 12,1 x 6 cm. 179,18 g. Zink. Gitterartige Kratzer sorgen dafür, dass eine weitere Verwendung unmöglich ist. Als einfachster Weg, sich auf solch filigranen Strukturen zurechtzufinden, entpuppt sich jeweils, die fotografierte Platte horizontal zu spiegeln und Helligkeit und Kontrast so gut wie möglich zu verbessern. Abb. 2: Druckplatte gespiegelt und bearbeitet. Damit fiel die Bestimmung recht leicht. Es handelt sich um eine Vorderseiten-Druckplatte des jungen Staates Tschechoslowakei mit Datum des Gesetzes und demselben Ausgabedatum, 10. April 1919, sowie Unterschrift "Novak". Eine Künstlersignatur ist nicht zu sehen. Abb. 3: Detailausschnitt vergrößert mit Datum, der Wert- und Währungsangabe und Unterschrift. Wer sich bei den Banknoten der Tschechoslowakei auskennt, findet schnell einmal eine ähnliche Banknote, welche das gleiche Format aufweist. Sie ist ebenfalls mit Gesetzesdatum 10. April 1919, jedoch Ausgabedatum 28. September 1921, aber derselben Unterschrift und anderen besonderen Merkmalen versehen, dass man geradezu darüber stolpern muss. Abb. 4: Tschechoslowakei, 5 Kronen vom 28. September 1921. Václavík[2] 18 / SCWPM (Pick) 15. Die Banknote wurde vom Künstler Jaroslav Benda entworfen und in der Druckerei Česká grafická únia in Prag hergestellt. Laut Pick erfolgte die Ausgabe ab dem 26. Mai 1924 und die Noten blieben gültig bis zum 30. Juni 1933. Die Vorderseite zeigt im Medaillon links den tschechischen Philosophen und Theologen Johann Amos Comenius[3] (1592–1670). Der Künstler hat als Vorlage vermutlich einen der häufig anzutreffenden Kupferstiche genommen. Es stellt sich die Frage, ob auch für das Druckplattenbild eine Vorlage bekannt ist. Ein Vergleich beantwortet das umgehend. Abb. 5: Ausschnitt Porträt von Johann Amos Comenius und Ölgemälde[4] als mögliche Vorlage. Als weitere auffällige Merkmale müssen im Vergleich ganz klar die Verzierungen und die Wertziffern "5" in den vier Ecken hinzugezogen werden. Da stimmen Druckplatte und die 1921 ausgegebene Banknote weitestgehend überein. Wenden wir uns noch dem Künstler Jaroslav Benda (1882–1970) zu. Nach der künstlerischen Ausbildung an der Schule für Angewandte Kunst (1907–1912) machte er schnell Karriere und wurde 1920 Professor an der Kunstgewerbeschule, wo er 1926–1928 gleichzeitig Rektor war. Er gilt als bedeutender tschechischer Grafiker und Maler, der nicht nur für Banknoten verantwortlich zeichnete, sondern auch Briefmarken und Münzen, wie etwa die berühmten Dukaten (inkl. Mehrfachstücke) von 1929–1939, entwarf. Er lebte immer in Prag. Abb. 6: Dukat 1923, Münzstätte Kremnitz, geprägt 1923-1938 (1939, 1951). Friedberg 2. Alle Hinweise und Vergleiche führen schlussendlich zur Ansicht, dass die Druckplatte ein bereits fortgeschrittenes Stadium zu einer Banknote über 5 Korun darstellt, welche dann aber doch nicht für das Endprodukt in Anwendung kam. Der Entwurf zur Druckplatte, als auch die endgültig ausgegebene Banknote, stammen von Benda. Ruedi Kunzmann, SINCONA AG, Zürich Anmerkungen: [1] Die Druckplatten werden anlässlich der Oktoberauktionen von SINCONA AG in Zürich im Kapitel Banknoten versteigert. [2] Radim Václavík, Bankovky Československa, Českej a Slovenskej republiky 1918-2019, 2. Auflage, 2019 [3] Tschechisch: Jan Amos Komenský [4] Standort: Museum der Vojvodina-Slowaken (Múzeum vojvodinských Slovákov) in Bački Petrovac, Serbien. Bildquelle: Wikimedia Commons, public domain, weltweit gemeinfrei ohne Restriktionen.
- 4. Geldscheinsammlertreffen am 19.11.2022 in Unterfranken
Je nach Corona-Lage und G-Regeln: Das 4. Geldscheinsammlertreffen in Unterfranken findet wieder im Luftkurort Heigenbrücken am 19. November 2022 ab 10 Uhr statt. Als Veranstaltungsort, Gasthaus und Pension "Zur Frischen Quelle", Hauptstrasse 1, 63869 Heigenbrücken, steht uns wieder ein sehr großer Saal zur Verfügung, mit reichlich Platz und Licht, für Tische im Zentrum, und zum Plaudern, entspannen, essen etc. Zur Örtlichkeit: Heigenbrücken ist ein Luftkurort mit ca. 2.300 Einwohnern. Im Sommer 2017 wurde der neue Bahntunnel freigegeben und es wurde ein neuer Bahnhof zentrumsnah errichtet. Von hier sind es ca. 6 Minuten Fußweg zum Veranstaltungsort. Fahrtzeit von Aschaffenburg 10 Minuten und von Würzburg 50 Minuten. Anfahrt über Autobahn A3 per Ausfahrt 63 Weibersbrunn / Heigenbrücken, von dort ca. 10 Minuten. Über Autobahn A66 per Ausfahrt 45 Bad Orb / Wächtersbach von dort ca. 35 Minuten. In unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort (keine 100 Meter) liegt ein großer Parkplatz (Hüttenwiesenweg). Geldautomaten bei Sparkasse 35 Meter und Raiffeisenbank 50 Meter. Veranstalter : RBcurrency Germany GbR Tel.: +49 (0) 6021 3288 560 info@rbcurrency.com Thomas Roßberg / Curt Banspach RBcurrency Germany GbR 63773 Goldbach Aschaffenburger Strasse 138 Tel: 06021 3288558 (15 – 18 Uhr) E-mail: info@rbcurrency.com
- Pakistan: Gedenkbanknote kommt am 30.9.2022
Am 14. August 2022, dem 75. Jahrestag der Unabhängigkeit Pakistans, gab die Staatsbank von Pakistan den Entwurf der Gedenkbanknote zu diesem Anlass bekannt. Bei den Scheinen zum symbolischen Nominalwert von 75 Rupees handelt sich um die zweite Gedenknoten-Emission der Staatsbank von Pakistan – die erste wurde zur Feier des 50-jährigen Jubiläums der Unabhängigkeit von Pakistan ausgegeben. Das Datum der Veröffentlichung der Gestaltung wäre zwar auch für die Ausgabe ideal gewesen, jedoch wurde der 30. September dieses Jahres als Termin angekündigt. Die Staatsbank von Pakistan veröffentlichte zudem ein YouTube-Video mit den Eigenschaften und Sicherheitsmerkmalen dieser 75-Rupees-Gedenknote, deren Gestaltung sowie Material und Produktion bereits Ziel vielfacher Spekulation geworden waren (siehe dazu auch diesen Bericht). Die 147 x 65 mm große, smaragdgrüne Papiernote zeigt auf der Vorderseite vier Porträts: Sayyid Ahmed Khan, Fatima Jinnah, Muhammad Ali Jinnah und Muhammad Iqbal (von links nach rechts). Rückseitig ist das Thema Umweltschutz durch eine Schraubenziege (capra falconeri) vor einer Gebirgslandschaft mit Himalaya-Zedern sowie dem Schriftzug "SAVING CLIMATE AND SPECIES" veranschaulicht; diese Seite ist nach dem Entwurf der Künstlerin Sara Khan gestaltet. Bei den vier Porträts auf der Vorderseite handelt es sich um Personen, die eine große Rolle bei der Erlangung der Unabhängigkeit gespielt haben: Sayyid Ahmed Khan (1817–1898), ganz links, einer der wichtigsten Vertreter des südasiatischen Reformislams, war die treibende Kraft der Aligarh-Bewegung, die eine Emanzipation der Muslime durch moderne, westliche Ausbildung anstrebte. Auch war er ein Verfechter der Zwei-Nationen-Theorie, nach der die friedliche Koexistenz von Muslimen und Hindus in einem Staat aufgrund von religiösen Differenzen nicht möglich und daher Pakistan als eigener Staat notwendig sei. Als Zweite ist Fatima Jinnah (1893–1967) abgebildet: Die Zahnärztin und Schwester des zentral dargestellten Muhammad Ali Jinnah trug einen wesentlichen Teil zur Beteiligung von Frauen an der Unabhängigkeitsbewegung bei und war Hauptorganisatorin der All India Muslim Women Students Federation. Sie unterstützte ihren Bruder und war bis zu ihrem Tod auch politisch aktiv. Mittig im Vordergrund ist Muhammad Ali Jinnah (1876–1948) zu sehen, der auch als "Vater der Nation" bezeichnet wird. 1916 wurde er der erste Präsident der Muslimliga in Britisch-Indien, die 1940 die Lahore-Resolution verabschiedete, die auf der Grundlage der Zwei-Nationen-Theorie ein unabhängiges Pakistan forderte. Schließlich willigten 1947 die Briten nach langen Verhandlungen eine Teilung Indiens ein, im Zuge derer es zu einem unmittelbaren Bevölkerungsaustausch von etwa 14,5 Millionen Menschen sowie Gewaltausbrüchen mit zahlreichen Opfern kam. Muhammad Ali Jinnah verstarb jedoch nur wenige Monate nach der Gründung Pakistans. Rechts ist der Dichter und Mystiker Muhammad Iqbal (1877–1938) dargestellt, der in Pakistan als Nationaldichter gilt. Typisch für ihn ist die Verschmelzung der westlichen Philosophie mit dem Islam; auch er war politisch aktiv und bekleidete ab 1930 das Amt des Präsidenten der Muslimliga. Zu den Sicherheitsmerkmalen der Gedenknote zählen unter anderem ein holografischer Fenster-Sicherheitsfaden, ein OVI-Effekt der Wertzahl auf der Vorderseite von Gold auf Grün sowie UV-Elemente. Das Wasserzeichen zeigt außerdem wieder das Porträt des Muhammad Ali Jinnah sowie die Wertzahl. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Bergbaumotive auf Geldscheinen
Andere Länder, andere Geldscheine. Realistische Darstellungen aus der Arbeitswelt sind nicht besonders häufig Themen bei Geldscheingestaltungen. Ein schönes Beispiel mit einem Montanmotiv aus Südamerika ist aber der peruanische Geldschein über 5000 Soles de Oro ("Goldsonnen"; die traditionellen Wurzeln der Nominalbezeichnung liegen jedoch im spätantiken Solidus) aus dem Jahre 1985, bevor aus den üblichen Inflationsgründen der Inti – benannt nach dem Sonnengott der Inka – ab 1986 ausgegeben wurde. Den Inti löste wiederum 1991 der Neue Sol (Nuevo Sol) ab, bis 2015 der alte Begriff Sol auf den aktuellen Banknoten zurückkehrte. Die Vorderseite erscheint ganz in traditioneller Ansicht mit dem peruanischen Staatswappen, der Wertangabe, dem Serienbuchstaben, der Kontrollnummer und den Unterschriften, darunter jene von Richard Webb (*1937), der von 1980–1985 und nochmals 2001–2003 unter den peruanischen Staatspräsidenten Terry und Manrique als Präsident der Zentralbank amtierte. Das Porträt zeigt den Kriegshelden aus dem Salpeterkrieg, Oberst Francisco Bolognesi, der 1880 bei der Verteidigung der Stadt Arica fiel. Peru, 5000 Soles de Oro, 21.6.1985. PER-117c. 149 x 74 mm. Dieser Geldschein wird selbst unzirkuliert sehr günstig angeboten. Peru verfügt über große Vorkommen an Kupfer, Gold und Silber, deren Export maßgeblich für die peruanische Volkswirtschaft ist. Die Gewinnung dieser Rohstoffe mit traditioneller Abbautechnik wird auf der Rückseite des Geldscheins anschaulich dargestellt: Zwei Bergleute schuften am Ende eines Stollens im Licht ihrer Helmlampen; der eine bricht mit seinem Drucklufthammer erzführendes Gestein aus der Wand, der andere schaufelt die Brocken in eine bereitstehende Lore, die am Schienenende steht. Ein Holzstempel und eine Verschalung stützen den Tunnelbereich links ab. Rechts an der Wand lehnt noch eine Spitzhacke. Das Ganze erscheint eher wie eine nostalgisch-romantisierende Arbeitsdarstellung, denn man könnte sich gut vorstellen, dass auch im Peru der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts schon modernere Abbaumethoden wie z. B. Schrämmaschinen zum Einsatz kamen. Dennoch haben wir mit diesem Schein eine eindrückliche Schilderung der schweren Arbeit unter Tage. Auf deutschen Geldscheinen sind konkrete Darstellungen sehr rar. Ausnahmen bilden hier vor allem die DDR-Banknotenserie 1964 und die letzten Staatsbanknoten 1971–1989. Ganz anders dagegen auf dem Feld der Notgeld-Herstellung 1918–1923: Hier konnten sich die betreffenden Betriebe und Gemeinden einesr weiten Motivspannbreite bedienen. Zumeist blieb man im lokalen Umfeld und wählte Darstellungen aus der örtlichen Sagenwelt, der Geographie oder als Betrieb die eigene Profession – also in unserem Fall den Bergbau. Teilweise wurden Serienscheine direkt für Sammler konzipiert. Die Wertangaben der als Notgeld fungierenden Gutscheine befanden sich in der Inflationszeit auf gleicher Höhe wie die offiziellen Geldscheine. Wie diese wurde die Gestaltung durch die Druckereien sparsamer. Die Scheine wurden monochrom auf einfachem Papier gedruckt, zum Teil ohne Wasserzeichen oder nur einseitig bedruckt. Generell wird aber ein populärer Einblick in die historische deutsche Industrielandschaft vermittelt. Ein recht aufwändig gestalteter Serienschein der Stadt Freiberg auf stärkerem Papier kurz nach dem Ersten Weltkrieg vom 18.11.1918 als Gutschein über 5 Mark. Ein Bergmann aus dem Revier Freiberg in Sachsen[1] schiebt seinen Grubenhund mit Grubenlampe und Stadtwappen vorne an der Lore vor der Silhouette der Stadt nach links. An seinem verlängerten Rücken ist das Arschleder gut zu erkennen, auf dem Kopf eine Lederkappe. Rechts in der Ecke steht der Name Rieß, wahrscheinlich der Künstler für diesen Serienschein, links oben in der Ecke eine Strafandrohung, genau wie bei richtigen Geldscheinen. Ein Gutschein über eine Million Mark aus Bochum, dem Herzen des Ruhrgebiets, vom 9.8.1923 zeigt links einen traditionell gekleideten Bergknappen mit Spitzhacke, Grubenlampe und typischer Kopfbedeckung: einem repräsentativen Schachthut mit den gekreuzten Hämmern[2], bestehend aus Schlegel und Bergeisen. An seinem Vollbart erkennt man die Herkunft unserer beliebten Gartenzwerge, ihre Vorbilder sind mittelalterliche Bergleute. Auch auf der Zeche Sophia-Jacoba[3] in Hückelhoven in der Nähe zum Selfkant und zum niederländischen Steinkohlerevier von Südlimburg, die 1997 als letzte Zeche im Aachener Steinkohlenrevier geschlossen wurde, kamen am 31.8.1923 Gutscheine über fünf Millionen Mark in Umlauf, gedruckt auf festerem Papier mit Wasserzeichen und Papiersiegel. Die Vorderseite zeigt das Zechengelände und die Wertangabe und gibt eine Einlösefrist an. Außerdem trägt sie zwei Unterschriften sowie Kennnummer und Serienbuchstabe, in Schwarz gehalten. Die Rückseite des Hückelhoveners Scheins dieser Wertstufe ist farblich wie die Vorderseite in Blau gehalten. Die Rückseite ist nur sparsam bebildert. In der Mitte sehen wir einen überdimensionalen, melancholisch dreinblickenden Bergmann. „Stimmt Steiger, Kohle schwarz“ könnte die fast sozialkritische Darstellung über der hellerleuchteten Zeche sagen, zu der andere Bergleute streben, um in einen der Schächte der Grube Sophia-Jacoba einzufahren. Auf dem unterem Rand ist der Namen der bekannten Rheydter Druckerei Schött angegeben, die bis 1982 bestand und in jener Zeit eigentlich auf Flaschenetiketten spezialisiert war. Dieser besonders hochwertiger Bochumer Gutschein vom 1.9.1923 über die fabelhafte Summe von einer Milliarde Mark ist auf einfachem Papier gedruckt, jedoch mit Wasserzeichen. In dieser höchsten Wertstufe, die in Türkis gehalten ist, kann man den Bergmann bei seiner Arbeit gut erkennen. Der Höhepunkt der Inflation ist bald erreicht: Am 1.11.1923 erscheinen die ersten Rentenmarkscheine. Dieser Gutschein über fünf Millionen Mark von 1923 aus Recklinghausen ist nur einseitig in sehr einfacher Ausführung bedruckt, weist aber einen Papiersiegel auf. Christian Merker [1] "Silberstadt", wie sie sich selbst nennt. [2] Als Symbol für Bergbau auf Landkarten in Verwendung, bei Fahrplänen das Zeichen für werktags. [3] Bei den Namen handelt es sich um die Vornamen der beiden Ehefrauen der damaligen niederländischen Minenbesitzer. Diese Namensgebung erfolgte später als die Betriebsgründung.
- Lexikon: Einlösungs-Scheine
Einlösungs-Scheine sind österreichisches Papiergeld aus dem Jahr 1811. Die in großen Mengen ausgegebenen Banco-Zettel des Wiener Stadt-Banco überschritten 1810 die Umlaufsumme von 1 Milliarde Gulden und wurden mit einem Disagio von 80 % gehandelt. Nach einem Vorschlag von Hofkammerpräsident O'Donnell, der nach dessen Tod vom Grafen Wallis verwirklicht worden ist, wurde mit dem Patent vom 20. Februar 1811 ein neues Papiergeld, und zwar sog. "Einlösungs-Scheine" eingeführt, die im Verhältnis 1 : 5 gegen Banco-Zettel eingetauscht wurden. Wiener Stadt-Banco-Zettel über 25 Gulden vom 1. Juni 1806, Vorder- und Rückseite. Einlösungs-Schein über 100 Gulden vom 1. März 1811, Druck einseitig. Die von der Privilegierten vereinigten Einlösungs- und Tilgungs-Deputation in Wien ausgegebenen Scheine zirkulierten in den Werten 1, 2, 5, 10, 20 und 100 Gulden und tragen das Datum vom 1. März 1811. Es existieren auch sog. Formulare von diesen Scheinen, die auf blauem Papier gedruckt wurden. Da eine Vermehrung des neuen Geldes infolge einer im Patent ausgedrückten kaiserlichen Zusicherung nicht möglich war, wurden 1813 sog. Anticipations-Scheine ausgegeben. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung) Abb. Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski
- Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 32
Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt und modern, Vorschlag M 485 Brigitte Matoul, Benoît Grégoire und Véronique Boland Brigitte Matoul arbeitete bis 2000 als Grafikdesignerin bei der Belgischen Nationalbank. Seither ist sie für die Koordination der Imagepflege zuständig. Benoît Grégoire war von 1986 bis 1998 als Banknotengraveur tätig. Seit 1998 ist er Grafikdesigner und Webmaster der Belgischen Nationalbank. Véronique Boland arbeitet seit 1989 als Kunstdesignerin bei der Belgischen Nationalbank. Alle drei studierten Gestaltende Kunst. 5 Euro, Vorderseite: technologische Innovationen – Kommunikation; Rückseite: Berge. 10 Euro, Vorderseite: Fortschritt in Mathematik und Physik; Rückseite: Hügel und Täler. 20 Euro, Vorderseite: Erforschung des Weltraums; Rückseite: Naturlandschaften. 50 Euro, Vorderseite: Evolution des Menschen; Rückseite: Landschaft. 100 Euro, Vorderseite: Weiterentwicklung des Umweltschutzes; Rückseite: Dörfer. 200 Euro, Vorderseite: Entwicklungen in der Kunst; Rückseite: Städte und Flüsse. 500 Euro, Vorderseite: Fortschritt in Wissenschaft und Medizin; Rückseite: Häfen und Meer. Fortsetzung folgt … Kana Totsuka Abb. Europäische Zentralbank (EZB)












