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- Unbekannter Propaganda-Schein aus Italien
Er sieht fast aus wie ein 1000-Lire-Schein von 1943, wie ihn US-amerikanische Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs, nach der Landung auf Sizilien, in ganz Italien ausgaben. Es ist jedoch ein Propaganda-Schein – ein italienischer von 1946. Genau genommen ist es eine geldscheinähnliche Wahlwerbung der Fronte dell’Uomo Qualunque. Gern wurden Geldscheine für Werbung oder Propaganda oder auch Hetzdrucksachen genutzt; auch Kopien oder geldähnliche Scheine wurden immer wieder gern genutzt und sollten Interesse bei Wohlhabenden und Armen finden. Solche Beispiele sind aus Deutschland hinlänglich bekannt – aus dem Kaiserreich, der Weimarer Republik und bis hin in die heutige Zeit. So auch von der 1944 in Italien gegründeten konservativen und populistischen Partei FUQ, d. h. „Jedermann-Front“. Anhänger und Mitläufer der ehemaligen faschistischen Partei Mussolinis PNF fanden hier eine politische Heimat. Der Gründer Guglielmo Giannini propagierte den sog. Qualunquismo und beteiligte sich an den italienischen Parlamentswahlen am 2. Juni 1946. Abb. 1: Vs. der Wahlwerbung der FUQ von 1946 mit dem Aufruf: „non votando l’U.Q. rimarrete siete“ (oben: ≈ wenn du nicht abstimmst, bleibst du wie du bist). Abb. 2: Rs. der Wahlwerbung, Wahlaufruf für die Liste 10 zu den ersten Parlamentswahlen in Italien nach dem Zweiten Weltkrieg; rechter Text: „AMICI: dobbiamo vincere la battaglia elettorale, scacciare questi pazzi settari, ristabilire l´ordinee la morale ricominciare a lavorare seriamente. Se vincessero « gli altro » voi non salvereste un centesimo di quanto possedete; immaginate cosa potrebbe essere fatto contro i vostri estabilimenti, le vostre imprese, i vostri affari e le vostre famiglie (≈ FREUNDE: Wir müssen den Wahlkampf gewinnen, diese sektiererischen Verrückten vertreiben, Ordnung und Moral wiederherstellen, wieder ernsthaft arbeiten. Wenn „die anderen“ gewinnen, retten Sie keinen Centesimo von Ihrem Besitz; stellen Sie sich vor, was man tun könnte gegen Ihre Einrichtungen, Ihre Unternehmen, Ihre Geschäfte und Ihre Familien) Die Parolen der Partei erreichten die über 28 Millionen wahlberechtigten Italiener kaum. Mit der spitzfindigen Frage „quale fine farà il vostro denaro senza l’Uomo qualunque?“ (sinngemäß: was wird mit deinem Geld passieren ohne der Uomo qualunque?) erreichte die monarchistisch und rechtsextreme Partei auf Platz 5 lediglich über 5 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von über 89 Prozent. Die siegreiche Democrazia Cristiana bekam über ein Drittel und die Sozialistische Partei knapp 21 sowie die Kommunisten fast 19 Prozent der Wählerstimmen. Die Parlamentswahlen sollten auch über die künftige Staatsform – Monarchie oder Republik – entscheiden. Das Ergebnis war die Abschaffung des Königreichs. Ein Jahr später begann der Niedergang der FUQ; als die Christdemokraten Unterstützung durch den italienischen Klerus bekamen. Auch durch die Gründung der neofaschistische MSI liefen der FUQ die Anhänger davon. Der Blocco Nazionale, in dem die FUQ aufgegangen war, erreichte bei der Parlamentswahl vom April 1948 weniger als 4 Prozent der Stimmen – daraufhin zerfiel die Partei. Abb. 5: 1000 Lire 1943, Vs., 1,2 Mio. AMC-Scheine wurden von der Forbes LMCo. in Boston gedruckt. Die Propaganda-Note bleibt jedoch ein interessantes Zeitzeugnis, für die ein Militärgeld-Schein als grafische Vorlage diente. Die Ausgabe der Militärgeld-Lira in den Wertstufen 1, 2, 5, 10, 50, 100, 500 und eben 1000 Lire mi Datum 1943 und 1943 A löste nicht nur heftige Diskussionen, sondern auch eine große Inflationswelle in Italien aus. Abb. 6: der Zeitungskopf der „l’Uomo qualunque“ von 1945 zeigt einen Italiener, der völlig ausgequetscht wird. Das Motto der am 27. Dezember 1944 erstmals in Rom erschienenen Zeitung „l’Uomo qualunque“ und der FUQ lautete: „Abbasso tutti!“(≈ Nieder mit allen!) – das erinnert fast an heutige Zustände in unserem Land … Michael H. Schöne Quellen: MPC Gram, Port Clinton 2020 https://overland.org.au https://de.wikibrief.org https://de.wikipedia.org
- Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 6
Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt/Modern, Vorschlag M 147 Erik Bruun Viborg, Finnland (heute Russland), geb. 1926 Studierte an der Central School of Industriedesign in Helsinki. Promotion zum Doktor der Künste h.c. an der Universität für angewandte Kunst in Helsinki im Jahr 2002. Arbeitete als Grafikdesigner und besaß ein Designstudio in Helsinki. Er hat eine breite Palette von Veröffentlichungen, von Briefmarken und Plakaten bis zu Jahresberichten und finnischen Banknoten. 5 Euro, Vorderseite: Naturschutz, Vögel, eine Nachtigall. 5 Euro, Rückseite: Naturschutz. 10 Euro, Vorderseite: Luftreinheit, Insekten, ein Pfauenauge. 10 Euro, Rückseite: Vegetation. 20 Euro, Vorderseite: Meeresfauna. 20 Euro, Rückseite: Wasserreinheit. 50 Euro, Vorderseite: Ökologische Landwirtschaft. 50 Euro, Rückseite: Windkraft, saubere Energie. 100 Euro, Vorderseite: Wälder, die "Lunge der Welt". 100 Euro, Rückseite: Fotosynthese, Sauerstoff. 200 Euro, Vorderseite: Naturschutz, eine Waldschnepfe (lateinisch: Scolopax Rusticola). 200 Euro, Rückseite: Solarenergie. 500 Euro, Vorderseite: Fossilien. 500 Euro, Rückseite: Wasserqualität, Plankton, Algen. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)
- Geldschein-Notizblöcke für Sammler!
Am 1. April 2020 haben wir erstmals die Idee von Geldschein-Notizblöcken für Sammler vorgestellt (siehe hier). Das war kein Aprilscherz! Bereits vorab gingen zahlreiche Vorbestellungen ein, obwohl die Notizblöcke noch gar nicht verfügbar waren. Serie 1: Epochen der deutschen Papiergeld-Geschichte Für Sie hatten wir in einer ersten Notizblock-Serie vier ganz besondere Geldscheine aus vier Epochen der deutschen Geldgeschichte ausgewählt. Diese Serie war rasch ausverkauft! Serie 2: Raritäten der deutschen Kolonien und Schutzgebiete Die zweite Serie bietet vier verschiedene Notizblöcke mit wahren Kostbarkeiten zur Geldgeschichte der deutschen Kolonien. Jeder Block enthält 100 Einzelblätter mit farbiger Darstellung der Vorderseiten und unbedruckten Rückseiten und ist von einer Banderole umgeben. Der Druck erfolgt jeweils im Original-Format der Scheine! Jeder Block ist etwa 1,5 cm dick. Die verstärkte Rückfront des Blocks bildet die Rückseite des jeweiligen Scheins in Schwarzweiß-Druck ab. Direkt in unserem Online-Shop bestellbar! NUR NOCH RESTBESTÄNDE VERFÜGBAR ... Motiv 5 – Deutsch-Asiatische Bank, Tsingtau: 6,90 Euro Zum Shop! Die Noten der Deutsch-Asiatischen Bank gehören zu den schönsten, seltensten und begehrtesten für Sammler. Der Hauptsitz der Bank befand sich in der Hauptstadt Tsingtau des ehemaligen deutschen Pachtgebiets Kiautschou in China. Wir haben eine 25-Dollars-Note vom 1. März 1907 mit Darstellung der Germania ausgewählt, deren gewaltiges Format von rund 20 x 13,5 cm beeindruckt. Originale davon sind heute echte Top-Raritäten! Motiv 6 – Deutsch-Ostafrikanische Bank, Dressalam: 5,90 Euro Zum Shop! Die Friedensausgaben der Deutsch-Ostafrikanischen Bank von 1905 bis 1912 sind die einzige Banknotenserie mit Porträts von Kaiser Wilhelm II. Der höchste Wert zu 500 Rupien von 1912 mit Porträt des letzten deutschen Kaisers in Admirals-Uniform ist eine gesuchte Rarität ersten Ranges, die jeder Sammler gern sein eigen nennen würde. Motiv 7 – Deutsch-Südwestafrika, Windhuk: 5,90 Euro Zum Shop! Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs waren auch die deutschen Kolonien bedroht. Der kaiserliche Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Theodor Seitz, ließ in Erwartung eines Angriffs durch Truppen der mit Großbritannien alliierten Südafrikanischen Union die Mobilmachung ausrufen und Kassenscheine herstellen. Die sog. "Seitz-Noten" dürfen in keiner guten Kolonial-Sammlung fehlen. Motiv 8 – Deutsch-Kamerun, Duala: 5,90 Euro Zum Shop! Auch die ehemalige deutsche Kolonie Kamerun war zu Beginn des Ersten Weltkriegs von Feindmächten bedroht. Der kaiserliche Gouverneur von Kamerun, Karl Ebermaier, ließ in Erwartung einer britischen Annexion Schatzscheine ausgeben, die heute seltene Belege der deutschen Kolonialgeschichte sind. Direkt in unserem Online-Shop bestellbar! Achtung! Von jedem Geldschein-Notizblock wurde nur eine eng begrenzte Anzahl hergestellt! Lieferung nur, so lange der Vorrat reicht! Ihr Battenberg Gietl Verlag Hans-Ludwig Grabowski
- Das Ende des Geldes, wie wir es kennen?
Alexander Hagelüken: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen Der Angriff auf Zinsen, Bargeld und Staatswährungen 222 Seiten, Format 12,3 cm x 20,5 cm, Broschur, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2021 Preis: 4,50 Euro ISBN: 978-3-7425-0670-2 Klappentext: Recheneinheit, Zahlungsmittel und Wertanlage: Geld ist seit jeher vor allem ein Werkzeug. Innovationen im Finanzwesen waren Voraussetzung für eine komplexere Arbeitsteilung, Investitionen und Handel und damit entscheidend für wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritt. Inzwischen aber befinde sich, so Alexander Hagelüken, das Wesen des Geldes in einem radikalen Wandel: Neue Digitalwährungen greifen Staatswährungen an, Digitalkonzerne attackieren das Bargeld und Sparende sehen ihre Ersparnisse durch Niedrigzinsen stagnieren oder sogar schrumpfen. Dies beeinflusse die kollektive Einstellung zum Geld, das als soziale Übereinkunft vor allem auf Vertrauen baue und gerade dadurch anfällig für Krisen sei. Hagelüken beleuchtet die historische Entwicklung und Bedeutung des Geldes, seine Krisen und Umbrüche sowie den aktuellen epochalen Einschnitt und spricht sich für eine breitere Finanz- und Wirtschaftsbildung aus. Von einem fundierten Verständnis des Finanzsystems hänge es ab, ob Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Finanzen sinnvoll absichern, die Geld- und Wirtschaftsordnung demokratisch mitgestalten und sich vor populistisch verkürzten Erklärungen oder der wachsenden Macht großer Konzerne schützen können. Bezogen werden kann das Buch über: Bundeszentrale für politische Bildung, Adenaueralle 86, 53113 Bonn Internet: https://www.bpb.de/ Direkt zum Buch im Online-Shop der BpB: https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/343065/das-ende-des-geldes-wie-wir-es-kennen
- Weltbanknoten: Neue Varianten–Februar 2022 (Teil 1)
Barbados 100 Dollars Wie BRB-78b (Linzmayer B237b), aber mit Datum "30 OCTOBER 2017". 100 Dollars Wie BRB-78b (Linzmayer B237c), aber mit Datum "1 JANUARY 2018" und Unterschrift "Cleviston Haynes". Bhutan 1 Ngultrum Wie BTN-27b (Linzmayer B216b), aber mit Jahr 2019 und Unterschrift "Dasho Penjore". Botswana 20 Pula Wie BWA-31 (Linzmayer B125e), aber mit Jahr 2018 und Unterschriften "Ontefetse Kenneth Matambo/Moses Dinekere Palaelo". Hongkong – Standard Chartered Bank 20 Dollars Wie Linzmayer B423a (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "1 JANUARY 2020" und Unterschriften "unbekannt/Benjamin Hung". Hongkong – Bank of China 20 Dollars Wie Linzmayer B921a (fehlt im SCWPM), aber mit Datum "1 JANUARY 2021" und Unterschrift "Yu Sun". Malawi 2000 Kwacha Wie MWI-69 (Linzmayer B163b), aber mit Datum "1st JANUARY 2020" und Unterschrift "Dalitso Kabambe". Nigeria 20 Naira Wie NGA-34 (Linzmayer B232w), aber mit Jahr 2022 und Unterschriften "Godwin Emefiele/Ahmed Bello Umar". Singapur 2 Dollars Wie SGP-46 (Linzmayer B208n), aber mit zwei Häusern als Symbol. 10 Dollars Wie SGP-48 (Linzmayer B210n), aber mit leerem Quadrat als Symbol. Sri Lanka 50 Rupees Wie LKA-124 (Linzmayer B124c), aber mit Datum "2019-12-24" und Unterschriften "Rajapaksa/Lakshman". Uruguay 200 Pesos Wie URY-96 (Linzmayer B555a), aber mit Jahr 2019 und Unterschriften "Oria/Bergara". 1000 Pesos Wie Linzmayer B557a (fehlt im SCWPM), aber mit Jahr 2020 und Unterschriften "Arrieta/Graña". Vietnam 20.000 Dong Wie VNM-120 (Linzmayer B344k), aber mit Jahr 2021. 50.000 Dong Wie VNM-121 (Linzmayer B345l), aber mit Jahr 2021. 100.000 Dong Wie VNM-122 (Linzmayer B346n), aber mit Jahr 2021. 200.000 Dong Wie VNM-123 (Linzmayer B347k), aber mit Jahr 2021. Westafrikanische Staaten – Mali 500 Francs Wie WAS-419D (Linzmayer B120Dh), aber mit Jahr "(20)20/2012" und Unterschriften "Romuald Wadagni/Tiémoko Meyliet Koné". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Venezuela: Bolívar-Digital-Noten nach erneutem Währungsschnitt
Am 1. Oktober 2021 führte Venezuela den Bolívar Digital (Bs.D) ein und setzte somit einen Währungsschnitt von 1:1.000.000 um. Venezuela war 2021 abermals mit 2700 % (IWF-Schätzung) das Land mit der höchsten Inflationsrate der Welt. Bereits in den Jahren 2008 und 2018 kam es in Venezuela zu Währungsschnitten von jeweils 1:1000 und 1:100.000. Die alten Banknoten ab 10.000 Bolívares blieben nun in ihrer jeweiligen Wertentsprechung im Bolívar Digital im Umlauf – erst im März 2021 waren die ehemals höchsten drei Wertstufen von 200.000, 500.000 und 1.000.000 Bolívares, nun 0,2, 0,5 und 1 Bs.D, eingeführt worden. Die Noten aller kleineren Nominale wurden jedoch von der Zentralbank eingezogen. Zusätzlich wurden nun fünf weitere größere Nominale eingeführt: 5, 10, 20, 50 und 100 Bs.D. Die Gestaltung der Vorderseiten dieser fünf neuen Nominale mit dem Porträt des Nationalhelden und Namensgebers der Währung, Simón Bolívar, orientiert sich an der Vorgängerserie; auf den Rückseiten aller fünf Wertstufen ist die Schlacht von Carabobo dargestellt – bereits die Noten zu 1 Mio. Bolívares vom März 2021 zeigten diesen entscheidenen Kampf im venezolanischen Unabhängigkeitskrieg, dessen 200. Jubiläum am 24. Juni 2021 gefeiert wurde. Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com)
- Die Entwürfe der ersten Euro-Banknoten, Teil 5
Bereits im November 1994 hatte der Rat des Europäischen Währungsinstituts (EWI) die Stückelung auf sieben Banknoten-Nominale von 5 bis 500 Euro festgelegt. Im Juni 1995 wurden dann zwei Themen für die Gestaltung der Euro-Banknoten vorgegeben, zum Einen "Zeitalter und Stile in Europa" und zum anderen ein abstraktes, modernes Design. Im Februar 1996 begann der Gestaltungswettbewerb, an dem 29 Grafiker und Grafikerteams teilnahmen, die von 14 nationalen Zentralbanken der EU nominiert wurden. Im September 1996 beurteilte eine Jury aus international renommierten unabhängigen Experten für Marketing, Grafik und Kunstgeschichte die eingereichten Entwürfe und wählte je fünf für beide Themenbereiche aus. Im Oktober 1996 erfolgte eine Umfrage unter insgesamt 2000 Personen aus allen EU-Ländern außer Dänemark und am 3. Dezember 1996 wählte der Rat des EWI schließlich den Vorschlag aus Österreich Nr. T 382 als Gewinner des Gestaltungswettbewerbs. Wie aber hätten die ersten Euro-Banknoten auch aussehen können? Wir setzen hiermit unsere Reihe zu den Entwürfen der ersten Euro-Banknoten fort. Abstrakt/Modern, Vorschlag M 265 Robert Ballagh Dublin, Irland, geb. 1943 Studierte Architektur und arbeitete als technischer Zeichner, Musiker und Postbote. 1967 begann er mit der Malerei; seine Werke befinden sich in vielen wichtigen Sammlungen, darunter die National Gallery of Ireland, das Ulster Museum, die Hugh Lane Municipal Gallery und das Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg. Er entwarf die letzte Serie der irischen Pfund-Banknoten vor der Einführung des Euro und mehr als 70 Briefmarken für die irische Post. 5 Euro, Vorderseite: eine Schnecke. 5 Euro, Rückseite: architektonische Merkmale. 10 Euro, Vorderseite: ein Fisch, Symbol für Fruchtbarkeit und Weisheit, und ein Fischernetz, das die frühen Entdeckungsreisen symbolisiert. 10 Euro, Rückseite: ein früher europäischer Globus, der an den Erfolg der frühen Seefahrer erinnert. 20 Euro, Vorderseite: eine Eule, Symbol der Weisheit. 20 Euro, Rückseite: Himmelskarten, die sich auf große astronomische Entdeckungen beziehen. 50 Euro, Vorderseite: ein Hirsch, das römische Symbol der Jagd, der für Klugheit steht. 50 Euro, Rückseite: Fortschritte in der "schriftlichen" Kommunikation - von europäischen Höhlenmalereien mit Jagdszenen über Steinbuchstaben aus der römischen Zeit bis hin zu beweglichen Lettern. 100 Euro, Vorderseite: eine Krabbe. 100 Euro, Rückseite: Der Beitrag Europas zur Erforschung der Unterwasserwelt. 200 Euro, Vorderseite: eine Biene, ein Symbol für Fleiß, Reinheit und Unsterblichkeit, bekannt für ihre Baukünste. 200 Euro, Rückseite: moderne europäische Gebäude und andere architektonische Details. 500 Euro, Vorderseite: ein Molch. 500 Euro, Rückseite: der Aqualung; eine europäische Erfindung, die die Unterwasser- Erforschung ermöglichte. Fortsetzung folgt … Hans-Ludwig Grabowski Abb. Europäische Zentralbank (EZB)
- Lexikon: Deutsche Notenbank
Am 21. Mai 1948 wurde die Deutsche Emissions- und Girobank zur Koordinierung der Tätigkeit der Emissions- und Girobanken der Länder und zur Regelung des Geldumlaufs in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) gegründet. Nach Bekanntwerden der Währungsreform in den Westzonen, erließ die sowjetische Militärverwaltung am 23. Juni 1948 einen Befehl zur Durchführung einer eigenen Währungsreform in ihrer Besatzungszone. Die Umwandlung der Deutschen Emissions- und Girobank in die Deutsche Notenbank erfolgte am 20. Juli 1948. SBZ-11a, Sowjetische Besatzungszone Deutschlands, Deutsche Notenbank: Banknote zu 1 Deutsche Mark von 1948, sowjetischer Druck mit einem Serienbuchstaben, Vorder- und Rückseite, Abb. AGZ, Sammlung Grabowski. Die Deutsche Notenbank erhielt das ausschließliche Recht zur Notenausgabe in der SBZ und späteren DDR. Nach vorübergehenden Behelfsausgaben, den sog. "Kuponscheinen", waren ihre ersten eigenen Noten nach der Währungsreform in der Sowjetunion gedruckt worden. Nur die 100- und 1000-DM-Noten wurden anfangs in der SBZ gedruckt und ab 1951 dann auch die anderen Werte der Serie 1948. Eine nach dem Volksaufstand von 1953 geplante neue Serie 1954 wurde vorbereitet, aber nicht gedruckt und ausgegeben. Die sog. "Aktion Blitz" sorgte am 13. Oktober 1957 für den schlagartigen Umtausch aller Scheine der Serie 1948 in neu gedruckte Scheine der Serie 1955, die sich aber lediglich farblich von der Vorgängerausgabe unterschied. Nach offiziellen Angaben sollten damit "Schieber, Spekulanten und Kriegstreiber" in Westdeutschland und Westberlin bekämpft werden. DDR-20M1, Deutsche Demokratische Republik, Deutsche Notenbank: Banknote zu 100 Deutsche Mark von 1964, Musternote mit KN "AA 0000000", Vorder- und Rückseite, Abb. AGZ, Sammlung Grabowski. Mit der letzten Banknotenserie der Bank wurde 1964 die Währungsbezeichnung von "Deutsche Mark" in "Mark der Deutschen Notenbank" (MDN) geändert. Mit Gesetz vom 1. Dezember 1967 erfolgte eine erneute Umwandlung in die Staatsbank der DDR. Nach der Währungsunion zwischen Bundesrepublik und DDR übernahm die Deutsche Bundesbank die Funktion der ehemaligen Staatsbank in Mitteldeutschland. Albert Pick / Hans-Ludwig Grabowski (Überarbeitung und Bebilderung)
- Aus privaten Sammlungen: Baustein des Jungdeutschen Ordens über 1 Mark aus Marienburg/Wpr.
Objekttyp: Serienschein (Baustein, Spendenquittung) Sammlung: Archiv für Geld- und Zeitgeschichte, Sammlung Grabowski Historischer Kontext: Am Ende des Ersten Weltkriegs gab es zahlreiche Kriegsnotgeldsammler im Deutschen Reich, die vor allem die ab 1916 farbiger gewordenen amtlichen und auch privaten Kleingeldscheine in Pfennig-Beträgen suchten und deshalb die Ausgabestellen auch direkt anschrieben. Bald schon kam man auf die Idee, die Nachfrage zu nutzen und Nachdrucke sowie ganz neu hergestellte komplette Serien von Kleingeldscheinen herzustellen, die fast ausschließlich für Sammler bestimmt waren und im Zahlungsverkehr so gut wie keine Rolle spielten. Neben Städten und Gemeinden gaben auch Handelskammern, Sportvereine, private Firmen und sogar politische Organisationen Serienscheine aus. Eine besondere Rolle spielten sog. Bausteine, die im Grunde nichts anderes als Spendenquittungen sind. Der Verkaufserlös diente in aller Regel dem Bau von Sportstätten, Jugendherbergen, Wanderhütten oder Vereinsheimen. Der Jungdeutsche Orden war im März 1920 in Kassel gegründet worden und ging aus einem Freikorps hervor. Er war der zweitgrößte nationalliberale Verband in der Zeit der "Weimarer Republik" und wollte mit seiner Organisation als Jugendverband an die Tradition des Deutschen Ordens anknüpfen. Die Marienburg an der Nogat in dem nach dem Krieg bei Deutschland verbliebenden Rest Westpreußens war einst Sitz des Hochmeisters des Deutschen Ordens. Hier gab die Ordensleitung des Jungdeutschen Ordens Anfang der 1920er Jahre Bausteine über Werte zu 1, 2, 5 und 10 Mark als Spendenquittungen für den Bau eines Deutschen Hauses aus. Selbstverständlich spielte dabei der Standort eine bewusst gewählte tragende Rolle. Die Bausteine des Jungdeutschen Ordens gehören zu den seltensten deutschen "Serienscheinen" aus dieser Zeit. Land/Region/Ort: Deutsches Reich ("Weimarer Republik"), Preußen, Ostpreußen, Regierungsbezirk Marienwerder (Westpreußen), Marienburg Emittent: Jungdeutscher Orden, Ordensleitung und Finanzausschuss Nominal: 1 Mark Datierung: ohne Datum Umlauf: 1920 bis 1922 Vorderseite: Behelmter Ritter mit Ordensschild in einer quer liegenden Raute, der mit seiner Lanze eine Schlange bekämpft. Rückseite: Mitte Teil der Marienburg in Marienburg i. Westpreußen, links und rechts Wertangaben und Sprüche. Links: "Einmal gibst Du her, viele Wenig wiegen schwer." Rechts: "Ein deutsches Haus soll auferstahn dazu hast Du getan." Unterschriften: ohne Wasserzeichen: ohne Format: 102 x 67 mm Material: Papier Nummerierung: 030692 Authentizität: Original Zitate: 869.1.1 (Grabowski/Mehl: Deutsches Notgeld, Band 1+2: Deutsche Serienscheine 1918 – 1922) 845a.1 (Lindman: Das deutsche Notgeld: Katalog der Serienscheine, Spenden-quittungen und Bausteine 1918 – 1922) Hans-Ludwig Grabowski Wenn auch Sie ein besonderes Stück aus Ihrer Sammlung vorstellen möchten, dann schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@geldscheine-online.com.
- 50 Dänische Kronen mit Karen Blixen, der Frau mit vielen Namen
Schmerzlich vermisst werden von vielen Geldschein-Liebhabern aus dem Euroraum die Porträt-Geldscheine. Um mögliche nationale Animositäten unter den Teilnehmerstaaten des Eurosystems auszuschließen, kamen 1996/2001 nur die neutralen Entwürfe des Österreichers Robert Kalina von der OeNB zum Zuge. Das verhinderte einerseits Streitereien um zu national empfundene Motive, sorgt andererseits aber für eine starke Einschränkung der Motivwahl. Es gibt aber doch noch einige europäische Staaten, die keine Eurobanknoten ausgeben und somit frei in der Wahl der Motive sind und es müssen nicht nur die Köpfe regierender Königinnen sein. Dänemark wählte z. B. ihre wohl neben Hans Christian Andersen bekannteste literaturschaffende Persönlichkeit, die Verfasserin der Buchvorlage der weltberühmten Hollywoodverfilmung „Jenseits von Afrika“ (Out of Africa) aus dem Jahre 1985, Karen Blixen (1885–1962), in Deutschland eher bekannt als Tania Blixen. Geboren wurde sie in der Nähe von Kopenhagen als Karen Christentze Dinesen, in der Familie genannt „Tanne“, woraus sich wohl die Namensverwendung in der deutschsprachigen Literatur herleitet. Sie heiratete in Afrika einen entfernten Cousin, Baron Bror Frederic von Blixen-Finecke in einer arrangierten Verbindung. Diese ermöglichte es ihr, der häuslichen Enge zu entkommen und das Recht auf die begehrte Anrede „Baronesse“. Sie folgte ihm auf eine Kaffeefarm ins kenianische Hochland in Britisch-Ostafrika. Trauzeuge am 14. Januar 1914 in Mombasa war Paul von Lettow-Vorbeck, später während des Ersten Weltkriegs Kommandeur der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika. Diesen hatte sie auf der mehrwöchigen Überfahrt nach Ostafrika an Bord des Reichspostdampfers "Admiral" der Deutschen Ostafrikalinie (D.O.A.L.) kennengelernt. Der Ehegatte stellte sich als Großwild- und Schürzenjäger heraus, aber nicht als guter Pflanzer. Er steckte seine Ehefrau mit Syphilis an und ließ die M´sabu[1] mit der verschuldeten Farm alleine. Sie trennte sich von ihrem Mann, verkaufte die Farm, kehrte nach Dänemark zurück und wandte sich wieder dem Schreiben auf Dänisch und Englisch zu. Ihre Werke erschienen in der englischsprachigen Welt unter dem Namen Isak Dinesen. Ernest Hemingway, auch ein Großwildjäger, schlug sie für den Literaturnobelpreis vor und tatsächlich stand sie zumindest auf der Kandidatenliste des Jahres 1962. Der große Durchbruch erfolgte jedoch erst posthum mit der Verfilmung von „Out of Africa“, 1937 erschienen in Kopenhagen. Insofern stellt sich tatsächlich die Frage, ob bei einem Paradigmenwechsel bei der EZB sie nicht eine aussichtsreiche Kandidatin für einen neu zu gestaltenden Eurogeldschein sein könnte. Dann sieht man möglicherweise Karen (Tania) Blixen nach 1999 – 2009 statt auf einem 50-Kronen-Schein auf einem 50-Euro-Schein. Abb. 1: DAN-55 (SCWPM), Dänische Nationalbank, 50 Kronen ohne Datum (1999), Vorderseite mit dem Porträt von Karen Blixen. Abb. 2: DAN-55 (SCWPM), Dänische Nationalbank, 50 Kronen, Rückseite. Der 50-Kronen-Schein wurde am 7. Mai 1999 als dritter Schein einer neuen Serie dänischer Banknoten mit bekannten dänischen Persönlichkeiten aufgelegt, beginnend am 10. März 1997 mit einem Schein für 200 Kronen. Ab 2005 wurden neue Sicherheitsmerkmale verwendet, ein Hologramm mit der lateinischen Zahl L für Fünfzig. Im Jahr 2009 wurde der Druck eingestellt. Der Begriff Femti entstammt dem Dezimalsystem (5 x 10) und ist Teil einer übergreifenden nordischen Bankensprache. Auf den Nachfolgescheinen ab 2009 mit der Darstellung bekannter dänischer Brücken wird beim Fünfziger das übliche dänische Wort Halv-treds ( 20 x 2,5) aus dem Vigesimalsystem verwendet. Abb. 3/4, DOA–30 (Ro./Gra. 928): Vorderseite eines Kriegsgeldscheins, eine Interims-Banknote der DOAB vom 1.2.1916 mit faksimilierten Unterschriften von Berendt und Alfred Frühling, Vorder- und Rückseite. Da sich im Gegensatz zu Kamerun, Togo und Deutsch-Südwestafrika die deutsche Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika unter dem Kommando von Generalmajor Paul von Lettow – Vorbeck (1870–1964) während der gesamten Kriegszeit 1914–1918 dem Zugriff gegnerischer Truppen der Kolonialmächte Belgien, Portugal, Großbritannien sowie südafrikanischer Truppen entziehen konnten, musste, abgeschnitten vom Deutschen Reich, versucht werden, mit kreativen Lösungen die Geldversorgung in der Kolonie sicher zu stellen (vgl. Beitrag von Hans-Ludwig Grabowski vom 17.08.2020). Christian Merker Anmerkungen [1] Herrin, Gebieterin
- Leserpost: Unbekannter Notgeldschein
Guten Tag, Herr Grabowski, vor vielen Jahren habe ich ein Lot Papier-Notgeld der Währungsreform gekauft, inkl. eines Fachkataloges von Michael H. Schöne. Fast alle Scheine konnte ich zuordnen, nur bei einem komme ich nicht weiter (siehe Abbildung). Können Sie mir weiterhelfen, oder mir eine Brücke zum Autor des Katalogs bauen? Vielen Dank und Gruß, R. Kellerer Antwort der Redaktion: Dass es sich um einen 2-Pfennig-Schein aus der Nachkriegszeit handelt, ist wahrscheinlich. Wenn man den Stempel allerdings nicht entziffern kann, wird eine Bestimmung schwierig. Ich leite Ihre Anfrage an Herrn Schöne weiter, vielleicht kann er helfen. Hans-Ludwig Grabowski Ihre Anfrage an den Battenberg Gietl Verlag – den 2-Pfennig-Schein betreffend – wurde freundlicherweise von Herrn Grabowski an mich weitergeleitet. Leider ist der Stempel kaum lesbar und man kann dazu nur mutmaßen. Möglicherweise kann man den Namen als "Josef Spiess..." und den Ort als "Nürnberg" deuten ... es bleibt dennoch eine bloße Vermutung. Solch ein Name kommt im Personenregister meines 1994er Katalogs tatsächlich nicht vor. Was man aber mit Bestimmtheit sagen kann: es handelt sich um einen Gutschein bzw. sog. Restzettel, den man ins Jahr 1947 datieren sollte. Solche Scheine in dieser Erhaltung bewertete ich vor ca. 30 Jahren mit 60,00 DM ... ob man heute ca. 30 Euro erreicht, glaube ich nicht, zumal die Lesbarkeit nicht gegeben ist und auch Lokalsammler deshalb nicht interessiert sein werden. Ein ähnlicher Schein mit klarem Stempel würde sicher weiter helfen. Ich halte den Schein dennoch für zeitgenössisch. Mit freundlichen Grüßen M. H. Schöne
- PMG feiert einen weiteren Meilenstein: 7 Millionen zertifizierte Banknoten!
München, 2. Februar, 2022: Paper Money Guaranty® (PMG®) freut sich, das Überschreiten eines weiteren Meilensteins bekannt zu geben: 7 Millionen zertifizierte Banknoten. Mit dieser Leistung bleibt PMG der größte und führende Zertifizierungsdienst für Sammlerbanknoten weltweit. Seit 2005 ist die Leidenschaft von PMG für die Echtheitsprüfung und genaue Bewertung von Banknoten ungebrochen. PMG hat kontinuierlich Innovationen entwickelt, um Papiergeld sicher zu schützen und attraktiv zu präsentieren, mit Verbesserungen in Bezug auf Optik, Sicherheit und Konservierung. PMGs neuester Halter gibt Sammlern einen zusätzlichen Grund, Sammlerstücke auch weiterhin zur Zertifizierung einzureichen. Außergewöhnliche US-Raritäten Im Januar 2020 hatte PMG das Privileg, mehr als 200 Banknoten aus der weltberühmten Sammlung von D. Brent Pogue zu zertifizieren. Zu seinen Raritäten gehören einige der schönsten Exemplare der US-Währung, die in dieser PMG-Galerie (www.pmgnotes.com/gallery/pogue/) zu sehen sind. Die Sammlung umfasste 27 Banknoten, die bei einer Auktion von Stack's Bowers jeweils über 100.000 USD erzielten. Das Spitzenlos war ein 1863 $100 Legal Tender, bewertet mit PMG 65 Gem Uncirculated EPQ, der 432.000 USD erzielte. Aufgrund des ausgezeichneten Rufs von PMG bieten Auktionshäuser regelmäßig PMG-zertifizierte Banknoten an, und ihre Verkaufsergebnisse spiegeln das Vertrauen der Sammler in die Expertise der PMG-Grader wider. Die berühmte "Del Monte"-Fehlernote machte Schlagzeilen, als sie im Januar 2021 bei einer Auktion von Heritage Auctions 396.000 USD erzielte. Nachdem sie durch den CrossOver-Service von PMG zertifiziert wurde, erzielte sie damit mehr als das Zehnfache des vorherigen Preises von 25.000 USD. PMGs beliebter CrossOver-Service ermöglicht es, Banknoten, die sich in PCGS-Halter befinden, für eine PMG-Zertifizierung zu prüfen. Andrew Shiva hat seine gesamte Sammlung von über 1.000 Nationalbanknoten bei PMG neu zertifizieren lassen. Diese Banknoten von musealer Qualität wurden zwischen 1862 und 1935 ausgegeben und gehören zu den seltensten Exemplaren, die es gibt. Die New Yorker CH# 29 The First NB of the City of New York, bewertet mit PMG 20 Very Fine, die Shiva gehört, ist das einzige der drei bekannten Exemplare, das sich in Privatbesitz befindet. Sammlerstücke von Weltklasse Die PMG-Zertifizierung wird weltweit geschätzt, wobei die meisten Einreichungen bei PMG Weltbanknoten sind. In letzter Zeit haben PMG-zertifizierte Weltbanknoten bei Auktionen erstaunliche Ergebnisse erzielt. So wurde beispielsweise kürzlich eine spektakuläre Gruppe von sieben Sansibar-Banknoten von PMG zertifiziert. Insgesamt erzielten die Banknoten bei einer Spink-Auktion im Januar 2022 über 850.000 Dollar. Mehr als die Hälfte der eingereichten Banknoten stammen aus China. Über 3 Millionen chinesische Banknoten wurden zertifiziert und im PMG Populationsreport (pmgnotes.de/population-report) erfasst. Darunter befindet sich eine Hong Kong, Oriental Bank Corp. 1. June 1860 5 Dollars, bewertet mit PMG 12 Fine, die früheste bekannte Banknote aus Hongkong. Sie erzielte 161.200 £ (ca. 220.000 USD) bei einem Verkauf im August 2021, der von Dix Noonan Webb präsentiert wurde. Mehrere der seltensten Papiergeld-Exemplare in der Geschichte wurden durch PMG authentifiziert. Eine ungreifbare 500-Dollar-Banknote der Hong Kong, Chartered Bank of India, Australia & China aus dem Jahr 1912, bewertet mit PMG 15 Choice Fine, wurde im Januar 2022 bei Spink für 1,62 Millionen HK$ (etwa 207.700 USD) verkauft. Von dieser speziellen Banknote sind weniger als fünf Exemplare bekannt. Eine weitere extreme Rarität, die PMG zertifizieren durfte, war eine Banknote aus dem Irak, von der nur etwa sechs Exemplare bekannt sind. Als Teil einer PMG-zertifizierten Sammlung von 70 irakischen Banknoten wurde die Irak, Regierung des Irak 1931 (ND 1941) 1/2 Dinar, bewertet mit PMG 25 Very Fine, im August 2021 bei Lyn Knight Auctions für 210.000 USD verkauft. Das PMG-Team ist auch Experte für die Zertifizierung von "Entdeckungs"-Noten, d. h. Papierwährungen, die von führenden Papiergeldbehörden nicht identifiziert wurden. Tatsächlich wurden mehrere Banknoten, die im Laufe der Zeit "verloren" gingen, durch den mehrstufigen Zertifizierungsprozess der PMG wiederentdeckt. Eine rätselhafte Banknote, die PMG jahrzehntelang unbekannt war, wurde als seltene venezolanische Banknote von 1864 zu 8 Reales = 1 Peso identifiziert, die während einer turbulenten Zeit in der Geschichte des Landes gedruckt wurde. Verbinden Sie sich mit der PMG-Gemeinschaft PMG baut sein globales Netzwerk weiter aus, um Sammlern auf der ganzen Welt zu helfen, und bietet außergewöhnliche Expertise in den Bereichen Echtheitsprüfung, Bewertung und Verkapselung. Weitere faszinierende Sammlungen von Banknoten, die von der PMG zertifiziert wurden, können in den PMG-Galerien betrachtet werden. Unter PMGnotes.de/connect erfahren Sie, wie Sie sich für die kostenlosen monatlichen PMG eNews anmelden und PMG in den sozialen Medien folgen können. Das PMG-Registry (www.pmgnotes.de/pmg-registry/) ermöglicht es Sammlern, ihre Sammlungen auszustellen und sich mit anderen, um Preise zu messen. Das PMG-Registry umfasst inzwischen über 87.000 Banknoten und 16.700 Sets. Werden Sie Mitglied und werden Sie Teil dieser kostenlosen, weltweit wachsenden Gemeinschaft. Heute Mitglied werden! Über Paper Money Guaranty® (PMG®) PMG wurde 2005 gegründet und ist mit mehr als 7 Millionen bewerteten Banknoten der weltweit größte und vertrauenswürdigste unabhängige Papiergeld-Bewertungsdienst. PMG hat in der Branche die höchsten Standards für Genauigkeit, Konsistenz und Integrität gesetzt. Jede von der PMG zertifizierte Banknote wird durch die umfassende PMG-Garantie für Echtheit und Bewertung abgesichert, was das Vertrauen der Käufer stärkt. Dies führt zu höheren erzielten Preisen und einer größeren Liquidität für PMG-zertifizierte Banknoten. Weitere Informationen finden Sie unter PMGnotes.de. Presseveröffentlichung © 2022 Paper Money Guaranty, LLC. Alle Rechte vorbehalten. PMG, NGC, NCS, CCS, CSG, ASG, CAG und CCG sind eingetragene Marken oder nicht eingetragene Marken von Paper Money Guaranty und/oder den mit ihr verbundenen Unternehmen in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. 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