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- Leserpost: 1 Pfennig der Reichsbankstelle Halle
Ich habe eine Frage zu einem Artikel in ihrem Blog. Vor kurzer Zeit habe ich einen 1-Pfennig-Schein bekommen. Das Druckbild der Vorderseite entspricht der 1-Pfennig-Ausgabe der Reichsbankstelle Halle. Leider fehlt die Faksimile-Unterschrift und der Prägestempel. Der Karton ist knapp 1 mm dick und der Durchmesser beträgt etwa 27 mm. Der Abdruck wurde mit großer Sicherheit mit einem Originalstempel angefertigt. Gab es von diesem Schein Sammleranfertigungen oder Probedrucke? Im Bekanntenkreis kamen wir zum Schluss, dass es sich wohl um eine Sammleranfertigung aus den 1920er Jahren handeln könnte. Es wäre schön, wenn Sie dazu nähere Informationen hätten. C. Engelhardt Antwort der Redaktion Uwe Bronnert berichtete in einem Beitrag über die Kleingeldscheine der Reichsbankstellen von 1920 (siehe: https://www.geldscheine-online.com/post/die-ein-und-zwei-pfennig-scheine-der-deutschen-reichsbankstellen-1920), die übrigens auch in der nächsten Auflage meines Katalogs "Die deutschen Banknoten ab 1871" zu finden sein werden. Nach unser beider Meinung ist das ganz sicher keine Sammleranfertigung, sondern einfach nur ein unfertiger Schein. Ich werde dazu im Katalog einen entsprechenden Hinweis aufnehmen. Vielen Dank für die Abbildungen. Hans-Ludwig Grabowski #Leserpost #Notgeld #Europa #Deutschland #Mark #Grabowski
- Archives International Auctions – Auktion 61 mit über 100 Losen zu deutschem Papiergeld
Am 4. und 5. Oktober 2020 findet die 61. Live- und Online-Auktion der bekannten US-amerikanischen Firma Archives International Auctions (www.archivesinternational.com) mit insgesamt mehr als 1350 Losen statt. Angeboten werden neben Banknoten aus den USA und China auch solche aus der ganzen Welt, Münzen, Wertpapiere und vieles mehr. Für die Sammler deutschen Papiergelds dürfte diese Auktion besonders interessant sein, denn es werden bei über 100 Losen u.a. auch frühe Raritäten des Kaiserreichs und seltene Notgeldscheine angeboten. Hier geht es zum Auktionskatalog! Hier folgen einige Beispiele aus der Auktionsvorschau: Los-Nr. 217: Deutschland, 5 Mark, Reichskassenschein vom 11.7.1874 (WPM: GER-1, DEU-45), PMG-Grading: VF 38 (die beste Erhaltung von bisher sieben bei PMG bewerteten Stücken), Wert: 4000 – 6000 US-$ Los-Nr. 218: Deutschland, 5 Mark, Reichskassenschein vom 10.1.1882 (WPM: GER-4, DEU-48), PMG-Grading: VF 30, Wert: 450 – 900 US-$ Los-Nr. 219: Deutschland, 10 Mark, Reichskassenschein vom 6.10.1906 mit 7-stelliger KN (WPM: GER-9b, DEU-53b), PMG-Grading: UNC 66, Wert: 450 – 900 US-$ Los-Nr. 292: Deutschland, Grätz (Posen), Kreisausschuss, 3 Notgeldscheine (50 Pfennig sowie 1 und 2 Mark) ohne Datum (bis 1.1.1915), VF, Wert: 75 – 120 US-$ Los-Nr. 295: Deutschland, Einswarden (Oldenburg), J. Frerichs & Co. AG, 6 Notgeldscheine über 1, 2, 3, 5, 10 Mark und Blanko ohne Betrag von 1914, nicht ausgegeben, UNC, Wert: 70 – 120 US-$ Los-Nr. 308: Deutschland, Weiler bei Thann (Oberelsass), 7 Notgeldscheine (50 Pfennig, 1 Mark, 2 x 2 Mark, 3 x 5 Mark) von 1914, UNC und VF, Wert: 120 – 200 US-$ Los-Nr. 317: Deutschland, 4 Kriegsgefangenen-Lagerscheine, 1 x Laurahütte (Oberschlesien) W. Fitzner GmbH in UNC und 3 x Gefangenen-Lager Scholven (Rheinland), 5 und 50 Pfennig in F und 20 Mark in XF, Wert: 100 – 180 US-$ Los-Nr. 343: Grönland, Kongelige Grønlandske Handel, Kreditzettel über 100 Kroner, SPECIMEN, WPM 21s3, PMG: UNC 66, Wert: 700 – 1000 US-$ Los-Nr. 555: Sambia, Bank of Zambia, 5 Pfund ohne Datum (1964), WPM 3a, PMG: UNC 67 (Die beste bisher bewertete Note bei PMG), Wert: 7500 – 15.000 US-$ Los-Nr. 714: Deutschland, Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt, Landwirtschaftliche Zentralbank, Aktie zu 1000 US-$ von 1927, VF, Wert: 180 – 280 US-$ Los-Nr. 715: Deutschland, Siemens AG, Chemical Bank, 100 Shares, SPECIMEN, VF, Wert: 100 – 160 US-$ Los-Nr. 716: Danzig, Port and Waterways Board, 1000 US-$ von 1927, SPECIMEN, Druck: ABNC, XF, Wert: 200 – 350 US-$ Hans-Ludwig Grabowski #Auktionen #Amerika #USA #ArchivesInternationalAuctions
- Leserpost: Prägestempel, Klebesiegel und Varianten in der Nummerierung
Bei der großen Vielzahl von Varianten und Abarten befinden sich auch in meiner Sammlung Exemplare, die ich nicht in Katalogen wiederfinde. DEU-210, 50 Reichsmark, Datum 30.8.1924 – 30.3.1933, Merkmale – KN 8-stellig, Udr.-Bst. L/ Serie F, Wz. Kopf von Hansemann, li. Prägestempel, je 2 KN auf Vs. u. Rs., mit Prägestempel auf dem linken weißen Rand über dem Wz. Der „Sparkasse Stavenhagen“, Durchmesser ca. 30 mm. (siehe Abbildung). Zufall??? Bei den unterschiedlichsten Banknoten der Reichsbank 1918 – 1923, wie auch bei Scheinen der deutschen Länder befinden sich am linken Scheinrand (nur halb vorhanden) Klebesiegel in den unterschiedlichsten Brauntönen. (siehe Anlage) Welche Bedeutung steckt dahinter??? Bei Firmendrucken gibt es bei den Kontrollnummern häufig unterschiedliche Anordnungen von Sternen/Kreuzblumen vor oder hinter der KN, die KN in verschiedenen Zahlengrößen, KN nur die Zahlenfolge oder vor der KN „Nr.“ etc. Hatten hier die Druckereien freie Hand bei der Gestaltung??? Sicherlich spielt es bei der Bewertung keine Rolle oder??? V. Oertel Antwort der Redaktion Bei den 50 RM mit Prägestempel der Sparkasse Stavenhagen handelt es sich ganz sicher um keine offizielle Abstempelung mit geldhistorischem Hintergrund! Menschen haben Stempel erfunden und stempeln eben gern. Vielleicht hat einen Sparkassen-Angestellten die Langeweile geplagt oder die Neugier und so hat er dem Schein seinen Stempel aufgedrückt. Eine andere Möglichkeit wäre eine Verwendung als Zählzeichen. Wenn die Sparkasse ein Bündel dieser 50er zusammengestellt hat, könnte der oberste Schein mit dem Prägestempel versehen worden sein. Wir kennen auf solche Weise auf Vollständigkeit und Echtheit ausgeführte Zählzeichen (durch Farbstempel oder handschr. Vermerke) bis heute z.B. von Wechselstuben. Der Stempel kann theoretisch aber auch mit der Währungsreform im Zusammenhang stehen, aber das ist reine Spekulation und kennte keine Vergleichsstücke von anderen Geld-Instituten. Das halbe braune Klebesiegel ist Beleg dafür, dass sich der Schein einst in einem Erinnerungsalbum an die Inflation befunden hat. Es gab viele verschiedene Anbieter, die nach der Inflation solche Alben mit wertlos gewordenen Reichsbanknoten und Notgeldscheinen der Inflationszeit füllten und verkauften. Ein bekannter Anbieter nutzte dabei diese braunen Klebesiegel, um die Scheine zusätzlich im Album zu befestigen und mit dem Reichsadler noch einen offiziell wirkenden Charakter zu vermitteln. Der Schein wurde aus einem dieser Alben genommen und dabei das Siegel zerrissen. Bei der Menge von Druckereien, die am Druck der Inflations-Banknoten beteiligt waren, nutzte jeder die bei ihm vorhandenen Nummeratoren und Plunger, deshalb kommen auch viele Varianten von Kontrollnummern usw. vor. Das hat keinen Einfluss auf die Bewertungen innerhalb der katalogisierten Varianten. Hans-Ludwig Grabowski #Leserpost #Weltbanknoten #Europa #Deutschland #Mark #Grabowski
- Galerien im Museum: Banknoten der Oesterreichischen Nationalbank
In unserem Museum auf Geldscheine-Online.com bauen wir eine virtuelle Sammlung von Geldscheinen aus aller Welt auf! Unser Geldmuseum lädt zu einer Galerie mit sämtlichen 59 Banknoten der Oesterreichischen Nationalbank aus der Zeit der Ersten und Zweiten Republik von 1924 bis 1938 und von 1945 bis 1997 ein. Weitere Ausstellungen befinden sich in Vorbereitung. Nach und nach werden neue Länder und Emittenten aufgenommen, bis jedes Land der Erde mit je einer Auswahl seiner Geldscheine in bester Abbildungs-Qualität vertreten ist. In unserem regelmäßig erscheinenden kostenlosen Newsletter informieren wir über neue Galerien! Alle abgebildeten Geldscheine stammen aus privaten Sammlungen und dem Handel. Wenn auch Sie das Museum unterstützen möchten, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Hans-Ludwig Grabowski #Museum #Europa #Oesterreich #Grabowski
- Nachbericht zur 131. Teutoburger Münzauktion
Am 4. September 2020 fand mit der 131. Teutoburger Münzauktion eine umfangreiche Versteigerung von Banknoten und Briefmarken statt. Hervorzuheben ist das Notgeld besonderer Art (Stoffgeld von Bielefeld), ein seltener, bisher unbekannter preußischer 25-Thaler-Schein von 1861, Notgeld-Scheine von Württemberg und Hamburg und viele weitere Seltenheiten sowie Lots und Sammlungen. Los-Nr. 3513 Ausruf: 1.000,00 Euro Zuschlag: 13.000,00 Euro Banknoten, Altdeutschland, Preußen 25 Thaler "Die Kurmärkische Privat-Bank, Berlin" 1. Juli 1861. Handschriftl. Unterschrift, Numm. und Kontrollnummer. Druck beids., mit Prägestempel. 17,4 x 10,9 mm. IV, kl. Fehlstellen, kl. Einriß und etwas fleckig, von größter Seltenheit Pick - (vgl. S543, nur 5 Thaler). Los-Nr. 3564 Ausruf: 1.000,00 Euro Zuschlag: 1.650,00 Euro Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945, Deutsche Kolonien und Nebengebiete, Danzig, Freie Stadt Magistrat: 50 Pf., 1, 2 und 3 Mark 10.8.1914. Diese Scheine sind bei Dießner abgebildet. I- bis II, alle sehr selten Dießner 73.1aU,2bU,3cU,4cE. Los-Nr. 3570 Ausruf: 500,00 Euro Zuschlag: 1.100,00 Euro Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Deutsches Reich, 1871-1945, Papiergeldähnl. Wertpapiere/Steuergutscheine, 1933/45 Steuerschein II zu 1000 Reichsmark 24.3.1939. Einlösbar ab August 1942. Nur links Prägestempel und rechts Stempel der Ausgabestelle"Heeresstandortkasse Kassel". II-III, sehr selten Rosenberg 726c (LP). Grabowski DEU-250c (LP). Los-Nr. 3613 Ausruf: 750,00 Euro Zuschlag: 1.150,00 Euro Banknoten, Die deutschen Banknoten ab 1871 nach Rosenberg, Westliche Besatzungszonen und BRD, ab 1948 500 Deutsche Mark 2.1.1980. Serie V/U. I Rosenberg 290a. Grabowski BRD-34. Los-Nr. 3782 Ausruf: 200,00 Euro Zuschlag: 450,00 Euro Notgeld, Deutsches Notgeld und KGL, Liebstadt (Ostpr.) Magistrat: 9 Scheine zu 50 Pf., 1, 2 und 3 Mark o.D. (1914). Dabei alle bei Dießner abgebildeten Scheine. I- bis III-, die drei Originale äußerst selten Dießner 202.1bE,cU,2aE,cU,3aU,cU,4cU. Ab sofort läuft der Nachverkauf! Noch bis einschließlich 2. Oktober 2020 können unverkaufte Lose abzüglich der üblichen 10% vom Ausrufpreis erstanden werden. #Auktionen #Europa #Deutschland #Teutoburger
- Wieder Spitzenpreise in Shanghai!
Am 28. und 29. August 2020 fand in Shanghai durch die Firma Yangming Auctions deren erste Banknotenauktion seit der Corona-Krise in diesem Jahre statt. 1.850 Lots waren angeboten. Zwar waren nicht so viele Besucher persönlich bei der Auktion anwesend, aber umso lebhafter waren die Gebote per Telefon. Es war wie gewöhnlich eine rein chinesische Angelegenheit, außer mir hat kein Ausländer ein Gebot abgegeben. Insgesamt wurden Noten für 13.739.280 Yuan verkauft, dazu kommen noch 15% Kommission, insgesamt also etwas mehr als 1,95 Millionen Euro. Den höchsten Einzelpreis erzielte eine 500-Tael-Note der Asiatic Banking Corporation, Shanghai Branch, im Zustand AU. Dabei handelt es sich um ein nicht ausgegebenes Exemplar ohne Unterschrift und ohne Datum (siehe Abbildung). Und die Note – obwohl sehr selten – keineswegs ein Unikat. Der SCWPM kennt von dieser Bank nur (ebenfalls nicht ausgegebene) 10- und 25-Tael-Noten (P.S117A bzw. S117B). Die höheren Wertstufen, es gibt noch 50-, 100- und eben 500-Taelnoten) sind nicht erwähnt. Zirkulierte Noten sind, soweit ich sehe, bisher nirgendwo aufgetaucht. Alle Noten wurden von „Smith, Elder & Co. Engravers, London“ gedruckt. Die Oriental Banking Corporation (Shanghai Branch) war die erste ausländische Bank in Shanghai, sie wurde 1847 gegründet und gab Noten über 5-, 10-, 25-, 50-, 100- und 500 Tael heraus. Später (ich glaube 1863) wurde die Bank in „Asiatic Banking Corporation“ (上海利彰银行) umbenannt. 1864–1866 zirkulierten die hier in Rede stehenden Tael-Noten. Die 500-Tael-Note wurde für 460.000 Yuan verkauft (Ausruf 400.000 Yuan), bei 15% Kommission hat der Käufer also etwas mehr als 73.000 € bezahlt. Es ist vielleicht nicht uninteressant, dass die Asiatic Banking Corporation ganz ähnliche Noten auch an ihren anderen Zweigstellen emittiert hat, nämlich in Hongkong, Singapur, Colombo und Kandy (Ceylon). Alle diese Noten sind nur einseitig bedruckt und wurden ebenfalls von Smith und Elder hergestellt. Erwin Beyer Abb. Auktionskatalog der Firma Yangming Auctions, Erlaubnis durch Cai Xiaojun. #Weltbanknoten #Auktionen #Asien #China #Tael #Beyer
- Leserpost: Scheine der Deutsch-Asiatischen Bank
Deutsch-Asiatische Bank, Filiale Shanghai: 200 Dollars vom 1. Juli 1914, Schein aus der HVB Stiftung Geldscheinsammlung, Vorder- und Rückseite. Deutsch-Asiatische Bank, Filiale Shanghai: 200 Dollars vom 1. Juli 1914, Schein aus der Auktion vom 16. Juni 2017 der Firma Yangming Auctions in Shanghai, Vorderseite. Am 2. April 2019 wurde hier im Blog der abgebildete 200-Dollars-Schein der Deutsch Asiatischen Bank aus der HBV Stiftung Geldscheinsammlung vorgestellt. Vielleicht ist es ja von Interesse, dass ein solcher Schein am 16. Juni 2017 durch die Firma Yangming Auction in Shanghai versteigert wurde. Der Ausrufpreis betrug 50.000 Yuan, die Note wurde für 138.000 Yuan verkauft, plus 15% = 158.700 Yuan = 19.585 €. Nicht uninteressant ist, dass die Nummern beider Scheine sehr nahe beieinander liegen, der Schein der HBV-Stiftung hat No.12469, der versteigerte Schein trägt die Nr.12464. Die Note mit dieser Nummer ist schon bei Smith-Matravers abgebildet und gehörte zuletzt dem Japaner Isamu Morimoto, der die größte Sammlung chinesischer Noten überhaupt besaß, die je ein Privatmann zusammenstellte. Vielleicht ist im Zusammenhang mit der Deutsch-Asiatischen Bank eine weitere Meldung von Interesse: Am 28.6.2015 wurde ein Satz, bestehend aus den Druckproben von 1, 5, 10 und 20 Tael der Filiale Tientsin von 1907 durch die Auktionsgesellschaft Yangming, Shanghai, versteigert. Da die drei ersten Scheine nicht im Katalog "Die deutschen Banknoten ab 1871" (21. Auflage) abgebildet sind, denke ich, dass sie sehr selten sind. Hier die erzielten Preise (inkl.15% Kommission): 1 Tael 108.444 Yuan = 13.441 € 5 Tael 99.188 Yuan = 12.294 € 10 Tael 108.444 Yuan = 13.441 € 20 Tael 158.700 Yuan = 19.671 €: Erwin Beyer #Weltbanknoten #Auktionen #Asien #China #Europa #Deutschland #Dollar #Beyer
- Trump zahlt Corona-Hilfe an Tote!
Wie vienna.at, ORF und die Tagesschau informierten, sind von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Schecks zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auch bei etlichen Österreichern gelandet. Nach Angaben des ORF wurden mehr als 100 Schecks über je 1.200 US-Dollars (rund 1000 Euro) inzwischen bei Banken eingelöst. Einer der Empfänger, ein Rentner aus Linz, der einst für kurze Zeit in den USA gearbeitet hatte, hielt den Scheck zuerst für einen schlechten Scherz, die Bank hat die Echtheit des Schecks aber bestätigt und kurz darauf war das Geld auf seinem Konto. Die Schecks sind eigentlich als Wirtschaftshilfe in der Pandemie gedacht. ©APA/AFP/GETTY IMAGES/CHIP SOMODEVILLA Grund für den unerwarteten Geldsegen in Österreich war offenbar eine Datenpanne bei US-Behörden. Die US-Regierung verschickte Schecks an zahllose Menschen, um Ihnen in der Corona-Krise zu helfen. Sicher auch ein strategischer Schachzug von Trump vor der bevorstehenden Präsidenten-Wahl. Donald Trump zeigt sich auch in Österreich spendabel.©APA/AFP/MANDEL NGAN Die Schecks über 1.200 US-Dollars erhielten US-Bürger mit einem Jahresgehalt von bis zu 75.000 US-Dollars und Paare mit einem Gehalt bis 150.000 US-Dollars entsprechend Schecks über 2.400 US-Dollars. Neben irrtümlich in Oberösterreich gelandeten Schecks wurden aber auch mehr als 1 Million Schecks für Tote ausgestellt. Fas Finanzministerium und die Steuerbehörde haben offensichtlich ihre Daten vor dem Versand der Schecks nicht mit den Verstorbenen-Meldungen der Sozialversicherungs-Behörde abgestimmt. Scheinbar hat die Unfähigkeit des Präsidenten schon auf die Behörden im Land abgefärbt. Hans-Ludwig Grabowski #Nachrichten #Amerika #USA #Dollar #Grabowski
- Der MEMO-EURO geht nach Osten und stellt "El Profesor" auf der Sberatel 2020 vor
Nach dem Erfolg der 0-Euro-Souvenirscheine gab es bald schon sog. "Memo-Euros". Wir berichteten darüber bereits Ende 2019 in einem Blogbeitrag. Anbieter der Memo-Euros ist die Firma Automaten Winkels GmbH & CO. KG aus Wuppertal. Die Firma wird mit ihrem "Memo-Euro" auch auf der Sammlermesse Sberatel präsent sein, die am 11. und 12. September 2020 in Prag stattfindet. Obwohl die Veranstaltung auf 5000 Besucher pro Tag beschränkt ist, ist sie eine der wenigen numismatischen Messen, die seit März dieses Jahres, als die meisten Messen wegen Covid-19 abgesagt wurden, weltweit wieder stattfinden. Während der Messe werden ersten sperrigen "0-Memo-Euro"-Banknoten für den slowakischen, tschechischen, ungarischen und polnischen Markt mit verschiedenen Themen präsentieren. Während der Messe wird Memo Euro ihre ersten "0-Memo-Euro"-Scheine für den slowakischen, tschechischen, ungarischen und polnischen Markt mit verschiedenen Themen präsentieren. Sie stellten auch die offizielle Sberatel-2020-Banknote in limitierter Auflage von 5.000 Stück her, auf der die berühmte "Orloj-Uhr" im alten Stadtzentrum von Prag abgebildet ist. Der Schein wurde von dem slowakischen Künstler Rudolf Ciganik entworfen, der für seine Banknotenentwürfe und slowakischen Briefmarken bekannt ist. Neben den ersten touristischen Themen präsentiert das Unternehmen mit "El Profesor" auch das erste Stück aus seiner "Moneyheist"-Sammlung. Die Banknote ist eine Hommage an die weltweit beliebte Fernsehserie "La Casa de Papel" und enthält ein auf erweiterter Realität basierendes Questspiel. Weitere Gangmitglieder werden in den nächsten Monaten folgen. Die slowakische Abteilung wird bei der Geldmesse Sberatel 2020 anwesend sein und die neuen Ausgaben an Sammler und Händler verkaufen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: www.memoeuro.sk Hans-Ludwig Grabowski Memo Euro, Pressemitteilung vom 9. September 2020 #Nachrichten #Fantasiescheine #Europa #Tschechien #Slowakei #MemoEuro
- Varianten: September 2020 (Teil 1)
Bangladesch 100 Taka Wie BGD-57 (Linzmayer B352k), aber mit Jahresangabe "2020". Moldawien 200 Lei Wie MDA-26 (Linzmayer B122a), aber mit Unterschrift "Armașu". Kana Totsuka Abb. Owen W. Linzmayer (www.banknotebook.com) #Nachrichten #Weltbanknoten #Varianten #Totsuka
- SINCONA: Auktionsvorschau Banknoten-Versteigerungen 66 und 68 am 20./21.10.2020
Die Geldschein-Lose, die das Auktionshaus SINCONA AG in Zürich diesem Oktober versteigert, sind in zwei Auktionskataloge aufgeteilt worden, nämlich in Banknoten aus aller Welt in der Auktion 66 vom Dienstagnachmittag, 20. Oktober 2020, wo mehr als 400 Lose aus aller Herren Länder, im Schätzpreis von mehr als 110.000,– Schweizer Franken versteigert werden. Einige besondere Kapitel stechen den Fachleuten sofort ins Auge, und sie sind es wert, genauer angeschaut zu werden. Es beginnt bereits spannend mit einer Spezialsammlung Albanien, mit der Losnummer 3001. Ganze 80 Nummern umfasst dieses Kapitel, wovon diverse sehr seltene Einzelstücke und Muster-Ausgaben anzutreffen sind, aber auch große Lots mit Zusammenstellungen ganzer Serien. Los 3005: Albanien Königreich. Banka Kombëtare e Shqipnis. 100 Franka Ari o. J. (1926). Muster mit Aufdruck ANNULATO. Sehr selten und bankfrisch. Taxe CHF 1.000,– Es finden sich aber nicht nur Banknoten, nein auch regionale Ausgaben, welche in guter Erhaltung kaum anzutreffen sind, fallen auf. Los 3078: Albanien. Regional-Vlorë. 50 Qint vom 11. Mai 1924. Von großer Seltenheit. Fehlt im Pick. Taxe CHF 400,– An Frankreichs Assignaten kommen französische Notaphilie-Liebhaber und auch Sammler, die die ganze Welt sammeln, sicher nicht vorbei. Zum einen sind viele Stücke sehr preiswert, andererseits ist das Thema extrem geschichtsträchtig. Diese Geldscheine des 18. Jahrhunderts, welche nach dem Einzug der Kirchen- und Landgüter ursprünglich als verzinsliche Staatsanleihen ausgegeben worden waren, wurden zusehends in Umlauf gebracht und dadurch allgemein gültige Zahlungsmittel. Allein 45 Lose beschäftigen sich mit dieser spannenden Thematik. Los 3231: Kanada. Dominion of Canada. 50.000 Dollars 1924, 2. Januar. Muster. Kontrollnummer "00000". Roter Überdruck SPECIMEN unten links auf Vorderseite. Von größter Seltenheit. Pick 34Cs. Taxe CHF 15.000,– Als lustigen Gegenpol zur oben erwähnten Rarität findet der Sammler auch günstige Banknoten in großer Anzahl im Katalog, wie etwa eine kleine Serie Katanga, entstanden aus dem ehemaligen Belgisch Kongo. Die Geschichte wurde erst diesen Sommer 2020 bekannt, dass der Druck dieser Scheine im Spätsommer 1960 durch die Firma Roto-Sedag S.A. in Genf erfolgte; die Nummerierung dann in der Papierfabrik in Biberist in der Schweiz. Los 3232: Kantanga. Banque National du Katanga. 20 Francs 1960. Banknote mit Porträt Präsident Tschombé; ein "Exot" mit viel Geschichte. Taxe CHF 80,– Nach acht Losen zu polnischen 100- und 1000-Marek-Geldscheinen von 1916, während der deutschen Besatzung im Ersten Weltkrieg, schließen bald 70 Nummern zu Russland an, die bei günstigen Schätzungen ihre neuen Besitzer finden werden. Aus den USA trifft der Sammler gleich mehrere Lose mit ungeschnittenen Notenbogen an, dabei einige von recht seltenen Bankausgaben. Los 3419: Michigan. Farmers & Merchants Bank of St. Joseph. Uncut sheet (1838). 1 Dollar (2), 2 Dollars, 3 Dollars. Ohne Kontrollnummern und Unterschriften. (Haxby MI-380/G2, G4, G6). Haxby MI-380, X1. Taxe CHF 100,– Die Liebhaber von Schweizer Banknoten müssen sich noch einen Tag gedulden, denn diese trifft man erst am Nachmittag des 21. Oktober 2020 im Katalog 68 / Schweiz an, ab der Losnummer 6251; es lohnt sich jedoch sicherlich, auf die folgenden 68 Nummern zu warten (Gesamtschätzung 130.000,– Schweizer Franken). Die Banknotengeschichte der Schweiz teilt sich bekanntlich in die Kapitel: Private Ausgaben von 1825–1881, Ausgaben der Emissionsbanken 1881–1907, Ausgaben der Schweizerischen Nationalbank ab 1907 bis heute, Banknoten der Eidgenössischen Staatskasse und der Darlehenskasse der Schweizerischen Eidgenossenschaft, etc. auf, und von jedem dieser Themenkreise gibt es spannende Beispiele. Los 6257: Banknoten. Schweiz. Bank in Glarus. 10 Franken vom 16. November 1875. Einseitiger Probedruck, welcher später allerdings nicht ausgeführt wurde. Interessantes Dokument zur Papiergeldgeschichte der Schweiz. Fehlt gänzlich in der Literatur. Taxe CHF 1000,– Los 6261: Appenzell-Ausserrhodische Kantonalbank. 100 Franken 1898, 1. Dezember. Pick S116. Richter/Kunzmann K6 var. (dieses Datum damals nicht bekannt). Von großer Seltenheit. Sehr schön. Taxe CHF 15.000,– Zu einer Geschichte der Banknotenausgaben der Schweizerischen Nationalbank steht im Katalog folgendes geschrieben: In Voraussicht, dass Waterlow & Sons in London, während des 1. Weltkriegs keine Banknoten mehr in die Schweiz liefern würden, bereitete Orell Füssli in Zürich diese Ausgabe mit Wilhelm Tell im linken Medaillon bereits 1917 vor. Die offizielle Emission dieses Typs erfolgte erst per Januar 1918. Richter/Kunzmann kennen in ihrem Buch nur eine einseitige Druckprobe. Bei der definitiven Ausgabe der Nationalbank im folgenden Jahr wurden bei der Vorderseite allerdings einige Änderungen vorgenommen. Los 6311: Banknoten. Schweiz. Schweizerische Nationalbank. 100 Franken vom 1. Januar 1917. Druckprobe von Orell Füssli, Zürich. Von größter Seltenheit. Taxe CHF 10.000,– Eine weitere Rarität, welche im Buch von Richter und Kunzmann fehlt, ist eine ungeschnittene, zweiseitige mehrfarbige Druckprobe zu 10 Franken 1916, ebenfalls von Orell Füssli, Zürich. Sowohl Avers als auch Revers spiegelverkehrt. Die verwendeten Farben sind am Rand definiert. Zu einer entsprechenden Ausgabe kam es später nicht. Los 6310: Schweizerische Nationalbank. Mehrfarbige Druckprobe zu 10 Franken mit Datum 1. Januar 1916, ohne Kontrollnummern und ohne Unterschriften. Vorder- und Rückseiten spiegelverkehrt. Fast unzirkuliert. Richter/Kunzmann -. Taxe CHF 6.000,– Das letzte Los der Schweizer Banknoten befasst sich mit drei verschiedenen Jubiläums-Ausgaben der Banknotendruckerei Orell Füssli, Zürich von 2019 zum 500-jährigen Bestehen der berühmten Druckerei. Erstaunlich, was die heutige Technik im Banknotendruck-Sektor alles anbieten kann. Die Banknotensammler können sich also auf die spannenden Kataloge mit viel interessanten Raritäten freuen. Seien Sie unsere Gäste, damit wir Sie im Oktober persönlich im schönen Zürich begrüßen dürfen. Wir sind jedoch für Sie auch da, falls Sie von zu Hause aus am Telefon, per E-Mail oder online über www.sincona.com mitbieten möchten. Ruedi Kunzmann SINCONA AG #Auktionen #Europa #Schweiz #Kunzmann
- Die 20. Münzmanifestation in Houten am 19. September 2020 findet statt!
Wie der Veranstalter Wouter Beerekamp mitteilte, wird die 20. Münzmanifestation wie geplant am 19. September 2020 im niederländischen Houten stattfinden. Am letzten Wochenende wurde eine mittlerweile zweite große öffentlichen Messe in der Expo Houten durchgeführt, die ähnlich aufgebaut war wie die geplante Münzenmesse (breite Wege, separate Laufrichtungen usw.). Beide Messen verliefen gut und die Besucher hielten sich an die geltenden "Corona-Regeln". Ohne Münzenbörsen in Belgien, Deutschland (Stuttgart und Dortmund) und ohne die PapermoneyFair in Valkenburg NL ist die Münzmanifestation in Houten damit laut Veranstalter in Europa die einzige Messe im Herbst und die größte Börse für Münzen und Papiergeld in den Benelux-Staaten! Da wäre allerdings noch die Sberatel in Prag zu erwähnen, die planmäßig vom 11. bis 12. September stattfinden soll. Die neuesten günstigen Corona-Entwicklungen in den Niederlanden und Belgien bedeuten, dass die Messe jetzt zu 100% stattfinden soll! Aussteller können sich noch bis zum 12. September 2020 anmelden (E-mail: info@wbevenementen.eu). Besucher sollen (wegen Corona) im voraus Online Ihre Eintrittskarten kaufen (5 Euro). Hier geht es zum Ticket-Verkauf: ttps://customerview.nl/expohouten/muntmanifestatie/ #Veranstaltungen #Börsen #Europa #Niederlande #Beerenkamp












